Ecuadors Vulkane

13.05.2009 - 29.05.2009

Nach dem grossartigen Erfolg unserer ersten Fernreise, war klar, dass das Abenteuer wiederholt werden musste. Nach Asien sollte es diesmal Südamerika sein. Beim Stöbern duch die vielfältigen Angebote der diversen Reiseveranstalter, enschieden wir uns schliesslich für eine Reise, die sowohl Berge als auch Kultur, Land, Leute und Abwechslung bietet: 'Ecuadors Vulkane' mit AMICAL alpin.

Sowohl die Vulkane als auch das Drumherum werden in sehr ähnlicher Zusammenstellung von so ziemlich allen Veranstaltern angeboten, AMICAL bietet aber zusätzlich den Cayambe mit an, was schliesslich den Ausschlag gab. Nachdem dem Vernehmen nach die Bergsteigerei in Ecuador ziemlich vom Wetter abhängig ist und alle Bekannten an mindestens einem Berg wegen des Wetters hatten umdrehen müssen, schien es sinnvoll, für den Fall der Fälle einen 'Extraberg' in petto zu haben.

Im Nachhinein war die Entscheidung bei AMICAL zu buchen eine sehr sehr gute, denn die gesamte Reise war pefekt organisiert. Das machen die andern sicherlich auch, aber AMICAL hat Benno Schlauri als Reiseleiter und das hat sich als das grösste Plus der gesamten Reise herausgestellt :-)

Mir war zwar vorher schon klar, dass Bergsteigen in Ecuador um einiges anstrengender sein würde als die vergleichsweise kurzen Gipfel-Anstiege in Nepal (was durchaus mit den perfekten Bedingungen, die wir dort hatten, zu tun hat), aber wieviel anstrengender wurde mir erst dort klar. Nunja, ich bin lernfähig. Bei der nächsten Reise werde ich ich fitter sein.

Das worüber ich mir die meisten Sorgen gemacht hatte - nämlich die Höhenanpassung in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit - klappte erstaunlich gut. Offensichtlich kommt mein Körper mit der Strategie 'schnell rauf, schnell runter' um einiges besser klar als damit, sich langsam aber stetig immer höher zu tasten. Ich hatte keinerlei Probleme mit Ödemen und kann meine vorsichtshalber organisierten Hammer-Medikamente nun alle für die nächste(n) Reise(n) aufheben.

Und so war es:

  • 13.05.2009: Die lange, lange, lange Anreise und Ankunft in Quito
  • 14.05.2009: Selbst in Nebel und Regen ist Pasochoa ein sehr netter Vulkan.
  • 15.05.2009: Bei nahezu bestem Wetter geht es zur weiteren Akklimatisation auf den Guagua Pichincha.
  • 16.05.2009: Wir ziehen um ins Zeltlager unterhalb der Illinizas
  • 17.05.2009: Der Illiniza Norte wird oben dann doch ganz schön anstrengend.
  • 18.05.2009: Der wunderschöne Illiniza Sur war an sich nicht im Programm enthalten, aber da die Verhältnisse grad so gut sind ...
  • 19.05.2009: Zur Erholung folgt ein Besuch auf dem Indígeno-Markt von Latacunga, dann geht es hinauf zur Cotopaxi Hütte.
  • 20.05.2009: Ein heftiger Schneesturm verhindert den Anstieg zum Cotopaxi
  • 21.05.2009: Zur Erholung verbringen wir einen richtigen Touri-Tag in Baños
  • 22.05.2009: Start zum nächsten Vulkan, wir steigen zur Whymper-Hütte am Chimborazo auf.
  • 23.05.2009: Der Chimborazo weist die Schwachen ab, die Starken erreichen im Morgengrauen den Gipfel.
  • 24.05.2009: Ein Reisetag. Erst eine Zugfahrt Teufelsnase, dem südlichsten Punkt der Reise, dann mit unserem Bus weit nach Norden.
  • 25.05.2009: Ein herrlicher Faulenzer-Tag in den heissen Quellen von Papallacta.
  • 26.05.2009: Über Quitsato, den Mittelpunkt der Welt am Äquator zur Hütte am Cayambe.
  • 27.05.2009: Trotz klarem Himmel beim Start - der Cayambe lässt sich in Schneesturm und Nebel ganz schön bitten. Trotzdem schaffen alle den Gipfel.
  • 28./29.05.2009: Vor dem Abflug am Nachmittag zeigt uns Benno noch ein paar Ecken von Quito. Dann geht es heimwärts.

Viel Spass!

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