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Schuhsocken

Montag, Februar 19, 2018

Ich hatte echt Pech auf der B12: ich landete 3 Mal auf einer der 2:1 Spuren hinter einem LKW. Andere Leute ficht das nicht an und sie überholen trotz der doppelten durchgezogenen Linie, aber so weit gehe ich trotz gelegentlicher Missachtung von Regeln dann doch nicht. So dauerte die Fahrt heute halt etwas länger.

In München liegt zu meinem Erstaunen fast mehr Schnee als in Kempten. Beim Losradeln hatte es -3 Grad, da geht es noch gut, im T-Shirt unter der gefütterten Radl-Jacke zu fahren. Anfangs ist das etwas fröstelig, dafür kommt man nicht sehr feucht im Büro an. Inzwischen habe ich auch wieder Schuhsocken (Überzieher für die Schuhspitzen), das ist gut für die Füße, da werden die nicht ganz so kalt. Ich hatte schon mal welche, aber die sind unauffindbar verschwunden :-(

Immer noch Schleim und Schnupfen (geradelt wird trotzdem, wenn ich nicht mehr radeln kann, bin ich echt zu krank zum arbeiten), deswegen nur Kino. All the Money in the World erzählt das Kidnapping von John Paul Getty III. Ich fand den Film sehr spannend, kannte die Geschichte dahinter aber vorher nicht (die las ich erst hinterher). Ich wollte den Film sehen, weil die Vorschau interessant war und ich prinzipiell gern Filme sehe, in denen Mark Wahlberg mitspielt. Am bemerkenswertesten war allerdings Christopher Plummer als der Großvater John Paul Getty. Er war abwechselnd, abstoßend, faszinierend, bemitleidenswert (als Re-Inkarnation von Kaiser Hadrian) und grauslich.

Von engel am 19.02.2018 22:00 • diary(0) Kommentare

Nixtun

Sonntag, Februar 18, 2018

Auch wenn wir kurz drüber nachdachten, an diesem Wochenende zog es uns nicht hinaus in den Schnee. Stattdessen setzten wir auf Erholung (Sport gucken statt machen, ist ja gerade eine günstige Zeit dafür).

Das Daheimbleiben war auch eine schöne Gelegenheit, unserem Vogelhäuschen, das vom besten Allgäuer von Allen zuverlässig und regelmäßig jeden Morgen mit frischen Futter bestück wird, genauer zuzuschauen. Da tummelt sich eine ganz schön wilde Mischung an Vögeln :-)

Spatzen (ehklar), Blaumeisen, Kohlmeisen, Haubenmeisen, Grünfinken, Gimpel, Rotkehlchen, Amseln und neuerdings auch ein Buntspecht und eine Starenbande. Im weiteren Umkreis gibt es außerdem Rotschwänze, Heckenbraunellen, Elstern, Tauben und Krähen. Und gelegentlich kreist ein Roter Milan über der Gegend. Toll!

Am Sonntag rafften wir uns am frühen Nachmittag dann doch mal kurz auf und spazierten zur Ruine Vorderburg. Es war kalt und windig und neblig, aber einmal rausgehen war bestimmt kein Fehler. Zur Belohnung gab es Bienenstich :-)

Von engel am 18.02.2018 22:00 • diary(0) Kommentare

The Shape of Water

Donnerstag, Februar 15, 2018

Mit schrecklich trockenem Hals aufgewacht :-( Ich drücke mir selbst die Daumen, dass da nix Blödes draus wird. Natürlich bin ich trotzdem geradelt und das war sehr schön, warm eingepackt und eher langsam bei etwa -6 Grad. Ich kam mit arg kalten Füssen im Büro an.

Den Tag über sah ich im neuen Projekt immer mehr Land und so langsam nimmt das in meinem Kopf eine konkrete Form als Produkt an. Ich mag das ja. Da wird einem eine grobe Idee übern Zaun geworfen und man darf dann selbst was draus machen. Demnächst gibt es vielleicht ein Gespräch mit einem Kunden und da lässt sich das dann noch weiter konkretisieren.

Nachmittags Kino (das Sportzeug versauert im Büroschrank), The Shape of Water. Ein hinreissendes modernes Märchen, ganz wunderbar :-) Was mich ein wenig misstrauisch macht ist, dass der Kritiker, mit dem ich allerseltenst die selbe Meinung habe, das auch so sieht. So im Nachhinein fage ich mich jetzt, ob ich irgendwas nicht verstanden habe? Ach Quatsch! Der Film ist echt toll, nur das Ende stört mich ein bisserl (Kiemen!?!). Und auch wenn das ein Märchen ist, da hätte ein Nicht-Happy-End besser gepasst.

Auf dem Weg ins Kino schneite es feucht und auf dem Heimweg regnete es. Ich war sehr froh an den Spikes, denn auch wenn die Straßen frei waren, die Radwege und Gehwege waren glatt. Ich sah allenaselang Leute rutschen.

Von engel am 15.02.2018 21:19 • diary(0) Kommentare

Haareraufen

Mittwoch, Februar 14, 2018

Für das neue Projekt lerne ich gerade eine neue Programmiersprache (unter anderem). Im Prinzip geht es da halt drum, die passenden Funktionen und die passende Syntax zu verwenden, sonst ist das nicht so wild. Aber, und das treibt mich zur Verzweiflung, hier wird alles über Einrückungen definiert, statt vernünftige Anfangs- und Ende-Marker zu verwenden. Und zwar nur Leerzeichen, sonst nix. Aaaargh!

Ich finde das abartig. Es ist egal, ob das ein oder viele Leerzeichen sind, Hauptsache eingerückt. Die Übersichtlichkeit geht so sehr schnell verloren, wenn man nicht furchtbar diszipliniert immer genau X Leerzeichen setzt. Und wenn - wie bei mir - Tabs halt in den Fingern stecken, bekommt man seltsame und völlig unverständlichen Fehlermeldungen, die gar nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun haben, weil halt irgendwo ein Tab anstelle von X Leerzeichen steht. Total bescheuert!

Abgesehen davon ist es echt nett, was komplett Neues - egal wie schräg - zu lernen (auch wenn das Basis-OS Linux ist, *seufz*). Und mit einem Debugger hab ich mich auch schon lang nicht mehr beschäftigt.

Beim Klettern hatte der R. beschlossen, dass heute der Tag der Überhänge sei und so arbeiteten wir uns an der Nordwand von rechts nach links durch, von relativ wenig Überhang bis ganz schön ordentlich Überhang. Wo ich dann auch abbrechen musste, weil ich in Selbstüberschätzung (;-)) vorsteigen wollte. Nunja, wurscht. Und am Ende brannten meine Handflächen wie Feuer, da konnte ich dann selbst die schönen runden Griffe der letzten Route nicht mehr greifen.

Von engel am 14.02.2018 23:00 • diary(2) Kommentare

Nix Kino

Dienstag, Februar 13, 2018

Es war unglaublich leer als ich in der Früh zur Arbeit radelte. Und es blieb unglaublich leer - kein Stau auf dem Mittleren Ring (den ich von meinem Arbeitsplatz gut sehen kann). Nur bei uns im Büro sah es so aus wie immer: alle Dienstags-Anwesenden waren da, alle arbeiteten, nix Besonderes.

Wegen noch immer Ärger mit Erkältungssymptomen, wollte ich wieder direkt ins Kino. 16:30h ist eigentlich relativ früh, deswegen war ich total erstaunt, als im Monopol die Hölle los war. Es stellte sich heraus, dass das Netzwerk zusammengebrochen war und dass deswegen das Kassensystem nicht zugänglich war und man deswegen keine Karten verkaufen konnte. Für ‘meinen’ Film, Wind River hätte es aber eh keine mehr gegeben, der war ausverkauft, man war sich nur nicht sicher, ob es nicht vielleicht noch die Notsitze gäbe. Dazu müsste man halt warten, bis all die Leute mit den reservierten Karten gekommen waren.

Ich wartete also eine Viertelstunde. Und die 3 Leute an der Kasse, die verzweifelt versuchten, das System wieder zum Laufen zu bringen und dem Chaos Herr zu werden, taten mir echt leid. Klar ist es ärgerlich, wenn man zum Kino kommt und der Film ausverkauft ist. Und Warten ist auch doof, aber es bringt doch nix, auf die Leute drauf zu schimpfen, die das gerade zu beheben versuchen. Es hilft auch nichts, auf “Rufen Sie sofort Ihren Chef an!” zu bestehen (war eh eine Chefin :-) das nahm dem Typ kurz die Luft). Was soll sie machen, mit ihrem Zauberstab wedeln? Zwei Leute brüllten sogar “Scheiß-Kino!”. Also echt!

Jedenfalls wurde das nix mit Wind River, weil auch schon alle Notsitze besetzt waren. Aber den Film im Museum um 23:05h anschauen, das schaffe ich auch nicht. Ich hoffe sehr, dass der Film ab Donnerstag nochmal irgendwo läuft. Ich radelte also Heim, kochte erst mal was Feines (Pfannengemüse) und las dann das Internet leer. Ein Stückchen zumindest. Und für die Erkältung ist es bestimmt gut, sich Ruhe zu gönnen und früh Schlafen zu gehen.

Zum Abschluß noch was Passendes zu Olympia, Wintersport und (mehr oder weniger) autonomen Robotern: Roboter-Ski’rennen’ in Pyeongchang :-)
(via Golem)

Von engel am 13.02.2018 20:28 • diary(0) Kommentare

Den of Thieves

Montag, Februar 12, 2018

Die Fahrt nach München lief problemlos, obwohl wir uns vorab Sorgen wegen eventueller Glätte gemacht hatten. Am glattesten war es vor der Haustür, danach war ordentlich gesalzen. Wegen der Faschingsferien war alles recht leer, das war angenehm.

Zum ins-Büro-Radeln schneeregnete es sehr feucht, ich kam ziemlich durchnässt an. Ich hatte damit gerechnet und Wechselkleidung dabei. So schlau bin ich nicht immer und dann friere ich bis zum Mittagessen.

Die Erkältungssymptome vom Wochenende waren noch nicht weg, deswegen ließ ich trotz bester Vorsätze die Sportsachen im Büro und ging ohne Sport erst Einkaufen, dann ins Kino. Den of Thieves wollte ich eigentlich nur wegen Gerard Butler sehen, allerdings spielt er da einen etwas runter gekommen Cop (nix Schnucki) und den schönen schottischen Dialekt hat er da leider auch abgelegt, das war etwas enttäuschend.

Dafür war der Film spannender als ich erwartet hatte. Besonders gut gefiel mir, dass weder die Cops noch die Bankräuber nur eindeutig gut oder böse waren und so meine Sympathie immer wieder von der einen zur anderen Gruppe wanderte. Den Showdown mit dem übertrieben vielen Rumgeballer hätte es nicht gebraucht (naja, vermutlich schon, um in USA zu gefallen), der Rest gefiel mir echt gut.

Von engel am 12.02.2018 23:00 • diary(0) Kommentare

Abenteuertour

Sonntag, Februar 11, 2018

Der große Neffe fragte schon Mitte Dezember das erste Mal an, ob er mit uns eine Skitour machen dürfe. Ich hab mich sehr darüber gefreut (Hey, die nächste Generation hat Interesse an dem was wir toll finden!) und natürlich sofort gesagt, dass wir das selbstverständlich sehr gern machen werden.

Und dann spielten weder Wetter noch Schnee so richtig mit. Wenn es schönen Schnee hatte, war die Lawinenlage so, dass ich den jungen Mann nicht mitnehmen wollte, wenn die Lawinenlage passte, war der Schnee so übel, dass man einen armen Skitourenanfänger nicht drauf los lassen wollte, weil der sonst einen Schaden für’s Leben kriegt. Oder es passten halt andere Umstände nicht, weil bei uns irgendwas anstand.

Aber dieses Wochenende sah schon von Weitem passend aus: Das Wetter schien mitzuspielen, der Schnee war vermutlich akzeptabel und die Schwester-Family war eh im Allgäu. Ich fing also an, die Ausrüstungsbeschaffung zu planen und stieß gleich mal auf die ersten Schwierigkeiten: Skitourenstiefel in der benötigten Größe gibt es nicht auszuleihen - jedenfalls nicht da wo ich nachfragte. Und - zweites Problem - ausleihbare Tourenski haben inzwischen durch die Bank Pin-Bindungen und damit fällt die Möglichkeit, mit ‘normalen’ Skistiefeln zu gehen auch gleich flach :-(

Schließlich fand ich dann doch ein Paar Tourenski mit Rahmenbindung in XL. Ich reservierte es umgehend und wir hofften aufs Wochenende. Je näher das allerdings rückte, desto schlechter wurde die Wettervorhersage. Immerhin schien aber der Schnee zu halten, weil es endlich mal klt blieb. Der Neffe wollte auch nach dem Auflisten aller zu erwartenden Schwierigkeiten auf die Skitour gehen und so gingen wir.

Da ja noch dazu Faschingswochenende mit sehr viel zu erwartendem Stau war, starteten wir schon um 7 und weil schon um diese Zeit der Tunnel blockabgefertigt wurde, nahmen wir den Weg übers Oberjoch ins Lechtal. Staufrei und mit nur wenigen Verzögerungen kamen wir in Namlos an, wo es bedeckt war, leicht schneite und nur -6 Grad hatte. Für Namlos ist das regelrecht warm ;-)

Wir marschierten die Forststraße hinter und über die beeindruckend hoch zugeschneite Brücke links hoch. Den steilen Hang entlang liegen ja immer Lawinen, aber die Menge und das Ausmaß sind dieses Jahr schon sehr beeindruckend. Entsprechend schwierig war die Querung über die Unmengen hart gefrorener Lawinenbollen.

Wir kamen deutlich höher raus als sonst üblich und folgten der Spur über einen neuen Weg durch Wald weiter das Tal hoch. Kurz bevor es links aus dem Bachbett raus über einen relativ freien Hang hoch geht, mussten wir nochmal einen sehr beeindruckenden Lawinenkegel queren. Dann waren die Schwierigkeiten geschafft.

Ingesamt hatte der Neffe sehr schnell gelernt, vernünftig mit den Tourenskiern zu laufen (und das obwohl er ja mit Pisten-Skischuhen unterwegs war) und hatte sich auch über die Lawinenkegel echt gut geschlagen. Jetzt kamen als nächste Schwierigkeit Spitzkehren dazu, die, das muss man zugeben, doch einige Übung erfordern. Und die Bedingungen waren nicht ideal, weil es einige recht harte und rutschige Stellen gab.

Er rutschte dann auch einmal aus und musste sich dann mit den blöden Tourenskiern rumschlagen, die sich gern sperrig allen Versuchen widersetzen, sie im Liegen unter Kontrolle zu bringen :-)

Es schneite die ganze Zeit leicht vor sich hin. Als wir noch im Tal waren, zeigte sich aber trotzdem die Sonne auf den Bergspitzen rundrum und wir schöpften Hoffnung auf eine tolle Abfahrt, denn oben war der Schnee tatsächlich nicht schlecht. Aber als wir uns dem Gipfelhang näherten, verzog sich die Sonne wieder hinter Wolken und die Sicht wurde schlecht. Das Licht war teilweise so diffus, dass man kaum die Spur erkennen konnte.

Und dann zogen Wolken rein und wir standen am Gipfel im Hochnebel mit Super-Aussicht auf die Wolken, in denen wir uns befanden. Immerhin war es nicht windig am Gipfel, aber auch die verlängerte Pause, die wir oben einlegten, brachte keine Sicht.

Die Abfahrt begann dann auch damit, dass wir bei quasi Null Sicht erst mal einen Weg über die enorme Wächte am Grat suchen mussten. Nachdem wir den gefunden hatten, hätten wir eigentlich einen recht schönen Hang mit recht schönem Schnee vor uns gehabt. Und er war auch mit so wenig Sicht ganz nett zu fahren, auch wenn es dem Neffen ein wenig schwer fiel, die Anordnung ‘Alle bleiben in Sichtweite voneinander!’ einzuhalten. Er wäre halt echt gern freeridermäßig da hinab gesaust, aber wir hielten alle paar Meter zum Sammeln, auch um nicht die richtige Richtung zu verlieren.

Immerhin lichtete sich im unteren Drittel des Gipfelhangs der Nebel, so dass wir wenigstens uns selber wieder sehen konnten. Das Licht blieb aber sehr diffus. Man konnte schwer erkennen, wo es rauf und wo es runter ging, was der Neffe dann auch feststellte, als er in der Rinne überm Treiensee in die gegenüberliegende Seite donnerte :-) Ich übrigens auch ;-)

Die restliche Abfahrt war dann sogar ganz nett. Zwar war es hart unten drunter, aber es fand sich doch fast überall noch ein klitzekleines bisserl Pulverschnee zum Abschwingen. Vor der ersten Lawine hatte der beste Allgäuer von Allen dann die prima Idee, doch über den Sommerweg abzufahren. Das war echt nett, so eine Art Skicross im Wald mit viel Quer-Rutschen (wobei die Herren da so schnell durch sausten, dass ich gar nicht so richtig hinterher kam) und das schlug den lästigen Weg über die Lawinenkegel natürlich um Welten.

Dann mussten wir noch durch den Bach (die schmale Fussgängerbrücke schien uns zu gefährlich) und über die Forststraße zurück zum Auto. Alles in allem war das eine richtig ‘echte’ Skitour, mit Hindernissen, wenig Sicht, teils schlechtem Schnee und Problemen und Schwierigkeiten und der große Neffe meinte trotzdem am Ende, dass es ihm richtig gut gefallan hätte :-)

Also ich würde sagen, das hat geklappt ;-)


Auf dem Forstweg (Zwerg und Riese)


Die zugeschneite Brücke


Lawinenkegelquerung


Lawinenkegelquerung


Die letzte Lawine


Der Neffe sortiert sich und die Ski


Wir hoffen auf Sonne


Diffuses Licht im Gipfelhang


Gipfel mit Aussicht


Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Pause in der Abfahrt


Bachquerung


Rückweg

Von engel am 11.02.2018 17:21 • outdoorski(0) Kommentare

Kinderkram

Donnerstag, Februar 08, 2018

Ich durfte in etwa 5 Zentimeter frischem Schnee ins Büro radeln. Die Radwege waren weitestgehend geräumt, aber das Salz hatte es noch nicht geschafft, den Schnee zu schmelzen (was immer eine elendige Sauerei ist). Ich durfte also fast überall über weisses Zeug radeln, im Englischen Garten sogar durch. Hach!

‘Unsere’ Kantine hatte leider zu, deswegen mussten wir ausweichen. Wir nahmen nochmal Microsoft’s ‘Digital Eatery’ und - ich kann es kaum fassen - habe jetzt eine Bezahlkarte dort. Ich nahm ein Pizzaeck mit Salat und es war sehr gut, obwohl da eine fertige Pizza einfach nochmal in den Pizzaofen (399 Grad) geschoben wird. Nach 1 1/2 Minuten kam mein Pizzaeck heiss und knusprig raus, das klappte wirklich besser als ich befürchtet hatte. Nächstes Mal schaue ich mit die Wok-Ecke genauer an, das sah sehr gut aus, was dort angeboten wurde.

Am Nachmittag gönnte ich mir im Kino Die kleine Hexe, denn an dem entzückenden Plakat dazu laufe ich im Mathäser nun schon wochenlang vorbei. Ich hatte vorab schon ein wenig Bedenken, ob das gut gehen kenn, den Film zu einem Lieblingskinderbuch zu gucken und ja, das kann. Der Film war, trotz einger kleiner Kritikpunkte, sehr schön.

Meine Kritikpunke fasst übrigens bei Artechock sehr schön die Kritik der Klasse 2c (die zweite Kritik im verlinkten Artikel) zusammen :-) Ein bisserl lau das alles, aber trotzdem schön.

Von engel am 08.02.2018 21:46 • diary(0) Kommentare

Geburtstagskitour

Donnerstag, Februar 08, 2018

Dieser Winter erfreut zwar mit viel Schnee in den Bergen, die Qualität lässt aber - zumindest in den einfach erreichbaren Regionen - zu wünschen übrig. Aber—- es hatte geschneit, sogar runter bis in die tieferen Lagen (0,5 cm im Garten) und es war relativ kühl. Also kam was kommen musste - am Samstag eine Geburtstagsskitour, Wetter wurscht.

Wir fuhren früh los ins Lechtal und kamen staufrei durch den Tunnel und bis nach Häselgehr, wo wir staunend den Schaden betrachteten, den die letzten Stürme angerichtet hatten. Oberhalb von Häselgehr ist praktisch der gesamte Wald umgekickt wie Steichhölzer.

Vor Gramais stellten wir fest, dass man scheinbar nicht mehr bis zum Bach runter fahren kann. Wir begannen die Tour also oben an der Straße (ist weniger weit bis runter als ich dachte). Nach der Fortstraße stellten wir erfreut fest, dass die Schneedecke unter dem wenigen Neuschnee (10 Zentimeter etwa) trug. Ich hatte echt Sorge gehabt, ob wir einbrechen würden, das hätte das Knie ordentlich gestresst.

Der Geröllhang aus dem Bach raus war unten hart und rutschig, ließ sich dann aber weiter oben gut gehen. Im oberen Drittel des Hanges wurden wir von 4 schnellen Männern überholt, die alle irgendwo ‘Bergrettung Tirol’ auf dem Rucksack oder der Kleidung hatten. Die Spurer vor uns waren Richtung Schafkarsee weiter aufgestiegen und ich hatte uns uns schon zum Sattele spuren sehen, aber die Bergwacht-Männer übernahmen das dann. Auch gut :-)

Das Wetter war anfangs bedeckt gewesen und es hatte zwischenzeitlich sogar ganz kurz den Anschein gehabt, als würde es heller, aber im oberen Teil des Anstiegs sahen wir vom Allgäu her Wolken und Schneefall anrücken und der erreichte uns auf den letzten Metern.

Diesmal gab es ein Skidepot und die letzten Meter zum Gipfel mussten zu Fuß zurück gelegt werden. Der Grat zum Sattele ist ganz schön ausgesetzt, so direkt war mir das bisher gar nicht aufgefallen. Wir standen allein im Schneefall (immerhin kein Sturm) am Gipfel und hatten kaum Sicht. Ich fand es prima ;-)

Wir rüsteten ohne Pause zur Abfahrt da der Schneefall immer stärker und die Sicht immer schlechter wurde. Die ersten Meter unter dem Sattel war der Untergrund eisig, dann wurde er griffiger. Die 10-20 Zentimeter Neuschnee obendrauf waren nett zu fahren, deckten aber nicht immer die Unebenheiten des Untergrunds ab, so dass man ständig auf der Hut sein musste. Es war trotzdem ganz nett zu fahren.

In der Mitte der Abfahrt löste der beste Allgäuer von Allen ein kleines Schneebrett aus, das unter ihm in Zeitlupe ein paar Meter abrutschte und dann in Brocken liegen blieb. Zugegeben, das war in einer steilen Rinne, naja Mulde (Klassiker, ehklar), aber das erstaunte uns doch ein wenig, war doch nur LLB2. Wir waren bisher relativ allein unterwegs gewesen, in der Abfahrt kamen uns jetzt doch ein paar Leute entgegen, zusammengenommen sicherlich über 20. Ich freute mich sehr, dass wir so früh dran gewesen waren :-)

Auf der Rückfahrt wollten wir dem zu erwartenden Stau am Oberjoch wegen des Telemark-Weltcups entgehen und kamen direkt in den Stau der Blockabfertigung am Tunnel. Boah, war das nervig!!!!!!

Ich persönlich bin dabei dem Irrglauben aufgesessen, dass die Blockabfertigung nur für die Staurichtung gilt, aber so wie es aussieht, wird der Tunnel dann beidseitig blockabgefertigt. Da es vorher schon in Reutte gehörig staute, weil die Stau-Umfahrer da durch müssen, um doch wieder auf die B179 zu kommen, waren wir am Ende eines sehr schönen Tages dann erst mal sehr genervt. Dann durften wir aber feststellen, dass die noch immer umbauenden Nachbarn (seit fast einem halben Jahr!) an diesem Samstag ausnahmsweise nicht da waren, um Krach zu machen und dann war die Welt doch wieder in Ordnung :-)

Am Sonntag überlegten wir kurz beim Frühstück, ob wir nochmal eine Skitour machen sollten, ließen den Gedanken aber bald fallen. Das Wetter würde nur marginal besser und der Schnee dafür schlechter (weil zerfahren) sein. Wir wollten den Tag lieber gemütlich verbringen.

Weil ein bisserl Bewegung aber doch sein muss, gingen wir eine Runde auf dem nahegelegenen Fernsehturmhügel spazieren. Hoch, drüber, drumrum, nochmal hoch, zurück. Da ist man dann auch knapp 2 Stunden unterwegs.

Von engel am 08.02.2018 06:25 • outdoorski(0) Kommentare

Fast konform

Mittwoch, Februar 07, 2018

Am Vormittag liefen wie jedes Jahr einmal die Arbeitsplatz-Ergonomie-Leute durchs Büro. Da ich ja vor einer Weile wegen Arme-Weh meine Sitzhaltung dann halt doch mal angepasst hatte, bekam ich diesmal nur einen kleinen Tipp wegen Bildschirm soll niedriger und geneigter.

Ich weiß ja nicht, inwieweit die Herren sich an alle Angestellten im Tower erinnern (an mich vermutlich schon), aber ich könnte mir vorstellen dass man sich zu meiner ‘Bekehrung’ ordentlich beglückwünscht. Und nicht falsch verstehen, das ist schon gut, dass man regelmäßig mit Tipps zu den aktuellen Erkenntnissen zur Arbeitsergonomie versorgt wird. Ich liege immer noch gelegentlich auf meinem Stuhl rum, aber es ist seltener geworden. Das Alter ;-)

Gelacht: Ein Folge-Termin für eventuell weiter nötigen Support bei einem Kunden kann frühestens am Dienstag stattfinden. Ab morgen ist da faktisch alles dicht (Rheinland) ;-)

Klettern lief mittelgut. Gefühlt jedenfalls, denn ich schaffte im Nachstieg tatsächlich eine 7-. Der Rest war OK, aber nicht erwähnenswert. Naja, einmal nahm ich einen falschen Griff, weil es beim Belasten des rechten Knies in einer komischen Stellung seltsam knirschte. Tat nicht weh, aber ich erschak sehr.

Die Routen:

Von engel am 07.02.2018 22:00 • diary(0) Kommentare
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