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MRT

Dienstag, Januar 15, 2019

Morgens hatte ich den jährlichen Zahnarzttermin (alles gut, wie fast immer), danach sauste ich ins Büro, um mein Meeting zu schaffen. Eigentlich hatte ich genug Zeit, uneigentlich nahm ich eine ‘Abkürzung’ im Englischen Garten, die wohl eher ein Nebenweg ist und deswegen nie geräumt wurde. Dummerweise sah der Anfang ganz gut aus, dann aber wurde der Schnee hoch und musig und ich musste zwischendrin schieben und es wurde echt knapp. Ich loggte mich quasi keuchend grad noch rechtzeitig ein.

Am Nachmitttag war dann MRT. Das wuchs sich zu einer kleinen Folter-Session aus, denn ich sollte das Knie so weit strecken wie möglich und dann still halten. Streckung geht generell nicht gut, was mir bis dahin aber unbekannt war, ist dass Streckung auch nicht lang geht. So ein MRT geht 15-20 Minuten und nach etwa 5 Minuten begann das Knie zu schmerzen. Erst war es unangenehm, dann tat es weh und am Ende hätte ich schreien mögen. Ich war kurz davor, den Notfallknopf zu drücken, dann war es endlich vorbei. Als die Fixierung gelöst war, musste ich das Bein mit den Händen bewegen, von allein ging das nicht mehr. Puh!

Am Abend sah ich Collette. Da hatte ich mal wieder Kritiken gelesen und der Film wurde gelobt. Weil die Dame halt Frankreichs erste erfolgreiche weibliche Autorin war und sich aus der Abhängigkeit und dem totalen Ausgenutzt-Werden lösen konnte. Und was man von der realen Collette so liest, war sie erfrischend geradeaus (also, das wenige Bisserl, über das ich irgendwo gefallen bin). Aber der Film ist ... naja, nicht grad langweilig, aber ich finde, er bringt das alles nicht gut rüber. Ich hoffe The Wife, der auch auf meiner Liste steht, ist besser.

Links:

  • Warum die Sache mit dem Schnee im Süden gerade ein Problem ist: Ausnahmezustand. Erklärt viel Logistisches, das mir ehrlich gesagt nicht so klar war.
  • Nochmal Schnee, nämlich Tiefschnee und Bäume ( der untere Teil und die Videos dazu). Der Begriff ‘Tree Well’ war mir neu.
  • Und nachgetragen noch mehr zu den Gefahren von Tiefschnee: SchneeGestöber 6 18/19 von Lukas Ruetz.
Von engel am 15.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Testradeln

Montag, Januar 14, 2019

Nachdem ich am Sonntag Abend erst mal richtig gut und tief auf dem Sofa TV-geschlafen hatte, konnte ich nach dem Umsiedeln ins Bett nicht mehr schlafen. Das Knie zwickte im Liegen (was Neues) und mein Bauch fühlte sich komisch an. Dabei war die Paella zum Abendessen nicht anders als sonst gewesen (was heissen soll: ausgezeichnet :-)).

Ich tat was ich immer tue, wenn ich länger als 20-30 Minuten wach liege: ich stand auf und fuhr nach München. Ich schlich mich extra-vorsichtig aus dem Schlafzimmer, damit der beste Allgäuer von Allen auf keinen Fall was mitbekam, denn dann kann er nicht gut weiterschlafen. Das klappte prima :-)

Ich fuhr wegen des neuen Radls mit dem Kangoo und damit klappte nicht alles gut. Beim Um- und Einladen hatte ich nämlich die Parkkarte für den Tower und - viel schlimmer - den Öffner für die Schranke am Hausparkplatz vergessen. Die Fahrt war problemlos (es war zwar windig aber nur nass, kein Schnee), aber wie erwartet war ausserhalb des Hausparkplatzes kein einziger Stellplatz frei. Glücklicherweise ist seit kurz vor Weihnachten die Schranke immer offen (vielleicht kaputt?) und deswegen konnte ich mich auf meinen eigenen Parkplatz stellen. Ich hoffe, die Schranke funktioniert nicht genau in dieser Woche wieder!

Nach der Fahrt war ich ordentlich müde und mein Bauch hatte sich beruhigt und ich konnte prima schlafen. Noch vor dem Frühstück schaltete ich den Lufreiniger ein und hoffe, dass der was taugt, denn in der Früh roch es trotz der abgeklebten Lüftung nach Rauch. Meine Güte, wieviel rauchen denn die? Da muss es doch gelb von der Decke tropfen! Ja, ich bin vermutlich überempfindlich.

Nach dem Frühstück sauste ich raus zum Auto und lud das neue Rad aus, um ins Büro zu radeln. Ich war so eifrig, das Rad zu testen, dass ich direkt den Firmenausweis in der Wohnung vergaß. Das merkte ich erst, als ich schon fast da war. Aber das ist nicht wirklich ein Problem. Man tauscht irgendein Pfand gegen einen Gastausweis und gut ist.

In der Früh hatte es eher genieselt als geschneit und das zog sich bis zum frühen Nachmittag hin. Dann fing es an zu schneien und in Nullkommanix wirbelte vor dem Fenster fast ein Schneesturm herum. Das war genau zu dem Zeitpunkt, zu dem der Verkehr am Mittleren Ring langsam zunimmt, was umgehend zu Stau führte (ich hab ja jetzt einen Logenplatz). Bis ich dann aber das Büro verließ, war der Schneezauber wieder vorbei und es hatte nur noch eine Schneematschschicht auf allen Wegen. Der Stau blieb natürlich.

Ich sah RBG (Ruth Bader Ginsburgh). Ich muss gestehen, dass ich mich da ein wenig verhaut habe, denn ich wollte den Spielfilm über sie sehen und war in dem Film gelandet, in dem sie selber zu sehen ist und allerlei Menschen interviewt und Zeitdokumente gezeigt werden. Ein glücklicher Zufall. Ich war vorher schon beeindruckt von der Dame, jetzt bin ich es noch mehr :-)

Daheim roch es normal in der Wohnung. Ich hatte den Luftreiniger auf niedrigster Stufe laufen lassen und bin erst mal zufrieden damit. Den Rest-Gestank, der noch in der Wohnung hängt, schafft er anscheinend. Die nächste Stufe wird sein, die Lüftung im Bad wieder zu entkleben. Da zumindest muss offen sein, damit die Feuchtigkeit vom Duschen raus kann.

Nachdem ich nun den ersten Tag mit dem neuen Rad unterwegs war, kann ich festhalten: Alles prima. Das Rad schaltet und bremst einwandfrei und ich sitze gut drauf. Es ist ähnlich kurz wie die Lola und ähnlich bequem. Von den Bremsen war ich positiv überrascht, denn das Rad hat V-Brakes (wie früher) und keine Scheiben, das hätte bei dem Schneematsch schwierig sein können. An die fehlende Federung muss ich mich aber noch ein wenig gewöhnen, ohne wird man ganz schön durchgeschüttelt ;-)

Von engel am 14.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Serious Eight Ball

Sonntag, Januar 13, 2019

Den Samstag nutzen wir für eine kleine nette Skitour, Freitag Abend und unerwarteterweise auch der halbe Sonntag standen ganz im Zeichen des neuen Fahrrads. Das - wie nicht anders zu erwarten, wenn man ein Billig-Rad kauft - an allen Ecken und Enden etwas billig ist und vor allem schlampig vormontiert war (was den besten Allgäuer von Allen, Perfektionist, verschiedenste Male unglaublich nervte).

Jetzt ist das ganze Rad durch und durch nachmontiert und mit eigenen Komponenten verbessert und hat all meinen Kram dran (Frontlicht-Halter, Navi-Halter, Ständer, Schutzbleche, Spike-Reifen und alle Speichen-Reflektoren, die die letzten 5 oder 6 Jahre überlebt haben)). Jetzt kann ich es ja mal zeigen, Serious Eight Ball Lady:

Ein Hardtail, weil das mit dem Rumradeln in den Isarauen hat sich ja weitgehend erledigt und sonst braucht man in der Stadt ja nicht unbedingt eine Federung. Und wieder ein MTB, weil ich mich mit den Trekking-Rädern, die ich gefunden hatte, nicht anfreunden konnte und da passt wenigstens der ganze Kram, den man zusätzlich so braucht, direkt dazu. 26 Zoll, eben wegen dem Kram, auch wenn 26-Zoll-Räder wohl aussterben werden. Und Lady, damit es kurz ist. Ich hätte auch ein Bike mit einer festen Gabel genommen, aber sowas gibt es nicht in günstig.

Ich muss ja zugeben, dass mir das Rad nicht so gut gefällt wie die Lola, die nicht nur gut passte, sondern eben auch richtig schön war. Das neue Rad, es hat noch keinen Namen, ist optisch einfach nur OK. Was vielleicht auch nicht schlecht ist, in der Stadt, denn wer will schon so ein langweiliges Damenrad klauen, selbst wenn es neu ist? Wobei sich der ‘neue’ Look im Winter sicherlich bald geben wird ;-)

Serviceblog:
Zum Vergleich die Serious Lola

Von engel am 13.01.2019 23:00 • diary(4) Kommentare

Manaslu

Donnerstag, Januar 10, 2019

Vormittags hatte ich einen Doc-Termin und arbeitete zunächst von zuhause aus. Als ich aufgestanden war, lag vor dem Balkon eine dicke fluffige Schneedecke von vielleicht 30cm, die nur von ein paar wenigen Fußspuren unterbrochen war. Dann begann der Hausmeister seine Arbeit.

Ich ging zu Fuß zum Doc. Einerseits, weil Schnee (Hach!) und andererseits, weil die beiden Stationen Ubahn mit Hin- und Weiterlaufen insgesamt fast genauso lang brauchen, wie gleich direkt hinzugehen. Es war nicht allzu kalt, aber ich zog trotzdem die Daunenhose über, weil ich immer so schnell einen kalten Po bekomme. Das Laufen war, wie nun schon seit einer ganzen Weile, nicht so toll. Vom Knie abgesehen war es aber wunderbar. Es schneite, ich war ordentlich eingepackt und stiefelte mit Freude quer durch allerlei Schneewälle zwischen geräumten und nicht geräumten Abschnitten :-)

Beim Doc kam ich ungewöhnlich schnell dran, was vermutlich daran lag, dass viele ihren Termin nicht schafften. Zumindest interpretiere ich die halb mitgehörten Telefonate der Arzthelferinnen so. Beim Doc sein ist ja immer auch ein bisserl Plauderstunde, deswegen weiß ich jetzt einiges über die Vorteile einer Schneefräse und über Gartenvögel in Holzkirchen (Girlitz musste ich allerdings erst mal googeln) ;-)

Danach wurde es weniger erfreulich, denn dann sprachen wir über mein Knie, weswegen ich ja da war. Als erstes kommt ein neues MRT, damit man genau beurteilen kann, wie weit der Verfall inzwischen fortgeschritten ist. Dann sehen wir weiter. Zusätzlich wollte ich eigentlich ein ein Rezept für Physiotherapie für den Ellenbogen haben (das verschobene aus dem Dezember), weil der ja immer noch rumzickt, aber das ging irgendwie schief, denn ich habe stattdessen nochmal ein Physio-Rezept für die Begradigung des rechten Beins bekommen. Aber das war eine schlechte Idee gewesen, das will ich nicht nochmal. Naja, ich gehe ja nächste Woche eh wieder hin, darauf kommt es jetzt auch nicht an.

Als ich nach langer und arg voller Ubahn-Fahrt (die U6 geht raus nach Garching und ist immer voller Studenten) im Büro ankam, war auf dem Handy die Email-Benachrichtigung von DHL, dass das Radl-Paket am gewünschten Ablageort ist. Yay! DHL sind übrigens die einzigen, bei denen das zuverlässig klappt, wenn man einen Ablageort einstellt.

Nachmittags machte ich den MRT-Termin beim Radiologicum in Schwabing aus. Da landete ich zu ersten Mal in einer Telefon-Auswahl, wo nach Privatpatient und Kassenpatient unterschieden wurde. Das fand ich so doof (und vermutlich unsolidarisch), dass ich fast woanders angerufen hätte. Aber die haben schon die Daten der beiden letzten Knie-MRTs, deswegen machte ich dann trotzdem einen Termin aus.

Abends ging ich Manaslu – Berg der Seelen gucken. Fand ich großartig! Tolle Bilder (ehklar, wenn der Film von Gerald Salmina ist) und interessant gemacht mit den vielen Rückblicken vom Kammerlander selbst und den Filmsequenzen dazu. Ganz großartig finde ich, wie die früheren Jahre im Bergsteigen umgesetzt wurde. Diese Ausrüstung, diese Farben! Und es hat mich auch sehr gefreut, da Simon Gietl als den jungen Kammerlander zu sehen. Die Rekapitulation des Unfalls fand ich ein bisserl nervig, weil das so arg wie ich-armer-reuiger-Sünder rüber kam. Andererseits ist es bestimmt so, dass er das sehr bereut, und ich wüsste auch nicht, wie man das hätte besser machen sollen. Und weglassen wäre viel schlimmer gewesen, wenn sonst quasi das ganze Leben erzählt wird.

Von engel am 10.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 05.01.2018: Sturmtour

Donnerstag, Januar 10, 2019

Nach der vielen Nicht-Bewegung der ersten halben Arbeitswoche, mussten wir raus. Und es hatte ja auch geschneit, das mussten wir uns anschauen ;-) Allerdings waren weder Wettervorhersage noch Lawinenlagebericht und Aussichten allzu berauschend, deswegen planten wir die Standard-Tour bei schlechten Bedingungen.

Auf der Fahrt waren wir sehr enttäuscht angesichts der 2 Zentimeter Schnee auf den Wiesen neben der Schnellstraße. Ich überlegte schon Plan B und Plan C, sollte der Schnee nicht ausreichen. Im Gunzesrieder Tal sah es dann aber doch einigermaßen OK aus. Wir sind da auf jeden Fall schon bei weniger Schnee losgelaufen.

Das Wetter war ausgespochen ungemütlich. Es war nicht allzu kalt, hatte aber ordentlich Wind, den es uns auf dem langen Weg ins Tal hinter mit Karacho ins Gesicht blies. Wir waren ziemlich allein unterwegs und hatten nur drei Nachgeher, die waren allerdings exakt genauso schnell wie wir und blieben deswegen immer in der Nähe.

Wir verloren sie erst, als wir Richtung Ochsenkopf abbogen und die drei geradeaus weiter zum Weiherkopf (?) gingen. Ab da waren wir allein. Der beste Allgäuer von Allen übernahm die Spurarbeit, als wir die Forststraße verließen. Ich war froh drum, denn dem Knie ging es nur solala und mein Fuß schmerzte in den neuen Skistiefeln, in die die Einlagen noch nicht reinpassen. Das Spuren war aber verträglich, es hatte noch nicht allzu viel neuen Schnee.

Wir kamen gut und völlig allein bis zum Ochsenkopf, wo wir total erstaunt eine große Gruppe Schneeschuhgeher am Gipfel vorfanden. Die waren aus der anderen Richtung aufgestiegen, denn auf unserer Seite hatte es keinerlei Spuren gehabt. Es hatte Schneesturm da oben, deswegen ließen wir die Pause ausfallen und fuhren direkt ab.

Der beste Allgäuer von Allen legte seine neuen find—-me! Tiefschneebänder an, die einerseits helfen sollen, die Ski wieder zu finden und im Fall des Falles eventuell auch in einer Lawine zur Ortung dienen können. Ich habe auch welche, aber es war so stürmisch, ich wollte den Rucksack nicht nochmal runter nehmen und überhaupt, es hatte ja eh nicht viel Schnee ...

Die Bänder wurden dann auch direkt einem Funktionstest unterzogen, denn vor dem kleinen ersten Steilhang fuhr der beste Allgäuer von Allen gegen einen Schneebuckel (die Sicht war zeimlich übel) und fiel direkt wieder aus dem Ski. Man hätte den Ski diesmal zwar leicht finden können, weil das Ende noch rausschaute, aber er hing jetzt ganz prima an dem Band am Bein und wäre daran leicht zu finden gewesen. Danach muss man nur noch das Band zurück ins Täschchen stopfen und fertig.

Wir fuhren zur Alpe ab. Das war nur ein mittelschönes Vergnügen, denn es lag nicht sehr viel Schnee auf einer buckeligen Unterlage und es war echt schwer zu erkennen, wo ein Loch oder ein Hügel war. Mit einigermaßen Vorsicht kam ich ohne größere Knie-Belastung runter.

An der Alm fellten wir auf und gingen noch rüber zum Rangiswanger Horn. Schön war es ja nicht, im Schneesturm nochmal aufzusteigen, aber den Forstweg runter schieben ist auch nicht schön und so kamen wenigstens noch ein paar Höhenmter dazu ;-) Auch da war es natürlich ungemütlich, so dass wir nicht länger oben blieben als nötig.

Die Abfahrt ging ganz gut, weil sich oben schon fast sowas wie eine Piste gebildet hatte. Weiter unten fand sich zwischendurch sogar sowas wie netter Schnee, bevor wir in den letzten beiden Hängen wieder um die Grasbuckel herum fahren mussten. Alles in Allem war es stürmisch und kühl aber echt OK. Der Heimweg war dann anspruchsvoll, weil es inzwischen fett schneite und der Winterdienst einfach nicht nachkam. Nicht mal auf der Schnellstraße.


Der übliche Start


Es ist ziemlich ungemütlich


Der Schneefall wird dichter


Erste Abfahrt mit wenig Sicht


Abgeblasener Aufstieg zum Grat


Schnell abfellen

Von engel am 10.01.2019 06:31 • outdoorski(0) Kommentare

Endlich wieder Klettern :-)

Mittwoch, Januar 09, 2019

Bevor ich morgens zum Duschen ging, schneite es nur ganz leicht draussen, nach dem Duschen war dann aber ein veritabler Schneesturm. Der dauert zwar nicht lang, aber es reichte, um den Clio ringsrum richtig schön einzuschneien. Es war feuchter warmer Schnee, der glücklicherweise schnell und leicht zu entfernen war. Auf dem Weg ins Büro waren die Straßen kurz weiß, das sah echt nett aus.

Bei der Arbeit habe ich gerade mir völlig unverständliche Probleme mit dem halbjährlichen Update eines meiner älteren Projekte, das bisher - jahrelang schon - einfach lief. Die Ursachensuche gestaltet sich schwierig, weil ... das läuft schon so lang problemlos, dass ich die Grundlagen dazu mehr oder weniger vergessen habe. *seufz*
Parallel dazu wird irgendwie an den Netzen geschraubt und ich bin nicht sicher, ob das nicht auch ein Grund für einen Teil der Probleme ist, weil manches mal geht und dann wieder nicht.

Beim Klettern war ich erst mal eher vorsichtig, weil lange Pause, regenerierte Handhaut, blöder Ellenbogen und blödes Knie. Aber von der Handhaut abegsehen ging alles prima. Meine Hände waren allerdings am Ende feuerrot und brannten auch so. An der einen Route von Stuart Hardy, mit dessen Schrauberei ich fast immer Probleme habe, stand ich irgendwann in der Mitte auf einem Volumen, schaute rechts und links und rauf und runter, aber da war einfach nix. Der R. meinte, da müsse man das obere Volumen nutzen, aber ich sah einfach nicht, wie man das hätte nutzen können. Bis dahin hatte alles erstaunlich gut geklappt, wahrscheinlich hab ich irgendwas Wichtiges übersehen. Ich wechselte in die leichtere Route an derselben Linie.

Daheim lud ich noch die Lola ins Auto, damit am Wochenende all die wichtigen Teile dran ans neue Bike gebaut werden können (allem voran natürlich die Spike-Reifen).

Von engel am 09.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Hürden nehmen

Dienstag, Januar 08, 2019

In der Früh war der Rauchgestank wieder extrem unangenehm, als ich aus meinem gut gelüfteten Schlafzimmer kam. Ich hatte am Vorabend noch geschaut, ob man die Lüftungskästen irgendwie öffnen und schließen kann, aber da geht nichts. Ich lüftete das Wohnzimmer gründlich und klebte dann Plastikfolie über die kompletten Lüftungskästen. Über beide, über den im Bad und über den in der Küche. Dann wollte ich ‘gegenstinken’ und eine Duftkerze anzünden, die ich noch irgendwo rumstehen hatte, aber mein allereinzigstes Feuerzeug war leer. *seufz*

Wahrscheinlich ist das mit dem Gestank gar nicht besonders schlimm und ich bin bloß empfindlich, denn schon beim Frühstück merkte ich ihn kaum noch. Aber ich koche in der Wohnung halt kaum und bin überhaupt nicht oft da, so dass ich nicht genug eigene Gerüche produziere, da fällt der Fremdgestank halt extra auf.

Ich hatte mich inzwischen auch dazu entschlossen (drüber schlafen ist immer gut), ein neues Winterrad zu kaufen, aber bei fahrrad.de, wo ich das einzige Rad fand, das ich wirklich haben wollte (von denen kam auch die Lola), behauptete, meine Lieferadresse sei falsch und es gab keine Möglichkeit, die neu einzutragen. Anrufen kann man da natürlich auch nicht, so früh.

Ich fuhr mit dem MVV ins Büro, was mich endlos nervte. Nicht, weil es so besonders voll gewesen wäre oder scheckliche Leute gehabt hätte oder Verspätungen oder was auch immer, sondern weil ich nicht radeln durfte. Und normal laufen mag das Knie auch nicht besonders, das war natürlich auch doof. Von daheim bis zu meinem Schreibtisch brauche ich (unter normalen Umständen, also nicht bei Schnee) mit dem Rad ganz knapp kürzer als mit dem MVV. Immerhin kann man an so einem MVV-Kiosk problemlos Feuerzeuge kaufen.

Um 9:00h rief ich bei fahrrad.de an, ließ mich durch ein paar Kundendienstmitarbeiter weiterreichen und landete schließlich in der IT (nehme ich an), wo man feststellte, dass es da wohl einen Bug gäbe, wenn Konten sehr lange nicht mehr benutzt worden waren. Das stimmt wohl, denn bewußt habe ich da als letztes vor Jahren eben die Lola gekauft. Man löschte mein Konto, ich erstellte ein Neues und kaufte ein neues Rad, das theoretisch am Donnerstag oder Freitag geliefert werden würde. Yay! Endlich wieder radeln!

Am Abend fuhr ich zum Rosenheimer Platz um zu den Museum Lichtspielen zu gehen. Leider baut der Türke, bei dem es die tollen Acma gibt, noch immer um und ich musste mir was bei einem ganz normalen Bäcker holen. Ich hoffe, die sind bald mal fertig.

Ich sah Bumblebee, quasi den Anfang der ganzen Transformer-Serie. Hach, nett :-)

Beim Heimkommen roch es nach Rauch und zusätzlich etwas abgestanden. Meh! Ich lüftete erst mal gründlich, das muss wegen der zugeklebten Lüftung sowieso sein. Ich glaube, der Rauchgestank hängt jetzt halt im Sofa und sowo (weil es im Bad inzwischen kaum mehr stinkt) und es braucht eine gute Weile, bis das wieder raus ist. Es hatte jetzt ja lang Zeit, sich überall gründlich festzusetzen. Ich zündete die Duftkerze an und hoffe sehr auf den Luftreiniger.

Inzwischen war schon die Mitteilung von fahrrad.de gekommen, dass mein neues Bike verschickt worden sei. Na, das ging fix! Schaumermal, wie kompliziert sich die Lieferung/Abholung gestaltet, denn so ein Radl-Paket ist unhandlich und schwer (knapp 15 Kilo plus Verpackung), da kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass unsere Frau Post das so einfach an unseren Ablageort bugsieren kann. Und wenn, dann muss ich mir echt ein Dankeschön einfallen lassen, irgendwie.

Und noch was Lustiges: Beim Zähneputzen ließ sich die elektrische Zahnbürste endgültig nicht mehr einschalten. Die hatte schon seit Montag in der Früh rumgezickt (vor dem Weihnachtsurlaub war nix gewesen, danach war sie aber ratzeputz leer), jetzt ist sie wohl endgültig hinüber. Jetzt darf dann aber mal Schluß sein, mit den Ausfällen und Lustigkeiten, bitte!

Von engel am 08.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Sch…-Tag!

Montag, Januar 07, 2019

In der Früh lag mehr Schnee auf den Wegen und Straßen als ich gehofft hatte und es war auch ganz schön glatt, wie ich bei ersten Bremstests feststellen musste. Auf der B12 war das dann glücklicherweise besser. Da lag zwar auch Schnee auf der Straße, aber es war nicht so glatt unten drunter.

Nach Kraftisried hatte ich Pech und landete hinter dem Winterdienst. Das sind 2 versetzt fahrende Schneepflüge, die man nicht überholen kann, das ist echt nervig. Dass ich das nervig finde, hat natürlich nichts mit dem Winterdienst selber zu tun (Die sind alle super, die Winterdienstfahrer, Danke!), sondern damit, dass dann mein ausgeklügelter Zeitplan nicht hinhaut.

Also, man kann den Winterdienst halt dann nicht überholen, wenn man nicht über doppelte durchgezogene Linien fährt. Andere machen das, aber das ist dann auch für mein eher laxes Verständnis von Verkehrsregeln zu viel. Nach Marktoberdorf war dann freie Fahrt und es lag auch kaum noch Schnee auf der Straße. Ich kam fast zur gewohnten Zeit in München an, auch weil ich vorsichtshalber etwas früher losgefahren war.

In München war mein Parkplatz super geräumt (weil mein Auto ja nicht da gestanden hatte), aber sonst war die Ankunft ziemlich unangenehm. Es war kühl in der Wohnung (weil ich die Heizung runter gedreht hatte, das war also zu erwarten gewesen) und es stank erbärmlich nach Rauch, weil der oder die Kettenraucher ober- oder unterhalb meiner Wohnung wahrscheinlich mit Absicht extra in die Lüftung reingeraucht hatten (jaja, ist Quatsch, aber so wirkte das).

Ich riss Balkontür und Schlafzimmerfenster auf, um ordentlich zu lüften. Danach war die Luft etwas besser, dafür war es nicht mehr kühl sondern kalt. Nach kurzer Recherche bestellte ich beim Frühstück direkt einen Luftreiniger, der angeblich auch bei Kettenrauchern in der Wohnung (und nicht nur hinter der Lüftung) Wunder wirken soll. Ich hoffe sehr, dass die begeisterten Rezessionen wenigstens halbwegs stimmen!

Radeln war nicht ganz einfach, weil der zusammengetretene Schnee auf den Gehwegen ziemlich aufgeweicht war, was das Radeln da ganz schön schwierig machte. Stellenweise wich ich einfach auf die Straße aus und wurde erstaunlicherweise nicht mal angehupt dafür. Nominell schneite es, aber der Schnee war so nass, dass ich reichlich durchgeweicht im Büro ankam.

Im Büro zog ich als erstes auf den Platz des ehemaligen Ex-Werkstudenten, der ja seit Januar woanders arbeitet. Da ist zwar insgesamt weniger Platz, aber dafür gehört an diesen Platz ein Schrank, in dem ich endlich wieder meine Radl-Ersatz-Klamotten (und all den anderen Kram, der bisher in den blöden Lockern wohnen muss) unterbringen kann :-)
Als Zusatz-Bonus kann ich von da den Stau auf dem Mittleren Ring beobachten ;-)

Am Abend sah ich Aquaman. In 3D und mit viel Aufmerksamkeit, weil ich immer noch scharf beobachte, wie sich die Kontaktlinsen schlagen (bisher: recht gut). Ich hab nicht viel erwartet und war trotzdem zwischendrin immer wieder mal genervt, weil der Film halt schon arg primitiv ist. Gelegentlich ist er aber auch toll, weil wunderbar gemacht. Also ein sehr gemischtes Fazit für den Film.

Beim um-die-Kurve-fahren am Odeonsplatz auf dem Heimweg, fühlte sich die Lola plötzlich seltsam an. Beim Treten gab es immer wieder einen harten Ruck, als ob der Dämpfer plötzlich blockiert. Ich sah nichts und der Dämpfer funktionierte prima, wenn ich einfach so testete. Ich sperrte ihn für den restlichen Heimweg (das reduzierte die ‘komischen’ Situationen weitgehend) und radelte nach Hause. Ich konnte mir keinen rechten Reim auf diesen gelegentlichen harten Stoß machen. Seltsam war auch, dass das Rad plötzlich höher schien. Ich musste den Sattel runter stellen, um nicht beim Treten drauf herum zu rutschen.

Daheim, bei Licht sprang mich die Ursache dann direkt und deutlich an: Rahmenbruch!

Ach Menno! Kaum ist alles prima - Bremsen, Gabel, alles! - schon ist alles hin. Weil, ein neuer Rahmen lohnt sich für die Lola ja nun wirklich nicht.

Ich klagte dem besten Allgäuer von Allen mein Leid, recherchierte günstige Fahrräder zum Winterradeln und überlegte, ob ich nicht besser besser dem Rocky Spike-Reifen verpassen sollte. Alles doof! Ich gelangte erst mal zu keiner Entscheidung.
(Und zu allem Überfluß stank es nach Rauch in der Wohnung. Zwengs mir könnte man alle Raucher, die andere belästigen, nach sonstwo deportieren.)

Von engel am 07.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Schneewochenende

Sonntag, Januar 06, 2019

Das Wochenende war stürmisch und gemütlich. Am Samstag machten wir unsere Standard-Schneesturm-Tour bei ungünstigen Verhältnissen, am Sonntag bleiben wir dann doch daheim, als in der Früh der Lawinenlagebericht auch in tieferen Lagen von 3 auf 4 aktualisiert wurde.

Stattdessen gingen wir (naja, im Wesentlichen der beste Allgäuer von Allen) Schneeschieben und -schaufeln, was angesichts der Nässe ordentlich anstrengend war. Sonst gab es TV-Sport, Hausarbeit, Fehlersuche an Technik-Zeug und gutes Essen :-)

Ich überlegte den Tag über, ob ich lieber am Abend fahren sollte, entschied mich aber am Ende dagegen, weil ich abends einfach nicht so fit bin und es ja doch nicht ganz so kalt werden sollte. Ich hoffte darauf, dass die Straßen deswegen weitgehend frei sein würden.

Wir parkten den Kangoo auf der Straße und den Clio in der Garage. Das hatte den Vorteil, dass der mühsam freigeräumte Parkplatz vor dem Garten nicht von Fremdparkern belegt werden würde und dass ich in der Früh ziemlich problemlos losfahren können würde.

Von engel am 06.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 29.12.2018: Schneekraxeln

Freitag, Januar 04, 2019

Am Freitag zog eine leichte Wolkenschicht durch, aber wir hatten eh allerlei Organisatorisches zu erledigen. Nachmittags wurde es dann richtig schön und wir hofften, dass der Wetterbericht stimmte.

Der Samstag fing wie versprochen kühl und schön an :-)
Wir parkten in Grän, sahen den beiden, die sich gerade für eine Skitour rüsteten, ein wenig amüsiert zu und starteten zu Fuß.

Wir kamen bald in die Sonne und auch wenn der Aufstieg recht bewaldet ist, wurde es doch angenehm warm. Kurz bevor es oben windig wurde, machten wir eine gemütliche Pause. Da liefen dann pötzlich erstaunlich viele Leute an uns vorbei, vorher waren wir allein unterwegs gewesen.

Auf dem Weiterweg wurde es immer windiger und wir legten nach und nach weitere Schichten Kleidung an. Am Gipfel konnten wir ein paar Leute sehen, die sich sehr schwer zu tun schienen, die steile Rinne runter zu kommen. Vielleicht war der Schnee nicht gut?

Die Leute waren auch dann noch im Abstieg, als wir (und die beiden Gruppen, 3 und 2, hinter uns) zum Gipfelaufbau kamen. Die Gruppe bestand aus 2 Männern und 4 Jugendlichen, die sich an einem Seil die Rinne runter mühten. Die Jugendlichen hatten teilweise nur Joggingschuhe an! Das ist dann auch mit einem Seil reichlich fragwürdig.

Als die Gruppe unten war, packten wir unsere netten ‘Lucky’ Eisbeilchen aus und stiegen zum Gipfel hinauf. Die Stufen waren recht hoch und das gefiel dem Knie überhaupt nicht. Oben war es sehr windig, deswegen blieben wir nicht lang oben. Die Luckys waren auch im Abstieg sehr hilfreich.

Wir stiegen so weit ab, bis der Wind eingermaßen nachgelassen hatte und machten im Gras unter einem Baum Pause. Da war es fast warm und fast gemütlich (ein bisserl steil halt). Dann stiegen wir mit einer letzten Pause auf dem Bänkle am Strommast zum Auto ab.


Start in Grän


Der Gipfel in Sicht


Aufstieg durch die Rinne


Am Gipfel mit Nebel überm Unterland


Abstieg


Die letzten Meter


Nebel zieht ins Tannheimer Tal


Kurz vorm Auto

Von engel am 04.01.2019 15:47 • outdoorberg(0) Kommentare
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