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Alles doof

Donnerstag, Juli 20, 2017

Der dämliche WannaCry/Petya Patch hielt mich doch noch fast den ganzen Tag beschäftigt. Unter anderem deswegen, weil ein erneuter Scan weitere Server aufzeigte, die aus welchen Gründen auch immer vorher nicht aufgetaucht waren. Ich werde Rechenzentrum-Administration lernen müssen, auch wenn wir eigentlich hinter X Firewalls sitzen. Scheinbar reicht es nicht aus, Server zu installieren und ihnen dann zu sagen ‘macht mal selbst’. Man muss da wohl gelegentlich hinschauen und wenn das nicht zum Vollzeitjob ausarten soll, muss ich das automatisieren.

Einem der Server lief bei der Aktion das C-Laufwerk voll (jajaja, zu klein dimensioniert, ist aber schon Jahre und 3 Betriebssystem-Updates her) und ich musste Plattenplatz freischaufeln, um das Laufwerk zu erweitern. Zur Belohnung darf ich jetzt den NFS-Share neu aufsetzen (und die ganzen blöden Linux-Softlinks rekonstruieren, die ich beim Kopieren unter Windows kaputt gemacht hab, was ich aber natürlich zu spät gemerkt habe). Meh :/

Die Abendplanung kippte in dem Moment, als ich auf dem Weg ins Fitness-Center merkte, wie die Periode plötzlich mit Macht stärker wurde. Ich schaffte es mit angespanntem Beckenboden fast bis nach Hause (so lang ich auf dem Radl saß war die Welt fast in Ordnung aber für den Weg in Wohnung ... muss ich sicherlich nicht extra beschreiben) und richtete im Bad dann erst mal ein Blutbad an. Super. Naja, ich muss ja eh putzen und aufräumen wegen Schwesterle. Das Bad wäre Montag dran gewesen, so wurde es halt vorgezogen. Wenn ich die relative Ruhe jetzt richtig interpretiere, hat sich meine Gebärmutter vorhin fast auf einmal komplettentleert. Zwengs mir könnte der Kram jetzt echt mal aufhören!

Von engel am 20.07.2017 20:49 • diary(0) Kommentare

Zugspitzarena

Mittwoch, Juli 19, 2017

In der Früh sah das Wetter ganz und gar nicht so aus wie angekündigt und es war sakrisch kalt für Mitte Juli (9 Grad draußen). Außerdem war es ziemlich windig. Wir vertrauten darauf, dass es schöner werden würde.

Beim Start an der Abzweigung der Fernpassstraße nach Biberwier hatte es auch 9 Grad und wir froren im kalten Wind. Glücklicherweise kamen wir umgehend aus dem Wind raus, sobald wir den Parkplatz hinter uns gelassen hatten. Ausserdem geht es direkt nach dem Gatter bergauf. Uns wurde bald warm.

Der beste Allgäuer von Allen war sehr glücklich mit seinem frisch reparierten Rad (das in letzter Zeit einige Probleme gemacht hatte) und dem ‘tubeless’ Vorderrad. Ich genoss wie immer, wie leicht das Ghost im Vergleich zum alten Rocky zu fahren ist :-)

Die Forststraße hinauf zum Marienbergjoch ist bis zur Sunnalm recht bequem zu radeln. Bis auf wenige Stellen muss man nicht mal unbedingt in den ersten Gang schalten (der, um den Satz richtig einzuordnen, mit dem neuen Bike um einiges untersetzter ist als mit dem alten Rad). Danach geht es allerdings ordentlich zu Sache! Nicht umsonst steht an der Sunnalm: ‘Mountainbikeschiebestrecke’!

Bis zum Ende der Sesselbahn kann man noch gut radeln, dann ist für mich Schluss. Die Forststraße wird ungemein steil und besteht nur noch aus losem Schotter. Ich komme da etwa noch 5 Meter weiter, dann dreht entweder das Hinterrad durch, ich fahre gegen irgendwas oder meine Beine können einfach nicht mehr. Dann schiebe ich. Das geht bis kurz hinter die Kapelle so. An den etwas flacheren Stellen kann ich erneut anfahren und komme wieder ein paar Meter hoch, bis mich die nächste Kleinigkeit vom Rad wirft.

Der beste Allgäuer von Allen kann das deutlich besser, aber der hat ja auch mehr Kraft. Er musste im extrem Steilen einmal absteigen und radelte dann den Rest bis zur Kapelle (mit Maximalpuls, sagte er). Meinereine schob Dreiviertel der Strecke von der Sunnalm zur Kapelle. Der Rest war dann wieder radelbar.

Wir stellten die Räder am Strommast ab und gingen zur Handschuhspitze. Zwischen den Latschen war es ziemlich warm und schwül, da wo uns der Wind erwischte, ziemlich kalt. Nach dem Aufstieg durch die Schuttrinne kamen wir in den vollen ‘Genuss’ des Windes und froren beinahe. Am Gipfel suchten wir uns eine sonnige halbwegs geschützte Mulde und genossen die großartige Aussicht. Mieminger und Wetterstein auf der einen Seite, Ötztal und Kühtai auf der anderen und hinten Teile des Lechtals. Hach!

Das gesamte steile Karstgebiet zwischen Handschuhspitze und Wannig wird von Schafen bewohnt und ein paar davon grasten knapp unterhalb des Gipfels. Wir schienen von Interesse, denn ein Schaf schaute uns immer wieder an und kam dann ein paar Schrittchen auf uns zu, guckte wieder und kam wieder ein Stück. Aber so um die 5 Meter vor uns verließ es dann doch der Mut und es drehte ab.

Im Abstieg gab es dann nochmal eine windgeschützte sonnige Pause, dann radelten wir zur Sunnalm ab. Das ist leider die einzige Möglichkeit zur Einkehr und die ist schon sehr sehr touristisch. Eigentlich ist das eine Skigebiet-Alm und das merkt man auch deutlich: Es ist teuer und es gibt ‘Touri-Alm-Musi’. Wir teilten uns einen Kaiserschmarrn (recht gut und nicht allzu groß) und tranken einen Kaffee (stark und gut). Dann fuhren wir zum Auto ab.

Auf dem Heimweg gab es den üblichen vor-dem-Tunnel-Stau, den ich so unerklärlich finde. Vor Heiterwang fahren noch alle in normalem Tempo. Ab Reutte staut es sich dann bis zur Anschluss-Stelle Pflach und kurz danach fahren alle normal weiter. Weder bei Reutte noch bei Pflach fahren viele Fahrzeuge auf die B179 drauf und trotzdem: Stau.

Naja, da muss man durch. Für Kochen mit den neuen Chilis (Jamaican Hot Yellow) wurde es ein wenig zu spät, deswegen kam alles in die Tiefkühltruhe und wir gingen zum Essen. Feiner Tag :-)


Einigermaßen gemütlich geht es hinauf zum Marienbergjoch


Das Almgelände ist von Kühen bevölkert :-)


Die Unfitten müssen oberhalb der Sunnalm schieben ;-)


Der Anstieg zur Handschuhspitze ist steil und geröllig.


Auf der Suche nach dem Eintrag vom letzten Jahr :-) (gefunden)


Die Gipfel-Schafe


Das Steilstück abfahren geht viel einfach als rauf radeln :-)

Von engel am 19.07.2017 21:33 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Langsame Entspannung

Mittwoch, Juli 19, 2017

Morgens entschuldigte ich mich erst mal bei dem Kollegen, den ich meinem Gefühl nach so arg am Telefon abgewürgt hatte, aber der meinte, wenn ich nichts gesagt hätte, hätte er das nicht mal gemerkt. Auch gut, aber für mich und mein Selbstverständnis war das wichtig, ich mag Leute nicht unverdient schlecht behandeln (wenn sie es verdienen, meiner Meinung nach, dann schon).

Die Aufarbeitung des IT-Geraffels beschäftigte mich den restlichen Tag weiter. Nicht ständig (da muss ja andauern auf irgendwas gewartet werden, Download, Installation, Reboot, Blabla), aber halt immer wieder. Folglich ging sonst nicht so allzuviel, weil ich andauernd irgendwo was nachschauen und nochmal Hand anlegen musste. Jetzt ist aber bald gut und der automatische Update sollte wieder funktionieren. Hoffe ich inständig!

Am sehr späten Nachmittag hatte ich einen Doc-Termin, weil die ausgeräumte Reise-Apotheke noch aufgefüllt werden muss. Vieles von dem was ich da drin haben will, ist freiverkäuflich, aber für ein paar Medikamente braucht man halt doch ein Rezept. Alles bekommen, was ich wollte :-)

Danach gab es eine tolle Paprika-Chili-Pfanne, auf die ich mich schon seit dem Wochenende freue. Nicht allzu scharf (trotz rotem Cayenne und 4 Black Hungarian ???), aber sehr fein. Die Wohnung ist glücklicherweise noch nicht allzu heiss, da kann man schon ein heisses Abendessen nehmen :-)

Von engel am 19.07.2017 20:03 • diary(0) Kommentare

Nervzeugs

Dienstag, Juli 18, 2017

Morgens brachte ich erst mal Recycling-Müll weg. Ich lasse sowas ja gern so lang schleifen, bis die Stapel fast von allein umfallen, aber in einer guten Woche übernachtet freundlicherweise Schwesterle bei mir und ich muss schon mal langsam anfangen, sowas wie Ordnung zu schaffen. Halbwegs wenigstens.

Mit 3 Tüten voller Plastik und Gläsern am Lenker war es recht umständlich das Rad in den Aufzug zu bugsieren. Dass der Aufzug dann noch dazu erst mal hochfuhr und die Lady mit den beiden großen Terriern zustieg, machte das alles nicht einfacher. Aber immerhin, die Hälfte Recycling-Zeug ist schon mal weg.

Am späten Vormittag nochmal ein Knieschnackler. Ich finde das beunruhigend :-(

Die Abendplanung wäre diesmal umgekehrt gewesen, erst Vergnügen, dann Sport. Aber kurz bevor ich in den Feierabend verschwinden konnte, kam eine Mail von der zentralen IT, dass etwa 20 meiner Server den WannaCry/Petya Patch nicht haben. Ganz große Klasse, die sollten sich eigentlich alle ständig selbst updaten. Statt gemütlich einen Film zu gucken und danach zum Crosstrainerlaufen zu gehen, untersuchte ich also, warum sich diese Server nicht mehr automatisch aktualisierten.

Ich ging nach 11 Stunden, irgendwann muss Schluß sein. Immerhin sah ich zu dem Zeitpunkt schon mal Land. Sport wäre vielleicht schlauer gewesen, aber Kino machte mich mehr an, deswegen radelte ich zum Cinema, wo es ‘Spider-Man - Homecoming’ gab. Für mich gab es ausserdem M&Ms, Soulfood, hochgradig nötig ;-) Und natürlich eine Kino-Snackbox mit allerlei Obst und Gemüse und ...... Chilis! :-)

Der Film war so nett wie erwartet. Ich mag es immer sehr, wenn sich weder Film noch Protagonist allzu ernst nehmen und in diesem Film nimmt sich niemand wirklich ernst. Naja, der böse Vulture vielleicht, aber der ist auch nur ein Daddy, der versucht das Beste aus den Umständen zu machen. Mehr oder weniger halt ;-) Und nicht mal der ist am Ende noch wirklich böse. Danach ging es mir echt wieder besser und ich formulierte im Kopf auch schon die Entschuldigungs-Mail an den Kollegen, dessen Anruf ich arg brüsk abgewürgt hatte.

Von engel am 18.07.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Scharf!

Montag, Juli 17, 2017

Morgens bereitete ich meine Kino-Snack-Box vor: Rote Trauben, Eisbergsalat, Aprikose und Nektarine in Schnitzen, Eisbergsalat, Zucchini-Scheiben und Chili-Streifen (Hungarian Hot Wax, Large Red Cherry, Black Hungarian). Danach langte ich mir ins Auge, nach dem Händewaschen zwar, aber trotzdem: superschlau ;-)

Das Vergnügen gönnte ich mir am Vormittag nochmal (inzwischen hatte ich die Hände natürlich schon mehrfach gewaschen). Da brannte es dann weniger lang und intensiv, es brannte aber noch immer. Nächstes Mal greife ich wieder auf die bewährte erst-Öl-dann-Seife-Methode zurück, wenn ich die Snackbox bastle.

Der Plan war gewesen, erst auf dem Crosstrainer zu laufen, dann ins Kino zu gehen, aber am Nachmittag ‘schnackelte’ es im Knie und es klemmte sich mal wieder irgendwas ein. Inzwischen habe ich schon Übung und konnte das Knie recht schnell wieder zum Funktionieren bringen, aber es bleibt immer eine ganze Weile lang so ein latentes ‘könnte-gleich-wieder-passieren’ Gefühl und mit dem wollte ich nicht Laufen gehen. Deswegen gab es gleich Kino.

Il a déjà tes yeux’ ist eine sehr nette Komödie, in der 2 schwarze Franzosen ein blondes blau-äugiges Baby adoptieren. Manchmal ist das gar nicht lustig und man muss sich sehr fremdschämen. Andererseits - hätte ich nicht auch angenommen, die Schwarze mit dem weißen Baby sei die Nanny? Lustig ist es natürlich trotzdem, auch wenn ich glaube, dass die senegalesische Mama und ihre Freundinnen schon sehr übertrieben waren.

Die Kino-Sackbox war Klasse, aber einer der Chilis war dann doch unerwartet scharf ;-) Das Radeln zum Kino und danach nach Hause war sehr gut, dem Knie geht es wieder prima. Den Umständen entsprechend halt. Ich möchte bitte, dass das so bleibt.

Von engel am 17.07.2017 20:57 • diary(0) Kommentare

Chili-Ernte

Samstag, Juli 15, 2017

Der Samstag war arbeitsam.

Mein schönes neues Fahrrad hat ja Tubeless Reifen und so langsam ist der Hinterreifen recht abgefahren. Bei der Recherche nach dem Reifen, der drauf ist, und wie man Tubeless Reifen generell montiert, kamen wir drauf, dass man die gar nicht so ohne Weiteres montieren kann und haben uns einen billigen Kompressor zugelegt. Kostet genauso viel wie Fahrradpumpen mit Reservoir (oder ein eigenes Zusatz-Reservoir), ist aber bequemer und kann mehr.

Bei der Recherche stellten wir auch fest, dass für die Schlauchlos-Montage die Felge entscheidend ist und nicht der Reifen und da die schönen Bordeauxrot-Metallic-Felgen des Radls vom Besten Allgäuer von Allen ‘tubeless-ready’ sind, ließ ihn der Gedanke nicht los, ob das mit den Felgen und Reifen wohl möglich sei. Die schlauchlose Montage hat ja ein paar Vorteile (und Nachteile, ehklar, bei einem Platten unterwegs muss man dann halt doch einen Schlauch einziehen).

Und so wurde Vormittags das Vorderrad von Ralles Bike schlauchlos gemacht. Ich war nicht dabei, aber es klappte dem Vernehmen nach erstaunlich problemlos :-)

Abends grillten wir mal wieder (warm eingepackt, es war ganz schön frisch) und genossen nebenbei die Früchte von Ralles perfekter Chili-Pflege. Ergebnis:

  • ‘Anaheim’ sind sehr aromatisch und schärfer als erwartet. Perfekt für Salat und Snacks.
  • ‘Black Hungarian’ sind ebenfalls sehr aromatisch und vergleichbar scharf. Ebenfalls super für Salat und Snack.
  • ‘Hungarian Hot Wax’ sind vergleichbar scharf, sind aber ein klitzekleines Bisserl weniger aromatisch.
  • ‘Large Red Cherry’ sind ebenfalls vergleichbar scharf, aber geschmacklich ein bisserl langweilig. Muss man vielleicht füllen oder sonstwie weiter verarbeiten.
  • Die roten Cayenne sind extrem scharf und nicht zum ‘einfach so’ essen. Die goldenen Cayenne eh nicht, die sind noch viel schärfer.
  • ‘Jamaican Hot Yellow’ sind sehr hübsch und haben eine großartige Farbe, aber wir konnten sie noch nicht testen. Die müssten noch um einiges schärfer sein als die goldenen Cayenne.

Erfolgreiche Ernte :-)
Jetzt kann das große Chili-Snacken beginnen :-)))))

Von engel am 15.07.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Vielleicht jedenfalls :-)

Morgens sah das Wetter ganz und gar nicht nach dem schönen Tag aus, der versprochen war. Immerhin war es aber trocken und warm.

Wir fuhren ins Tannheimer Tal und radelten zu Älpele-Alpe. Auf dem (inzwischen ziemlich schlechten) Forstweg dort hin fand ich einen Baby-Bergsalamander (sooo niedlich!) und testete die neuen Filterpumpe zum ersten Mal. Das Bachwasser schmeckte gut (vielleicht noch ein wenig nach Plastik, aber das sollte sich ja bald geben) und obwohl wir es mitten aus einer Kuhweide nahmen, ging es uns beiden die darauf folgenden Tage gut.

Wir radelten wie immer an der Alpe vorbei, bis es wirklich nicht mehr ging, und spazierten dann zu Fuß weiter, der beste Allgäuer von Allen barfuß. Ich hab ja noch immer Spreizfußärger und laufe deswegen nur noch mit den orthopädischen Einlagen rum. Das Gelände ist jedenfalls erst mal - von einigen wenigen Stellen abgesehen - recht fußfreundlich.

Da wo ich eigentlich den zweiten Pumpentest machen wollte, gibt es anders als ich dachte nur eine Sumpfwiese und keinen See. Man hätte im Notfall vielleicht schon ein paar Kuhtritte auspumpen können, aber das hätte bloß die Pumpe verstopft und getrunken hätten wir das dann eh nicht. Nur einen Liter Getränk mitzunehmen schien vielleicht doch etwas voreilig gewesen zu sein?

Dem besten Allgäuer von Allen gefiel das Barfußlaufen so gut, dass er auch die ziemlich geröllige Nordseite mitsamt der kleinen Schneefeldquerung barfuß zurück legte und damit eine volle Nordwand-Begehung bis zum Gaishorn-Gipfel hinlegte. Der Weg von hinten rauf ist eh relativ einsam und das Wetter tat vermutlich auch ein übriges (vielleicht gewitter-trächtig und windig), jedenfalls waren wir erfreulich allein unterwegs und trafen auch am Gipfel nur wenige Menschen. Die Pause da oben war allerdings eher ungemütlich.

Wir stiegen den Nordgrat zum Zirleseck ab und machten in der Wiese, als grad mal wieder Sonne schien, nochmal Pause. In der Zeit schlichen sich von hinten dunkle Wolken an. Auf dem Rückweg zur Alpe war dann Schatten (der Bach war leider trocken, also kein Extra-Wasser zum trinken, das Konzept mit der Unterwegs-Versorgung muss ich wohl nochmal überdenken) und als wir in der Alpe einkehrten, fing es zu regnen an.

Zum Runterradeln ließ der Regen freundlicherweise etwas nach und begann erst dann wieder so richtig, als wir im Auto saßen. Nettes Wetter :-)


Radeln bis kurz hinter die Älpele-Alpe ...


... dann geht es zu Fuß weiter.


Der beste Allgäuer von Allen begeht die Nordwand barfuß


Talblick mit Bschiesser, Ponten, Rohnenspitze


Am hübschen Gipfelkreuz


Abstieg über den Nordgrat ....


... und das Zirleseck


Abfahrt

Von engel am 13.07.2017 20:30 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Nochmal C-Mitglied

Mittwoch, Juli 12, 2017

Ich hatte die letzten Male zwar drüber nachgedacht trotz Klettern mit dem Rad zu fahren, aber das Wetter nahm mir diesmal die Entscheidung ab. Es regnete beim Frühstück und es regnete den ganzen Tag über immer wieder mal. Ich kam gar nicht auf die Idee zu Radeln ;-)

Nachdem der Versuch, die Tölzer Kletterkarte (der Sektion Miesbach) online aufzuladen gescheitert war (meine Anfragen wurden sehr nett beantwortet, aber die Möglichkeit existiert einfach nicht), bin ich nun C-Mitglied in einer weiteren AV-Sektion (Bergfreunde München) geworden und konnte mir eine Münchner Kletterkarte besorgen. Das rechnet sich nach 12-15 Mal Klettern und das sollte ich in einem Jahr wohl hinkriegen :-)
Ausserdem fühlt es sich viel besser an, für 6€ zum Klettern zu gehen als für 13€, selbst wenn man den Differenzbetrag schon vorab gezahlt hat!

Klettern war natürlich super :-) Ich werde jedes Mal ein bisserl besser (der R. tut mir echt gut, habe ich das Gefühl) und habe diesmal sogar 2 6+/7- Routen geschafft. Die Haut an meinen Händen kann aber leider noch immer nicht mit dem Rest von mir mithalten. Nach 6 bis 7 Routen sind meine Hände total rot und schmerzen wie Feuer und ich kann mich kaum mehr aufs Klettern konzentrieren, weil jeder Griff brennt wie Hölle. Ich hoffe das wird bald mal besser!

Von engel am 12.07.2017 21:06 • diary(0) Kommentare

Ungererbad

Dienstag, Juli 11, 2017

Ich war sehr früh unterwegs, deswegen hatte der nette kleine Bäcker, bei dem ich oft 2 Brezeln zum Frühstück kaufe, noch nicht auf. Ein anderer Bäcker hatte schon auf, aber da werde ich so schnell keine Brezeln mehr kaufen. Die Brezeln waren zu fest gebacken, fast wie Dauerbrezeln. Dafür war die Apfeltasche, die mich so angeduftet hatte, ausgezeichnet :-)

Das Wetter sah den ganzen Tag über nicht sehr gut aus, dicke Wolken und Wind. Ich zog meine Pläne, nach der Arbeit zum Schwimmen zu gehen, immer wieder in Zweifel, aber es blieb trocken und machte kurz vor Feierabend sogar ein wenig auf.

Ich ging ins Ungererbad. Die haben kein richtiges Schwimmerbecken, aber ein großes Becken ohne Bahnen (die Kassendame sagte: 87 Meter lang), in dem man bei wenig Betrieb sehr gut schwimmen kann. Das Becken ist gebogen, deswegen muss man halt immer eine leichte Kurve kraulen ;-)

Wie meistens war ich recht zügig unterwegs (soll heißen, schneller als die meisten Krauler). Die Dame, mit der ich mir meine Kurvenbahn teile, war aber locker ein Drittel schneller. Das ist umso erstaunlicher, als sie eigentlich einen ziemlich schlechten Stil hatte. Wenn sie ihre Arme beim Kraulen richtig strecken und ausgreifen würde, wäre da sicherlich noch einiges an Geschwindigkeit rauszuholen. Hab ich natürlich nicht gesagt, nur beobachtet. Und wer mir zuschaut, findet bestimmt auch einiges an Verbesserungsmöglichkeiten.

Nach 16 Bahnen hörte ich auf und ging ins Kino. Sommerfest. Hatte ich mir nach der Vorschau eigentlich lustiger vorgestellt, aber es war trotzdem ganz nett den vielen unglaublich seltsamen Menschen zuzuschauen und sich ständig zu wundern, wo die Story eigentlich hin will ...

Von engel am 11.07.2017 21:04 • diary(0) Kommentare

Radl-Neuheiten

Montag, Juli 10, 2017

Ich radelte mit meiner neuen Bikehose ins Büro. Diese Hose hatte eigentlich der beste Allgäuer von Allen für sich bestellt und sie war ihm 3 Nummern zu groß. Ich hätte ja niemals nie nicht eine Herren-Bikehose bestellt, weil ich angenommen hätte, dass die bei meinen Rundungen sowieso nicht passen kann. Aber die Hose passt mir prima, ist atmungsaktiv und hübsch und bunt und hat Taschen. Perfekt :-)

Die reparierte Lola mit den neuen bissigen Metall-Pedalen war auch gleich sehr nützlich, denn auf dem halben Weg ins Büro fing es an zu regnen. Und die Schuhe hielten! (Was für eine Erleichterung!) Ich hielt mich aber gar nicht erst mit Regenklamotten auf, es war viel zu warm und dampfig. Ich zog mich im Büro einfach komplett um.

Abends gab es Kino, Their Finest. Das ist eine Film im Film Geschichte in der Zeit des zweiten Weltkriegs, wo eine ehemalige Sekretärin als Scriptwriterin für einen Propaganda-Film angeheuert wird, um den Film tauglicher für die vielen Frauen zu machen, deren Männer und Söhne alle im Krieg sind. Natürlich kuscht die Dame nicht ganz so, wie von den Männern erwartet und natürlich geht das Konzept am Ende auf. Was den Film für mich so sehr nett anzuschauen machte, sind die vielen skurrilen Personen des Films, die alle sehr deutlich gezeichnet sind. Niemand ist glatt, alle haben Ecken und Kanten und Witz.
Ich habe mich sehr amüsiert.

Von engel am 10.07.2017 22:00 • diary(0) Kommentare
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