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Montag, Februar 18, 2019

Nach einer guten Woche Ausschlafen war Aufstehen um 4 überhaupt kein Problem ;-)
Ich sauste in der Früh nach München und war irgendwie erstaunt, dass alles war wie immer: die Parkplatzschranke geht noch mit meinem Buzzer, wenn ich um 5:45h komme ist der Aufzug unten und der Schlüssel sperrt auch noch. Gefühlt war ich jahrelang weg. Dazu passt auch, dass es nach einer Woche ohne Luftreiniger wieder leicht nach Rauch roch. Prima, es bringt also was, das Ding :-)

Beim Reingehen war ich schwer bepackt, denn ich hatte das reparierte Vorderrad vom EightBall dabei. Das übrigens kaputt gegangen war, weil die Beläge der V-Brakes am Mantel gescharrt hatten und deswegen ein Loch erst in den Mantel und dann halt in den Schlauch gerubbelt hatten. Der beste Mechaniker meinte, das hätte ich eigentlich merken müssen.
Ich sag dazu: Aber Hallo! Spike-Reifen machen so einen Lärm, da merke ich gar nix! Ich bin eh nicht so die Merkerin.

Wie auch immer, ich muss da wohl gelegentlich hin schauen, auf die Idee kam ich gar nicht. Das ist auf jeden Fall ein totaler Pluspunkt für Scheibenbremsen! Der zweite, der erste ist dass V-Brakes auf nassen Felgen total sch… bremsen, das ist aber in der Stadt nicht so das relevante Problem.

Ich stellte das reparierte Rad erst mal nur neben das EightBall, für’s Einbauen und möglicherweise Bremsbeläge hinrichten brauche ich Zeit. Ich holte stattdessen das Rocky aus dem Keller. Es ist warm und trocken, da braucht man kein Winterrad und keine Spikes. Aber irgendwas ist immer: Das Rocky verlor auf dem Weg ins Büro das vordere Schutz-‘Blech’. Da hat sich der Konus, der die Aufnahme fixiert, gelockert. Naja, das zumindest ist einfach zu reparieren.

Ich steckte das gesamte Teil aber erst mal an der Rucksack und radelte ins Büro. Auf dem Weg zur letzten Physio am frühen Nachmittag schraubte ich dann den Konus wieder fest und steckte das ‘Blech’ (das ja eigentlich ein Plastik-Teil ist) wieder hin. So!

Die Physio war nochmal ziemlich schmerzhaft. Ich glaube, die Therapeutin wollte sich noch eine Weile in mein Gedächtrnis graben ;-) Dem Arm geht es jedenfalls ganz deutlich besser, also hat das was gebracht. Das nächste Mal gehe ich vermutlich da hin, wenn ich nach der Knie-OP und der stationären Reha noch viel ambulante Reha verschrieben bekomme. Ich hätte nichts dagegen, dann wieder diese Therapeutin zu bekommen. Ich habe mir den Namen jedenfalls schon mal gut gemerkt :-)

Der Arbeitstag war dann doch ziemlich anstrengend. Vor der Physiosession hatte ich gerade Kopfweh bekommen, das legte sich bei der Session wieder (erst war ich mit Aua beschäftigt, dann genoß ich Fango). Danach arbeite ich nochmal 2 Stunden und sah mir dann Womit haben wir das verdient? an. Ich mag die Schauspieler und hoffte auf was Leichtes, Lustiges.
Fazit: Naja, ist schon ganz nett, hätte aber bei dem Thema um einiges bissiger sein können. War auf jeden Fall unterhaltsam.

Daheim steckte ich das Vorderrad ins EightBall und schaute mir die V-Brakes genauer an. Vorne muss man beide Bremsklötze ein wenig tiefer setzen, hinten den rechten. Weil da auch das Rad ein wenig eiert, muss man da auch die Federspannung der Hebel nachstellen. Ich sah mir das auf einem Video an und ging dann mit meinem Werkzeug zum Bike. Äääääh.

Da ist alles ein wenig anders. Zum Beispiel braucht man da zwei Gabelschlüssel statt eines Inbus und man kommt eigentlich nur mit einem Gabelschlüssel vernünftig hin. Ich hätte zwar eine Ratsche mit passender Nuss und einen passenden Gabelschlüssel, aber das ist ist alles so ein Gefrickel, dass ich nach 10 Minuten beschloß, dass das ein Fall für den besten Mechaniker ist. Ich fahre eh grad mit dem Rocky.

Von engel am 18.02.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Solala

Sonntag, Februar 17, 2019

Die Besserung erfolgt, aber der Prozess ist zäh und langsam. Auf jedes kleine Hoch folgt ein kleines Tief, aber die Kurve zeigt nach oben. Ich werde also am Montag nach München fahren.

Der beste Allgäuer von Allen ist einerseits gut 2 Tage hinter mir und hat den Dreck noch dazu um einiges intensiver abbekommen, der ist sich noch nicht so sicher, ob er am Montag schon wieder (mehr oder vermutlich eher weniger) fit ist. Immerhin waren wir diesmal gemeinsam krank, also ist lustiges Erkältungs-Ping-Pong eher unwahrscheinlich.

Die letzten Tage haben wir ein wenig am Computer runmgespielt (was heissen soll: Zeug gemacht, nicht unbedingt tatsächlich gespielt), gelesen, Wintersport geguckt und sind Nachmittags auf der Terrasse in der Sonne gesessen. Immerhin.

Ich hab ausserdem - weil endlich mal Zeit dazu war - haufenweise Zeug gekocht, das meiste davon auf Wunsch des Allgäuers, also lauter deftiges Zeug. Der Schweinekrustenbraten ist leider nicht so besonders gelungen, weil das Fleisch komisch war und auseinander fiel und die Kruste nicht wirklich geklappt hat (Blaukraut und Semmelknödel sind aber prima wie immer :-)), dafür hab ich jetzt Krautkrapfen im Repertoire. Und das Griebenschmalz (als Nebenprodukt von ‘Speckknödeln’) ist auch gut geworden.

Einziges Problem: wenn man krank ist, ist Essen schwierig und anstrengend. Ganz am Anfang gabs deswegen Pichelsteiner, mein Wunsch. Die Tiefkühltruhe ist jetzt jedenfalls gut gefüllt, Touren könnten jetzt dann wieder kommen!

Von engel am 17.02.2019 12:59 • diary(0) Kommentare

Frisch

Mittwoch, Februar 13, 2019

Nach 6 Tagen hab ich endlich meine Haare gewaschen und fühlte mich umgehend einen ganzen Grad gesünder. Geduscht hab ich zwischendurch schon, aber nasse Haare wenn man eh schon einen dicken Kopf und immer wieder Ohrweh (immer nur links, dafür aber richtig) hat, sind halt so eine Sache. Jedenfalls: endlich gewaschene Haare, ich werde gesund!

Die Recherche für den Skitouren-Urlaub hat inzwischen Formen angenommen. Der Plan war ein Hotel an einem Talende, wo man tolles Essen bekommt, wo es Sauna gibt und wo man direkt vom Hotel aus einfach losgehen kann. In schöner Gegend und wo es viele Tourenmöglichkeiten gibt.

Eigentlich gibt es nur 2 Hotels, die diese Kriterien erfüllen (naja, zumindest habe ich nur 2 gefunden). In beiden waren wir schon, jedes hat Vor- und Nachteile, die sich ziemlich gegeneinander aufwiegen und am End ‘gewann’ dann das Hotel, wo es momentan am meisten Schnee hat. Weil Schnee halt doch die allerwichtigste Zutat ist.

Also ausgesucht, gebucht. Ich habe vermutlich das letzte Zimmer für die geplante Woche bekommen, denn es gab nur noch die ‘Mini-Suite’. Die ist nur unwesentlich teurer als die Kategorie Zimmer, die wir haben wollten, dafür haben wir ungefähr so viel Platz wie in meiner Münchner Wohnung. Ich bin grad sehr zufrieden damit. Ich hoffe allerdings sehr, dass diesmal das Wetter besser mitspielt als letztes Mal!

Von engel am 13.02.2019 18:39 • diary(0) Kommentare

Tja

Dienstag, Februar 12, 2019

Das kurze Hoch am Montag Morgen diente wohl nur dazu, mich zu täuschen. Am Nachmittag kam der blöde Infekt mit Macht zurück und da war dann klar, dass das nix wird mit Arbeiten und Kino. Well, so be it.

In der Früh ging ich mit dem besten Allgäuer von Allen zu dessen Hausarzt, weil meiner ist ja in München. ‘Viraler Infekt’ diagnostizierte der und verschrieb uns gemeinsam Medikamente. Ich bin dem Allgäuer Infekt-mäßig ja zwei Tage voraus, aber schon ich fand den Arzt-Besuch anstrengend. Für den Mann war das noch viel schlimmer.

Zurück aufs Sofa.

Von engel am 12.02.2019 12:10 • diary(0) Kommentare

Langsame Ent- Entschleunigung

Montag, Februar 11, 2019

Samstag ging nix, aber sowas von. Am Sonntag wurde langsam (also eigentlich schnell, aber verglichen damit, wie schnell ich krank wurde, doch eher langsam) alles besser. Ich konnte mich wieder aufrecht halten und sogar wieder was essen. Ich hatte nur noch die üblichen Erkältungssysmptome, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederweh, das ließ sich alles mit Medikamenten einigermaßen in Zaum halten (Danke, Pharmaindustrie!).

Heute, Montag, habe ich dieselben Symptome wie am Sonntag, aber ohne Medikamente. Das wird also.

Ich bin guter Dinge, bis Mittwoch wieder OK zu sein. Ich könnte mich natürlich jetzt einfach die ganze Woche krank schreiben lassen, das ist bestimmt einfach. Ich meine, die Firma will mich eh nicht mehr, warum sollte ich mich da noch reinhängen? Aber ich hab halt trotzdem noch Spaß, an dem was ich tue und am Mittwoch ist eine Telko, an der ich gern teilnehmen würde. Wenn es morgen nicht besser ist als heute, kann ich immer noch zum Arzt. Weil, noch fühle ich mich nicht arbeitsfähig.

Sonst kam natürlich was kommen musste: der beste Allgäuer von Allen hat direkt angenommen, was ich da angeschleppt habe und hängt nun viel schlimmer in den Seilen als ich das jemals tat. Das hätte es wirklich nicht gebraucht!

Zu erfreulicheren Dingen (also irgendwie jedenfalls):
Am Freitag kam die Platz-Zusage für meine #1-Rehaklinik. Ich dachte, ich bekäme lediglich eine kurze Mitteilung vom Sozialdienst, aber von da kam nix, dafür kam aber ein dicker Umschlag von der Klinik mit Zusage und direkt schon der Patientennummer und dem Anreisedatum.

Voll modern. Die haben eine Klinik-App (heute erst runter geladen, bei aller Neugier ich war einfach zu alle), wo es allerlei Informationen zur Klinik und - das ist das Interessante - den kompletten Therapieplan direkt mit Erinnerungen und was ist wo usw. gibt.

Die App wollte Standortdaten und Bluetooth, ich habe nach kurzem Überlegen mal beides frei gegeben. Ersteres hilft vermutlich, wenn man irgendwas sucht, bei zweiterem hab ich die Vorstellung, dass allerlei Geräte mit der App kommunizieren werden und ich dann allerlei Auswertungen bekomme. Das fände ich super :-)
Schaumermal.

Auf jeden Fall hat sich die frühe Vorbereitung gelohnt. Ich werde zu meinem Wunschtermin operiert und komme in die Reha-Klinik, die ich mir von Anfang an vorgestellt hatte. Natürlich hab ich immer noch total Bammel vor der OP (Geht danach noch was? Was geht danach noch?), aber ich zitiere mal die Schwester, die sich ein bisserl mit sowas auskennt: Es wird gut werden!!! (Danach noch ein Smiley mit Herzlilein-Augen, aber so einen hab ich hier nicht.)

Von engel am 11.02.2019 11:44 • diary(2) Kommentare

Entschleunigung

Sonntag, Februar 10, 2019

Es kann so schnell gehen: Freitag morgen: alles gut. Freitag Vormittag: kleine blöde Hustenanfälle. Freitag Nachmittag: komisches Gefühl in Hals und Lunge. Freitag Abend: Gewissheit, ich werde krank.

Samstag: richtig total voll krank, mit Fieber und totalem Damatscht-Sein. Nebeneffekt: alles weh. Ich konnte nur auf dem Sofa liegen und mit einem halben Auge auf den Fernseher gucken und still vor mich hin jammern. Mimimimi. Aber um diese Jahreszeit gibt es immerhin Wintersport, also musste ich mich wenigstens nicht mit unsäglichen Nachmittags-Shows rumschlagen. Leider gab es wenig Skifahren, aber zur Not nehme ich auch Rodeln und Eisschnelllauf. An Lesen war nicht mal annähernd zu denken.

Heute, Sonntag, kann ich mich immerhin schon so halbwegs aufrecht halten, auch wenn der Gang in den Keller eben ganz schön anstrengend war.

Der beste Allgäuer von Allen versorgte mich gestern bestens, wenn auch ein wenig hilflos, denn ich wollte nichts ausser rumliegen und gelegentlich was zu trinken oder Paracetamol. Kranken Menschen kann man nicht wirklich helfen. Sonst hielt er sich so fern wie möglich, aber das ist in einer Wohnung natürlich nicht einfach.

Heute hustet er auch ein wenig rum, wir hoffen, dass das nix Bedenkliches ist.

Jedenfalls: Wenn es sein muss, geht das ganz schön schnell mit der Entschleunigung. Am Freitag hab ich noch überlegt, welche tollen Skitouren wir am Wochenende vielleicht machen könnten, jetzt sitze ich herum und freue mich, dass mir die Gelenke nicht mehr weh tun ...

Von engel am 10.02.2019 11:02 • diary(2) Kommentare

Green Book

Donnerstag, Februar 07, 2019

Morgens war es relativ kühl (-7 Grad), aber mit den netten ‘Schuhspitzensocken’ bekam ich nur kühle Zehen, keine eisigen. Der Wechsel zwischen relativ warm und recht kalt zusammen mit dem Schnee sorgt dafür, dass es teilweise spiegelglatt ist. Die Fußgänger hatten stellenweise echt Probleme, ich dagegen konnte mit den Spike-Reifen fast unbelastet radeln (für mich sind eher tiefer Schneematsch oder gefrorene Radlspuren problematisch).

Am Mittwoch Abend hatte ich der Dame vom Sozialdienst noch - nach viel Recherche - meine bevorzugten Reha-Kliniken geschickt. Leider, leider, leider kam bis zum Abend keine Bestätigung. Ich sah den ganzen Tag immer wieder mal nach meinen Mails, aber nix. Boah! Geduld ist natürlich eine meiner hervorragendsten Eigenschaften :/ Ich überlege, ab wann ich da anrufen kann, ohne lästig zu wirken. Ich will die Leute keinesfalls nerven.

In der Physio-Session unterhielt ich mich mit der Therapeutin auch über Reha-Kliniken und sie meinte, meine Auswahl sei ziemlich gut. Wusste ich eh schon, aber es ist natürlich immer nett, Bestätigung zu bekommen. Der Arm wird besser, auch wenn manche Bewegungen immer noch ganz schön weh tun. Noch eine Behandlung, ich bin guter Dinge, dass der Arm danach und mit ein bisserl Zeit und Übungen wieder OK ist.

Am Abend sah ich Green Book. Ich finde den Film wirklich großartig. Ich mochte Tony Lip und ich mochte den abgehobenen Doc. Ob sich die Story tatsächlich so zugetragen hat, ist mir ziemlich egal (darüber beschweren sich vor allem die Verwandten von Don Shirley), sie macht genau so Spaß. Ob da jetzt Rassismus und Rassentrennung annähernd korrekt dargestellt sind (da gehen die Meinungen ziemlich auseiander), kann ich nicht beurteilen, ich war jedenfalls gelegentlich ziemlich schockiert.

Auf dem Weg ins Kino hatte es schon geregnet, auf dem Heimweg regnete es noch mehr. Und genau dann hatte ich einen Platten :-( Menno!
Glücklicherweise passierte das kurz vorm Ostbahnhof. Ich nahm also einfach die U-Bahn nach Hause und packte das Vorderrad ins Auto, damit es fachgerecht repariert werden kann. Ich habe nämlich den Verdacht, dass das Problem (wie damals beim grünen Bulls) feine Metallspitzer von den Speichen sind, weil die billige Felge nicht vernünftig sauber gemacht wurde. Mit MTB-Spike-Reifen kriegt man nie Platten!

Von engel am 07.02.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Blutabnehmen zum Zweiten

Mittwoch, Februar 06, 2019

Beim zweiten Mal Blutabnehmen lief leider nicht alles so wunderbar wie beim ersten Mal, denn das Wartezimmer war voll. Darunter eine Mutter mit krankem Kind, die ganz eindeutig ebenfalls krank war und total erschöpft und kaputt im Stuhl hing. Das kleine Mädchen dagegen war total energiegeladen, spielte sehr aktiv mit Bauklötzen in der Spielecke und kam nur alle 5 Minuten auf Zuruf zum Naseputzen. Grosses Mitleid für die Mutter.

Als ich endlich dran war, ließ ich den anderen Arm anstechen, von der langjährigen Arzthelferin, bei der ich schon weiß, dass die das gut kann. Tat auch kein bisserl weh. Ausbluten tut der Stich natürlich trotzdem. Inzwischen hab ich schön gleichmäßig auf beiden Seiten einen kleinen blauen Fleck in der Ellenbogenbeuge ;-)

Danach Radeln durch kalten Nebel. München sieht toll aus, auch ohne Sonne und gerade im Englischen Garten. Alles ist weiss vom hingefrorenen Nebel. Es blieb den Tag über neblig, die Sonne kam nicht mal ansatzweise durch.

Das vorige neue Projekt wird anscheinend genutzt, denn auf GitHub gibt es Issues. Das ist einerseits sehr erfreulich, andererseits ist es sehr schwer, Fehler zu beheben, die man nicht reproduzieren kann. Mein QA-Mann und ich versuchten zusammen verschiedenste Szenarios, wie das beschriebene Issue wohl zustande kommen könnte, aber wir kriegen den Fehler nicht nachgestellt. Wir konnten nur nach mehr Information fragen.

Das ist im Prinzip dasselbe Vorgehen wie bei jedem Fehler, nur findet das jetzt alles öffentlich statt und das finde ich echt lästig. Nun denn, so ist Open Source und eigentlich ist das ja auch gut so. Keine Geheimnisse, alle wissen gleich viel ... jedenfalls dann, wenn sie es wissen wollen. Nur mir taugt das so ganz und gar nicht, weil ich lieber im Stillen rumwurschelte und rumdenke und erst wenn ich sicher bin, was das Problem ist, das veröffentliche. Meh.

Am Abend sah ich The Mule, den möglicherweise letzten Film von und mit Clint Eastwood. Erwartbare Story mit erwartbarem Helden und trotzdem nett. Bei den verschiedenen Kritiken zu dem Film (rassistisch, ignorant) muss ich weitgehend zustimmen, aber gefallen hat mir der Film trotzdem. Das ist ein so typischer Eastwood Film, dass man genau das bekommt, was man erwartet hat.

Von engel am 06.02.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Versemmelt

Dienstag, Februar 05, 2019

In der Früh ging ich nüchtern zum Hausarzt, weil ich ein neues Schilddrüsen-Rezept und die Blutwerte dafür brauchte. Das ging alles super. Ich kam an, es war kaum wer da und mir wurde direkt Blut abgenommen. Die neue Arzt-Helferin machte das echt prima, ein Minipieks und das Blut floß, ohne Wehtun. Und dann meinte sie: “Die Tablette haben Sie heute nicht genommen?” Ääääääh ...

Ich hab tatsächlich vergessen, dass man die Tablette vor den Blutwerten nicht nehmen soll. Meine Güte! Ich sag jetzt mal, ich hab den Kopf zu voll, irgendeine Entschuldigung brauche ich ja. Jedenfalls war das für die Katz und ich muss am Mittwoch nochmal hin.

Ich radelte mit beinahe Sonne durchs winterwunderbare München ins Büro. Und dazu muss ich jetzt ein wenig zurück schauen, am Montag habe ich das wegen dem anderen Zeug, das mich ganz schön beschäftigt, vergessen.

Der vergleichsweise viele Schnee in München (wobei 30 Zentimeter jetzt gar nicht so besonders viel erscheinen) hat für erstaunlich viele Einschränkungen und Behinderungen gesorgt. Das Problem dürfte sein, dass das recht nasser schwerer Schnee war und ist.

Radeln ist deswegen gelegentlich etwas anspruchsvoll. Einerseits natürlich, weil es immer wieder musige Stellen hat, wo man fast stecken bleibt und die Stollenspikes gefühlt eher hinderlich sind als helfen (sonst sind sie natürlich super, denn glatt und Eis hat es zuhauf). Und andererseits, weil es momentan sehr viel Schneebruch hat.

Auf dem Weg vom Zweitdoc ins Büro sauste ich am Montag wie üblich vom Mittleren Ring in den Englischen Garten. Da geht es leicht bergab und ums Eck und es war ganz prima geräumt. Und dann fuhr ich auf dem Brückle nach der Kurve beinahe in einen umgefallenen Baum, der quer über die Brücke lag. Zugegeben, ich war da mit den Gedanken ein bisserl woanders (Zweitdoc und Diagnose). Danach sah ich genauer hin und es liegt im Moment schon sehr viel Geäst rum, das meistens nur notdürftig von den Wegen geräumt wurde.

Am Nachmittag holte ich einen Satz Skitourenführer bei der Alpenvereinsbibliothek ab. Momentan habe ich 3 potentielle Ziele für eine Skitourenwoche im Auge. Die Zeit bis zur OP will genutzt werden!

Danach sah ich The Favourite, auf den ich mich schon lang gefreut hatte. Ich muss allerdings zugeben, der ist so dicht und voll und verstrickt, dass er mich fast überwältigte. Ich bin nicht sicher, ob ich immer und überall wirklich folgen konnte. Ich bin aber begeistert über all die Power-Frauen (Queen Anne eingeschlossen), den abstrusen Hof und das Drumherum und die verwickelten Intrigen.

Beim Heimradeln war es ganz schön kalt. Ich überholte einen E-Biker, der (wie ich auch) so seine Probleme mit dem Schnee hatte. Das ist gut für mein Ego, weil ich E-Biker eigentlich nicht mag (saure Trauben vielleicht), auch wenn mir die in der Stadt ziemlich egal sind ;-)

Von engel am 05.02.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 03.02.2019: Geburtstagstour

Dienstag, Februar 05, 2019

Als ich am Sonntag in der Früh aufstand, war noch nichts von dem angekündigten Schneechaos zu sehen. Da flogen ein paar einzelne Flöckchen durch die Gegend, sonst war nichts. Nicht mal der Weg vor dem Haus war weiß. Noch während ich Frühstück machte (Ja, auch am Geburtstag mache ich Frühstück. Ich bin in der Früh eh wach :-)), wurden es mehr Flöckchen und als ich den besten Allgäuer von Allen weckte, lag schon 1cm Schnee auf dem Weg. Ein sehr nasser Zentimeter, zugegeben.

Nach einem gemütlichen Frühstück musste dann sogar geräumt werden, bevor wir zur Geburtstagsskitour starteten. Ins wohlbewährten Gunzesrieder Tal, weil das Wetter ja alles andere als toll sein sollte. Den Unfall auf der B19 mit dem zugehörigen Stau konnten wir prima umfahren, weil der Stau gerade bis an die Ausfahrt Herzmanns reichte, wo wir direkt runter fuhren. Auf der Nebenstraße lag ordentlich Schnee.

Nach Gunzesried rauf war es wie erwartet glatt und an der Abzweigung ins Ostertal mussten wir erst mal jemanden abwarten, der da rückwärts wieder runter rollte, weil er nicht hoch gekommen war. Der Kangoo schaffte die Abzweigung problemlos :-)

Wir hatten eigentlich nur den Abstecher zum Rangiswanger vorgehabt, aber es sah so nett aus mit dem Neuschnee und es hatte ja nicht mal Sturm, also marschierten wir hinter zum Ochsenkopf. Es schneite beständig, mit leichtem Wind mal von hier, mal von da. Unten war der Schnee noch recht feucht, weiter oben wurde er kälter und trockener.

Meine Ski stollten ein wenig und beim zweiten Abklopfen schnitt ich mir mit der Skikante ein Stück Haut vom Daumen. Das fiel mir erst nicht gar nicht auf, aber nach ein paar Metern begann der Daumen zu bluten. Und zwar ordentlich! Blut im Schnee ist toll, da sehen selbst geringste Mengen so aus, als hätte man da eben ein Schwein geschlachtet ;-) Der Daumen wurde verpflastert.

Am Gipfel war dann doch Wind und es war ungemütlich, deswegen fuhren wir schnell wieder ab. Ganz oben war die Abfahrt nicht toll, weil es wenig Sicht und total verblasenen Schnee hatte. Aber dann!!! Lockerer knietiefer Pulverschnee, ein Traum! Die Westabfahrt im Waldeinschnitt war sogar oberschenkeltief und komplett unverspurt :-)

Auf dem Weg zum Rangiswanger machten wir Pause im Wald und kamen danach komplett allein (diesmal wirklich!) am Gipfel an. Erst als wir schon fertig zur Abfahrt waren, kamen erst ein Hund und dann ein Mann.

Natürlich war diese Abfahrt nicht unverspurt, aber es hatte nicht viele Spuren und vor allem das Mittelstück war ein Traum zu fahren. Der beste Allgäuer von Allen, vermutlich beschwingt vom zuvielen Rum im Pausentee (mein Fehler), wedelte so begeistert das Mittelstück runter, dass ich nicht folgen konnte. Ich brauchte erst mal eine Pause, bevor ich hinterher wedeln konnte! Es war super!

Ganz unten war die Auflage auf dem nassen Schnee vom Samstag ein wenig dünn, dann kam man immer wieder mal durch und ratschte durch den schweren Schnee in der Tiefe. Wir haben aber beide freundliche Ski, die da nicht beissen und so war auch der untere Teil gut zu fahren. Da war dann aber schon mehr Krafteinsatz nötig und der letzte Hang (und nur der, der Superschnee sonst überall war problemlos) stresste das Knie dann ziemlich.

Am Abend war die Geburtstags-Abendessen-Einladung vom Schwiegervater mit Freundin, die wir wie fast schon traditionell beim Lieblings-Chinesen abhielten. Das Essen war wieder ausgezeichnet :-) Mein Glückskeks versprach am Ende: “You will be very lucky”. Ich freute mich sehr, Ermutigung kann ich grad gut brauchen.


Start am Parkplatz. Es ist Winter :-)


Im letzten Anstieg zum ersten Gipfel


Geburtstagsgipfel. So soll das sein :-)


Traumschnee :-)


Traumschnee :-)


Immer wieder toll: der Grat


Und noch ein Geburtstagsgipfel :-) Diesmal allein.

Von engel am 05.02.2019 22:09 • outdoorski(0) Kommentare
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