Lust auf Schokolade. Aber wie! Das hängt natürlich mit Ostern und den leckeren Hasen und Eiern zusammen, die im Allgäu geblieben sind, zusammen.
Gut nur, dass ich in weiser Voraussicht hier keine Schokolade habe, ich kenne mich ja nun schon eine Weile. In diesem Zustand wäre ich in der Lage, eine grosse 300-Gramm-Tafel Schokolade oder eine 400-Gramm-Packung M&Ms auf einmal zu verputzen. Mein Magen hielte das aus, kein Problem.
Nicht ganz so gut ist, dass die nächste Tankstelle nicht allzu weit weg ist, aber bisher konnte ich mich zurückhalten. Wenn ich ‘brav’ bleibe, dann kriege ich morgen (wenn die schlimmste Schoko-Sucht vorbei ist) irgendwas Feines, Kleines, Schokoladiges. Wenn nicht, dann geh ich morgen joggen. Strafeshalber, ich hasse joggen. Mit diesem Vorsatz müsste diese Phase doch rumzukriegen sein!
Schnell noch den Rest vom langen schönen Osterwochenende erzählen:
Weil uns von der Radlerei mit den schweren Rucksäcken inzwischen das Kreuz weh tat und die Sache mit dem Schnee bei der Wetterspitze gar so aussichtslos gewesen war, nahmen wir uns für den Montag eine MTB-Tour vor. Genau genommen wäre der Montag wieder ein Skitourentag gewesen, weil es nachts schön kalt war, aber Biken braucht nicht so lang, und es schadet ja nicht, wenn man sich im Frühling schon mal auf den Frühling einstellt ;-)
Wir liessen uns viel Zeit mit dem Frühstück und tuckerten dann ins Gunzesrieder Tal. Um halb elf radelten wir in Gunzesried los. Der beste Allgäuer von Allen hoffnungsvoll mit kurzen Radlhosen, obwohl noch ein sehr frischer Wind wehte. Die Wanderer um uns herum betrieben aber das andere Extrem, die waren eingepackt wie im tiefsten Winter.

Zeit totgeschlagen. Mindestens 3 Stunden, wenn nicht mehr. Einfach nur damit, diesen blöden Windows-Update durchzuführen. Aaargh! Das muss jetzt einfach mal raus.