Trotz der verlängerten Arbeitszeit, lasse ich es mir nicht nehmen, diese mit schönem Wetter angekündigten Osterfeiertage schon ab heute Mittag zu beginnen. Genau genommen also jetzt :-)
Wetterbericht und Lawinenlagebericht sehen gut aus, schaumermal, was sich daraus machen lässt. Nein, mit Schnee habe ich noch nicht abgeschlossen ;-) ich kann nicht raus aus meiner Haut. Was immer wir tun, irgendwie wird das weisse Zeug eine Rolle spielen, schliesslich ist Ostern, da ist die Saison noch lang nicht vorbei!

Leider ohne Fotos, weil ich am Sonntag vergessen habe, die Kameras zu entladen.
Obwohl der Samstag nicht wirklich schlecht war, hatten wir viel Zeugs zu tun, so dass wir am Nachmittag nach dem obligatorischen Kaffee und Kuchen zu faul waren uns noch zu bewegen. Machte aber nix, wir hatten uns Grosses für den Sonntag vorgenommen: Den Thaneller! Nach dem tollen Tag an der Namloser Wetterspitze schien uns der Thaneller die perfekte Forsetzung.
Soeben komme ich von einem sehr sehr netten Abend mit Schwesterle #2 zurück, die es das nächste dreiviertel Jahr zu Studienzwecken zurück nach München verschlagen hat. Wurde auch Zeit, finde ich! Ich habe das von der Mama zusammengestellte Care-Paket (Bettwäsche und ähnliche wichtige Dinge) für das arme Kind abgeliefert und mir angeschaut, wo sie die nächste Zeit wohnen wird.
Wenn man’s genau nimmt, bietet Bines Apartment mehr Platz als meines hier, da kann man es gut mal 9 Monate aushalten. Zugegeben, nähme ich die Bücher samt Regalen hier raus, relativierte sich das gleich wieder ;-) Schwesterle wohnt jetzt jedenfalls ziemlich genau in der Mitte zwischen meiner Wohnung und dem Büro. Lauf-Distanz, sozusagen :-)
Wir haben die Auslieferung des Care-Pakets gleich mal mit einem Essen beim Griechen gefeiert. Jetzt bin ich pappsatt und wunderbar unterhalten. Meine Überzeugung, dass München die perfekte Stadt ist, wurde von Schwesterle deutlich bestätigt, die allerlei Berliner Geschichten zum Besten gab. Darunter auch die vom Punker-Überfall auf sie und den Schwager vor einer Bank-Filiale.
Das ging ziemlich schlecht aus für die Bösen, es ist keine besonders gute Idee, sich gerade 2 TaeKwon-Do-Meister zum Überfallen auszusuchen. Wie jemand auf die Idee kommen kann, gerade diesen Schwager überfallen zu wollen, verstehe ich sowieso nicht. Das beweist ganz eindeutig mangelndes Urteilsvermögen der Punker.
... in der Münchner Wohnung. *grmpf*
Heute morgen war das DSL nicht da, als ich mich zum Frühstückskaffee ins Netz einloggen wollte. Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass das DSL-Modem/Router diesmal der Sündenbock war. Üblicherweise ist entweder kein DSL-Signal da oder der dumme Router lediglich abgestürzt. Diesmal leuchten zwar alle Dioden am Router so wie sie sollten und sogar das Vorhandensein eines DSL-Signals wurde angezeigt, jeden Zugriff auf den Router quittierte der jedoch prompt mit einem Absturz. Na prima!
In der Früh an Technik rumschrauben ist nun wirklich mein Ding nicht (um genau zu sein hasse ich das jederzeit), also beschied ich mich mit dem Offline-zustand und machte mich dran, für Schwesterle die angeforderten Hörbücher zusammenzustellen. Und was musste ich feststellen? Eine meiner Backup-Festplatten lief nicht an. Der (vermutliche) Tod des Modems liess sich ja noch verschmerzen, dem Walter sei Dank, der mir aus seinem unerschöpflichen Hardware-Fundus vor einer Weile mal einen DSL-Router schenkte, aber dass eine meiner externen Festplatten den Geist aufgegeben haben sollte, verdarb mir den Morgen gründlich. Ich ging erst mal arbeiten.
Inzwischen habe ich, wie man an dem Eintrag hier sieht, die gröbsten Pannen behoben. DSL geht wieder - mit dem Ersatz-Modem, das alte scheint tatsächlich verstorben zu sein. Und kaputt ist nicht die Festplatte sondern das Netzteil derselben. Ich bin sehr erleichtert!
Oder anders ausgedrückt: Ab heute gelten für mich 44 Wochenstunden (+4) und 27 Tage Urlaub (-3) im Jahr. Das sind 48 Minuten mehr pro Tag. Für die nächsten 3 Jahre. Uff!
Wobei ich weniger ein Problem mit den 4 Stunden mehr habe als mit den 3 Tagen weniger, zumal sich ja mit den mehreren Wochenstunden auch deutlich weniger Gleitzeit aufbauen lässt, insbesondere dann, wenn man gerne ab Freitag Mittag Wochenende haben will. Allerdings liegt das vielleicht daran, dass ich mich innerlich schon mit den 10% mehr Arbeitszeit abgefunden hatte, nachdem für die Tarif-Angestellten 10% mehr ausgehandelt worden war. Die 10% weniger Urlaub obendrauf, die kamen dann doch sehr überraschend.
Ich hoffe ganz stark, das Opfer lohnt sich!