Einer der erstaunlichsten Aspekte (für Alpen-gewohnte Europäer wie mich zumindest) im Himalaya sind die Dimensionen der Landschaft. Jetzt wo ich durch die Fotos gehe, fällt mir das wieder auf. Alles ist weiter, höher, tiefer, grösser als erwartet. Was in der Nähe noch halbwegs erfassbar ist, wird mit zunehmender Entfernung irgendwie irreal, weil man einfach keine Erfahrungswerte zum Vergleichen hat.
Am Anfang, als wir soviel Nebel hatten, ist das ganz besonders aufgefallen. Da wir ja alle neben dem Bergsteigen auch zum gucken in Khumbu gekommen waren, versuchten wir auch im Nebel soviel wie möglich von der Landschaft zu erkennen. Wenn sich dann mal ein Loch im Nebel ergab und ein Berggipfel zu sehen war, rief unweigerlich irgendwer: ‘Ein Berg, ein Berg!’ und zeigte in die entsprechende Richtung.
Im ersten Augenblick fand dann niemand den Berg, trotz der angegebenen Richtung. Weil wir nämlich alle viel zu tief guckten. Und weil die Gipfel alle 3-5 Kilometer über uns waren. Beispiel gefällig?
Auf diesem Berg waren wir unter anderem:

Sieht Klasse aus, nicht? Das ist der Ngozumba Tse, der hat 5529 Meter. Der Aufstieg war auch ganz schön anstrengend, weil wir den nach dem Schneesturm bestiegen haben und der lockere Neuschnee recht hinderlich war.
Und nun wollen wir noch mal genau hinschauen, wo unser Berg ist:
Die Welt ist wieder in Ordnung, ich hab endlich auch in der neuen Wohnung DSL. Einfach so :-)
Wahrscheinlich hatte ich gestern beim Einwahlversuch einfach nur Pech und der GMX-Server war offline oder überlastet. Wie auch immer, im Moment geht alles und ich bin zufrieden. Schaumermal wie lang, ich hab das dumme Gefühl, dass Probleme mit dem Telefon in dieser Riesen-Wohnanlage möglicherweise öfter vorkommen können ...
Nach einem Monat nahezu auschliesslich Tee (hauptsächlich Schwarztee aus riesigen Blechkannen, zwischendrin diverse eigene andere Tees) und insgesamt grad mal um die 10 Tassen Kaffee, hat sich mein Kaffeekonsum seit gestern wieder bei den 6 üblichen Tassen pro Tag eingependelt. 4 im Büro, 2 daheim. Ohne Nebenwirkungen, ein Monat reicht offensichtlich nicht aus, die mageninterne ‘Hornhaut’ (oder was immer es ist, was die Schleimhaut da drin entwickelt, um Kaffee zu widerstehen) massgeblich zu beeinträchtigen.
So richtig helfen tut das aber nicht, seitdem wir wieder da sind, bin ich permanent müde. Das kann entweder noch Jetlag sein (ich hab keine Erfahrung mit Jetlag, der Urlaub war doch meine erste grosse Reise nach woanders) oder es hat damit zu tun, dass der Rückflieger so eine Art Pestbomber war. 12 Stunden in einem Flugzeug mit haufenweise schniefenden und hustenden Menschen scheint auch mein Immunsystem geschafft zu haben. Ich schniefe und huste inzwischen auch. Diesmal mit Schleim, das kann also kein Überbleibsel des Höhenhustens sein.
Das Immunsystem des besten Allgäuers von Allen hat schon am Wochenende angekündigt, mit dem Viren-Ansturm nicht fertig geworden zu sein, dem geht es noch schlechter, ich hab wenigstens nur Schnupfen.
Mist, das hätte es zum Abschluss nicht unbedingt gebraucht, eigentlich hatten wir vorgehabt, nächstes Wochenende auszuprobieren, ob man merkt, dass momentan in uns ganze Heerschaaren roter Blutkörperchen gierig auf Sauerstoff zum Transportieren warten. Ich hätte wirklich gern gewusst, ob man hier unten was von der Höhenanpassung merkt. Die Höhenanpassung in der Höhe hat man tatsächlich gemerkt, das Gehtempo liess sich mit der Zeit von ‘Zeitlupe’ auf ‘extrem langsam’ steigern ...
Der Telekomtechniker (diesmal wirklich einer von der Telekom, nicht von irgendeinem Service-Subunternehmen) kam pünktlich zur ausgemachten Zeit und hat mein Telefon repariert. Irgendwo im Keller und im Nebenhaus. Das scheint eine recht komplizierte Angelegenheit gewesen zu sein, denn er brauchte recht lang und schimpfte über irgendwelche unfähigen Leute, die keine Pläne lesen könnten und erklärte mir, dass das alles ein Nachspiel haben werde, weil da einiges nicht stimme. Also ein Telekom-internes Nachspiel, nicht für mich.
Mein Telefon geht also wieder. Das mit dem DSL klappt aber noch immer nicht. Der Router zeigt zwar an, dass DSL auf der Leitung ist, aber er kann sich mit den mir zu Verfügung stehenden Einwahldaten nicht anmelden. *grmpf*
Es ist nicht auszuschliessen, dass ich die aktuellste Kennung/Passwort-Kombination verschmissen habe und mich mit irgendwas Altem anmelden will, aber eigentlich glaube ich das nicht. Ich fürchte, an der Stelle gibt es noch ein Problem bei GMX. Schaumermal, wie lange es dauert, das zu lösen ...