Hab ich mir gestern noch den Kopf zerbrochen, ob mir wirklich die Finger an meinem Bike schmutzig machen soll, hat mich das schöne Wetter heute morgen dann doch überzeugt, selbst Hand anzulegen.
Wie vermutet war die Angelegenheit nicht ganz so trivial wie es aussah und wurde durch den Umstand erschwert, das mein Minimal-Werkzeug neuerdings nicht mal mehr eine Zange enthält (Wieso eigentlich? Da war mal eine! Ist die vielleicht beim Umzug verschütt gegangen?).
Anstatt der 5 Minuten, die ein geübter Handwerker gebraucht hätte, hab ich also 20 am Bike rumgefummelt und mir dabei an dem ausgefransten Zug noch dazu die Finger aufgerissen. Immerhin: Das Radl hat wieder zwei Bremsen und ist somit wieder München-tauglich. Wird nachher gleich ausgenützt :-)
Allerdings hätte ich mir den Zustand des Rads wohl besser nicht genauer angeschaut. Weia, das Ding ist ja wirklich fast ein Schotthaufen! Das ist prinzipiell ja nicht schlecht hier in der Stadt, dann klaut es wenigstens keiner, aber ich hätte halt gern einen optischen Schrotthaufen, der wartungs-technisch auf der Höhe ist und funktioniert. Bei genauerer Betrachtung wird es nämlich nicht lang dauern, bis der Bremszug wieder ab ist.
Pech also für den besten Allgäuer von Allen (der bereits vorgewarnt ist). Der bekommt am Freitag das Rad hingestellt und muss das reparieren. Und zwar alles und überall :-)
Eben im Radio: Gestern ist ein Flugzeug beim Anflug auf Lukla abgestürzt.
Genau gestern vor einem Jahr sind wir dort auch geflogen. Irgendwie bin ich grad nachträglich sehr sehr froh.
Update:
Sorry für die morbide Linksammlung, aber das muss jetzt sein.
Spiegel: Zwölf Deutsche bei Flugzeugabsturz getötet
Stern: Zwölf Deutsche sterben in Nepal
Süddeutsche: Zwölf deutsche Touristen verunglückt
Stern: Todesflieger verunglückte zum dritten Mal
Nachdem uns für den letzten Tag der Urlaubswoche schönes Wetter versprochen worden war, sassen wir am Sonntag beim Frühstück und sahen beim Kaffeetrinken zu, wie sich draussen so langsam blauer Himmel abzeichnete. Na also, geht doch :-)
Auf dem Weg ins Kleine Walsertal verhinderte dann aber kurz vor Oberstdorf ein Grossaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen die Weiterfahrt. Totalsperre, vermutlich wegen des ersten Glatteis-Unfalls des Jahres. Wir disponierten um: Rubihorn.

Blick übers Illertal