Da der mittwöchliche Kletterabend diese Woche auf Donnerstag verschoben wurde (Hoffentlich! Schon Dich, Yak!!), bleibt Zeit für eine ‘kleine’ Zusammenfassung des Pitztalwochenendes.
Das Wochenende fing am Freitag ziemlich unglücklich an, weil nämlich mein Büro-Notebook, das ich mir für einen halben Tag Heimarbeit mit ins Allgäu genommen hatte, nach 2 Stunden mit einem kurzen blauen Blitzen den Geist aufgab. Daraufhin waren sämtliche Netz-Controller tot und vernünftiges Arbeiten praktisch unmöglich. Reichlich gestresst und genervt packten wir dann Nachmittags alle Notwendigkeiten zusammen und warteten auf unseren Mitfahrer Reiner, der dank Navi pünktlich den nicht ganz einfachen Weg zu uns fand.
Die Fahrt ins Pitztal dauerte ziemlich genau die angesetzten 2 Stunden, obwohl der Grenztunnel derzeit geschlossen ist und das Pitztal erstaunlich lang ist. Im Bergwerk trafen wir auf Alex, Hans und Michi. Es dauerte nicht lang, dann traf auf der Rest der Truppe ein (Susi, Angelika, Thomas und Hawkeye) und es wurde ein sehr gemütlicher netter Abend mit feinem Essen, bei dem der beste Allgäuer und ich anstandslos eines der Doppelzimmer abstauben konnten :-)
Am nächsten Morgen gab es in unserer Pension ein wirklich gutes Frühstück, von dem sich Alex, Hans und Michi ziemlich schnell verabschiedeten, um in der Eisarena schon mal Routen einzurichten. Wir anderen liessen uns ein wenig mehr Zeit und dackelten eine halbe Stunde später los zu den Autos. Dass Hawkeye die ganze Zeit von ‘eine Stunde anstellen’ und sowas unkte, hielt ich für einen blöden Witz. Hey, im Pitztal waren wir schon mal mit den Eltern, da sind wir zur Bahn gefahren, haben ein Ticket gekauft und sind da rauf gefahren. Einfach so. Ausserdem, wer geht denn schon um diese Jahreszeit zum Skifahren?
Nach der fünfminütigen Autofahrt mussten wir feststellen: Halb München und Umgebung, dazu ein paar Tiroler, Vorarlberger, Schweizer, Württemberger und haufenweise Osteupropeäer, die in kleinen unscheinbaren Porsche Cayenne und ähnlichen Klapperautos ankamen und durch schäbige Bogner-Skianzüge auffielen. Unglaublich! Die erste Hürde war, die 72 Euro für die Zwei-Tages-Karte loszuwerden, doch nach einer guten halben Stunde hatten wir das dann geschafft und durften uns in die Schlange vor der Standseilbahn einreihen. Begeisternd. Alle 10 Minuten wurde man im Pulk 3 Meter nach vorn geschoben und je weiter vorn man landete, umso enger wurde es im Pulk. Einzig die scharfen Eisgeräte an unseren Rucksäcken sorgten für ein wenig Luft um uns herum.
Schliesslich und endlich aber, nach guten anderhalb Stunden Rumstehen, standen wir vor dem Skigebiet :-) Es war geniales Wetter, strahlend blauer Himmel, rund um uns herum ein grossartiges Panorama. Die Temperaturen lange grad unter Null, was für hübschen Glitzerschnee sorgte und uns in Kombination mit der Sonne angenehm warm vorkam. Hach!

Geschafft! Endlich oben!