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Zurück vom Äquator

Sonntag, Mai 31, 2009

Hach, Urlaub ist was Feines. Insbesondere dann, wenn er so abwechslungsreich ist, wie dieser war. Inzwischen sind die Taschen ausgepackt und die ersten 3 Ladungen Wäsche durch die Maschine gelaufen. So richtig in Europa-Zeit sind wir aber noch nicht angekommen. Ich steh zwar früh auf, werde aber Abends noch nicht so richtig müde. Naja, wird schon werden :-)

Für echte Berichte brauch ich noch eine Weile, aber einen ersten Eindruck mit von anderswo recycelten Texten und Bildern (meinen natürlich), will ich trotzdem schon mal abliefern :-)

Wir haben von schwüler Wärme bis Schneesturm und Eiseskälte, von Dschungel bis karger Sandwüste, von Almenwirtschaft bis zu Fruchtplantagen, von Zeltlager bis zum Luxushotel, von Panamericana bis zu ‘This is no road, this is a dry river!’ (Zitat des Fahrers), alles erlebt, was Ecuador so zu bieten hat. Dabei haben wir das zentrale Hochland nie verlassen, Ecuador hat ja auch noch Küste und Amazonas-Urwald.

Von den geplanten Bergen ist einer (wie erwartet) dem Wetter zum Opfer gefallen, einen haben wir dafür bei Super-Wetter extra gemacht. Am höchsten Berg bin ich mit der zweiten Seilschaft umgedreht, ohne schon am Ende zu sein, aber ich glaub nicht so recht, dass ich die restlichen 600 Höhenmeter wirklich geschafft hätte. Wär ich weiter gegangen, hätten dann auch diejenigen, die den Berg schaffen konnten, umdrehen müssen.

Die Tour bei AMICAl alpin zu buchen, war eine super Idee. Nicht nur wegen des Cayambe, den die anderen nicht anbieten, sondern auch weil die Organisation und Durchführung der Reise einfach nur Klasse waren, was weitgehend der Verdienst von Benno Schlauri, dem Schweizer Bergführer aus Ecuador, ist. Die restliche Mannschaft vor Ort, Fahrer, Küchenteam und Bergführer waren ebenfalls super, aber ohne Benno wäre weder der Zusatzgipfel noch der Cayambe möglich gewesen und wir hätten ganz sicher auch sonst weniger über das Land gelernt.

Wie im Vorfeld befürchtet, war ich unter all den super-fitten Männern die bei weitem Schwächste der Bergsteiger, aber gegenüber den Flachländern konnte ich mich trotzdem ganz gut behaupten :-)

Von engel am 31.05.2009 08:19 • diaryurlaubecuador2009

Last Minute Zeugs

Montag, Mai 11, 2009

Man sollte ja meinen, dass ich am letzten Abend mit meinem Rechner vor dem Urlaub im Wesentlichen die letzten Vorbereitung für besagten Urlaub treffen würde. Weit gefehlt.

Angefangen hab ich damit, dem GPS die OSM-Karte von Ecuador zu verpassen und wollte dann schnell noch alle wichtigen Wegpunkte (die Gipfel) einspeisen, doch das GPS redet mal wieder nicht mit mir. Sind schon rechte Mimosen, die Garmin GPSse. Wenn man denen ‘fremde’ Karten vorsetzt und mit dem seltsamen Kartentool rumspielt, scheinen sie sich gern zu verschlucken. Bah!

Jetzt müsste ich es mal wieder zurücksetzen, aber dann sind sowohl die Ecuador-Karte als auch alle Einstellung weg, darauf hab ich jetzt keine Lust mehr. Auf die Gipfel kommen wir auch ohne Wegpunkte. Wenn wir hochkommen, heisst das.

Und weil ich die Pflege der SAN-Site ja vertrauensvoll in andere Hände geben muss (darf), hab ich nochmal über die gehackten und reparieren Files des Server geguckt - und siehe da - ich hab vermutlich das Loch gefunden, über das da jemand Fremdcode einspielt. Hat ja nun wirklich lang genug gedauert. PHP/C99Shell.B heisst der Trojaner.

Theoretisch ist der SAN Server nun sauber. Leider war ich im Zuge meiner Untersuchungen vielleicht ein bisserl zu neugierig, was den Virenscanner prompt zur Warnung vor Malware veranlasste. Das ist definitiv ein erstes Mal, noch niemals nie nicht hab ich mein System bisher in die Nähe eines Virus oder Trojaners gelassen. Ungutes Gefühl, das, aber ich hab nun wirklich keine Zeit mehr, das letzte Backup wieder einzuspielen. Das File wurde gleich in Quarantäne geschickt und ich hab es umgehend gelöscht (diesmal ohne reinzugucken), aber das ungute Gefühl bleibt. Mist.

Auf der Urlaubs-Front tut sich auch noch einiges. Vorhin kam ein ‘Hallo Alle’-Mail von einem der anderen Teilnehmer, was mich sehr erfreut hat. Ecuador rückt näher :-) Im Moment diskutiere ich noch mit mir, ob die Zeit- und Aufwands-Ersparnis, mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren statt mit U- und S-Bahn tatsächlich 60 Euro statt 10 wert ist. Ich neige zu Ja.

Sonst ist noch das Abendessen ins Wasser gefallen. Nachdem letzthin sowohl das Aprikosen-Apfelmus als auch das Mango-Apfelmus ein voller Erfolg waren, hab ich diesmal Sanddorn-Apfelmus probiert. Pfui Deibel! Gab es halt Griesbrei, die Milch musste eh weg.

Von engel am 11.05.2009 21:40 • diary

Chaos

Montag, Mai 11, 2009

An sich war das Wochenende ja gemütlich. Neben höchst fälligen Arbeiten an Haus und Garten haben wir uns ganze 2 Tage genommen um für den anstehenden Urlaub zu packen. Wär vielleicht nicht ganz nötig gewesen, weil die Gewichts und Gepäckbeschränkungen diesmal nicht so eng sind wie für den letzten Urlaub, aber sicher ist sicher und zwischenzeitlich mal Sonnenbaden auf der Terrasse ist ja auch nicht zu verachten.

‘Packen’ ist etwas, bei dem der beste Allgäuer von Allen schon beim Hören des Wortes Ausschlag bekommt, aber wenn man weg will, dann muss man da durch. Den aufwendigen Kleinkram (Apotheke, Waschzeug, Essen, Spielkram, usw.) packe schon immer ich zusammen, aber sein eigenes Zeug muss er selber packen ;-)

Nach der ersten Runde sah es in ‘meinem’ Zimmer so aus. Nicht täuschen lassen, das hat alles Ordnung und Methode ;-)


Geordnetes Chaos

Die Amical-Taschen (diesmal der Reiseveranstalter) sind um Einiges kleiner als die vom DAV Summit Club für Nepal, dafür haben sie aber Schulterriemen und können als Rucksack getragen werden, was gegenüber den riesigen Dufflebags vom Summitclub sehr vorteilhaft ist.

In den Amical-Taschen allein wäre aber der gesamte Kram nicht unterzubringen, also haben wir noch eine dritte grosse Tasche gepackt und werden daher am Mittwoch in aller Herrgottsfrüh mit 3 grossen Taschen (und 2 nahzu leeren Rucksäcken) zum Flughafen dackeln, um erst nach Madrid und dann nach Quito, Ecuador, zu fliegen (erst 2 1/2, dann 11 Stunden, weia).

Dann hoffe ich, dass uns das Wetter hold ist und dass meine Fitness ausreicht, um 5 Vulkane zu besteigen. Der beste Allgäuer von Allen braucht nur passendes Wetter, daran, dass dessen Kondition gut genug ist, besteht kein Zweifel :-)

Von engel am 11.05.2009 06:10 • diaryurlaubecuador2009

2 Berge im Nebel

Donnerstag, Mai 07, 2009

Das Wetter am Montag war dann wie der Hüttenwirt ‘versprochen’ hatte: nicht allzu toll. Viele Wolken und Nebel, zwischendrin auch mal leichter Niderschlag.

Wir frühstückten gemütlich und machten uns dann mit den wieder beschwerlich vollen Rucksäcken auf den Rückweg. Piz Traunt d’Ovas und Piz Surgonda, die mehr oder weniger auf dem Weg zum Julierpass stehen, wollten wir noch mitnehmen.


Nebliger Blick auf unsere beiden Berge

Von engel am 07.05.2009 20:35 • diaryurlaubmayday2009outdoorski

Piz d’Err

Donnerstag, Mai 07, 2009

Dieser Sonntag wäre eigentlich der Abreisetag gewesen und Ralle und ich hatten uns aufgrund der Wetteraussichten schon zur Heimreise entschlossen. Aber das Wetter das uns in der Früh empfing war mehr als grossartig und ich hatte mitbekommen, dass die Hütte doch nicht, wie auf der Website angekündigt, an diesem Sonntag schliessen würde. Wir verlängerten umgehend um einen Tag und Krümel schloss sich uns an.


Soll man bei so einem Wetter etwa heim fahren?

Von engel am 07.05.2009 20:34 • diaryurlaubmayday2009outdoorski

Nebelrunde mit 2 (1/2) Gipfeln

Donnerstag, Mai 07, 2009

Nach Kartenstudium und dem Lesen von Hawkeyes Führerkopien, hatten Ralle und ich uns die Runde über die Tschima da Flix zum Piz Calderas ausgesucht. Anfangs schien es, als würden sich da auch die Schneeschuhgänger anschliessen, aber die stapften dann in der Früh doch in die andere Richtung los, so dass sich lediglich Ralle, Krümel und ich in die Senke unterhalb der Hütte begaben, um dort zum Aufstieg anzufellen.


Aufbruchsgetümmel vor der Hütte

Von engel am 07.05.2009 20:32 • diaryurlaubmayday2009outdoorski

MayDay 2009

Donnerstag, Mai 07, 2009

MayDay ist ein SAN-Traditionsevent, bei dem sich ein paar Leute treffen, um über den ersten Mai einen oder mehrere Viertausender ‘wegzubügeln’. Hat die letzten beiden Jahre, wo wir auch dabei waren, wunderbar geklappt, dieses Jahr machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechung. Der Gran Paradiso sollte es sein, doch fette Niederschläge im Piemont und im Südwallis hoben die Lawinenlage auf Warnstufe 4, so dass eilends umgeplant werden musste.

Nach nicht allzu viel Diskussion wurde die Jenatsch-Hütte ausgewählt, weniger hoch als ich mir gewünscht hätte, aber dafür insgesamt deutlich weniger stressig als die halbe Weltreise bis ins Aostatal.


Parkplatz La Veduta am Julierpass

Von engel am 07.05.2009 20:30 • diaryurlaubmayday2009outdoorski

Rund

Mittwoch, Mai 06, 2009

... würde er werden, meinte der Kollege, und brachte zur Feier der Gelegenheit einen echt englischen Kuchen (aus deutschen Zutaten allerdings) mit. Mächtig mit Unmengen Schokolade drumrum und innen drin.

Mjam, Schoki, das ist meine Droge. Fein war’s, aber ... boah, mir ist schlecht!

Von engel am 06.05.2009 15:47 • büro

5 Leute nur ...

Dienstag, Mai 05, 2009

... davon eine Frau, also ich. Und der Führer, also 5 Männer und ich. Weia.

Zwei der anderen drei Teilnehmer liessen sich recherchieren, der eine ist ein weltreisender Expeditionsbergsteiger, ehemaliger Rodelweltmeister. Herrje. Das erhöht den Bammel noch um ein paar Gräder. Ich werd mit Abstand die Langsamste und Unfitteste sein, der Bremsklotz für alle vermutlich.

Immerhin: Alles in Allem nur 6 Leute. Wenn die anderen vier nur halbwegs nett sind, wird das fein und gemütlich. Also das Beisammensein. Die Touren werden anstrengend, denn das Programm ist ... ambitioniert.

Von engel am 05.05.2009 13:56 • diaryurlaubecuador2009

Freinacht

Freitag, Mai 01, 2009

Tja. Das Gartentürl ist weg. Unseres ebenso wie das von den Nachbarn nebenan und von denen gegenüber. Immerhin stehen Stühle und Tisch noch auf der Terrasse.

Wir werden nachher wohl erst mal die umliegenden Gärten inspizieren müssen, bevor wir zum MayDay ins Engadin aufbrechen. Naja, nur das Gartentürchen, das geht ja noch.

Von engel am 01.05.2009 05:50 • diary
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