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Kurt Albert

Mittwoch, September 29, 2010

Der Tod bekannter Persönlichkeiten ist so eine Sache. Manche berühren einen, andere nicht.

Dass Kurt Albert abgestürzt ist, hat mich getroffen. Ich weiss nicht mal so recht warum, ausser dass er halt einer dieser Leute war, die einfach da sind und zur Kletterei dazu gehören. So wie der Fels und das Seil.

Von engel am 29.09.2010 19:53 • diary

Blau, blau, blau ...

Mittwoch, September 29, 2010

(Hier die Melodie des bekannten Liedes einsetzen. Bei mir saust das im Kopf rum.)

Heute Vormittag habe ich hoffentlich zum letzten Mal mit der so langsam versagenden Hardware im Büro gekämpft. Haufenweise Bluescreens wurden am Ende dann doch mit einem inzwischen langsam vor sich hin humpelnden Notebook belohnt. Arbeiten geht wieder, wird aber von einem unguten Gefühl begleitet. Die Bestellung des Ersatz-Notebooks ist raus.

Nun ja, nach knapp 5 Jahren nahezu ununterbrochenem Einsatz kann man wohl nicht mehr von DOA (Death on Arrival) sprechen. Vor allem, da ich das Notebook schon unzählige Male nach Augsburg und Paderborn und mit dem Bike ins Büro geschleppt habe. Letzteres zwar ohne Unfall, aber das permanente Geschüttel ist natürlich Stress für so ein Stück Hardware.

Theoretisch hätte ich meine alternde Hardware schon eine Weile lang ersetzen dürfen, aber weil ich so ungern umziehe - es wird Tage dauern, bis alles wieder so eingerichtet ist, wie mir das vorstelle - habe ich an meinem Methusalem-Notebook festgehalten. Jetzt muss ich wohl ...

Von engel am 29.09.2010 17:37 • techblog

Zufrieden

Mittwoch, September 29, 2010

So langsam kann man wohl sagen, dass ich beim Klettern im 6er-Bereich angekommen bin. Selbst 6+ gelingt mir inzwischen mit schöner Regelmässigkeit :-) Im Vorstieg? Naja, dem steht mein feiger innerer Schweinehund entgegen, obwohl Vorsteigen in der Halle objektiv betrachtet beinahe ungefährlich ist. Subjektiv hab ich Bammel und trau mir bestenfalls eine 6- zu. Wenn überhaupt.

Gestern sind mir aber ein paar sehr schöne Routen gelungen, die natürlich alle von Bea vorgestiegen wurden. Die letzte war zwar nicht die schwerste aber definitiv die interessanteste, weil man in der Mitte von einer Wand auf die nächste wechseln musste. Mit viel Luft unter dem Allerwertesten :-)

Bin recht zufrieden mit mir, auch wenn das Tippen heute irgendwie ... ein bisserl langsam ist ;-)

Von engel am 29.09.2010 04:56 • diary

Chile Tag 7

Mittwoch, September 22, 2010

Irgendwie geht es langsamer voran als ich mir vorgestellt hatte. Wenn ich erst mal angefangen habe, so einen Tag aufzuschreiben, fällt mir immer mehr ein, so dass die Tage dann immer viel länger werden als ich beabsichtigt hatte. Und das Bilderaussuchen ist auch kein Zuckerschlecken! Wir hatten schon über 4000 Bilder und nun sind inzwischen auch die von Yak und Claudine hier eingetroffen ... es ist nicht einfach.

Ok, das ist ein Luxusproblem ;-) Jedenfalls: Chile Tag 7 ist jetzt online.

Von engel am 22.09.2010 19:17 • diaryurlaub

Pause

Sonntag, September 19, 2010

Das Wochenende war zwar einigermassen schön (hier an den Alpen weniger als anderswo, man wird bescheiden, ich fand’s prima), aber ich hatte ja verordnete Pause. Zeit, um mal wieder in der Küche zu werken.

Samstag hatten wir Gäste, es gab - ganz herbstlich - Kürbissuppe und Zwiebelkuchen. Sonntag dann ein netter Spaziergang (natürlich an einem Berg, aber nicht weit rauf, nur reichlich unwegsam), von dem wir ein paar Pfifferline (Amethyst-Pfifferlinge wie wir daheim feststellten, unterwegs waren wir nicht ganz sicher, die sind nämlich oben drauf lila) und Parasole und einigen Kleinkram heim brachten. Zusammen mit Bandnudeln ein feines Essen.

Der Sinn dieses Eintrags ist natürlich, die Bilder vom leckeren Samstagsessen hier zeigen zu können. Ausserdem sollen die Jammer-Einträge da unten so langsam mal abwandern ...

Von engel am 19.09.2010 18:26 • diary

Update II

Donnerstag, September 16, 2010

Der Vertretungs-Doc hat heute morgen genau das gesagt, was ich hören wollte :-)

‘Wenn Sie damit leben können, würde ich an Ihrer Stelle gar nichts machen.’ Na, wunderbar! Inzwischen ist nämlich die vermutlich da drin vorhanden gewesene Entzündung wieder abgeklungen und das Knie ist wie sonst auch: Nicht ganz streckbar, nur halb abbiegbar, latent ein wenig weh. Also ganz gut aushaltbar.

Die Erklärung für die Aussage da oben ist nicht so toll aber auch nicht unerwartet. Menisken operiert man üblicherweise um Arthrose vorzubeugen. Oder weil das halt furchtbar schmerzt. Arthrose-Vorbeugung ist in meinem Fall vergebens und die Schmerzen hab ich meistens im Griff.

Die Blasenentzündung hat den Nieren noch nix gemacht und wird grad von den Antiobiotika vertrieben und das kleine Mädel mit den bohrenden Fingern, das seit 2 Wochen meinen Nacken behandelt, erzielt auch grad Ergebnisse (heisst übersetzt, die Nackenschmerzen lassen endlich nach).

Meine Laune ist exponentiell gestiegen :-)
Und der Jammer-Content hat jetzt dann auch wieder ein Ende :-))

Von engel am 16.09.2010 20:54 • diary

Endlich

Mittwoch, September 15, 2010

Nachdem nun von verschiedener Seite nachgefragt wurde: Ja, es gibt natürlich auch vom diesjährigen Urlaub einen Reisebericht.

Ich habe diesmal ein bisserl länger gebraucht, weil ich die vielen, vielen Kilometer, die wir gefahren sind, unbedingt rekonstruieren wollte. Knapp 4600 Kilometer, ein Grossteil davon auf nicht allzu tollen Pisten, die auf keiner Karte zu finden sind, sind nicht wenig, auch dann nicht, wenn man 4 Wochen lang Zeit hat. Ich habe die ersten 4 Wochen nach dem Urlaub damit verbracht, alle Strecken gründlich auf GoogleEarth und bei den GPSies zu studieren und nachzumalen und als GPS Track abzuspeichern. Kann man bescheuert finden, mir hat es Spass gemacht :-)

Ich bin immer noch ein wenig zwiegespalten wegen des Urlaubs. Einerseits: Boah, war das interessant und cool und aufregend! Andererseits: Herrje, soviel Zeit, so wenige Berge. Toll war es auf jeden Fall. Hier geht es los. Bisher sind Tage 1-6 online.

Von engel am 15.09.2010 17:41 • diaryurlaub

Kaiser-Wochenende

Mittwoch, September 15, 2010

Yak rief und viele kamen - ins Chiemgau in diesen kleinen feinen Garten am Inn, wo man prima grillen und Süsszeug essen kann. Wer sich nicht früh genug absetzte, wurde dann noch mit Chile-Bildern vom Yak und Chile-Filmen vom Ralle malträtiert und musste sich unsere Geschichten anhören.

Am nächsten Morgen waren dann aber trotzdem noch 10 Hartnäckige vorhanden, die sich - beinahe früh - zu einer Bergtour zusammen fanden. Yak hatte eine Tour im Wilden Kaiser ausgesucht, weil all die vielen Nicht-Chiemgauer da noch nie waren. Vom Kaiserbachtal aus sollte es zur Fritz-Pflaum-Hütte gehen und da sollte dann im Klettergarten geklettert werden. Wer keine Lust dazu hatte, der konnte auf irgendeinen der vielen Gipfel in der Umgebung steigen.

Eigentlich dachte ich, dass eine Bergtour im Moment nicht so schlau ist für das Knie. Uneigentlich ... der Wilde Kaiser! Ich dachte, ich geh mal mit zur Hütte (700 Höhenmeter hiess es), dann seh ich weiter. Ausserdem war das Wetter einfach nur super - blauer Himmel, beinahe warm - da einfach nur wieder heim fahren, das geht doch gar nicht.

Vom Kaiserbachtal aus (in dem es unglaublich voll von Autos und Leuten war) stiegen wir auf einem kleinen steilen felsigen teils versicherten und einsamen Steig ins Kleine Griesener Tor und von da aus weiter bis zur Fritz-Pflaum-Hütte. Die unbewirtschaftet ist, was alle, die den Yak kennen, masslos erstaunt hat ;-)

Grossartige Landschaft, wenige Leute und ein wirklich netter Steig, grad recht für ‘Kaiser-Anfänger’ :-) Die 700 Höhenmeter Aufstieg zur Hütte zogen sich erstaunlich lang hin, was vielleicht am steilen Zustieg und dem Auf und Ab durch die Karstlandschaft vor der Hütte lag, vielleicht aber auch daran, dass es bis zur Hütte dann doch eher 1000 Höhenmeter sind.

Während die einen nach kurzer Pause zum Klettergarten wechselten, stiegen Hawkeye, Dohle, Ralle und ich zum Mitterkaiser hinauf. Das ist ein Felsriegel mitten im Griesner Kar, der zwar weder so hoch noch so beeindruckend ist wie die Gipfel rundrum, dafür aber eine tolle Aussicht bietet. Als Schmankerl erfolgt der Zustieg über eine nette Rinne mit leichter Kletterei (I - II).

Wir vier machten uns dann mit Philipp und Bea schon an den Abstieg über das Grosse Griesner Tor, während die anderen noch in den Felsen herum hingen. Der Heimweg vom Kaiser bis ins Allgäu ist dann ja doch nicht so arg kurz (3 1/2 Stunden). Beim Abstieg fiel mir dann auch wieder ein, warum ich am Montag zum CT sollte. Nunja.

Vor der langen Heimfahrt gönnten wir uns dann noch Abendessen im Fuchsanger, den der Hawkeye kannte und stürzten uns dann in den Kampf. Und das ist wörtlich zu nehmen. Kaum waren wir auf der A8 ging gar nix. Stau! Und im Radio war die Rede von einer Vollsperrung der B12 bei Kaufbeuren wegen eines defekten Hubschraubers. Das Navi führte uns dann tatsächlich über die vielen kleinen Landsträsschen quer an den Alpen vorbei ins Allgäu, aber in der Dunkelheit hatten wir ganz oft nicht den leisesten Schimmer wo wir waren. Da fühlt man sich ja schon ein bisserl seltsam.

Daheim um halb elf, aufgestanden um vier ... der Montag war ein wenig anstrengend :-) Und jetzt: Bilder!

Von engel am 15.09.2010 11:55 • outdoorberg

Uffffff!

Mittwoch, September 15, 2010

Also zur Zeit kommt ganz schön viel auf einmal zusammen. Üblicherweise geh ich jeweils einmal im Jahr zum Gynäkologen und zum Zahnarzt und vielleicht noch zum Orthopäden. Sonst habe ich glücklicherweise mit Doktoren nicht viel zu tun, von den Besuchen zum Check-Up und Medikamenten-Beratung vor den Ausland-Urlauben mal abgesehen.

Von engel am 15.09.2010 07:47 • diary

Update

Montag, September 13, 2010

Frisch tomographiert: Yepp, da ist ein Riss :-( Ein kleiner feiner winziger, aber ein Riss. Und das Knie ist insgesamt in schlechtem Zustand (so ein Zustand ist in Ihrem Alter ziemlich ungewöhnlich). Gut, das ist nicht neu.

Eine weitere Diagnose oder Empfehlung wollte die Ärztin des Kernspinzentrums nicht abgeben. Das dürfe sie nicht, dafür sei der Orthopäde zuständig. Termin hab ich am Donnerstag, aber ich bin eigentlich ganz zuversichtlich. Im Moment ist das Knie noch ein wenig mitgenommen (da hat die Sonntags-Tour im Wilden Kaiser, der ich nicht wiederstehen konnte, natürlich auch beigetragen), aber seit letzter Woche bessert es sich langsam aber stetig. Kann man ja vielleicht erst mal so lassen wie es ist. Schaumermal. Donnerstag!

Bisserl blöd ist, dass ‘mein’ Doc aus der Gemeinschaftspraxis im Moment im Urlaub ist. Red ich also am Donnerstag mit dem anderen Doc. Einerseits ist das vielleicht gut, weil dann noch jemand drüber nachdenkt. Andererseits kennt der die ganze leidige Story ja nicht. Naja, werd ich sehen.

Von engel am 13.09.2010 18:32 • diary
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