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Der Winter ist da!

Sonntag, Oktober 24, 2010

Oder zumindest etwas das sich ganz und gar nach Winter anfühlt. Da passt es auch wunderbar dazu, dass im ALPIN grad ein Tourenskitest ist ;-)

Samstag morgen standen wir zwar bei Regen auf, da es aber dazu nur knapp 5 Grad hatte, dachten wir das das bald in Schnee übergehen würde und starteten trotzdem zum Rubihorn. Bis wir in Reichenbach waren hatte der Regen dann freundlicherweise aufhört und wir konnten zumindest von oben trocken in den Gaisbachtobel starten.

Des zu erwartenden Schnees wegen hatte ich die Hochtourenstiefel an (bei den leichten Stiefeln muss eine Naht genäht werden, da läuft derzeit Wasser hinein), ein Fehler. Die sind so hart, dass mir das Knie schon nach dem halben Aufstieg zur Gaisalpe signalisierte, dass es die Schuhwahl suboptimal fand. Im Schnee dann waren die harten Stiefel dann aber schon OK.

Bis zum unteren Gaisalpsee war der Schnee nicht allzu hoch, danach aber gab es ein paar Verwehungen, bei denen man bis zum Oberschenkel einsank. Die beiden Jungs vor uns hatten direkt nach dem Gaisalpsee den Weg nicht mehr gefunden, so dass wir selber spuren durften. Was meistens natürlich der beste Allgäuer von Allen erledigte :-)

Selten ist man am Rubihorn so allein wie wir an diesem Tag. Unterwegs gab es einen Nachsteiger, der dann aber am Grat die andere Richtung wählte. Und am Gipfel erschien kurz mal eine Frau, die aber bald wieder abstieg, während wir noch die Dohlen mit Nüssen unterhielten.

Der Abstieg war eigentlich nicht schwer, aber ich hatte ernsthafte Probleme mit dem Knie. Dauernd seitlich wegrutschen tat gar nicht gut. Aua, aua, aua. Bei der Gaisalpe dann noch eine kurze Pause mit Kaffee und Kuchen und lustigen Einheimischen-Gesprächen. Kein Wunder, dass die Macher beim TV den Kommissar Kluftinger beinahe Hochdeutsch sprechen lassen, tiefes Allgäuisch ist nicht einfach zu decodieren.

Die Bilder von gestern sind weitgehend schwarz-weiss:

Von engel am 24.10.2010 12:08 • outdoorberg

Okeh

Donnerstag, Oktober 21, 2010

Ich hab das jetzt verstanden, glaub ich: das neue Mountainbike ist nicht geeignet, nach oder im Regen genutzt zu werden.

Bin selten so verdreckt im Büro (oder überhaupt irgendwo) angekommen wie heute. Der rückwärtige Dreckstreifen reichte bis in die Haare hinauf. Gut dass das der Dreck vom Isarradweg schnell trocknet und dann ausgebürstet werden kann ;-)

Das Bike hätte jetzt dringend eine Runde mit dem Dampfstrahler nötig, aber wenn ich heutige Planung so anschaue (Besorgungen, Bibliothek, Kino), dann wird das heute wohl nix. Trifft sich gut, dass ich gestern die Wohnung sauber gemacht habe und alles frisch gewischt habe. Das wird sich spätestens dann auszahlen wenn ich das Bike quer durchs Wohnzimmer auf den Balkon schiebe ...

Von engel am 21.10.2010 10:27 • diary

Haltungssache

Mittwoch, Oktober 20, 2010

Schon eine Weile kristallisiert sich bei den Physiotherapie-Sitzungen heraus, dass meine Nacken-Probleme auf meine falsche Haltung zurückzuführen sind. Genau genommen hab ich eine Haltung wie typischer Nerd, was ja noch genauer genommen nicht allzu weit von der Wahrheit entfernt ist.

Zwar mach ich dauernd Sport, aber spätestens seit ich Tae-Kwon-Do und Schwimmen eingestellt habe (alles aus Gründen natürlich) ist das alles bedauerlich einseitig. Beine, Beine, Beine und nie irgendwas für die Rumpfmuskulatur. Vom Klettern vielleicht abgesehen, aber es stellt so einen armen Nacken ja vor ganz eigene Probleme, wenn man 4 Stunden am Stück immer geradeaus nach oben guckt.

Jedenfalls bin ich inzwischen weit genug, tatsächlich zu merken, wenn ich wieder mal in diese superbequeme Ausweichhaltung falle. Zumindest dann, wenn ich nicht allzu abgelenkt bin. Das ist doch schon ein Fortschritt. Was mir allerdings noch nicht recht klar ist, ist wie ich mit dieser Erkenntnis jetzt umgehe.

Darauf zu setzen, dass ich daheim Übungen mache, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ich kenne mich doch. Ich muss woanders sein und vielleicht sogar jemanden haben, der vorturnt, damit ich bei der Stange bleibe. Der erste Versuch für sowas ist allerdings kläglich gescheitert, Yoga scheint nicht wirklich mein Ding zu sein. Dabei dachte ich, mich in alle Richtungen verbiegen zu müssen, wäre eine gute Sache. Vielleicht muss ich Yoga auch nochmal woanders probieren, die erste Stunde war jedenfalls nix. Vielleicht wäre Pilates was? Soll ja gut für die innere Muskulatur sein.

Ich muss wohl in nächster Zeit rumprobieren. Und in der Zwischenzeit wieder zum Schwimmen gehen und mich vielleicht doch zu ein paar Übungen daheim durchringen. Aber Chile schreiben, Lesen und sowas macht so viel mehr Spass ...

Von engel am 20.10.2010 22:02 • diary

Chile Tag 9 und 10

Mittwoch, Oktober 20, 2010

Der zehnte Tag war vor dem neunten fertig. Online stellen wollte ich das aber in der korrekten Reihenfolge. Deswegen gibt es heute 2 Tage, Chile Tag 9 und Chile Tag 10.

Von engel am 20.10.2010 22:01 • diaryurlaub

Regenwochenende

Dienstag, Oktober 19, 2010

War vielleicht zu viel erwartet, nochmal so geniales Wetter wie am letzten Wochenende zu bekommen. Nunja, erwartet ist vielleicht falsch. Ich hatte gehofft, dass es nochmal so ein Wetter haben würde. Stattdessen hat es die ganze Zeit genieselt.

Der Samstag war proppenvoll mit Dingen, die wir schon lang mal machen mussten. Teils lästig aber so ist das eben. Am Sonntag habe ich dann einen schon lang gehegten Plan in die Tat umgesetzt: Endlich mal wieder Schwimmen gehen. Unser Hallenbad musste ja leider einem Spassbad weichen, deswegen waren wir wirklich schon Jahre nicht mehr Schwimmen. Der beste Allgäuer von Allen sah Menschenmassen, die alles Wasser verdrängten, vor sich und liess mich allein gehen.

Und er hatte Recht, es war wirklich voll. Aber die vielen Menschen tummelten sich alle in den Blubberbacken, der Sauna, an den Rutschen und sonstwo. Das 25-Meter-Becken war beinahe leer :-) Ich konnte meine 1500 Meter abspulen, ohne auch nur einmal mit jemandem zusammen zu stossen oder eine Kurve schwimmen zu müssen. Lediglich bei den Wenden standen gelegentlich Kinder rum, die mir aber alle brav Platz machten. Ich hab das sehr genossen :-)

Woran man dann erkennen konnte, dass ich schon lang nimmer in einem Hallenbad war: Ich habe beim Umziehen in der kleinen Kabine vergessen meine Jacke - samt Schlüsselbund und Geldbeutel mit allen Papieren - auch in den Spind zu hängen. Gemerkt habe ich das erst beim Wiederanziehen. Dann erst mal ein riesiger Schrecken. Ich sah mich schon hektisch alle Karten sperren, alle Dokumente neu beantragen, usw. Und ein neues Auto kaufen ...

Aber alles wurde gut :-) Ein freundlicher Mitmensch hat meine Jacke samt Inhalt beim Hallenbadpersonal abgegeben. Ein grosses dickes Dankeschön, netter Mitmensch! Ich war (und bin!) sehr sehr erleichtert.

Zur Zeit gibt es ja allerorten Kürbisse. Dem Hokkaido bin ich ja eh schon verfallen. So eine Farbe! Und er schmeckt auch fein. Dann bin ich über einen Butternut-Kürbis gefallen, der eine so hübsche Form hat, dass ich nicht dran vorbei kam. Es gab einen Gratin aus beiden, der uns beiden sehr gut geschmeckt hat. Wobei mein Favorit noch immer der Hokkaido ist, der beste Allgäuer von Allen mochte den Butternut lieber.


Bausatz


Wunderbar duftend frisch aus dem Ofen


Seitenansicht

Von engel am 19.10.2010 06:36 • diary

Goldener Oktober

Montag, Oktober 11, 2010

Ich gebe zu, ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass sowas in diesem Jahr doch noch mal an einem Wochenende statt finden würde. Hat es aber :-) Wenn man weit genaug hinauf gestiegen ist, heisst das. Die armen Wanderer im Donautal hatten wohl nicht das Vergnügen mit Frau Sonne.

Aus Gründen fielen für uns die schon halb geplanten schwierigeren Touren aus, daher suchten wir uns Berge aus, die zwar mit einem Weg erschlossen, aber nicht allzu überlaufen sein würden. Lechtal natürlich, weil da ist man oft allein. Es war das Wochenende der Grasbuckel. Samstag die Bschlaber und die Mittlere Kreuzspitze, am Sonntag die Suwaldspitzen und der Hönig.

Und jetzt Bilder :-)

Von engel am 11.10.2010 20:21 • outdoorberg

Chile Tag 8

Donnerstag, Oktober 07, 2010

Schnell ist anders, aber was kann ich sagen? Zeit ist kostbar und ich hab nur begrenzt davon. Trotzdem: Chile Tag 8 ist online.

Von engel am 07.10.2010 20:34 • diaryurlaub

Angefahren

Donnerstag, Oktober 07, 2010

Mal wieder ein erstes Mal: Heute Morgen hat mich glatt ein Autofahrer angefahren. Wie man dem Ton wohl entnehmen kann, ist nicht viel passiert. Aber geärgert hab ich mich trotzdem.

Da quetschen sich die Autos alle noch über die Ampel und blockieren dann auf der anderen Strassenseite den Fussgänger-Überweg. Finde ich doof, muss aber zugeben, dass mir das mit dem Auto auch gelegentlich passiert. Man kann nicht immer korrekt abschätzen, wie sich der Rückstau auf der anderen Seite so entwickelt.

Ich musste mich also mit meinem Rad durch die sich auf Fuss- und Radweg stauenden Autos schlängeln. Die Fussgängerampel war grün. Und dann macht es ‘Boing!’ und das Auto, an dem ich mich gerade vorbei winde, fährt mich an. Natürlich bin ich gleich umgefallen, aber weil ich nicht schnell war und das Auto auch nicht, lief das nur auf ‘Absteigen’ hinaus. Nicht schlimm.

Aber inzwischen hatte die Fussgängerampel auf rot geschaltet und der Autofahrer deutete vorwurfsvoll da hinauf. Depp! Ich hoffe, das Pedal von meinem Mountainbike (Bärentatze) hat eine richtig schön dicke fette Schramme in die Stossstange gezogen!

Von engel am 07.10.2010 19:04 • diary

Völkerwanderung

Dienstag, Oktober 05, 2010

Der Samstag verschwand in Organisatorischem, so dass wir ganz heiss drauf waren, am Sonntag endlich mal wieder ‘raus’ zu kommen. Derzeit bin ich noch ein bisserl vorsichtig, deswegen gab es eine Tour mit viel MTB-Strecke und wenig Fussweg. Alles relativ natürlich.

Wir starteten auf einem der Parkplätze im Achtal zwischen Pfronten und Grän und radelten erst mal sehr schön einsam auf der ziemlich neuen Forststrasse hinauf zum Sattel zwischen Breitenberg und Aggenstein. Von der Seite waren wir noch nie auf dem Aggenstein, deswegen schien das eine gute Idee.

Die Idee schien nicht mehr ganz so gut, als wir quasi in einer Schlange zum Gipfel stiegen (zum Breitenberg geht eine Bahn hinauf). Der Weg ist breit und gut, so dass die vielen Leute nicht allzusehr ins Gewicht fielen, aber Stehenbleiben, Landschaft geniessen und Fotos machen, macht so eher wenig Spass. Leider konnte ich so auch die Kletterer in einer der Südwest-Routen nicht so gut beobachten wie ich wollte.

Die Kette im Gipfelzustieg, an der es Stau in beide Richtungen gab, umgingen wir, indem wir direkt über den Grat zum Zweitgipfel aufstiegen. Der Hauptgipfel war eh voll. Ein Vorteil des überbesuchten Gipfels sind allerdings die Dohlen. Die sind so sehr an Menschen gewöhnt, dass ich die Vögel tatsächlich aus der Hand füttern konnte. Ein Geier setzte sich sogar auf mein Knie und guckte erwartungsvoll zu meinem Nüssebeutel, den ich vorsichtshalber nicht aus der Hand legte :-)

Zum Abstieg nahmen wir die Runde über die Bad Kissinger Hütte. Da war es wie zu erwarten zu voll zum Kaffee trinken, so dass wir das auf Daheim verschoben. Ein guter Plan, merkten wir auch gleich, denn kaum waren wir gegangen, fingen auf der Haupt-Terrasse irgendwelche Leute zu singen an. Ohje.

Nach der Abzweigung zurück zum Breitenberg geht es erst mal steil und glitschig bergab. Zu Dokuzwecken: Auch ohne Stöcke klappte das prima, nicht mehr Knie-Beschwerden als sonst auch. Wunderbar :-) Allerdings merkte man beim Gegenanstieg schon, dass da inzwischen wieder Training fehlt. Grosses Schnaufen meinerseits.

Vor Abfahrt dann noch eine lange Pause auf einer Wiese in der Sonne. Warm, tolle Aussicht, kaum Leute. Hach!

Von engel am 05.10.2010 06:53 • outdoorberg
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