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Oster-Urlaub, Teil II

Samstag, April 30, 2011

Der Teil, an dem wir daheim geblieben sind :-)

Von engel am 30.04.2011 03:49 • outdoor

Oster-Urlaub, Teil I

Mittwoch, April 27, 2011

Der Teil, an dem wir weg waren :-)

Von engel am 27.04.2011 19:30 • outdoorski

Osterurlaub mit kleinen Hindernissen

Dienstag, April 26, 2011

Die erste Osterferienwoche wollten wir zur Vorbereitung für eine nun doch nicht statt findende Tour nutzen. Viele Höhenmeter in grossartiger Umgebung mit einigem Anspruch sollten es werden. Aber wie das so ist mit den Planungen (siehe die nicht-stattfindende Tour)—- es klappt halt nicht immer alles so wie man sich das vorstellt.

Zwar sind wir plangemäss am Sonntag in die Bernina gestartet, wo wir dann auch plangemäss am Abend nach einem gemütlichen Aufstieg auf der Chamanna Boval angekommen sind, aber danach war dann Ende mit plangemäss.

Es war vielleicht ein wenig vorwitzig, den Piz Mortetatsch als ‘Akklimatisations-Tour’ anzugehen. Das ist schon ein gewaltiger Berg und man muss im Winter diverse Scharten mit extra An- und Abstieg begehen, was doch um einiges anstrengender war als erwartet. Nicht für mich, ich habe erwartet, dass mich das erschöpfen würde, Höhe setzt mir doch ziemlich zu, aber auch für den Ralle, der völlig Ralle-untypisch nach der Furcola Misaun auch völlig platt war (Neues Ziel: Piz Tschierva). Das zog sich dann durch den Rest des Bernina-Aufenthalts, woraus wir schliessen mussten, dass die sich im März so länglich hinziehende Grippe noch immer ein paar Nachwirkungen hat. Wir brachen den Bernina-Aufenthalt vorzeitig und ohne die grossen Ziele ab, denn ab Dienstag merkte ich einen aufziehenden Infekt.

Der bestimmte dann den Rest der Osterferien. Ein Tag braver Ruhe wechselte sich mit Tagen ab, an denen das wunderbare Wetter dann doch eine zu grosse Versuchung war, so dass ich am nächsten Tag doch wieder krank war. Zum Arbeiten bin ich nun natürlich wieder fit genug, doch inzwischen habe ich mir komplette Ruhe verordnet (was mir schrecklich schwer fällt), um keine ganz furchtbaren Folgen meiner Unrast erleiden zu müssen.

Am Ostermontag habe ich dann noch mit einem kleinen Experiment unsere Rauchmelder getestet. Wenn man für Aufbacksemmeln im Mikrowellen-Heissluft-Kombi-Gerät das falsche Programm wählt, kann man problemlos in unter 10 Minuten eine ganze Doppelhaushälfte unter dichten Rauch setzen. Don’t try this at home, kids! Unsere Rauchmelder funktionieren übrigens.

Aufbacksemmelkohlebilder gibt’s heute schon, für die schönen Osterurlaubbilder mit ein paar Worten zu den Touren brauch ich noch ein bisserl.


Kohlesemmel

Von engel am 26.04.2011 17:45 • diary

Durchgeschlüpft

Freitag, April 15, 2011

Aus akutem Bewegungsmangel bin ich gestern mit dem Rad ins Büro gefahren, obwohl für Abends Regen angesagt war. Als ich nach der Arbeit im Münchner Norden losfuhr, fing es gerade an leicht zu nieseln, aber da das nicht schlimmer wurde, als ich im englischen Garten ankam, fuhr ich doch nach links um eine weitere lange Runde durch die Isarauen und um den Feringasee zumindest anzufangen. Abbrechen konnte ich ja immer noch.

Hat sich ausgezahlt :-) Immer wieder konnte ich sehen, das es hinter mir oder vor mir gerade regnete und gelegentlich war es nass unter dem Bike, aber abgesehen von den paar Tropfen beim Losradeln, kam ich trocken heim. Hab ich sehr geschickt gelöst (oder halt Glück gehabt) :-))

Von engel am 15.04.2011 04:34 • diary

Seltsamer Tag

Mittwoch, April 13, 2011

Für heute Mittag waren hier Handwerker angekündigt, die die Wasserzähler austauschen sollten. Für mein Stockwerk war die Spanne 12:00h - 15:00h. Hat prima geklappt, um kurz vor zwei tauchten 2 Leute hier auf, die sich mit einem Laptop und einer grossen Werkzeugkiste in mein Bad quetschten (das ist wirklich klein) und nach knapp 10 Minuten wieder verschwanden.

Aber Mittag ist halt so eine Zeit. Da lohnt es sich nicht, vorher ins Büro zu fahren und hinterher erst recht nicht. Und Heimarbeit ist .... sonderbar. Es ist nicht so, als würde man da nichts gebacken kriegen (auch wenn die Verbindung über VPN ins Firmennetz und über die Entwicklungs-Domain ins Rechenzentrum doch gelegentlich etwas holprig war), aber irgendwie fehlt mir da die zeitliche Struktur, die ein Tag im Büro so hat.

Na, morgen wieder Büro, dann ist die Welt wieder in Ordnung.

Von engel am 13.04.2011 17:35 • diary

Sommerwochenende II

Mittwoch, April 13, 2011

Samstag ging es nahezu einsam auf den westlichen Geierkopf in den Ammergauern. Durch den wenigen (aber tiefen) Schnee mussten wir spuren. Sah so aus, als sei da wochenlang keiner mehr unterwegs gewesen. Der letzte Eintrag im Gipfelbuch war dann auch vor einem Monat :-)

Leider kam dann noch ein einzelner Bergsteiger nach und telefonierte nervig am Gipfel. Davon abgesehen war der Tag wirklich traumhaft, sogar das noch von dem Unfall letztes Wochende geschädigte Knie hat beinahe klaglos mitgespielt. Statt Flappern gab es am Geierkopf gierige Dohlen, die sich mit Müli-Riegeln sogar aus der Hand füttern liessen.

Sonntag musste Vormittags erst mal der Kangoo repariert werden, denn die Schiebetür auf der Fahrerseite liess sich nicht mehr öffnen. Liebe Renaults: Ist ja nett, wenn ihr versucht dem Kunden das Denken abzunehmen und die Tür extra sperrt, wenn man tankt. Aber wieso müsst ihr ein so gutes Auto mit derart billiger Elektronik mies machen? Dann lasst das Zeug doch lieber gleich weg! Inzwischen haben wir (der beste Allgäuer von Allen natürlich) den Kontakt abgeklemmt und haben jetzt wieder ein vollständig nutzbares Auto :-)

Danach gab es die erste MTB-Tour der Saison: Von Fischen über den Stitzel zur Gaisalpe und über den Wallraffweg (entlang fetter Kunstschneepistenreste) nach Oberstdorf und über den Freibergsee und Bergkristall zum Illersprung und auf dem Damm zurück. 35 Kilometer, 950 Höhenmeter auf guten Wegen mit einem (eher unfahrbaren) Trial zwischendrin.

Von engel am 13.04.2011 16:50 • outdoor

Reingelegt

Donnerstag, April 07, 2011

Zwar hatte ich gestern früh gehört und gelesen, dass es morgens regnen soll, aber wann immer ich ich zwischen Aufstehen und Aufbruch aus dem Fenster geschaut hatte, war es zwar feucht auf den Wegen, aber von oben trocken.

Bis ich dann in Rad-Klamotten vors Haus trat und in einem Platzregen stand. Pfffff! Bin also umgedreht und habe mich wieder in Normalkleidung geschmissen um mit dem Auto ins Büro zu fahren. Schon am Mittleren Ring war es überall trocken und am frühen Vormittag kam schon die Sonne wieder raus.

Das war definitiv ein Schauer zur Unzeit :-( Denn wenn ich nicht direkt nach der Arbeit mit ‘was-tun’ loslegen kann und nichts mit Anderen geplant habe (Klettern beispielsweise), dann kriege ich trotz bester Vorsätze den Hintern nicht mehr hoch. Tief im Herzen bin ich nämlich eigentlich ein Faultier.

Nach Heimfahren und Einkaufen (durchaus mal wieder nötig) brauchte ich erst mal was zu Essen und dann war eh schon alles zu spät :-((((

Von engel am 07.04.2011 04:46 • diary

Sommerwochenende

Montag, April 04, 2011

Das Wetter ist doch nicht zufassen, oder? Es war dermassen unglaublich schön und so warm, dass wir an beiden Tagen Nachmittags beim Abstieg froh über den Schatten im Wald waren. Ich bin nicht sicher, ob ich das wirklich gut finden soll. Ich meine - es ist Anfang April, wie soll das noch werden?

Wir hatten jedenfalls jeden Gedanken an eine Skitour im Allgäu schon von vornherein verworfen (naja, mehr oder weniger, drüber nachgedacht hatte ich schon) und versucht interessante südseitige Bergtouren rauszusuchen. Was gar nicht so einfach war, denn die offensichtlichen (Einstein, Aggenstein, Gaichtspitze, Grünten) hatten wir ja grad erst gemacht. Und so den rechten Überblick über die tatsächliche Schneelage hatten wir dank der länglichen Pause im März ja auch nicht so wirklich.

Für Samstag fiel die Wahl auf den Breitenberg, den wir ganz optimistisch und dem scheinbaren Sommer entsprechend mit leichten Walkingschuhen angingen. Bis exakt zur Schneegrenze (auf etwa 1600m) war das auch genau die richtige Schuhwahl - alles war trocken und schneefrei. Dort rüsteten wir mit Gamaschen auf und betrachteten den Weiterweg. Ein kurzer Aufschwung, die Querung zum Kar unter dem Breitenberg und dann noch am Rand des Kars zum Grataufschwung, wo wieder alles grün war. Das sah nicht nach allzuviel Schnee aus, sollte machbar sein. Dachten wir.

Schon die ersten Meter im Schnee bewiesen, dass unsere Einschätzung hier grob daneben lag. Da wo Schnee lag, lag viel davon. Und er war durch und durch aufgeweicht, vom Regen am Donnerstag und der generellen Wärme. Anfangs brachen wir nur bis zum Knie, bald aber bis zu den Oberschenkeln ein. Spuren hatte etwas von rhytmischer Sportgymnastik: Fuss bis zum Ohr ziehen, weit nach vorn werfen, im Tiefschnee versenken. Schnell waren wir nicht, aber wir waren immerhin komplett allein und wir hatten viel Spass.

Kritisch betrachteten wir die Querung, die um einiges steiler ist, als wir in Erinnerung hatten. Und die Querung sah nach einigermassen viel Schnee aus. Wir überlegten eine Weile und starteten schliesslich doch, aber der Schnee wurde bald so tief und faul, dass wir abbrachen. Wenn man bis zur Hüfte im Schnee steckt und noch immer keinen Halt mit den Füssen findet, dann kann man nur mehr weiter schwimmen.

Wir legten uns an einem Baum mit einem Fleck trockener Weise mitten im Schnee in die Sonne und genossen die Sonne und die Einsamkeit und die Umgebung, bevor wir uns zurück unter die Schneegrenze wühlten. Auf dem Abstieg gab es dann noch viel mehr Sommer mit haufenweise Schmetterlingen, die sich aber leider nicht alle ideal fotografieren liessen.

Dass man nahezu schneefrei auf den Bschiesser gehen kann, hatten wir am Samstag gesehen, daher lenkten wir am Sonntag unsere Schritte dort hin. Tatsächlich musste man sich nur im kurzen Latschengürtel unterhalb des Gipfelaufbaus mit Schnee herum schlagen. Dort brach ich allerdings mit dem linken Fuss durch den dünnen Deckel über einer Latsche und verbog mir dabei das rechte Knie (welches auch sonst?) dermassen, dass ich allein nicht mehr aus dem Loch kam, weil das Knie so schmerzte. So ein Mist, das hätte nicht passieren dürfen! Ralle half mir raus und nach einer kurzen Pause konnten wir zum Gipfel weiter gehen, meinereine etwas ‘ungrad’, weil ich das Bein nicht mehr strecken konnte.

Oben hatten wir einen schönen Blick ins Pontenkar, in dem erstaunlich viele Skitourer auch mittags noch im Aufstieg unterwegs waren. Hmmmm. Der Abfahrt wegen (= kein Abstieg!) wäre ich ja auch gern mit Skiern unterwegs gewesen, aber die Vorstellung mit Skistiefeln erst mal 500 Höhenmeter durch Wiese zu stapfen und in den warmen Klamotten zu zerlaufen war dann doch nicht bestechend. Mit uns am Bschiesser waren auch 2 Skitourer, die nahezu alles hinauf getragen haben mussten und wohl die nordseitige Rinne abfahren wollten. OK, die sah gut aus, aber 800 Höhenmeter Tour für 300m Abfahrt?

Nunja. Wir stiegen beschwingt an den duchs Geröll stolpernden Skitourern vorbei hinab zur Zipfelsalpe und legten uns in der flachen Wiese neben einem Schneefeld ins warme Gras. Hach! Das Schneefeld nutzten wir für eine kleine Barfusstour. Unglaublich wie kalt so ein bissel aufgeweichter Schnee ist! Und wie ich schon öfters festellen konnte: Füsse sind im Schnee verdammt rutschig!

Alles in Allem ging der Abstieg um einiges besser als befürchtet, auch wenn ich am Ende dem malträtierten Knie dann doch eine Extra-Pause gönnen musste. Und auch hier wieder: Schmetterlinge :-)

Von engel am 04.04.2011 19:27 • outdoorberg
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