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Ausweichurlaub zum II. Teil 4

Dienstag, August 30, 2011

Zum Frühstück sassen wir am Freitag Morgen in Kehre 21 zunächst wieder im Nebel, bzw. in Wolken, die um uns herum waberten. Wir konnten abwechselnd die immer mehr sonnenbeschienenen Felsen über uns oder die Wälder unter uns sehen.

Wir fuhren zum Kriegerdenkmal am Pordoijoch und stellen den Kangoo am Via Ferrata Parkplatz ab. Heute galt es die Via Ferrata Cesare Piazette zu bezwingen, einen der schwersten Steige der Sella Region. Allerdings sind da nur die untersten knapp 100 Höhenmeter richtig schwer, der Rest ist deutlich einfacher.

Von engel am 30.08.2011 19:40 • outdoorberg

Ausweichurlaub zum II. Teil 3

Dienstag, August 30, 2011

Auch der Donnerstag fing wolkig an, aber es klarte deutlich schneller auf als am Vortag. Wir hatten den Start zur heutigen Tour bereits am Vortag ausgekundschaftet, weil die Beschreibung im Klettersteig-Führer mal wieder vom oberen Ende der Bahn anfing, wir aber am unteren Ende (oder in der Nähe starten wollten).

Die Bahn war der Ciampiac von Alba/Penia und wir wollten den ernsthaften (steht so im Führer) Nordwand-Klettersteig dei Finanzieri machen. Nordwand, auch ein Grund, nicht gar so früh am Einstieg zu sein, der Steig sollte oft nass und rutschig sein.

Von engel am 30.08.2011 18:47 • outdoorberg

Ausweichurlaub zum II. Teil 2

Montag, August 29, 2011

Mittwoch morgen empfing uns mit Wolken und Nebel. Der Nebel war so dicht, dass die Feuchtigkeit in Rinnsalen an den Kangoo-Fenstern herunter lief. Ein bisserl frustriert frühstückten wir. So hatte die Vorhersage für die Dolomiten aber nicht ausgesehen! Mit dem Aufsteigen der Sonne hoben sich glücklicherweise auch die Wolken. Na also!

Wir fuhren zurück zum Fedaia-See. Heute sollte es über den Hans-Seyfert-Weg, den Westgrat, auf die Marmolada gehen. Mit dicken Stiefeln, Seil, Pickel und Gletscherzeug zusätzlich zum Klettersteig-Geraffel belastet, stiegen wir Richtung Rifugio Pian dei Fiacconi auf. Dort hinauf fährt auch eine Bahn, aber wir wollten die Marmolada by fair means besteigen. Auf halbem Weg zum Rifugio fuhren die ersten Bahnfahrer an uns vorbei.

Von engel am 29.08.2011 19:08 • outdoorberg

‘Aggressiv schonen’

Montag, August 29, 2011

sollte ich mich, meinte der Doc am Donnerstag, als ich mal wieder mit einer schmerzenden Hüfte bei ihm auftauchte. Nein Arthrose sei da keine drin (sehr schön) und der Leistenbruch sei auch sehr gut verheilt (auch schön), ich hätte die Hüfte wohl überlastet.

Hrmpf. Überlastet? Wovon denn? Mit dem Nachtragen des Dolomitenurlaubs bin ich zwar noch nicht fertig um das beweisen zu können, aber das war jedenfalls nicht übermässig anstrengend.

Die ganze Woche war ich schon geradelt (unter anderem auch nette holperige Trial-Strecken) und am Donnerstag, als der Doc mir morgens die Therapie verordnete, war ich natürlich auch mit dem Rad unterwegs. Abends dann noch Klettern, war ja schon ausgemacht und überhaupt.

Freitag erforderte dann jedes Aufstehen eine kleine Gedenk-Minute. OK, Doc, ich gebe ich mich geschlagen. Am Samstag war das Wetter ja eh schlecht, aber um den Sonntag hätte es uns schon beinahe leid getan, wenn es nicht eine so nette Abwechslung gewesen wäre, einfach nur im Garten zu sonnen und abends zu grillen und sonst einfach nur gar nichts zu machen ausser den sich inzwischen stapelnden Lesestoff etwas zu reduzieren. OK, hat auch was :-)

Die Hüfte dankte es übrigens mit leichter Erholung. Ich werd wohl noch ein bisserl weiter schonen, wenn auch nicht mehr so aggressiv wie am Wochenende. Denn bei dem Wetter mit dem Auto fahren ist einfach eine zu gruselige Vorstellung. Ich habe mich heute früh dafür auch von fast allen Radlern abledern lassen ;-)

Von engel am 29.08.2011 17:32 • diary

Ausweichurlaub zum II. Teil 1

Donnerstag, August 25, 2011

Die Vorhersage für letzte Woche sah zwar nicht so unsicher aus wie die in der letzten Urlaubswoche, aber richtig stabiles Wetter ist etwas Anderes. Da zudem die Preise in der Schweiz zur Zeit geradezu astronomisch sind, verwarfen wir Plan A ohne richtig drüber nachzudenken und gingen gleich zu Plan B über: Nochmal Dolomitenklettersteige. In der Sella/Marmolada-Region gab es da noch ein paar Dinge zu erledigen, die uns schon seit 15 Jahren das Wetter verhagelt hatte.

Aus verkehrstechnischen Gründen wollten wir auf jeden Fall erst am Sonntag fahren. Der Samstag bestach zwar durch Superwetter, aber der innere Heimwerker des besten Allgäuers von Allen war mit der Handhabung der Schlafgelegenheit im Kangoo unzufrieden. Wir investierten den Tag also in Baumarkt und allerlei Gewerke am Auto und konnten uns Abends an einer fest eingebauten Plattform erfreuen, die zudem noch eine ganze Menge mehr Stauraum bietet. So langsam verdient das Kangoo-Wohni den Namen tatsächlich.

Sonntag warfen wir also haufenweise Zeug in den Kangoo (diesmal sowohl die warmen als auch die Sommer-Schlafsäcke) und starteten zum Gardasee. Am Montag sollte dort nämlich schönes Wetter sein, während die Dolomiten nochmal von einer durchziehenden Regenfront beglückt werden sollten. Sonntag Abend sassen wir kurzärmelig und in kurzen Hosen in einer Pizzeria bei Pietramurata bei 26 Grad im Freien und freuten uns an dem ungewohnten sommerlichen Gefühl. Den Einstieg zum geplanten Klettersteig und einen feinen Platz zum Übernachten hatten wir bereits gefunden und der Wecker stand auf 5:30h. Später sassen wir bei Vollmond mit Bier vor dem Auto und betrachteten die grosse Wand gegenüber. 1000 Meter südseitiger Klettersteig, das würde Klasse werden!

Von engel am 25.08.2011 04:46 • outdoorberg

Sommerliches

Mittwoch, August 24, 2011

Im Urlaub letzte Woche ist endlich der der Sommer eingetroffen. Dem Urlaub tat das gut, dazu schreib ich noch was.

Seitdem ich zurück in München bin, befinde ich mich ständig kurz vorm Zerlaufen (ich bringe jetzt den Spruch mit den maximal 25 Grad, die locker reichen würden, nicht nochmal), weil es sowohl in der Wohnung als auch im Büro heiss und schwül ist. Draussen natürlich auch, aber da radel ich ja und mache mir damit selber Wind ;-)

Trotzdem ist das bisschen Sommer grad schön. In München liegen zu jeder Tages- und Nacht-Zeit Menschen auf Wiesen herum, sonnen und baden, alle Biergärten und Eisdielen quellen über. Ich habe seitdem ich zurück bin, jeden Nachmittag/Abend woanders ein Eis gegessen (es hat wirklich erstaunlich viele Eisdielen hier) und viele neue Umwege für’s Bike gefunden.

Gestern musste ich mich auf einem wirklich abenteuerlichen Trail direkt neben der Autobahn durchs Unterholz schlagen (wer mag schon umdrehen?). Normalerweise fahre ich da Freitags mit dem Auto vorbei, ich hätte nie vermutet, dass es so nette Wege dort gibt. 20 Meter Luftline neben der Autobahn und man merkt trotzdem kaum, dass sich nicht weit weg beinahe täglich eine Blechlawine staut.

Eben bin ich mit Clannad im Ohr einem Gewitter hinterher geradelt. Vor mir waren wilde Blitze zu sehen, die Strassen waren nass, aber der Regen war schon durch.

Nett das alles :-)
(Nur die lästigen kettenrauchenden Nachbarn stören mal wieder. Morgens und abends stinkt es auf dem Balkon - und damit im Schlafzimmer. Gna.)

Von engel am 24.08.2011 19:47 • diary

GnaGnaGna

Donnerstag, August 11, 2011

Statt mich mit den frisch entliehenen Führern beschäftigen zu können um zu gucken, wohin wir dem Sommer entfliehen können, habe ich fast den ganzen Abend damit zugebracht zu suchen, wohin ein Link verschwunden ist, der so scheinbar sonst nicht verschwindet. Zumindest nicht in dem Teil des Internets, den ich durchsucht habe.

Der Link ist noch immer weg, aber ich habe eine Umgehung gefunden. Immerhin.

Allerdings sind der Suche die beiden einsamen Touren der beiden letzten Wochenenden zum Opfer gefallen. Also nicht die Touren selber natürlich, aber die Beschreibung und Bebilderung derselben. Das wird wohl nix mehr, aber ich wollte doch noch ganz glücklich berichten, dass wir tatsächlich zwei Touren hintereinander hinbekommen haben, an dem uns den ganzen Tag lang kein Mensch begegnet ist. Niemand. Nur Falter und anderes Getier :-)

Von engel am 11.08.2011 19:50 • diary

Defizit

Mittwoch, August 10, 2011

Mir scheint, ich bekomme nicht genügend Schlaf. Beim heutigen Abstecher nach Augsburg bin ich sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt voll eingeschlafen, obwohl ich eine interessante Story im Ohr hatte und obwohl das ja nicht mal eine halbe Stunde Zugfahrt ist. Und dauernd bin ich müde, wenn ich mal zur Ruhe komme.

Ich wundere mich aber schon irgendwie, sonst reichen die 6 Stunden Schlaf pro Nacht doch auch aus. Vielleicht ist das auch eine Auswirkung des schmuddeligen Sommerwetters? (Ja, heute war’s schön, aber ich war in Augsburg. Nix Radeln, nicht mal viel Blick aus dem Fenster, dafür aber viel verschwendete Zeit beim Reisen.)

Von engel am 10.08.2011 19:58 • diary

Sommer

Dienstag, August 09, 2011

Eben hat der diesjährige Sommer zugeschlagen. Hart. Mit Hagel. Die Regenjacke habe ich noch rechtzeitig aus dem Rucksack gezogen, den nächsten grossen Baum hab ich aber ein bisserl spät erreicht. Auf den Armen war der Hagel nicht allzu schlimm, aber auf den Beinen hat er ganz schön gezogen. Naja, blaue Flecken wird es wohl trotzdem nicht geben.
(Logisch war ich mit dem Rad unterwegs, man muss die Trockenzeiten nutzen, wo sie sich bieten.)

Daheim hat der Sommer mir dann mit einem grossen Knall die Wohnungstrür vor der Nase zugehauen, als ich um das Bike auf dem Balkon zu parken sowohl die Balkon- als auch die Wohnungstür offen hatte. So ein wenig gesunde Paranoia zahlt sich halt doch aus - obwohl ich nur einen Meter vor die Wohnungstür treten musste um das Rad zu holen, habe ich den Schlüssel mitgenommen. So sind zwar vermutlich die Nachbarn alle furchtbar erschrocken, aber ich kam wieder in die Wohnung rein. Puh!

Von engel am 09.08.2011 16:30 • diary

Feierabendradeln

Mittwoch, August 03, 2011

Heute kommt ja schon wieder der diesjährige Sommer zurück, daher musste der gestrige wunderschöne Tag unbedingt für eine lange Radlrunde genutzt werden. 70 Kilometer waren das alles in allem - Höhenmeter natürlich vernachlässigbar, hier ist alles flach.

Zwischendrin hab ich büscheweise beinahe reife Haselnüsse (so mag ich sie am liebsten) gefuttert und mir zwei mal ein Eis gegönnt. Nette kleine Strässchen habe ich gefunden und verschiedene Male haben mich Bauern komisch angeguckt. Scheinbar fahren hier gar nicht so viele Leute in der Gegend rum, obwohl die grosse Stadt nirgends weit weg ist.

Daheim war ich erst um 9. Hach, fein! Heute wird’s wohl nicht so fein werden. Ich rechne fest damit, nass zu werden ...

Von engel am 03.08.2011 03:56 • diary
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