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Benachteiligt

Freitag, Oktober 28, 2011

Vorletzte Woche verliess mich mein treuer MP3-Player und musste umgehend ersetzt werden. Der Player war ein Sansa Clip 8GB und ist mit Abstand der beste Player, den ich bisher hatte.

Kaputt gegangen ist auch nicht der Player selber, sondern der Clip, was angesichts der Nutzung (knapp 2 Jahre im Schnitt jeden Tag 3 Stunden, geclippt an Hosenbund, Ärmel, Ausschnitt, gelegentlich schweissgebadet oder nebelfeucht oder angeregnet oder vom Rucksack misshandelt) kein Wunder ist.

Dass der Sansa derart lang unter doch einigermassen widrigen Bedingungen durchgehalten hat, rechne ich ihm hoch an. Was lag also näher als genau diesen Player wieder zu kaufen, zumal er offensichtlich so gut ist, dass es noch nicht mal ein Nachfolgemodell gibt. Und er hat einen Clip, für mich ein unverzichtbares Feature!

Was für eine Enttäuschung, als der neue Sansa letzte Woche geliefert wurde. Selbst auf höchster Lautstärke-Stufe, war er im Auto (auch dort die höchste Lautstärke) nicht mehr zu gebrauchen. Sobald der Motor an war, konnte man nur mehr flüstern hören. Und auch sonst – leise, leise, leise! Ich war drauf und dran, ihn zurückzuschicken, hab aber dann doch erst mal gegoogelt.

Und siehe da, der Sansa ist gar nicht so leise. Stellt man nämlich die Systemeinstellungen auf ‚Rest der Welt‘ statt auf ‚Europa‘, kann man sich plötzlich selbst bei dreiviertel der Lautstärke schon die Ohren rausblasen. Wie dämlich ist das denn? Im Normalfall stimme ich ja ungern in den ‚Die Europäische Union ist die Hochburg der bescheuerten Vorschiften‘-Chor ein, aber in dem Fall muss ich leider ins selbe Horn blasen. FY EU, ich bin selbst für mich verantwortlich!

Von engel am 28.10.2011 17:04 • techblog

Länger als geplant

Mittwoch, Oktober 26, 2011

Für vorletzten Samstag war wunderschönes Herbstwetter angesagt. Wir waren nicht sicher, wie das inzwischen mit dem Schnee in den höheren Lagen aussah, daher suchten wir uns eine Tour in eher niedrigen Lagen aus. Und weil im Ammergebirge auch Laubwald steht, schien uns eine Tour in dieser Gegend perfekt für den Herbst. Die Wahl fiel auf das Pitzeneck, von dem ein schöner Grat (‘weglos, Stellen I’) zur Kohlbergspitze führt.

Von engel am 26.10.2011 20:48 • outdoorberg

Knapp

Mittwoch, Oktober 26, 2011

War das heute mit dem Klettern. Hätte nicht viel gefehlt und ich wäre umsonst nach Bad Tölz gefahren. Und wär selbst dran schuld gewesen. Zum Mitschreiben für das nächste Mal: wenn ein Termin per Mail diskutiert wird, schadet es keineswegs kurz vorm Losfahren nochmal Mails zu lesen ...

Mali hatte dann doch noch Zeit und so waren wir zu nur zweit beim Klettern. Laute erste Male diesmal. Das erste Mal, alle Routen im Vorstieg geklettert, darunter das erste Mal eine 6/6+. Und eine richtig ordentlich überhängende 6-/6. Yay!

Dafür hab ich jetzt das Gefühl, meine Hände seien mit Schmirgelpapier abgezogen worden ;-)

Von engel am 26.10.2011 19:54 • diary

Schnipsel mal wieder

Dienstag, Oktober 25, 2011

Nach Jahren Garten-Einwintern und Winterreifen-Wechseln bei eisigen Temperaturen und Niesel-Schnee-Regen, haben wir es jetzt das zweite Jahr in Folge hingekriegt, das bei Sonne und halbwegs angenehmen Temperaturen zu machen. Wow!

Ich brauche einen neuen Felgendeckel, hab ich feststellen müssen. Das wird die Kundendienstrechnung demnächst vermutlich signifikant erhöhen. Aber nur 3 Felgendeckel schaun blöd aus.

Am Montag hab ich insgesamt knapp 6 Stunden im Reha-Krankenhaus in Ulm verbracht (weil man zur Eigenblutspende vor einer OP - nicht meine - nicht allein aufkreuzen darf und eine Begleitperson braucht). So eine gelegentliche Einnordung schadet nicht.

In Ulm habe ich ‘lawine’ in einem Rutsch von vorn bis hinten durchgelesen. Ich grusel mich jetzt mal wieder gründlich vor Schnee, kann die erste Skitour aber natürlich kaum mehr erwarten.
Ich finde das Buch sehr gut aufbereitet, weil man durch die Gefahrenmuster nochmal eine Betrachtungsweise von Schnee und Wetter und LLB bekommt. Für sich allein ist das Buch als Entscheidungsgrundlage sichrlich nicht ausreichend, aber es ist definitiv eine gute Ergänzung. Und ich habe es bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen.

Von engel am 25.10.2011 18:53 • diary

Krimskrams

Donnerstag, Oktober 20, 2011

Angesichts der Tatsache, dass ich letzthin eine knappe Woche, an die 20 Mails und insgesamt 16 Formulare für 8 mal Serverschrott gebraucht habe, um eben diese 8 Server aus dem Rechenzentrum zu verwerfen, ist es eine echte Wohltat, 2 nigelnagelneue Prototypen (mit anderen Worten: das Zeug ist so richtig was wert), von hier aus dem Bürogebäude rauszuschaffen. Einmal einladen, gut is.

Ebenfalls in der Firma kombinieren sich die aktuellen Parkplatzprobleme (die Tiefgarage wird saniert, der Platz ist knapp und man muss entsprechend früh da sein) gerade ungünstig mit Telefonkonferenzen mit USAs Westen. Ich hab mich beim Probleme-Analysieren schon besser geschlagen, aber nach über 10 Stunden im Büro ist man doch ein bisserl angeschlagen.

In Tölz war ich gestern beim Klettern echt gut, ich war richtig stolz auf mich :-) Das ändert zwar nix dran, dass ich im freien Gelände an Stellen Angst hab, über die der beste Allgäuer von Allen (der nicht ständig hallenklettert!) einfach drüber steigt, aber ich freu mich trotzdem. Klingt doch Klasse: Ich bin eine 7- geklettert :-))

Beim Heimfahren gestern Abend hat es dicke Flocken geschneit. Das gibt dann wieder dieses ‘ich-saus-mit-meinem-Raumschiff-durch-Raum-und-Zeit’ Gefühl :-) Jaja, es ist zu früh und leigen geblieben ist auch nichts, aber ich denk schon wieder über Skitouren nach ...

Von engel am 20.10.2011 18:53 • diary

Lechquellengebirge, Teil V

Montag, Oktober 17, 2011

Mittwoch, 05.10.2011

Da für diesen Tag die Heimfahrt anstand (und da ja noch so lästige Kleinigkeiten Aus-, Um- und Einpacken für die restliche Arbeitswoche zu erledigen waren), wollten wir keine allzu lange Tour machen. Angelacht hätte uns das Omeshorn direkt über Lech, aber da wäre aus zeitlichen Gründen der gesamte Aufstieg im Schatten erfolgt, darauf hatten wir keine Lust. Schliesslich entschieden wir uns für den Gehrengrat, eine Höhenwanderung, auf der man mit Glück Steinböcke sehen und an deren Ende das steinerne Meer mit Fossilien lockt.

Von engel am 17.10.2011 19:15 • outdoorberg

Lechquellengebirge, Teil IV

Montag, Oktober 17, 2011

Dienstag, 04.10.2011

Für diesen Tag – unter der Woche und auch in Deutschland kein Feiertag mehr – hatten wir uns den prominentesten Berg des Lechquellengebirges ausgesucht, die Rote Wand. Da wollte ich schon lang mal rauf, denn die sieht man von uns aus wirklich überdeutlich.

Trotz der Massenvermeidungsmassnahmen waren wir sehr erstaunt, dass ausser uns nur 2 Frauen im Bus waren, die mit uns zum Formarinsee fuhren. Da die beiden kurz nach dem Buswendeplatz umdrehten, nahm ich an, dass sie sie den Höhenweg gehen wollten, dass wir tatsächlich ganz und gar allein an der Roten Wand unterwegs sein würden. Unfassbar :-)

Von engel am 17.10.2011 18:12 • outdoorberg

Lechquellengebirge, Teil III

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Montag, 03.10.2011

Bei der Planungssession am Vorabend war uns die Untere Wildgrubenspitze ins Auge gestochen, die trotz des Namens (‘Untere’) der höchste Berg des Lechquellengebirges ist. Nachdem wir die Obere (Kleine) Wildgrubenspitze schon bestiegen haben, schien es uns an der Zeit, auch die andere Wildgrubenspitze zu besuchen.

Von engel am 12.10.2011 18:33 • outdoorberg

Lechquellengebirge, Teil II

Dienstag, Oktober 11, 2011

Sonntag, 02.10.2011

Durch die Lech-Active-Inclusive-Card angeregt, waren wir am Vorabend anhand der Karten und des Führers nochmal in uns gegangen und hatten umdisponiert. Wenn man den Bus nutzt, muss man nicht zwingend da rauskommen, wo man gestartet ist und da der Bus recht häufig fährt (alle Stunde), ergaben sich da ganz neue Möglichkeiten. Wir hatten uns für den Höhenweg vom Formarinsee zur Göppinger Hütte entschieden, auch weil die Vermieterin den so gelobt hatte. Ohne Gipfel geht natürlich nichts, da bot sich die Hochlichtspitze hinter der Göppinger Hütte an.

Von engel am 11.10.2011 18:22 • outdoorberg

Lechquellengebirge, Teil I

Montag, Oktober 10, 2011

Samstag, 01.10.2011

Als wir das Apartement bezogen und die Lech-Active-Inclusive-Card besorgt hatten, war es dann doch schon fast 11 Uhr. Wir hatten ursprünglich vorgehabt, auf den Rüfikopf zu laufen und von dort auf die Rüfispitze zu steigen, aber der nordseitige Aufstieg zum Rüfikopf war noch immer im Schatten und es war schon ziemlich spät. Wo wir nun schon die schöne Card hatten, nahmen wir als erstes die Seilbahn zum Rüfikopf und genehmigten uns oben im Panorama-Restaurant erst mal Kaffee und Kuchen. Wenn schon, denn schon :-)

Zur Rüfispitze ist es von der Seilbahn nicht mehr allzu weit (etwa 400 Höhenmeter), dafür ist der Weg nett und die Aussicht grossartig. Erst läuft man einen grasigen Rücken hinauf, dann geht es in gelegentlich leichter Kletterei (I-) auf einem Schotterweg eine geröllige Flanke empor. Oben kann man ewig weit in alle Richtungen gucken und – eine Lechquellengebirge-Spezialität – seinen Wanderpass stempeln. Das ist so ein Prägegerät, mit dem ich dem Busfahrplan zu Leibe rückte. Der hat nun ‘Rüfispitze 2632m’ auf dem ersten Blatt eingeprägt ;-)

Wir hatten dann eigentlich noch den Wösterspitzen einen Besuch abstatten wollen (da hat es auch so einen Stempel-Apparat), aber wegen einer Dummheit meinerseits liessen wir das ausfallen und legten uns stattdessen am Monzabonsee in die Sonne und genehmigten uns dann ein (eher mittelmässiges) Eis im Panorama-Restaurant, bevor wir die Bahn ins Tal nahmen.

Zum Abendessen gingen wir einmal durch den Ort, um festzustellen, dass Essen in Lech ziemlich teuer ist. Gerichte deutlich unter 20 Euro sind da Mangelware. Da der ganze Rest in Lech ganz normalpreisig scheint, ist das ein bisserl rätselhaft. Aber Essen muss sein, daher gingen wir in das am nettesten aussehende Etablissement, das Hus Nr 8, was eine gute Wahl war. Den einerseits ist das Essen (und das Weizen) da ganz ausgezeichnet und andererseits hat das Hus mit seinen niedrigen uralten verwinkelten Räumen innendrin einen ganz besonderen Charme. Die Portionen sind von der Grösse her OK, nach einem ganzen Tag Bergsteigen (und nichts essen, wie wir das üblicherweise machen) könnten sie aber möglicherweise auch nicht ausreichen.

Von engel am 10.10.2011 19:18 • outdoorberg
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