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Wiederanfang

Montag, Mai 21, 2012

Nachdem wir unfallbedingt 10 Wochen still halten mussten, hat die lange Isolation daheim das Immunsystem des besten Allgäuer von Allen so geschwächt, dass das erste Büro-Virus gleich ausgezeichnete Karten hatte. Letztes Wochenende hatten wir schon vorsichthalber die Füsse still gehalten (was ein wenig schwer fiel, jetzt, wo wir eigentlich wieder könnten), aber die Erkältung hatte sich davon nicht beschwichtigen lassen und war noch immer fast ungebrochen vorhanden.

Trotzdem wollten wir das fantastische Wetter an diesem langen Wochenende nicht ganz ungenutzt verstreichen lassen und versuchten uns zumindest an ‘kleineren’ Ausflügen, darunter auch eine Skitour (!). Mehr oder weniger jedenfalls.

Von engel am 21.05.2012 19:59 • outdoorbergski

Land

Dienstag, Mai 15, 2012

Mümmelnde Häschen in Getreidefeldern, balzende Fasane (?) auf Feldwegen, äsende Rehe am Waldrand, quakende Enten aller Variationen auf Feld, Wasser und Wiese, überall singende Vögel. Und das alles quasi in Spuckweite zum Marienplatz.

Der gestrige Heimweg im Süden Münchens, nie weit ausserhalb der Stadtgrenzen, war wirklich nett. Ich habe diverse Male einfach nur zwischen den Feldern rechtzeitig angehalten und konnte dann der Fauna gemütlich zugucken. Die Aussage München ist ein Dorf ist ganz besonders direkt hinter dem Stadtrand sehr wahr :-)

Von engel am 15.05.2012 22:12 • diary

Radwelten

Mittwoch, Mai 09, 2012

Das gelbe Rad ist fertig, sagt die Werkstatt. Prima, dann ist die Radwelt wieder in Ordnung und Kombi-Touren sind wieder drin (ich lass dann aber doch sicherheitshalber noch den besten Allgäuer von Allen noch drüber gucken, ob da wirklich alles so ist wie es sein soll). Bild dazu lohnt nicht, ob die eine oder die andere Federgabel erkennt eh keiner.

In München haben sich dafür meine handwerklichen Fähigkeiten etwas erweitert. Das grüne Rad verhielt sich komisch beim Bremsen, rucklig irgendwie. Die Nachfrage bei meinem Allgäuer, dass das Dings, das die Gabel im Rahmen hält, wohl locker ist und dass das Lenkkopflager heisst. Bewaffnet mit der korrekten Bezeichnung war es ein Kinderspiel rauszufinden wie man das Ding wieder befestigt. Da reicht sogar mein limitiertes Werkzeug hier aus.

Somit ist auch die Münchner Radwelt wieder in Ordnung und ich muss nicht befürchten, demnächst beim Bremsen über den Lenker abzusteigen.

Von engel am 09.05.2012 20:40 • diary

Neues MTB

Montag, Mai 07, 2012

Zumindest sieht es so aus (zum Vergleich unten ein Bild vom ‘alten’ MTB):


Nachher


Vorher

Neu ist daran genau genommen nur der vordere Umwerfer und der Rahmen. Allerdings fällt Letzterer natürlich an einem Rad am meisten auf, deswegen sieht nun das ganze Bike neu aus.

Der beste Allgäuer von Allen sagt: ‘Endlich sieht das wie ein richtiges Mountainbike aus!’ Ich sage: ‘Ooooh, der schöne orangene Rahmen!’

Aber Gejammer wegen Äusserlichkeiten beiseite: Doch das gefällt mir auch sehr gut. Die Rocky-Ahornblätter in dezent weiss-grau passen auch noch immer zu meinen geringelten Lieblingsreifen, was mich sehr freut. Und der neue Rahmen ist zweifelsohne von besserer Qualität als der alte. Die Hinterrad-Aufhängung ist aus Carbon und der Rahmen ist insgesamt etwa ein Kilo leichter. Da will ich mich dann doch nicht allzu lang an der Farbe aufhalten (obwohl, das Orange, das war schon Klasse ...).

Der neue Rahmen ist ein wenig grösser und passt somit auch besser zu mir. Dadurch, dass der hintere Dämpfer nun oben sitzt, komme ich besser hin, wenn der Dämpfer gesperrt werden muss (bei steilen Auffahrten beispielsweise). Und die Sattelstange steckt nun tiefer im Rahmen, was die Last auf den Schwachpunkt da hinten sicherlich verringert.

Obwohl der Rahmen etwas grösser ist, sitze ich nicht gestreckter als vorher, was gut für meinen Nacken ist. Allerdings ist das wohl auch der Grund, warum das Rad nun bei steilen Auffahrten etwas leichter steigt als vorher. Durch Absenken der Gabel lässt sich das Problem recht gut in den Griff bekommen, aber wenn es dann wirklich wirklich steil wird, steigt das Rad, bevor ich nicht mehr fahren kann. Aber sooo oft ist das ja auch nicht ;-)

Für schludrige Bike-Konsumenten wie mich ist es gut, einen Handwerker in der unmittelbaren Nähe zu haben. So wurden diverse Schrauben nach dem Umbau dann noch ordentlich angezogen (unter anderem eine, die das hintere Ritzelpaket auf der Achse hält) und die Bike-Wartung vervollständigt, so dass ich hoffen kann, nun wieder viele Jahre unegstört mein Bike geniessen zu können :-)

Von engel am 07.05.2012 20:29 • diary

-Bruch

Mittwoch, Mai 02, 2012

Ist grad keine gute Zeit für mich und meine Räder. Nach dem Plattfuss-Debakel letzten Mittwoch hat das Universum am Samstag richtig zugeschlagen.

Wir hatten grad unsere tollen Mountainbikes vor dem Grünten aus dem Auto geladen und waren eben losgeradelt, als ich beim Fotoverstauen zufällig nach unten schaute und meinen Augen erst mal nicht traute. Was ich sah, war das:

Zur Verdeutlichung gleich noch mal aus anderer Perspektive (den Staub bitte ignorieren):

Rahmenbruch! Erst konnte ich es nicht glauben, dann war ich sauer, dann traurig (mein schönes orangenes Bike!). Wir brachen also nach ganzen 300 Metern (geradeaus, nicht hoch!) ab und fuhren erst mal zum Radl-Händler. Leider gibt Rocky Mountain nur 5 Jahre Garantie auf den Rahmen, mein orangenes Rad ist aber inzwischen schon 7 Jahre alt. Mit Garantie war da also nichts mehr zu wollen.

Der Händler bot aber an, mir den Rahmen für insgesamt 500 Euro zu tauschen. Einschliesslich des Rahmens, der irgendwann mal knapp 2000 Euro gekostet hatte (keine Ahnung, wieso dann der Tausch so günstig ist). Nachdem wir vorher schon überlegt hatten, wieviel Geld ich maximal sinnvoll für eine Reparatur anlegen sollte, nahm ich das Angebot sofort an. Ein neues Mountainbike wäre deutlich teurer. Leider wird das Rad dann nicht mehr so schön orange sein, sondern dezent grau-weiss mit den Rocky-Mountain-Ahornblättern.

Nachdem das geklärt war, steckten wir mein gelbes Almrad zu Ralles tollem Mountainbike ins Auto und starteten Richtung Grünten. Das Almrad fühlte sich ein bisserl seltsam an, aber ich war ja schon ewig nicht mehr damit gefahren. Auf der ersten holprigen Strasse stellten wir dann fest, dass die Federgaleb des Almrads nur mehr eine Gabel war. Federn tat da gar nichts mehr. Stattdessen war die Gabel starr und liess sich dafür 5 Zentimeter aus der Nicht-mehr-Federung ziehen. Gabelfederbruch oder sowas in der Art. Na fein! Die Runde radelten wir fertig, aber meine Handgelenke und Schultern monierten die fehlende Dämpfung am Ende der Runde doch recht nachdrücklich. Das reparieren zu lassen ist vermutlich günstiger.

Der Rest vom Wochende verlief dann ohne Pannen und war grossartig! Wir sind wieder unterwegs :-) Noch a weng langsam und vorsichtig, aber eigentlich nahezu uneingeschränkt. Aber wer von uns den Muskelkater vom Bergsteigen hat, ist klar, oder? *seufz*

Von engel am 02.05.2012 21:26 • diary
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