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Urlaub

Samstag, September 29, 2012

Lechquellengebirge nochmal. So genial wie letztes Jahr wird es wohl nicht werden, aber da kann das schöne Lechquellengebirge nichts dafür. So strahlendes Herbstwetter wie letztes Jahr kann man nicht jeden Herbst bekommen.

Damit ihr unterdessen etwas zum Lesen und Gucken habt:

Von engel am 29.09.2012 06:33 • diary

Wies’n

Donnerstag, September 27, 2012

Gestern.

Auf der Anfahrt (Bike) ab der Hackerbrücke schon amüsiert die gefühlt mindestens gedoppelte Menge an Wiesn-Uniformen betrachtet. Die Herren haben es es augenscheinlich leichter, Lederhose und kariertes Hemd, da kann man nicht viel kaputt machen. Bei Dirndln kann jedoch Form, Schnitt, Farbe und Trägerin äusserst unglücklich kombiniert werden. Aber auch ganz grossartig.

An der Theresienwiese hab ich mich erst mal selbst verwirrt, weil der U5-Eingang doch ganz woanders ist, als ich dachte. Hab dann mit leichter Verspätung doch noch hin gefunden. Das Rad hatte ich an einen Zaun hinter dem Hippodrom gekettet und unversehrt auch dort wieder gefunden. Sehr schön :-)

Wir haben eine Runde durch die Fahrgeschäfte und Ess-Stände gedreht, viel geguckt, viel geredet, sind FreeFall, Höllenblitz und Geisterbahn gefahren und haben am Ende ein Hendl gegessen. Und ich habe natürlich Nüsse gekauft.

Am Freefall musste ich feststellen, dass ich an meiner in Las Vegas noch mit Inbrunst verkündeteten Einstellung: “I believe in technology!” doch wieder ein bisserl arbeiten muss. Ich sass da schon mal entspannter rum. War aber trotzdem lustig und der Blick von da oben ist prima ;-)
Geisterbahn bin ich schon ewig nicht mehr gefahren und das war richtig nett, handgestrickte Geister und Menschen-gemachte Schreck-Momente eingeschlossen.

Von engel am 27.09.2012 20:07 • diary

Minitour

Dienstag, September 25, 2012

Nachdem letztes Wochenende eine Art Sommergrippe zugeschlagen hatte und folglich die Woche über wenig ausser Arbeiten möglich war, nutzen wir den einzigen schönen Tag des Wochenendes, Sonntag, zu einer kleinen Rekonvaleszenz-Tour auf den Grünten.

Der Grünten übers Burgberger Hörnle ist immer eine schöne Tour, auch es an vielen Stellen nach so viel Regen wie am Samstag ganz schön schmierig wird. An den neuralgischen Punkten (Jägerdenkmal, Hütten) war natürlich viel los, aber neben den Hauptwegen waren wir oft und lang allein und konnten das schöne Wetter und die Gegend geniessen (soll heissen, wir lagen in der Sonne und dösten).

Das Wetter war viel besser als wir angenommen hatten. Ich bin ganz knapp an einem Sonnenbrand vorbei geschrammt, weil ich nämlich wegen der vermuteten Bewölkung gar keine Sonnencreme dabei hatte. Zum Ausgleich hatten wir völlig umsonst Regenzeug dabei. Na, lieber so als anders herum ;-)

Von engel am 25.09.2012 20:56 • outdoorberg

Wochenende, gemütlich

Donnerstag, September 13, 2012

Aus Gründen schien es angebracht, das Wochenende eher gemütlich anzugehen.

Samstag gab es eine Radl-Runde mit Burgen (Wagegg und Wolkenstein) und diversen Wald- und Wiesen-Trials. Bestes Wetter, angenehme Temperaturen und ausnehmend gemütlich, auch wenn der Weg hinauf nach Wolkenstein durch den frisch von einem Bagger umgepflügten Forstweg etwas erschwert wurde.

Das Highlight des Tages war eine Kröte (?), die eine 3-minütige Pinkelpause dazu nutzte, es sich im abgelegten Bike gemütlich zu machen. Vielleicht waren Bremsscheibe und -Sattel schön warm? Sie guckte grummelig und bewegte sich keinen Milimeter, als wir um sie herum standen und Fotos machten. Erst als ich sie mit einem Finger anstupste, hüpfte sie weiter und landete mit einem Plumps im Bach.

Sonntag radelten wir das Ostertal hinter bis zur Gräfenhütte und spazierten dann über Dreifahnenkopf und Höllritzer Eck zur Höllritzer Alpe. Ab dem Ende des Forstwegs dann ohne Schuhe :-)

Barfuss ist man deutlich langsamer als sonst, vielleicht war das der Grund warum uns (genauer: den besten Allgäuer von Allen) gleich zu Anfang 3 Steinpilze ansprangen und unbedingt gesammelt werden wollten. Da wir die erste Bergsteigerregel für den Herbst (nie ohne Messer und Pilztasche) missachtet hatten, bastelten wir aus meinem Notfall-Pulli eine Tasche und nahmen die Herren Pilze mit.

Kurz drauf gab es noch mal eine Steinpilz-Versammlung, die mitgenommen werden wollte, so dass für das Abendessen für den Sonntag gesorgt war. Andere Pilze liessen wir stehen. Wir hatten schon lang kein reines Steinpilzessen mehr gehabt.

Umständebedingt waren wir langsam und gemütlich unterwegs. Vor und auf dem Dreifahnenkopf machten wir lange Pausen, in denen wir im Gras in der Sonne lagen. Am Höllritzer Eck waren unendlich viele Flugameisen unterwegs, da stiegen wir ziemlich beschleunigt zur Alpe ab, wo es noch Kaffee und Kuchen gab.

Der Versuch, im Abstieg am Waldrand den Steinpilzvorrat noch etwas aufzustocken, ging daneben. Kein Pilz weit und Breit, dafür schwer zu überkletternde Stacheldrahtzäune und haufenweise Gestrüpp. Nunja.

Von engel am 13.09.2012 21:19 • outdoorbergmtb

Watzmann III - Watzmannfrau

Mittwoch, September 12, 2012

Oder auch: Kleiner Watzmann.

Als wir nach dem Frühstück wieder Richtung Watzmannkar los stapften, sah es nicht viel anders aus als am Tag zuvor - rund um uns herum Nebel - aber immerhin nieselte es nicht. Der lichte Lärchenwald im Watzmannkar sah ohne die vielen Tropfen an den Lächennadelenden nicht ganz so wildromantisch aus, aber dafür tropfte es niemandem in den Nacken.

Der Nebel war insgesamt lichter und wir hatten das Gefühl gelegentlich einen Blick gen Himmel zu erhaschen, aber erst als wir Lärchen und Latschen hinter uns gelassen hatten, war uns der erste Blick auf eines der Watzmannkinder und den Watzmann selbst vergönnt.

Danach hüllte uns der Nebel aber wieder ein und wir stapften im Nebel auf die Westwand des Kleinen Watzmanns zu. Die Wand erhob sich gross und trocken vor uns, aber wegen des Nebels waren wir nicht sicher, wo denn nun der Einstieg war. ‘... dort, wo das Geröll am weitesten die Wand hinauf reicht.’ ist eine Angabe, die doch ein gewisses Mass an Sicht erfordert.

Martin, der den Einstieg kannte, machte sich auf die Suche. Bald hörten wir ihn zwar rufen, aber da wir ihn nicht sehen konnten, dauerte es eine Weile, bis uns klar wurde, von wo die Rufe kamen. Hilfreich war dann auch, dass der Nebel sich kurzzeitig verzog, so dass wir die quer laufende Rinne, der die Route folgt, tatsächlich sehen konnten.

Wir kabbelten durch reichlich loses Geröll zum Einstieg und legten die Kletterausrüstung an. Der beste Allgäuer von Allen übernahm den Vorstieg.

Die erste Seillänge besteht eigentlich nur aus einer kurzen Rinne, aus der man seitlich hinaus quert. Danach folgt viel Gehgelände. Die erschwerte die Kommunikation zunächst ganz beträchtlich, denn weder hörten Martin und ich den Ralle, noch hörte er uns. Irgendwie klappte es dann aber doch mit der Verständigung und danach waren wir fast immer in Sichtweite.

Die ‘Alte Westwand’ folgt zunächst einer schräg nach links verlaufenden Rinne, bzw. einem schmalen Absatz. Die Route ist in unregelmässigen Abständen von anderen Rinnen oder auch mal abdrängenden Felsen unterbrochen. Es hat in ordentlichen Abständen vernünftige Standplätze und zwischendrin den einen oder anderen Haken. Von einer Stelle abgesehen, ist die Route einfach und schön zu steigen.

Die Schlüsselstelle ist ein ausgesetzter abdrängender Block mit relativ wenigen Tritten, an dem ich mich doch ziemlich gefürchtet habe. Mit Kletterschuhen wäre das Ganze vielleicht nicht ganz so arg gewesen, so aber stand ich auf halber Höhe an dem Block und wollte gerade weiter nach links steigen, um um den Bauch des Blocks zu kommen, als der rechte Stiefel, auf dem ich vor allem stand, abrutschte. Der linke hatte auch nicht so einen tollen Halt, aber immerhin waren die Griffe gut. Passiert ist nichts (und gesichert war ich ja auch), aber trotzdem, der Adrenalinschub war nicht von schlechten Eltern!

Danach ist die Querung zuende und man kommt auf das grosse nach rechts führende Querband. Ab da stiegen wir seilfrei. Das Band ist steiler aber viel schmaler als das Band am grossen Watzmann. Zunächst ist es voller Geröll (was wegen der Steilheit das Steigen erleichtert) und zwischen 50cm und einem Meter breit.

Nach einem schmalen Übergang wird das Band 5-6 Meter breit und ist nahezu geröllfrei. Man steigt in schmalen Wasserrinnen empor und erreicht kurz drauf das Ende des Bandes. Über einen kleinen überhängenden Absatz geht es dann in die geneigte Westflanke und dann über eine weitere Rinne in einen kleinen Sattel von dem aus man über eine letzte Rinne auf der Südseite zum Gipfel gelangt. Gelegentlich weisen Bohrhaken oder Steinmänner den Weg, aber man findet eigentlich auch so die logische Linie.

Man kommt auf dem Nebengipfel raus, von dem aus man in wenigen Minuten den Hauptgipfel mit dem Kreuz erreicht. Wir gönnten uns eine kurze Pause (und natürlich trugen wir uns ins Gipfelbuch ein, besondere Touren erfordern besondere Massnahmen ;-)), dann stiegen wir auf dem schmalen Steig Richtung Kühroint ab (wobei wir erst mal in die falsche Richtung losmarschierten).

Dieser Steig hat auch IIer-Stellen, was dann die Entscheidung, gleich vom Gipfel aus mit Stöcken abzusteigen ein wenig verfrüht erscheinen liess. Nunja. Die spektakulärste Stelle des Abstiegs ist ein schmaler, extrem ausgesetzter, leicht überhängender Übergang, der vermutlich leichter ist, wenn man ihn schon mal im Aufstieg begangen ist. So muss man die Tritte erst mühsam suchen.

Der restliche Abstieg war vor allem nass und entsprechend rutschig.

Auf der Kühroint gab es noch etwas zu Essen und zu Trinken und dann folgte der scheusslichste Teil des Tages: der Rest-Abstieg auf der Forststrasse zum Parkplatz Hammerstiel. Gna!

Alles in Allem waren das die bestangelegten 2 Tage Gleitzeit seit Langem. Da weiss man doch gleich, warum man so viel arbeitet :-)

Von engel am 12.09.2012 20:32 • diaryurlauboutdoorberg

Watzmann II - Wiederroute

Dienstag, September 11, 2012

Zum exzellenten Frühstück empfing uns noch immer Nebel. Oder vielmehr, wie wir feststellten, als wir losgingen, feiner leichter Nieselregen. Alles war nass. Ohje, ob das etwas werden würde mit der seilfreien Kletterei in der Ostwand?

Wir ignorierten die Feuchtigkeit so weit es ging und stiegen auf einem schmalen Pfad ins Watzmannkar hinauf. Entlang der Westwand des kleinen Watzmanns durch lichten Lärchenwald (deren Nadeln alle einen Tropfen am Nadelende trugen, was dem Lärchenwald irgendwie einen wildromatischen Touch gab) war es wunderschön, allerdings sahen wir nebelbedingt nicht allzuviel oder allzu weit. Die Wand des Kleinen Watzmanns konnte man meist nur erahnen.

Der Weg war nass und schmierig und so recht konnte bei diesen Bedingungen kein Glaube an eine Wiederroute aufkommen. Nach ein paar Fehlalarmen (Schau, da wird es heller! Ich glaube der Niesel hört auf! Es wird trockener, definitiv!) lichtete sich der Nebel aber tatsächlich und - Wunder über Wunder - die Steine um uns herum wurden trocken und wir erhaschten gelegentlich einen Blick auf imposante Wände um uns herum.

Kurz vor dem kleinen Gletscher im Watzmannkar kamen wir endgültig in die Sonne und konnten an der Ostwand vor blauem Himmel ‘unser’ Band und die Route studieren. Im und um den Gletscher liegt eine zerbröselte JU52 aus dem zweiten Weltkrieg, die erst seit den letzten Jahren da ausgeapert ist. Es ist ein bisserl gruselig, wenn man im Schnee und Geröll zur Wand hinauf krabbelt und es allenaselang metallische klingelt.

Geröllkrabbelei ist immer blöd und mühsam, aber nachdem wir endlich den Einstieg erreicht hatten, wurde es ausnehmed erfreulich. Zunächst steigt man eine breite Rinne hinauf, dann quert man in leichten Auf- und Ab in schrofrígem Gelände nach rechts und erreicht schliesslich das breite Band, das das Kennzeichen der Route ist.

Dieses “Band” ist absolut erstaunlich. In meinem Kopf erzeugte das Wort ‘Band’ die Vorstellung eines mittelmässig breiten gerölligen Absatzes, nicht allzu steil, gemütlich zu gehen. Dieses Band ist teilweise fussballfeldbreit, reichlich steil und völlig geröllfrei, weil es nämlich von oben bis unten frei gewaschen und blank geputzt ist. Gut zu gehen ist es auch, gemütlich ist das allerdings nicht, denn man muss die Füsse schon ziemlich steil anstellen, um da laufen zu können. In einer der vielen Beschreibungen steht sinngemäss: “... ziepen die Waden vom ständigen spitzen Anstellen der Füsse.” Ohja. Muskelkater vom Feinsten in den Meinen.

Der oberste Teil des Bandes ist am steilsten und am glattesten. Ich habe selten Probleme mit Rück- und Tiefblicken, aber ganz ehrlich: diesen Teil des Bandes würde ich nur sehr ungern wieder runterlaufen müssen.

Nach dem Band kommt ein Gendarm, an dem sich ein idealer Pausenplatz und auch das Routenbuch befindet. Martin suchte seine Einträge, fand sich aber nur mehr einmal. Wir waren die ersten seit 3 Tagen und sicherlich die einzigen an diesem Tag :-)

Im Weiterweg (der erstaunlich weit nach rechts verläuft) wechselt sich zunächst leichte Kletterei mit weiteren Bändern ab. Man hat bald einen tollen Einblick in die eigentliche Watzmann Ostwand, die berühmte mit der rot angemalten Biwakschachtel. Mal abgesehen davon, dass ich diese Ostwand allein schon wegen der Wegfindungsprobleme und des immensen Höhenunterschieds (1800 Meter!) nicht gehen möchte—- die vielen gerölligen Bänder, die man da sieht, schrecken schon ganz gewaltig ab.

Kurz vor der Watzmann Mittelspitze sieht man dann schon den versicherten Weg zur Südspitze. Och, schon aus, die Route? Nein, unsere Route führte davon weg über einen Satz geneigtert Platten in wunderschöner Kletterei direkt zum kleinen Gipfelkreuz. Wow, was für ein Gipfel! Was für eine Route! Was für ein Wetterglück!

Zum Hocheck führt ein versicherter Steig, dessen Geländerseil so unangenehm gar nicht ist, denn hier ist der Fels durch die vielen Begehungen schon ziemlich glatt poliert. Ganz vorn am Hocheck muss man noch über die ausgesetzteste Stelle der gesamten Tour, aber dank des Geländers geht das einfach. Ohne wär’s doch ein wenig herausfordernd.

Nach einer kurzen Pause am der schmucken Biwakschachtel (leicht verunstaltet durch ordentlich gestapelten Müll irgendwelcher Übernachter. Deppen!) stiegen wir zum Watzmannhaus ab. Rückblickend kann ich sagen: der Anstieg über das Watzmannhaus hätte dem Grossen Watzmann schon einiges von seiner Faszination genommen. Dieser ewig lange Rücken ist ziemlich langweilig.

Am Watzmannhaus waren wir direkt über dem Nebel und hatte eine tolle Aussicht ... lauter waberndes weisses Zeugs unter uns. Der Abstieg zur Kühroint-Alm war dann im Gegensatz zum Watzmann-Abstieg wieder richtig nett, auch wenn wir dann wieder im Nebel landeten und dem patschnassen Steiglein im Nationalpark-Urwald herumrutschten.

Die komfortable Kühroint-Alm bietet sogar eine Dusche, was nach dem langen Tag sehr angenehm war. Für den kleinen Watzmann sortierten wir das Kletterzeug, von dem Ralle und ich in Unkenntnis der Route viel zu viel dabei hatten, nach Martins Vorschlägen aus. Das hatte den Vorteil, dass wir mindestens ein Kilo Eisen auf der Hütte lassen konnten ;-)

Danach dann Abendessen, viel (alkoholfreies) Bier und Bett. Toller Tag!

Von engel am 11.09.2012 06:44 • diaryurlauboutdoorberg

Watzmann I - Anreise

Montag, September 10, 2012

Nachdem wir uns um 11 in Landsberg getroffen hatten, sausten wir mit Martin den Anweisungen des Navi folgend gen Berchtesgadener Land. Je weiter wir nach Osten kamen, umso schöner wurde es. Und als uns das Navi noch dazu über Inzell schickte, bescherte uns diese Route gleich zu Anfang einen schönen Blick auf Hochkalterer und Watzmann von einem Aussichtspunkt über dem Hintersee. Martin konnte alles erklären, was da vor uns lag.

Vom Parkplatz Hammerstiel ((der seltsamerweise ‘vorn’, also weiter unten, Geld kostet und ‘hinten’, also weiter oben, nicht) liefen wir erst die Fahrstrasse zur Kühroint-Alm entlang und bogen dann ganz unvermittelt nach links in einen steilen unbezeichneten Pfad ab, der uns wunderschön, teils ausgesetzt und immer schmal und steil, über den Schapbachriedel führte. Hat was, wenn man wen dabei hat, der sich auskennt :-)

Auf der Kühroint-Alm liessen wir uns erst mal Kaffee und Kuchen schmecken und bezogen dann ein schmuckes riesiges 4er-Zimmer. Vor dem Abendessen machten wir dann noch einen kleinen Abstecher zur Achenkanzel, um den Königsee wenigstens einmal zu Gesicht zu bekommen. Das war auch durchaus lohnend, denn der Blick von da oben direkt hinunter auf St. Batholomä war schon beeindruckend.

Während des Abendessens kam Nebel auf und hüllte die Kühroint-Alm in romantisches Zwielicht. Wir legten uns mit der Aussicht auf einen aufregenden Tag in die Betten.

Von engel am 10.09.2012 06:11 • diaryurlauboutdoorberg

Holz!

Donnerstag, September 06, 2012

Ein Holzsplitter steckte in meinem platten Reifen. Holz!

Den muss ich wirklich ideal erwischt haben, er steckte senkrecht in einer der Rillen an der Aussenseite. Wo ich mir das blöde Stück Holz eingefangen habe, kann ich mir natürlich beim besten Willen nicht vorstellen, aber Holz ist jetzt auch nicht das Material, mit dem jemand auf einen Reifenzerstör-Feldzug gehen würde (man weiss ja nie).
War also nochmal Pech. Jetzt reicht es dann aber mal ...

Von engel am 06.09.2012 22:35 • diary

Platt

Mittwoch, September 05, 2012

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat mein Autole jetzt einen Platten. Beim letzten Mal hatte ich mir einen dünnen Draht eingefahren und die Luft ist schön langsam abgehauen. Gemerkt hatte ich das trotzdem zu spät und brauchte einen neuen Reifen.

Was diesmal passiert ist, kann ich noch nicht sagen, aber der Reifen war sowas von platt, dass ich hoffe, die Felge hat keinen Schaden genommen (wird mir dann der Reifenhändler sagen, nehme ich an). Ich kann nicht mal sagen, wie lang der Reifen schon so platt war, denn heute Früh war ich definitiv zu müde um überhaupt was zu bemerken und ich als es dann heute Nachmittag gemerkt hab, hatte der Reifen schon eine richtige Furche am Knick. Das Auto muss morgen umgehend zum Reifenhändler.

Luft konnte man keine mehr reinpumpen, das muss dann schon irgendwas Grösseres gewesen sein :-(
Der Clio hat kein Ersatzrad sondern man muss eine Pumpe samt seltsamer Flüssigkeit anschliessen, die dann (hoffentlich) eher drin bleibt als Luft allein. Hoffe ich jedenfalls.

Jahrelang hatte ich Autos, in denen ich vollwertige Ersatzreifen völlig umsonst umher gefahren habe. Und nun, wo ich kein Ersatzrad mehr habe, hab ich schon zum zweiten Mal einen Platten. Murphy ist ein A..loch.

Von engel am 05.09.2012 20:51 • diary

Spontan-Ausflug BGL

Mittwoch, September 05, 2012

Manche Dinge dauern lang und gehen dann doch ganz schnell. So auch das Projekt ‘Watzmann-Besteigung’.

Seit Jahren ist das in der Planung, wurde 3 Mal schon ziemlich konkret und ist dann jedes Mal wegen Schnee gescheitert. Als Martin letzten Mittwoch vorschlug, Montag und Dienstag für den Watzmann zu investieren, sah es eigentlich schon wieder nach einem schneeigen Reinfall aus.

Aber die Idee sagte uns zu und so verschoben wir kurzentschlossen ein paar geschäftliche Termine und trafen uns Sonntag Mittag bei eher mässigem Wetter (dicke dunkle Wolken aber immerhin trocken) in Landsberg und düsten zu dritt ins BGL. Das uns mit Sonne begrüsste!

2 1/2 ausgefüllte Tage später (und noch ein wenig müde) kann ich sagen: Super Idee! Der Ausflug war ein voller Erfolg in grossartiger Umgebung, fast perfektem Wetter und einer entzückenden Hütte mit ausgesucht gutem Essen. Wir haben sowohl den Watzmann selber als auch den Kleinen Watzmann geschafft (beides über nicht-alltägliche Routen) und waren fast immer komplett allein :-)

Details und Bilder folgen nach dem Wochenende. Letztere sind nämlich noch immer auf den beiden Kameras (im Allgäu natürlich), weil wir es gestern nur mehr bis nach Haus und direkt ins Bett geschafft haben.

Von engel am 05.09.2012 19:05 • outdoorberg
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