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Unfall

Donnerstag, Januar 31, 2013

Heute. Nicht ich, keine Sorge, aber mein schönes feines tolles wunderbaren ganz und gar unverzichtbares München-GPS hatte einen Unfall. Es ist unbemerkt von Fahrrad gefallen und wurde dann von Autos überfahren. Mehrfach. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Das Ding sah schon mal besser aus :-(


*seufz*

Natürlich muss man kein GPS haben, nur um in und um München rumzufahren. Man kann aber. Und es macht Spass. Und ausserdem muss ja irgendwie auch die Lust auf Daten befriedigt werden ;-)

Bislang hatte ich mich mit den Smartphone GPS-Anwendungen noch nicht beschäftigt, schliesslich hab ich immer und überall ein ‘richtiges’ GPS dabei. Jetzt aber ...

Aus der Umfrage bei den Kollegen ist ape@map rausgefallen. Die App hat sich auf dem Heimweg schon mal ganz gut bewährt, vielleicht brauche ich also kein neues GPS-Gerät sondern einen vernünftigen Fahrradhalter für mein HTC. Ich teste mal weiter.

Von engel am 31.01.2013 20:48 • diary

Einpersonenessen

Donnerstag, Januar 24, 2013

Mangels anderer Themen (Afrika ist noch immer nicht präsentationsfähig) heute mal ein kurzes Zwischenspiel aus der Single-Küche.

Schnell und einfach muss es sein, wenn ich mir hier in München etwas zum Essen mache. Gut soll es natürlich auch sein und der Zeitaufwand sollte sich also in Grenzen halten, denn Zeit hab ich eh immer zu wenig. Ganz besonders zur Zeit, wo ich wegen des Schnees teilweise fast doppelt so lang für den Weg ins Büro und zurück brauche.

Ofen-Gemüse
Ein paar Kartoffeln und anderes ‘festes’ Gemüse (Kürbis, Sellerie, Rüben und so was) in annähernd gleich grosse Stücke schneiden. In einer grossen Schüssel mit Salz, Kräutern und Öl mischen und im Ofen bei maximaler Hitze backen bis das Zeug angenehm angebräunt ist. Da kann man auch ganz prima noch einen Tiefkühlfisch auf ein zweites Blech packen. Ich lege sowohl das Gemüse als auch den Fisch auf Backpapier, das erleichtert den Abwasch ungemein.

Pfannen-Gemüse
Paprika, Zucchini, Lauch und ähnlich eher ‘wässeriges’ Gemüse schnippeln, bei grosser Hitze in einer grossen Pfanne (wegen schwungvollem Umrühren) kurz anbraten und mit Kräutern und Salz würzen. Einen Schlag Schmand oder Sahne drauf und mit Minuten-Nudeln oder Kuskus kurz ziehen lassen.

Rezept Nr 1 eignet sich vor allem dann, wenn man einen Riesenhaufen Geschirr zu spülen hat. Wenn das Essen fertig ist, sieht auch die Küche wieder halbwegs akzeptabel aus ...

Weitere Vorschläge für schnelle und feine Single-geeignete Gerichte nehme ich gerne :-)

Von engel am 24.01.2013 07:33 • diary

Anders

Sonntag, Januar 20, 2013

... als gedacht, war die Samstags-Skitour auf den Schüsser.

Statt Kanadapulver (wie im Tiroler Lawinenlagebericht beschworen) fanden wir oben windgepressten Schnee (der aber noch ganz gut zu fahren war) und unten viel zu wenig zusammengehockten Pulverschnee vom letzten Wochenende auf dem inzwischen zusammengefrorenen Nassschnee von Weihnachten. Dank des Winds am Gipfel (also eher Sturm denn Wind), konnte ich das Gummiknie nicht anlegen und musste mich ohne externe Unterstützung mit den immer noch nicht genügend starken Skimuskeln in den teils recht schwierigen Schnee stürzen. Ich hab mich dann auch lieber notbremsend in den Schnee geschmissen, als allzuviel Kraft aufzuwenden, als mir ein Ski unter einer Windpressplatte absoff. Unten dann erst Gegurke im Wald, dann nochmal ganz nettes Wedeln im Flachen. Ingesamt war es natürlich trotzdem eine schöne Tour und wir waren so gut wie immer allein, was eh immer Bonus-Punkte gibt ;-)

Sonntag dann Pause.

Von engel am 20.01.2013 18:25 • outdoorski

Nochmal Winter

Donnerstag, Januar 17, 2013

Diesmal aber die ‘nicht-so-toll’ Edition, denn es hat geschneit. Im Winter ist das natürlich ein extremes Ereignis, mit dem nicht zu rechnen ist.

Als Folge brach in München das totale Chaos aus, nix ging mehr. Zumindest nicht auf dem Weg von Nordschwabing über den Mittleren Ring Richtung A8 und Bad Tölz (Richtung Autobahnumfahrung sah es ähnlich aus). Nach einer Stunde hatte ich es noch nicht mal geschafft, von der Firma bis zur Autobahn zu kommen und ich gab entnervt auf. Klettern fällt diese Woche wegen Winter aus.

Heute hat es noch mehr Schnee, aber das ficht mich nicht an. Ich werde wieder Radeln, da geht mir das Verkehrschaos am Allerwertetesten vorbei. So!

Von engel am 17.01.2013 07:10 • diary

Boeing 787

Mittwoch, Januar 16, 2013

Allüberall kann man neuerdings lesen, wieviele Probleme Boeings ‘Dreamliner’ hat. Und nun musste sogar einer notlanden.

Ich bin einigermassen froh, dass das alles erst nach dem Afrika-Urlaub bekannt wird. Wir sind nämlich von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück jeweils mit einer dieser 787 Maschinen (die einzige, die Ethiopean Airlines hat, also war es zwei Mal dasselbe Flugzeug) geflogen und haben uns darin wirklich wohl gefühlt.

Nicht dass ich zu Flugangst oder generell Ängsten neigen würde, aber wenn ich jetzt in diesen Dreamliner steigen müsste, wäre das vermutlich schon ein ungutes Gefühl ...

Von engel am 16.01.2013 20:58 • diary

Winter

Dienstag, Januar 15, 2013

Direkt nach Afrika habe ich ja innerlich ein bisserl gejammert, denn das was sich uns da als ‘Winter’ präsentierte, verdiente den Namen nicht mal ansatzweise, auch wenn wir tatsächlich eine halbwegs gute Skitour hinbekommen haben. Dieses Wochenende aber, das war Winter. So richtig und von seiner besten Seite :-)

Samstag sollte es durchgehend schneien. Wir entschieden uns der Bequemlichkeit halber fürs Gunzesrieder Tal, denn da muss man nicht so früh los um irgendwelchen Skifahrer-Staus zu entgehen. Gucken wollten wir auch, denn wir waren gar nicht so sicher, ob der Schnee da überhaupt reichen würde. Er reichte. Unten zwar nur knapp, aber oben so richtig und in Mengen :-)

Anfangs schneite es tatsächlich, allerdings nicht allzu intensiv. Später kam dann sogar ein wenig die Sonne raus, was wirklich traumhaft war. Auch traumhaft war der Schnee in den oberen Bereichen, von dem wir, obwohl wir wirklich nicht früh da waren, noch jede Menge nahezu unverspurte Flächen vorfanden. Hach, frische Kringel in knietiefem Schnee in unberührte Hänge ziehen ... einfach nur wunderbar :-)

Für Sonntag war sogar etwas Sonne vorhergesagt, also sausten wir recht früh ins Kleine Walsertal, um dort hoffentlich noch etwas mehr von dem unberührten weissen Stoff vorzufinden. Für den Aufstieg schlichen wir uns auf den Sommerweg (soll heissen, wir bogen erst spät auf den Sommerweg ein, um keine Nachgeher zu verführen) und fanden dort tatsächlich haufenweise fluffigen Neuschnee, den wir (also: der beste Allgäuer von Allen) ganz allein spuren durften.

Nachgeher gab es keine, vermutlich weil es so aussah, als müsse man den kompletten Sommerweg selber spuren. Und das ist bei guten 30-40cm Neuschnee in dem Gelände keine Kleinigkeit. Alles in Allem spurte der beste Allgäuer von Allen mehr oder weniger den kompletten Aufstieg zum Grünhorn, vom Start des Sommerwegs bis knapp unter den Gipfel, wo wir auf den letzten Metern auf die inzwischen gut ausgetretene Spur einbogen. Es war wunderbar! Wir waren den kompletten Aufstieg allein und der Sommerweg hat trotz aller Schwierigkeiten etwas von Winterspaziergang.

Ich hatte ja befürchtet, dass wir wegen unseres langwierigen Aufstiegs nun kein Fleckchen freien Hang mehr abbekommen würden, aber das Grünhorn hat so viele frei Hänge, dass wir auch hier noch genügend völlig spurfreien Schnee vorfanden, um in allerbestem knietiefen fluffigem Schnee talwärts schweben zu können. Hach!

Was ganz seltsam war und mir bislang noch nie passiert ist: Irgendwo zwischen Abfellen am Gipfel und Wiederauffellen an der Starzelalpe vereisten meine Ski. Auf der gesamten Skiunterseite befand sich eine sehr dünne glasige Eisschicht, die sich nicht (oder nur schwer) abkratzen liess. Im Tiefschnee fiel das nicht auf, wohl aber, sobald ich irgendwo auch bereits befahrenen Schnee stiess. Die Geckos hafteten problemlos auf dem Eis. Beim zweiten Abfellen stellte ich die Ski in die Sonne und trocknete den Belag dann sorgfältig ab. Trotzdem hatte ich dann unten in Baad wieder Eis auf dem Belag.

Was für ein wunderbares Winterwochenende! Bitte mehr davon!
(Dass meine Skimuskeln noch immer nicht richtig funktionieren und meine Füsse ihre Freundschaft mit den Skistiefeln noch immer nicht erneuert haben, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. So ein bisserl Aua beeinträchtigt das geniale Wochenende nicht im Geringsten!)

Von engel am 15.01.2013 21:15 • outdoorski

Eis

Dienstag, Januar 15, 2013

Ich mag ja Winterradeln prinzipiell ganz gerne. Einerseits bekommt man so auch um diese Jahreszeit frische Luft und andererseits macht Radeln einfach Spass. Ganz speziell eben auch im Schnee und mit Licht.

Aber gestern war es München ganz unangenehm eisig. Man musste schon extrem vorsichtig und sehr vorausschauend fahren und riskiert trotzdem, irgendwo auszurutschen. Bei solchen Bedingungen wären Spike-Reifen nicht unangebracht.

Inzwischen ist es wieder besser. Das Eis ist entweder geschmolzen oder es hat drauf geschneit. In beiden Fällen ist es nicht mehr gar so rutschig und die Radlerei ist wieder ein wenig entspannender.

Von engel am 15.01.2013 20:11 • diary

Nachgeholt

Mittwoch, Januar 09, 2013

Inzwischen habe ich meinen Kino-Rückstand ein wenig abgebaut:

Montag gab es Life of Pi, der zwar irgendwie seltsam war, den ich aber sehr genossen habe. Witzig war, all die Tiere so nah zu sehen, die ich eben gerade in echt von fast genauso nah gesehen habe. Naja, nicht den Tiger, aber die Elefenten beispielsweise. Ich bin nicht sicher, ob es daran liegt, dass mir so sehr auffiel, welche der Tiere digital und welche real waren. Sehenswert.

Gestern dann The Hobbit. Den musste ich natürlich anschauen. Den Herrn der Ringe habe ich mit 13 das erste Mal gelesen (die grüne Edition mit dem Auge drauf), den Hobbit direkt danach und seitdem bin ich ganz entschieden Mittelerde-Fan. Wie der Herr der Ringe umgesetzt wurde, war schon sehr beeindruckend, da komme ich natürlich um den Hobbit nicht rum. Die Umsetzung ist atemberaubend, keine Frage, aber der Film ist doch recht langatmig geraten (nein, nicht langweilig). Ob man aus dem dünnen Hobbit-Büchlein tatsächlich einen mehrteiligen Film machen musste, kann man doch in Frage stellen. Andererseits sind da jetzt so gut wie alle Details drin. Und es wurde teils recht augenzwinkernd umgesetzt, was mir sehr gefallen hat. Auch sehenswert.

Von engel am 09.01.2013 22:06 • kino

Montag

Montag, Januar 07, 2013

Manche Montage sind ganz besonders. Ganz besonders ,montagig’. Der heutige beispielsweise zeichnete sich durch ziemliche Anlaufschwierigkeiten aus.

Aufstehen um 4. Ist nix Besonderes, fiel mir aber schon mal leichter und das liegt nicht am langen Urlaub, denn da sind wir an den Gipfeltagen zwischen 23:00h und 02:00h aufgestanden. Ich sollte also zumindest halbwegs noch in der Übung sein.

Um etwa 04:20h fuhr ich aus Kempten raus. Für Ortsunkundige: Von der Iller aus geht es auf dem Ring bergauf bis zum Berliner Platz, wo die Ampel einer riesigen Kreuzung prinzipiell auf Rot steht. Danach geht es weiter bergauf und direkt aus der Stadt raus auf die B12, eine grosse breite Bundesstrasse. Man (ich) gibt also Gas um den Berg hinauf zu kommen und wartet dann aufs Ortsschild, um auf der Bundesstrasse endlich richtig Gas geben zu können. Und da war dann eine Radarkontrolle, in die ich mit 80 statt 60 reingerauscht bin. Bah!
Immerhin ganz knapp nur Bussgeld und keine Punkte.

In der Münchner Wohnung war es erwartungsgemäss recht kühl, weil ich die Heizung abgeschaltet hatte. Ganz gemütlich war es nicht beim Frühstücken.

Im Büro konnte ich mich dann nicht in meinen Firmenaccount einloggen. Ich dachte erst, ich hätte mein Passwort vergessen, obwohl ich zu 99 % sicher war, welches ich eingestellt hatte. Aber ein ganzer Monat Urlaub war dann doch zu viel für die eher aggressive Passwort-Policy hier: Es war einfach abgelaufen und das erfordert dann erst mal einen kleinen bürokratischen Tanz, um das Ding zurücksetzen zu lassen (was keine Beschwerde sein soll, das Vorgehen ist schon richtig so).

Später musste ich dann feststellen, dass mein einziger ordentlich konfigurierter produktiver Linux-Server über die Jahresend-Abschaltung verabschiedet hat. Natürlich steht das Teil in Augsburg, so dass ich nicht selber nachschauen kann. Also musste ich erst mal bei den Kollegen vor Ort lieb bitten. Die erste Diagnose deutet auf ein abgerauchtes Netzteil hin. Das bedeutet vermutlich das Ableben des Servers :-(

Danach richtete sich die Welt aber doch wieder einigermassen gerade. Die Mails hatte ich nis Mittag durch und ab dem frühen Nachmittag war dann sogar schon richtig Arbeiten möglich. Und im Kino ‘Life of Pi’ angucken war grad eben richtig nett.

Von engel am 07.01.2013 22:22 • diarybüro

Höferspitze

Freitag, Januar 04, 2013

Es dauert dann doch ganze 3 Tage, bis wir Zeit und Gelegenheit für das fanden, was ich nach dem Afrika-Urlaub als Kontrastprogramm kaum erwarten konnte: eine Skitour.

Völlig anhungslos bezüglich der Schneelage (ich lese zwar seit Weihnachten die Lawinenlageberichte, aber das ersetzt den Blick vor Ort nicht mal annähernd) setzten wir auf Nummer Sicher und gingen ins Kleinwalsertal. Wenn es irgendwo Schnee hat, dann in Baad.

Das passte. Es hat Schnee. Sogar mehr als wir gehofft hatten (daheim ist es ja grün, grün, grün). Und wir fanden auch teilweise schönen Schnee, wo man trotz der miesen Sicht ein paar hübsche Spuren legen konnte :-)

Was ich nicht erwartete hatte: Trotz der nicht wenigen Bewegung, Kilometer und Höhenmeter im Dezember - Boah, haben die popeligen 900 Höhenmeter reingehauen! Kein Muskelkater, aber meine Füsse haben schwer gelitten. Die Beine auch, aua! Und das Knie, das auch die 4200 Höhenmeter Abstieg in 2 Tagen vom Kilimanjaro fast klaglos weggesteckt hat, zickt wieder rum.

Heute also wieder Erholung. Zwar zwangsweise, weil das dringend nötige Öl natürlich genau Mittags geliefert wird und weil mein kleiner roter Flitzer wegen einer Rückrufaktion zu Renault muss, aber nicht unwillkommen ;-) Aber das Wochenende (mit hoffentlich besserem Wetter) naht :-)

Von engel am 04.01.2013 07:51 • outdoorski
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