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Afrika

Donnerstag, Februar 28, 2013

Ich hoffe ja, ihr habt alle schon gepannt drauf gewartet, dass endlich irgendwas zu Afrika kommt. Es ist so weit, der erste Teil, die Besteigung des Mount Kenia ist online:
Berge und Safaris in Kenia und Tansania.

Das Dilemma, dass ich einfach keine Zeit zum Schreiben finde, hab ich ansatzweise damit gelöst, dass das diesmal eher ein Bilder- als ein Tagebuch ist. Also Bilder mit begleitendem Text statt Text mit begleitenden Bildern.

Von engel am 28.02.2013 22:05 • diaryurlauboutdoorberg

Elfer Skigipfel

Donnerstag, Februar 28, 2013

Samstag sollte am Wochenende zwar der bessere Tag sein, aber allzu toll sah die Vorhersage nicht aus. Da wir am Abend schon etwas vorhatten, planten wir daher eine kleine schnelle Tour ins Karlstor, wo immerhin schöner Schnee zu erwarten war.

Überrascht stellten wir auf dem Weg ins Kleine Walsertal fest, dass die Wettervorhersage nicht ganz zutreffend gewesen war. Statt Wolken und Sonne mit leichtem Schneefall gemischt erwartete uns strahlend blauer Himmel. Und passende Temperaturen: -16 Grad. Mit Letzterem hatten wir auch nicht gerechnet.

So strahlendes Wetter war fürs sonnenlose Karlstor einfach zu schade, also disponierten wir kurzentschlossen um und peilten das Ochsenloch im Wildental an. Auf dem Anstieg am Wasserfall vorbei wurde uns dann klar, dass wir die eine sonnenlose Tour gegen eine andere sonnenlose Tour getauscht hatten und so disponierten wir nochmal um: Elfer, auch wenn das vermutlich Stress wegen des Abend-Termins bedeutete. Auf den Elfer wollte ich eh schon lang mal.

Auch da liefen wir länger im Schatten herum als wir gedacht hatten und es war ganz schön kalt. Dass ich meinen rechten Fuss unterwegs und im Schatten verpflastern musste trug auch nicht grad zum Warmwerden bei. Als wir unter der langen Rinne zur Liechelscharte endlich in die Sonne kamen, machten wir erst mal Pause mit Tee. Wobei ich dann auch noch feststellen musste, dass ich die Brotzeitbox mit der Schokolade daheim vergessen hatte. Pause ohne Schoki also.

So gut wie alle, die mit uns aufgestiegen waren (und uns während des ‘technischen Stopps’ überholt hatten), wandten sich dem Liechelkopf zu, so dass wir fast allein zum Elfer Skigipfel aufstiegen. An sich hätte ich das genau anders herum erwartet. Ich hatte schon im unteren Teil des Aufstiegs dauern husten müssen, aber krank fühlte ich mich eigentlich nicht. Kurz nach der Pause war dann aber komplett die Luft raus. Ich schaffte es kaum mehr, einen Fuss vor den anderen zu setzen. So schlapp war ich schon seit Jahren nicht mehr!

Mühsam schafften wir (also ich) aber auch die letzten Meter bis zum, Skigipfel und gönnten uns eine lange erstaunlich warme Pause in der grossartigen Umgebung. Auf dem Liechelkopf tummelten sich haufenweise Leute, wir waren fast allein :-) Der beste Allgäuer von Allen zauberte noch ein etwas geschundenes Schokolade-Täfelchen aus dem Rucksack, so dass noch Hoffnung für Kraft in der Abfahrt bestand. Neben uns schickten sich 3 Leute an, sich in die Elfer-Rinne abzuseilen. Das sah interessant aus.

Wir nahmen aber die Normal-Abfahrt entlang der Aufstiegsroute, wo wir von oben bis unten - sogar über und neben den Wildenfällen! - allerbesten super-fluffigen Pulverschnee vorfanden. Yay!

Sonntag dann Pause wegen urlaubsvorbereitender Schonung meinserseits.

Von engel am 28.02.2013 21:23 • outdoorski

Zeichen

Mittwoch, Februar 27, 2013

Mein Geburtstag vor ein paar Wochen hat mich nicht belastet, obwohl die grosse 5 unaufhaltsam näher rückt. Dass sich in meine Haare immer mehr Weisse schleichen, stört mich wenig (wobei man die in meinem Blondschopf nur sieht, wenn man genau hinschaut). Und auch die Fältchen und Falten, die inzwischen überall recht deutlich werden, sind mir weitgehend egal. Die hab ich mir ehrlich erarbeitet, also dürfen sie auch da sein.

Dass es inzwischen immer länger dauert, bis ich mich nach einer Anstrengung regeneriere, finde ich schon ein wenig schlimmer und auch dass so langsam jede Verletzung irgendwas Permanentes zurückzulassen scheint, ist störend. Aber OK, hält sich noch alles im Rahmen.

Aber dass ich jetzt nicht mehr im Bett lesen kann, ohne eine Lesebrille, das finde ich doof! Denn ins Bett ohne Buch, das ist undenkbar - selbst wenn mir nach 5 Minuten dann doch die Augen zufallen. Bah!

Von engel am 27.02.2013 00:10 • diary

Abbruch- Ausweich- und Geburtstagstour

Mittwoch, Februar 20, 2013

Samstag starteten wir sehr früh in Baad zur Güntlespitze. Der LLB hatte einen stabilen 2er verkündet und wir freuten uns auf schönen Schnee. Schon im Zustieg sahen wir an den steilen Grashängen ordentlich grosse Gleitschneelawinen, die erst in der Nacht abgegangen sein konnten. Über die grösste mussten wir drüber steigen. Und überall waren Schneemäuler in den steilen Seitehängen des Tals zu sehen. Beunruhigend, wo man doch Gleitschnee nicht einschätzen kann. Im weiteren Verlauf des Aufstiegs zog es dann auch noch zu, so dass wir die Umgebung kaum noch sehen konnten. Nein, so nicht. Wir drehten um.
Mit dem restlichen halben Vormittag nahmen wir dann den Gamsfuss in Angriff, wo wir ganz unverhofft nur 2 Leute trafen und Unmengen frischen spurfreien Pulverschnee vorfanden. Geht doch!

Sonntag war der Tag für die Mama-Geburtstags-Skitour. In der Hoffnung, nordseitig trotz der eher warmen Temperaturen noch schönen Schnee vorzufinden, sammelten wir die Mama wieder recht früh ein und sausten gen Lechtal, um den Roten Stein zu erklimmen. Wir waren das zweite Auto auf dem kleinen Parkplatz und gingen als dritte Gruppe los. Der grosse Nordhang sah noch recht spurfrei aus :-)

Es blies ein kühler Wind und die versprochene Sonne liess sich zunächst nicht blicken (wobei die so früh im Jahr eh nicht in das Tal rein kommt), da musste man schon in Bewegung bleiben, um nicht kalt zu kriegen. Die Spur war wunderbarstes Spitzkehren-Training (500 oder so bis oben hin), was dem Knie - von den beiden gestrigen Talhatschern schon angeschlagen - wenig gefiel.

Je höher wir kamen umso mehr Leute sahen wir unten in den Hang einsteigen. Rein optisch waren das Hundertschaften. Wir liessen den Gipfel, der nur mit schneeiger und eisiger Grat-Krabbelei zu erreichen ist, sausen und fuhren direkt vom Skidepot wieder ab. Und hatten dann wirklich 1000 Höhenmeter fast unverspurten Tiefschnee vor uns. Sooo Klasse!

Von engel am 20.02.2013 07:20 • outdoorski

GPS-Bilanz

Dienstag, Februar 19, 2013

Nachdem ich inzwischen seit gut 2 Wochen statt mit einem ‘echten’ GPS mit dem Smartphone durch München navigiere, kann ich ja mal eine erste Bilanz ziehen.

Also: Das geht auch. Für mich recht überraschend braucht das Smartphone mit eingeschaltetem GPS nur unwesentlich mehr Saft als ohne. Dafür kann man natürlich nicht ständig auf der Karte verfolgen, wo man grad ist, denn der Bildschirm braucht natürlich Strom. Deutlich.

Zum Mitlaufenlassen, quasi als GPS-Logger, funktioniert das Phone also. Wie es sich schlägt, wenn man unbedarft in unbekanntes unübersichtliches Gelände fährt (aka Wald mit lauter Bäumen, wegen denen man nix sieht), wird sich erst zeigen, wenn es die Umstände wieder zulassen, überall herumzufahren. Sollte ich mich grandios verirren, weil dem Handy der Saft ausgeht, werde ich auf jeden Fall berichten ;-)

Wo man deutliche Abstriche machen muss, ist bei der Qualität der Tracks. Vor allem die vertikalen Schwankungen sind beträchtlich, das geht natürlich gar nicht. Würde ich die Tracks unbearbeitet verwenden, kämen auf dem Weg ins Büro locker mal 1000 Höhenmeter zusammen. Real sind es vielleicht 30-40. Die Abweichungen in der Horizontalen sind weniger deutlich. Erst wenn man weit in den Track hinein zoomt, sieht man, dass der Handy-Track ein wenig ‘wackeliger’ ist.


Track-Ausschnitt vom Smartphone


Track-Ausschnitt vom GPS

Glücklicherweise gibt es für GPS-Fans eine Menge Tools, mit den man Tracks bearbeiten kann. Meine Favoriten sind das Garmin-eigene Mapsource und GPS-Track-Analyse.Net. Letzteres bietet die feine Funktion, einen Track mit den SRTM-Höhendaten zu versorgen. Damit kann man dann auch völlig abgehobene Smartphone-Tracks wieder in der Realität verankern.


Höhenprofil vom Smartphone


Höhenprofil vom GPS


SRTM-normiertes Höhenprofil vom Smartphone

Mit der von den Kollegen empfohlenen App apemap bin ich so zufrieden, dass ich noch keine Notwendigkeit gesehen habe, irgendwas anderes auszuprobieren. Die App kommt eh schon mit Karten, die offline verwendbar sind, man kann sich aber auch verschiedene Varianten der OpenStreetMap ins Handy laden, die dann in gewohnter Qualität alles darstellen, was man so braucht. Auch hier: echte Navigation hab ich noch nicht ausprobiert, das muss bis zum Frühjahr warten.

Von engel am 19.02.2013 22:18 • diary

Traumwochenende

Donnerstag, Februar 14, 2013

Trotz oder vielleicht auch wegen Lawinenwarnstufe 4.

Samstag war Schneefall angesagt, daher hatten wir uns lediglich den Sonnenkopf vorgenommen. Der geht so gut wie immer und ist ‘von unten’ auch eine respektable Tour. Wir waren nicht allzu früh dran, waren aber trotzdem unter den ersten, die sich in leichten Schneefall und eher wenig Sicht auf den Weg machten. Bis wir den Parkplatz oben an der Sonnklause erreichten hatten der Schneefall schon etwas nachgelassen und ein paar mehr Leute hatten sich auf den Weg gemacht. Noch immer aber hielt sich der Ansturm in Grenzen. Am Gipfel sahen wir blauen Himmel und gelegentlich spitzte die Sonne durch :-)
Ganz erstaunlicherweise wandten sich fast alle im oberen Bereich nach rechts, so dass wir im grossen Hang weitgehend unverspurten Tiefschnee vor uns hatten. Oberschenkeltief und fluffig, Hach! (Ganz unten dann eher wenig Schnee auf keiner Unterlage. Da müssen Tourenski einfach durch.)

Am Sonntag disponierten wir wegen der Lawinenwarnstufe kurzentschlossen um und starteten sehr früh am Parkplatz der Gaisalpe zum Schnippenkopf. Unten wie gehabt wenig Schnee auf kaum Unterlage, dann wurde es schnell mehr. Nachdem wir den Hindernislauf im Wald oberhalb der Gaisalpe hinter uns gebracht hatten, ging es weiter durch gut knietiefen Pulver. Der schöne Nordhang unterm Entschenkopf bewies deutlich, dass Warnstufe 4 nicht ganz daneben war: dort hatte sich vermutlich am Vortag ein grosses Schneebrett selbst gelöst.

Als wir oberhalb der Oberen Richtersalpe in den nächsten Wald kamen, erreichten wir die ‘weisse Zone’ (meine Bezeichnung für die Zone, wo die Bäume im heftigen Schneesturm der letzten Woche mit einer weissen Schneeschicht von allen Seiten bedeckt worden waren und wo es die letzten beiden Tag gründlich drauf geschneit hatte). Dort erreichte die Sonne gerade die Baumwipfel und tauchte alles in ein fast unwirkliches Licht. Wir stapften durch die hohen weit stehenden Bäume fast wie durch eine Kathedrale aus Schnee.

Danach waren es nur noch wenige Meter zum Grat und rüber zum Gipfel. Wir fuhren in die südseitige Senke hinter dem Gipfel ab und stiegen Richtung Entschenkopf erneut auf. Der Schnee sah zwar wunderbar aus, hatte es aber in sich. Weil nämlich die oberen Schichten extrem kalt waren, die Bodenschichten aber noch immer nass, führte diese Kombination irgendwann unweigerlich dazu, dass unter dem Fahren Eis auf den Belag fror und die Ski dann ganz einfach stehen blieben. Dann musste man Abschnallen und das Eis vom Belag kratzen, dann ging es wieder ein Stück. Ich stecke jetzt auch immer einen Abzieher ein!
(Das Problem hatten aber nicht nur wir, wie wir gut beobachten konnten ;-))

Nachmittags ging es dann zur besten Mama zur Krapfenschlacht! 85 Krapfen wurden vertilgt, wobei nicht ganz geklärt werden konnten, wer da nun wieviele gehabt hatte. Aber alle hatten die Krapfen redlich verdient: wir mit der Skitour, die Ex-Südfranzosen mit einer Rodeltour auf den Mittag, der Papa mit 3 Runden auf der Loipe und die beste Mama mit der Arbeit in der Küche (wobei sie sich üblicherweise eher wenig an der Vernichtung der Köstlichkeiten beteiligt, die sie produziert). Wie Mama-Krapfen aussehen, kann man hier begucken.

Von engel am 14.02.2013 21:56 • outdoorski

Zirkus, Zirkus!

Donnerstag, Februar 14, 2013

So langsam wird es wirklich schwierig, den Neffen irgendwas zum Geburtstag (oder zu Weihnachten oder zur Konfirmation oder was auch immer) zu schenken. Wenn man ihre Mutter fragt, meint die immer nur lapidar ‘Kein Zeug.’ Und Geld mag ich nicht verschenken. Dem kleinsten Neffen haben wir einen Zirkusbesuch zum Geburtstag geschenkt, was den Vorteil hatte, dass wir auch mal wieder in den Zirkus kamen. Natürlich in der ersten Reihe!

Gestern sammelte also der beste Allgäuer von Allen den kleinsten Neffen auf und düste mit ihm zu mir nach München. Wir gingen etwas Essen, fuhren mit U-Bahn und S-Bahn durch die Stadt und landeten schliesslich beim Zirkus Krone, wo gerade das zweite Winterprogramm läuft.

Zirkus hat so was liebenswert Anachronistisches und der Krone-Bau mit den Plüsch-Vorhängen, den grandiosen Circus-Krone-Logos an der Wand, den Holzklappsitzen und den vielen Menschen in 50er-Jahre-Grand-Hotel-Uniform ist da keine Ausnahme.

Im Zirkus in der ersten Reihe zu sitzen, das hat echt was. Man ist fast Teil der Show ;-) Wir mussten dem Besen der Clowns ausweichen, der beste Allgäuer von Allen bekam von Fumagalli eine hübsche Stirntolle verpasst, die Pferde machten richtig Wind, als sie an uns vorbei sausten und wir konnten den Elefanten in die Augen schauen. Und wir konnten richtig gut sehen, wie sich die Hunde aus der lustigen Hundenummer anstrengten.

Als die 6 weissen Löwenbabys (naja, 7 Monate, Halbwüchsige eher) in die Manege kamen, setzte sich eines vor uns hin und betrachtete uns intensiv. Der Neffe hätte den Kleinen am liebste mit heim genommen ;-)

Diese Löwenshow war etwas ganz Besonderes. Normalerweise machen da ja ausgewachsene Löwen schwierige Kunststücke, aber da der Circus Krone grad diese 6 Sensations-Löwenbabys hat, wurden die präsentiert. Erst mal die 6 alleine und dann kamen die anderen Löwenkinder hinzu, nochmal 8-10 Babylöwen, die aber alle ganz normal Löwen-braun. Es ging gnaz schön rund da in der Manege.

Natürlich können die Kinder noch keine Kunststücke, aber der Trainer, Martin Lacey, gewöhnt sie so schon mal an den Käfig und die Leute. Man kann sehen, dass die Löwen keine Angst haben und dass sie spielerisch erzogen werden. Zuzusehen, wie ein Löwenkind ein anderes Löwenkind in den Schwanz biss und ständig daran zog ohne dass das das andere Löwenkind auch nur ansatzweise zu interessieren schien, hatte schon was :-) Jedes Löwenkind, das irgendwas Tolles machte - sich oben auf den grossen Baum oder auf ein Podest zu setzen - wurde sofort mit Fleisch gefüttert. Training on the job, sozusagen.

Als der Kindergarten aus der Manege verschwand, wurde der Käfig leider direkt abgebaut. Ich hätte ja schon gern grosse Löwen aus der Nähe gesehen. Na, vielleicht ein Andermal.

Die Artisten waren natürlich Klasse, wie Artisten das immer sind. Wer mich aber wirklich und gründlich und nachhaltig beeindruckte, war eine Verbiegekünstlerin aus Athiopien, die sich derart verrenkte, dass dem besten Allgäuer und mir allenaselang ein gehauchtes “Aua!” entfuhr. Goggelt mal nach ihr, da hat es ein paar Videos auf YouTube, dieses zum Beispiel, bei denen ihr Euch sicherlich auch innerlich winden müsst.

Hingehen, das lohnt sich. Und auf jeden Fall in die erste Reihe!

Von engel am 14.02.2013 20:47 • diary

MP3 Player gerettet :-)

Donnerstag, Februar 14, 2013

Mag sein, dass es manche für überflüssig hält, aber ich habe tatsächlich einen Extra MP3-Player. Obwohl mein Handy, mein Tablet und vermutlich demnächst die Kaffeemaschine alle MP3s spielen können. Ich habe inzwischen den zweiten Sansa Clip 8GB und bin rundrum zufrieden. Der erste geht immer noch und spielt jetzt im Kangoo Musik, aber da ist der Clip abgebrochen und das ist ein unschätzbar wichtiges Feature.

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit war es plötzlich still in meinem Ohr. Ich nahm an, dass dem Player der Saft ausgegangen war (obwohl ich meinte, ihn geladen zu haben), aber als ich ihn im Büro an den USB Port steckte passierte rein gar nichts. Kein erkennendes Pling am Computer und der Player sagte auch nicht Hallo. Oh?

Rumdrücken, Resetten und Ähnlich war alles fruchtlos und ich war schon drauf und dran, den nächsten Player zu bestellen, als Google mich zu einer Seite führte, wo 3 Tipps zur Sansa-Rettung aufgeführt waren:

  1. Try resetting (holding the power button) for slightly over a minute. I know this seems extreme, but others have reported that they had success on an otherwise DOA unit by doing this.
  2. Another little trick that has helped some is to press (and hold) the Home button a split-second after pressing the power button in attempting to turn it on.
  3. And believe it or not, some have revived simply by ignoring them and doing nothing with them for a few days.

Nummer 2 hat den Player wieder zum Leben erweckt. Danke, Internet :-))

Von engel am 14.02.2013 19:43 • diary

Eingeeist

Montag, Februar 11, 2013

Am Donnerstag war mal wieder Haushalten nötig. Das Fahrrad musste daher auf den Balkon umziehen und ich vergass es am Freitag wieder rein zu holen.

Das Ergebnis war, dass ich heute morgen alles im 21. und 14. Gang radeln musste. Soll heissen, die hintere Schaltung war komplett eingefroren und vorn konnte ich nur die beiden oberen Ritzel nutzen. Angesichts des teils recht eisigen Untergrunds verkomplizierte das die Radlerei mehr als man meinen würde. Denn München ist zwar recht flach, aber wenn man zum Anfahren aufstehen muss, dreht das Hinterrad ganz schön schnell durch.

Auftauen und Ölen war also angesagt. Und wo ich schon dabei war - eine Wäsche war auch ganz dringend nötig. Ich dachte, die anderhalb Kilometer bis heim würde das Rad dann schon nicht gleich einfrieren. Falsch gedacht. Nach wenigen Metern war die Schaltung wieder dicht, die eine Bremse quiekte, weil halb hingefroren und die andere bremste kaum noch. Gut, dass München flach ist ;-)

Das Radl dann beim Einkaufen abzusperren war auch eine bescheuerte Idee. Denn - ganz erstaunlich und natürlich keineswegs vorhersehbar - auch Schlösser frieren ein. Dank warmer Hände und etwas Geduld, liess sich aber dieses Problem glücklicherweise beheben.

Jetzt trocknet das Bike am gewohnten Platz im Gang und wird morgen in Öl ertränkt ...

Von engel am 11.02.2013 21:56 • diary

Trotzdem

Dienstag, Februar 05, 2013

Letztes Wochenende war trotz nicht allzu schlechtem Wetter Pause, dieses Wochenende wollte ich aber eine Skitour haben. Unter Anderem deswegen:


Von mir für mich: Neue Skistiefel.

Zugegeben noch nicht ganz nötig, weil die alten Skistiefel noch nicht (ganz) kaputt sind, aber man merkt den Zahn der Zeit und die häufige Nutzung. Und weil jemand wie ich, die in keines der Standard-Raster passt, nicht einfach hingehen kann und irgendwas kaufen kann - schon gar nicht, wenn man Ansprüche stellt - hab ich schon mal angefangen zu suchen.

Der Anfang der Suche war dann auch wie erwartet: Stiefel zu eng, zu schmal, zu niedrig, liessen sich nicht schliessen. Denn meine Füsse sind kurz, breit, hoch, haben einen hohen Rist und zudem hab ich dicke Wadeln. Ganz und gar unsportlich undamenhaft, mit sowas rechnet kein Stiefelhersteller. Und wenn man dann noch Ansprüche stellt, beispielsweise harte und hohe Stiefel für ordentliche Skikontrolle (mit denen man natürlich auch gut aufsteigen können soll), dann wird die Auswahl sehr schnell eng.

Schliesslich und endlich dann doch ein Stiefel, der halbwegs passte. Ein Herrenstiefel, der ganz zufällig auch in meiner Kleinfussgrösse vorhanden war. Was blieb also, als zuzuschlagen.

Erstes Fazit: Hmm, das muss noch besser werden.
Rechts hab ich mir eine Blase gelaufen und ich hatte die ganze Tour über eingeschlafene Füsse. Und eingeschlafene Füsse tun ganz schön weh, wenn man abfährt. Aber ‘not all is lost’ - die Stiefel haben Thermo-Innenschuhe, die kann man noch anpassen. Die Druckstelle hinten muss weg und ich brauche ein bisserl mehr Platz über den Zehen, dann kann das noch was werden mit den Stiefeln und mir. Denn die gewünschte Härte und Kontrolle bei der Abfahrt war da.

Achja, die Skitour:
Der gute alte Grosse Ochsenkopf bei Lawinenwarnstufe 4, dichtem und weniger dichtem Schnefall und reichlich Wind bei recht wenig Sicht.

Von engel am 05.02.2013 21:01 • outdoorski
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