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Sommerwochenende

Dienstag, September 30, 2014

Ja, es ist eigentlich Herbst, aber das letzte Wochenende war das sommerlichste im ganzen Jahr. Oder zumindest hat es sich so angefühlt, das ist ja das was zählt :-)

Samstag: Kienberg

Da war ja noch die Sache mit diesem Abbruch vor 2 Wochen, deswegen wollten wir da nochmal hin. Diesmal aber ordentlich ausgerüstet. Nein, nicht mit festeren Schuhen, dafür aber mit Steigeisen ;-) Naja, mit super-leichten 6-Zackern, die man auf quasi alle Schuhe binden kann und die eh mal getestet werden mussten.

Große Überraschung:
Wenn man den richtigen Weg nimmt - also nicht an der falschen Stelle vom richtigen Weg abkommt - muss man gar nicht oberhalb des Felsabbruchs diese ungemein steile erdige Rinne queren. So gesehen war es wirklich schlau beim letzten Mal umzudrehen, denn bei weiterer Betrachtung (von oben, vom richtigen Weg aus) hätte uns das in reichlich übles Gelände geführt und den richtigen Weg hätten wir von dort aus aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht gefunden und hätten wieder zurück gemusst. Bei der Vorstellung gruselt es mich nachträglich noch immer.
Noch schlauer wäre natürlich gewesen, gleich richtig zu gehen :-)

Von engel am 30.09.2014 20:02 • outdoorberg

Kettenriss

Dienstag, September 30, 2014

Mehr oder weniger jedenfalls.

Heute morgen fing das München-Bike an, beim Schalten zu hakeln. Das tut es selten, in letzter Zeit aber öfter. Heute Morgen hakelte die Schaltung dann so oft, dass ich mir die Sache doch mal genauer anschaute. An einer Stelle hatte die Kette einen seitlichen Knick. Oj.

Eine noch genauere Betrachung ergab: An einer Stelle war das äußere Glied der Kette bereits gerissen. Die Kette hing nun ein wenig schief auf dem inneren Glied. Das konnte nicht lang gut gehen!

Ich schaltete in die unteren Gänge und radelte mit so wenig Last auf der Kette wie möglich weiter. Immerhin war ich erst auf dem halben Weg ins Büro und es war keine U-Bahn-Station in erreichbarer Nähe. Bei jeder noch so kleinen Steigung (in München hat es glücklicherweise nicht viele) stieg ich ab und schob. Ich kam mir ein wenig blöd vor, sogar aus der Unterführung unter der A9 raus zu schieben, aber ich schaffte es so tatsächlich bis ins Büro.

Hier hat es unten im Nebengebäude einen Trek-Store, wo ich schon einige Male guten Rat und Schläuche bekommen hatte. Ich hoffte, die Jungs würden auch nicht-Trek-Bikes reparieren und stand Punkt Öffnungszeit mit meinem Rad vor der Tür.

Ja, sie reparieren auch nicht-Trek-Bikes. Allerdings kam es nicht gut an, dass mein Rad eigentlich mal wieder gewaschen gehören würde. Jaja, das hätte ich ja eigentlich demnächst mal machen wollen, aber nun war die Kette halt schon mal hin und das Rad defekt. Man reparierte und ich konnte das Rad kurz vor Ladenschluss wieder abholen :-)

Billig war es nicht (weder Kette noch Reparatur), aber das ist OK. Notfälle dürfen durchaus auch etwas mehr kosten. Ich konnte jedenfalls problemlos mit dem neu beketteten Rad nach Hause fahren. Klettern fiel allerdings deswegen aus.

Von engel am 30.09.2014 19:36 • diary

Chili-Projekt, Zwischenstand

Sonntag, September 21, 2014

Dem Allgäuer Wetter zum Trotz mühen sich unser Chilis nach Kräften.

Die Habaneros auf der Terrasse müssen wir allerdings abschreiben, vermuten wir. Die brauchen einfach mehr Sonne, mehr warm und weniger Regen (vielleicht gibt es pro Pflanze eine Frucht, aber auch das sieht inzwischen zweifelhaft aus, die ersten faulen schon). Die Cayenne machen rote Früche zuhauf, die Twilights werden wie versprochen über Gelb und Orange schön Rot und die gemischten Töpfe sehen auch noch sehr gut aus.

Die Balkon-Chilis machen so langsam wirklich was her. Alle bis auf den Habanero Chocolate haben inzwischen mindestens eine reife Frucht (und haufenweise noch grüne) :-) Die Früchte sind zwar - verglichen mit dem, was man so im Netz findet - recht klein, aber durchaus schmackhaft und teilweise ordentlich scharf.


Ernte :-)

Bislang haben wir haufenweise Cayenne geerntet, 3 rote und 2 grüne Jalapenos, 2 winzige Scotch Bonnet Orange, einen Habanero Caribbean Antilles, zwei Habanero Paper Lantern (einen großen, einen kleinen) und ein paar NuMex Twilight. Auf dem Bild sieht man einen guten Teil der Ernte.

Der Caribbean Antilles verschärfte uns eine Kürbiscremesuppe, was ganz erstaunlich schmackhaft (und reichlich ‘hot’) war. Einen Scotch Bonnet, den kleinen Paper Lantern und einige Twilights verschnippelte ich für ein ordentlich scharfes Chili con Carne, die Cayenne haben wir teilweise eingelegt und teilweise eingefroren und der große Paper Lantern mit ein paar weiteren Twilights wird das heutige Wok-Essen verfeinern.

Die 4 Jalapenos wurden geteilt, mit Käse gefüllt und mit Speck umwickelt langsam in der Pfanne gebraten, was eine ausgesprochen schmackhafte Vorspeise für die scharfe Suppe ergab. Das werden wir auf jeden Fall wiederholen :-)

Nebenher versuchen wir grad, alles mögliche Essen scharf zu machen. Die Ergebnisse sind mal besser, mal schlechter, aber immer interessant.

Von engel am 21.09.2014 16:57 • diary

Bits&Pieces

Freitag, September 19, 2014

  • Nach dem spontanen Entschluß vom Wochenende, das Alpenwetter als uns feindlich gesinnt zu betrachten und auf eine Sonneninsel auszuweichen, 3 Tage intensiv Routen, Flüge und Hotels recherchiert. Die Tourenplanung steht, Flug, Hotel und Mietwagen sind gebucht.
    Teneriffa, wir kommen!
  • Im Büro zunehmend gereizt mit X verschiedenen Linux Versionen aller möglichen Geschmacksrichtungen auseinandergesetzt. Man kann über die Bevormundung sagen was man will, aber Windows ist deutlich pflegeleichter.
    Linux nervt. Unorganisierter Wildwuchs, die Hölle. Nun schlagt mich.
  • Notebook-Ladegerät im Allgäu vergessen. Gna. Ich hab mich noch nicht so Recht dran gewöhnt, dass das Zweit-Ladegerät kaputt ist.
    (Nein, das Original-Ladegerät kann man nicht mehr kaufen. Wo denkt ihr hin, das Notebook ist uralt - 3 Jahre! Und leider ist das Ladegerät so speziell, dass ich nach 2 Versuchen aufgegeben habe, ein Universal-Ladegrät als Ersatz zu finden.)
  • Jeden Tag das Büro-Notebook mit nach Hause genommen, um ordentlich online gehen zu können wegen der Urlaubs-Recherche. War ein bisserl schwer und unbequem im Bike-Rucksack, aber es ist schön wenn man Möglichkeiten hat :-)
  • Kino: Sin City (3D, OF). Düster, abstrakt, großartig!
  • Donnerstag Abend vorm Kino hatte ich mich schon gefreut und hatte schreiben wollen: Die ganze Woche geradelt und nicht einmal nass geworden, nur nebel-feucht. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
    Auf dem Heimweg vom Kino legte das Wetter aber noch einen drauf und ich wurde ordentlich nass. Das wird nix mehr, diesen Nicht-Sommer.
  • Kollegen im Krankehaus besucht. Wie erwartet hat er einen kleinen Technikpark rund ums Bett drapiert ;-)
    Nette Anekdote aus dem OP: Das Chirurgen-Team nutzt einen Rechner, um das Röntgenbild und weitere Infos während der OP auf einen großen Bildschirm darzustellen. Es bootet - XP :-)
Von engel am 19.09.2014 17:28 • diary

Kienberg

Mittwoch, September 17, 2014

Oder auch: Keinberg

Im Zuge meiner Suche nach neuen Wegen im Allgäu stieß ich auch auf den Kienberg bei Pfronten.

Um den Weg auf den Kienberg – vor allem darum, ob und warum oder auch nicht er in welcher Karte auftaucht - gibt es allerlei Gerüchte. Tatsache ist, in der Älteren unserer Karten ist er drin, in der Neueren nicht. In der OSM-Version bis 10/2013 war er drin, in meiner aktuellen Version 09/2014 ist er nicht drin. Das alles ist interessant genug, um auch mal einen Weg auf einen doch eher unscheinbaren Berg ins Auge zu fassen, zumal man daraus eine recht nette Runde machen kann.

Wie in letzter Zeit üblich, nahmen wir die ganz leichten Schuhe. Mein Knie steckt damit die Abstiege besser weg, weil ich mit den niedrigen Schuhen den Abstieg auf dem Vorderfuß besser hinbekomme. Der beste Allgäuer von Allen hat immer wieder mal ein Problem mit dem ehemals gebrochenen Knöchel und zieht daher ebenfalls niedrige Schuhe vor (jaja, alte-Leute-Gejammer, muss hier aber). Außerdem wollten wir ja nur auf den Kienberg.

Wir parkten am ersten Parkplatz auf der Straße zum Gasthof Vilstalsäge und folgten dem Forstweg zur Bärmoosalm (zwischendrin, von einem Büschel Stockschwämmchen verführt, stapften wir auch mal direkt den Wald hinauf). Man geht auf guten Wegen ein gutes Stück um den Kienberg herum und findet dann kurz vor dem Milchhäusel problemlos die einigermaßen deutliche Abzweigung zum Kienberg.

Das Steiglein ist schmal und geht gleich steil los. Der Kienberg ist überhaupt ordentlich steil und man muss gelegentlich sowas wie ‘Waldkraxeln’, also mit den Händen an Wurzeln und Bäume greifen. Gelegentlich ist der steile Wald von Felsen durchbrochen, wo man auch ganz gut hinlangen kann. Das ist alles nicht wirklich schwierig, aber es ist steil und man sollte nicht wirklich ausrutschen (man würde unangenehm tief fallen).

So lange es mehr oder weniger geradeaus hinauf ging, war das alles ganz OK, dann aber kam eine steile Querung auf schwach ausgeprägten Trittspuren direkt über einer Felswand, an denen wir unseren Schuhen nicht mehr trauten. Bergstiefel mit ordentlichen Sohlen und Kanten kann man gut in weichen Waldboden stellen, unsere weichen Schuhe mit den runden Sohlen mit wenig Profil eher nicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre alles gut gegangen, wäre aber einer ausgerutscht, hätte das einen fatalen Absturz bedeutet.

Das war uns die Sache dann doch nicht wert und so wurde erst mal der Keinberg aus dem Kienberg. Der steile Abstieg erforderte einigermaßen Konzentration, aber wo man hochgestiegen ist, kommt man auch wieder runter. Im Milchhäusel machten wir bei einer gemeinsamen Portion Kaiserschmarrn (mittelmäßig) und Kaffee (auch mittelmäßig) erst mal Lagebesprechung.

Eine richtig interessante Alternative fanden wir aber nicht, daher gingen wir zurück zum Auto (einschließlich einiger extrem unerfolgreicher Abstecher in den Wald) und beschlossen den Nachmittag auf der heimischen Terrasse, wo wir sogar den einen oder anderen Sonnenstrahl abbekamen. Zwischen diesen Sonnenstrahlen war es aber reichlich kühl.

Wir kommen demnächst wieder.

Von engel am 17.09.2014 21:29 • outdoorberg

Neue Wege

Montag, September 08, 2014

Die Sache mit dem Wetter ist derzeit ja ein wenig - ich sag mal unvorhersehbar.
Wobei - dass es regnen wird, kann man eigentlich schon vorhersehen.

Jedenfalls, und das ist der Grund für die kryptischen Sätze da oben, kann man zur Zeit nicht so wirklich planen. Dass weder unsere Fitness noch Verfassung momentan so richtig große fordernde Touren hergeben, ist eine ganz andere Sache und ist erst mal zweitrangig.

Weil aber immer dieselben überschaubaren Touren in der Nähe so langsam langweilig werden und zu dieser Jahreszeit eh alles überlaufen ist, habe ich angefangen, alle verfügbaren Karten (und Führer) auf neue Wege hin zu untersuchen. Es ist ganz erstaunlich, was man da so alles findet, wenn man genau schaut :-)

Von engel am 08.09.2014 21:13 • outdoorberg

OSM

Dienstag, September 02, 2014

Ich habe hier ja schon diverse Mal darüber geschrieben, dass ich GPS Geräte eine prima Sache finde. So ein GPS ist natürlich ziemlich nutzlos, wenn keine Karte drauf ist und auch da wiederhole ich mich und das sehr gern: Das OpenStreetMap Projekt ist einfach nur Klasse.

Mir war das nicht bewusst, aber das OpenStreetMap Projekt wird heuer 10 Jahre alt. Und in diesen 10 Jahren hat sich die Sammlung offener Geodaten von ein paar vereinzelten Datenhäufchen auf einer weißen Fläche zu einer absolut großartigen und detaillierten Landkarte gewandelt.

Hier kann man das sehr schön sehen: OSM, then and now

Von engel am 02.09.2014 20:35 • diary
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