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Arbeitswochende

Mittwoch, Mai 27, 2015

Angesichts der Wettervorhersage über das lange Wochendende hatten wir relativ spontan beschlossen, endlich mal das Wohnzimmer neu zu streichen. Zu früh war das auf keinen Fall ;-)

Ich kann hier nun ganz deutlich festhalten: Eine Handwerkerin bin ich keine. Nein, ich habe nichts kaputt gemacht und im Prinzip auch nur die Handlangerjobs gemacht, aber - ooooooh, Muskelkater an den unmöglichsten Stellen! Und wehe Knie und Hände und Nacken und überhaupt.

Den ganzen Samstag haben wir gebraucht, um das Wohnzimmer auszuräumen und vorzubreiten (abkleben, abdecken usw.), alle freien Flächen zu besprühen (es waren leider auch Flächen dabei, die gar nicht hätten besprüht werden sollen, beim nächsten Mal - in 15 Jahren oder so - werden wir noch mehr Zeit in die Vorbereitung stecken) und die Flächen, die nicht hätten weiß werden sollen, wieder zu putzen. Samstag Abend standen alle Möbel wieder im Wohnzimmer und wir lagen erschöpft auf den Sitzmöbeln herum.

Sonntag Vormittag brauchten wir für das Wieder-Einräumen des größten Teils des Wohnzimmers. Den (trockenen!) Nachmittag nutzen wir für eine kleine MTB-Runde über ziemlich bescheuerte weil furchtbar steile Trails, die ich mich nicht abfahren traute. Der beste Allgäuer von Allen meisterte die natürlich problemlos. Erst als es ganz steil und nass über Wurzeln ging, stieg auch er ab.

Montag wurde der letzte Rest Kruscht und Krempel wieder eingeräumt, dann planten wir eine sehr ambitionierte MTB-Runde über den Schwarzen Grat, Kreuzthal, Kreuzleshöhe, Kürnach und Schmidsreute, bei der uns zur Vervollständigung der Tag ausging. Dafür fanden wir in Eisenbach (Kreuzthal) ausgezeichneten Kaffee und Kuchen im Haus Tanne. Müssen wir uns merken, da kann man sehr gut Pause machen.

Die Route, die uns Basecamp geplant hatte, führte dann über schmale Bergwege und erfordete längere Schiebe- und Trage-Strecken, bei denen uns Kühe verständnislos nachsahen. War aber ganz gut zu machen und wir konnten bald wieder radeln. An dieser Stelle brachen wir die Runde ab, um daheim noch Zeit für feines und recht Capsaicin-haltiges Essen im Thai-Stil zu haben. Das entwickelt sich schön langsam zur geschätzten Sonntag-Abend-Essen-Tradition (auch wenn dieser ‘Sonntag’ ein Montag war) :-)

Von engel am 27.05.2015 06:17 • diary

Keine, Zeit, keine, Zeit, keine Zeit ...

Donnerstag, Mai 21, 2015

Viel zu tun im Büro und drumrum, ich komm zu nix.
Naja, eigentlich doch: 3 Touren am Wochenende, Trauermücken bei den neuen Chilis bekämpfen. Radeln, Klettern, Kino in München und Haushalt und Einkaufen und sowas gibt’s ja auch noch.

Eben hab ich im Kino Hubert von Goisern - brenna tuat’s scho lang angeschaut. Ich bin musikalisch ja nur Konsument und das ziemlich unkritisch, aber trotzdem fand ich den Film super. Sehr sehenswert.

Von engel am 21.05.2015 21:22 • diary

Einstein

Dienstag, Mai 12, 2015

Man glaubt es kaum, aber wir haben es tatsächlich mal wieder auf einen Berg geschafft :-) Einsam, weglos, ein wenig aufregend weil steil und ein klitzekleines bisserl kraxelig, sowas nehmen wir immer gern mit.

Balsam für die Seele, Sonne für die Haut (jetzt Sonnenbrand am rechten Ellenbogen, wo ich die Sonnencreme vergessen hatte) und Kater für die Muskeln. Naja, das Letztere hätte es nicht unbedingt gebraucht ;-)
Das Knie hat die knapp 900 Höhenmeter deutlich besser weggesteckt als die Oberschenkel, das ist sehr erfreulich.

Kaffee und Kuchen unten waren leider nicht ganz so erfreulich. Eigentlich nur 08/15, also nicht direkt schlecht, aber auf so einen perfekten Tag hätte halt noch perfekter Kuchen folgen sollen ...


Zunächst geht es den Höhenweg im Tal entlang.


Dann biegen wir Richtung Berg ab.


Und steigen weglos bis in die Scharte.


Wo wir auf den Steig über den Ostgrat treffen.


Der mit netten kleinen Einlagen erfreut.


Gipfelpanorama :-)

Von engel am 12.05.2015 21:15 • outdoorberg

Heimgeradelt

Freitag, Mai 08, 2015

Gestern die erste längere Radtour nach Hause. Der erste Versuch einer längeren Tour ist ja daran gescheitert, dass ich das GPS verloren habe (danach bin ich frustriert umgekehrt). Inzwischen ist das GPS ordentlich am Rad befestigt und ich konnte unbeschwert neue interessante Wege ausprobieren :-)

Der gestrige Weg durch den nördlichen Englischen Garten und die Isarauen (wo das eine endet und das andere anfängt kann ich nicht sagen) war ausgesprochen abenteuerlich, wunderschön und hat viel Spaß gemacht. Schnell war ich aber nicht ;-)


Oha


Die Enten waren schneller als mein Handy


Zu Fuß wäre einfacher gewesen ;-)


Sowas ist dann wieder wunderbar radelbar.


Am Ende ging es auf bekannten Wegen nach Hause.

Von engel am 08.05.2015 06:26 • diary

Dies & Das

Dienstag, Mai 05, 2015

Das Wochenende über den Feiertag war ruhig und ausnehmend verregnet. Manchmal hatte es derartige Schauer, dass das Wasser zentimeterhoch auf der Terrasse stand.

Am Samstag nutzten wir ein 3-Stunden-Regenloch, um auf dem Illerweg zum Bärlauchsammeln zu radeln, was eine arge Sauerei war. Von den etwas tiefer gelegenen Wegen hatte sich das Hochwasser erst vor Kurzem zurückgezogen (oder leckte noch so ein wenig am Weg) und hatte da tiefen Sumpf zurück gelassen. Wir und die Bikes sahen hinterher fast so aus, als hätten wir in Schlamm gebadet.

Für den Bärlauch war es höchste Zeit. Überall drücken schon die Blüten nach oben. Wir sammelten 550 Gramm (natürlich gewogen, man muss doch wissen was man hat :-)) Bärlauch, vorwiegend die kleinen Blätter von unten und froren sie in handlichen 100gr-Päckchen ein. Aus dem ersten Packerl gab es am Sonntag Bärlauch-(Semmel-)Knödel mit zerlassener Butter und Parmesan, hergestellt vom Besten Allgäuer von Allen. Absolute Spitzenküche, das :-)

Am Montag gab es endlich ‘Avengers: Age of the Ultron’. Der wurde schon anderweitig hoch gelobt und ich kann mich da nur anschließen. Der Film macht grundsätzlich schon Spaß weil er so schön Action-lastig und Comic-haft ist (und 3D sowieso) und erfreut zudem noch mit lauter Nebenschauplätzen, die wunderbar unerwartet sind. Allein schon deswegen überlege ich ein zweites Mal reinzugehen.

Am Dienstag hatte es in der Früh 18 (!) Grad. So warm kann ich noch gar nicht. Ich radelte in kurzen Hosen und T-Shirt und kam verschwitz im Büro an, obwohl München ja bretteben ist. Ein wenig mehr Zeit zur Akklimatisation würde ich mir sehr wünschen.
Auf dem Heimweg radelte ich trocken bis nach Neuperlach, wo mich vor der Haustür ein paar kleine harmlose Regenspritzer erwischten. Bis ich mit dem Rad im Aufzug bis zu meiner Wohnung hochgefahren war und das Rad auf dem Balkon verstaut hatte, war ein Gewitter aufgezogen, das bei offener Balkontür bis ins Wohnzimmer hinein spritzte. Das nennt man dann wohl Timing :-)

Von engel am 05.05.2015 22:10 • diary
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