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Jahresendtouren

Donnerstag, Dezember 31, 2015

‘Zwischen den Jahren’ war fantastisches Wetter, so dass wir jeden freien Tag unterwegs waren. Oben war es immer warm, unten und im Schatten durchwegs kalt und eisig. Nutzbaren Schnee hätte es nur in homöopathischen Dosen in ausgesuchten schattigen hochgelegenen Karen gegeben, deswegen waren wir immer zu Fuß unterwegs. Für Dezember waren die Touren recht ungewöhnlich, dafür aber durch die Bank sehr schön.

Breitenberg

Krinnenspitze

Thaneller

Steineberg

Säuling

Die besten Wünsche und rutscht gut rüber!

Von engel am 31.12.2015 17:28 • outdoorberg

Winterwochenende

Mittwoch, Dezember 16, 2015

Man kann es zwar kaum glauben, aber auch bei uns gibt es Winter. So ein klitzekleines Bisserl, ganz weit hinten oben im Eck.

Ich wollte da hinten im oberen Eck mal nachschauen, wie es denn wirklich aussieht, deswegen starteten wir am Samstag ins Kleine Walsertal, um die Ochsenhofer Köpfe zu überschreiten. Wenn die Bahn nicht läuft, ist es da immer nett und einsam. Vorsichthalber - wir hatten ja am Rangiswanger Horn ziemlich stapfen müssen - hatten wir die Schneeschuhe der besten Eltern im Gepäck. Ja, Schneeschuhe, auch wenn ich die Dinger schon mal in Grund und Boden verrissen habe.

In Baad war es eisig kalt. Man hätte damit rechnen können, hatten wir aber nur so halb, deswegen bibberten wir uns Richtung Walmendinger Horn in die Sonne hoch. Ab da war es angenehm. Anfangs war alles schneefrei, dann stapften wir über ein paar Schneeflecken, und gelangten schließlich an der Stütz-Alpe auf die Piste (also die Forststraße), ein weißer Streifen in braun-grüner Landschaft. Die Piste war gewalzt. Wo der Fußweg abzweigte, bei ca. 15cm Bruchharsch, legten wir die Schneedinger an und ja, mit denen lief es sehr angenehm.

Auf dem Fußweg galt es noch ein paar freie Stellen im Wald zu queren, aber eigentlich liefen wir ab da im Schnee und hatten das Gefühl, die Schneeschuhe seien sinnvoll und dienlich. Wir liefen auf dem Fußweg und dann auf der gewalzten Piste bis zur Muttelkopf-Gipfelstation und schauten uns dann um. Wir waren absolut und komplett allein. Keiner da, niemand! Einzelne Spuren führten über die Ochsenhofer Köpfe und das wäre sicherlich gegangen, aber uns lachte das Walmendinger Horn an. Wann kann man da schon mal allein hinauf?

Also ging es die Piste wieder runter in den Sattel und weiter zum Walmendinger Horn. Mit Gipfelkreuz und Aussicht und ganz und gar allein :-) Allerdings auch mit Wind. Zur Pause stiegen wir zur Gipfelstation der Bahn runter und hatten die volle Luxuspause, windgeschützt, mit Sitzgelegenheit, Tischchen und Aussicht :-)

Der Abstieg war dann ... nicht so toll. Wahrscheinlich muss man auch mit Schneeschuhen erst mal laufen lernen. Ich kann das nicht und hatte doch ein paar Problemchen damit, auf hartem Untergrund (Piste einerseits, gefrorener Deckel mit Pulver obendrauf andererseits) so abzusteigen dass das Knie nicht protestierte. Nunja.


Stütz-Alpe


Am Walmendinger Horn

Wo das mit dem ‘zuenen’ Skigebiet am Walmendinger Horn so nett gewesen war, fuhren wir am Sonntag zur Auenhütte, um dem ‘zuenen’ Skigebiet am Ifen einen Besuch abzustatten. Wieder mit Schneeschuhen, aber weil uns der Abstieg so gar nicht getaugt hatte, steckten wir die Minis an den Rucksack, die kann man auch mit festen Bergstiefeln fahren. Wir rechneten damit, dass auch am Ifen die Pisten schon präpariert waren.

Zu unserem Erstaunen war unten an der Liftstation ordentlich was los. Lauter Skitourengeher und zwar nicht nur ‘Locals’ sondern auch welche aus STA, M, RO, N, S, HDH und ähnliches. 200 km und mehr und um die Piste zum Ifen raufzusteigen? Präparierte Pisten waren übrigens Fehlanzeige, mir schwante Übles.

Wir stapften anfangs direkt unter der Bahn zur Mittelstation. Meist lag Schnee, auf auf dem exponierten Rücken war er allerdings schon ziemlich lückenhaft. Weiter oben war die Schneedecke geschlossen und der Schnee wurde tiefer. Zwar hatte er meistens einen auch mit Schneeschuhen tragenden Deckel, aber wir brachen gelegentlich doch durch. Vor allem über den Latschen und Felsen, was ziemlich doof sein kann.

Der ursprüngliche Plan war gewesen, über den Sommerweg zum Ifen selbst aufzusteigen. Als wir aber versuchten, mit den Schnee-Dingern querend den steilen Hang zum Gipfelaufbau aufzusteigen, 5 Zentimeter Pulver auf hartem Deckel, gaben wir nach der Hälfte auf. Schneeschuhe sind einfach nicht wirklich bergtauglich. Zu solchen Gelegenheiten verbiegt man sich Knöchel und Knie und Rücken und hat trotzdem kaum Halt.

Abgesehen davon scheint der Winteraufstieg auf den Ifen durch die obere steile Rinne zu gehen, nicht über den Sommerweg. Zumindest sahen wir 3 Leute da hinauf kraxeln und das sah doch einigermaßen anspruchsvoll aus. Da hätte ich mich erst mal ziemlich gegruselt, auch wenn von denen keiner Probleme zu haben schien.

Wir gingen stattdessen aufs Hahnenköpfle, den kleinen Hubbel hinter der Gipfelstation, wo wir grad noch in der Sonne Pause machen konnten, bevor der Ifen-Schatten den Gipfel erreichte.

Die Abfahrt war - gemischt. Wir hatten ja mit präparierter Piste (und weniger Schnee) gerechnet und waren nur deswegen mit den Minis unterwegs. Wie nicht anders zu erwarteten, waren die kleinen Ski der Tour nur bedingt gewachsen. Im etwas tieferen Schnee neigen sie dazu abzusacken (Ich warf mich auch direkt unter dem Gipfel genau deswegen in den Tiefschnee und schaufelte mir dabei einen Haufen Schnee in den Nacken. Brrr!) und in Bruchharsch oder Ähnlichem hat man mit Bergstiefeln ziemliche Probleme mit Kurven.

Dass die Tour auf den Ifen so stark frequentiert war, kam uns deswegen sehr entgegen. Die Aufstiegsspur war teilweise schon fast pistenartig ausgetreten. Wir versuchten so weit wie möglich auf dieser ‘Piste’ zu bleiben. Direkt unter der Gipfelstation erwischten wir aber die falsche Spur und gerieten in felsiges Karstgelände, in dem der Schnee die Löcher nur unzulänglich bedeckte. Unsere kurzen Ski trugen uns natürlich viel weniger als die langen breiten Latten der anderen und so brachen wir da gelegentlich ein. Dass wir da ohne gröbere Probleme durch kamen, war schlicht und einfach Glück.

Danach war die ‘Piste’ bis auf wenige Stellen sehr ‘pistig’ und wir hatten sogar Spass. Nach der Mittelstation nahmen wir die Straße (ist zwar langweilig, dafür bricht man nicht ein) und mussten nur 2 Mal abschnallen.

Die Sinnhaftigkeit der Tourgerätewahl (mit Skiern hätten wir uns deutlich leichter getan, rauf wie runter) kann man sicherlich anzweifeln, aber mir hat die Tour trotzdem gefallen :-)


Abbruch unterm Ifen-Aufbau


Abfahrt

Was Schneeschuhe betrifft: OK, es gibt Gelegenheiten, zu denen man die brauchen kann. Viele sind das aber nicht und in den Bergen befinden sich diese Gelegenheiten auch eher nicht.

Weil es aber ja kaum Schnee hat und zudem kein Schnee zu erwarten ist, hoffe ich, dass wir die Teile über den Jahreswechsel behalten können. Ich hab so meine Zweifel, ob man viel mit Skiern machen können wird. Und ohne Ski wird es halt schnell beschwerlich, wenn dann doch irgendwann Schnee kommt ...

Von engel am 16.12.2015 22:04 • outdoorbergski

Glück gehabt

Mittwoch, Dezember 16, 2015

Im Tower gegenüber zieht demnächst eine neue Firma ein. Gestern gab es da großes Bohei zur Ankündigung und es wurde da auch eine Art Messe-Stand aufgebaut mit Teppich in Firmenfarben, usw. Zwischen Gebäude und Radlständern.

Scheinbar ist beim Abbauen des Standes irgendwas umgefallen und hat Räder beschädigt. Ich war wegen Klettern mit dem Auto da, deswegen geht’s meiner Lola prima :-)

Von engel am 16.12.2015 16:59 • diary

Ähem. Ja.

Dienstag, Dezember 15, 2015

Gestern nach dem Kino musste ich den Altstadtring überqueren. Nach der ersten Spur sprang die Fußgängerampel auf Rot, aber bis die Auto-Ampel dann grün wird, dauert es ja immer noch ein paar Sekunden, also fuhr ich einfach weiter. Der Altstadtring ist aber ziemlich breit und hat noch dazu vor dem City-Kino einen ziemlich breiten Grünstreifen. Aus den paar Sekunden wurden ein paar Sekunden mehr - und die Auto-Ampel fing an umzuschalten.

Ich trat kräftig in die Pedale und erreichte die andere Seite kurz nachdem die Autos grün bekamen. Puh!

Und da ertönte hinter mir aus einem Polizeibus-Lautsprecher: “Herrschaften! Auch für die Radler gelten die Ampeln!”

Angehalten wurde ich aber nicht.

Von engel am 15.12.2015 05:59 • diary

Auf der Suche

Montag, Dezember 07, 2015

... nach Schnee.

Auf der Heimfahrt am Freitag sahen die Berge aus der Ferne (also von der B12 aus) erfreulich weiß aus, aber dass es sich da um bedeutungslose magere oberflächliche Reste handeln musste war mir eigentlich klar. Trotzdem, so ein klitzekleines bisserl Hoffnung kam auf. Nein, natürlich nicht Ski, aber die A…-Rodel vielleicht?

Der beste Allgäuer von Allen prustete bei meinem verhaltenen Vorschlag in seinen Kaffee und murmelte was von hoffnungslosem Optimismus. Ich war dennoch geneigt, die Dinger heimlich einzustecken, aber weil da zur Benutzung ja noch ein bisserl was dran hängt (wasserdichte Hosen, Handschuhe, usw., man wälzt sich ja quasi im Schnee damit), ließ ich die Dinger am Samstag dann doch daheim.

Ich wollte Sonne und südseitig und hatte daher den uns bislang unbekannten Aufstieg von Sigiswang auf Rangiswanger Horn ausgesucht. Dass das bis fast ganz hinauf eine Teerstraße ist, hatte ich in der Karte leider übersehen. Als sich daher nach etwa der Hälfte des Aufstiegs eine Gelegenheit bot, nach rechts zum Ofterschwanger Horn abzubiegen, nahmen wir die und ab da war der Tag gerettet. Netter Weg, nette Gegend, Sonne und wir fast ganz allein mittendrin :-)

Kurz vorm Ofterschwanger Horn dann im Schatten die erste Schneeberührung. Er trug nicht und unten drin war es sehr nass ;-) Das Horn selbst war frei, die schattige Querung zum Rangiswanger dann wieder nicht, es hatte knapp 10 cm und Eis. Vorm Rangiswanger Horn kamen wir dann in den zusammengeblasenen Schnee der letzten stürmischen Tage. Der war knietief, teilweise mit Deckel und trug auch nicht. Das Knie nahm das arg krumm, deswegen hatte ich auch eigentlich keine Lust auch noch auf dieses Horn zu steigen. Aber nunja, wir waren ja nun schon mal da und überhaupt.

Geradeaus direkt hochkrabbeln hoch war anstrengend und störte das Knie überhaupt nicht :-)
Oben genossen wir fast einsam (2 Leute am Gipfel außer uns) Tee und Aussicht und machten uns erst nach einer langen Pause an den Abstieg. Der ging gut, so lange wir im Schnee abstiegen, was nicht lang war. Danach folgte kurz Forstweg und dann die Teerstraße. Nicht gut.

Von der abgesehen, war das aber eine sehr erstaunliche einsame und nette Runde. Und immerhin waren wir jetzt auch mal zu Fuß auf dem Ofterschwanger Horn. Bisher waren wir nur mit dem Bike oben.


Schneelage im Illertal


Oben sieht es dann doch annähernd winterlich aus

Für Sonntag suchten wir eine sonnige Südseite und verlegten uns auf den Aggenstein. Einsam ist da natürlich nichts, dafür ist der Berg aber sehr schön. Statt am windigen Gipfel machten wir lang in einer sonnigen Mulde Pause, legen uns ins warme trockene Gras (Mitte Dezember auf etwa 1800m Höhe!) und ließen und von den frechen menschen-gewöhnten Dohlen belästigen, die Nüsse zu mögen scheinen. Auch direkt aus der Hand und auch wenn man richtig gut festhält.


Aggenstein :-)


Gams beim Sonnen

Auf der Samstagrunde hatte ich wohl das gute Bein deutlich mehr als sonst belastet, das erfreute mich mit schon am Sonntag einem wundervollen Muskelkater, der am Montag noch viel wundervoller war. Ich tappte in der Früh erst mal rückwärts ins Erdgeschoß. München-Radeln half ein wenig, im Büro rumsitzen eher nicht so, wie jedes Mal Aufstehen bewies.

Von engel am 07.12.2015 20:47 • outdoorberg

Arbeit, Klettern, Kino

Donnerstag, Dezember 03, 2015

Immer noch viel zu tun in der Arbeit. Manches eher nicht so erfreulich, anderes dafür schon: Ich habe endlich Zeit mit den diversen Previews der Server Betriebssysteme und den dazugehörigen Management Tools spielen. So richtig lustig ist die Variante, die weder eine Oberfläche (ähnlich wie Server Core) noch ein Kommandozeilen-Interface hat.

Beim Klettern am Dienstag haben wir uns nach der langen Pause endlich mal wieder an Überhänge gewagt. Alex ganz bravourös im Vorstieg, ich eher feige im Nachstieg. So im Nachhinein hätte ich das vermutlich auch vorsteigen können - aber ich brauche ja auch noch Steigerungsmöglichkeiten für die Zukunft ;-)

Wir haben die beiden Routen jedenfalls beide geschafft. Beides 6, die eine schwerer, die andere leichter, beide ordentlich anstrengend. Ich hab jetzt Muskelkater zwischen den Schulterblättern :-)

Kinomäßig wird es so langsam eng. Vor Weihnachten kommen ja lauter neue Filme raus, die man unbedingt gucken muss, aber die Zeit wird knapp. Ich tu mein Bestes, aber mehr als zwei Filme pro Woche sind natürlich nicht drin ;-)

Wie die Möglichkeiten eh schon knapp sind, ist es natürlich ärgerlich, wenn man einen - Hmm: nicht-so-tollen - Film erwischt: Youth. Ich bin nur reingegangen, weil ich Michael Cain, Harvey Keitel und Rachel Weisz mag und die Vorschau interessant aussah, aber ich hätte da doch besser vorher mal eine Rezension lesen sollen.

Wenn die Kritiken schon erst mal drüber schwafeln, wie sehr oder nicht sehr der Regisseur sich jetzt doch Fellini angenähert hat, dann ist das nichts für mich. Kritiken sind eh doof, je nachdem wer sie schreibt, vermiest einem dann einen Film auch vorab oder verrät Pointen. Das kann man nicht richtig machen.
Jedenfalls: gequirlter Quark, der Film. Intellektuell werde ich diesem Leben nicht mehr.

Heute dann endlich die Tribute von Panem, der zweite Teil von Teil 3. In 3D natürlich. Das entschädigt dann hoffentlich für die verschwendete Zeit.

Von engel am 03.12.2015 12:52 • diary
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