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Kleine (feine) Brötchen

Montag, Februar 29, 2016

Derzeit dominieren bei uns Startschwierigkeiten und weil zu später Start wie inzwischen oft erprobt gern mal in Stau und Generve endet, waren wir die vorletzten beiden Wochenenden (also die beiden vor dem letzten Wochenende) im Gunzesrieder Tal. Hauptsache draußen, der Rest passt dann schon.

Auch da hat es natürlich viele Leute und die dann oft in unangenehm großen Gruppen, aber mit etwas geschickter Planung (Ausweichen oder schlechtes Wetter nutzen), kann man wirklich schöne Touren hinkriegen :-)


Die letzte Sonne am Dreifahnenkopf


Der Schnee wurde schon schwer bei der Abfahrt


Sauwetter am Ochsenkopf ...


... wird belohnt mit wunderschönem Pulverschnee

Von engel am 29.02.2016 19:54 • outdoorski

*gähn*

Mittwoch, Februar 17, 2016

Ich sollte es ja eigentlich inzwischen wissen: die Sache mit den (möglicherweise?) anspruchsvollen Filmen ist nichts für mich. Diesmal habe ich mir Anomalisa angeschaut. Erstens weil der einzige Trailer, den ich gesehen habe, irgendwie interessant aussah und ausserdem - das hat nichts mit dem Film zu tun - weil er in der Kinobar vom Monopol lief und die finde ich ausgesprochen Klasse.

Hinter mir fing ein Mann leise zu schnarchen an. Sooo langweilig fand ich den Film dann auch nicht, aber so die rechte Freude am Film wollte auch nicht aufkommen. Weil - er ist halt schnarchlangweilig.

Montag hab ich Deadpool geschaut. Der liegt deutlich mehr auf meiner Linie ;-)

Und auf dem Rückweg (Montag) dann wieder Pegida. Zwischen Marienplatz und Siegstor oder so war alles gesperrt. Ich durfte dann aber doch noch durch die Absperrung, musste aber das Rad über den Zaun heben. Dabei habe ich mir leider mal wieder den Daumen verbogen und nun beschwert sich die Sehne wieder recht jämmerlich. Der Doc meint ‘ruhigstellen’, aber das sagt sich so einfach ...

Von engel am 17.02.2016 20:58 • diary

Saugerle

Montag, Februar 15, 2016

Wahrscheinlich wundert sich niemand, dass ich schon seit Jahren mit einem Saugroboter liebäugle. Anfangs waren mir die Dinger für ein Experiment aus Spaß an der Freude zu teuer, dann hab ich das Thema für eine Weile so halb vergessen.

Letztens aber wurden so ein Roboter in irgendeinem Artikel erwähnt und siehe da: die Dinger sind inzwischen richtig günstig. Oder vielmehr können günstig sein, reichlich teure Geräte gibt es natürlich auch.

Ich hab mir jetzt ein ziemlich billiges Saugerle zugelegt, das noch dazu in den Tests ziemlich schlecht abgeschnitten hat. Aber was soll ich sagen: hier in der Münchner Wohnung, die allüberall mit Laminat ausgelegt ist und durch die ich mindestens 6 Mal in der Woche ein Fahrrad in verschiedensten Verschmutzungszuständen schiebe, funktioniert der Kleine perfekt :-)

Von engel am 15.02.2016 21:30 • diary

Höferspitze

Mittwoch, Februar 10, 2016

Mager-Winter hin oder her, als verspätetes Geburtsagsgeschenk habe ich dann doch noch eine Skitour bekommen :-)
Mit stellenweise sogar schönem, ingesamt auf jeden Fall sehr akzeptablem Schnee, mit einer ausgesprochen angenehmen Aufstiegspur und sogar mit ausgezeichnetem Käsekuchen zum Abschluß! Sehr fein :-)

Für uns zum Merken:
Seitdem Skitourengehen so boomt, müssen wir umdenken. Halbwegs gemütliches Frühstück ist einfach nicht drin. Skitouren geht entweder sehr früh oder gar nicht. Naja, sehr spät wäre vielleicht auch noch eine Option.

Von engel am 10.02.2016 20:22 • outdoorski

Aufregung

Mittwoch, Februar 10, 2016

Gelegentlich krabbeln Techniker in unserem Teil des Rechenzentrums (das ist der Teil, der aussieht wie Kraut und Rüben, weil lauter Prototypen und haufenweise offene Systeme ohne Hülle rumstehen) herum und messen was immer man da turnusmäßig messen muss. Unsere Server sind natürlich alle hochgradig redundant (*hust*) und deswegen können da auch einzeln Strom-Kabel abgezogen werden und Ähnliches.

Aber wie gesagt: Prototypen. Und vor allem: uralte Prototypen. Da funktioniert dann gelegentlich doch nicht alles so wie es eigentlich sollte und ein einzelnes Netzteil bekommt dann vielleicht auf die Schnelle nicht so viel Leistung auf die Reihe, wie gerade nötig wäre. Oder die Redundanz ist gar keine sondern sieht nur so aus.

Jedenfalls hat über Mittag das große Chassis, in dem nahezu alle meine Blade Server stecken, die Füße durcheinander bekommen und quasi sekündlich um Hilfe gerufen (> 500 Mails in der Inbox). Jetzt steht das Chassis aber in Augsburg und mittags rum gehen die Kollegen halt auch zum Essen und so musste das arme Chassis knapp 45 Minuten lang um Hilfe rufen.

Unterdessen machte ich mir arg Sorgen um meine Server, denn die Sache mit dem Techniker wußte ich ja nicht und remote war einfach nichts zu wollen. So wie sich das Chassis remote präsentierte, hätte es auch gerade abbrennen können (naja, das zumindest wäre vor Ort wohl aufgefallen).

Am Ende wurde dann mit einem Reset wichtiger Komponenten und dem Neustart der der meisten Server doch alles wieder gut. Nix passiert ausser Aufregung :-)

Von engel am 10.02.2016 19:11 • techblog

Boing!

Montag, Februar 08, 2016

Eben das Rad auf dem Balkon aus verdehtestem Zustand wieder aufgesammelt und ordentlich abgelegt. Normalerweise steht das Rad aufrecht an der Brüstung. Aber es hat Wind.

Vorhin hat mich dieser Wind noch ganz freundlich nach Hause geblasen, auf der Bad-Schachener-Straße hatte ich richtig Rückenwind :-) Davor hat mich 3 Mal eine Böe einen halben Meter quer versetzt, das war nicht ganz so freundlich ...

Ich hoffe, das beruhigt sich bis morgen etwas, sonst wird der Weg ins Büro ziemlich abenteuerlich.

Von engel am 08.02.2016 21:12 • diary

Bestandsaufnahme

Mittwoch, Februar 03, 2016

Ich neige ja normalerweise eher nicht zur Introspektive, aber heute ist ein guter Tag dafür :-)
In mancher Hinsicht bin ich inzwischen besser drauf als mit 25, aber anderswo hat der Zahn der Zeit schon ganz schön genagt.

  • Am auffälligsten ist natürlich ‘das Knie’. Das hat zwar mit 25 auch schon rumgezickt, aber über das, was ich damals als ‘Schmerzen’ empfand, kann ich inzwischen nur noch lächeln. Im Nachhinein ist man ja immer schlauer und diese erste OP damals, die hätte ich vielleicht nicht machen lassen sollen. Oder vielleicht doch, weil ohne wäre es jetzt noch schlimmer, da war ja tatsächlich ein Problem (sagte man). Nix Genaues weiß man nicht, aber die Aussichten sind trüb.
  • Positiv ist die Sache mit der Fitness. Natürlich bin ich auf 1500m Freistil nicht mehr so schnell wie mit 25 (und genau genommen schwimme ich inzwischen zu selten, um da vernünftige Zeiten hinzubekommen), aber dafür habe ich Ausdauer und Kraft, von der ich früher nur hätte träumen können, wenn es mich irgendwie interessiert hätte :-)
  • Dass der Puls nicht mehr so hoch kommt wie früher merkt man nur, wenn man drauf achtet. Über 170 schaffe ich kaum noch. Die Auswirkungen sind natürlich eher in der Geschwindigkeit als in der Ausdauer zu merken, aber schnell war ich auch früher nicht. Im Endeffekt ist es mir aber egal, wenn ich überholt werde, Hauptsache ich komme hoch (und wieder runter).
  • Beim Faktor Beweglichkeit dagegen schaut es eher schlecht aus, allem voran natürlich die Knie. Das Rechte kann ich weder vollständig strecken noch vollständig beugen. Das Linke ist besser, aber auch da ist die Beugung ein wenig eingeschränkt. Der Rest ist noch ganz OK, aber - und da muss ich mich immer wieder an die Nase fassen - da tät mehr Übung nicht schaden.
  • Die Haare? Da schleicht sich inzwischen sehr viel Weiß rein, aber Blond sein hat auch Vorteile - man sieht das nicht sehr ;-) Zum Färben bin ich jedenfalls zu bequem, das muss man ja ständig wiederholen, also wird das Blond immer weiter ausbleichen, bis ich hoffentlich eine strohweiße Mähne habe :-) Denn immerhin, weniger werden die Haare nicht.
  • Augen? Naja, Lesebrille und so, ihr kennt das ;-) Dank der Laser-Behandlung bin ich aber immerhin die eigentliche Brille/Kontaktlinsen los. Das war schon recht lästig.
  • Der Rest zwickt und zwackt gelegentlich vor sich hin. Mal die Hüfte, mal der Knöchel, fast immer der linke Daumen. Alles nicht besonders erwähnenswert, außer vielleicht bei so einer Gesamtzustandsbetrachtung.
Von engel am 03.02.2016 20:46 • diary

Litnisschrofen

Dienstag, Februar 02, 2016

Da wegen der Schneelage ja eh keine übergroßen Abfahrtsfreuden zu erwarten waren, entschieden wir uns, am Samstag zum Litnisschrofen zu gehen, der skitechnisch eher wenig zu bieten hat, dafür aber oben mit ein paar Felsen aufwartet, was ja auch nicht zu verachten ist.

Im Tannheimer Tal hatte es deutliche Minus-Temperaturen und alles war hart gefroren. Relativ unerwartet war der Parkplatz unten schon ziemlich voll und wir hatten das Pech mit einer großen Gruppe zusammen loszugehen. Um deren Gequassel zu entgehen starteten wir erst mal ziemlich schnell, um sie abzuhängen. Der Fahrweg von Haldensee war bis auf eine Stelle noch fast durchgehend zu begehen und die 3 Lawinen, die es da meistens drüber spült, lagen auch schon alle unten.

Am Abzweig zum Litnisschrofen Krinnenspitze wurde es einsamer und wir waren allein auf dem teils recht harten und eisigen Waldweg. Ich warf mich an einer steileren, glatten Stelle recht ungeschickt auf die Spur und verbog mir erst mal das Knie ganz ordentlich. Nachdem der Schmerz versurrt war, konnte ich aber doch ganz normal weiter gehen. Nach einer Pause am ersten Sonnenfleck trafen wir auf die Heerscharen von Krinnenspitzen-Tourern von Bahn, konnten aber die meisten an der Strindenscharte zurück lassen. Die Krinnenspitze ist oben übrigens komplett blank.

Auf der Sonnenseite entlang des Litnisschrofen war es sehr idyllisch (blauer Himmel, weißer Schnee, grüne Latschen, Hach!) und sehr warm. Wir verweigerten die Spur, die auf halber Höhe am steilen Grat querte und legten eine eigene Spur etwa entlang des Sommerwegs an. Wir stiegen soweit es ging mit Skiern die Rinne hinauf und kletterten die letzten Meter zu Fuß zum Gipfel, den wir ganz allein für uns hatten. Es war allerdings recht ungemütlich da oben, der Wind blies uns in Böen Schneestaub um die Nasen.

Zur Pause stiegen wir ab und setzten uns im Schutz der Latschen in die Sonne, wo es weitgehend windgeschützt einigermaßen gemütlich war. Bis zur Strindenscharte gibt es 2 nette Hänge und beide hatten immerhin passablen Schnee ;-) Danach bleibt eigentlich nur die eher lästige Abfahrt auf der rechten Seite des Baches entlang des Aufstiegs am Waldweg. Und so kam es, dass ich den klassischsten aller klassischen Fehler machte: ‘Hey, da links am Bach hat es Spuren. Lass uns mal denen folgen, die kennen bestimmt eine schönere Abfahrt.’
(Zu meiner Entschuldigung: Es gibt tatsächlich sowohl Aufstieg als auch Abfahrt links des Bachs, nur kennen wir die nicht.)

Anfangs schien das eine feine Idee. Der Schnee war zwar nicht aufgegangen, aber es hatte immerhin erst mal freie Hänge. Dann führten die Spuren in den Wald und ich nahm an, gleich würde es ‘ums Eck’ gehen und wir würden auf dem Aufstiegshang der anderen Seite landen. Stattdessen führten die Spuren in immer unwegsameres Gelände, bis wir schließlich nur noch an der steilen Bachseite quer rutschen konnten und einen Zufluss nach dem anderen queren mussten. Ja, irgendwie hätte man da vermutlich schon mit allerlei lustigen Hindernissen bis zur Brücke kommen können, aber als uns dann ein Skistock in den Bach abstürzte, beschlossen wir, das als Zeichen zu sehen und auf der anderen Seite zum bekannten Weg hinaufzukrabbeln.

Boah, was für eine Aktion! Anstrengend, gefährlich und durchweg bescheuert.
Ich würde ja gern sagen, das machen wir nie wieder, aber die Hoffnung auf neue möglicherweise schönere Abfahrten wird uns sicherlich auch zukünftig wieder ereilen und man muss ja auch zugeben: So haben wir auch schon Interessantes entdeckt. Aber auf jeden Fall: Da werden wir mit Sicherheit nicht mehr reinfahren.

Was hingegen interessant aussah und bei Gelegenheit mal genauer angeschaut werden muss: Die steile Rinne auf der rechten Seite des Gipfels aufsteigen und auf Nordseitenrinne abfahren.


Tannheimertalblick


Aufstieg zum Gipfel


Oben :-)


Rückweg


Rutschspur am Bach


Abstieg zur Skistockrettung


Hinaufgekrabbel zur Abfahrt

Von engel am 02.02.2016 20:33 • outdoorski

Montagsradeln in München

Montag, Februar 01, 2016

Heute bin ich zum versehentlich (und ich verstehe gar nicht so richtig, wie das passiert ist) mitten in der Absperrung für den Pegida-Marsch gelandet. Die waren aber noch gar nicht losgelaufen, weil warum auch immer. Jedenfalls waren um die Absperrungen andere Menschen und weil die Pegidas noch gesammelt rumstanden, konnte wenigstens keiner auf die Idee kommen, ich wäre Sympatisantin. Immerhin.

Was den Marsch nun aufhielt, hab ich nicht verstanden, es waren jedenfalls haufenweise Bereitschaftspolizisten und ‘normale’ Polizisten umeinander und machten verschiedenste schwer verständliche Lautsprecher-Durchsagen (ich hab nicht richtig hingehört, war zu beschäftigt mit dem Drumherum). Gefilmt wurde auch. Wenn ich wo drauf bin, dürfte das jedenfalls schön auffällig sein mit meinem Lila-Schmetterlinge-Stormtrooper-Helm ;-)

Wenn ich richtig mitgezählt habe, ist das jetzt das dritte (oder vielleicht auch vierte?) Mal, dass ich mit den Märschen/Kundgebungen/Was-auch-immer in Berührung gekommen bin. Obwohl ich diesmal echt mittenrein geraten bin, war das eigentlich bislang am friedlichsten. Vielleicht weil die Polizei die Marschierenden und die Drumherum noch so weit getrennt hatten. Die anderen Male bin ich eher in die Randbereiche geraten, wo sich entweder Leute mit ‘München ist Bunt’-Schildern neu organisierten oder wo sich die Polizei mit randalierenden, grölenden und schimpfenden Menschen auseinander setzen musste. Ich nehme natürlich an, die unfreundlichen Menschen waren Pegida-Sympatisanten.

Zu mir war die Polizei heute jedenfalls ausgesprochen nett und machte extra die Absperrung wieder auf, damit ich auf der anderen Seite wieder rauskam.

Disclaimer:
Ich fahre natürlich nicht mit Absicht in die Demos rein. Ich mache mir aber auch keine Gedanken darüber, ob und wie ich die Dinger vermeiden könnte. Wenn ich durch die Stadt muss, fahre ich genau da entlang, wo es am schönsten/schnellsten/geschicktesten für mich ist.

Von engel am 01.02.2016 21:17 • diary
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