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Long way home

Donnerstag, April 21, 2016

Ist schon eine Weile her, dass ich mir richtig viel Zeit zum Heimradeln genommen habe.


Englischer Garten Nordende, FKK Sonnenbaderparadies


Einer von den vielen Isarauentrails


Fröttmaninger Berg


Münchenblick. Berge im Hintergrund dazudenken


Arena vom Wiesentrail den Fröttmaninger Berg runter


Isar mit kopflosem Schwan


Feringasee


Miniteich irgendwo im Feldwegenetz im Süden, gespeist vom Isar-Kanal


Ordentliche Felder

Von engel am 21.04.2016 18:48 • diary

Verkehrtes Wetter

Dienstag, April 19, 2016

Oder auch nicht, wie man’s sieht.

Dass der Sonntag ein gar gruseliger Tag werden sollte war von Anfang an klar. Für den Samstag konnten sich die diversen Wetterseiten nicht so recht entscheiden, ob der was werden würde oder eben nicht. Wie auch immer, an einem Tag wollten wir raus (Training für den bevorstehenden Urlaub, dringendst nötig). Samstag also.

Beim Frühstück schien die Sonne, aber schon am Parkplatz in Burgberg war sie weg. Beim Anstieg aufs Burgberger Hörnle (Normwalweg, nicht Grat) fing es schon mal an zu regnen, hörte aber bald wieder auf. Oben standen wir im Nebel und das änderte sich auch auf dem Weiterweg zum Grünten nicht. Dafür fing es wieder an zu regnen.

Wir bogen zum Grüntenhaus ab, wo wir auf der Terrasse (die trotz geschlossenem Haus freundlicherweise mit Bänken bestückt ist) immerhin trocken Brotzeit machen konnten, bevor wir im Regen abstiegen. Ganz unten, kurz vorm Auto, riss es auf, die Sonne kam raus ... und blieb bis Abends. So kamen wir immerhin zu den ersten Pfannkuchen des Jahres auf der sonnigen Terrasse. Auch nicht schlecht. Und für einen leichten Muskelkater hat es auch gereicht ;-)


Aufstieg zum Hörnle


Abstieg im Regen

Von engel am 19.04.2016 20:03 • outdoorberg

Wochenende

Freitag, April 15, 2016

Jetzt ist es also offiziell: Ich hab ein Amt bei der SAN.
Wie es sich für eine Ingenieuse und IT-Fuzzine gehört, natürlich das Internet-Referat ;-)

Die Mitgliederversammlung war diesmal in München im Alpinen Museum. Autofahren in und nach München zu Zeiten, wo andere auch unterwegs sind, sollte man meiden wie der Teufel das Weihwasser (deswegen radel ich hier ja alles, was radelbar ist) und so nahm ich den Zug. Alles gut vorbereitet, Bayernticket besorgt, verschiedene Varianten für die Hin- und Rückfahrt ausgedruckt, usw.

Samstagvormittag am Kemptner Bahnhof war ich dann ziemlich irritiert. Parkplatz? Fehlanzeige. Aber München übt ja im Fach ‘kreatives Parken’ und so fand ich dann doch ein Plätzchen für mein kleines Auto.

Dann sauste ich in den Bahnhof - inzwischen war es zeitlich schon ein wenig eng - und musste in der Halle nach dem ersten Blick auf die Anzeigetafel erst mal herzhaft lachen (brachte mir ein paar verwunderte Blicke ein). Ich hatte mich auf meinem schön ausgedruckten persönlichen Fahrplan der Bahn verguckt und war eine Stunde zu früh dran!

So kam ich zu einem teuren, aber recht guten Kaffee und einem früheren Zug als geplant. Nunja.

Die Mitgliederversammlung war, wie so MVs halt sind. Wenig verwunderlich wurde ich einstimmig gewählt, so wie die anderen Referenten auch. Gegenkandidaten gab es für niemanden.

Im Anschluss bekamen wir eine anstrengende und sehr interessante Führung durch die Ausstellung im Alpinen Museum: Über den Himalaya. Die Expedition der Brüder Schlagintweit nach Indien und Zentralasien 1854 bis 1858
Ich bin noch immer völlig beeindruckt von dem, was ich da gesehen habe. Vor allem von den Bildern!

Nach dem Abendessen - SAN-typisch gab es Burger im Mariannenhof: gutes Essen, mäßige Bedienung - kam das zweite Highlight des Abends: Der Vortrag von Andi Dick über seine Expedition zum Denali. Sehr sehr sehenswert, amüsant und beeindruckend. Leider musste ich vor dem Gipfelsturm (so er denn noch kam, heisst das) weg, aber auch diese Bilder hab ich noch immer im Kopf. Den einen oder anderen fernen Berg würde ich ja schon noch besteigen wollen, aber der Denali ist ganz deutlich nicht auf der Liste.

Am Sonntag ging es nochmal zum Froschteich an der Dreiangelhütte. Diesmal zu Fuß und es hatte auch Frösche. Leider nicht so viele wie erwartet. Ob das nun daran liegt, dass die Frosch-Population im Starzlachtal so geschrumpft ist oder ob wir zu früh oder zu spät dran waren, ist schwer zu sagen, ich fürchte aber Ersteres, weil der Teich vollständig aufgetaut war und nicht nur wenige Frösche sondern auch wenig Laich zu sehen war.


Krokusse ...


... und Frösche

Von engel am 15.04.2016 03:39 • diary

Raderlebnisse

Mittwoch, April 06, 2016

Heute relativ früh die Arbeit verlassen, um ins Kino zu gehen. Der Weg zum Kino führte durch den vorderen Teil vom Englischen Garten, wo die Enten, Gänse, Raben und alle möglichen anderen Vögel am Kleinhesseloher See und seime Zufluß unterwegs waren. Ein Gänsepaar hatte bereits zwei Küken (heißen die bei Gänsen auch so?) und sowohl die Küken als auch die Altvögel zupften direkt am Weg eifrig frisches Gras.

Von Menschen, radelnd oder zu Fuß unterwegs, liessen sich die Vögel nicht stören. Der Rabe aber, der in vorsichtigem Abstand zu den Altvögeln um die Gruppe herum hüpfte, wurde in regelmäßigem Abstand zischend angefaucht und vertrieben. Ich habe sehr gern eine Weile lang zugeschaut.

Ein großes Lob für den Trek-Store an den Highlight Towers muss ich mal loswerden. Ich geh da immer hin, wenn irgendwas ist, weil der Store so günstig liegt, aber so richtig was gekauft habe ich bislang noch nicht. Das Teuerste war die neue Kette samt Montur, dicht gefolgt vom Austausch eines kaputten Schlauchs. Allzu reich wurde der Store davon aber nicht.

Aber die Jungs da sind immer extrem nett und hilfsbereit und haben mir schon mit allerlei Kleinigkeiten ausgeholfen, oft für lau, was wirklich sehr großzügig ist. Heute beispielsweise mit 2 Beilagscheiben und einer selbstsichernden Mutter für den Zubehör-Ständer an meiner Lola. Die ist namlich heute an der Bank beinahe umgefallen und ich konnte grad noch die Schraube retten, die sich gelöst hatte. Schnell mal irgendwo solchen Kleinkram zu bekommen, ist echt super!

Von engel am 06.04.2016 18:16 • diary

Zusammenfassung II

Mittwoch, April 06, 2016

Obwohl wir in letzter Zeit so schrecklich viel gearbeitet haben (und ich zudem in München sehr beschäftigt war, so dass die Berichte dazu gelitten haben), hat die Zeit dennoch für ein paar Touren gereicht :-)

Noch vor Ostern erwischten wir traumhafte Verhältnisse mit wirklich unerwartet gutem Pulverschnee im Gramaiser Schafkar. Kurz drauf waren wir leider für die Frösche am Weiher an der Dreiangelhütte zu früh dran und übten beinahe umsonst, wie Radeln im Schnee geht (nicht gut, wenn der Schnee weich wird ;-)). ‘Beinahe umsonst’, weil ich den Ausflug auch ohne Frösche und trotz der Anstrengung echt lustig fand.

Am Ostermontag waren wir nochmal im Gramaiser Schafkar und erwarteten frischen Pulverschnee nach den letzten Niederschlägen. Der Pulverschnee war auch da und wir freuten uns auf die Abfahrt wie Schneekönige, aber dann zog Schleierbewölkung auf, tauchte den Kessel oben in beinahe Sauna-ähnliche Verhältnisse und der Schnee fiel innerhalb einer guten halben Stunde völlig zusammen. Der Schnee wurde in Windeseile total schwer und fing an von allein aus den steileren Flanken abzurutschen. Die Abfahrt war dann nicht nur schwierig (tiefer Pappschnee, Knieweh, bäh!) sondern wurde zudem immer gefährlicher. Wir waren sehr froh, als wir unten waren.

Letztes Wochenende mit angekündigter Warnstufe 4 nutzen wir für die erste Bergtour. Fast schon traditionell war das der Einstein, der oben zwar noch gut Schnee hat, aber auch einige freie und trockene Wiesen, in denen man wunderbar in der Sonne liegen und Frühling genießen (und leider auch Sonnenbrand kriegen) kann.


Schafkar I


Schafkar II


Königsträßle I


Königsträßle II


Nochmal Schafkar I


Nochmal Schafkar II


Einstein I


Einstein II

Von engel am 06.04.2016 03:46 • outdoorski
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