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Crosstrainerlaufen

Donnerstag, Juni 29, 2017

Seit dem neuen Kletter-Arrangement fehlt mir wieder ein Tag, an dem ich ins Fitnesscenter gehen kann. Hauptsächlich, um da auf dem Crosstrainer zu laufen, weil ich glaube, dass das den Muskeln rund ums Knie gut tut, ohne das Gelenk selbst allzu arg zu belasten. Mein Orthopäde ist davon nicht wirklich überzeugt, aber ich ignoriere ja seit 20 Jahren, was mir die Orthopäden sagen und bin bislang ganz gut damit gefahren. Knie-Stress (also Bergsteigen) ohne Training ist bestimmt schädlicher.

Das vage Vorhaben, dann halt ‘zwischendurch mal’ ins Studio zu gehen, ist kläglich in die Hose gegangen. Hätte ich mir denken können. Ich bin jemand, die einen geregelten Ablauf braucht, um auch das eher unangenehme Zeug unterzubringen. Ja, ‘eher unangenehm’. Crosstrainerlaufen ist langweilig, tut mir aber - meine ich - gut.

Ich habe jetzt mal vorläufig den Donnerstag zum Fitnesscentertag erkoren. Heute habe ich auch wie geplant 45 Minuten (+ 5 Minuten Cooldown) Intervall-Rennen auf dem Crosstrainer hingekriegt. Obwohl es draußen inzwischen ja angenehm kühl geworden ist, war das eine ausgesprochen schweißtreibende Angelegenheit.

Aber egal, dafür gibts ja Duschen. Der Anfang ist gemacht, schaumermal, ob das auch weiterhin klappt :-)

Von engel am 29.06.2017 21:19 • diary

Vollsperrung

Mittwoch, Juni 28, 2017

Mittwoch ist Klettertag, deswegen fuhr ich sehr früh mit dem Auto ins Büro. Und was musste ich im Radio hören? Der Mittlere Ring war ab Effnerplatz komplett gesperrt (angeblich wegen einer nächtlichen Verfolgungsjagd und Spurensicherung, hab ich nicht weiter recherchiert)! Diesmal zahlte es sich wirklich aus, so früh gestartet zu sein, denn aussen rum über Unterföhring ging noch was.

Ich war um 10 nach 6 im Büro, die Kollegen kamen durch die Bank eine halbe bis ganze Stunde später, denn eine Sperrung des Rings im Berufsverkehr führt unweigerlich zum Verkehrsinfarkt. Überall.

Ich war rechtzeitig genug im Büro um stressfrei um 16:00h an der Halle zu sein. Genau genommen war ich sogar 10 Minuten zu früh da, denn wie ich feststellen konnte, hat es um Vier noch Parkplätze direkt an der Halle und die versehentlich gefundene Ausweichroute mit den Extra-Parkplätzen ist um diese Zeit völlig überflüssig. Es wird alles immer besser :-)

Klettern war Klasse (ja, sag ich immer, ist aber halt so :-)). Es war vergleichsweise kühl, die Haut an meinen Händen wird langsam widerstandfähiger und ich werde besser. Oder ich finde günstiger bewertete Routen, wer weiß ;-) Und der R. ist ein lustiger Kerl, mit dem hab ich immer viel Spass.

Jedenfalls legte ich problemlos 3 6+ Routen hin und schaffte eine 6+/7- beinahe. Den letzten Zug liess ich aus, weil ich plötzlich dringlich aufs Klo musste zum Tampon-Wechseln. Da ist Anstrengung in Bauch und Unterleib arg ungünstig ;-) Ich behaupte jetzt mal, den hätte ich auch noch hingekriegt, obwohl der Zug laut R. einer der schwersten der Route ist.

Nach dem Klettern war ich aber so alle, dass ich um 10 nach 9 alles hinwarf und ins Bett ging.

Von engel am 28.06.2017 22:00 • diary

Umgeplant

Dienstag, Juni 27, 2017

Die Wettervorhersage fürs Wochenende konnte sich nicht entscheiden, ob Samstag oder Sonntag besser werden sollte und wie überhaupt das Wetter werden sollte. Für Rest-Bayern war klar, dass es ein schönes Sommerwochenende werden sollte, Im Allgäu war gar nichts klar. Wir stellten uns auf Samstag als den besseren Tag ein und planten eine lange Bike&Hike Tour.

Beim Frühstück war aber von dem schönen Wetter rein gar nichts zu sehen und es sah eher so aus als würde es gleich losregnen. Die lange schöne Runde mit Mistwetter ruinieren wollten wir aber auch nicht, deswegen planten wir eine kürzere nähere Runde und warfen für alle Fälle Badezeug ins Auto.

Recht früh (hätte ursprünglich ja eine lange Tour werden sollen) starteten wir an der Gunzesrieder Säge. Es war bedeckt, die Gipfel (im Gunzesrieder Tal ja nicht sehr hoch) waren in Wolken und es wehte ein frischer Wind. Zum Radeln war es anfangs etwas kühl, als es aber hinten steiler wurde war es recht angenehm, obwohl es natürlich nach wie vor schrecklich schwül war.

Wir parkten die Räder an der Schwandalpe und gingen zu Fuß weiter. Der beste Allgäuer von Allen hatte sich auf eine Barfuss-Tour gefreut, aber da hatte ihm die Erinnerung einen Streich gespielt. Der Weg ist durchgehend mit scharfem splittrigem Geröll bedeckt und machte nur sehr mäßig Freude.

Zudem wehte dieser kühle Wind. Als wir kurz über der Schwandalpe in die Wolken kamen, wurde es noch unangenehmer, denn der Wind blies uns die feuchten kalten Nabelschwaden auf die nackte Haut. Und ich muss zugeben - wir hatten für schönes Wetter gepackt. Keine langen Hosen.

Bis zum Siplinger waren wir sehr einsam unterwegs und sahen im Wesentlichen schemenhafte Bäume und Türmchen (der Weg ist eigentlich sehr hübsch) und sonst nichts. Und es war reichlich kühl. Die Pause am Siplingerkopf fiel deswegen eher kurz aus. Aus dem Nebel kamen wir erst wieder an der Schwanalpe heraus.

Ohne Nebel wurde es umgehend angenehmer und wärmer. Und auf der Abfahrt ins Tal wurde es noch angenehmer. Je weiter wir runter kamen, umso wärmer wurde es und je weiter wir aus dem Tal raus kamen, umso sonniger wurde es. Bei Kaffee und Kuchen an der Alpe Gerstenbrändle (extrem empfehlenswert!) konnten wir uns an vereinzelten Sonnenstrahlen aufwärmen :-)

Am Sonntag regnete es in der Früh und wir nutzten den Tag, alte und neue Ausrüstung zu checken, Zwiebel-Kombinationen zu testen und wo nötig Ersatz zu bestellen. Naja, und auch sonst Zeug zu kaufen. Wenn man erst mal in so einem Bergsportladen gelandet ist, springt einen (also mich) immer irgendwas an :-)


Start ins Gunzesrieder Tal


Knapp oberhalb der Schwandalpe kamen wir in die Wolken


Die Aussicht liess deutlich nach


Dafür wurde der Gratweg geradezu wildromantisch


Auf einem Grat kann man sich kaum verlaufen und so fanden wir den Gipfel


Auf dem Rückweg auch Nebel


Erst kurz vor der Schwandalpe kamen wir aus den Wolken raus


An der Säge dann sogar Sonne

Von engel am 27.06.2017 21:31 • outdoorbergmtb

Beschäftigt

Dienstag, Juni 27, 2017

Das ‘kleine’ Projekt, das mir ins Ohr gesetzt wurde, macht soviel Spaß, dass ich momentan zu nichts komme. Nicht mal zum Sport (zumindest unter der Woche), es findet sich immer eine Ausrede, warum ich unbedingt heim und daran rumspielen muss.

Nimmer lang, der Rahmen steht jetzt wirklich, es müssen ‘nur noch’ die restlichen Daten aufgesammelt werden. Das macht aber nicht so viel Spaß, wie das Drumherum programmieren, deswegen besteht Hoffnung, dass sich die Abende wieder normalisieren :-)
Wer gucken mag: Hier lang :-)
Ob ich das mal irgendwann in die Navileiste packe, weiß ich noch nicht. Könnte also sein, dass das der einzige Link darauf für immer und ewig bleiben wird.

Immerhin hat meine knappe Zeit aber dazu gereicht, der Lola endlich neue Griffe zu verpassen. Die alten sind nach gut 13.000 Kilometern inzwischen so eklig klebrig geworden, dass ich sie nicht mehr anlangen wollte. Irgendwann passiert das mit allen Gummigriffen, die Dinger sind einfach Schweiß-inkompatibel. Jetzt also neue Griffe, man kann das Fahrrad wieder anfassen :-)

Von engel am 27.06.2017 20:46 • diary

Wonder Woman

Freitag, Juni 23, 2017

Ich radelte sehr früh ins Büro, weil ich vorhatte, am frühen Nachmittag ins Kino zu gehen. Temperatur-technisch brachet das nichts (24 Grad um halb sieben!), aber dafür war es überall schön leer. Ich war um kurz nach halb sieben im Büro, das ist für Radeln bislang Rekord.

Die Temperaturen stiegen bis zum frühen Nachmittag auf 35 Grad, als ich mich aus dem schön klimatisierten Tower wagte, um ins Cinema zu radeln. Schön langsam, bloß nicht überanstrengen. Das Cinema ist im Sommer wunderbar klimatisiert, ich hatte vorsichtshalber eine Jacke dabei und brauchte die auch. Im Kino sitzen war allein schon deswegen ein Genuß :-)

Ich sah endlich Wonder Woman. Was für ein großartiger Film! Ich hatte viel Spaß daran, dass sich Diana überhaupt nicht um Erwartungen der Zeit schert und einfach davon ausgeht, dass sie ernst genommen wird. Ausserdem ist sie teilweise so schön naiv, passend dazu natürlich, dass sie so abgeschieden und idyllisch aufgewachsen ist. Alles in allem ein sehr schöner Superhelden-Film :-)

In der SZ wird der Film unter dem Aspekt ‘Gleichberechtigung’ besprochen und ich kann mich da nur weitgehend anschließen. Endlich werden Frauen - nicht nur die Superheldin - als Menschen dargestellt und nicht nur als Beiwerk der ‘echten’ Helden. Im Artikel ist die Reden davon, dass den Kino-Besucherinnen reihenweise aus Rührung die Tränen kommen. Was soll ich sagen? Mir auch, wobei ich den Grund dafür eigentlich nicht klar bennen kann. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass die Amazonen einfach ganz normale großartige athletische Frauen sind?

Meine Empfehlung: Unbedingt gucken!

Nachdem ich langsam und gemächlich heimgeradelt war, verbrachte ich den Abend abwechselnd damit, die letzetn Touren aufzubreiten, bevor wir die nächsten machen und den Anfang der Ausrüstungsliste für den Urlaub im September zu machen. Inzwischen habe ich neue Gamaschen und dicke Expeditions-Handschuhe bestellt. Die Schuhfrage ist noch immer ungeklärt, mit vernünftigen Gamaschen, müssten aber die Hochtourenstiefel durchaus ausreichen. Hoffe ich.

Von engel am 23.06.2017 19:14 • diary

Sonntag, 18.06.2017: Nochmal Eissee-Baden

Donnerstag, Juni 22, 2017

Wir kamen ziemlich früh weg und waren daher erstaunt, dass es in Boden kaum mehr Parkplätze gab. Aber klar, ein langes Wochenende und die Hanauer Hütte hat auf.

Aber diese Leute waren schon alle drin im Parzinn, deswegen konnten wir in schöner (relativer) Einsamkeit zur Materialseilbahn radeln und zur Hütte aufsteigen. Dort musste eine Entscheidung gefällt werden. Weil doch noch mehr Schnee lag, als wir gedacht hatten, wandten wir uns zur Kogelseespitze.

Das Seelein vorm Gufelseejöchl, der Untere Parzinnsee, hatte tatsächlich noch ein wenig Eis drauf, der Gufelsee auf der anderen Seite des Jochs, auf den wir eigentlich spekuliert hatte, war hingegen völlig schneefrei. Zunächst aber gingen wir auf den Gipfel der Kogelseespitze und der Weg dort hinauf zog sich gefühlt wieder so lang hin wie immer, dabei braucht man da nur eine Dreiviertelstunde oder so.

Der Gipfel war recht voll, deswegen suchten wir uns ein sonniges windgeschütztes Plätzchen knapp drunter. Dort war es so nett, dass ich beinahe eingeschlafen wäre. Zum Sonnen und Schlafen wollten wir aber an den See, deswegen stiegen zum Unteren Parzinnsee ab.

Der war zwar wie gewünscht noch teilweise eisbedeckt, aber er ist insgesamt sehr flach, bestenfalls oberschenkeltief. Der beste Allgäuer von Allen watete zum Eis und versuchte dort ein paar Meter zu schwimmen, was aber nicht ganz einfach war. Am Ende ‘lief’ er noch ein paar Meter auf den Händen durch das flache Wasser. ‘Richtig’ kalt sei es auch nicht gewesen, beschwerte er sich. Ich fand das Wasser schon richtig kalt, aber ich muss zugeben, dass es doch ein paar Minuten dauerte, bis die Kälteschmerzen in den Füssen unerträglich wurden. Im Engeratsgundsee hatte das grad mal 10 Sekunden gedauert ;-)

Wir legten uns noch ein wenig in die Sonne (wo wir prompt einschliefen, was zu einem Sonnenbrand auf meinem Bauch führte) und stiegen dann zur Hanauer Hütte ab. Dort gab es schlechten Kaffee und recht guten Zucchini-Kuchen.

Dann Abstieg zu den Rädern und erholsames Runterrollen zum Auto.


Bilderbuchstart in Boden


Sehr vorsichtig schauendes Kalb hinterm ersten Gatter


Vor der Hanauer Hütte


Blümchen-Idylle mit Schmetterling (Kleiner Fuchs)


Auf dem Weg zum Gufelseejöchl


Kurz vor der Kogelseespitze


Eissee-Schwimmen mit Schwierigkeiten


Rückblick zur Dremelspitze

Von engel am 22.06.2017 21:35 • outdoorbergmtb

Samstag, 17.06.2017: Windig und kühl

Donnerstag, Juni 22, 2017

Beim Frühstück war der Himmel bedeckt, es war kein Stückchen blauer Himmel zu sehen. Wir hofften auf die Vorhersage, die wenigstens ein paar Stunden Sonne versprochen hatte.

Als wir in Rieden die Bikes ausluden, wehte ein so kühler Wind, dass wir ernsthaft Bedenken hatten, ob wir genügend warme Sachen dabei hatten. Als wir nach dem Losradeln in den Wald kamen, wo es windgeschützt war und bergauf ging, wurde es uns aber schnell warm.

Die Route zur Raaz-Alpe war voller als wir eigentlich gewohnt sind. Wir trafen auf wenigstens 5 Radler (im Verlauf von 2 Stunden, kann man also schon verschmerzen), alles Selbstradler, immerhin :-)

Wir trafen zu einem ungünstigen Zeitpunkt an der Raaz-Alpe ein, es waren nämlich alle Tische besetzt. Wir gingen also erst mal auf Galtjoch und Abendspitze und kehrten danach ein. Der frische Wind erwischte uns am Grat mit voller Wucht und es war ganz deutlich ungemütlich. Für die Gipfelpause versuchten wir zwar eine windgeschützte Mulde zu finden, aber das klappt nur so halb.

Der Kuchen an der Raaz-Alpe war riesig und gut. Zur Abfahrt packte ich mich in alles ein, was der Rucksack hergab und war froh drum ;-) Mein schönes Ghost ist ein tolles Bike und ich freue mich immer dran, wenn ich damit fahre, aber wenn die Bremsen heiß werden, dann quietschen sie. Das ist leider lästig.


Die Auffahrt zur Raaz-Alpe ist lang und kurvig


Die Alpenrosen blühen


Gemisches Wetter im Anstieg


Galtjoch


Abstecher zur Abendspitze


Abfahrt, vollverpackt

Von engel am 22.06.2017 20:12 • outdoorbergmtb

Kletter-Dinge

Mittwoch, Juni 21, 2017

Ich fuhr ordentlich früh ins Büro - mit dem Auto wegen Klettern, was ja neuerdings ziemlich anstrengend ist :-)
Um 6:00h war ich da (verkehrstechnisch ein Traum, nix los, ganz ungewohnt) und war lang allein. Das fühlt sich ein wenig seltsam an, so als sei man aus der Zeit gefallen.

Zum Klettern kam ich wegen eines Meetings 10 Minuten später los, als ich geplant hatte, aber der Verkehr und die Ampeln hatten ein Einsehen. Ich kam exakt um Vier an der Halle an, R. kam 1 Minute später. Passt!

Es war eigentlich zu heiß zum Klettern, da waren wir uns beide einig, aber da wir nun schon mal da waren, stiegen wir natürlich ein. Draußen, im Schatten. Für mich lief es sehr gut. Nach etwas Einklettern an leichteren Routen, schaffte ich 3 6+ Routen im Vorstieg. R. unterstützte von unten mit hilfreichen Tipps (hat was wenn man mit einem Ausbilder klettern geht :-)).

Im Gegensatz zum Klettern mit der ehemaligen Kletterfreundin, klettern R. und ich nicht zwangsläufig dieselben Routen, sondern suchen uns jeweils was aus, was uns halt grad taugt. Dadurch, dass wir so schön früh anfangen, haben wir viel Auswahl - anfangs jedenfalls. Während ich beim Zuschauen bei der eKF immer schon abschätzen konnte, wie schwer die Route ist und wo die wahrscheinlichen Problemstellen sind, ist das Zuschauen beim R. zwar sehr schön, sagt aber gar nichts darüber aus, wo ich nachher Probleme bekomme, weil der R. gern mal irgendwelche Übungs-Spielchen macht und eh so viel besser ist, dass er auf meinem Level sowieso keinerlei Probleme hat.

Klettern macht jedenfalls wieder richtig viel Freude und ich habe das Gefühl, ich lerne jedes Mal was. Schaumermal, demnächst tanze ich vielleicht wie der R. Achter-Routen rauf ;-) (arg unwahrscheinlich)

Zum Abschluss gab es ein Weißbier (alkfrei, ehklar) und ein Rucola-Stangerl auf der Bistro-Terrasse mit ein wenig Ratscherei dazu. Wunderbarer Nachmittag/Abend!
Und beim Heimfahren war der ganze Verkehr schon durch :-) Die Vorteile des neuen Kletterdate sind schon ziemlich zahlreich ...

Von engel am 21.06.2017 22:00 • diary

Vorschau-Freude

Dienstag, Juni 20, 2017

Beim morgendlichen Radeln war es ziemlich warm, aber angenehm leer. Das lag natürlich daran, dass ich deutlich vor den Schulkindern unterwegs war.

Nachdem der Tag strahlend angefangen hatte, zagen den Tag über immer mehr Wolken auf und es sah schon fast so aus als würde ich auf dem Heimweg nass werden. Aber es blieb bei den Wolken, Regen fiel keiner.

Nachmittags ging ich ins Kino und amüsierte mich köstlich bei Maria Mafiosi. Nett gemacht, wunderbar absurd und rundrum unterhaltsam :-) Und es gab die Vorschau für die Grießnockerlaffäre. Nachdem ich das erste Buch der Reihe gelesen habe, bin ich von den Büchern selbst eher unbegeistert, aber die Filme finde ich bis jetzt alle prima. Der Vorschau nach wird auch das wieder ein großer Spass :-)

Von engel am 20.06.2017 21:41 • diary

Nicht für mich. Ich muss noch immer unbedingt die Einlagsohlen tragen und bin eh nur so mittelprächtig vom Barfuß-Gehen begeistert (es sei denn, da ist samtweiche Wiese zum Draufrumlaufen). Der beste Allgäuer von Allen aber freut sich jedes Jahr drauf, endlich ‘unten ohne’ gehen zu dürfen.

Wir radelten das Retterschwanger Tal hinter bis zur Hinteren Entschenalpe. Früher waren wir da meistens allein, aber inzwischen gibt es so viele E-Biker (die ich einfach nicht ernst nehmen kann) und überhaupt Radler, dass da bis zur Alpe ganz schön Betrieb ist. Danach ist man aber bis zum Gängele doch wieder allein.

Wir hatten mit etwas Schnee gerechnet, aber selbst das Schneefeld vorm Gängele ist schon weg. Nachdem wir auf dem Grat angekommen waren, kamen uns zwar ein paar Leute entgegen, aber dafür, wie es unten am Gaisalpsee zuging, war echt wenig los. Den Gipfel hatten wir für uns allein.

Der beste Allgäuer von Allen war barfuß (Endlich!) von der Hinteren Entschenalpe losgegangen (bis zum Gängele ist alles weitgehend wiesig und schön zu gehen) und hielt auf dem Grat, wo es frisches scharfes Geröll hat bis fast zum Gipfel durch. Aber Füße kaputt laufen hat ja auch keinen Sinn, deswegen zog er die letzten 10 Minuten dann doch noch Schuhe an. Wenn man Fivefingers denn wirklich Schuhe nennen kann ;-)

Vom Gipfel aus kann man wunderbar nach Westen Richtung Kleinwalsertal und Bodensee schauen und da sah es wirklich arg dunkel aus. Wir hatten eh wenig Zeit weil wir abends ein Familientreffen hatten und hielten uns nicht lang oben auf. Abstieg ist ja nicht so meins, aber ich beeilte mich so weit es möglich war und für meine Verhältnisse waren wir sogar recht schnell.

Das erste Gewitter erwischte uns trotzdem noch 150 Höhenmeter über der Hinteren Entschenalpe. Als die ersten Tropfen fielen verpackten wir uns und die Rucksäcke umgehend und das war auch gut so, denn obwohl wir nur im Randbereich des Gewitter herum liefen, regnete es uns ganz ordentlich an.

Auf der Abfahrt fuhren wir aber recht schnell aus dem Regen heraus und bis wir am Auto waren, waren sowohl wir als auch die Räder wieder trocken.


Unten bahnen wir uns mühsam den Weg durch wandernde Kühe


Enzian


Kleines Extra für den Neffen: Die Route der Grat-Kletter-Bade-Runde


Zum Gipfel ist es noch weit


Geschafft! In Richtung Tiefland sieht das Wetter noch gut aus ...


... in der anderen Richtung braut sich Dunkles zusammen.


Und erwischt uns kurz vor den Rädern. Vollständig vermummt bei der Abfahrt.

Von engel am 20.06.2017 20:10 • outdoorbergmtb
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