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Sturm

Donnerstag, Januar 18, 2018

Morgens wurde im Radio vom Sturm der im Norden schon tobte und irgendwann auch in den Süden kommen sollte, berichtet. als ich ins Büro radelte, war es zwar windig, aber nicht stürmisch. Netterweise kam diesmal der Wind weitgehend von hinten, so dass ich schön geschoben wurde.

Richtig glatt war es nicht, aber es lag doch Schnee in verschiedensten Zuständen rum und ohne die Spikereifen wäre ich sicherlich viel langsamer gefahren (auch wenn ich das Potential der Spikereifen nicht voll ausschöpfe, man könnte da sicherlich noch viel rasanter um Ecken sausen). An einer Stelle war ich dann aber doch etwas zu begeistert. Als ich einen Schneebollen auf dem Radweg durchfahren wollte, um nicht drum herum fahren zu müssen, erwies sich der kompakter als angenommen und ich wäre beinahe über den Lenker abgestiegen. OK, verstanden.

Am Abend fand unser nachträgliches Weihnachtsessen statt. Die Firma spendiert Abteilungen, die so etwas veranstalten wollen, einen kleinen Unkostenbeitrag, aber die Infomail kam so spät, dass wir das vor Weihnachten nicht mehr organisiert bekamen. Aber das macht ja nichts, nach Weihnachten organisiert sich ein großer Tisch eh einfacher.

Wir waren in der Alten Heide gleich ums Eck von den Towers und es war nett. Einerseits natürlich, weil ich nette Kollegen habe und es nett ist, sich mit denen zu treffen und zu unterhalten und andererseits auch, weil es in der Alten Heide wunderbar bodenständiges Essen gibt. Ich hatte erst eine Leberknödelsuppe, dann Kaiserschmarrn, beides ausgezeichnet und genauso wie ich das gern mag. Der Kaiserschmarrn war riesig, aber halt auch so gut, dass ihn dann doch bis zum letzten Fetzen vertilgte. Boah, war ich pappsatt :-)

Auf dem Heimweg hatte sich der Sturm weitgehend gelegt (natürlich war es noch sehr windig), dafür regnete es in Strömen. Ich unterschätzte das ein wenig und als ich merkte, dass das doch eine Menge Wasser war, war eh schon alles zu spät und ich war weitgehend durchgeweicht. Beim Heimradeln ist das nicht schlimm, da kann man danach ja alles ausziehen und sich in frische warme Klamotten hüllen. Und irgendwann trocknen auch vollgelaufene Schuhe ;-)

Von engel am 18.01.2018 22:00 • diary(0) Kommentare

Startprobleme

Mittwoch, Januar 17, 2018

Da sich der Kollegen bei der Parkplatz-Freigabe-Whatsapp vertippte und schrieb ‘MORGEN frei’, parkte ich seit Langem mal wieder draußen. Nach kurzer Überlegung nahm ich einen Parkplatz vor dem CSU-Gebäude, denn da steht das Auto (bei längerem Fußweg) schon in der richtigen Richtung, um nach der Arbeit geschwind zur Kletterhalle zu sausen.

Ein guter Parkplatz bestätigte mir kurz darauf ein anderer Kollege, denn die netten Parkplätze auf der andreren Seite der Tower sind mal wieder von Kleinbussen belegt. Warum die wenigen Parkgelegenheiten der Gegend auch noch von allerlei Firmen annektiert werden dürfen, verstehe ich ja nicht ganz.

Kletter lief echt prima. Ich schaffte im Nachstieg sogar eine dreiviertelte 7- Route und sonst allerlei 6/6+ und 6+ Routen. Ich bin sehr zufrieden mit mir :-)

Was ich einfach nicht kann und wohl auch nie mehr können werde, ist Routen zu meistern, wo die erste Schwierigkeit vor der ersten Sicherung liegt. Ich habe einfach zu viel Angst vorm Runterspringen. Als ich diese Route im Nachstieg ging, schaffte ich den Anfang ziemlich problemlos, im Vorstieg ging nix.

Von engel am 17.01.2018 22:00 • diary(0) Kommentare

Neffengipfel

Mittwoch, Januar 17, 2018

Immer noch gab es im Allgäu keinen vernünftigen Schnee, deswegen traf uns die Anfrage des größten Neffen, ob er vielleicht eventuell am Samstag mit uns auf einen Berg gehen könnte, nicht hart. Wir wären vermutlich eh zu Fuß gegangen.

Wir parkten in Burgberg auf dem unteren Parkplatz und gingen dann unseren üblichen steilen Weg hinauf. Die Stürme der letzten Zeit hatten auch da ihre Spuren hinterlassen, aber umgefallene Bäume überklettern trägt ja nur zur Abenteurlichkeit so einer Wanderung bei. Dem Neffen gefiel’s ;-)

Es hatte so wenig Schnee, dass wir kurz sogar den Weg übers Hörnle in Betracht zogen. Die Mengen und vor allem der Zustand des Schnees auf dem normalen Weg (Eis) brachten uns von dieser Idee aber schnell wieder ab. Stattdessen stellen wir auf Grödel um, was das Gehen deutlich erleichterte.

Beim Losgehen waren wir unter den Wolken gewesen, auf dem halben Aufstieg kamen wir hinein und das tat der Umgebung sehr gut. Alles war wunderbar winterlich überfrostet und sah wunderschön aus. Zu unserer Freude begeisterte das auch den Neffen, der allenaselang Fotos machte.

Was ich trotz entsprechender Vorhersagen gar nicht zu hoffen gewagt hatte (der Nebel war so dick gewesen), traf ein: Kurz vor der Grüntenhütte kamen wir in die Sonne. Hach!

Wir stapften geradeaus zum Fernsehturm und gingen dann - nach sorgsamer Abwägung und eindringlichen Ermahnungen an den Neffen - zum Jägerdenkmal rüber. Das war nicht ohne und so ganz wohl war es mir da nicht, aber der junge Mann war die ganze Zeit sicher gegangen und ein Berg ohne Gipfel ist halt auch nix Rechtes. Zur Belohnung hatten wir das Jägerdenkmal eine halbe Stunde für uns allein :-)

Im Abstieg kehrten wir noch auf der Grüntenhütte ein, wo es zwar keinen Kuchen, aber Kaffee und eine wunderbar warme Terrasse in der Sonne hatte. Es hatte T-Shirt-Temperaturen :-)

Im restlichen Abstieg - der weitgehend im Wald liegt - waren die Grödel nochmal sehr nützlich.

Von engel am 17.01.2018 21:10 • outdoorberg(0) Kommentare

Mountain

Dienstag, Januar 16, 2018

In der Früh bei Nieselregen und Wind war das Radeln nur ein halbes Vergnügen. Verglichen mit dem was kurz nach Mittag um die Tower toste war das aber ein Spaziergang ;-)

Am Abend war das Unwetter weitgehend durch und ich radelte fast trocken ins Kino. Wind war natürlich auch und wehte mir meistens entgegen, was sonst? Ich sah Mountain. Das sind von einem Orchester unterlegte Berg-Aufnahmen, zu denen nur gelegentlich ein Sprecher aus dem Off etwas erzählt. Ich war im Vorfeld hin und her gerissen, ob das nun Quark oder gut sein würde. Aber mei - Berge, da muss ich ja fast hin.

Der Film ist sehr gelungen, wenn auch ein wenig amerikanisch. Und den ständig erhobenen moralisierenden Zeigefinger hätte man sich auch schenken können und lieber mehr auf Geschichte eingehen können. Aber es hatte wie erhofft wunderbare Bilder. Was das Orchester dazu spielt, passt auch sehr gut und Willem Dafoe als Sprecher aus dem Off war prima. Doch, kann man gut sehen!

Auf dem Heimweg Sturm und Schneeregen, ich kam ziemlich durchnässt zuhause an.
Und das frisch geölte Bike quietscht leider noch immer gelegentlich.

Von engel am 16.01.2018 22:18 • diary(0) Kommentare

Nachtrag 07.01.2018: Humbach-Hügel

Dienstag, Januar 16, 2018

Nachdem ich eine Nacht über die Skiwanderung geschlafen hatte, ging es dem Knie wieder besser, aber nochmal eine Skitour bei diesen Bedingungen wollte ich nicht machen. Zumal der Sonntag ja eh nicht besonders sonnig werden sollte.

Wir entschieden uns wieder für den netten Hügel über Humbach und marschierten diesmal sogar in leicht forciertem Tempo hinauf. Mit Stöcken zur Unterstützung.

Auch hier hatte der Sturm ordentlich gewütet und wir mussten veschiedene Hindernisse übersteigen. Kurz bevor man den Grat erreicht, muss man auch unter einem umgestürzten Baum durch, der sehr fragil an nur einem Ast an einem anderen Baum klemmt. Das war ein wenig unheimlich und wir witschen einzeln und sehr schnell drunter durch.

Wir nahmen wieder den Umweg über den anderen Grat für den Abstieg. Der schöne Blick übers Illertal zeigte, dass es nirgendwo im Allgäu Sonne gab, wenn es auch hinten über dem Hauptkamm heller war. Der Schnee wäre bestimmt wieder schecklich gewesen.

Von engel am 16.01.2018 22:05 • outdoorberg(0) Kommentare

Nachtrag 06.01.2018: Skiwanderung

Dienstag, Januar 16, 2018

Den verfügbaren Informationen war zu entnehmen, dass es am Samstag schönes Wetter aber Dreckschnee im Allgäu geben sollte. Möglicherweise hätte es weiter weg in der Höhe eventuell irgendwo schönen Schnee gegeben, aber das war uns zu vage. Wir beschlossen,ganz einfach eine Skiwanderung zu unternehmen.

Der Parkplatz im Ostertal war komplett vereist und wies damit schon auf die Bedingen allüberall hin. Wir wandten uns in die entgegengesetzte Richtung wie sonst und marschierten auf hart gefrorenem Schnee hinauf zur Alpe Birkach. Im Wald waren die Folgen der Stürme der letzten Zeit zu sehen, es lagen nicht wenige umgefallene oder abgerissene Bäume umher.

Wir kamen bald in die Sonne und machten erst mal Pause. War ja eine Wanderung ;-)
Der Weiterweg war ziemlich flach (aka ‘hatschig’) und führte an der Alpe Birkach vorbei auf den Forstweg zur Höllritzer Alpe. Erst dort ging es wieder nennenswert bergauf.

Der Schnee war sehr hart aber einigermaßen griffig (was angesichts der Berichte anderswo schon erwähnenswert ist). Im allerletzten Steilstück unter dem Grat war es mir dann aber doch ganz schön unwohl bei den Spitzkehren.

Bei der Gipfelrast sahen wir einem Abfahrer zu, der wie ich eigentlich auch vorgehabt hatte, die schmale steile Sonnenseite des Gipfelaufbaus abfuhr. Aber für Firn war es schon zu spät, das war schon tiefer Sulz. Wir nahmen deswegen doch lieber die hart gefrorene Schattenseite, in der es glücklicherweise keine Skispuren hatte. So schrappten wir nur über Regenrinnen, nicht aber über alte Spuren. Anstrengend und stressig für das Knie war es trotzdem.

Für den Hatsch bis zur Alpe Birkach mit dem kleinen Gegenanstieg legten wir nochmal Felle an. Von der Alpe bis zur Einfahrt in den Wald, war es nochmal flach und einfach zu fahren, dann begann der schlimmste Teil der Abfahrt.

Oben durch die umgestürzten Bäume war der Schnee weich und wir kamen erstaunlich gut durch, danach gab es alle Sorten Bruchharsch, die man absolut nicht haben will. Manchmal konnte man die Ski noch in eine Kurve zwingen, manchmal nicht. Wo Platz war, konnten wir die Ski immerhin auslaufen lassen, aber Platz war eher selten, weil es Bäche und Bäume zu umfahren galt.

Wir kamen irgendwie - fluchend, schimpfend, verzweifelnd - runter, aber Spaß war keiner mehr dabei. Das Knie nahm mir diesen Teil der Abfahrt dann auch ernsthaft übel. Aua.

Von engel am 16.01.2018 22:02 • outdoorski(0) Kommentare

Hirn-Karussell

Montag, Januar 15, 2018

Sonntag grub der beste Allgäuer von Allen etwas aus, was uns erst den Tag über immer wieder beschäftigte und dann bei mir im Bett für Gedanken-Karussell sorgte, so dass ich nicht einschlafen konnte. Meine Regel ist ja, dass ich nach 20 Minuten nicht-Schlafen-können aufstehe und nach München fahre, denn Schlafzeit vergeuden ist dämlich.

Also war ich mal wieder um Mitternacht unterwegs, was eigentlich noch besser als in der Früh ist, weil da noch weniger Fahrzeuge unterwegs sind als um 4 Uhr. Normalerweise bin ich aber ab spätestens 20:00h zu müde für Autofahren, deswegen wird Mitternachtsfahren wohl doch eher die Ausnahme bleiben.

Am späten Nachmittag sah ich im Mathäser The Commuter. Leider lief der Film zur selben Zeit sowohl im Original als auch übersetzt und noch dazu hat er keinen eigenen deutschen Titel, deswegen landete ich in der übersetzten Version, was ich erst merkte, als nicht nur die Werbung deutsch war sondern auch der Film. Und auch da brauchte ich ein paar Minuten um zu merken was nicht stimmte. Da machte es dann auch schon keinen Sinn mehr zu versuchen, das Missverständnis aufzuklären :/

So verpasste ich leider Liam Neeson im Original, was allein schon ein Grund ist, einen Film anzuschauen. Noch dazu fängt der Film recht langsam an, fast schon langweilig, so dass ich schon ganz schön enttäuscht war. Aber der Film nimmt dann glücklicherweise Fahrt auf und wird durchaus interessant. Immerhin. Wenn ich jetzt noch das Original bekommen hätte, hätte ich einen echt tollen Film gesehen, so halt - nix Liam Neeson. Beim nächsten Mal Mathäser besser aufpassen!

Auf dem Heimweg wurde die Lola mal wieder gewaschen. Das war höchst notwendig, die Arme war super-dreckig und schleppte tonnenweise feinsten Isarsand mit sich herum. Das Dampfstrahlen löste auch das lästige Bremsen-Quietsch-Problem, um das ich mich seit zwei Wochen drücke. Yay! Jetzt steht sie im Gang und darf über Nacht ordentlich durchtrocken, damit ich sie morgen in Öl ertränken kann.

Und noch eine gute Nachricht:
Der Provider hat mein Upload-Problem gelöst, so dass ich nun Peru Tag 14 präsentieren kann:

Von engel am 15.01.2018 21:41 • diary(0) Kommentare

Grauer Tag

Donnerstag, Januar 11, 2018

Beim Aufstehen war draußen dicker Nebel, ich konnte kaum bis zum gegenüberliegenden Haus sehen. Bis zum Losfahren hatte sich der Nebel etwas gelichtet, aber alle Autos waren dick und weiß eingeeist. Da freut man sich doch, wenn man radeln darf ;-)

Im englischen Garten hatte ich beinahe einen Unfall, denn direkt vor mir sauste eine Maus (also glaube ich) über den Weg. Sie rannte so knapp vor meinem Vorderrad über den Weg, dass ich nicht mal hätte anhalten oder ausweichen können, wenn ich gewollt hätte. Wegen einer Maus werfe ich mich aber nicht vom Rad, deswegen war es gut, dass sie sich allein in Sicherheit bringen konnte.

Am Abend sah ich Leisure Seeker, ein Film über ein betagtes Paar - er ist dement, sie ist unheilbar krank - die noch einmal mit ihrem Wohnmobil eine Reise machen wollen. Ich bin nur mäßig angetan, ohne dass ich das jetzt so wirklich an irgendwas festmachen könnte. Immerhin kommt aber gut rüber, was die Demenz mit John anstellt und wie schwer das für Ella ist.

Beim Heimradeln war es so neblig, dass ich ganz feucht wurde und frierend daheim ankam. Die vagen Pläne, eventuell noch zum Schwimmen zu gehen, fielen um, als ich zu frieren begann.

Zuhause wollte ich dann eigentlich den nächsten Tag der Peru-Urlaubs ins Netz stellen, aber das scheiterte daran, dass ich momentan nichts hochladen kann, was nicht mit dem Blog zu tun hat. Ich kündige hiermit also an, dass der Bericht demnächst weiter gehen wird :-)

Von engel am 11.01.2018 23:03 • diary(0) Kommentare

Heimarbeit

Mittwoch, Januar 10, 2018

Seitdem es die Pflicht zu Feuermeldern gibt, kann man am Jahresanfang leider nicht mehr so nett einfach nur einen Zettel mit den Wasserwerten an die Tür kleben, sondern muss tatsächlich für die Prüfung daheim sein. Deswegen also Heimarbeit und da traf es sich ganz besonders gut, dass die Wasser-Ablesung und Feuermelder-Prüfung mit dem Klettertag zusammen fielen. So entging mir nicht mal ein Radeltag ;-)

Der Arbeitstag begann allerdings mit Problemen, weil ich mich nicht auf mein Büro-Notebook schalten konnte. Ein Kollege patschte dem Büro-Notebook ganz einfach den virtuellen Knüppel übers Haupt (hart abschalten und wieder einschalten) und ich konnte mit der Arbeit beginnen.

Der Feuermelder- und Wasser-Mann kam auf den letzten Drücker im angekündigten Zeitfenster und ich kam deswegen etwas später los als geplant. Aber am frühen Nachmittag kann man noch ziemlich ungehindert in München Auto fahren, deswegen kam ich sogar zu früh in der Kletterhalle an.

Klettern lief gemischt. Erst schaffte ich souverän zwei 6+ Routen, dann scheiterte ich an zwei weiteren 6+ Routen. Bei der einen kam ich nicht mal bis zur ersten Expresse. Ich musste einen Meter runter springen (Abklettern ging da nicht) und fürchtete mich total davor. Aber ich kam einfach nicht weiter und irgendwann gingen die Hände halt auf. Dem Knie geht es aber gut.

Und ganz am Ende schaffte ich dann im Nachstieg eine 6+/7-, wo ich eigentlich am Einstieg schon aufgeben wollte :-)
Der R. hatte keine Zeit für den nach-dem-Klettern-Ratsch, aber ich hatte mich schon so auf einen Burger gefreut, dass ich halt allein ins Bistro ging. Mit einem Sitzplatz am großen Fenster in die Halle wurde es aber kein bisserl langweilig.

Von engel am 10.01.2018 22:38 • diary(0) Kommentare

Umstellung

Dienstag, Januar 09, 2018

Am Montag Vormittag wurde obadoba.de auf einen neuen Server mit einer neuen IP umgezogen. Das bedingte einen ganzen Rattenschwanz an Folge-Aktionen (vor allem die Umstellung sämtlicher DNS-Einträge quer verteilt im Netz), auf die keiner einen rechten Einfluß hat. Man hatte mir schon angedroht, dass das Weile dauern würde.

Am Dienstag Nachmittag sah aber immer noch alles komisch aus und so meldete ich mich dann doch mal beim Provider. Anscheinend war doch nicht der neueste Stand umgezogen worden und der Support berichtigte noch irgendwas. Damit sah dann alles ‘von außen’ schon mal wieder OK aus. Mein ‘Maschinenraum’ aber, also das Verwaltungsinterface für die meisten Teile der Site sah noch immer sehr seltsam aus. Kein CSS und Dreiviertel der Funktionen fehlten.

Ich musste nicht lang suchen um rauszufinden, dass auf dem neuen Server natürlich auch neue interne Pfade galten. Auf Nachfrage kam dann raus, dass mir alles, was ich hätte wissen müssen, schon letzte Woche geschickt worden war. Hatte ich aber überlesen :/ Der Supporter war aber sehr nett und schickte nicht geradeaus ein RTFM zurück ;-) Ich gebe ja zu, dass ich das manchmal schon gern machen würde, wenn allzu offensichtlich ist, dass da jemand einfach zu bequem war.

Dienstag Nachmittag ging ich dann das erste Mal seit langem wieder zum Crosstrainer-Laufen. Gute Vorsätze und so, natürlich. Genauso natürlich hatten auch viele andere solche guten Vorsätze und es war brechend voll. Ich hatte aber Glück, denn gerade als ich kam, wurde ein Gerät frei und als ich dann noch ein wenig Mucki-Training machen wollte, kam ich an alle Maschinen dran, die ich nutzen wollte. Ich musste nur die Reihenfolge ein wenig anpassen.

Danach dann The Greatest Showman. Das ist ein Musical und ich war etwas besorgt, ob das nicht lästig werden würde. Wurde es aber nicht. Das ist ein toller Gute-Laune-Film über Zirkus, dem es natürlich nicht schadet, dass Hugh Jackman die Hauptrolle spielt. Ich kam höchst erfreut aus dem Kino und habe jetzt unbedingt vor, demnächst wieder mal ‘richtig’ in den Zirkus zu gehen.

Krone ist ja gleich um Eck vom Cinema :-) Und ich will natürlich unbedingt weider ganz vor sitzen, ich bin nur noch nicht sicher, wo ich mich hinsetzen muss, um nicht Opfer der Clowns zu werden ;-)

Von engel am 09.01.2018 22:00 • diary(0) Kommentare
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