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Isar-Baden

Dienstag, Juli 31, 2018

Ich arbeitete Morgens daheim, um zur Gyn wegen eines Rezepts gehen zu können. Tja, Ferien, da war zu. Nunja, die Praxis ist nicht weit weg von daheim und der Umweg ins Büro ist auch vernachlässigbar. Habe ich halt gemütlich daheim angefangen zu arbeiten. Lästig waren nur die rauchenden Nachbarn.

Nachmittags war der vorletzte Physio-Termin. Ich bin zwar immer noch nicht von dem Therapeuten überzeugt (ich finde der redet zuviel davon, wie toll er ist, das ist also eher eine persönliche als therapeutische Sache), aber ich kann inzwischen definitiv sagen: das bringt was. Die Streckung wird gaaaanz langsam besser und aktuell tut das Knie auch relativ wenig weh. Ich fange gerade sehr vorsichtig an, mich verhalten zu freuen. Note to self: die Übungen weiter durchziehen!

Danach wollte ich eigentlich zum Feringasee radeln, aber auf dem Weg dorthin blieb ich an der Isar hängen. Am Ufer hinter dem Oberföhringer Wehr lagen vereinzelt Leute in den Nischen zwischen den Büschen am Ufer. Das sah gemütlich aus und als ich ein freies Plätzchen entdeckte, blieb ich da einfach.

Das war quasi mitten in der Stadt im hinteren Englischen Garten und es war erstaunlich einsam dort :-) Von den Büschen abgeschirmt sah ich nur hin und wieder Leute vor mir vorbei treiben und danach am Ufer-Pfad zurück laufen und war sonst mehr oder weniger allein. Schwimmen ging auch ganz gut und war angenehm kühl (kühler als der See letzte Woche). Die Isar vor mir war gut Brust-tief, da konnte man gut schwimmen. Und sie floß da gerade so schnell, dass ich gemütlich direkt vor meinem Plätzchen auf der Stelle schwimmen konnte :-)

Ich blieb bis die Sonne hinter den Bäumen am anderen Ufer verschwand und radelte dann durch die Hitze heim. Ich kam gerade noch rechtzeitig heim, um noch einkaufen zu können und freute mich dann daran, dass ich in der Früh alle Fenster zugemacht und die Vorhänge zugezogen hatte: drin war es kühler als draußen.

Von engel am 31.07.2018 23:00 • diary

Nix Besonderes

Montag, Juli 30, 2018

Am Sonntag konnte ich nicht einschlafen, also fuhr ich getreu meinem Vorsatz, nicht sinnlos Schlafzeit zu verschwenden, schon am Abend nach München. Sonntag Abend fahren hat was, stelle ich immer wieder fest. Da fahren nämlich noch keine LKW und ich komme noch schneller voran als sonst. Aber für mich Frühmensch ist das nur in den seltensten Fällen machbar.

Morgens bin ich dann aber immer etwas müder als sonst. Aber ich hab ja Gleitzeit, da kann man auch mal ein wenig länger liegen bleiben :-)

Am frühen Abend sah ich Ant-Man and the Wasp und amüsierte mich wie erwartet prima. Das ist echt viel Klamauk und es waren hochkarätige Leute dabei. Am Ende knabbere ich allerdings wie bei den Avengers: Infinity War noch rum. Wie will Marvel da wieder raus? Die Hardcore-Nerds wissen das wahrscheinlich alle schon, ich lasse mich aber überraschen. Der nächste Film kommt bestimmt :-)

Von engel am 30.07.2018 23:00 • diary

Sicario 2

Mittwoch, Juli 25, 2018

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nochmal zum Feringasee zum Baden zu radeln. Wegen Baden natürlich, aber auch weil ich mit der Urlaubsplanung noch zu tun habe und ich es sehr entspannend finde, in der Sonne zu liegen und über Eis zu lesen ;-)

Aber den Tag über kamen zwei fürchterlich juckende und ziemlich angeschwollene Stiche zum Vorschein (infizierte Mücken?), die die Idee, am See zu liegen, plötzlich nicht mehr so besonders toll erscheinen ließen. Kurz vor Feierabend bildeten sich im Norden noch dazu Quellwolken und die Sonne vor dem Fenster verschwand zeitweise.

Eigentlich war in der Wettervorhersage keine Rede von Gewittern, aber ich entschied mich dann doch für Kino. Vorher setzte ich mich in den Innenhof der City-Kinos, genoss Eiskaffee und las halt dort über Eis. Das war auch sehr entspannend :-)

Ich sah Sicario 2 und fand den wirklich sehr spannend. Und verglichen mit dem ersten Sicario vergleichsweise unblutig ;-)

Als ich aus dem Kino kam, war draußen alles nass. Anscheinend hatte es einen Gewitterschauer gehabt, das hätte mich am See, weit, weit weg von Allem, doch eher hart getroffen, weil ich nämlich überhaupt nichts gegen Regen dabei hatte. So gesehen: alles richtig gemacht :-)

Von engel am 25.07.2018 23:00 • diary

Feringasee

Dienstag, Juli 24, 2018

Der Tag war Sommer pur und beim Blick auf die Kino-Möglichkeiten und weil Schwimmen ja wegen viel zu voller Bäder eh nicht möglich gewesen wäre (Crosstrainer-Laufen geht grad eh nicht, wegen Knieweh und wegen drin und heiß sowieso), beschloß ich mal wieder an den Feringasee zu radeln und ‘richtig’ Baden zu gehen (also kein Sport sondern Sonnen und Rumliegen :-)).

Vorher war noch die dritte Physio und der Therapeut zeigte mir die Kniebeuger-Übungen nochmal im Detail und massierte am Beuger-Ansatz und am Strecker-Ansatz rum. Ersteres war schmerzhaft, letzteres angenehm. Eigentlich fühlt es sich gerade so an, als könne ich das Knie ein wenig besser strecken (dafür schmerzt es mehr, wobei natürlich nicht klar ist, woher das kommt), aber der Therapeut meinte, letztes Mal sei die Streckung aber besser gewesen. Tja, da weiß man jetzt auch nicht, wie das zusammenpasst. Naja, so lange da jetzt jemand rummacht, kann ich eh nix sagen, das muss sich ja alles nachher erst mal wieder einspielen.

Zum See radeln war unerwartet kompliziert, denn da wo die Brücke über den Kanal zum Speichersee ist, wird gebaut (eine Autobahnauffahrt?) und da war alles abgesperrt. Und zwar derart komplett, dass ich wirklich suchen musste, um einen Weg zum See zu finden. Mit dem Rad über einen 2m-Zaun klettern kann ich wirklich nicht. Interessanterweise war ich völlig problemlos innerhalb der Absperrung gelandet und suchte nun einen Weg hinaus. Für das nächste Mal Baden brauche ich einen neuen Weg, das war nicht schön.

Ich badete 2 Mal im erstaunlich warmen See und lag dazwischen in der Sonne und las im Führer für den übernächsten Urlaub :-)

Auf dem Heimweg fuhr ich zur Tankstelle mit den Waschboxen und reinigte das Rocky gründlich. Ich hatte sogar Ketten-Waschzeug dabei (umgefüllt in eine handliche Haaröl-Spray-Flasche) und das klappte gut. Die Kette und das Schaltwerk wurden ordentlich sauber. Ich hoffe darauf, dass die Schaltung nach dem Ölen dann nicht mehr ganz so hakelt.

Gelesen:
Noch ein bisserl was zu #Ausgehetzt.

Von engel am 24.07.2018 23:00 • diary

Ausgehetzt

Montag, Juli 23, 2018

Nein, ich war nicht da, hätte gefühlt aber dort sein sollen. Ja, schwach.

Andere waren aber da. Frau Göner und Frau Kaltmamsell erzählen wie ihre Demos gewesen sind.

Sonst war der Montag halt wie Montage so sind. Früh aufstehen, Autofahren (inzwischen schon wieder weitgehend im Dunklen), Radeln (Ha! Trocken!), Arbeiten (der Test-Server lebt noch) und dann Kino.

Ich sah Mamma Mia! Here we go Again!, obwohl der allerorten ganz schön verrissen wurde. Stimmt schon, der erste Film war besser, der ist aber auch sehr nett und macht gute Laune. Mehr will ich ja gar nicht von einem Film. Mein ganz persönliches Highlight war übrigens Cher als ‘Grandma’ :-)

Und ich wurde nicht mal auf dem Heimweg nass. Das ist deswegen erwähnenswert, weil es anfing zu regnen, als ich das Bike auf dem Balkon geparkt hatte.

Von engel am 23.07.2018 20:26 • diary

Freitag, 13.07.2018: Badetag

Freitag, Juli 20, 2018

Nach dem anstrengenden Klettersteig wollten wir nochmal ‘richtig’ Sommer haben. Für mich heisst das: am See in der Sonne liegen und Baden gehen, gerne auch verbunden mit irgendwo einkehren :-)

Aber natürlich radeln wir an solchen Tagen an den See, man soll sich ja ‘aktiv’ erholen ;-) Wir nahmen den Weg hintenrum zum See, beinahe über den Blender, und wurden dort mit vielen Faltern belohnt, die die Disteln dort super finden.

Auf dem Weg zum See (und vorher zum Brotzeitstüble) hätten wir eigentlich noch über den Kapf radeln wollen, aber in Eschach wurde fürs Sommerfest aufgebaut und wir hätten deswegen über die Straße hochfahren müssen, weil der Weg zur netten Allee versperrt war. Darauf hatten wir keine Lust, deswegen ging es direkt zum Brotzeitstüble und danach natürlich zum See. das war wunderbar :-)

Das Wochenende verbachten wir daheim mit weiter erholen, Garten- und Hausarbeit und Vorbeiten fürs große Grillfest am nächsten Wochenende. Ich fand das ausgesprochen gemütlich, der beste Allgäuer von Allen fing am Ende aber schon wieder an, mit den Hufen zu scharren, weil das Wetter dann doch recht gut wurde.


Auf dem Weg zum See


Dunkles Landkärtchen (Sommergeneration)


Dunkles Landkärtchen (Sommergeneration)


Tagpfauenauge


Kaisermantel


C-Falter


Admiral


Sommerseeidylle

Von engel am 20.07.2018 16:54 • outdoormtb

Nix los

Donnerstag, Juli 19, 2018

Der Tag begann warm und im Büro wurde es mir am Nachmittag wieder zu warm, weil die Klimaanlage nicht richtig funktioniert. Überhaupt sind die Umbauarbeiten überaus nervig, denn aktuell wird direkt über uns gebohrt und gehämmert. Ich kann sowas ja im Allgemeinen gut ausblenden, aber manchmal geht das halt doch nicht ganz.

Eigentlich hatte ich Schwimmen gehen wollen, aber ein Blick in die aktuelle Besucherzahl des Ungererbades brachte mich davon ab. da war es brechend voll und an Schwimmen wäre da ganz sicher nicht zu denken gewesen. Ja, das hätte ich mir natürlich schon am Morgen bei der Planung denken können. Wenn das Wetter so schön ist, sind die Freibäder voll.

Als Sport-Option wäre noch der lange Weg nach Hause möglich gewesen, aber da kenne ich ja inzwischen alle Wege und das finde ich inzwischen langweilig. Ich beschloss also, stattdessen Stunden aufzubauen, ich habe eh grad arg wenig auf dem Zeit-Konto. Es gibt ja keine Verpflichtung schönes Wetter zu nutzen ;-)

Am Abend sah ich dann Hotel Transylvania 3: Summer Vacation und der gefiel mir sehr gut, obwohl allerlei Kritiker die platten Gags da drin kritisieren. Ja mei, das ist ein Kinderfilm, da darf das so. Ich habe mich jedenfalls gut amüsiert und der Haufen englische Kiddies hinter mir (schätzungsweise 6-10 Jahre alt) auch.

Von engel am 19.07.2018 23:00 • diary

Donnerstag, 12.07.2018: Kraftakt

Donnerstag, Juli 19, 2018

Das Wetter sollte schön werden (und auch schön bleiben). Wir hatten uns deswegen eine Tour ausgesucht, wo man wirklich schönes Wetter braucht, einen Klettersteig.

Der Weg dorthin war erst mal hochgradig lästig, denn die Straße von der A7 über Jungholz war gesperrt und wir mussten übers Oberjoch ausweichen. Das ist dann gleich locker mal eine Dreiviertelstunde Umweg und nervt entsprechend.

Passend dazu war der neue Weg, den ich für den Aufstieg rausgesucht hatte, nicht-existent. Man sah zwar ein paar Trittspuren, aber wir wollten ja vorankommen und nicht den Tag mit Wegsuche zubringen. Glücklicherweise war das nur ein Umweg von 100 Höhenmetern bevor der Weg verschwand. Wir gingen zurück und stiegen über den normalen Weg zum Sabachjoch auf.

Von da kann man die lange Kante, an der der Klettersteig entlang führt schon ganz gut sehen. Bei solcherlei Dingen werde ich im Vorfeld ja immer erst mal ordentlich nervös (Kann ich das? Schaffe ich das? Wird was schief gehen?), unabhängig davon, ob ich das schon mal gemacht habe oder nicht, aber wenn ich dann erst mal eingestiegen bin, geht das glücklicherweise wieder weg :-)

Wir machten noch eine kurze Pause unter dem Einstieg, dann zogen wir das Klettersteig-Geraffel, Helme und (Yay!) Kletterschuhe an. Der beste Allgäuer von Allen stieg als Erster ein (und fluchte, denn der Einstieg ist echt ne Nummer), dann war ich dran. Nach dem zweiten Umhängen war dann auch das Bauchweh weg :-)

Die Kletterschuhe machten sich super im Steig, denn mit denen kann man viel besser auf Reibung gehen und damit wurden die schwierigen Stellen um einiges leichter. Anstrengend, besonders für die Arme, ist der Steig natürlich trotzdem und auch mit Kletterschuhen hat es ein paar Passagen, an denen ich mich wirklich nur am Seil hochhangeln kann. Aber verglichen mit dem letzten Mal hatte ich diesmal deutlich mehr Felskontakt :-)

Nach knapp 2/3 des Steigs kam uns jemand von oben entgegen. Der ältere Herr erzählte, dass ihm die Arm-Kraft ausgegangen sei und er deswegen beschlossen habe, abzusteigen. Er sei auch in die Sicherung gefallen. Er war oberflächlich etwas verschrammt und hatte schon blutige Fingerspitzen über den Handschuhen. Weia.

Aber so richtig helfen kann man ja in einem Klettersteig niemandem (nicht ohne Seil und Zusatz-Zeug jedenfalls). Wir konnten ihm deswegen nur Glück und Vorsicht beim Abstieg wünschen. Mich gruselte es bei der Vorstellung, ein paar der steilen und überhängenden Stellen absteigen zu müssen, ganz ordentlich!

Ich wurde im oberen Drittel auch ganz schön gefordert. Zwar ging mir nicht direkt die Kraft aus, aber zumindest die Energie wurde knapp und ich wurde entsprechend langsam. Der beste Allgäuer von Allen war ständig fast weg, weil er gar nicht so langsam klettern konnte, wie ich war (und man kann natürlich nicht überall warten). Ganz oben wird der Steig nochmal richtig schwer, aber wir erreichten den Gipfel ohne Probleme. Und gar so langsam war ich dann doch nicht gewesen, denn 2 1/4 Stunden sind völlig im Rahmen für den Steig :-)

Die Pause am Gipfel mit ordentlich Getränken und etwas zu Essen war aber sehr nötig. Es schien sogar Sonne und der Wind hielt sich in Grenzen. Der Gipfel der Köllenspitze ist breit und teilweise grasig, geradezu super-bequem. Wir schliefen alle beide ein und erwachten erst, als ein junger Mann am Gipfelkreuz anschlug.

Der hatte den absteigenden Herrn kurz überm Einstieg getroffen und konnte berichten, dass er ohne weitere Schäden unten angekommen war. Das war super, wir hatten uns schon allerlei Gedanken gemacht.

Der Abstieg durch die Rinne ist, seitdem die Stelle mit dem dicken Block entschärft ist, nicht mehr schwierig, man muss aber aufpassen, nicht mit Steinen zu werfen. Dann geht es nochmal kurz eine kleine Rinne hinauf und die Schwierigkeiten sind vorbei.

Wir hatten uns entschlossen, übers Gimpelhaus abzusteigen, um da einkehren zu können. Wir gönnten uns Weizen, Kaffee und Kuchen und alles war ausgezeichnet :-) Der Abstieg danach ist immer ein wenig nervig, aber es hilft ja nix, man muss ja runter. Für den Rückweg fuhren wir über Grän und Pfronten und das ging wirklich gut.


Das Ziel direkt voraus


Mit Navi auf Irrwegen. Naja, passiert.


Auf dem richtigen Weg :-)


Wir nähern uns dem Klettersteig


Einstieg


Manchmal kann ich nicht anders ...


Irgendwo in der Mitte


Oberhalb vom Bänkle


Geschafft :-)


Gipfelbild kurz vorm Abstieg


Auch der Rückweg ist nett


Übersicht mit Gimpelhaus


Die letzten Meter des Abstiegs

Von engel am 19.07.2018 21:33 • outdoorberg

Mittwoch, 11.07.2018: Kühler Gipfel

Donnerstag, Juli 19, 2018

Für den Dienstag war Schmuddelwetter in den Bergen angesagt und wir nutzten den Tag, um Muskelkater auszukurieren (also ich) und all dem was halt sonst so anfällt, wenn man daheim ist. Den Tag über druckste das Wetter ein wenig umanand und am Abend goß es Sturzbäche.

Am Mittwoch sollte das Wetter im Lauf des Tages immer besser werden. Wir hatten eigentlich eine grasige Gratrunde ausgesucht, aber nach so viel Regen nahmen wir dann doch lieber einen steinigeren Berg. Wir fuhren nach Baad und weil die Räder eh im Auto waren, benutzten wir sie auch.

Der Weg zur Bärguntalpe ist mit dem Rad erstaunlich viel steiler als man bei den Skitouren vermutet. Danach wird es erst mal richtig steil und dann sehr, sehr ruppig, aber wir kamen tatsächlich so weit, wie wir gedacht hatten. Der Weg ins Hochalpjoch ist relativ breit und krautig (und unten netterweise ausgeschnitten) und war sehr nass und schmierig.

Anfangs waren die Gipfel um uns herum in Wolken (und es war sehr feucht und schwül). Als wir den Hochalppass erreichten, sahen wir aber immerhin gelegentlich die Berge oder ins Tal. Inzwischen waren wir dem kühlen Wind ziemlich ausgesetzt und hatten eine Schicht Kleidung auflegen müssen.

Wir bogen zum Widderstein ab und kamen in die steinige Rinne. Ich gab bald auf, mit Stöcken zu gehen, man muss da doch recht oft an die Felsen fassen. In netter einfacher Kletterei erreichten wir den Gipfel, wo gerade 2 Leute die windgeschützte Mulde hinter dem Gipfel frei machten. Noch etwas Sonne dazu wäre nett gewesen, aber die zierte sich und blieb hinter Wolken. Wir gingen wieder.

Der Abstieg ist auch nicht schwer, aber dass ich da ohne Stöcke unterwegs war, merkte ich dann doch nach einer Weile :/ Nachdem wir die Rinne verlassen hatten, stiegen wir zum Hochalpsee ab, um dort - hoffentlich - noch eine sonnige Pause im Gras machen zu können. Das klappte leider nur so halb. Zwar war unser Plätzchen einigermaßen windgeschützt, aber die Sonne ließ sich doch sehr bitten und schien nur selten.

Wir nahmen den Weg am hinteren Ende des Hochalpsees, der laut Navi mit einer Unterbrechung oberhalb des Wasserfalls zurück auf den Normalweg führen sollte. Die Unterbrechung klärte sich kurz nach dem See auf: da hätte der Weg eine steile bröselige Flanke queren müssen, hielt da aber wohl nicht. Wir querten die Flanke und fanden den Weg - eher ein Pfad, bzw. Trittspuren - auf der anderen Seite wieder.

Ein kurzes Stück war der Weg gut zu gehen, dann verschwand er in Kraut und Büschen. Für uns bedeutete das: Durchwurschteln. Anders kann man das kaum beschreiben. Der Weg war tatsächlich ein Weg (ein alter natürlich), aber im Kraut kaum zu sehen und von den Büschen inzwischen ganz schön überwachsen. Aber er brachte uns zuverlässig bis zum Normalweg überm Wasserfall.

Der restliche Abstieg ging eigentlich recht schnell, war aber knie-mäßig übel, denn das zwickte bei jedem Schritt. Die Räder waren höchst willkommen, als wir dort ankamen, auch wenn das Radeln am Anfang wegen der vielen Blöcke eher schwierig war.

Die Bärguntalpe hatte leider keinen Kuchen mehr, daher verzichteten wir aufs Einkehren und fuhren direkt zum Auto ab.


Oberhalb der Bärguntalpe


Kurzer Nebelblick aufs Ziel


Die Stufe mit dem Wasserfall; sonst sind wir hier mit Ski unterwegs


Gaanz langsam hellt es sich auf


Hier geht es hinauf


Die letzten Meter :-)


Fröstelnd in der Gipfelmulde


Abstieg


Zerzauste Dohle (jung?)


Auf neuem Weg ...


... der echt zugewachsen ist!


Rückblick


Abfahrt

Von engel am 19.07.2018 20:25 • outdoorbergmtb

Auto-Tag

Mittwoch, Juli 18, 2018

Ich fuhr trotz bestem Wetter mit dem Auto, denn Abends war SAN Telko und ich hatte keine Lust drauf, die nach einem langen anstrengenden Heimweg zu halten. Und ob ich das rechtzeitig hinbekommen hätte, wäre eh fraglich gewesen. Allerbeste Gründe für Autofahren also (und ich hab das ja schon, um auch damit zu fahren), aber ich fühlte mich trotzdem den ganzen Tag latent schlecht, weil das Wetter so großartig war. Man kann sich das Leben auch ganz schön selbst schwer machen ;-)

Im Büro war irgendwas mit der Klimaanlage, Nachmittags hatten wir 27 Grad und das ist mir definitiv zu heiß.

Beim Klettern waren wir im Schatten und leichtem Wind draußen im Freien und das war soooo angenehm. Da konnte ich auch die Bilder vom Waltenberger Haus und der Mädelegabel in der Familien-Whatsapp gut verkraften ;-)

Klettern an sich lief eigentlich ganz gut, aber ich musste feststellen, dass mir der Köllenspitze-Klettersteig (Bericht kommt demnächst) trotz der Handschuhe die Hände beschädigt hatte. Schon bei der ersten Route taten sie weh und danach löste sich die Haut stellenweise auf den Handflächen ab. Am Ende konnte ich keine Griffe mehr anfassen. War trotzdem fein :-)

Von engel am 18.07.2018 23:00 • diary
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