Der Kollege mir gegenüber hat heute einen sehr runden Geburtstag (O-Ton: ‘Hat überhaupt nicht weh getan.’) und hat zur Feier der Gegelegenheit einen Berg Schoko-Muffins mitgebracht, die nun - wie üblich bei solchen Gelegenheiten - auf dem Tisch in der Büromitte stehen. Direkt neben mir.
Ich glaub ich zieh um. Meine Selbstbeherrschung bei Schokolade ist eh schon unterdurchschnittlich ausgeprägt, wenn mir dann auch noch ständig so ein leichter Schokomuffin-Geruch in die Nase zieht, dann ist es gleich aus. Unglücklicherweise hab ich eine Konstition, die den Verzehr von 10 und mehr Muffins völlig problemlos erlaubt ;-) Bis mir schlecht wird, dauert es wirklich lang.
Boah, den ganzen Tag lang der Versuchung widerstehen, das wird hart. Ich fang am besten gar nicht an mit dem Zeug. Im Moment halte ich mit Erdbeeren dagegen. Schmecken auch gut, haben aber viiiel weniger Kalorien ...
Herrje. In der Spezifikation, an der gerade tippsle, muss ich von verschiedensten Leuten Informationen zusammen sammeln. Ich hab den Status der Aufsammelei schön bunt markiert, damit ich ganz schnell wiederfinde, in welchem Kapitel ich was noch brauche, was noch diskutiert werden muss, usw.
Magenta, hab ich festgestellt, ist dabei eine Farbe, die unter allen Umständen zu vermeiden ist. Wenn man eine Weile an Text schreibt, in dessen Nähe sich eine mit Magenta markierte Zeile befindet, tanzt einem unweigerlich nach einer Weile eine leuchtend grüne Zeile vor den Augen herum. Keine der anderen Farben macht sowas.
Extrem irritierend.
... würde er werden, meinte der Kollege, und brachte zur Feier der Gelegenheit einen echt englischen Kuchen (aus deutschen Zutaten allerdings) mit. Mächtig mit Unmengen Schokolade drumrum und innen drin.
Mjam, Schoki, das ist meine Droge. Fein war’s, aber ... boah, mir ist schlecht!
Seit heute sind wir also vollständige Tochter des Konzerns, dem bisher nur Hälfte gehörte. Heute wird/wurde mit einem Paukenschlag alles umgestellt, was irgendwie nach draussen kommen kann. Mail-Adresse, Firmen-Website, Papierkram, Copyright-Zeugs, usw.
Passend dazu wird am Münchner Standort Ende April auch die Telefonanlage umgestellt, was neue Nummern für alle bedeutet, so dass wir im Prinzip unerreichbar werden. Irgendwen vergisst man ja immer beim Mitteilen der neuen Daten. Ist für mich ziemlich egal, aber für Leute mit Kundenkontakt stell ich mir das schwierig vor.
Mein Merkproblem mit den Namen der meisten Herren der neuen Führungspitze hat sich bisher nicht verbessert. Ich hab vorhin das Willkommens-Mail unseres obersten Bosses gelesen und komme nun nur unter schärfstem Nachdenken auf seinen Namen. Nachnamen, der Vorname ist futsch. Nunja, das wird bestimmt noch besser. Hoffe ich.
‘The Big Switch’ wird übrigens mit gutem Grund so bezeichnet, denn unser früherer zweiter Mutterkonzern besteht mit Vehemenz darauf, dass sein Name so schnell wie möglich überall verschwindet. Und überall heisst wirklich überall, die Software-Entwicklung diskutiert lustige Probleme, die entstehen können, wenn Registry-Schlüsel und Pfadnamen geändert werden und wie sich das auf die Kombination bestehender und neuer Produkte auswirken kann. Auch hier: Nunja, man wird sehen.
So lautet die neue Arbeitszeitregelung ab April. Also 42,3 Wochenarbeitsstunden und 3 Tage weniger Urlaub.
Im Vergleich zu 44 - 3 ist das schon ein Fortschritt, immerhin wird das jetzt weniger weniger Geld ;-)
Ich hab nicht lang überlegen müssen. Angesichts der freien Montage des besten Allgäuers von Allen ist mehr Geld bei gleichbleibender Freizeit (die es erlaubt, Gleitzeit auf- und dann auch wieder abzubauen) eine feine Sache.
Abruptes Ende eines Telefonats:
“Oh Nein! Die Geier! Die Kaffee-Geier sind da! Ich muss aufhören ...” *klick*
Da unsere Firma mehr oder weniger weit über Deutschland verteilt ist, findet ein guter Teil der Besprechungen als Telefonkonferenz statt. Ich find das OK, ich muss die Leute, mit denen ich arbeite nicht unbedingt sehen, damit das mit der Zusammenarbeit funktioniert.
So weit so gut, ich bin ganz und gar für Telefonkonferenzen. Was mich aber jedes Mal bis zum Erbrechen nervt, ist diese lästige Pausenmusik, mit der man zugedröhnt wird, bis der Veranstalter schliesslich auftaucht (was speziell bei dieser Telko auch mal länger dauern kann). Bisher hab ich noch nicht rausgefunden, wie man die abstellen kann. Würde mich auch nicht wundern, wenn da mal jemand Amok läuft, nachdem er eine halbe Stunde zugetönt wurde ...
‘Was nicht getestet ist, funktioniert nicht.’
Eisern und ehern und immer.
Erstaunlich, wie schwierig es ist, das zu verinnerlichen, obwohl es sich immer und immer wieder bestätigt. *seufz*
Mal wieder hab ich ein neues Projekt bekommen, bei dem ich zunächst wenig bis keine Ahnung habe. Uff!
Na, aber diesmal hab ich wenigstens schon mal einen Überblick, so dass ich nicht ganz so blank da stehe ;-) Sonst ist das natürlich eine interessante Sache, relativ von Anfang an dabei zu sein und was zu sagen zu haben. Andererseits wäre es ganz nett, mehr Zeit zu haben, um sich vernünftig einarbeiten zu können. Ich mag das eigentlich nicht besonders, bei Themen zu schwimmen und trotzdem was sagen zu müssen, das hat so was von Bungee-Jumping. Mit ordentlich Ahnung vom Thema tut man sich einfach leichter. Naja, wird schon kommen.