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Abenteuertour

Sonntag, Februar 11, 2018

Der große Neffe fragte schon Mitte Dezember das erste Mal an, ob er mit uns eine Skitour machen dürfe. Ich hab mich sehr darüber gefreut (Hey, die nächste Generation hat Interesse an dem was wir toll finden!) und natürlich sofort gesagt, dass wir das selbstverständlich sehr gern machen werden.

Und dann spielten weder Wetter noch Schnee so richtig mit. Wenn es schönen Schnee hatte, war die Lawinenlage so, dass ich den jungen Mann nicht mitnehmen wollte, wenn die Lawinenlage passte, war der Schnee so übel, dass man einen armen Skitourenanfänger nicht drauf los lassen wollte, weil der sonst einen Schaden für’s Leben kriegt. Oder es passten halt andere Umstände nicht, weil bei uns irgendwas anstand.

Aber dieses Wochenende sah schon von Weitem passend aus: Das Wetter schien mitzuspielen, der Schnee war vermutlich akzeptabel und die Schwester-Family war eh im Allgäu. Ich fing also an, die Ausrüstungsbeschaffung zu planen und stieß gleich mal auf die ersten Schwierigkeiten: Skitourenstiefel in der benötigten Größe gibt es nicht auszuleihen - jedenfalls nicht da wo ich nachfragte. Und - zweites Problem - ausleihbare Tourenski haben inzwischen durch die Bank Pin-Bindungen und damit fällt die Möglichkeit, mit ‘normalen’ Skistiefeln zu gehen auch gleich flach :-(

Schließlich fand ich dann doch ein Paar Tourenski mit Rahmenbindung in XL. Ich reservierte es umgehend und wir hofften aufs Wochenende. Je näher das allerdings rückte, desto schlechter wurde die Wettervorhersage. Immerhin schien aber der Schnee zu halten, weil es endlich mal klt blieb. Der Neffe wollte auch nach dem Auflisten aller zu erwartenden Schwierigkeiten auf die Skitour gehen und so gingen wir.

Da ja noch dazu Faschingswochenende mit sehr viel zu erwartendem Stau war, starteten wir schon um 7 und weil schon um diese Zeit der Tunnel blockabgefertigt wurde, nahmen wir den Weg übers Oberjoch ins Lechtal. Staufrei und mit nur wenigen Verzögerungen kamen wir in Namlos an, wo es bedeckt war, leicht schneite und nur -6 Grad hatte. Für Namlos ist das regelrecht warm ;-)

Wir marschierten die Forststraße hinter und über die beeindruckend hoch zugeschneite Brücke links hoch. Den steilen Hang entlang liegen ja immer Lawinen, aber die Menge und das Ausmaß sind dieses Jahr schon sehr beeindruckend. Entsprechend schwierig war die Querung über die Unmengen hart gefrorener Lawinenbollen.

Wir kamen deutlich höher raus als sonst üblich und folgten der Spur über einen neuen Weg durch Wald weiter das Tal hoch. Kurz bevor es links aus dem Bachbett raus über einen relativ freien Hang hoch geht, mussten wir nochmal einen sehr beeindruckenden Lawinenkegel queren. Dann waren die Schwierigkeiten geschafft.

Ingesamt hatte der Neffe sehr schnell gelernt, vernünftig mit den Tourenskiern zu laufen (und das obwohl er ja mit Pisten-Skischuhen unterwegs war) und hatte sich auch über die Lawinenkegel echt gut geschlagen. Jetzt kamen als nächste Schwierigkeit Spitzkehren dazu, die, das muss man zugeben, doch einige Übung erfordern. Und die Bedingungen waren nicht ideal, weil es einige recht harte und rutschige Stellen gab.

Er rutschte dann auch einmal aus und musste sich dann mit den blöden Tourenskiern rumschlagen, die sich gern sperrig allen Versuchen widersetzen, sie im Liegen unter Kontrolle zu bringen :-)

Es schneite die ganze Zeit leicht vor sich hin. Als wir noch im Tal waren, zeigte sich aber trotzdem die Sonne auf den Bergspitzen rundrum und wir schöpften Hoffnung auf eine tolle Abfahrt, denn oben war der Schnee tatsächlich nicht schlecht. Aber als wir uns dem Gipfelhang näherten, verzog sich die Sonne wieder hinter Wolken und die Sicht wurde schlecht. Das Licht war teilweise so diffus, dass man kaum die Spur erkennen konnte.

Und dann zogen Wolken rein und wir standen am Gipfel im Hochnebel mit Super-Aussicht auf die Wolken, in denen wir uns befanden. Immerhin war es nicht windig am Gipfel, aber auch die verlängerte Pause, die wir oben einlegten, brachte keine Sicht.

Die Abfahrt begann dann auch damit, dass wir bei quasi Null Sicht erst mal einen Weg über die enorme Wächte am Grat suchen mussten. Nachdem wir den gefunden hatten, hätten wir eigentlich einen recht schönen Hang mit recht schönem Schnee vor uns gehabt. Und er war auch mit so wenig Sicht ganz nett zu fahren, auch wenn es dem Neffen ein wenig schwer fiel, die Anordnung ‘Alle bleiben in Sichtweite voneinander!’ einzuhalten. Er wäre halt echt gern freeridermäßig da hinab gesaust, aber wir hielten alle paar Meter zum Sammeln, auch um nicht die richtige Richtung zu verlieren.

Immerhin lichtete sich im unteren Drittel des Gipfelhangs der Nebel, so dass wir wenigstens uns selber wieder sehen konnten. Das Licht blieb aber sehr diffus. Man konnte schwer erkennen, wo es rauf und wo es runter ging, was der Neffe dann auch feststellte, als er in der Rinne überm Treiensee in die gegenüberliegende Seite donnerte :-) Ich übrigens auch ;-)

Die restliche Abfahrt war dann sogar ganz nett. Zwar war es hart unten drunter, aber es fand sich doch fast überall noch ein klitzekleines bisserl Pulverschnee zum Abschwingen. Vor der ersten Lawine hatte der beste Allgäuer von Allen dann die prima Idee, doch über den Sommerweg abzufahren. Das war echt nett, so eine Art Skicross im Wald mit viel Quer-Rutschen (wobei die Herren da so schnell durch sausten, dass ich gar nicht so richtig hinterher kam) und das schlug den lästigen Weg über die Lawinenkegel natürlich um Welten.

Dann mussten wir noch durch den Bach (die schmale Fussgängerbrücke schien uns zu gefährlich) und über die Forststraße zurück zum Auto. Alles in allem war das eine richtig ‘echte’ Skitour, mit Hindernissen, wenig Sicht, teils schlechtem Schnee und Problemen und Schwierigkeiten und der große Neffe meinte trotzdem am Ende, dass es ihm richtig gut gefallan hätte :-)

Also ich würde sagen, das hat geklappt ;-)


Auf dem Forstweg (Zwerg und Riese)


Die zugeschneite Brücke


Lawinenkegelquerung


Lawinenkegelquerung


Die letzte Lawine


Der Neffe sortiert sich und die Ski


Wir hoffen auf Sonne


Diffuses Licht im Gipfelhang


Gipfel mit Aussicht


Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Pause in der Abfahrt


Bachquerung


Rückweg

Von engel am 11.02.2018 17:21 • outdoorski(0) Kommentare

Geburtstagskitour

Donnerstag, Februar 08, 2018

Dieser Winter erfreut zwar mit viel Schnee in den Bergen, die Qualität lässt aber - zumindest in den einfach erreichbaren Regionen - zu wünschen übrig. Aber—- es hatte geschneit, sogar runter bis in die tieferen Lagen (0,5 cm im Garten) und es war relativ kühl. Also kam was kommen musste - am Samstag eine Geburtstagsskitour, Wetter wurscht.

Wir fuhren früh los ins Lechtal und kamen staufrei durch den Tunnel und bis nach Häselgehr, wo wir staunend den Schaden betrachteten, den die letzten Stürme angerichtet hatten. Oberhalb von Häselgehr ist praktisch der gesamte Wald umgekickt wie Steichhölzer.

Vor Gramais stellten wir fest, dass man scheinbar nicht mehr bis zum Bach runter fahren kann. Wir begannen die Tour also oben an der Straße (ist weniger weit bis runter als ich dachte). Nach der Fortstraße stellten wir erfreut fest, dass die Schneedecke unter dem wenigen Neuschnee (10 Zentimeter etwa) trug. Ich hatte echt Sorge gehabt, ob wir einbrechen würden, das hätte das Knie ordentlich gestresst.

Der Geröllhang aus dem Bach raus war unten hart und rutschig, ließ sich dann aber weiter oben gut gehen. Im oberen Drittel des Hanges wurden wir von 4 schnellen Männern überholt, die alle irgendwo ‘Bergrettung Tirol’ auf dem Rucksack oder der Kleidung hatten. Die Spurer vor uns waren Richtung Schafkarsee weiter aufgestiegen und ich hatte uns uns schon zum Sattele spuren sehen, aber die Bergwacht-Männer übernahmen das dann. Auch gut :-)

Das Wetter war anfangs bedeckt gewesen und es hatte zwischenzeitlich sogar ganz kurz den Anschein gehabt, als würde es heller, aber im oberen Teil des Anstiegs sahen wir vom Allgäu her Wolken und Schneefall anrücken und der erreichte uns auf den letzten Metern.

Diesmal gab es ein Skidepot und die letzten Meter zum Gipfel mussten zu Fuß zurück gelegt werden. Der Grat zum Sattele ist ganz schön ausgesetzt, so direkt war mir das bisher gar nicht aufgefallen. Wir standen allein im Schneefall (immerhin kein Sturm) am Gipfel und hatten kaum Sicht. Ich fand es prima ;-)

Wir rüsteten ohne Pause zur Abfahrt da der Schneefall immer stärker und die Sicht immer schlechter wurde. Die ersten Meter unter dem Sattel war der Untergrund eisig, dann wurde er griffiger. Die 10-20 Zentimeter Neuschnee obendrauf waren nett zu fahren, deckten aber nicht immer die Unebenheiten des Untergrunds ab, so dass man ständig auf der Hut sein musste. Es war trotzdem ganz nett zu fahren.

In der Mitte der Abfahrt löste der beste Allgäuer von Allen ein kleines Schneebrett aus, das unter ihm in Zeitlupe ein paar Meter abrutschte und dann in Brocken liegen blieb. Zugegeben, das war in einer steilen Rinne, naja Mulde (Klassiker, ehklar), aber das erstaunte uns doch ein wenig, war doch nur LLB2. Wir waren bisher relativ allein unterwegs gewesen, in der Abfahrt kamen uns jetzt doch ein paar Leute entgegen, zusammengenommen sicherlich über 20. Ich freute mich sehr, dass wir so früh dran gewesen waren :-)

Auf der Rückfahrt wollten wir dem zu erwartenden Stau am Oberjoch wegen des Telemark-Weltcups entgehen und kamen direkt in den Stau der Blockabfertigung am Tunnel. Boah, war das nervig!!!!!!

Ich persönlich bin dabei dem Irrglauben aufgesessen, dass die Blockabfertigung nur für die Staurichtung gilt, aber so wie es aussieht, wird der Tunnel dann beidseitig blockabgefertigt. Da es vorher schon in Reutte gehörig staute, weil die Stau-Umfahrer da durch müssen, um doch wieder auf die B179 zu kommen, waren wir am Ende eines sehr schönen Tages dann erst mal sehr genervt. Dann durften wir aber feststellen, dass die noch immer umbauenden Nachbarn (seit fast einem halben Jahr!) an diesem Samstag ausnahmsweise nicht da waren, um Krach zu machen und dann war die Welt doch wieder in Ordnung :-)

Am Sonntag überlegten wir kurz beim Frühstück, ob wir nochmal eine Skitour machen sollten, ließen den Gedanken aber bald fallen. Das Wetter würde nur marginal besser und der Schnee dafür schlechter (weil zerfahren) sein. Wir wollten den Tag lieber gemütlich verbringen.

Weil ein bisserl Bewegung aber doch sein muss, gingen wir eine Runde auf dem nahegelegenen Fernsehturmhügel spazieren. Hoch, drüber, drumrum, nochmal hoch, zurück. Da ist man dann auch knapp 2 Stunden unterwegs.

Von engel am 08.02.2018 06:25 • outdoorski(0) Kommentare

Reinfall

Mittwoch, Januar 24, 2018

Samstag abend hatte es erst geschneit, in der Nacht dann aber geregnet. Wir überlegten ob und wenn ja wohin wir gehen sollten und entschlossen uns dann ins Kleine Walsertal zu fahren. Wir waren nicht früh dran, aber der Verkehr war sehr gemäßigt. das lag vermutlich am Wetter und vielleicht auch an der Skiflug-WM, die potentielle Skifahrer abschreckte.

In Baad waren wir das erste und einzige Auto, das dort parkte. Nanu?
Kurz drauf stiegen 2 kleine geführte Gruppen aus dem Skibus, aber der Parkplatz blieb leer.

Es schneite dicke feuchte Flocken und meine Lust auf Skitour sank noch ein Stück, als wir die ersten Schitte auf der Loipe machten: Nasser schwerer Schnee :-(

An der Brücke ins Bärgunttal hing das Schild, dass wir letztes Jahr schon mal ignoriert hatten: “Gesperrt wegen Lawinengefahr, Zuwiderhandlung kostet 2.000€”. Zudem war die Brücke mit einer Kette abgesperrt. Wir waren höchst irritiert. Üblicherweise werden Wanderwege und Pisten und Ähnliches mit der ‘Lawinenhand’ gesperrt, nicht mit sowas. Na, da wollten wir eh ja eh nicht hin.

Wir wollten zum Grünhorn. Der beste Allgäuer von Allen meinte, dass oben am Starzelhaus sicherlich auch so ein Schild hinge, also starteten wir über die Loipe an deren Ende tatsächlich nur die übliche ‘Lawinenhand’ stand. Danach allerdings fanden wir nicht über den Bach, denn der übliche Weg geht erst an Stück an der linken Steilseite des Bachbetts entlang und da lagen schon Lawinen drin und mit dem nassen Schnee waren weitere Lawinen nicht auszuschließen (und man kann da nicht mal richtig hochschauen). Weiter vorn kamen wir aber nicht über den Bach, denn entweder war das Bachbett zu steil oder der Bach zu tief.

Wir hatschten die Loipe wieder zurück nach Baad. Meine Lust war da gerade auf Null gesunken, der beste Allgäuer wollte aber wenigstens noch zum Starzelhaus rauf, um nach dem Schild zu schauen. Auf dem Weg da hinauf stollten die Felle wie blöd (erst nasse Loipe, dann oben feuchter unten kalter Schnee - Traumkombination). Natürlich stand am Starzelhaus auch so ein Schild, immerhin ohne Kette. Mindestens eine der beiden Gruppen war aber dran vorbei gelaufen.

Wir drehten um und verbrachten den Tag daheim mit TV-Sport. Hat auch was.

Von engel am 24.01.2018 22:20 • outdoorski(1) Kommentare

Bekannte Runde

Mittwoch, Januar 24, 2018

Für Samstag war (mal wieder) schlechtes Wetter mit ordentlich Wind und ungute Lawinenlage vorhergesagt. Aber immerhin gab es neuen Schnee, nach dem Dreckschnee der letzten Wochenenden immerhin wenigstens eine gute Nachricht.

Wir ließen es gemütlich angehen und fuhren ins Ostertal, wo zwar der Parkplatz voll, aber der Forstweg nach hinten recht leer war. Es hatte eine Spur, allerdings verlief die sich zwischendurch, so dass wir doch gelegentlich spuren mussten. Es schneite den Aufstieg über mal mehr mal weniger, der Wind hielt sich aber zurück.

Fast den gesamten Weg hängte sich ein einzelner Tourengeher an unsere Fersen. Er lief auf dem Forstweg auf uns auf und blieb dann beharrlich hinten, was ich ein wenig lästig fand. Vielleicht wollte er nicht allein unterwegs sein, wir waren lange weit und breit die einzigen Skitourengeher.

Als wir den Gipfel des Großen Ochsenkopf erreichten, kam von der anderen Seite eine große geführte Truppe an, so dass wir umgehend zur Abfahrt rüsteten. Das Wetter spielte mit und ließ mit der Ankunft am Gipfel ein wenig Sonne durch. Man sah wieder Konturen :-)

Wir gönnten uns die schöne ostseitige Abfahrt, die wir uns bei den letzten Schlechtwetter-Touren wegen zu viel Schnee und zu wenig Sicht versagt hatten. Die Abfahrt war super :-) Auch wenn wir unten dann mangels Spuren im flachen Gelände bis zur Alpe laufen mussten, weil es so viel Schnee hatte. Aber wir wollte ja eh nochmal aufsteigen.

An der Alpe gab es eine kurze Pause (mit minimal Sonne sogar :-)), dann spurteten wir vor der großen Gruppe zum Rangiswanger Horn. Die Grat-Querung war noch beeindruckender geworden, weil die Wechten seit dem letzten Mal nochmal gewachsen waren. Ich würde echt gern sehen wie die superfette Wechte im Frühjahr abbricht, das muss gewaltig sein.

Die Abfahrt zum Auto war dann nochmal richtig gut, was für mich völlig unerwartet war, schließlich waren da schon Unmengen Menschen abgefahren. Alle auf denselben paar Metern offensichtlich, denn rechts und links fand sich noch richtig guter Schnee. Nur ganz unten war der Schnee dann nass und schwer.


Anstieg zum ersten Gipfel im Schneesturm


Am ersten Gipfel


Abfahrtsfreuden


Mehr Abfahrtsfreuden


Riesenwechten am Übergang


Die Riesenwechte von der anderen Seite


Fast am zweiten Gipfel

Von engel am 24.01.2018 21:49 • outdoorski(2) Kommentare

Nachtrag 06.01.2018: Skiwanderung

Dienstag, Januar 16, 2018

Den verfügbaren Informationen war zu entnehmen, dass es am Samstag schönes Wetter aber Dreckschnee im Allgäu geben sollte. Möglicherweise hätte es weiter weg in der Höhe eventuell irgendwo schönen Schnee gegeben, aber das war uns zu vage. Wir beschlossen,ganz einfach eine Skiwanderung zu unternehmen.

Der Parkplatz im Ostertal war komplett vereist und wies damit schon auf die Bedingen allüberall hin. Wir wandten uns in die entgegengesetzte Richtung wie sonst und marschierten auf hart gefrorenem Schnee hinauf zur Alpe Birkach. Im Wald waren die Folgen der Stürme der letzten Zeit zu sehen, es lagen nicht wenige umgefallene oder abgerissene Bäume umher.

Wir kamen bald in die Sonne und machten erst mal Pause. War ja eine Wanderung ;-)
Der Weiterweg war ziemlich flach (aka ‘hatschig’) und führte an der Alpe Birkach vorbei auf den Forstweg zur Höllritzer Alpe. Erst dort ging es wieder nennenswert bergauf.

Der Schnee war sehr hart aber einigermaßen griffig (was angesichts der Berichte anderswo schon erwähnenswert ist). Im allerletzten Steilstück unter dem Grat war es mir dann aber doch ganz schön unwohl bei den Spitzkehren.

Bei der Gipfelrast sahen wir einem Abfahrer zu, der wie ich eigentlich auch vorgehabt hatte, die schmale steile Sonnenseite des Gipfelaufbaus abfuhr. Aber für Firn war es schon zu spät, das war schon tiefer Sulz. Wir nahmen deswegen doch lieber die hart gefrorene Schattenseite, in der es glücklicherweise keine Skispuren hatte. So schrappten wir nur über Regenrinnen, nicht aber über alte Spuren. Anstrengend und stressig für das Knie war es trotzdem.

Für den Hatsch bis zur Alpe Birkach mit dem kleinen Gegenanstieg legten wir nochmal Felle an. Von der Alpe bis zur Einfahrt in den Wald, war es nochmal flach und einfach zu fahren, dann begann der schlimmste Teil der Abfahrt.

Oben durch die umgestürzten Bäume war der Schnee weich und wir kamen erstaunlich gut durch, danach gab es alle Sorten Bruchharsch, die man absolut nicht haben will. Manchmal konnte man die Ski noch in eine Kurve zwingen, manchmal nicht. Wo Platz war, konnten wir die Ski immerhin auslaufen lassen, aber Platz war eher selten, weil es Bäche und Bäume zu umfahren galt.

Wir kamen irgendwie - fluchend, schimpfend, verzweifelnd - runter, aber Spaß war keiner mehr dabei. Das Knie nahm mir diesen Teil der Abfahrt dann auch ernsthaft übel. Aua.

Von engel am 16.01.2018 22:02 • outdoorski

Nachtrag 29.12.2017: Restlos eingefroren

Freitag, Januar 05, 2018

Dass dieser Tag wirklich ein schöner Tag werden sollte, hatten wir bis Abends nicht so Recht glauben können, aber beim Aufstehen in der Früh waren Mond und Sterne zu sehen.

Die Gegend um Oberstdorf wollten wir wegen der 4-Schanzen-Tournee meiden, deswegen wandten wir uns ins Tannheimer Tal. Da erwischten wir aber erst mal den Skifahrerstau vom Oberjoch (was wollen die ganzen Leute da, da ist doch nix?). Die Idee, das Oberjoch über Pfonten zu umfahren war aber echt nicht die beste :/

Egal. Schließlich und endlich landeten wir in Haldensee und es war zwar was los, aber bei Weitem nicht so viel wie befürchtet. Leider liefen aber an diesem Tag nur wenige geradeaus und die Gruppe vor uns bog wie wir nach links ab. Am Brücklein wählten sie dann aber den rechten Weg und wir konnten wieder in schöner Einsamkeit spuren.

Nachdem wir den Wald hinter uns gelassen hatten, gab es wieder eine Spur und wir konnten recht gemütlich bis zum Gipfel spazieren. Erstaunlicherweise war die Abfahrt noch relativ wenig verspurt, allerdings war in der schönen Rinne ein Schneebrett abgegangen, so dass das Abfahren dort weder ratsam noch schön sein würde.

Nach einer kurzen Pause am Gipfel (es war echt kalt und windig) startete direkt vor uns eine 8-köpfige Truppe zur Abfahrt. Sie wandten sich der Rinne zu, was ich prima fand, denn ich hatte mir beim Aufstieg schon eine Route zur Abfahrt überlegt, die eben nicht durch die Rinne führen würde.

Und diese Variante war dann auch richtig super. Nicht zu steil, prima Schnee und als Bonus drei Zuschauer, die uns bei der Abfahrt sogar applaudierten :-) Ich muss sagen, sowas ist bisher noch nie passiert :-)

Kurz bevor wir wir am Waldrand in den Schatten kamen, machten wir Pause und genossen den letzten Tee. Danach galt es nur noch den Sommerweg im Wald und dann die Forststraße abzufahren. Es war schon die ganze Zeit ziemlich kalt gewesen, aber je weiter wir runter kamen und so frischer wurde es. Aber klar, man bewegt sich auf der Forststraße dann ja kaum noch.

Bibbernd und zitterend kamen wir am Kangoo an und verräumten unser Zeug im Auto. Als wir den Wagen dann starteten, war auch endlich klar, warum uns so kalt war: -14 Grad!


Start am See. Das ‘Radeln verboten’ Schild da unten nervt mich jedes Mal!


Knapp vor der Sonne :-)


Im Aufsteig, hinten das große Schneebrett in der Rinne


Kleine Gipfel-Überfüllung


Am Ende haben wir den Gipfel dann doch für uns


Abfahrtsfreuden ...


... mit begeisterten Zuschauern :-)


Die letzte Sonne auf dem Forstweg

Von engel am 05.01.2018 17:44 • outdoorski

Nachtrag 28.12.2017: Schneesturmtour

Donnerstag, Januar 04, 2018

Nach den warmen Tagen kam dann wieder eine Kaltfront und brachte neuen Schnee. Das Wetter war ziemlich eklig angesagt, aber - hey Neuschnee! Deswegen starteten wir am Donnerstag wieder zu einer Schlechtwetter-Tour. Diesmal hatten wir uns aber gleich das Gunzesrieder Tal ausgesucht, was sich als schlau erwies, denn Richtung Berge waren mal wieder die Straßen zu.

Wir waren etwas später dran als letztes Mal und so fanden wir eine Spur zum geplanten Gipfel vor. Es war trotzdem schwer zu gehen, denn der Wind blies mit Macht das Ostertal runter und peitschte uns Schnee ins Gesicht. Gut dass es nicht allzu kalt war, mir fror so schon fast die Nase ab.

Unsere Vorgänger schienen dann in der Senke nach der Alpe abgebogen zu sein, so dass wir dort mit dem Spuren begannen. Verglichen mit der Tour von Mitte Dezember war das Spuren relativ einfach, denn der Schnee war zwar ähnlich tief aber viel lockerer und leichter.

Unsere Vorgänger schienen sich verlaufen zu haben, denn sie kamen nach und wechselten in unsere Spur. Der beste Allgäuer von Allen spurte etwa den halben Hang hinauf und wollte dann relativ weit oben den oberen Bach queren. Schlechte Idee, denn es löste sich ein Schneebrett bei den obersten Büschen und rutschte in Zeitlupe in die Bachsenke. Da war er noch mindestens 10 Meter von dem Hang weg gewesen! Eine fernausgelöste Lawine!

Die Nachgänger bogen etwas weiter unten ab und wir gingen zurück zu ihrer Spur. In den Steilstücken hielten nun alle sorgsam Abstand.

Am Gipfel war ordentlich Sturm, deswegen hielten wir uns gar nicht mit einer Pause auf sondern fellten direkt ab und rüsteten zur Abfahrt. Die Vorgänger wollten woanders hin, deswegen konnten wir die ersten Supren in den Hang pflügen :-)

Bei solch lockerem Schnee reicht dann auch hier das Gefälle und wir hatten viel Spaß bis in die Senke vor der Alpe. Wir fellten wieder auf und machten uns auf dem Weg zum nächsten Gipfel. Wir waren die ersten und durften spuren.

Die Wegfindung war nicht einfach, weil man im Schneesturm und im Nebel so wenig sah. Bis wir die Forststraße (versteckt unter fetten Schneewehen) fanden, hatten wir ein paar unnötige Kurven und Höhenmeter gemacht. Der Weg über die Forststraße war ganz besonders abenteuerlich, denn der Wind hatte allerlei interessante Schneewehen durch die einzelnen Bäume am Rand der Straße geblasen.

Vorm Joch war alles abgeblasen, dann folgte der schöne Weg über den Grat. Ich war vorn und achtete peinlich genau darauf, auf keinen Fall zu weit auf die beeindruckenden Wechten am Grat zu kommen. Teilweise sah es aus als reichten sie drei oder vier Meter über den Grat hinaus!

Am Zweitgipfel setzen wir uns an der windabgewandten Seite in den Schnee und tranken etwas Tee (nur Rumtragen ist ja auch nicht sinnvoll). Dann fuhren wir zum Auto ab. Leider war die Abfahrt vorn runter nicht ganz so schön wie erhofft, denn an den schönen Tagen hatte man da eine Buckelpiste erfahren und der Schnee reichte nicht ganz aus, um die Buckel richtig abzupolstern. Sowohl der beste Allgäuer von Allen als auch ich wurden von verdeckten Löchern überrascht und warfen uns in den Schnee. Nunja, passiert.


Auf dem langen Weg hinter ins Tal


Ralle spurt


Das fernausgelöste Schneebrett (stark bearbeitet, damit man was sieht)


Der erste Gipfel


Schneewehen-Hindernislauf

Von engel am 04.01.2018 21:18 • outdoorski

Nachtrag 26.12.2017: In alten Spuren

Donnerstag, Januar 04, 2018

Am Dienstag war das Wetter super (wenn auch windig) und der Schnee aller Wahrscheinlichkeit nach Dreck. Aber super Wetter, klar, da muss man raus.

Wegen Menschenmengenvermeidung nahmen wir uns nochmal den einsamen Gipfel vor, den wir vor genau einer Woche so schön einsam bespurt hatten.

Diesmal standen mehr Autos am kleinen Parkplatz, aber wie üblich waren fast alle geradeaus unterwegs. Wir bogen wieder links ab und konnten unserer alten Spur folgen. Ich muss da so drauf rumreiten, das gabs noch nie und ich fand das einfach nur super :-) Allerdings hatte ein Schneeschuhgeher tiefe Löcher in die Spur getreten, das war echt doof!

Überhaupt war die Spur gar nicht so gut zu gehen wie eim letzten Mal. Sie war wie überhaupt der gesamte Schnee oberflächlich überfroren und so war es an den steileren Stellen fast zu glatt um in der Spur zu gehen. Im unteren Bereich, wo es durch Bäume und Latschen geht, kann man aber nicht sehr gut ausweichen. Wo es möglich war, machten wir eine neue Spur.

Am Hüttchen gab es eine kleine Pause in der Sonne, dann gingen wir weiter zum Gipfel. Auch die oberen Hänge erfreuten mit Bruchharsch und weil zudem ein kalter Wind wehte, ging der Harsch auch leider nicht auf (darauf hatten wir bei der Planung gehofft).

Wir überlegten lang, wo genau wir denn nun abfahren wollten, um wenigstens einigermaßen gut hinab zu kommen. Das klappte aber nicht. Es war überall Bruchharsch und wir schafften zusammengezählt vielleicht 5 Schwünge, wo der Harsch dünn genug war, um nicht zu stören. Und vielleicht 3, wo er trug, aber natürlich wußten wir nie, was der nächste Schwung bringen würde. Yay, Abfahrtsfreuden!

Wurscht! Wir machten nochmal lang Pause in der Sonne am Hüttchen und wurschtelten uns dann runter ins Tal. Immerhin: die Menschenmengenvermeidung hatte geklappt ;-)
Ich hatte ja befürchtet, nach der Hälfte der Abfahrt wegen Knieweh nur mehr Spitzkehren nach unten machten zu können, aber so schlimm kam es dann doch nicht :-)


Endlich Sonne im Aufstieg


Man sieht dem Schnee die Qualität an :/


Auf dem Weg zur Pause am Hüttchen


Im Wind am Gipfel


Mäßige Abfahrtsfreuden

Von engel am 04.01.2018 20:58 • outdoorski

Liegfeist

Mittwoch, Dezember 27, 2017

Am Donnerstag wollten wir im Tannheimer Tal die letzten Zutaten zu einem Weihnachtsgeschenk einkaufen. So bot sich eine Tour in östlicher Richtung an. Weil wir das schon für die Tour mit dem Außer-Allgäuer angedacht hatten, zog es uns ins Liegfeist.

Bei der Anfahrt fing es wie im Wetterbericht angekündigt an zu schneien. Immerhin Schnee und nicht Regen :/

Wir parkten den Kangoo auf dem Skitourer-Parkplatz und fuhren erst mal zum Bach ab (man kann theoretisch auch unten parken, machen wir aber nie, weil die Tour so länger wird ;)). Dort ließ der Schneefall nach und wir konnten in leichter Kleidung den Forstweg hinauf marschieren.

Am Beginn des ersten Hanges überholte uns ein einzelner Tourengänger, sonst waren wir allein unterwegs. Die Gegend war aber schon ziemlich zerfahren. Das schöne Wetter vom Vortag hatte anscheinend gestern für einigen Betrieb gesorgt. WIr spazierten einsam durch den Lichten Wald zur Alm und machten dort kurz Pause.

Als wir danach weiter gingen und aus dem Wald heraus kamen, riss völlig unerwartet der Himmel auf und wir konnten den restlichen Weg zum Gipfel in Sonne und mit Sicht zurück legen. Das hatte die Vorhersage nicht angekündogt und wir freuten uns entsprechend :-)

Auch die weiten Gipfelhänge waren schon ordentlich zerfahren, aber wir fanden noch eine sehr schöne nicht allzu steile Rinne, in die wir beinahe die ersten Kringel ziehen konnten. Der übliche Skicross im Wald war so nett wie immer, der letzte Gegenanstieg zum Auto - ebenfalls wie immer - unendlich anstrengend.

Ein schöner Tag mit unerwartet schönem Wetter und leider blödem Knieweh. Unser Einkaufstopp auf dem Rückweg war erfolgreich, so dass das Thema Weihnachtsgeschenke damit abgehakt werden konnte :-)


Start bei dichtem Schneefall


Waldiger Aufstieg


Noch waldigerer Aufstieg


Ankunft am Gipfel bei bestem Wetter


Abfahrtsfreuden


Abfahrtspaß


Gegenanstieg

Von engel am 27.12.2017 12:11 • outdoorski

Beinahe-Gipfel

Samstag, Dezember 23, 2017

Am Mittwoch war ursprünglich eine gemeinschaftliche Skitour mit einem Außer-Allgäuer geplant. Da der aber dann doch keine Zeit hatte, wandten wir uns nochmal ins Kleine Walsertal, um auch an anderer Stelle mal nach dem Schnee zuschauen.

Am Parkplatz war genau ein Auto, was meine Hoffnung auf eine vorhandene Spur ein wenig dämpfte. Nunja, den Berg gestern hatten wir ja geschafft, dann würden wir den heute doch sicherlich auch hinkriegen.

Als wir auf dem Winterwanderweg das kalte zugige Tal zur Bärguntalpe hinter marschierten, kreiste über dem Warmatsgundkopf ein Hubschrauber. Während wir noch spekulierten, was der da wohl suchte, sahen wir eine kleine Rauch- oder Schnee-Wolke aufsteigen und kurz drauf ertönte ein dumpfes ‘Wumm!’. Aha, Lawinen-Sprengversuche (total erstaunlich übrigens, wie lang der Schall auch auf die kurze Strecke brauchte).

Auf dem Weiterweg ertönten noch ziemlich viele dieser ‘Wumm!’-Geräusche, aber eine Lawine konnte scheinbar nicht ausgelöst werden. Das Ganze war ein wenig irritierend, denn auf einer Skitour lauscht man ja immer auch auf ungewöhnliche Geräusche, deswegen konnten wir die Lawinenbomben nicht so recht ausblenden.

An der Alpe begann eine Skispur, die aber bald nach rechts abbog. Eine kurzes Stück gab es dann noch eine Schneeschuhspur, aber die folgte am buschigen Steilhang dem Sommerweg und es kam was kommen musste, wir mussten spuren. Ralle begann. Hinter uns kamen die beiden Männer aus dem anderen Auto vom Parkplatz. Sie traten aber nicht auf unsren Skienden herum sondern hielten angenehm Abstand.

Für den Weg über den oberen Graben und duch die Büsche in die Senke muss man sich fast ein wenig auskennen, sonst findet man die Über- und Durchgänge nicht. Wir fanden problemlos ins Kar unter dem Heiterberg und dort übernahm ich das Spuren.

Die Bachquerung war ein wenig abenteuerlich, denn ich war mir nicht sicher, ob die Schneebrücke halten würde. Sie hielt :-) Anderenfalls wäre ich einen guten Meter durchgebrochen und in den Bach gefallen, das wäre mindestens unangenehm gewesen. Ich spurte über die Steilstelle und noch ein ganzes Stück den bebuschten Rücken hinauf.

Schließlich musste ich aber unsere Nachgeher vorbei winken, weil ich unbedingt endlich pieseln musste. Wenn da im Abstand von 50 Metern ständig Leute hinter einem her gehen, geht das einfach nicht!

Als wir am oberen Ende des buschigen Rückens in die Sonne kamen, betrachten wir unseren Gipfel: alles voller Gleitschneerisse. Teilweise war auch schon was abgerutscht und hatte sich zu beeindruckenden Schneetürmen aufgebaut.

Direkt unter dem Gipfel waren die beiden typischen Gleitschneerisse, die man über eine relativ schmale Brücke dazwischen hätte überwinden können. Aber Gleitschnee ist halt Gleitschnee und wir beschlossen, es auf dem Hügel darunter gut sein zu lassen.

Unsere beiden direkten Nachgeher wollten auch nicht weiter gehen. Die nächsten Nachgeher gingen aber weiter. Naja, das muss jeder selber wissen.

Die Abfahrt war trotz der Eislamelle vom Vortag, die noch ein bisserl dicker geworden war, prima. Und wieder hatten wir es geschafft, die Spur so hinzukriegen, dass wir auch in den Flachstücken nicht schieben mussten :-)

Völlig unerwartet hatte die Bärguntalpe schon geöffnet, so dass wir dort noch Kaffee und Käsekuchen geniessen konnten. Den Kaffee spendierten uns die beiden Nachgeher, die sich auch überschwänglich für das Spuren und Wegfinden bedankten. Das hätte es gar nicht gebraucht, aber es erfreute uns natürlich trotzdem.


Der lange Marsch durchs kalte Tal


Links oben das Ziel


Das Spuren beginnt


Den besten Weg durch den Graben gefunden


Das Spuren geht weiter


Aufstieg über den bebuschten Rücken


Endlich Sonne!


Große Schneemäuler mit meterhohen Wänden


Abfahrt


Abfahrt II


Abfahrt III

Von engel am 23.12.2017 11:23 • outdoorski
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