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Einsam

Montag, Januar 21, 2008

Ein Wochenende, 2 Skitouren, keinen Menschen unterwegs getroffen. Im Winter. Im Allgäu. Hätte mir das jemand vorher gesagt, ich hätte das für unmöglich gehalten. Wobei natürlich die eher unidealen Bedingungen da durchaus auch eine Rolle spielten ;-) Aber wir wollten unsere neuen Ski ja unter allen Umständen mal testen.

Am Samstag fiel unsere Wahl auf den Schusser, Südwest- und Südhänge. Bei LLB3 wollten wir wenigstens günstige Hänge haben. Trotz dicker Wolken und 8 Grad (!!!) beim Aufstehen fuhren wir los. Unten im Wildental war es am Parkplatz trotz der Plusgrade eisig, so dass ich mein Auto vorsichtshalber umparkte. Es sollte möglichst nicht wegrutschen.

Von engel am 21.01.2008 20:40 • diaryoutdoorski

Loblied

Montag, Januar 14, 2008

Seit Jahren jammere ich, dass es ja wohl nicht wahr sein kann, dass beim Skitouren die Abfahrt nur dann wirklich Spass macht, wenn die Bedingungen zu 100% passen. Oder wenigstens zu 90%. Kleiner Disclaimer, damit jetzt niemand was falsch versteht: Natürlich machen Skitouren immer Spass. Das liegt schon ganz einfach daran, dass man sich im Winter (!) im Schnee (!!) in grossartiger Umgebung (!!!) bewegt :-))

Aber weil ich so unersättlich bin, will ich noch mehr Spass, vor allem beim Abfahren. Ich will einen Ski der 0 Gramm wiegt und so stabil und dynamisch ist wie mein superschwerer Pistenski (muss ich mal wiegen, da hat ein einzelner Ski bestimmt 4 Kilo). Ist doch ganz einfach ;-)

Mit den neuen Tourenstiefeln bin ich meinem Ziel schon ein Stück näher gekommen, die sind ein ganzes Stück besser als die alten Stiefel und dabei genauso (mittel-)leicht. Offensichtlich hat sich was getan in den letzten Jahren. War ja klar, dass das Begehrlichkeiten weckt.

Noch dazu hat Alpin zum passenden Zeitpunkt (eigentlich schon im Oktober, aber ich bin mit dem Lesen meiner Abo-Hefte ein bisserl hinten dran) einen Skitourenskitest aufgelegt und da stand bei irgendeinem Ski dabei: ‘Ein Ski der alten Garde, der nur beim Aufstieg Spass macht.’ Aha, denkt man sich da, neue Ski sind also anders.

Den Samstag Vormittag verbrachten wir also beim Dealer des Vertrauens und nun haben wir beide neue Tourenski. Genau so, wie ich mir das vorher überlegt hatte: K2 Shuksan mit Silvretta Pure Performance, zum relativ schweren Ski eine eher leichte Bindung, damit ich bei den Touren auch oben ankomme ;-)

Am Sonntag musste das neue Material natürlich getestet werden. Um ganz sicher Schnee zu haben (neue Ski!) nahmen wir uns den Gamsfuss vor. Schon die ersten Schritte mit den neuen Skiern waren ... anders. Einerseits sind die Ski schwerer und breiter und rutschen somit schlechter mit dem Fell unten dran, andererseits liegt der Drehpunkt der Bindung etwa da wo das Zehengelenk sitzt und es läuft sich sehr angenehm damit.

Es dauert nicht lang, dann fiel das mit den schweren Skiern nicht mehr auf (schaumermal wieviel Kraft das auf langen Touren kostet), das angenehme Gehgefühl dagegen blieb.

Von engel am 14.01.2008 21:06 • diaryoutdoorski

Die Ersten und die Letzten

Montag, November 19, 2007

So ziemlich zumindest. Als wir am Sonntag in der Früh in Baad parkten, auf dem einzigen geräumten Parkplatz von den vielen in Baad, rund um uns herum fast 1 1/2 Meter Schneewände, waren zwar noch ein paar Leute zu sehen, doch als wir uns auf den Weg zur Güntlespitze machten, in unglaublich tiefem Schnee, waren wir allein und zogen eine einsame Spur in unberührten eisig glitzernden Pulverschnee.

Nochmal: in unberührten Pulverschnee. Auf dem Weg zur Güntlespitze. Wir konnten es kaum glauben. Allein unterwegs zur Güntlespitze, Mitte November, bei super Schnee und vertretbarer Lawinenlage. Das konnte doch einfach nicht wahr sein.

Von engel am 19.11.2007 20:09 • diaryoutdoorski

Vorbei. Flucht aus dem Wallis.

Dienstag, Mai 08, 2007

Wie üblich piept mein Höhenmesser um 4:30h. Genauso üblich ist, dass ich sofort hellwach bin, obwohl ich diesmal verdammt schlecht geschlafen habe, weiss der Geier warum. Laut war es nicht, kalt oder heiss war es nicht, aber ich bin dauernd aufgewacht. Nachdem ich mich aus dem Bett geschlängelt habe, gilt der erste Blick dem Fenster: Nebel. Nebel? Ich stupse den besten Allgäuer von Allen zum Wecken an und sause nach unten vor die Tür. Tatsächlich, dicker, fetter Nebel um die Hütte. Na prima!

Wir gehen erst mal Frühstücken. Weil wir fast die ersten sind, klappt es auch diesmal problemlos mit der zweiten Tasse Kaffee. Allerdings wird das Frühstück mit der Wiederholung nicht besser, es fällt uns schwer eines der trockenen Marmeladebrote runter zu kriegen. Draussen ist noch immer Nebel, die Nachfrage bei der Wirtin bringt keine Klarheit: ‘Kann sich auflösen, vielleicht aber auch nicht. Die mittäglichen Gewitter werden wohl eher früher als später kommen.’ Nochmal: Na prima! Was machen wir jetzt?

Erst mal packen wir. Den Rucksack mit dem Skitourenzeug marschbereit, das Hüttenzeug in eine Tüte, dann erst mal aufrödeln. Wir parken alles vor der Hütte und schauen uns unschlüssig den Nebel in der aufziehenden Dämmerung an. Um uns herum stehen ähnlich unentschlossene Menschen (’... pas de motivation!’ tönt es aus allen Ecken), die Entschlosseneren tasten sich bei Nullsicht über den eisigen Hang zum Gletscher hinunter. Sieht nicht toll aus.

Von engel am 08.05.2007 20:48 • diaryurlaubwallis2007outdoorski

Rimpfischhorn

Montag, Mai 07, 2007

Wir stehen so früh auf wie am Vortag, nämlich um 4:30h. So sind wir schneller beim Frühstück, was das Problem mit dem dringend nötigen zweiten Kaffee zufriedenstellend löst. Dafür brauchen wir nach dem Frühstück länger als der Rest der Truppe, so dass wir uns alle um etwa 5:30h vor der Hütte treffen.

Wir fahren ab, der Rest geht zu Fuss, was - das muss wohl mal erwähnt werden - genauso schnell geht, wie das ‘Abfahren’, das im Wesentlichen aus Querrutschen auf hartgefrorenem Firn und Skitragen über die unvermeidlichen Felsen besteht. Auf dem Hohlaubgletscher treffen wir uns alle wieder. Wir fellen auf, die anderen schnallen an. Durchzählen ...  einer fehlt! Klar, der Yak mal wieder. Damit klärt sich auch das Missverständnis vom Vortag: 9 warteten auf einer Seite des Gletschers, einer auf der anderen. Ohne Sichtkontakt. Dumm gelaufen.

Von engel am 07.05.2007 20:29 • diaryurlaubwallis2007outdoorski

Fluchthorn

Freitag, Mai 04, 2007

Da die Hütte brechend voll ist, ist das Frühstück ziemlich chaotisch. Die dringend nötige zweite Tasse Kaffee lässt sich wegen der langen Schlange an der Ausgabe nur schwer organisieren, die viel zu wenigen Toiletten sind ständig besetzt (ausnahmsweise ist das mal bei den Herren schlimmer als bei den Damen, die doch stark in der Unterzahl sind) und überall wuseln Leute durcheinander. Als wir schliesslich um etwa 5:30h gestiefelt und gespornt vor der Hütte auftauchen, sind nur noch 7 der 10 SAN-Leute vorhanden.

Von der Brittania-Hütte muss man erst mal knapp 100 Meter zum Hohlaubgletscher absteigen oder abfahren. In der Früh ist das, was Nachmittags patschnasser Sulz ist, zu bretthartem Eis gefroren. Nicht alle trauen sich das auf den Skiern zu. Berni und Christine sind schon zu Fuss zum Gletscher abgestiegen. Somit fehlt uns nur noch das Yak. Niemand weiss wo er ist, da er aber in der Hütte nicht zu finden ist, musste er wohl auch schon abgestiegen sein. Abgefahren sei er auf keinen Fall, da sind sich alle einig.

Von engel am 04.05.2007 04:24 • diaryurlaubwallis2007outdoorski

Mit der SAN in Saas Fee

Freitag, Mai 04, 2007

Irgendwann ist immer das erste Mal. Für uns kam es über freien Tage mit dem Brückentag um den ersten Mai, als wir uns überreden liessen, mit einigen Leuten der SAN (Sektion Alpen.net), bei denen ich stilles Mitglied bin, ins Wallis zu fahren um schnell mal eine Akklimatisationstour (Fluchthorn, 3790m) und 4000er-Skitour (Strahlhorn, 4190m) zu machen. Basis sollte die Brittania-Hütte sein, 10 Plätze waren von der SAN gebucht.

Viel Überreden war nicht nötig, (tolle Landschaft und Klasse Berge!) auch wenn wir uns ein wenig unsicher waren, ob das mit einer Gruppe Leute, von denen wir grad mal einen ein bisserl kannten, etwas werden würde. Gleich vorweg: Es wurde :-)

So ganz nah ist das Wallis ja nicht grad, daher gedachten wir das Ganze ein wenig zu verlängern und statt der 2 von den SAN geplanten Touren 4 zu machen und dafür etwas länger zu bleiben. Immer vorausgesetzt, Wetter und Fitness (meine!) spielen mit. Soll sich ja lohnen, wenn man schon so weit fährt.

Wie immer ging dem Urlaub eine äusserst optimistische Planung voraus, die unter anderem vorsah, zu Akklimatisations-Zwecken am ersten Tag noch ein Stück weit den Hohlaubgrat zum Allalinhorn hinauf zu steigen. Der Treffpunkt der anderen war uns zu spät und da wir eh allein fahren mussten, machten wir unseren eigene Zeitplan. Also gegen 7.00h starten, gegen 14:00h in Saas Fee sein und nach der Ankunft auf der Hütte noch ein Stück den Grat hinauf steigen.

Zunächst klappt alles hervorragend. Wir kommen um 6:30h los, erwischen in Realp genau den Zug um 10:30h, um unter dem Furka durch zu kommen (der Pass hatte noch Wintersperre) und sind kurz vor 13:00h am Parkplatz in Saas Fee. Der beste Allgäuer von Allen hat die von der langen Fahrt zu erwartenden Rückenschmerzen, mir geht es trotz der langen Fahrt prima. Aber es hat verdammt wenig Schnee im Tal, sieht genau genommen nicht viel anders aus als im Sommer. Ob wir nach Betriebsschluss der Bahn überhaupt noch ins Tal abfahren können?

Von engel am 04.05.2007 04:19 • diaryurlaubwallis2007outdoorski

Kürzer als geplant

Donnerstag, Mai 03, 2007

Meist kommt es ja anders als man denkt und plant. So auch diesmal, wir sind bereits seit gestern wieder da. Statt 4 1/2 Skihochtouren gab es 2 nur Skihochtouren. Und einen schönen erholsamen Sonnentag im Garten, unterbrochen lediglich vom Kauf eines MTBs für den besten Allgäuer von Allen, super ausgestattet und nett anzusehen, aber schwarz. Bah, langweilig ;-) Das Bike ist um Klassen besser als meines, ich fürchte, demnächst wird der Mann noch länger auf mich warten müssen als bisher.

Im Wallis war es Klasse. Kleiner Abriss vorab, für richtige Berichte mit Bildern brauche ich mehr Zeit :-)

Von engel am 03.05.2007 04:36 • outdoorski

Holzgauer Wetterspitze (naja, fast)

Dienstag, April 10, 2007

Für den Samstag hatten wir eigentlich eine kleine Runde mit dem Rad vorgesehen, zur Erholung von gestern und zur Vorbereitung für den grossen Tag am Sonntag. Aber mit lauter ‘Wir haben ja noch Zeit!’ und ‘Ich muss noch schnell…’ und der wunderbaren Sonne auf der Terrasse verging der Tag irgendwie und plötzlich war es Nachmittag und wir mussten packen.

Gegen Nachmittag hatte es wie angekündigt etwas zugezogen, doch der Wetterbericht war recht zuversichtlich, dass es am Sonntag wieder schön werden würde. Wegen der Wolken Nachts würde es allerdings nicht allzu kalt werden, was uns etwas beunruhigte, aber für eine richtig lange Tour wie die Holzgauer Wetterspitze (1800 Höhenmeter Aufstieg, ich bin gar nicht sicher, ob ich das mit Skiern schaffe!) musste es der Sonntag sein, Montag ging nicht wegen früh Aufstehen am Dienstag.

Die Planung sah vor, richtig früh mit Stirnlampen loszuradeln, und möglichst weit in das lange Sulztal hinter zu fahren und dann mit den Minis ins Fallenbacher Joch und bis zum Gipfel-Aufbau aufzusteigen. Ob und wie der Gipfel selber zu machen war, würde sich erst vor Ort zeigen, schliesslich muss man da auch im Sommer klettern.

Um 9.00h war alles gepackt und fertig und wir gingen ins Bett. Aufstehen um 2:45h, schliesslich hatten wir aus dem Rosskar gelernt. Mittags am Gipfel. Spätestens!

Von engel am 10.04.2007 17:46 • outdoorski

Rosskar

Dienstag, April 10, 2007

Eigentlich hatten wir schon so halb geplant, über die freien Tag an Ostern ins Ötztal zu fahren und von der Martin-Busch-Hütte aus ein paar Ski-Hochtouren zu gehen. Uneigentlich graute uns ein bisserl davor, wie voll es sein würde. Wir entschieden uns ziemlich schnell für das Allgäu, denn tolle Touren gehen hier auch und genau genommen sind Touren vom Tal aus viel anspruchsvoller, weil weiter und anstrengender. Und ‘alleiniger’ wären wir hier garantiert auch.

Für den Freitag hatten wir uns den kleinen Rosszahn ausgesucht. Wenn jetzt alle ausser den absoluten Gebietskennern verwundert die Köpfe schütteln, dann ist das kein Wunder. Der ist am Rosskar weit weit links hinten im Schwarzwassertal (zwischen Vorderhornbach und Weissenbach). Wenn man nicht grad eine Forststrassengenehmigung für sein Auto hat, dann ist schon der Zustieg beachtlich, nämlich 10 Kilometer in eine Richtung. Ganz klar ein Fall für Frühjahr und Mountainbikes. Und Minis :-)

Von engel am 10.04.2007 17:19 • outdoorski
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