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Gardaseetouren III

Mittwoch, Mai 18, 2016

Donnerstag, 28.04.2016: Via Ferrata Dell’ Amicizia
Das Wetter sah nicht vielversprechend aus, obwohl die Vorhersage eigentlich ‘sonnig mit Wolken’ anzeigte. Für die großen Pläne war das nix, deswegen nahmen wir den ‘Leiternsteig’ unter die Füße, den wir vor vielen, vielen Jahren bei unserem allerersten Besuch am Gardasee einmal gegangen waren. Noch ein Vorteil: wir konnten direkt an der Villa starten.
Der Steig ist eigentlich eher ein versicherter Steig mit ein paar wahrlich beeindruckenden Leitern drin als ein ‘richtiger’ Klettersteig. Ich finde ihn prima, weil er so großartig über Riva liegt und die Leitern sind halt was Besonderes. Unser Klettersteig-Büchlein meint, es bräuchte Mut für den Steig. Kann sein, ich habe glücklicherweise komplette Schwindelfreiheit geerbt und deswegen kein Problem mit den hohen Leitern. Für allzu mutig halte ich mich nämlich nicht, denn wenn ich mal Angst habe, komme ich da nur sehr sehr schwer drüber.
Mit dem Wetter hatten wir Glück. Es machte zwar nicht auf oder wurde auch nur ansatzweise wärmer (das erste Mal, dass wir Klettersteighandschuhe zum Fingerwärmen anzogen), aber es graupelte nur hin und wieder und das Zeug blieb nur an Stellen liegen, die für uns uninteressant waren.
Der Abstieg von der Cima SAT ist ein entzückendes schmales Weglein durch nahezu senkrechten Buchenwald. Man fragt sich ständig, wo der Weg 20 Meter vor einem weitergehen soll, denn man sieht nur noch Luft und Leere vor einem. Dann geht es aber doch weiter, um eine Rippe herum, über eine Kehre mit zwei Stufen tiefer und Ähnliches. Der Weg ist wirklich meisterlich angelegt :-)


Start kurz hinter der Villa Angelica


Klettersteigstart


Die erste lange Leiter (mit Plattform in der Mitte)


Die erste lange Leiter von oben (hinten unten liegt Riva)


In der zweiten langen Leiter (noch länger, ohne Plattform)


Die zweite lange Leiter von oben


Gipfelleiter, Riva hinten unten :-)


Auf der Cima SAT


Im Abstieg


Die letzten Meter vorm Abzweig zur Villa

Freitag, 29.04.2016: Via Ferrata Che Guevara
Schon zwei Mal hatten wir diesen Steig gehen wollen und beide Male hatte unvorhergesagter Regen die Pläne durchkreuzt. Auch diesmal sah das Wetter in der Früh nicht sehr vielversprechend aus, aber was soll man tun, außer der Wettervorhersage glauben, die einen schönen Tag versprach. In Pietramurata war dann auch wie versprochen die Sonne da und zeigte die gewaltige Wand in bestem Licht. 1400 Höhenmeter und das meiste davon Klettersteig!
Man startet in einem Industriegebiet (seltsam für eine Bergtour), geht noch ein paar Höhenmeter durch Wald und kommt dann an die Wand, wo auch bald ein Drahtseil anfängt. Kurz drauf kommt die zweit-schwerste Stelle des gesamten Steigs, die darunter leidet, dass man kurz vorher noch durch feuchte Erde stapfen musste. Die schwerste Stelle ist der Ausstieg ganz oben, wo man auch mit feuchten erdigen Stiefeln ankommt. Der gesamte Rest des Steigs ist einfacher und es hat lange Strecken, die man einfach nur gehen kann. Da hat es dann auch kein Seil.
Alles in Allem ist der Steig sehr schön. Nirgends schwer, selten wirklich ausgesetzt und nett zu klettern. Er ist allerdings streckenweise ein wenig länglich, dann nämlich, wenn man einfach nur auf einem netten Weglein durch nette Gegend steigt aber darauf wartet, dass es endlich mal wieder was zum Klettern gibt. Nach dem Wandbuch auf 3/4 der Höhe sieht man den steilen Gipfelaufbau des Monte Casale schon und fragt sich wie man da durchkommen soll.
Gar nicht, stellt sich raus. Der Weg führt nach links und man spaziert (OK, man steigt auf steilem Pfad) um den Gipfelaufbau herum, bis man relativ überraschend auf der flachen Gipfelwiese rauskommt. Auf dem ganze Weg sind nur noch zwei Kletterstellen zu bewältigen, was irgendwie etwas schade ist.
Nach 1400 Höhenmetern hat man dann aber doch was geschafft und die Wiese lud ein, sich in der Sonne möglichst flach zu machen, um dem empfindlich kalten Wind zu entgehen. Wir legten uns also hin und - war wohl zu erwarten - schliefen prompt alle beide ein. Als wir eine Stunde oder so später erwachten, war die Sonne hinter Wolken verschwunden und es war entschieden kühl.
Wir gingen noch zum Kreuz und zum höchsten Punkt und machten uns dann an den Abstieg, der überall als unangenehm beschrieben wird. Ich fand das nicht unbedingt, auch wenn grad der obere Teil, sehr steil und rutschig ist (bei richtiger Nässe bestimmt noch mehr). Was der Abstieg auf jeden Fall ist, ist elendslang, weil man quasi auf der Rückseite des Monta Casale absteigt und dann komplett um den Berg herum laufen muss. Abstieg ist ja nicht so mein Ding, da bin ich ziemlich langsam, deswegen brauchten wir mit Gipfelpause für den Rückweg fast doppelt so lang wie für den Aufstieg.


Auf dem Weg zur großen Wand


Klettern überm Industriegebiet


Sonnengenußklettern


Wandspaziergang


An den glatten Stellen sind hilfreiche Klammern montiert


Waldsteig im oberen Teil


Ausstieg auf einer schönen Wiese


Monte Casale


Abstieg im Buchenwald

Samstag, 30.04.2016: Bocca della Morte
Für den letzten Tag vor der Heimfahrt hatten wir uns noch mal eine MTB-Tour ausgesucht, den Todespass (da muss man ja fast schon wegen des Namens hin ;-)). Der Tag fing strahlend schön an, für den Nachmittag waren aber Regen und Gewitter angesagt, da passte so eine nette Halbtagesrunde grad gut hinein.
Wir waren beide ein wenig lahm vom langen Abstieg am Vortag, aber die Runde fängt sanft und nett bei der ‘Tornante #2’ über Sarche an und führt zunächst mit wenig Steigung auf der alten Passstraße über der Schlucht entlang. Es war ein bisserl kühl, aber sehr schön. Man muss danach etwa 1 Kilometer auf der Hauptstraße fahren, bevor man nach rechts zur Schlucht runter abbiegt und ein paar hübschen Trials zu und von den beiden kleinen Brücken über die Schlucht absolvieren darf.
Dann geht es zurück auf die Hauptstraße und nach 500 Metern rechts hinauf Richtung Monte Casale, wo man über kleine und kleinste Sträßchen in sanftem Auf- und ab nach Comano radelt. Wir kehrten in der einzigen Gastwirtschaft dort auf Panini, Bier und Cappuccino zum Mittagessen in der Sonne ein. Es war sehr gemütlich und angenehm, danach wieder loszufahren war ernsthaft beschwerlich ;-)
Das letzte Sträßchen wird bald zum Forstweg und schlängelt sich zum Bocca della Morte hoch. Die Auffahrt ist recht bequem weil nirgends steil. Steil wird es erst bei der Abfahrt, wo wir - was ich ganz besonders toll fand - auf dem Abstieg vom Che Guevara landeten und genau da abfahren durften, wo ich mir am Vortag dringendst ein Bike gewünscht hatte :-)
Die Abfahrt war zwischendrin recht ruppig und weil ich ja eher ängstlich bin, verbremste ich mich in einem Hohlweg und fiel vom Rad, weil sich das Vorderrad quer stellte. War nicht schlimm (wie auch bei quasi Null Geschwindigkeit), fügte meiner hübschen Sammlung von Schrammen und blauen Flecken aus den Klettersteigen noch ein paar hinzu, damit der Erfolg des Urlaubs dann auch klar und deutlich sichtbar werden würde ;-)
Ohne weitere Zwischenfälle - dafür aber mit mutigem Meistern weiterer Downhill-Schwierigkeiten, glatte abfallende Felsen auf steilem Pfad - landeten wir wieder auf der alten Passstraße kurz vor der ‘Tornante #2’ und beim Auto.


Start an der ‘Tornante #2’ auf der alten Passstraße


Mini-Trial über der Schlucht


Genussradeln am Monte Casale


Auf dem Weg nach Comano, hinten wird das Wetter langsam schlecht


Vor der Bocca della Morte


Voll mutig im Downhill ;-)

Von engel am 18.05.2016 21:48 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Gardaseetouren II

Mittwoch, Mai 18, 2016

Dienstag, 26.04.2016: Versuch am Tremalzo
Der Tremalzo soll ja die tolle schönste beste (usw.) MTB-Tour am Gardasee sein. Und als wir sie vor ein paar Jahren im Nebel geradelt sind, hatten wir durchaus den Eindruck, die Tour würde landschaftlich etwas zu bieten haben, wenn man denn etwas sähe. Taten wir aber nicht, deswegen wollte ich da nochmal hin.
Aber auch diesmal war uns das Wetter nicht gewogen. Wir starteten am Lago die Ledro und es war kalt und bewölkt. Eigentlich hätte da laut Wettervorhersage irgendwie irgendwann die Sonne rauskommen sollen, aber oben am Passo di Nota war von Sonne noch lang nichts zu sehen und es hatte 6 Grad mit eisigem Wind. Bis zum Tremalzo-Tunnel wären noch 600 Höhenmeter (und einige Kilometer) zu bewältigen gewesen, so gut wie immer oben am langen Rücken über dem See, mit immer weniger Sicht und immer niedrigeren Temperaturen und mit diesem Wind.
Wir brachen ab. Man fährt doch nicht an den Gardasee, um dann erbärmlich zu frieren. Wir waren übrigens nahezu allein unterwegs.


Lago di Ledro


Auf dem Weg zur Bocca dei Fortini


Blick über den Gardasee zum Monte Baldo. Ja, das ist Schnee da oben.


Tremalzo-Strasse :-)


Rifugio Alpini am Passo Nota


Rückweg


2 Sekunden Sonne

Mittwoch, 27.04.2016. Via Ferrata Gerardo Sega
Ein Klettersteig, von dem ich bislang noch nie etwas gehört hatte, und das am Gardasee? Noch dazu einer ‘eher für den Abenteurer als für den ambitionierten Klettersteig-Geher’ (sinngemäß). Na, wenn der nicht wie extra für uns gemacht ist, dann weiß ich auch nicht :-)
Der Steig liegt am Monte Bodone, von Riva muss man etwa 40 Minuten fahren. Das war ganz gut so, denn als wir los fuhren, regnete es erst mal, hörte auf dem Weg aber glücklicherweise auf. Wir starteten aus dem Tal und konnten so über einen geradezu kitschig idyllischen Weg durch lichten jungen Buchenwald aufsteigen. Dabei trafen wir sogar auf zwei ‘Lurchis’, also Feuersalamander :-)
Der Abzweig zum Steig war so schmal, dass wir ihn ohne GPS möglicherweise übersehen hätten. Die 4 Italiener hinter uns fanden den Zustieg vermutlich nur deswegen, weil wir da waren. Sie liefen jedenfalls erst mal wild durcheinander rufend durch den Wald und tappten dann hinter uns her.
Zunächst geht es eine ganze Weile unter einer steilen Felswand entlang, dann geht es um die Ecke und plötzlich steht man direkt unter einer riesigen konkaven Felswand mit einem mächtigen Überhang in der Mitte. Der Steig fängt genau unter dem Überhang an und man fragt sich ein wenig, wie es da wohl weiter gehen kann. Man quert unter dem und im Überhang auf zwei breiten Bändern und klettert außerhalb der Wand erst links, dann rechts teilweise im Wald über felsige Steilstufen und über teils erdige Rinnen nach oben. Alles in Allem passt ‘abenteuerlich’ ausgezeichnet. Es ist nie schwer, man muss gelegentlich ein wenig suchen und man stapft ständig in einer beeindruckenden Wand herum :-)
Wenn man dann da rauskommt, wo man zunächst den Ausstieg vermutet, oberhalb einer letzten erdigen Rinne mit einem recht ‘gipfeligem’ Köpfl, geht es noch mal ordentlich zur Sache. Angeblich sind auch das nur ‘C’ Abschnitte, aber inzwischen hatte es angefangen zu graupeln und wir waren ja eben erst über ein paar schmierige Erdrinnen aufgestiegen. Der letzte Teil des Steigs, der vermutlich großartig ist, wenn man was sieht (wir hatten ziemlich Nebel), war dann ein wenig stressig (für mich). Eh schon glatt und abgetreten und dann die feuchten erdigen Stiefel dazu ...
Der Ausstieg erfolgt recht unspektakulär in ein lichtes Wäldchen mit einer Wiese voller Schafe dahinter. Der Abstieg ist dann erst mal ein elendslanger Hatsch über Forstwege, der für uns durch eisigen Wind und vereinzelte Graupelschauer nicht direkt angenehmer wurde. Am Wasserfall kamen wir auf unseren Aufstiegsweg zurück und stiegen über den netten Buchwaldweg zurück zum Auto.


Aufstieg durch lichten Buchenwald


Lurchi :-)


Zustieg auf schmalem Pfad


Der große Überhang


Auf breitem Pfad durch die Wand


Manchmal ist’s auch etwas schmaler


Kletterstelle im Wald


Oben :-)


Der lange Weg zurück über die Hochebene.

Von engel am 18.05.2016 06:21 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Gardaseetouren I

Dienstag, Mai 17, 2016

Sonntag, 24.04.2016: Spaziergang zur Bastione
Wir starteten bei Schneetreiben im Allgäu, bekamen etwas Sonnenschein im Inntal und nahezu richtig Winter am Brenner (glücklicherweise noch nichts zu sehen von den angekündigten Demos) und fuhren dann in langsam besser werdendes Wetter. So richtig toll war das Wetter am Gardasee nicht, aber immerhin trocken und annähernd warm (15 Grad etwa).
Wir bezogen unser Backhäusl und machten noch einen kleinen Spaziergang zur Bastione zum Cappuccino-Trinken. Ein schöner Weg dorthin beginnt genau hinter der Villa.


In der Bastione

Montag, 25.04.2016: Via Ferrata Fausto Susatti, Marion Foletti, Dei Camminamenti, Delle Laste
Der hübsche Fausto Susatti gehört ja fast schon zu unserem Gardasee-Standard-Programm. Diesmal wollten wir aber mal oben in Biacesa starten und dann noch 3 weitere Steige dran hängen. Die beiden letzten Steige sind weniger Klettersteige als versicherte Kriegs-Gedächtnis-Steige und genau deswegen recht interessant. Insgesamt ist die Runde sehr lohnend.
Das Wetter war schön, wenn auch kühl (8 Grad in der Früh, um die 15 Grad Mittags) und wir hatten leider nicht bedacht, dass dieser Montag ein italienischer Feiertag war. Schon in Biacesa mussten wir eine Gruppe geführter Klettersteig-Geher abhängen und beim Einstieg zum Fausto Susatti, verzweifelten wir beinahe ein wenig, als wir auf eine weitere geführte Gruppe von gut 20 Leute trafen, die im Pulk vorm Einstieg standen. Wir drängelten uns durch und stiegen im Eiltempo an den ersten 5 Leuten neben dem Drahtseil vorbei. Damit hatten wir die auch hinter uns und trafen nur noch kleine Einzelgrüppchen aus 2-3 Leuten. So soll das sein!
Ungestört konnten wir dann denn schönen Grat des Stauso Susatti hinauf zur Cima Capi klettern. Danach bogen wir auf den Quergang des Mario Folletti ab und tranken einen Kaffee im Bivacco Arcioni, bevor wir auf dem versicherten Steig des Dei Camminamenti zur Cima Rocca aufstiegen
Dort fanden wir im obersten Tunnel in einer Nebenkammer eine einzelne Fledermaus und beschossen sie mit ungefähr 200 Fotos. Man muss uns das nachsehen, das war unsere erste Fledermaus und sie schien sich nicht im Geringsten stören zu lassen. Herrje, war die niedlich :-)
Von der Cima Rocca stiegen wir über endlose Wehrgänge zur Bocca Pasumer hinab und gingen zurück zum Kappellchen am Bivacco Arcioni, um von dort über den Delle Laste (auch eher Steig als Klettern), wo es eine Art Gedächtniskammer mit vielen Fotos hat, zurück nach Biacesa zu gehen. Zum Abschluß gab es dort Cappuccio, Kuchen und Bier.


Smaragdeidechse


Gratkletterei ...


... bei bestem Wetter


Plattenquerung


Segelfalter


Fledermaus


Im Wehrtunnel an der Cima Rocca


Gedenkkammer am Delle Laste

Von engel am 17.05.2016 21:38 • outdoorberg(0) Kommentare

6 Tage Gardasee

Mittwoch, Mai 04, 2016

Wir wollten mal wieder ‘raus’. Irgendwohin, das nicht hier ist, Urlaub anderswo. Und was bietet sich da mehr an als einfach zum Gardasee zu fahren? Zum Biken, zum Klettern, für Klettersteige und natürlich für die Landschaft, das Wetter und das Essen.

Unser Apartment buchte ich 8 Tage vorher, das Backhäusl der Villa Angelica (Apartment Letizia), etwas oberhalb von Riva gelegen. Das war ein Glücksgriff, denn wir hatten mit dem Backhäusl die ganze Woche ein eigenes Häuschen in der Villa mit viel Platz und schnellem Internet. Ein wenig kühl war es da (dicke Wände, kleine Heizungen, aber für echtes Feuer im Backofen waren wir nicht lang und oft genug da), aber das kann man der Villa nicht anrechnen, wir haben leider den Kälteinbruch (der meinen Eltern 30cm Schnee auf dem Balkon bescherte) voll erwischt.

So war das Wetter nicht ganz so schön wie wir erhofft hatten, aber es war nie wirklich schlecht. Allerdings war es teilweise wirklich empfindlich kalt, so dass wir weniger mit den Bikes als zu Fuß unterwegs waren. Auf den Klettersteigen, weil die halt so schön unkompliziert sind, man braucht nicht viel und kann trotzdem Klettern.

Der größte Vorteil des Wetters war: wir waren so gut wie immer absolut allein unterwegs :-) Da nimmt man so ein paar Graupelschauer (ja, echt, Graupelschauer, Brrr!) in den Klettersteigen doch gerne mit :-)

Wie üblich habe ich viele blaue Flecken vom Klettern mitgebracht, eine Schramme auf der Nase von einem Stein aus einer Wand und ein paar Blessuren, weil ich mich am letzten Tag dann bei einem Downhill vom Bike geworfen habe. Nunja, da hab ich ja inzwischen fast schon Übung ;-) War alles nicht schlimm und wenn ich nicht gar so ängstlich gebremst hätte, wär das eh nicht passiert.
Ich nehm mal mit: mehr Mut, Frau Engel!

Das Knie hat übrigens alles gut mitgemacht und ich habe nicht mal Muskelkater bekommen :-) Das Training vorher hat sich also gelohnt.

Hier schon mal ein paar Bildchen, vollständige Tourenberichte folgen vermutlich demnächst auch noch.


Eingang zur Villa


Villa Angelica


Unser Backhäusl


Riva von der Bastione


Riva bei Nacht

Von engel am 04.05.2016 05:55 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Verkehrtes Wetter

Dienstag, April 19, 2016

Oder auch nicht, wie man’s sieht.

Dass der Sonntag ein gar gruseliger Tag werden sollte war von Anfang an klar. Für den Samstag konnten sich die diversen Wetterseiten nicht so recht entscheiden, ob der was werden würde oder eben nicht. Wie auch immer, an einem Tag wollten wir raus (Training für den bevorstehenden Urlaub, dringendst nötig). Samstag also.

Beim Frühstück schien die Sonne, aber schon am Parkplatz in Burgberg war sie weg. Beim Anstieg aufs Burgberger Hörnle (Normwalweg, nicht Grat) fing es schon mal an zu regnen, hörte aber bald wieder auf. Oben standen wir im Nebel und das änderte sich auch auf dem Weiterweg zum Grünten nicht. Dafür fing es wieder an zu regnen.

Wir bogen zum Grüntenhaus ab, wo wir auf der Terrasse (die trotz geschlossenem Haus freundlicherweise mit Bänken bestückt ist) immerhin trocken Brotzeit machen konnten, bevor wir im Regen abstiegen. Ganz unten, kurz vorm Auto, riss es auf, die Sonne kam raus ... und blieb bis Abends. So kamen wir immerhin zu den ersten Pfannkuchen des Jahres auf der sonnigen Terrasse. Auch nicht schlecht. Und für einen leichten Muskelkater hat es auch gereicht ;-)


Aufstieg zum Hörnle


Abstieg im Regen

Von engel am 19.04.2016 22:03 • outdoorberg

Nachtrag

Freitag, Januar 15, 2016

Ziemlich genau mit dem Jahreswechsel gab es den großen Wetterwechsel. Aus dem WinterHerbst der letzten Wochen wurde ... naja, WinterFrühwinter. Und wir waren noch 3 Mal draußen.

Freitag, 01.01.2016: Rangiswanger Horn

Wir läuteten das Bergjahr mit einer der Winter-Standardtouren ein. Allerdings zu Fuß statt jahreszeitangemessen mit Skiern. Unspektakulär aber nett und immerhin trocken.

Sonntag, 03.01.2016: Einstein

So rechte Lust hatten wir nicht, aber es hatte geschneit und sollte halbwegs vernünftiges Wetter haben, also fuhren wir spät ins Tannheimer Tal, wo wir um halb 11 in Tannheim zum Einstein starteten. Zu Fuß natürlich. Unser Staunen darüber, dass wir am Start des Pfads zum Einstein, die allerersten Spuren in den Schnee traten, hätte größer nicht sein können.

Wir spurten von unten bis oben durch jungfräulichen Schnee, konnten in aller Ruhe eine Mama-Gämse mit halberwachsenen Kind betrachten und unzählige Winterwunderbilder machen, denn das Wetter wurde deutlich schöner, als die Wettervorhersage hätte vermuten lassen. Traumtour von Anfang bis Ende!

Mittwoch, 06.01.2016: Dreifahnenkopf

Es schneite und regnete abwechselnd, der Regen teils auch bis in größere Höhen. Nach den letzten beiden Touren waren wir sicher, das ski-mäßig noch gar nichts möglich war und der Anblick des Hangs zum Rangiswanger Horn im Ostertal bestätigte die Meinung deutlich. Trotzdem, es hatte Schnee und würde weiter oben mehr haben. Wir schnallten Elterns Schneeschuhe an die Rucksäcke und marschierten auf Schnee- und Eis-bedeckter Straße das Ostertal hinter. Es schneite leicht.

Je weiter hinter wir kamen, umso winterlicher wurde es und umso schöner wurde das Wetter. Anfangs jedenfalls, dann zog es wieder zu. Es wurde allerdings weiterhin winterlicher und als wir an der Gräfenhütte ankamen, war der Gedanke an eine Skitour plötzlich überhaupt nicht mehr abwegig. Naja, hinterher ist man immer schlauer ;-)

Wir schnallten die Schneeschuhe unter und stapften in immer tiefer werdenden Schnee zur Ebene mit dem Hüttchen hinauf. Wir folgten einer Schneeschuhspur auf dem Sommerweg, als wir dann aber von 3 Skitourern überholt wurde, wurde aus der Schneeschuhspur schnell eine Skispur. Und nach uns dann wieder eine Schneeschuhspur ...

Auf dem Dreifahnenkopf war noch niemand gewesen und so spurten wir (etwa 50 Meter - Weitenmeter, nicht Höhenmeter - ich, den Rest der beste Allgäuer von Allen) in gut knietiefem Pulverschnee zum Gipfel. Knapp 200 Höhenmeter, es war überaus anstrengend!

Oben gab es Tee (und Glühwein :-)) in leichtem Schneefall, dann stiegen wir wieder ab. Und wieder mal: Schneeschuhe, das ist einfach nix. Im Tiefschnee war der Abstieg ganz OK, aber je weniger tief der Schnee wurde, umso ungehaltener nahm das Knie den Abstieg, weil man mit den Dingern immer wieder den Oberschenkel über das Knie nach vorn schiebt. Aua. Von der Tatsache, dass man läuft statt zu fahren, ganz abgesehen ;-)

Trotzdem war es natürlich prima, weil Draußen im Schnee einfach nicht zu schlagen ist ;-)

Von engel am 15.01.2016 06:25 • outdoorberg

Jahresendtouren

Donnerstag, Dezember 31, 2015

‘Zwischen den Jahren’ war fantastisches Wetter, so dass wir jeden freien Tag unterwegs waren. Oben war es immer warm, unten und im Schatten durchwegs kalt und eisig. Nutzbaren Schnee hätte es nur in homöopathischen Dosen in ausgesuchten schattigen hochgelegenen Karen gegeben, deswegen waren wir immer zu Fuß unterwegs. Für Dezember waren die Touren recht ungewöhnlich, dafür aber durch die Bank sehr schön.

Breitenberg

Krinnenspitze

Thaneller

Steineberg

Säuling

Die besten Wünsche und rutscht gut rüber!

Von engel am 31.12.2015 18:28 • outdoorberg

Winterwochenende

Mittwoch, Dezember 16, 2015

Man kann es zwar kaum glauben, aber auch bei uns gibt es Winter. So ein klitzekleines Bisserl, ganz weit hinten oben im Eck.

Ich wollte da hinten im oberen Eck mal nachschauen, wie es denn wirklich aussieht, deswegen starteten wir am Samstag ins Kleine Walsertal, um die Ochsenhofer Köpfe zu überschreiten. Wenn die Bahn nicht läuft, ist es da immer nett und einsam. Vorsichthalber - wir hatten ja am Rangiswanger Horn ziemlich stapfen müssen - hatten wir die Schneeschuhe der besten Eltern im Gepäck. Ja, Schneeschuhe, auch wenn ich die Dinger schon mal in Grund und Boden verrissen habe.

In Baad war es eisig kalt. Man hätte damit rechnen können, hatten wir aber nur so halb, deswegen bibberten wir uns Richtung Walmendinger Horn in die Sonne hoch. Ab da war es angenehm. Anfangs war alles schneefrei, dann stapften wir über ein paar Schneeflecken, und gelangten schließlich an der Stütz-Alpe auf die Piste (also die Forststraße), ein weißer Streifen in braun-grüner Landschaft. Die Piste war gewalzt. Wo der Fußweg abzweigte, bei ca. 15cm Bruchharsch, legten wir die Schneedinger an und ja, mit denen lief es sehr angenehm.

Auf dem Fußweg galt es noch ein paar freie Stellen im Wald zu queren, aber eigentlich liefen wir ab da im Schnee und hatten das Gefühl, die Schneeschuhe seien sinnvoll und dienlich. Wir liefen auf dem Fußweg und dann auf der gewalzten Piste bis zur Muttelkopf-Gipfelstation und schauten uns dann um. Wir waren absolut und komplett allein. Keiner da, niemand! Einzelne Spuren führten über die Ochsenhofer Köpfe und das wäre sicherlich gegangen, aber uns lachte das Walmendinger Horn an. Wann kann man da schon mal allein hinauf?

Also ging es die Piste wieder runter in den Sattel und weiter zum Walmendinger Horn. Mit Gipfelkreuz und Aussicht und ganz und gar allein :-) Allerdings auch mit Wind. Zur Pause stiegen wir zur Gipfelstation der Bahn runter und hatten die volle Luxuspause, windgeschützt, mit Sitzgelegenheit, Tischchen und Aussicht :-)

Der Abstieg war dann ... nicht so toll. Wahrscheinlich muss man auch mit Schneeschuhen erst mal laufen lernen. Ich kann das nicht und hatte doch ein paar Problemchen damit, auf hartem Untergrund (Piste einerseits, gefrorener Deckel mit Pulver obendrauf andererseits) so abzusteigen dass das Knie nicht protestierte. Nunja.


Stütz-Alpe


Am Walmendinger Horn

Wo das mit dem ‘zuenen’ Skigebiet am Walmendinger Horn so nett gewesen war, fuhren wir am Sonntag zur Auenhütte, um dem ‘zuenen’ Skigebiet am Ifen einen Besuch abzustatten. Wieder mit Schneeschuhen, aber weil uns der Abstieg so gar nicht getaugt hatte, steckten wir die Minis an den Rucksack, die kann man auch mit festen Bergstiefeln fahren. Wir rechneten damit, dass auch am Ifen die Pisten schon präpariert waren.

Zu unserem Erstaunen war unten an der Liftstation ordentlich was los. Lauter Skitourengeher und zwar nicht nur ‘Locals’ sondern auch welche aus STA, M, RO, N, S, HDH und ähnliches. 200 km und mehr und um die Piste zum Ifen raufzusteigen? Präparierte Pisten waren übrigens Fehlanzeige, mir schwante Übles.

Wir stapften anfangs direkt unter der Bahn zur Mittelstation. Meist lag Schnee, auf auf dem exponierten Rücken war er allerdings schon ziemlich lückenhaft. Weiter oben war die Schneedecke geschlossen und der Schnee wurde tiefer. Zwar hatte er meistens einen auch mit Schneeschuhen tragenden Deckel, aber wir brachen gelegentlich doch durch. Vor allem über den Latschen und Felsen, was ziemlich doof sein kann.

Der ursprüngliche Plan war gewesen, über den Sommerweg zum Ifen selbst aufzusteigen. Als wir aber versuchten, mit den Schnee-Dingern querend den steilen Hang zum Gipfelaufbau aufzusteigen, 5 Zentimeter Pulver auf hartem Deckel, gaben wir nach der Hälfte auf. Schneeschuhe sind einfach nicht wirklich bergtauglich. Zu solchen Gelegenheiten verbiegt man sich Knöchel und Knie und Rücken und hat trotzdem kaum Halt.

Abgesehen davon scheint der Winteraufstieg auf den Ifen durch die obere steile Rinne zu gehen, nicht über den Sommerweg. Zumindest sahen wir 3 Leute da hinauf kraxeln und das sah doch einigermaßen anspruchsvoll aus. Da hätte ich mich erst mal ziemlich gegruselt, auch wenn von denen keiner Probleme zu haben schien.

Wir gingen stattdessen aufs Hahnenköpfle, den kleinen Hubbel hinter der Gipfelstation, wo wir grad noch in der Sonne Pause machen konnten, bevor der Ifen-Schatten den Gipfel erreichte.

Die Abfahrt war - gemischt. Wir hatten ja mit präparierter Piste (und weniger Schnee) gerechnet und waren nur deswegen mit den Minis unterwegs. Wie nicht anders zu erwarteten, waren die kleinen Ski der Tour nur bedingt gewachsen. Im etwas tieferen Schnee neigen sie dazu abzusacken (Ich warf mich auch direkt unter dem Gipfel genau deswegen in den Tiefschnee und schaufelte mir dabei einen Haufen Schnee in den Nacken. Brrr!) und in Bruchharsch oder Ähnlichem hat man mit Bergstiefeln ziemliche Probleme mit Kurven.

Dass die Tour auf den Ifen so stark frequentiert war, kam uns deswegen sehr entgegen. Die Aufstiegsspur war teilweise schon fast pistenartig ausgetreten. Wir versuchten so weit wie möglich auf dieser ‘Piste’ zu bleiben. Direkt unter der Gipfelstation erwischten wir aber die falsche Spur und gerieten in felsiges Karstgelände, in dem der Schnee die Löcher nur unzulänglich bedeckte. Unsere kurzen Ski trugen uns natürlich viel weniger als die langen breiten Latten der anderen und so brachen wir da gelegentlich ein. Dass wir da ohne gröbere Probleme durch kamen, war schlicht und einfach Glück.

Danach war die ‘Piste’ bis auf wenige Stellen sehr ‘pistig’ und wir hatten sogar Spass. Nach der Mittelstation nahmen wir die Straße (ist zwar langweilig, dafür bricht man nicht ein) und mussten nur 2 Mal abschnallen.

Die Sinnhaftigkeit der Tourgerätewahl (mit Skiern hätten wir uns deutlich leichter getan, rauf wie runter) kann man sicherlich anzweifeln, aber mir hat die Tour trotzdem gefallen :-)


Abbruch unterm Ifen-Aufbau


Abfahrt

Was Schneeschuhe betrifft: OK, es gibt Gelegenheiten, zu denen man die brauchen kann. Viele sind das aber nicht und in den Bergen befinden sich diese Gelegenheiten auch eher nicht.

Weil es aber ja kaum Schnee hat und zudem kein Schnee zu erwarten ist, hoffe ich, dass wir die Teile über den Jahreswechsel behalten können. Ich hab so meine Zweifel, ob man viel mit Skiern machen können wird. Und ohne Ski wird es halt schnell beschwerlich, wenn dann doch irgendwann Schnee kommt ...

Von engel am 16.12.2015 23:04 • outdoorbergski

Auf der Suche

Montag, Dezember 07, 2015

... nach Schnee.

Auf der Heimfahrt am Freitag sahen die Berge aus der Ferne (also von der B12 aus) erfreulich weiß aus, aber dass es sich da um bedeutungslose magere oberflächliche Reste handeln musste war mir eigentlich klar. Trotzdem, so ein klitzekleines bisserl Hoffnung kam auf. Nein, natürlich nicht Ski, aber die A…-Rodel vielleicht?

Der beste Allgäuer von Allen prustete bei meinem verhaltenen Vorschlag in seinen Kaffee und murmelte was von hoffnungslosem Optimismus. Ich war dennoch geneigt, die Dinger heimlich einzustecken, aber weil da zur Benutzung ja noch ein bisserl was dran hängt (wasserdichte Hosen, Handschuhe, usw., man wälzt sich ja quasi im Schnee damit), ließ ich die Dinger am Samstag dann doch daheim.

Ich wollte Sonne und südseitig und hatte daher den uns bislang unbekannten Aufstieg von Sigiswang auf Rangiswanger Horn ausgesucht. Dass das bis fast ganz hinauf eine Teerstraße ist, hatte ich in der Karte leider übersehen. Als sich daher nach etwa der Hälfte des Aufstiegs eine Gelegenheit bot, nach rechts zum Ofterschwanger Horn abzubiegen, nahmen wir die und ab da war der Tag gerettet. Netter Weg, nette Gegend, Sonne und wir fast ganz allein mittendrin :-)

Kurz vorm Ofterschwanger Horn dann im Schatten die erste Schneeberührung. Er trug nicht und unten drin war es sehr nass ;-) Das Horn selbst war frei, die schattige Querung zum Rangiswanger dann wieder nicht, es hatte knapp 10 cm und Eis. Vorm Rangiswanger Horn kamen wir dann in den zusammengeblasenen Schnee der letzten stürmischen Tage. Der war knietief, teilweise mit Deckel und trug auch nicht. Das Knie nahm das arg krumm, deswegen hatte ich auch eigentlich keine Lust auch noch auf dieses Horn zu steigen. Aber nunja, wir waren ja nun schon mal da und überhaupt.

Geradeaus direkt hochkrabbeln hoch war anstrengend und störte das Knie überhaupt nicht :-)
Oben genossen wir fast einsam (2 Leute am Gipfel außer uns) Tee und Aussicht und machten uns erst nach einer langen Pause an den Abstieg. Der ging gut, so lange wir im Schnee abstiegen, was nicht lang war. Danach folgte kurz Forstweg und dann die Teerstraße. Nicht gut.

Von der abgesehen, war das aber eine sehr erstaunliche einsame und nette Runde. Und immerhin waren wir jetzt auch mal zu Fuß auf dem Ofterschwanger Horn. Bisher waren wir nur mit dem Bike oben.


Schneelage im Illertal


Oben sieht es dann doch annähernd winterlich aus

Für Sonntag suchten wir eine sonnige Südseite und verlegten uns auf den Aggenstein. Einsam ist da natürlich nichts, dafür ist der Berg aber sehr schön. Statt am windigen Gipfel machten wir lang in einer sonnigen Mulde Pause, legen uns ins warme trockene Gras (Mitte Dezember auf etwa 1800m Höhe!) und ließen und von den frechen menschen-gewöhnten Dohlen belästigen, die Nüsse zu mögen scheinen. Auch direkt aus der Hand und auch wenn man richtig gut festhält.


Aggenstein :-)


Gams beim Sonnen

Auf der Samstagrunde hatte ich wohl das gute Bein deutlich mehr als sonst belastet, das erfreute mich mit schon am Sonntag einem wundervollen Muskelkater, der am Montag noch viel wundervoller war. Ich tappte in der Früh erst mal rückwärts ins Erdgeschoß. München-Radeln half ein wenig, im Büro rumsitzen eher nicht so, wie jedes Mal Aufstehen bewies.

Von engel am 07.12.2015 21:47 • outdoorberg

Gran Canaria Bilder Teil 3

Samstag, November 21, 2015

Neben den Tourbildchen der beiden letzten Teile des Gran Canaria-Berichts habe ich noch ein paar Bildchen, die ich gern zeigen möchte. Einerseits Bilder von Tieren, die uns (eigentlich: dem besten Allgäuer von Allen) gelungen sind und zur besseren Illustration der Qualität des Green Ocean Hotels auch noch lustige Boiler-Bilder ;-)

Extra: Tiere
Interessant ist, dass es auf Gran Canaria Fischadler geben soll (laut Schild am Start des Weges nach Güi Güi). Wir sind ziemlich sicher, am letzten Tag einen fliegen gesehen zu haben, aber der Versuch, den hoch über uns fliegenden Vogel mit der Kamera einzufangen, gelang eher schlecht als recht. Das Bild habe ich mangels erkennbaren Inhalts weg gelassen. Sonst fliegen viele Bussarde und Falken herum, lassen sich ebenso schlecht fotografieren und sorgen dafür, dass die Eidechsen alle sehr sehr scheu sind.


Schafe auf dem Weg zum Roque Nublo


Ein Kanarischer Admiral (Vanessa vulcania) bei El Juncal


Das Maultier (?) mit der hübschen Stimme bei El Juncal


Deutlich kleiner aber nicht weniger laut: der Esel von El Juncal


Falke auf einer Agave im Barranco Guayadeque


Eine Kanareneidechse (ein Weibchen) im Barranco Guayadeque


Kanarischer Buntspecht (Dendrocopus major canariensis), ‘Picapino’ im Barranco Guayadeque


Laut jammerndes Ziegenkind in Tasartico (Start nach Güi Güi)


Ziegen im Agaete-Tal


Löffler im Bach vor dem Hotel

Extra: Wohnung
Allzu oft passiert sowas wahrscheinlich nicht, deswegen möchte ich schon mal festhalten, wie das ist, wenn im Hotel der Boiler von der Wand kracht.


Wasser spitzt aus der Wand


Ordentlich aufgewischt (nasse Handtücher im Eck)


Hier ist der Boiler rausgefallen

Die anderen Teile:

Von engel am 21.11.2015 15:28 • diaryurlauboutdoorberg
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