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Radeln und Seelekopf

Mittwoch, Juni 15, 2016

Freitag war Superwetter, aber die Aussichten waren mau. Wir ließen deswegen die übliche Wochenenddevise (Wochenende ist erst, wenn der Einkauf fertig ist) sausen und radelten in schönstem Wetter zum Eschacher Weiher. Mir war es da dann trotz Sonne nicht warm genug zum Baden, aber der beste Allgäuer von Allen ließ sich natürlich nicht abhalten. Was dann dazu führte, dass er nicht mehr richtig warm wurde und nach der Abfahrt vom Mariaberg (nachdem wir oben noch eingekehrt waren) bibbernd nach einem heißen Bad verlangte. Egal, war trotzdem schön.

Samstag dann Regen, was sonst. Sonntag war es erstaunlicherweise trocken und ich musste eh raus, testen ob Aufstieg schon wieder geht und vielleicht sogar Abstieg. Folglich musste es eine Tour mit Seilbahn sein und weil die Tiroler überall so schön schreiben, dass die Bahnen nur bei niederschlagsfreier Witterung laufen (Toll. Da braucht man mal ‘ne Bahn und kann sich dann nicht drauf verlassen dass sie läuft.) verschlug es uns zum Hochgrat. Aufstieg über den Seelekopf, Einkehren im Staufnerhaus und dann mal schauen.
Der Aufstieg war super, Null Probleme, nix. Ich bekam vermutlich den gesamten Weg das Grinsen nicht vom Gesicht :-)
Abstieg war dann nicht so toll, deswegen war eh klar, dass wir nach Kaffee und Kuchen mit der Bahn runter fahren würden. Das Wetter zog dann auch umgehend zu und es fing an zu nieseln, so dass diese Entscheidung nicht weiter schwer fiel ;-)
Also: es geht wieder aufwärts!

Von engel am 15.06.2016 22:19 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Zusammenfassung

Mittwoch, Juni 08, 2016

Montag, 16.05.2016: Hirschalpe
Pfingstwochenende. Regen, kalt. Nach zwei Tagen daheim war es uns doch danach mal wohin zu laufen und zu dieser Jahreszeit und bei diesen Bedingungen lacht uns dann oft die Hirschalpe als Ziel an. Netter Weg, toller Kaiserschmarrn.
Anfangs war es trocken, weiter oben setzten Graupel- und Schneeschauer ein, während wir den feinen Kaiserschmarrn der Hirschalpe genossen (eine Portion reicht locker für 2 :-)), gab es kurzzeitig sogar sowas wie einen regelrechten Schneesturm.


Arme eingeschneite Schlüsselblümchen

Sonntag, 22.05.2016: Hoher Kapf
Radrunde entlang des Fischteichs vor Wiggensbach (nasse Füße inklusive, weil der Abfluss recht viel Wasser und recht lockeren Kies hat ;-)) über den Blender und den neuen Mini-Trail vom Hohen Kapf zum Brotzeitstüble (ausgezeichneter Rhabarberkuchen) und dann an den Eschacher Weiher. Gebadet haben da aber nur die wirklich Harten. Also ich nicht ;-)


Auf dem Weg über den Blender


Beeindruckende Neuentdeckung: Weidenbohrerraupe, locker 7-8 Zentimeter lang

Donnerstag, 26.05.2016: Eschacher Weiher
Direkt zum Weiher, diesmal sogar mit Baden (Brrrr!) und wieder heim.


Auf dem Weg zum Weiher

Freitag, 27.05.2016: Eschacher Weiher
Über den Mariaberg zum Weiher, Baden (immer noch Brrrr! aber schon etwas wärmer), auf Rhabarberkuchen zum Brotzeitstüble und über die Direktabfahrt zum Herrenwieser Weiher und über den Mariaberg wieder heim.


Beweisbild. Ja, ‘richtig’ geschwommen bin ich dann auch noch. Kurz.

Sonntag, 29.05.2016: Eschacher Weiher
Über den Mariaberg zum Weiher, die Harten nahmen ein kurzes Bad im Nieselregen (ich sah lieber zu) und direkt wieder heim. Da reichte das Wetter dann doch noch für Pfannkuchen auf der Terrasse. Na also :-)


Die einen schwimmen im Niedelregen während die anderen mit Regenklamotten draussen frösteln.

Von engel am 08.06.2016 21:40 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Fronleichnamswochenendtouren

Donnerstag, Juni 02, 2016

Donnerstag, 05.05.2016: Gaichtspitze
Wir waren nicht sicher, wieviel Schnee es noch haben würde und nahmen daher erst mal einen unserer bevorzugten Frühjahr/Herbst-Gipfel unter die Stiefel. Ich steckte auch die A****-Rodel in den Rucksack, denn mit genügend Schnee müsste man damit ja ein paar Höhenmeter Abstieg vergnüglich hinter sich bringen können ...
Wie befürchtet/erwartet hatte es da oben - selbst auf der südseitigen Gaichtspitze - noch ordentlich Schnee. Was es auch hatte, war 10 Zentimeter frischer Schnee, der sich noch nicht vernünftig mit der Unterlage verbunden hatte, deswegen waren unsere Versuche, den oberen Teil runter zu rodeln leider zum Scheitern verurteilt. Der erste Rodler schob einen dicken Berg Schnee vor sich zusammen, in dem er bald stecken blieb. Der zweite Rodler konnte in der Spur mit ordentlich Geschwindigkeit bis zu diesem Berg und dann drüber sausen und schob dann einen eigenen Berg Schnee zusammen, in dem er stecken blieb.
Naja, einen Versuch war’s wert und lustig war es auch ;-) Komplett nass und mit haufenweise Schnee in allen Ritzen und Falten von Kleidung und Rucksack, machten wir am Ende des Gipfelschneefelds Pause in der Sonne und genossen die Wärme. Oben am Gipfel war es nämlich unangenehm windig und entsprechend kühl gewesen.


Blick übers Lechtal vom Gaichtpassparkplatz


Kurz vorm Gipfelhang fängt der Schnee an


Ernsthafte Bergsteiger, ganz klar!


Das mit dem Rodeln klappt allerdings nur sehr bedingt ...


Danach dann Sonnen :-)

Freitag, 06.05.2016: Iseler
Mit dem Wissen um den noch recht reichlich vorhandenen Schnee und nachdem wir die ebenfalls noch reichlich vorhandenen Pistenreste am Oberjoch begutachtet hatten, nahmen wir uns die Kühgrund-Überschreitung mit Abfahrt vom Iseler mit den Minis vor. Seitdem die wieder die originale Schnapp-Bindung haben, wiegen sie kaum noch etwas und man kann sie (etwas mühsam allerdings) mit Bergstiefeln fahren.
Auch wenn wir mit Schnee gerechnet hatten (und den Schnee ja auch gesehen hatten), die Menge auf der Nordseite war dann doch ein wenig erstaunlich. Entsprechend lang brauchten wir, bis wir uns zum Kühgrundgrat hinüber gekämpft hatten. Der Grat selber war dann wieder leichter zu gehen (und es hatte eine einzelne Spur bis zum Kühgrundkopf), weil der Schnee nicht ganz so tief war, dafür mussten wir schneebedingt an verschiedenen Stellen vom eigentlichen Weg abweichen und kamen so in den Genuss einiger abenteuerlicher Kletterstellen, die man üblicherweise nicht nimmt.
Vom Kühgrundkopf zum Iseler waren wir die ersten seit mindestens dem letzten Schneefall, was zwischen den Latschen (Löcher) und gelegentlich am Grat neben den Wechten (kein Platz) auch mal interessant wurde. Den Aufstieg zum Iseler betrachten wir lang ein wenig besorgt, denn der sah wirklich arg steil (und komplett zugeschneit) aus. Als wir dann davor standen, war das Schneefeld nicht ganz so steil wie befürchtet und auch stabiler als befürchtet :-) Dennoch hatte der Aufstieg was von Nordwand-Feeling, wenn auch mit wirklich gutem Trittschnee.
Nach einer ausgiebigen Pause am Gipfel in der Sonne machten wir uns an den Abstieg. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass wir die Minis erst auf der Piste benutzen würden, aber schon an der Wegekreuzung am Grat hatte es genügend Schnee für Ski und Skispuren. Wir rüsteten auf (lange Pullis und Hosen und Handschuhe vor allem, damit uns im Fall eines gar nicht so unwahrscheinlichen Sturzes noch etwas Haut bliebe) und rutschten mit den Minis vorsichtig auf den Skispuren den Sommerweg ab.
An der ersten Kehre des Weges öffnete sich (für mich unvermutet, ich hatte mit weiterem Wegabrutschen bis zur Liftstation gerechnet) ein freier steiler Hang. Mit Tiefschnee - also weicher Matschschnee von den kalten Tagen auf festerem Altschnee. Der beste Allgäuer von Allen fuhr hinein und machte ein paar gar nicht mal so schlechte Bögen, obwohl das mit den Bergstiefeln in den Minis in dem Schneematsch nicht einfach war. Ich hatte Bammel. Vor dem Hang (steil), dem Schnee (weich, tief, vermutlich nicht gut verbunden) und ums Knie (seitliche Belastung, ohweh). Aber wenn der Mann da rein fuhr, konnte ich ja wohl nicht kneifen!
Am Ende war es dann nicht ganz so schlimm wie befürchtet und als der Hang flacher wurde und wir schließlich auf den Pistenresten landeten, auf denen wir bis fast ganz runter fahren konnten, war die Welt wieder in Ordnung. Ein Sturz nur ;-) Und überhaupt: ‘besser schlecht gefahren als gut gelaufen’!


Die Reste vom Winter am Oberjoch


So richtig hat die Saison noch nicht begonnen - es hat noch kleinere Hindernisse ...


... Lawinen und Schneerinnen beispielsweise


Aufstieg am Grat (hinten in der Mitte das erste Ziel, der Kühgrundkopf)


Kurz vorm ersten Ziel


Danach dann einsames Spuren mit großartiger Aussicht


Wie erwartet hat es zwischen den Latschen Löcher


Nordwandfeeling beim Zustieg zum Iseler


Steil aber gut zu steigen


die wohlverdiente einsame (!) Pause am Iseler


Abfahren mit den Minis ...


... die im weichen Schnee auch mal von den Bergstiefeln fallen.

Samstag, 07.05.2016: MTB Tannheimer Tal
Nach der Kühgrundrunde wollten wir etwas Erholung beim Biken. Wir starten an der Straße und radelten nach Jungholz, fuhren zur Vils runter, radelten gemütlich nach Schattwald und nicht ganz so gemütlich hinauf Richtung Einstein und sausten dann runter nach Tannheim. Kaffee und Kuchen gab es in der Post in Schattwald. Leider hatte es da dann schon ziemlich zugezogen und es war kühl. Alles in allem eine schöne Runde mit großartigen Ausblicken und Bergmolchen in einem Wiesentümpel :-)


Bergblickradeln bei Jungholz


Bergmolche in einem Wiesentümpel


Auf dem Weg nach Schattwald


Kurz vorm Einstein


Ganz oben dann sogar noch Schnee

Sonntag, 08.05.2016: Zinken
Am letzten schönen Tag wollten wir noch ausgiebig Sonne genießen. Der Kurzabstecher auf den Zinken mit vielen einladenden wiesigen Ecken passt da gut rein. K&K gab es an der Roßalpe in Jungholz und dann nochmal daheim auf der Terrasse. Wer kann, der kann :-)


Die Fallanlage bei Unterjoch


Bergfrühling


Aurikel am Zinken


Blick zum Sorgschrofen


Gams

Von engel am 02.06.2016 20:32 • outdoorbergskimtb(0) Kommentare

Gardaseetouren III

Mittwoch, Mai 18, 2016

Donnerstag, 28.04.2016: Via Ferrata Dell’ Amicizia
Das Wetter sah nicht vielversprechend aus, obwohl die Vorhersage eigentlich ‘sonnig mit Wolken’ anzeigte. Für die großen Pläne war das nix, deswegen nahmen wir den ‘Leiternsteig’ unter die Füße, den wir vor vielen, vielen Jahren bei unserem allerersten Besuch am Gardasee einmal gegangen waren. Noch ein Vorteil: wir konnten direkt an der Villa starten.
Der Steig ist eigentlich eher ein versicherter Steig mit ein paar wahrlich beeindruckenden Leitern drin als ein ‘richtiger’ Klettersteig. Ich finde ihn prima, weil er so großartig über Riva liegt und die Leitern sind halt was Besonderes. Unser Klettersteig-Büchlein meint, es bräuchte Mut für den Steig. Kann sein, ich habe glücklicherweise komplette Schwindelfreiheit geerbt und deswegen kein Problem mit den hohen Leitern. Für allzu mutig halte ich mich nämlich nicht, denn wenn ich mal Angst habe, komme ich da nur sehr sehr schwer drüber.
Mit dem Wetter hatten wir Glück. Es machte zwar nicht auf oder wurde auch nur ansatzweise wärmer (das erste Mal, dass wir Klettersteighandschuhe zum Fingerwärmen anzogen), aber es graupelte nur hin und wieder und das Zeug blieb nur an Stellen liegen, die für uns uninteressant waren.
Der Abstieg von der Cima SAT ist ein entzückendes schmales Weglein durch nahezu senkrechten Buchenwald. Man fragt sich ständig, wo der Weg 20 Meter vor einem weitergehen soll, denn man sieht nur noch Luft und Leere vor einem. Dann geht es aber doch weiter, um eine Rippe herum, über eine Kehre mit zwei Stufen tiefer und Ähnliches. Der Weg ist wirklich meisterlich angelegt :-)


Start kurz hinter der Villa Angelica


Klettersteigstart


Die erste lange Leiter (mit Plattform in der Mitte)


Die erste lange Leiter von oben (hinten unten liegt Riva)


In der zweiten langen Leiter (noch länger, ohne Plattform)


Die zweite lange Leiter von oben


Gipfelleiter, Riva hinten unten :-)


Auf der Cima SAT


Im Abstieg


Die letzten Meter vorm Abzweig zur Villa

Freitag, 29.04.2016: Via Ferrata Che Guevara
Schon zwei Mal hatten wir diesen Steig gehen wollen und beide Male hatte unvorhergesagter Regen die Pläne durchkreuzt. Auch diesmal sah das Wetter in der Früh nicht sehr vielversprechend aus, aber was soll man tun, außer der Wettervorhersage glauben, die einen schönen Tag versprach. In Pietramurata war dann auch wie versprochen die Sonne da und zeigte die gewaltige Wand in bestem Licht. 1400 Höhenmeter und das meiste davon Klettersteig!
Man startet in einem Industriegebiet (seltsam für eine Bergtour), geht noch ein paar Höhenmeter durch Wald und kommt dann an die Wand, wo auch bald ein Drahtseil anfängt. Kurz drauf kommt die zweit-schwerste Stelle des gesamten Steigs, die darunter leidet, dass man kurz vorher noch durch feuchte Erde stapfen musste. Die schwerste Stelle ist der Ausstieg ganz oben, wo man auch mit feuchten erdigen Stiefeln ankommt. Der gesamte Rest des Steigs ist einfacher und es hat lange Strecken, die man einfach nur gehen kann. Da hat es dann auch kein Seil.
Alles in Allem ist der Steig sehr schön. Nirgends schwer, selten wirklich ausgesetzt und nett zu klettern. Er ist allerdings streckenweise ein wenig länglich, dann nämlich, wenn man einfach nur auf einem netten Weglein durch nette Gegend steigt aber darauf wartet, dass es endlich mal wieder was zum Klettern gibt. Nach dem Wandbuch auf 3/4 der Höhe sieht man den steilen Gipfelaufbau des Monte Casale schon und fragt sich wie man da durchkommen soll.
Gar nicht, stellt sich raus. Der Weg führt nach links und man spaziert (OK, man steigt auf steilem Pfad) um den Gipfelaufbau herum, bis man relativ überraschend auf der flachen Gipfelwiese rauskommt. Auf dem ganze Weg sind nur noch zwei Kletterstellen zu bewältigen, was irgendwie etwas schade ist.
Nach 1400 Höhenmetern hat man dann aber doch was geschafft und die Wiese lud ein, sich in der Sonne möglichst flach zu machen, um dem empfindlich kalten Wind zu entgehen. Wir legten uns also hin und - war wohl zu erwarten - schliefen prompt alle beide ein. Als wir eine Stunde oder so später erwachten, war die Sonne hinter Wolken verschwunden und es war entschieden kühl.
Wir gingen noch zum Kreuz und zum höchsten Punkt und machten uns dann an den Abstieg, der überall als unangenehm beschrieben wird. Ich fand das nicht unbedingt, auch wenn grad der obere Teil, sehr steil und rutschig ist (bei richtiger Nässe bestimmt noch mehr). Was der Abstieg auf jeden Fall ist, ist elendslang, weil man quasi auf der Rückseite des Monta Casale absteigt und dann komplett um den Berg herum laufen muss. Abstieg ist ja nicht so mein Ding, da bin ich ziemlich langsam, deswegen brauchten wir mit Gipfelpause für den Rückweg fast doppelt so lang wie für den Aufstieg.


Auf dem Weg zur großen Wand


Klettern überm Industriegebiet


Sonnengenußklettern


Wandspaziergang


An den glatten Stellen sind hilfreiche Klammern montiert


Waldsteig im oberen Teil


Ausstieg auf einer schönen Wiese


Monte Casale


Abstieg im Buchenwald

Samstag, 30.04.2016: Bocca della Morte
Für den letzten Tag vor der Heimfahrt hatten wir uns noch mal eine MTB-Tour ausgesucht, den Todespass (da muss man ja fast schon wegen des Namens hin ;-)). Der Tag fing strahlend schön an, für den Nachmittag waren aber Regen und Gewitter angesagt, da passte so eine nette Halbtagesrunde grad gut hinein.
Wir waren beide ein wenig lahm vom langen Abstieg am Vortag, aber die Runde fängt sanft und nett bei der ‘Tornante #2’ über Sarche an und führt zunächst mit wenig Steigung auf der alten Passstraße über der Schlucht entlang. Es war ein bisserl kühl, aber sehr schön. Man muss danach etwa 1 Kilometer auf der Hauptstraße fahren, bevor man nach rechts zur Schlucht runter abbiegt und ein paar hübschen Trials zu und von den beiden kleinen Brücken über die Schlucht absolvieren darf.
Dann geht es zurück auf die Hauptstraße und nach 500 Metern rechts hinauf Richtung Monte Casale, wo man über kleine und kleinste Sträßchen in sanftem Auf- und ab nach Comano radelt. Wir kehrten in der einzigen Gastwirtschaft dort auf Panini, Bier und Cappuccino zum Mittagessen in der Sonne ein. Es war sehr gemütlich und angenehm, danach wieder loszufahren war ernsthaft beschwerlich ;-)
Das letzte Sträßchen wird bald zum Forstweg und schlängelt sich zum Bocca della Morte hoch. Die Auffahrt ist recht bequem weil nirgends steil. Steil wird es erst bei der Abfahrt, wo wir - was ich ganz besonders toll fand - auf dem Abstieg vom Che Guevara landeten und genau da abfahren durften, wo ich mir am Vortag dringendst ein Bike gewünscht hatte :-)
Die Abfahrt war zwischendrin recht ruppig und weil ich ja eher ängstlich bin, verbremste ich mich in einem Hohlweg und fiel vom Rad, weil sich das Vorderrad quer stellte. War nicht schlimm (wie auch bei quasi Null Geschwindigkeit), fügte meiner hübschen Sammlung von Schrammen und blauen Flecken aus den Klettersteigen noch ein paar hinzu, damit der Erfolg des Urlaubs dann auch klar und deutlich sichtbar werden würde ;-)
Ohne weitere Zwischenfälle - dafür aber mit mutigem Meistern weiterer Downhill-Schwierigkeiten, glatte abfallende Felsen auf steilem Pfad - landeten wir wieder auf der alten Passstraße kurz vor der ‘Tornante #2’ und beim Auto.


Start an der ‘Tornante #2’ auf der alten Passstraße


Mini-Trial über der Schlucht


Genussradeln am Monte Casale


Auf dem Weg nach Comano, hinten wird das Wetter langsam schlecht


Vor der Bocca della Morte


Voll mutig im Downhill ;-)

Von engel am 18.05.2016 21:48 • outdoorbergmtb

Gardaseetouren II

Mittwoch, Mai 18, 2016

Dienstag, 26.04.2016: Versuch am Tremalzo
Der Tremalzo soll ja die tolle schönste beste (usw.) MTB-Tour am Gardasee sein. Und als wir sie vor ein paar Jahren im Nebel geradelt sind, hatten wir durchaus den Eindruck, die Tour würde landschaftlich etwas zu bieten haben, wenn man denn etwas sähe. Taten wir aber nicht, deswegen wollte ich da nochmal hin.
Aber auch diesmal war uns das Wetter nicht gewogen. Wir starteten am Lago die Ledro und es war kalt und bewölkt. Eigentlich hätte da laut Wettervorhersage irgendwie irgendwann die Sonne rauskommen sollen, aber oben am Passo di Nota war von Sonne noch lang nichts zu sehen und es hatte 6 Grad mit eisigem Wind. Bis zum Tremalzo-Tunnel wären noch 600 Höhenmeter (und einige Kilometer) zu bewältigen gewesen, so gut wie immer oben am langen Rücken über dem See, mit immer weniger Sicht und immer niedrigeren Temperaturen und mit diesem Wind.
Wir brachen ab. Man fährt doch nicht an den Gardasee, um dann erbärmlich zu frieren. Wir waren übrigens nahezu allein unterwegs.


Lago di Ledro


Auf dem Weg zur Bocca dei Fortini


Blick über den Gardasee zum Monte Baldo. Ja, das ist Schnee da oben.


Tremalzo-Strasse :-)


Rifugio Alpini am Passo Nota


Rückweg


2 Sekunden Sonne

Mittwoch, 27.04.2016. Via Ferrata Gerardo Sega
Ein Klettersteig, von dem ich bislang noch nie etwas gehört hatte, und das am Gardasee? Noch dazu einer ‘eher für den Abenteurer als für den ambitionierten Klettersteig-Geher’ (sinngemäß). Na, wenn der nicht wie extra für uns gemacht ist, dann weiß ich auch nicht :-)
Der Steig liegt am Monte Bodone, von Riva muss man etwa 40 Minuten fahren. Das war ganz gut so, denn als wir los fuhren, regnete es erst mal, hörte auf dem Weg aber glücklicherweise auf. Wir starteten aus dem Tal und konnten so über einen geradezu kitschig idyllischen Weg durch lichten jungen Buchenwald aufsteigen. Dabei trafen wir sogar auf zwei ‘Lurchis’, also Feuersalamander :-)
Der Abzweig zum Steig war so schmal, dass wir ihn ohne GPS möglicherweise übersehen hätten. Die 4 Italiener hinter uns fanden den Zustieg vermutlich nur deswegen, weil wir da waren. Sie liefen jedenfalls erst mal wild durcheinander rufend durch den Wald und tappten dann hinter uns her.
Zunächst geht es eine ganze Weile unter einer steilen Felswand entlang, dann geht es um die Ecke und plötzlich steht man direkt unter einer riesigen konkaven Felswand mit einem mächtigen Überhang in der Mitte. Der Steig fängt genau unter dem Überhang an und man fragt sich ein wenig, wie es da wohl weiter gehen kann. Man quert unter dem und im Überhang auf zwei breiten Bändern und klettert außerhalb der Wand erst links, dann rechts teilweise im Wald über felsige Steilstufen und über teils erdige Rinnen nach oben. Alles in Allem passt ‘abenteuerlich’ ausgezeichnet. Es ist nie schwer, man muss gelegentlich ein wenig suchen und man stapft ständig in einer beeindruckenden Wand herum :-)
Wenn man dann da rauskommt, wo man zunächst den Ausstieg vermutet, oberhalb einer letzten erdigen Rinne mit einem recht ‘gipfeligem’ Köpfl, geht es noch mal ordentlich zur Sache. Angeblich sind auch das nur ‘C’ Abschnitte, aber inzwischen hatte es angefangen zu graupeln und wir waren ja eben erst über ein paar schmierige Erdrinnen aufgestiegen. Der letzte Teil des Steigs, der vermutlich großartig ist, wenn man was sieht (wir hatten ziemlich Nebel), war dann ein wenig stressig (für mich). Eh schon glatt und abgetreten und dann die feuchten erdigen Stiefel dazu ...
Der Ausstieg erfolgt recht unspektakulär in ein lichtes Wäldchen mit einer Wiese voller Schafe dahinter. Der Abstieg ist dann erst mal ein elendslanger Hatsch über Forstwege, der für uns durch eisigen Wind und vereinzelte Graupelschauer nicht direkt angenehmer wurde. Am Wasserfall kamen wir auf unseren Aufstiegsweg zurück und stiegen über den netten Buchwaldweg zurück zum Auto.


Aufstieg durch lichten Buchenwald


Lurchi :-)


Zustieg auf schmalem Pfad


Der große Überhang


Auf breitem Pfad durch die Wand


Manchmal ist’s auch etwas schmaler


Kletterstelle im Wald


Oben :-)


Der lange Weg zurück über die Hochebene.

Von engel am 18.05.2016 06:21 • outdoorbergmtb

Gardaseetouren I

Dienstag, Mai 17, 2016

Sonntag, 24.04.2016: Spaziergang zur Bastione
Wir starteten bei Schneetreiben im Allgäu, bekamen etwas Sonnenschein im Inntal und nahezu richtig Winter am Brenner (glücklicherweise noch nichts zu sehen von den angekündigten Demos) und fuhren dann in langsam besser werdendes Wetter. So richtig toll war das Wetter am Gardasee nicht, aber immerhin trocken und annähernd warm (15 Grad etwa).
Wir bezogen unser Backhäusl und machten noch einen kleinen Spaziergang zur Bastione zum Cappuccino-Trinken. Ein schöner Weg dorthin beginnt genau hinter der Villa.


In der Bastione

Montag, 25.04.2016: Via Ferrata Fausto Susatti, Marion Foletti, Dei Camminamenti, Delle Laste
Der hübsche Fausto Susatti gehört ja fast schon zu unserem Gardasee-Standard-Programm. Diesmal wollten wir aber mal oben in Biacesa starten und dann noch 3 weitere Steige dran hängen. Die beiden letzten Steige sind weniger Klettersteige als versicherte Kriegs-Gedächtnis-Steige und genau deswegen recht interessant. Insgesamt ist die Runde sehr lohnend.
Das Wetter war schön, wenn auch kühl (8 Grad in der Früh, um die 15 Grad Mittags) und wir hatten leider nicht bedacht, dass dieser Montag ein italienischer Feiertag war. Schon in Biacesa mussten wir eine Gruppe geführter Klettersteig-Geher abhängen und beim Einstieg zum Fausto Susatti, verzweifelten wir beinahe ein wenig, als wir auf eine weitere geführte Gruppe von gut 20 Leute trafen, die im Pulk vorm Einstieg standen. Wir drängelten uns durch und stiegen im Eiltempo an den ersten 5 Leuten neben dem Drahtseil vorbei. Damit hatten wir die auch hinter uns und trafen nur noch kleine Einzelgrüppchen aus 2-3 Leuten. So soll das sein!
Ungestört konnten wir dann denn schönen Grat des Stauso Susatti hinauf zur Cima Capi klettern. Danach bogen wir auf den Quergang des Mario Folletti ab und tranken einen Kaffee im Bivacco Arcioni, bevor wir auf dem versicherten Steig des Dei Camminamenti zur Cima Rocca aufstiegen
Dort fanden wir im obersten Tunnel in einer Nebenkammer eine einzelne Fledermaus und beschossen sie mit ungefähr 200 Fotos. Man muss uns das nachsehen, das war unsere erste Fledermaus und sie schien sich nicht im Geringsten stören zu lassen. Herrje, war die niedlich :-)
Von der Cima Rocca stiegen wir über endlose Wehrgänge zur Bocca Pasumer hinab und gingen zurück zum Kappellchen am Bivacco Arcioni, um von dort über den Delle Laste (auch eher Steig als Klettern), wo es eine Art Gedächtniskammer mit vielen Fotos hat, zurück nach Biacesa zu gehen. Zum Abschluß gab es dort Cappuccio, Kuchen und Bier.


Smaragdeidechse


Gratkletterei ...


... bei bestem Wetter


Plattenquerung


Segelfalter


Fledermaus


Im Wehrtunnel an der Cima Rocca


Gedenkkammer am Delle Laste

Von engel am 17.05.2016 21:38 • outdoorberg

6 Tage Gardasee

Mittwoch, Mai 04, 2016

Wir wollten mal wieder ‘raus’. Irgendwohin, das nicht hier ist, Urlaub anderswo. Und was bietet sich da mehr an als einfach zum Gardasee zu fahren? Zum Biken, zum Klettern, für Klettersteige und natürlich für die Landschaft, das Wetter und das Essen.

Unser Apartment buchte ich 8 Tage vorher, das Backhäusl der Villa Angelica (Apartment Letizia), etwas oberhalb von Riva gelegen. Das war ein Glücksgriff, denn wir hatten mit dem Backhäusl die ganze Woche ein eigenes Häuschen in der Villa mit viel Platz und schnellem Internet. Ein wenig kühl war es da (dicke Wände, kleine Heizungen, aber für echtes Feuer im Backofen waren wir nicht lang und oft genug da), aber das kann man der Villa nicht anrechnen, wir haben leider den Kälteinbruch (der meinen Eltern 30cm Schnee auf dem Balkon bescherte) voll erwischt.

So war das Wetter nicht ganz so schön wie wir erhofft hatten, aber es war nie wirklich schlecht. Allerdings war es teilweise wirklich empfindlich kalt, so dass wir weniger mit den Bikes als zu Fuß unterwegs waren. Auf den Klettersteigen, weil die halt so schön unkompliziert sind, man braucht nicht viel und kann trotzdem Klettern.

Der größte Vorteil des Wetters war: wir waren so gut wie immer absolut allein unterwegs :-) Da nimmt man so ein paar Graupelschauer (ja, echt, Graupelschauer, Brrr!) in den Klettersteigen doch gerne mit :-)

Wie üblich habe ich viele blaue Flecken vom Klettern mitgebracht, eine Schramme auf der Nase von einem Stein aus einer Wand und ein paar Blessuren, weil ich mich am letzten Tag dann bei einem Downhill vom Bike geworfen habe. Nunja, da hab ich ja inzwischen fast schon Übung ;-) War alles nicht schlimm und wenn ich nicht gar so ängstlich gebremst hätte, wär das eh nicht passiert.
Ich nehm mal mit: mehr Mut, Frau Engel!

Das Knie hat übrigens alles gut mitgemacht und ich habe nicht mal Muskelkater bekommen :-) Das Training vorher hat sich also gelohnt.

Hier schon mal ein paar Bildchen, vollständige Tourenberichte folgen vermutlich demnächst auch noch.


Eingang zur Villa


Villa Angelica


Unser Backhäusl


Riva von der Bastione


Riva bei Nacht

Von engel am 04.05.2016 05:55 • outdoorbergmtb

Verkehrtes Wetter

Dienstag, April 19, 2016

Oder auch nicht, wie man’s sieht.

Dass der Sonntag ein gar gruseliger Tag werden sollte war von Anfang an klar. Für den Samstag konnten sich die diversen Wetterseiten nicht so recht entscheiden, ob der was werden würde oder eben nicht. Wie auch immer, an einem Tag wollten wir raus (Training für den bevorstehenden Urlaub, dringendst nötig). Samstag also.

Beim Frühstück schien die Sonne, aber schon am Parkplatz in Burgberg war sie weg. Beim Anstieg aufs Burgberger Hörnle (Normwalweg, nicht Grat) fing es schon mal an zu regnen, hörte aber bald wieder auf. Oben standen wir im Nebel und das änderte sich auch auf dem Weiterweg zum Grünten nicht. Dafür fing es wieder an zu regnen.

Wir bogen zum Grüntenhaus ab, wo wir auf der Terrasse (die trotz geschlossenem Haus freundlicherweise mit Bänken bestückt ist) immerhin trocken Brotzeit machen konnten, bevor wir im Regen abstiegen. Ganz unten, kurz vorm Auto, riss es auf, die Sonne kam raus ... und blieb bis Abends. So kamen wir immerhin zu den ersten Pfannkuchen des Jahres auf der sonnigen Terrasse. Auch nicht schlecht. Und für einen leichten Muskelkater hat es auch gereicht ;-)


Aufstieg zum Hörnle


Abstieg im Regen

Von engel am 19.04.2016 22:03 • outdoorberg

Nachtrag

Freitag, Januar 15, 2016

Ziemlich genau mit dem Jahreswechsel gab es den großen Wetterwechsel. Aus dem WinterHerbst der letzten Wochen wurde ... naja, WinterFrühwinter. Und wir waren noch 3 Mal draußen.

Freitag, 01.01.2016: Rangiswanger Horn

Wir läuteten das Bergjahr mit einer der Winter-Standardtouren ein. Allerdings zu Fuß statt jahreszeitangemessen mit Skiern. Unspektakulär aber nett und immerhin trocken.

Sonntag, 03.01.2016: Einstein

So rechte Lust hatten wir nicht, aber es hatte geschneit und sollte halbwegs vernünftiges Wetter haben, also fuhren wir spät ins Tannheimer Tal, wo wir um halb 11 in Tannheim zum Einstein starteten. Zu Fuß natürlich. Unser Staunen darüber, dass wir am Start des Pfads zum Einstein, die allerersten Spuren in den Schnee traten, hätte größer nicht sein können.

Wir spurten von unten bis oben durch jungfräulichen Schnee, konnten in aller Ruhe eine Mama-Gämse mit halberwachsenen Kind betrachten und unzählige Winterwunderbilder machen, denn das Wetter wurde deutlich schöner, als die Wettervorhersage hätte vermuten lassen. Traumtour von Anfang bis Ende!

Mittwoch, 06.01.2016: Dreifahnenkopf

Es schneite und regnete abwechselnd, der Regen teils auch bis in größere Höhen. Nach den letzten beiden Touren waren wir sicher, das ski-mäßig noch gar nichts möglich war und der Anblick des Hangs zum Rangiswanger Horn im Ostertal bestätigte die Meinung deutlich. Trotzdem, es hatte Schnee und würde weiter oben mehr haben. Wir schnallten Elterns Schneeschuhe an die Rucksäcke und marschierten auf Schnee- und Eis-bedeckter Straße das Ostertal hinter. Es schneite leicht.

Je weiter hinter wir kamen, umso winterlicher wurde es und umso schöner wurde das Wetter. Anfangs jedenfalls, dann zog es wieder zu. Es wurde allerdings weiterhin winterlicher und als wir an der Gräfenhütte ankamen, war der Gedanke an eine Skitour plötzlich überhaupt nicht mehr abwegig. Naja, hinterher ist man immer schlauer ;-)

Wir schnallten die Schneeschuhe unter und stapften in immer tiefer werdenden Schnee zur Ebene mit dem Hüttchen hinauf. Wir folgten einer Schneeschuhspur auf dem Sommerweg, als wir dann aber von 3 Skitourern überholt wurde, wurde aus der Schneeschuhspur schnell eine Skispur. Und nach uns dann wieder eine Schneeschuhspur ...

Auf dem Dreifahnenkopf war noch niemand gewesen und so spurten wir (etwa 50 Meter - Weitenmeter, nicht Höhenmeter - ich, den Rest der beste Allgäuer von Allen) in gut knietiefem Pulverschnee zum Gipfel. Knapp 200 Höhenmeter, es war überaus anstrengend!

Oben gab es Tee (und Glühwein :-)) in leichtem Schneefall, dann stiegen wir wieder ab. Und wieder mal: Schneeschuhe, das ist einfach nix. Im Tiefschnee war der Abstieg ganz OK, aber je weniger tief der Schnee wurde, umso ungehaltener nahm das Knie den Abstieg, weil man mit den Dingern immer wieder den Oberschenkel über das Knie nach vorn schiebt. Aua. Von der Tatsache, dass man läuft statt zu fahren, ganz abgesehen ;-)

Trotzdem war es natürlich prima, weil Draußen im Schnee einfach nicht zu schlagen ist ;-)

Von engel am 15.01.2016 06:25 • outdoorberg

Jahresendtouren

Donnerstag, Dezember 31, 2015

‘Zwischen den Jahren’ war fantastisches Wetter, so dass wir jeden freien Tag unterwegs waren. Oben war es immer warm, unten und im Schatten durchwegs kalt und eisig. Nutzbaren Schnee hätte es nur in homöopathischen Dosen in ausgesuchten schattigen hochgelegenen Karen gegeben, deswegen waren wir immer zu Fuß unterwegs. Für Dezember waren die Touren recht ungewöhnlich, dafür aber durch die Bank sehr schön.

Breitenberg

Krinnenspitze

Thaneller

Steineberg

Säuling

Die besten Wünsche und rutscht gut rüber!

Von engel am 31.12.2015 18:28 • outdoorberg
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