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Und dann ...

Montag, Juli 28, 2014

... war da noch der oft verschobene Kletterwaldbesuch mit dem kleinsten Neffen, der mir den ‘Preis der Feigheit’ einbrachte und den Gerüchten aus dem hohen Norden (knapp vor der Donau heißt das) zufolge ein Riesenerfolg war.

Von engel am 28.07.2014 19:38 • outdoorsonst

Geführtes Kraxeln

Samstag, Juli 30, 2011

Über Klettersteige kann man geteilter Meinung sein. Für die einen ist es ein ‘Weg zum Berg’ (so was in der Art habe ich vom Klettersteig-Papst gelesen), für die anderen so eine Art sportlicher Spielplatz und für noch andere etwas für Doofe, die nicht in der Lage sind, selbst zu sichern und den Weg zu finden.

Selber bin ich da ein bisserl zwiegespalten. Einerseits finde ich es fein, nicht aufwändig sichern zu müssen und sicher sein zu können, mich nicht bös in einer Wand zu versteigen. Andererseits graut mir vor den Unmengen - nicht selten unzureichend ausgerüsteten und überforderten - Möchtegern-Kletterern, die man in Klettersteigen antreffen kann. Kann, nicht muss.

Wahrscheinlich hängt es von der Sorte Klettersteig ab, wen und was man da drin vorfindet. Die 3 Steige, die wir in den Dolomuten gemacht haben, bevor uns das Wetter - insbesondere Gewitter - wieder heim getrieben haben, zählen schon zu den eher alpinen Steigen (mehr oder weniger). Und wenn man dann auch noch früh genug einsteigt, dann kann man einen ganzen Klettersteig lang in wunderbarer Einsamkeit zu zweit geniessen. Auch wenn das Wetter Anlass zur Sorge gibt und Schnee den Steig ‘a weng’ schwieriger macht.

Von engel am 30.07.2011 12:53 • outdoorsonst

Südfranzosenrodeln

Sonntag, Februar 27, 2011

Lang sind sie das ja nicht mehr - Südfranzosen heisst das - aber so lange das noch so ist, sind die Gelegenheiten zum Treffen selten und müssen daher ausgenützt werden. Der Samstag war ein echter Traumtag: Sonne, blauer Himmel und frischer Schnee. Fast schad, solche Traumbedingungen nur zum Rodeln zu verwenden, aber nette Gesellschaft wiegt das leicht auf :-)

Der obligatorischen Faschingskrapfenschlacht wegen nahmen wir die längstmögliche Rodelbahn wo auch keine netten Alpen mit Kaiserschmarrn oder Ähnlichem winkten. Es ging zum Mittag, immerhin knapp 700 Höhenmeter und knapp 5 Kilometer Rodelnbahn laut GPS). Die Rodelbahn war von oben bis unten prima.

Ganz erstaunlich fand ich, dass trotz laufenden Lifts so gut wie keine Skifahrer unterwegs waren. War uns Recht, so kamen uns beim Hochlaufen nicht viele entgegen und beim Runterrodeln störte keiner.

Danach ging es zur Krapfenschlacht: 64 Krapfen für 9 Leute - am Ende waren alle weg :-) Yummie!

Von engel am 27.02.2011 17:28 • outdoorsonst

Urlaub aus

Montag, August 31, 2009

Wie immer hat alles Gute mal ein Ende, auch so ein Kurz-Urlaub. Seit heute morgen bin ich wieder in der Landeshauptstadt und hab mich umgehend wieder ins Arbeitsleben eingefunden. Das dauert üblicherweise grad mal 10-20 Mails lang ;-)

2 wunderbare Touren muss ich noch beschreiben und bebildern, die waren einfach zu schön, um sie gesammelt in einem Rutsch abzuhandeln. Die kommen dann bei Gelegenheit. Vom Klettern am Dienstag hab ich auch noch ein Bild:

Da wo das Seil drüber hängt, ist die ‘Grauzone’, eine mit 6+ bewertete Route an der Grauen Wand. Nicht gestellt, die Wand ist so glatt und so steil (und so brüchig). Ich selber staune noch immer, dass ich es geschafft habe, dort hinauf zu steigen. Sauber und ordentlich mit nur einem Ausrutscher!

Der beste Allgäuer von Allen hat das übrigens auch geschafft. Nachdem ich oben war, offensichtlich braucht er nur die richtige Motivation ;-) Wobei aber noch zu erwähnen wäre, dass ich seit einem knappen Jahr ständig beim Klettern bin, während er da das zweite Mal seit einem Jahr Fels unter den Fingern hatte.

Von engel am 31.08.2009 19:59 • outdoorsonst

Sommerwochenende

Montag, Juli 20, 2009

Denn wenn es draussen schnürlregnet, kann man das ja einfach als ‘Sommersonne’ bezeichnen, um den Anschein zu bewahren ...

Das Wetter hielt sich am Samstag exakt an die Vorhersage und liess Sommersonne aus dunkelgrauem Himmel (‘Sommerblau’) fallen, dass es eine wahre Pracht war. Wenn schon Wasser, dann aber Wasser, dachten wir uns und verlegten den Wandertag mit den Südfranzosen kurzerhand in die Breitachklamm.

War auch ganz beeindruckend, denn die Breitach führte - welch Wunder - ziemlich viel Wasser. Zu den üblichen Wasserfällen in der Klamm gesellten sich saisonbedingt (Sommer halt) ein paar weitere Wasserfälle, so dass wir schon ziemlich feucht aus der Klamm selber kamen. Nach dem Abstecher zur Alpe nach der Enge (sehr nett) und dem abschliessenden heftigen Schauer kurz vor dem Auto waren wir dann alle gründlich nass und halbwegs durchgefroren, immerhin hatten ja hochsommerliche 8 Grad geherrscht.


In der Breitachklamm

Von engel am 20.07.2009 21:56 • outdoorsonst

Frühlingstag

Sonntag, März 01, 2009

Mit Schnee natürlich ;-) Zur Zeit sind ja die Südfranzosen bei der Mama, daher stand der Samstag im Zeichen der Neffenbespassung. Was natürlich nicht heisst, dass uns das keinen Spass macht. Und was macht man mit schneehungrigen Kindern? Rodeln!

Die längste Rodelbahn im Allgäu, die ich finden konnte, war der Mittag. Auf die Frage, ob sie sich das zutrauen würden, kam ein klares Ja!, obwohl die Jungs natürlich nicht wirklich einschätzen können, was 700 Höhenmeter bedeuten. Denen war es nur wichtig, soviel Rodeln zu können, wie möglich.

Am Samstag starteten wir ganz gemütlich nach dem Skifahrerpulk nach Immenstadt und stellen die Autos am Friedhof ab. Nachdem wir sortiert hatten, wer welchen Rodel bekommt, starteten wir zu Fuss die Rodelbahn hinauf. Bis oben waren wir die einzigen, die ihre Rodel tatsächlich hinauf zogen. Aber dass das so sein muss, war auch dem Michi klar: ‘Nur wer rauf läuft, darf nachher bei der Oma Krapfen essen.’ Stimmt!


‘Michi Cool’ zieht im unteren Teil sogar seinen eigenen Rodel

Von engel am 01.03.2009 13:35 • outdoorsonst

Ab ins Gesäuse

Donnerstag, Januar 08, 2009

So ganz einfach war es nicht, den Weg in dieses abgelegene Tal im östlichen Österreich irgendwo in der Steiermark zu finden. Im Hause Engel gibt es nämlich kein Navi und sämtliche Karten enden im Osten kurz hinter Salzburg, so dass die Wegsuche doch einigermassen erschwert war. Ohne genaue Adresse war es anfangs sogar schwierig rauszufinden, in welche Gegend wir uns überhaupt begeben sollten.

Klar hätte ich beim Organisator nachfragen können, aber nachdem ich ziemlich spät mit der Zielsuche begonnen hatte, war das doch eher umständlich, so dass ich erst mal selber suchte. Und mittels eines Routenplaners auch fand. OK, München - Salzburg - Phyrn-Autobahn - Admont - Johnsbach - Ziel. Weit, aber findbar.

Bis nach Admont war auch alles einfach, dann wurde die Sache irgendwie ... einsam. Die Strasse wurde zum Strässchen und verschwand in einer tiefen Klamm. Ob da überhaupt noch was kam? Es kam, nämlich tatsächlich ein Schild nach Johnsbach.

Von engel am 08.01.2009 21:43 • outdoorsonst

Silvester im Gesäuse

Mittwoch, Januar 07, 2009

‘Na, das ist ja mal was ganz anderes.’, dachten wir, als uns die Einladung zum Silvester-Feiern in einem abgelegenen Tal im östlichen Österreich in die Mailbox flatterte. ‘Das machen wir.’ Im ‘Gesäuse’ lag da ein Hof und eine Alm, auf der ausgiebig gefeiert werden konnte und wo man nebenbei auch ein paar Touren in angenehmer Gesellschaft und in unbekannter Umgebung machen könnte.

Als die Einladung kam, war mir schon klar, dass das Gesäuse weit weg ist, wie weit weg, hab ich allerdings erst gemerkt, als ich kurz vor Weihnachten dann doch mal den Routenplaner bemüht hatte. 450 Kilometer, 5 Stunden Fahrt. Wow, dafür kommt man aus dem Allgäu beinahe bis ins Wallis!

Aber für eine Woche lohnt sich ja auch eine etwas weitere Anfahrt. Aus der Woche wurden dann erkältungsbedingt doch nur 5 Tage, aber es war sehr sehr nett da und ich hab jetzt auch mal ein paar Leute kennen gelernt, die ich schon lang mal kennen lernen wollte. Tourenmässig ging weniger als ich mir gewünscht hätte, aber wäre ich daheim derart krank gewesen, wär ich im Bett geblieben. So bin ich mit den 2 1/2 Touren und dem Wasserfall sehr zufrieden :-)

Der beste Allgäuer von Allen und ich wohnten in einem netten Zimmerchen auf dem Bauernhof im Tal, die meisten der Gruppe bleiben oben auf der Alm und schliefen auf einem urigen Hüttchen mit Holzheizung (nur die Stube) und ohne Strom. Dem Ralle und mir bescherte das jeden Abend einen gut halb-stündigen Spaziergang zur Alm, 300 Höhenmeter auf einem präparierten Forstweg, der im Dunklen mit Stirnlampen sogar richtig nett war.


Nachtspaziergang zur Alm

Von engel am 07.01.2009 20:23 • outdoorsonst

Verschoben

Montag, Dezember 29, 2008

Es kam wie es wohl kommen musste: wir verschieben den Start in das einsame abgelegene Tal im östlichen Österreich um einen Tag :-(

Wahrscheinlich war es doch ein wenig verwegen bei -15 Grad im Tannheimer Tal auf die Krinnenalpe zu steigen und dann runter zu rodeln. Allerdings war es nicht anstrengend und vielleicht wäre der heutige Rückfall auch dann gekommen, wenn wir daheim geblieben wären, wer weiss das schon?

Die südfranzösischen Neffen haben den Ausflug augenscheinlich sehr genossen und schon mal eine Wiederholung im Februar gefordert. Dann aber woanders. Schaumermal, bis dahin hat es hoffentlich mehr Schnee, so dass wir mehr Auswahl bei der Rodelstrecke haben.


Schattiger Aufstieg auf der Rodelbahn

Inzwischen kann man auch mit dem jüngsten Neffen, der laut Aussage seiner Mutter eine faule Socke ist, problemlos mal 400 Höhenmeter aufsteigen und die Jungs haben die Strecke auch ganz ordentlich in einer guten Stunde zurückgelegt. Die Rodelstrecke an der Krinnenalpe ist sehr gut präpariert, allerdings ist sie stellenweise (dort wo die Skifahrer die dünne Auflage runter geschrubbt haben) auch ein wenig eisig, so dass ich den armen kleinsten Neffen in Notwehr vom Rodel schmeissen musste, weil der Rodel unsteuerbar auf einen Abhang zuhielt. Naja.


Die wunderbaren Tannheimer Gipfel

Die Krinnenalpe ist ziemlich winzig und entsprechend voll, hält aber mit Riesenportionen dagegen. Kann man durchaus empfehlen :-)


‘S Hundi war natürlich auch dabei :-)

Von engel am 29.12.2008 12:36 • outdoorsonst

Eisklettern

Mittwoch, November 19, 2008

Da der mittwöchliche Kletterabend diese Woche auf Donnerstag verschoben wurde (Hoffentlich! Schon Dich, Yak!!), bleibt Zeit für eine ‘kleine’ Zusammenfassung des Pitztalwochenendes.

Das Wochenende fing am Freitag ziemlich unglücklich an, weil nämlich mein Büro-Notebook, das ich mir für einen halben Tag Heimarbeit mit ins Allgäu genommen hatte, nach 2 Stunden mit einem kurzen blauen Blitzen den Geist aufgab. Daraufhin waren sämtliche Netz-Controller tot und vernünftiges Arbeiten praktisch unmöglich. Reichlich gestresst und genervt packten wir dann Nachmittags alle Notwendigkeiten zusammen und warteten auf unseren Mitfahrer Reiner, der dank Navi pünktlich den nicht ganz einfachen Weg zu uns fand.

Die Fahrt ins Pitztal dauerte ziemlich genau die angesetzten 2 Stunden, obwohl der Grenztunnel derzeit geschlossen ist und das Pitztal erstaunlich lang ist. Im Bergwerk trafen wir auf Alex, Hans und Michi. Es dauerte nicht lang, dann traf auf der Rest der Truppe ein (Susi, Angelika, Thomas und Hawkeye) und es wurde ein sehr gemütlicher netter Abend mit feinem Essen, bei dem der beste Allgäuer und ich anstandslos eines der Doppelzimmer abstauben konnten :-)

Am nächsten Morgen gab es in unserer Pension ein wirklich gutes Frühstück, von dem sich Alex, Hans und Michi ziemlich schnell verabschiedeten, um in der Eisarena schon mal Routen einzurichten. Wir anderen liessen uns ein wenig mehr Zeit und dackelten eine halbe Stunde später los zu den Autos. Dass Hawkeye die ganze Zeit von ‘eine Stunde anstellen’ und sowas unkte, hielt ich für einen blöden Witz. Hey, im Pitztal waren wir schon mal mit den Eltern, da sind wir zur Bahn gefahren, haben ein Ticket gekauft und sind da rauf gefahren. Einfach so. Ausserdem, wer geht denn schon um diese Jahreszeit zum Skifahren?

Nach der fünfminütigen Autofahrt mussten wir feststellen: Halb München und Umgebung, dazu ein paar Tiroler, Vorarlberger, Schweizer, Württemberger und haufenweise Osteupropeäer, die in kleinen unscheinbaren Porsche Cayenne und ähnlichen Klapperautos ankamen und durch schäbige Bogner-Skianzüge auffielen. Unglaublich! Die erste Hürde war, die 72 Euro für die Zwei-Tages-Karte loszuwerden, doch nach einer guten halben Stunde hatten wir das dann geschafft und durften uns in die Schlange vor der Standseilbahn einreihen. Begeisternd. Alle 10 Minuten wurde man im Pulk 3 Meter nach vorn geschoben und je weiter vorn man landete, umso enger wurde es im Pulk. Einzig die scharfen Eisgeräte an unseren Rucksäcken sorgten für ein wenig Luft um uns herum.

Schliesslich und endlich aber, nach guten anderhalb Stunden Rumstehen, standen wir vor dem Skigebiet :-) Es war geniales Wetter, strahlend blauer Himmel, rund um uns herum ein grossartiges Panorama. Die Temperaturen lange grad unter Null, was für hübschen Glitzerschnee sorgte und uns in Kombination mit der Sonne angenehm warm vorkam. Hach!


Geschafft! Endlich oben!

Von engel am 19.11.2008 21:52 • outdoorsonst
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