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Hohlbein

Mittwoch, Februar 03, 2010

(Vor-)Letzten Monat hab ich mir bei Audible mal wieder einen Hohlbein gekauft. Unheil. Weil die Geschichte interessant klang und weil das Buch schön lang ist - bei mir ein nicht ganz unwichtiger Grund ein Buch zu kaufen. Ein bisserl gezögert hatte ich ja schon, denn Hohlbein mag ich eigentlich nicht allzusehr. Nicht wegen der Storys - der Mann hat durchaus gute Ideen - sondern wegen des Schreibstils.

Und ich hätte auf mein Gefühl hören sollen! Ich konnte mich kaum auf die Geschichte konzentrieren, weil ich andauernd über die Sprache gestolpert bin.

Da werden Adjektive nicht nur inflationär sondern auch völlig überflüssig in sonderbarer und unbeschreiblicher Art und seltsamer Weise verwendet und alle naselang werden ‘berühmte’ oder ‘sprichwörtliche’ Stecken im Kreuz oder Strohhalme bemüht oder sowas und überhaupt alles getan, um aus geraden Sätzen in sich verschlungene Gebilde zu formen, deren Kanten flüssiges Lesen/Hören einfach nicht zulassen wollen. Dass bei einer Vampir-Story gelegentlich tief in der Heldin Verborgenes von dem sie nichts wusste, erwacht, war ja zu erwarten, aber dass das derart oft und immer wieder passiert, mutet schon fast wie Schizophrenie an.

Kein Wunder, dass das Buch so lang ist. 2 Drittel des Textes sind Umwege, die sich noch dazu ständig wiederholen, was ungemein lästig ist. Mit der Zeit konnte ich viele Satzbausteine schon im Kopf hören, bevor sie ausgesprochen wurden. Dass die vorlesende Schauspielerin nicht immer die richtige Betonung der Sätze traf und generell ziemlich schrill ist, war dem Hörbuch natürlich auch nicht zuträglich.

Baaaaaaaah!

Dass ich das Buch zuende gehört habe, spricht für die Geschichte selbst, die war nämlich so schlecht nicht. Wenn man Fantasy mag, natürlich. Ich wollte trotz der ständigen sprachlichen Vergewaltigung doch wissen wie es weiter geht. Trotzdem, für mich zum Mitschreiben: Um Hohlbein einen grossen Bogen machen!

Inzwischen bin ich durch und habe Khaled Hosseini, ‘A Thousand Splendid Suns’ im Ohr. Ach, was kann der Mann erzählen, fliessend, flüssig, mitreissend und dann so wunderbare Geschichten! Ist mir schon beim ‘Kite Runner’ aufgefallen. Da rutscht einem beim Hören schon manchmal das Herz rauf in den Hals und macht da einen dicken Klumpen.

Von engel am 03.02.2010 22:14 • buchhörbuch

Michael Palin: Himalaya

Dienstag, Mai 15, 2007

Zur Abwechslung hab ich zur Zeit anstelle eines Krimis, einer Fantasy-Saga oder eines SciFi-Abenteuers einen Reisebericht im Ohr. Von Michael Palin. Ja genau, der Michael Palin, der von Monty Python und von ein Fisch namens Wanda und Ähnlichem, der - was mir bis vor Kurzem völlig unbekannt war - auch die Welt bereist und darüber dann Bücher schreibt. Und sie danach vorliest oder erzählt, wie immer man das sehen will.

Ich bin jetzt bei Tag 13, kurz hinter der Grenze von Afghanistan zu Pakistan, und es macht unerwartet viel Spass. Klar, einer wie der Palin, der wird auch mal bei einem Scheik zu Bullenrennen eingeladen, was Ottine Normaltouristin bestimmt nicht passieren würde, aber das meiste ist ganz normales Reisen.

Feines Buch, wenn das weiterhin so viel Spass macht, hol ich mir als nächstes das Wüstenbuch :-)

Von engel am 15.05.2007 08:07 • buchhörbuch
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