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La Palma - Teil VI

Sonntag, Dezember 25, 2016

Donnerstag, 10.11.2016: Marcos y Cordero Quellen
Wir hatten schon tagelang das Wetter beobachtet und für diesen Tag war es halbwegs trocken angekündigt. Vielleicht ginge da ja doch noch eine der Supertouren der Insel?
Als ich in der Früh vom Balkon den Himmel betrachtete, sah ich Sterne. Wie ausgemacht machte ich also Frühstück (bei Regen wäre ich erst mal wieder schlafen gegangen). Als es aber langsam hell wurde, war von Sternen nichts mehr zu sehen. Stattdessen hingen die üblichen dicken schwarzen Wolken über Santa Cruz. Weil wir aber schon aufbruchbereit waren und weil es im Norden tatsächlich heller aussah (Hoffnung und so!), fuhren wir erst mal los.
Zwar gab es zwischendurch mal einen kleinen Schauer, aber als wir in Los Tilos ankamen, war es tatsächlich hell über uns. Zudem hatte es die letzten Tage ja nie viel geregnet (wenn auch beständig immer wieder), also dachten wir, wir könnten die Barranco-Wand riskieren (wieder Hoffnung und so, denn “Nicht nach Regenfällen!”, steht im Führer). Allerdings starteten wir vorsichtshalber in entgegengesetzter Richtung, um den potentiell gefährlichsten Teil der Runde am Anfang zu haben.
Zunächst läuft man eine gute Stunde auf einer Forststraße in den Barranco hinein. Die Wände sind steil und der Barranco ist feucht und sehr sehr urwaldig und düster. Wo der Pfad zu den Marcos y Cordero Quellen über eine kleine Holzbrücke über den tiefen Barranco-Grund abzweigt, steht geradeaus ein Gesperrt-Schild. Dort gingen wir hin.
Der alte Kanalarbeiterweg führt zunächst breit und deutlich bis zu einer Material-Seilbahn. Den Abzweig des kleinen steilen Pfades übersieht man leicht, wir fanden ihn aber nach nur kurzer Suche und stiegen dann die Barranco-Wand hinauf.
Der Pfad ist schmal, steil, teilweise verfallen und erfordert auch bei idealen Verhältnissen geübte Bergsteiger. Jetzt war es aber zudem feucht und rutschig und diese vulkanische Asche-Lava-Irgendwas-Mischung der Insel ist feucht arg instabil. Das wurde uns ziemlich bald deutlich vor Augen geführt, als es plötzlich irgendwo im Barranco Steinschlag hatte. Das Gepolter einiger großer Felsen hallte lang und ungut im Barranco nach (ich dachte noch: ‘Oh, gut, immerhin kein Schrei.’).
Da waren wir grad mitten im steilen rutschigen unteren Drittel der Barranco-Wand und wurschtelten uns durch einen Erdrutsch. Ja, genau das, was man sowo unbedingt hören will! Zum Umdrehen war es da aber schon zu spät, die Wand legte sich vor uns etwas zurück. Irgendwo im Aufstieg kommt man auf eine Wasserleitung und wir hatten den ersten wirklichen Ausblick in den Barranco. Mit Sonne, das war wirklich großartig!
Nach dem restlichen Aufstieg, immer noch steil, aber lang nicht mehr so ausgesetzt und rutschig kamen wir an der Casa del Aqua an und machten erst mal Pause. Die Sonne hatte leider schon wieder Wolken und Nebel weichen müssen. Aber ab der Casa ist der Weg ungefährlich und selbst Regen wäre uns egal gewesen. Allerdings war es sehr schade, so wenig zu sehen.
Wir spazierten bequem auf der Wasserleitung durch viele Tunnels dem Barranco-Ende entgegen. Hin und wieder öffnete sich der Nebel kurz und wir erhaschten einen Blick auf den tiefen zerrissenen Barranco, das war großartig. Der Wasserleitungsspaziergang war aber auch so prima, mitten im Nebel, der der Umgebung einen mystischen, anderweltlichen Eindruck verlieh. Dazu trug auch der zweite Steinschlag, dessen Echo nebelgedämpft von irgendwo aus dem Barranco zu uns hinauf klang, bei (Gut, dass wir aus der Wand raus waren!).
Als die Tunnel feuchter wurden, war uns klar, dass wir uns dem Talschluß näherten. Bald würde es richtig nass werden! Wir rüsteten mit Regenzeug auf und duckten uns in die letzten Tunnel (die Tunnel im Talschluß sind viel niedriger als die weiter draußen).
Wasser schoss über den Weg und regnete von überall auf uns herab. Fotografieren und Filmen erforderte vollen Körpereinsatz, weil man sich quasi um die Kamera wickeln musste, um sie zu schützen. Zu allem Überfluss kam uns mitten in den Tunnels auch noch eine große geführte Truppe entgegen. Aber, hach, das war toll da drin! Wenn auch arg nass ;-)
Als wir im Talschluss aus dem Tunnel kamen, bescherte uns die Sonne einen kurzen Lichtblick. Das Wasser der Cordero Quellen schießt in der steilen Wasserleitung an der Treppe zu den Marcos Quellen hinab. Oben läuft es einfach in vielen kleinen breiten und schmalen Wasserfällen direkt aus der Barranco-Wand heraus. Wir gingen durch den letzten Tunnel weiter zu den Marcos Quellen. Die sind vergleichsweise langweilig, aber auch dort läuft das Wasser einfach aus der Barranco-Wand heraus.
An den Marcos Quellen beginnt der Abstieg und der ist lang. Viel länger als der Aufstieg, denn da hatten wir ja den Direkt-Anstieg über die Barrancowand und den geraden Weg entlang der Wasserleitung genommen.
Der Abstieg zog sich dann auch ziemlich hin und bis wir das Brückchen erreichten, an dem wir abgebogen waren, wurde es in dem engen Barranco schon langsam dunkel. Auf der Forststraße legten wir eine kleine Pause ein, damit ich kurz ‘schräg links’ in die Büsche verschwinden konnte. Und etwa 50 Meter vor uns polterte ein großer Felsen über die Forststraße!
Den restlichen Rückweg war uns dann nicht mehr wohl, aber wir erreichten das Auto ohne weitere Zwischenfälle. Trotzdem unterstrich der Vorfall nochmal sehr deutlich, dass wir ganz schön Glück gehabt hatten mit dieser abenteuerlichen Runde.


Auf verbotenem Weg


Es geht steil (und glatt) die Barrancowand hinauf


Gelegentlich unterbrochen von kleineren Hindernissen


Kurzes Zwischenspiel im Steilaufstieg: Sonne auf der Wasserleitung


Auf dem Weg zu den Quellen entlang der Wasserleitung im Nebel


Immer wieder geht es durch Tunnel. Erst sind sie hoch und trocken ...


... dann nass und niedrig :-)


Aufstieg entlang der Cordero-Quellen


Abstieg

Freitag, 11.11.2016: Volcan Tajuya
Wieder regnete es in der Früh. Aber eine letzte Wanderung wollten wir doch noch machen und suchten eine kurze Tour eher im Süden aus.
Bis zum Tunnel durch die Cumbre regnete es heftig, bei Los Llanos nieselte es dann nur mehr und beim Start oberhalb von Jedey war es trocken. Und dann kam sogar die Sonne raus! :-)
Der Aufstieg zum Tajuya ist ziemlich beschwerlich, weil man ständig in Asche bergan steigen muss. Also einen Schritt hoch, einen halben zurück. Aber die Runde war unerwartet schön, denn der Tajuya (für den es mindestens 3 ‘Gipfel’ in der Karte hat), ist sehr vulkanisch, mit Lava-Spalten, Asche, roten Felsen und natürlich den allgegegenwärtigen Kiefern, von denen glücklicherweise nur einige wenige verbrannt waren.
Im Abstieg quert man eine beeindruckende tiefe Lavaspalte und steigt dann auf einer sehr kurvigen Forststraße ab. Weil ich Abstieg nicht mag und Forststraßen verabscheue, kürzten wir ein paar Mal direkt in der Vulkanasche ab. Das war zwar schön einfach, aber wir schaufelten uns so mehrfach die Schuhe voller Sand ;-)
Alles in allem war das eine schöne Abschlußrunde und es war sogar durchgehend trocken!


Aufstieg in Sonne


Alte Vulkanschlote am Volkan Tajuya


Lavaspalte


Abstieg erst in Sonne ...


... dann unter Wolken

Samstag/Sonntag, 12./13.11.2016: Abreise
Morgens schauerte es gar schauerlich und der Wind frischte immer mehr auf. Und dann gab es sogar Gewitter. Aus diesem Grund wurde unser Flugzeug erst mal nach Teneriffa umgeleitet und startet mit insgesamt 1 1/2 Stunden Verspätung nach Madrid. Wo dann *alle* Anschlußflüge (mit uns saßen Leute, die nach Wien, Düsseldorf, Dortmund, Frankfurt, Berlin, Zürich, Basel und natürlich nach München wollten, im Flugzeug) weg waren.
Iberia musste deswegen mindestens 3/4 der Passagiere in ein Hotel schicken, uns natürlich auch. Das Hotel war schön und man gab auch auch Mühe, den vielen unerwarteten Gästen auch noch ein Abendessen zu servieren (daß ich die gräßliche Gorgonzola-Soße für Sahne-Soße hielt und die Spaghetti deswegen beinahe wieder ausgespuckt hätte, kann man dem Hotel ja nicht vorwerfen und das Frühstück war dann wirklich prima), aber unser Flug ging erst am Sonntag Nachmittag. Damit war der Sonntag natürlich weg.
Zudem war es eine sehr schlechte Idee gewesen, die Heizung im Häuschen komplett abzuschalten, denn die letzte Woche war wirklich kalt gewesen. Wir hatten 9 Grad im Wohnzimmer, als wir heim kamen. Brrrr!


Wildes Meer und wildes Wetter


Endlich ist unser Flieger da und wir sitzen drin


Im Hotel in Madrid

Von engel am 25.12.2016 18:26 • diaryurlauboutdoorberg

La Palma - Teil V

Sonntag, Dezember 25, 2016

Dienstag, 08.11.2016: Südinselerkundung
Für diesen Tag war die Vorhersage eher mau gewesen und der Tag begrüßte uns denn auch mit Regenschauern und schönen Regenbögen über Santa Cruz. Weil die Flucht in den Süden ja schon mal geklappt hatte, hofften wir auf Wetterglück auf einem der südlichen Vulkane.
Die Beschreibung der Anfahrt zum Rastplatz Fuente de los Roques hatte uns zwar schon darauf vorbereitet, dass es sich um eine unbefestigte Piste handelte, aber der Anfang der Piste bestand aus zwei schmalen steilen betonierten Reifen-Fahrspuren, die uns im Fall von Gegenverkehr größte Probleme bereitet hätten. Wir wagten es trotzdem und alles ging gut. Die nächsten 5 Kilometer waren wie beschrieben unbefestigt, ließen sich aber meist gut fahren.
Das Wetter dagegen mochte nicht mitspielen. Nebel, Wind und als wir am Rastplatz ausstiegen dann auch noch Regen. Wir gingen in uns und hatten dann einfach keine Lust auf kalt und Nebel und Regen. Irgendwo auf dieser Insel musste es doch wenigstens einen trockenen Fleck geben.
Als erstes fuhren wir zum Leuchtturm an der Südspitze runter und - Voilá! - fanden tatsächlich Sonne. Da unten sind Salinen und man kann sie besichtigen. Außerdem hat es natürlich schwarze Lavafelsen und Meer, zusammen mit dem Wind und dem entsprechend wilden Meer ergab das einen netten kleinen Spaziergang.
Dann wollten wir einen Strand suchen, zum Sonnenbaden und Meerbaden und ähnlich Dekadentem. Der erste Strand, der an den Windrädern an der Südspitze, ist zwar wunderschön zwischen Felsen gelegen und nett und klein, aber das Meer brandete wüst zwischen den Felsen an den Strand. Das war uns zu gefährlich.
An der Südwestküstenstraße fanden wir kurz hinter dem Leuchtturm einen kleinen etwas abgelegenen Sandstrand, der einigermaßen geschützt lag. Dort legten wir uns in die Sonne und ich ging sogar 2 Mal schwimmen. Naja, ins Wasser halt :-)
Auf dem Rückweg fanden wir dann zwischen den Bananenplantagen noch eine nette Bar, wo wir einkehren und in der Sonne sitzen konnten. Oben über den Vulkanen hingen die ganze dicke dunkle Wolken und zurück in Los Cancajos schauerte es immer wieder. Alles richtig gemacht!


Regen am Rastplatz


Die Salinen am Leuchtturm


Wüste Wellen


‘Unser’ Strand


Balkonblick in Los Cancajos

Mittwoch, 09.11.2016: Volcan San Martin
Das Wetter sah zwar nicht wesentlich besser aus als am Vortag, aber wir wagten einen weiteren Versuch am San Martin. Diesmal war es zwar kühl und windig am Rastplatz Fuente de los Roques, aber es war immer hin trocken. Wir marschierten also los und wurden bald mit etwas Sonne belohnt, die die teils verbrannten und teils nicht verbrannten Kiefern an der Ruta de los Volcanoes (die wir entgegen der üblichen Richtung gingen) in sehr fotogenes Licht tauchte. Den San Martin sahen wir schon bald und er sah sehr schön vulkanisch aus. Allerdings wurde das Wetter umso schlechter je näher wir kamen und als wir am Fuß des letzten Aschekegels standen, fing es an zu regnen. Sturm hatte es eh schon die ganze Zeit gehabt.
Wir packten uns also in geeignete Kleidung und stapften weiter, denn so nah vor dem Ziel wollten wir nicht umdrehen. Aber der Aufstieg wurde praktisch mit jedem Meter, den wir dem Gipfel näher kamen, beschwerlicher. Am Gipfelgrat mussten wir uns dann regelrecht gegen den Sturm stemmen. Den Abstecher zur Lavahöhle auf der Rückseite schenkten wir uns, aber die Gipfel-Überschreitung, die gönnten wir uns trotzdem. Es war nicht ganz schlimm wie am Cerro Toco in Chile (wo ich ja nur noch im Windschatten des besten Allgäuers von Allen vorwärts gekommen war), aber man musste schon aufpassen, nicht umgeblasen zu werden. Oben war die Sicht großartig: Wolken in Nebel.
Dafür war der Abstieg wirklich prima: Abfahren in loser Vulkanasche, das macht Spaß! Am Fuß des oberen Kegels hatte es sogar ein wenig Sonne und weil der Regen inzwischen wieder aufgehört hatte, konnten wir da schön Pause machen.
Auf dem weiteren Abstieg die windabgewandete Seite nach Westen runter kam die Sonne immer mehr heraus (der Gipfel blieb in Wolken) und es wurde richtig schön warm. Zumindest so lange, bis wir um den Berg herum auf die Ostseite zum Auto zurück mussten. Da war dann wieder Nebel und Wind.
Wir zogen die richtigen Schlüsse und fuhren zur Südspitze ans Meer und kehrten wieder in der netten Bar zwischen den Bananenfeldern ein. ‘Papas Locos’ zu bestellen war dann aber nicht die beste Idee (viel zu viel und die Pommes wurden wegen der vielen Soße umgehend matschig). Aber es war warm und hatte Sonne! Zurück in Los Cancajos war es natürlich wieder bewölkt und regnerisch.


Start am Rastplatz


Vulkanasche und Lavaspalte am San Martin


San Martin Gipfelfreuden


Sonne im Abstieg


Wellen

Von engel am 25.12.2016 16:45 • diaryurlauboutdoorberg

La Palma - Teil IV

Mittwoch, Dezember 07, 2016

Samstag, 05.11.2016: Von La Zarza nach Don Pedro
Das Wetter sah schon wieder recht zweifelhaft aus, deswegen wollten wir wieder etwas eher an der Küste als im Inselinneren machen. Im Süden waren wir ja grad deswegen wandten wir uns nach Norden und fuhren den wirklich langen und außerordentlich kurvigen Weg bis nach La Zarza.
Von dort geht es durch einen wüsten Urwald-Barranco hinab nach Don Pedro. Wir starten bei Wolken (aber ohne Regen) in den Barranco. Der ist tief und dunkel und beeindruckend und hat mehrere kesselartige Einschnitte, durch die sich der Weg sehr interessant durchschlängelt.
Als wir nach etwa einem Drittel des Abstiegs aus dem Barranco heraus traten, standen wir ganz unerwartet in schönster Sonne und es war angenehm warm. Nach einer Pause, in der wir unter anderem die langen Hosen gegen Kurze tauschten, stiegen wir über einen netten Weg, der immer wieder die Teerstraße kreuzte hinab nach Don Pedro. Wir hatten auf eine Bar gehofft, aber das Dorf bestand nur aus ein paar leeren Häusern.
Auch wenn wir gerade in schönster Sonne standen, draußen auf dem Meer war Unwetter. Wir hofften darauf, dass der Wind günstig zu stehen schien und dass das Wetter da draußen bleiben würde. Auf der Querung hinüber zur Aufstiegsroute wurde aber bald klar, dass diese Hoffnung vergeblich sein würde. Gerade als wir die Abzweigung zurück nach La Zarza erreichten, fing es an zu tröpfeln und der Wind frischte auf.
Wir bewaffneten uns mit Schirmen und waren froh, bald in den Lorbeer- und Heidewald zu kommen. Der Wind wurde nämlich ganz entschieden zu stark für Schirme. Der Wald hielt Wind und Regen erst mal weitgehend ab. Wie stark das Unwetter über uns tatsächlich war, wurde uns erst klar, als Sturzbäche aus schlammigem Wasser über den Weg hinab schossen. Zudem wurde es empfindlich kalt.
Wir rüsteten mit Regenkleidung auf, behielten die Schirme aber weiterhin. Überall, wo wir den Schutz des Waldes auch nur ansatzweise verließen, mussten wir die Schirme aber zusammenklappen.
Wo der Weg steiler und schmaler war, schoss uns das Wasser mit Karacho über die Schuhe, so dass ich mit meinen niedrigen Schuhen bald ziemlich nasse Füsse hatte. Später liess die Intensität des Regens etwas nach, aber nach den anderthalb Stunden Aufstieg im Unwetter waren wir gründlich durchnässt. So ein trockenes heizbares Auto bekommt da einen ganz neuen Stellenwert :-)
Für dem Rückweg nahmen wir die andere Richtung (was zu einer kompletten Inselnorden-Umrundung führte), was aber auch nicht kürzer dauerte und genausoviele Kurven bedeutete. Wir fanden allerdings ein sehr nettes Restaurant, in dem wir eine Kleinigkeit essen und die inzwischen wieder zögerlich auftauchende Sonne geniessen konnten.


Im Urwald-Barranco von La Zarza


Blick in einen der Kessel


Pause und Umziehen in der Sonne


Don Pedro


Beim Aufstieg fängt es zu regnen an


Vollverpackt im Unwetter

Sonntag, 06.11.2016: Pico Nambroque
Die Wettervorhersage war günstig gewesen und der erste Blick aus dem Fenster in der Früh zeigte einen wolkenfreien Sternenhimmel. Das waren günstige Voraussetzungen für eine der Highlight-Touren, nämlich die Vulkanroute.
Wir waren fast die ersten, die am Refugio del Pilar parkten, brauchten aber lang genug zum Losgehen, dass noch zwei weitere Autos mit Wanderern (Deutsche, es gibt kaum andere Wanderer) auftauchten. Die gingen aber geradeaus auf dem offiziellen ‘Ruta de los Volcanes’ Weg weiter, als wir nach links zum Pico Birigoyo, dem ersten Vulkan, abbogen (der offizielle Weg lässt so gut wie alle Vulkangipfel aus). Ab da waren wir erst mal allein.
Vom Birigoyo aus konnten wir schon die dicke Wolkenrolle über die Cumbre schwappen sehen, aber um uns herum war noch schönstes Wetter. Wir spazierten in schönem Auf- und Ab über die nächsten Vulkane (Montana La Barquita, Montana Los Charcos) und machten am Charcos-Südgipfel eine kurze Pause. Die Wolken hatten sich seit dem Birigoyo immer weiter gehoben und nun sassen wir im Nebel. Sehr schade, aber immerhin war es trocken.
Von unserem Platz aus konnten wir gut die ‘Ruta de los Volcanoes’ sehen, die inzwischen gut besucht war. Wir gingen weiter und reihten uns in die Schlange ein (ganz so schlimm war es natürlich nicht, aber nachdem wir nun tagelang immer allein unterwegs gewesen waren, fühlte es sich ein bisserl so an).
Das tiefe schwarze ‘Loch’ Hoyo Negro war so beeindruckend wie vor 10 Jahren, aber wegen des Nebels war es kaum adäquat zu fotografieren. Wir versuchten es natürlich trotzdem. Nach dem Hoyo Negro ist es nicht mehr weit bis zum Abzweig zum Pico Nambroque. Dort ließ der Betrieb deutlich nach und wir hatten sogar den Gipfel eine Weile für uns. Dann kam eine sehr quasselige Rentner-Truppe und wir flohen.
Zurück am Abzweig gingen wir noch ein Stück die Ruta weiter, bis wir an einem Aussichtspunkt den gigantischen Lavasee des San Juan und den Gipfel der Deseada sehen konnten. Dass das überhaupt möglich war, hatten wir einer kurzen Aufhellung zu verdanken, die uns sogar ein wenig Sonne schenkte, bevor wieder alles in Nebel versank.
Auf dem Rückweg bekamen wir sogar das Hoyo Negro nochmal richtig zu sehen. Die Freude daran wurde allerdings von der quasseligen Rentertruppe ein wenig getrübt, bei denen eine Frau ständig laut alles kommentierte und alle paar Minuten lautstark die himmlische Stille pries. (Ich muss zugeben, dass ich mich im Nachhinein ein wenig ärgere, das nicht ebenso laut kommentiert zu haben.) Wir gingen.
Auf dem Rückweg mit dem Auto direkt über die Cumbre statt durch den Tunnel gerieten wir in ein Unwetter, das uns zwang etwa 20km/h zu fahren, weil wir wegen Regen und Nebel kaum etwas sahen. Die Straße war aber eh so kurvig, dass wir auch mit Sicht kaum viel schneller hätten fahren können.


Am Pico Birigoyo, hinten die Caldera de Taburiente


Überschreitung der Montana La Barquita


Das Hoyo Negro


Gipfelspalt am Pico Nambroque


Der Lavasee vor der Deseada


Rückweg

Von engel am 07.12.2016 20:13 • diaryurlauboutdoorberg

La Palma - Teil II

Mittwoch, November 23, 2016

Dienstag, 01.11.2016: Poris de Candelaria (Piratenbucht)
Am dritten Tag ging es etwas weiter weg. Genau genommen ziemlich weit weg, weil auf La Palma die Entfernungen zwar nirgendwohin sehr weit sind, die Zeit diese Entfernungen zurückzulegen, aber immmer ungewohnt lang dauert. Wir fuhren nach Tijarafe, um zur Poris de Candelaria hinabzuwandern. Im Gepäck Badesachen, um hoffentlich an der Playa del Jurado das erste Mal ins Meer zu gehen.
Wir gingen auch diese Tour entgegen der im Führer beschriebenen Richtung. Von Tijarafe steigt man erst mäßig steil durch die letzten Dorfausläufer und Felder auf Straßen und Betonwegen ab und kommt dann auf den schönen alten Weg zur Bucht hinab. Das Gelände wird immer steiler, so dass man ständig das Gefühl hat, kurz vorm Abgrund über dem Meer zu stehen. Es sind aber gut 600 Höhenmeter bis ganz unten, das Gefühl hält eine Weile an ;-)
Die letzten 200 Meter Steilwand zum Meer hinab überwindet man über einen wunderschön angelegten Camino. Nachdem man die häßliche Betonpiste passiert hat, geht es noch kurz ums Eck und dann steht man direkt vor der beeindruckenden ‘Piratenbucht’ mit den vielen kleinen weißen Häuschen, die sich unter den gewaltigen Felsüberhang ducken. Das Meer war viel wilder als wir von oben angenommen hatten und brandete wüst gegen die Felsen. Die ganze Bucht war gefüllt mit brandendem, brausendem, türkisfarbenem Wasser (Ähem. Baden? Nein!).
Nach gebührender Zeit (und unendlich vielen Bildern) und weil so langsam immer mehr Touristen kamen, verließen wir die Bucht und stiegen über ein Stück der Betonpiste hinauf zum Mirador und auf einem gut angelegten Pfad auf der anderen Seite hinab zur Playa del Jurado. Dort war das Meer genauso wild wie in der Poris der Candelaria, so dass wir die Badepläne, die drüben schon einen ordentlichen Dämpfer bekommen hatten, beiseite legten. Aber wenigstens die Füße mussten ins Meer!
Ich zog also die Schuhe aus und wagte mich vorsichtig an den Rand der Felsen, bis dahin, wo die Wellen gerade noch so hinkamen. Die ersten paar Wellen leckten auch ganz nett an meinen Füßen, aber dann kam eine Monsterwelle und überspülte meine Beine bis zu den Oberschenkeln und spritzte mich auch sonst fast überall nass. Na also, doch im Meer gebadet!
Für den Aufstieg zurück nach Tijarafe durch die Bananenfelder und die Ortsausläufer auf heißen Beton und Teerpisten gab sich die Sonne endlich die Ehre (nachdem sie sich die ganze Zeit hinter dünnen Wolken versteckt hatte) und brannte uns hilfreich auf den Buckel. Wir schwitzten schneller als wir mit Getränken nachfüllen konnten. Boah, was war das anstrengend!
Kurz vor Tijarafe quert man nochmal durch den Barranco del Jurado, wo es dann ein wenig Schatten hat. Nach dem Aufstieg eine echte Wohltat.


Die letzten Ausläufer von Tijarafe


Abstieg zum Meer


Die Poris de Candelaria von ‘ganz hinten’


Der Mann und das wilde Meer


Im Barranco del Jurado

Mittwoch, 02.11.2016: Bejenado
Kontrastprogramm zum Meerabstieg: Ein ‘echter’ Berg.
Weil inzwischen die Sache mit der Parkerei an der Cumbrecita so umständlich ist (man braucht eine - kostenlose - Genehmigung für die *genaue* Parkzeit, die man entweder direkt bei der Parkverwaltung oder sich online holen kann), starteten wir vom Parkplatz an der Forststraße.
Die Piste dorthin wird im Führer als ‘rau’ bezeichnet. Kann man so sagen ;-) Aber der Miet-Berlingo meisterte das problemlos.
Der Aufstieg zum Bejenado geht anfangs über eine Forststraße durch lichten Kiefernwald. Was ich als hochgradig irritierend empfand, war der Waldbrand-Gefahr-Indikator am Besucherzentrum und die Erklärung am Parkplatz, dass man nicht bei ‘Calima’, dem heissen Wüstenwind, zum Bejenado gehen soll, weil man von Waldbrand überrascht und eingeschlossen werden könnte. Wie gruselig! Es hatten auch alle Kiefern schwarze Stämme, obwohl alle haufenweise der schöne puscheligen langen Nadeln hatten. Der Indikator stand auf Grün.
Wir besuchten wieder die Petroglyphen und waren wieder enttäuscht. Man sieht die Dinger eh schon kaum und mit den harten Schatten des fetten Zauns drumherum ist die Erkennung noch schwieriger.
Dann spazierten wir gemütlich hinauf zum Caldera-Rand und bewunderten den Krater und die steilen Wände. Bis zum Bejenado-Gipfel ist es von dort nicht mehr weit. Natürlich ist man auf einem Gipfel wie dem Bejenado mit der großartigen Aussicht auf die Caldera de Taburiente nicht allein, aber wir stiegen vom Gipfel über einen kleinen Felsriegel zur Vermessungsstange ab und hatten die fast ganz für uns :-)
An der Cumbre waren die Wolken schon wieder über den Rücken gerollt und auch in der Caldera bildeten sich schon fleißig Wolken. Wir hatten noch eine Weile lang Sicht und Sonne, aber irgendwann hüllte uns doch der Nebel ein und wir machten uns an den Abstieg. Wir nahmen den längeren Weg über den Roque de los Cuervos, wo man weitere tolle Blicke in die Caldera und in das Tal zur Cumbrecita hätte, wenn man denn was gesehen hätte. Naja, so ein Nebelabstieg durch Kiefernwald hat auch was :-)


Aufstieg durch den lichten Kiefernwald


Der Nebel rollt über die Cumbre


Die Caldera der Taburiente


Nochmal Sonne geniessen im Windschatten neben der Vermessungstange


Abstieg im Nebel

Von engel am 23.11.2016 20:37 • diaryurlauboutdoorberg

La Palma - Teil I

Montag, November 21, 2016

Sonntag, 30.10.2016: Barranco de Madera
Die erste Tour der Urlaubs hatte ich schon von Daheim aus geplant. Zum Eingewöhnen sollte es nicht allzu weit weg gehen und die Tour sollte nicht allzu lang sein. Eigentlich deswegen, um Zeit für Einkaufserkundungen und Ähnliches zu haben, aber das passte auch als Erkältungstour.
Eher versehentlich starteten wir die Tour anders herum als im Führer beschrieben. Im Nachhinein war das ein Glücksfall, denn die Tour ist so herum unseres Erachtens schöner. Zudem mussten wir so herum nur ein einziges kleines Gesperrt-Schild missachten und nicht über 3 Zäune und Absperrungen klettern und unzählige Schilder ignorieren, denn die Tour war wegen Bauarbeiten eigentlich gesperrt. Wie gut, dass wir zufällig am Sonntag da waren :-)
Der Aufstieg zur Madera-Wasserleitung über den Rücken mit dem lichten sonnigen Kiefernwald war traumhaft, die Wasserleitung mit den Tunneln so nett und ausgesetzt wie erwartet und der Barranco ganz unerwartet beeindruckend im Talschluß. Da fiel der Abstieg durch die häßlichen Baustellen im unteren Teil des Barranco gar nicht mehr ins Gewicht.


Sonniger Aufstieg durch Kiefernwald.


Wasserleitungswandern. Links geht es steil hoch, rechts steil runter ....


.... und zwischendrin hat es immer wieder Tunnel :-)


Ein Afrikanischer Monarch gab sich fotografierwillig.

Montag, 31.10.2016: Roque Nimbroque
Von Gran Canaria im letzten Jahr verwöhnt, hatten wir übersehen, dass La Palma bei weitem nicht so touristisch ist. Am Sonntag sind die Geschäfte dort tatsächlich geschlossen. So wurde es nochmal eine Tour in der näheren Umgebung, um abends noch Zeit zum Einkaufen zu haben.
Der Roque Niquiomo ist ein kleiner Felsknubbel, den man schon von Weitem von unten sehen kann. Weil unser Frühstück so mager gewesen war (Kaffee, Snickers und Bounty, weil wir kein Brot hatten), gönnten wir uns am Start in Mazo erst mal einen ausgezeichneten und frisch zubereiteten Hamburger in einer winzigen Bar. Dann waren wir gestärkt für den ausnehmend schönen sonnigen und doch ziemlich langen Aufstieg zum Niquiomo. Vor dem Gipfel landet man dann im Nebel-Lorbeer-Wald und es wird ganz erstaunlich dunkel und steil und glatt.
Der Nebel gab sich auch die Ehre und wir hatten Glück, dass wir am Gipfel doch noch einen kurzen Moment erwischten, in dem man noch etwas sah, bevor wir dicht in Watteweiß eingehüllt wurden. Die Nebelquerung über die Hochebene war dann eine nahezu außerweltliche Erfahrung. Erst der Abstieg zurück nach Mazo brachte uns wieder aus dem Nebel heraus. Kurz vor dem Ort kamen wir an einer Kastanie vorbei, die verschwenderisch haufenweise Maroni abgeworfen hatte. Wir nahmen eine gute Portion mit :-)


Eine Westkanareneidechse schaut vorsichtig aus einer Mauer raus.


Auf dem Weg zum Niquiomo.


Im Nebel-Lorbeerwald wird es düster.


Abstieg nach Mazo mit Gomera und El Hierro am Horizont.

Von engel am 21.11.2016 22:15 • diaryurlauboutdoorberg

Gran Canaria Bilder Teil 3

Samstag, November 21, 2015

Neben den Tourbildchen der beiden letzten Teile des Gran Canaria-Berichts habe ich noch ein paar Bildchen, die ich gern zeigen möchte. Einerseits Bilder von Tieren, die uns (eigentlich: dem besten Allgäuer von Allen) gelungen sind und zur besseren Illustration der Qualität des Green Ocean Hotels auch noch lustige Boiler-Bilder ;-)

Extra: Tiere
Interessant ist, dass es auf Gran Canaria Fischadler geben soll (laut Schild am Start des Weges nach Güi Güi). Wir sind ziemlich sicher, am letzten Tag einen fliegen gesehen zu haben, aber der Versuch, den hoch über uns fliegenden Vogel mit der Kamera einzufangen, gelang eher schlecht als recht. Das Bild habe ich mangels erkennbaren Inhalts weg gelassen. Sonst fliegen viele Bussarde und Falken herum, lassen sich ebenso schlecht fotografieren und sorgen dafür, dass die Eidechsen alle sehr sehr scheu sind.


Schafe auf dem Weg zum Roque Nublo


Ein Kanarischer Admiral (Vanessa vulcania) bei El Juncal


Das Maultier (?) mit der hübschen Stimme bei El Juncal


Deutlich kleiner aber nicht weniger laut: der Esel von El Juncal


Falke auf einer Agave im Barranco Guayadeque


Eine Kanareneidechse (ein Weibchen) im Barranco Guayadeque


Kanarischer Buntspecht (Dendrocopus major canariensis), ‘Picapino’ im Barranco Guayadeque


Laut jammerndes Ziegenkind in Tasartico (Start nach Güi Güi)


Ziegen im Agaete-Tal


Löffler im Bach vor dem Hotel

Extra: Wohnung
Allzu oft passiert sowas wahrscheinlich nicht, deswegen möchte ich schon mal festhalten, wie das ist, wenn im Hotel der Boiler von der Wand kracht.


Wasser spitzt aus der Wand


Ordentlich aufgewischt (nasse Handtücher im Eck)


Hier ist der Boiler rausgefallen

Die anderen Teile:

Von engel am 21.11.2015 15:28 • diaryurlauboutdoorberg

Gran Canaria Bilder Teil 2

Donnerstag, November 19, 2015

Sonntag, 01.11.2015: Runde um San Bartolome
Noch eine der Auswahltouren aus dem Rotherführer. Und wieder Naja. Anfangs ein beeindruckender alter Weg entlang einer Felswand zur Degollada Manzanilla mit wunderschönen gemauerten Kurven, dann endlose Forststraßen-Hatscherei zum Cruz Grande und auf einem schönen Camino Real zurück nach San Bartolome. Insgesamt nett, aber elendsviel Hatscherei, gar nicht gut für’s Knie.


Auf dem Weg zur Degollada Manzanilla. In der Mitte der Mond.


Abstieg auf dem Camino Real nach San Bartolome

Montag, 02.11.2015: Güi Güi
Die allereinzigste wirkliche Strandtour. Ein echtes Schmankerl mit toller Anfahrt (Kurven!), nettem Aufstieg, einem wirklich großartigen Weg durch eine Felswand und einem fast einsamen schönen Strand. Da muss man dann Baden gehen, ehklar, Salz auf der Haut (juckt) hin oder her.


Nach dem Sattel darf man wunderschön durch die Felswand laufen.


Die Playa von Güi Güi

Dienstag, 03.11.2015: Maspalomas
Einmal mussten es dann auch die Dünen sein. Wir starteten direkt vom Hotel, was die Tour zunächst verlängerte, kürzten dafür dann aber quer über die Dünen ab, weil auf dem eigentlichen Weg so viel los war. In der Dünen war es interessant und sogar fast einsam. Sonst - eher nicht so.
Strandwandern scheint die offizielle Freizeitbeschäftigung für Badeurlauber in Playa del Ingles zu sein, alles was laufen konnte war unterwegs. Richtung Playa del Ingles sah es fast so aus, als müssten wir uns vor den großen Hotels dann mit Gewalt durch die Menschenmassen drängen, beim Näherkommen war dann doch Platz zum Laufen. Der Betrieb war ernsthaft beeindruckend, kein Wunder dass der Rest der Insel so gut wie leer ist.
Wir badeten am Nachmittag völlig ungestört an unserem kleinen Strand.


Dünen, fast einsam.


Strand neben den Dünen, eher nicht so einsam.

Mittwoch, 04.11.2015: Agaete-Tal - Tamadaba
Die Runde ist lang und anstrengend, ist aber zu Recht eine der Auswahltouren. Anfangs läuft man über schöne Camino Reales von San Pedro bei Agaete aus dem Agaete-Tal heraus (ständig mit großartiger Aussicht) bis man zu zwei Stauseen kommt. Dann geht es durch lichten Kiefernwald zum Tamadaba hoch und man steigt über einen weiteren tollen Königsweg in Kurven durch eine Steilwand zurück nach San Pedro. Da hatten wir dann wieder Wolken, aber immerhin keinen Nebel.


Rückblick aufs Agaete-Tal


Abstieg

Donnerstag, 05.11.2015: Tauro
Das Knie hatte mir die lange Agaete-Runde leider übel genommen. Wir planten also nur eine kleine Tour. Ganz erstaunlicherweise ging es dem Knie an diesem Tag dann besser denn je.
Der Tauro ist ein schöner Aussichtsberg mit einer sehr abenteurlichen Zufahrt, weil die Straße so klein und eng ist. Wir waren relativ früh da und hatten den Berg ganz für uns allein. Später wurde es dann aber richtig voll: erst kamen zwei Leute, dann eine Familie mit 4 Leuten.


Blick ins Inselinnere mit Ruque Nublo in der Mitte


Abstieg

Freitag, 06.11.2015: Pico de las Nieves
Zum Abschluß dann der höchste Berg der Insel, auch wenn man da mit dem Auto hochfahren kann. Wir nahmen den langen Weg vom Cruz Grande aus. Das ist der, der auf einem großartigen gemauerten Königsweg mitten durch die Felswand führt. Danach machten wir einen Abstecher zu einem großen Felsbogen mit toller Aussicht und nahmen noch den Campanario mit, den man tatsächlich beklettern darf. Der Weg ist lang und wunderschön, der Gipfel dagegen ist ein echtes Lowlight. Ein fetter Parkplatz und es ist voll mit blöden Touris, die durch die Bilder stiefeln, aber man muss da natürlich einmal hoch. Wir gingen schnell wieder und genossen den einsamen Rückweg. Alles in allem eine sehr schöne Abschlußtour.
Abends beim Duschen fiel dann der Boiler von der Wand.


Meinereine über dem schönen Camino Real, der durch die Felswand gezimmert wurde.


Der Pico mit der Militärkugel. Wo der weiße Fleck rechts drunter ist, ist der Parkplatz.

Freitag, 07.11.2015: Abreise
Der Flug ging erst am Nachmittag. Wir verbrachten den Vormittag am Strand und konnten danach sogar in unserem eigenen Apartment duschen. Der Boiler hing wieder an der Wand, allerdings kam da jetzt nur mehr mäßig warmes Wasser raus. Das spielte dann aber auch schon keine Rolle mehr.
Wir aßen noch einen der guten Burger in der Strandbar und machten uns dann auf die Heimweg-Etappen. Flughafen, Auto abgeben, Einchecken, Kaffee trinken, Heimfliegen, Bus nehmen, Autofahren. Sonntag früh um eins fielen wir ins eigene Bett.


Der letzte Blick auf Gran Canaria vorn und Teneriffa mit dem Teide hinten

Die anderen Teile:

Von engel am 19.11.2015 19:05 • diaryurlauboutdoorberg

Gran Canaria Bilder Teil 1

Dienstag, November 17, 2015

Sonntag, 25.10.2015: Anreise
Eigentlich wollten wir ja den längstmöglichen Zeitraum, also von Samstag bis Samstag unterwegs sein. Aber ich hab etwas spät gebucht und da hätte es dann nur einen Flug mit Zwischenlandung in Rom und 5 Stunden Aufenthalt dort gegeben. Nee, echt nicht.
So war das der entspannteste Urlaubsbeginn ever: Samstag ausschlafen und gemütlichst packen. Sonntag ohne Stau nach München tuckern und aufm reservierten Parkplatz parken (der Bus zum Terminal kaum auch genau passend), ohne Wartezeit am Schalter (Online-Check-In rules!) nur das Gepäck abgeben und dann gemütlich am Flughafen das zweite Frühstück einnehmen.
In Gran Canaria lief auch alles problemlos, trotz Old-Style-Karten-Navigation :-)


Abheben in München


Landen in Gran Canaria (man beachte hinten den Tropi Frutti Flieger :-))

Montag, 26.20.2015: Roque Nublo
Eine der Paradetouren der Insel. Natürlich will da jeder mal hin und auf dem kurzen Zustieg ist immer viel los. Wenn man den langen Zustieg durch ein wunderschönes Seitental aus dem Süden wählt, ist man lang allein und trifft nur am Nublo selbst auf Leute.


Stiller Zustieg zum Roque Nublo


Muss natürlich sein: Der Roque Nublo

Dienstag, 27.10.2015
Noch eine der Empfehlungstouren aus dem Rotherführer. Von Santa Lucia zur Fortalezza und entlang des Sorrueda Stausees zurück. Naja. Die Fortalezza (ein riesiger Felsklotz mit Loch, wichtig für die Altkanarier) ist ganz nett, aber man läuft oft und lang auf oder knapp neben Straßen. In Santa Lucia schenkte uns ein netter Herr, der sich als Paco vorstellte, 3 Mandarinen frisch vom Baum. Die absolut Allerbesten die ich je gegessen habe!


Im ‘Loch’ der Fortalezza


Rückweg nach Santa Lucia

Mittwoch, 28.10.2015: Palmitos
Eine der wenigen schwarzen Touren aus dem Führer. Kurz und nicht weit zu fahren (grad mal 10 Kilometer von Maspalomas entfernt), wir hofften auf länger Baden gehen am Nachmittag (klappte). Schwer war die kleine Runde nicht, aber nett und ausgesprochen einsam.


Auf dem Weg zu unserem unbenannten Gipfelchen (irgendwo hinter der linken Erhebung)


Nettes Weglein durch nette Landschaft

Donnerstag, 29.10.2015: Runde um El Juncal
Donnerstag ist Jagdtag auf Gran Canaria, fiel uns ein, als wir vom Asserador auf dem Wanderweg nach El Juncal abstiegen. Überall standen Trucks mit Hundeanhängern herum und es streiften Hunde durchs Gestrüpp und Menschen riefen sich Zeug zu. Schüsse hörten wir selten. Trotzdem waren wir froh, recht farbenfroh unterwegs zu sein.
In El Juncal gab es ein sehr gespächiges Maultier und einen ebenso gesprächigen Esel, an denen wir vorbei gingen. Schöne Stimmen sind anders, aber laut waren sie ;-)


Auf dem Bergrücken zurück zum Asserador


Hinter uns ziehen die üblichen Nachmittagswolken auf

Freitag, 30.10.2015: Barranco Guayadeque
Neue Gegend: ein tiefer Barranco und ein Krater mit Rückweg durch die Barranco-Wand. Da waren dann aber leider wieder Wolken aufgezogen und wir liefen ohne Aussicht durch die Wand. Schade!


Die Wände des Barranco Guayadeque


Kurz bevor wir auf dem Rückweg im Nebel eintauchen

Samstag, 31.10.2015: Soria
Der einzige Regentag. Aber wenigstens eine kleine Tour wollten wir machen. Die Staumauer vom Soria-Stausee erinnerte mich ganz stark an den Hoover Dam. Es hatte viele Wolken und am Ende gab es dann auch den ‘versprochenen’ Regen.


Ganz kurz kam sogar Sonne raus: Der Stausee und Soria


Und dann: Regen.

Die anderen Teile:

Von engel am 17.11.2015 22:02 • diaryurlauboutdoorberg

Gran Canaria

Dienstag, November 17, 2015

Da aus Gründen dieses Jahr kein größerer Urlaub möglich war, hatten wir uns schon zu Anfang des Jahres vorgenommen, am Ende dann wenigstens noch irgendwo auf eine Insel zu entfliehen, weil es letztes Jahr auf Teneriffa so schön war.

Gran Canaria ist nett und man kann da sehr schön und ganz erstaunlich einsam wandern, aber es ist natürlich nicht mit Teneriffa (wo es so viele Touren mit aufregenden Schmankerln hat) vergleichbar. Trotzdem waren es zwei sehr schöne und erholsame Wochen und wir konnten fast jeden Tag kurz im Meer baden. Das große Herbstunwetter haben wir diesmal ausgelassen (war die Woche vorher ;-)), aber einmal Regen haben wir dann doch abbekommen. Sonst war das Wetter meistens wie auf den Inseln üblich: vormittags strahlend schön, nachmittags Wolken in den Bergen.

Wir hatten auch diesmal ein Auto, einen Renault Megane, der wie der Polo von letztem Jahr erst mal nicht so richtig ziehen wollte, sich aber nach der Intensivbehandlung von besten Allgäuer von Allen stetig verbesserte ;-) Unser Autonavi hatte ich leider im Kangoo auf dem Flughafenparkplatz in München vergessen, so dass diesmal Old-Style-Navigation via Karte nötig war. Die Insel ist aber nicht allzu kompliziert und man kann sich wirklich kaum verfahren ;-)

Man kann sich allerdings hinsichtlich des Zeitbedarfs für eine Strecke maßlos verschätzen. Abgesehen von den großen Straßen entlang der Küste ist alles derart kurvig, dass man im Inselinneren froh sein kann wenn man über 30 km/h Durchschittsgeschwindigkeit rauskommt. Die Straßen sehen schon auf der Karte kurvig aus, haben dann aber zusätzlich noch so viele kleine Kurven, die in der Breite der in die Karte gezeichneten Straße untergehen, dass man da einfach nirgends voran kommt.

Beim Hotel, das ich im Wesentlichen nach Lage (am Meer, Parkplatz, günstig gelegen hinsichtlich Zufahrt, Einkaufs- und Essensmöglichkeiten) ausgesucht hatte und bei dem ich gar nicht so sehr auf Ausstattung geachtet hatte, weil wir da ja eh nur Schlafen, Frühstücken und Duschen wollten, habe ich diesmal ein wenig daneben gegriffen. Beim nächsten Mal müssen es dann doch 3 Sterne und vor allem eine rund um die Uhr besetzte Rezeption sein. Immerhin: die Betten waren wirklich gut und der WLAN-Empfang ausgezeichnet.

Eher nicht so toll war, dass im Apartment so ziemlich alles wackelte und kurz vorm Zusammenbrechen oder Auseinderfallen war. Als wir ankamen, gab es kein heißes Wasser, was wir aber erst merkten, als die Rezeption schon verwaist war (ab 18:00h). Als wir es am nächsten Nachmittag meldeten, war es natürlich schon zu spät für irgendwelche Handwerker, so dass wir die ersten beiden Tage kalt duschen mussten. Was jetzt aber in Gran Canaria auch nicht so arg schlimm ist ;-)

Am dritten Tag zierte unser Badezimmer ein nigelnagelneuer Boiler, aus dem auch ordentlich warmes Wasser kam und wir waren zufrieden. Bis zum letzten Tag, als der neue Boiler von der Wand fiel, die Leitungen aus der Wand riß und mit dickem Strahl fröhlich Wasser ins Bad sprudelte. Glücklicherweise landete das meiste in der Badewanne, aber unser Apartment wurde trotzdem schön langsam geflutet. Natürlich war die Rezeption schon nicht mehr besetzt.

Nach einigen Telefonier-Orgien kam dann doch der Besitzer (oder zumindest Haupt-Concierge), drehte das Wasser ab und wischte mit etwa 10 Handtüchern das Wasser auf. Die Handtücher schob er dann in eine Ecke des Bades und wollte wieder gehen.

So geht’s dann aber beim besten Willen doch nicht. Wir sind wirklich nicht anspruchsvoll, aber in einem Apartment ganz ohne Wasser kann man man unmöglich wohnen. Der Typ schaute uns an, als seien wir dran schuld, dass sein Leben so kompliziert sei. Ein anderes Apartment sei aber nicht frei und er könne da jetzt gar nichts machen und er könne ja auch nichts dafür, dass das jetzt passiert sei. Er habe ja sogar schon Feierabend und sei trotzdem gekommen. Kein Wort der Entschuldigung oder irgendwelche Lösungsansätze.

Schließlich bekamen wir die Schlüssel zu einem Apartment in den Katakomben (völlig ohne Fenster, fühlte sich an wie ein Verließ) und hatten die Wahl, wo wir schlafen und/oder Duschen und zur Toilette gehen wollten. Nach gründlicher Begutachtung schliefen wir in unserem feuchten wasserlosen Apartment, wo aber immerhin die Frischluftversorgung einwandfrei funktionierte und die Betten gut waren (im Verließ waren die Betten derart durchgelegen, dass man jede einzelne Bettfeder merkte) und hatschten zum Duschen und für sonstige Erledigungen in die Katakomben. Besser als nix und es war ja eh der letzte Tag.

Essenmäßig finde ich Kanaren ja eh nur so mittelmäßig, aber was uns am ersten Tag im Borsalino am Strand von San Agustin geboten wurde, spottet jeder Beschreibung: Billigste Tiefkühl-Pizza mit Extra-Belag zu horrenden Preisen.
Da war ich dann kurz davor, den Urlaub als von Anfang gescheitert abzuschreiben. Aber in San Agustin gibt es jede Mange andere und teilweise wirklich ausgzeichnete Restaurants, die noch dazu nicht mal teuer sind. Ab dem zweiten Abend war das Abendessen so, dass man sich immer drauf freuen konnte :-)

Das Wandern auf Gran Canaria - und deswegen waren wir ja da - ist durchgehend nett und manchmal sogar richtig Klasse. Es ist ein bisserl Geschmacksache, aber wir mögen Forststraßen- oder gar Teerstraßen-Hatscherei nicht besonders. Wenn man nicht genau hinschaut, landet man aber leider sehr oft auf solchen Straßen. Das muss ich auch dem Rother-Führer ein wenig zur Last legen, der furchtbar viele Forststraßen verwendet und so gut wie nie auf mögliche Alternativen auf den schönen Caminos Reales verweist. Nach den ersten Touren wurden wir schlauer und konnten die Straßen weitgehend vermeiden.

Die Wege auf Gran Canaria sind teilweise wirklich großartig, vor allem die (restaurierten?) Königswege im Landesinneren und alles, was irgendwo in oder an steilen Wänden entlang geht. Schwierig, im Sinne von ausgesetzt, kraxelig oder Ähnliches, ist leider genau gar nichts. Zumindest nicht das, was wir anhand der im Rother-Führer vorgestellten Touren erwandert haben (verglichen mit Korsika und Teneriffa ist dieser Führer sehr sehr zahm). Aber das wußten wir schon vorher ;-)

Was man auf Gran Canaria vermutlich ganz großartig tun kann, ist Mointainbiken. Allerdings ist das - wenn man es nicht in großen Gruppen geführt machen will, wie wir mehrfach gesehen haben - vermutlich logistisch ziemlich aufwändig, weil man dann sowohl Bikes als auch ein (großes) Auto braucht.

In jedem Fall ist es im Hinterland - von wenigen Stellen abgesehen - ausgesprochen einsam. Wenn man dann durch die Dünen von Maspalomas wandert, was ja irgendwie dazu gehört, erschlagen einen die Massen Menschen am Strand von Playa del Ingles beinahe. Aber selbst da verläuft sich alles ein wenig. Von der Ferne hat man den Eindruck, da stehen und liegen Menschen wie Sardinen, in der Nähe löst sich das dann doch ein wenig auf. Nur ein wenig allerdings, ganz vorn liegen die Leute tatsächlich wie Sandinen in der Sonne, etwa 50cm Platz zwischen den Liegestühlen, bruzzeln wie Spanferkel am Grill (entsprechend viele gruselige durchgebuzzelte runzelige Rentner sieht man dann). Dafür, dass wir uns nur 1 1/2 Kilometer von Playa des Ingles enfernt einquartiert hatten, war ‘unser’ Strand, Playa de las Burras, bemerkenswert leer.

Wo wir waren und Bildchen dazu gibt es natürlich auch. Demnächst :-)

Die anderen Teile:

Von engel am 17.11.2015 07:50 • diaryurlauboutdoor

Zurück von der Insel

Dienstag, Oktober 28, 2014

Geplant hatten wir ja eigentlich 2 Wochen Sonne, aber dem Trend dieses Sommers folgend hat es auch auf Teneriffa geregnet, als wir dort waren. Zudem gab es das schlimmste Unwetter seit 40 Jahren, wenn ich die Nachrichten richtig interpretiere.

Wir haben das Unwetter natürlich mitbekommen, dass es aber gar so schlimm war und dass es Erdrutsche und Ähnliches gab, ist nahezu an uns vorbei gegangen, obwohl wir auf der (vergeblichen) Suche nach einem halbwegs trockenen Fleckchen eine komplette Inselrundfahrt gemacht haben. Ich schiebe das jetzt mal auf das Glück der Ahnungslosen.

Den einen Regentag haben wir mit einer gemütlichen Wanderung mit leider Null Aussicht weil Nebel verbracht, den anderen im Loro Parque, wo wir Papageien aus nächster Nähe sahen (nicht im Käfig sondern in einer Voliere) und neben vielen anderen Tieren auch die Orca- und die Delfin-Show anschauten. Der Tag war mindestens so anstrengend wie eine der Touren!

Zum Baden im Meer sind wir nicht allzu oft oder intensiv gekommen. Einerseits waren wir oft im Landesinneren unterwegs und andererseits war das Meer schon vor dem Unwetter recht aufgewühlt und da haben wir uns an den einsamen Stränden nicht ins Wasser getraut. Wellen und Strömungen sind unheimlich.

Unsere Touren waren bis auf die Letzte (Masca-Schlucht, da werden ganze Busladungen von sehr geschwätzigen Wanderleitern hinab gescheucht) so einsam, dass wir nicht selten den ganzen Tag über keinen einzigen Menschen gesehen haben. So lobe ich mir Wandern!

Bei der Auswahl der Touren aus dem Rother-Führer (wie immer äußerst empfehlenswert!) haben wir uns immer die Touren ausgesucht, die irgendwelche ‘Schmankerl’ boten: Wasserleitungen, Tunnels, eine Steilwand, den einsamsten und schönsten Strand der Insel, ein abenteuerlicher Zustieg und Ähnliches. Oder wir wollten dorthin, wo wir bei unserem ersten Insel-Urlaub schon mal waren (deswegen die Masca-Schlucht, die sonst wegen ‘stark frequentiert’ aus der engeren Wahl gefallen wäre).

Für den Teide wollten wir ganz brav eine Besteigungsgenehmigung beantragen, aber das geht nicht für Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. So haben wir abends eben gewartet, bis alle Angestellten weg waren und sind dann auf den Gipfel gestiegen, um die Sonne hinter Gomera im Dunst versinken zu sehen. Auch ohne die Übernachtung auf der Hütte. Es war großartig! Leider gab es den so beeindruckenden Teide-Schatten am Himmel wegen des Dunstes nicht.

Unser Auto war ein Polo, den wir anfangs erst mal ordentlich quälen mussten, bis er vernünftig lief. Danach waren wir aber ganz zufrieden mit dem Autole. Der lustigste Moment mit dem Wagen war beim Abgeben, als uns die Vermieterdame den Kofferraum mit dem VW-Zeichen an der Heckklappe öffnete. Wir hatten immer die Fernbedienung am Schlüssel benutzt und die Klappe am Scheibenwischer hochgezogen und uns gewundert, warum es da keinen vernünftigen Griff hat.

Alles in Allem ein super Abschluss für dieses Jahr, in dem wir ja nicht grad viel Glück mit dem Wetter oder mit den Touren oder mit den Umständen hatten. Lustig war, am Sonntag schon von den ersten Skitouren im Allgäu zu lesen und neben dem Auf- und Verräumen gleich mal Skirennen im Fernsehen zu gucken. Direkt aus dem Sommer in den Winter sozusagen.

Unsere Chilifarm hat unsere Abwesenheit Dank eines geschickten Bewässerungssystems übrigens prima überstanden. Sowohl vor dem Urlaub als auch nach dem Urlaub haben wir einen wunderbaren Haufen reifer bunter Chilis ernten können. Unsere Früchte sind zwar im Allgemeinen viel zu klein, aber scharf und schmackhaft sind sie trotzdem :-)

Von engel am 28.10.2014 07:28 • diaryurlauboutdoorberg
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