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Wallis 2008 - Zwillingsgletscher

Montag, Mai 26, 2008

Auch wenn wir abends nicht mehr viel Zeit gehabt hatten, schon am Vortag war ziemlich klar gewesen, dass die weitere Runde über den Paso di Naso auf die Gnifetti-Hütte bestenfalls unangenehm sein würde. Der Übergang sei fast vollständig blank, meinte der Wirt, gestern sei nur eine Zweiergruppe drüber gegangen.

Beim Frühstück diskutierten wir nochmal die Optionen. Würden wir über den Passo di Naso gehen, müsste nahezu der gesamte Übergang gesichert werden, was bei 10 Leuten eine Endlos-Aktion wäre, die selbst die SAN-typischen Gehzeiten gesprengt hätte. Zurück über den Castor und auf das Rifugio d’Ayas und morgen den Pollux machen war auch nicht allzu ansprechend. Draussen war es zwar schön, aber noch immer windig und den Castor kannten wir jetzt ja und der Pollux als Ziel für den Sonntag war nicht allzu überzeugend. Oder hinauf zum Felikjoch und über den Zwillings- und den Grenzgletscher abfahren, wobei der Zwillingsgletscher ziemlich wüst und spaltig und der Grenzgletscher möglicherweise unten nicht mehr fahrbar war.

Von engel am 26.05.2008 19:08 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Castor

Dienstag, Mai 20, 2008

Natürlich waren wir wieder die ersten beim Frühstück (es geht doch nichts über Kaffee und Zeit in der Früh), aber diesmal tauchten nicht lang nach uns auch die anderen auf. Pünktlich zur ausgemachten Zeit standen wir vor der Tür, wo das Taxi bereits wartete.

Im den diversen Transportmitteln in Zermatt bereiteten wir den anderen Leuten diesmal noch mehr Freude, immerhin waren es jetzt 10 spitzige und scharfe Eispickel, die den anderen Leuten im vollgepackten Bus oder den Seilbahnen zu nahe kommen konnten.

Ohne Zwischenfälle gelangten wir aufs kleine Matterhorn, wo wir uns - diesmal ohne Abstecher zur Aussichtsplattform -  am Kaffeebar-Container sammelten und auf die beiden Nachzügler warteten. Der eisige Wind von gestern hatte wenn überhaupt dann nur unwesentlich nachgelassen. Und da wir 2 Stunden früher dran waren, war es empfindlich frisch, sogar im Windschatten des Containers.

Von engel am 20.05.2008 04:21 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Breithorn

Donnerstag, Mai 15, 2008

Zu unserem Erstaunen empfing uns der Donnerstag in der Früh mit wunderbarstem Wetter. Ebenfalls zu unserem Erstaunen waren wir (Ralle und ich) lang die ersten beim Frühstück in der Küche. Die Sache mit der Abfahrt um 8:00h schien nicht ganz so ernst gemeint gewesen zu sein.

Nach und nach trudelten die anderen ein und das Frühstücksgelage fing an. Unsere gestrigen Einkäufe waren der volle Erfolg. Nicht nur war die gesüsste Tubenkondensmilch ein prima Ersatz für Milch und Zucker, auch die Crunchy Ovo-Creme fand breiten Anklang. Bei mir sowieso, ich bin bekennender Ovomaltine-Fan.

Nach einiger Diskussion was man denn nun machen solle und diversen Trips zum Computer um Wetter und Lawinenlage zu checken, wurde beschlossen, die Spaghetti-Runde um einen Tag zu verschieben (und entsprechend zu verkürzen) und dafür heute aufs Breithorn zu steigen. Da das nur wenige Höhenmeter vom Kleinmatterhorn aus sind, nahm man sich noch ein wenig mehr Zeit zum Frühstücken und bestellte das Taxi (ein Grossraum-Taxi, günstiger und schneller als der Zug für so viele Leute) für 9:00h. Lisanne wollte sich noch ein wenig erholen und kennt das Breithorn eh schon auswendig, Jörg wollte ihr Gesellschaft leisten, aber alle anderen wollten Berg, Schnee und Sonne.

Von engel am 15.05.2008 19:39 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Allalinhorn

Donnerstag, Mai 15, 2008

Die hoffnungsvollen Erwartungen des Vorabends erfüllten sich nicht. Als wir in der Früh aus dem Fenster Richtung Saas Fee und Allalinhorn guckten, sahen wir keinen gleissenden Gletschergipfel im ersten Morgenlicht sondern graues Grau. Saas Fee lag im Nebel.

Leicht geknickt gingen wir hinab in den Frühstücksraum, wo Lucija bereits unseren Kaffee fertig hatte. Toller Service. Wir diskutierten unsere Möglichkeiten durch (wieder ins Bett und den Tag totschlagen oder im Nebel rumstapfen) und kamen zu dem Schluss, dass uns der Blick aus der Station Mittel-Allalin die 100 Franken für die Bahnfahrt wert war. Im schlimmsten Fall würden wir uns dann eben wieder die Piste nach Saas Fee hinunter tasten, mit ein wenig Glück könnten wir es vielleicht bis zum Feejoch schaffen. Zum Rumhängen hatten wir einfach keine Lust.

Die Wolken begannen ungefähr 100 Meter über Saas Fee. Die Gondeln der Alpin-Express-Bahn verschwanden nicht weit über dem Dorf in weissem Nichts. Na toll! Ausser uns wartete ein vollvermummter Snowboarder und ein weiteres Skitourengänger-Paar auf die Öffnung der Bahn. Na, immerhin waren wir nicht die einzigen Bescheuerten, die bei dem Wetter ihr Glück versuchten.

Als wir in den Gondeln über Morenia zum Felskinn fuhren, blies ein starker Wind Schneeflocken durchs geschlossene Gondelfenster. Die Gondel schwankte beunruhigend zum Getöse des Windes draussen. Herrje, das würde eine teure Abfahrt werden.

Nach der U-Bahnfahrt zur Station Mittel-Allalin betrachteten wir unentschlossen den Schneesturm. Die Sicht vor den Fenstern betrug bestenfalls 20 Meter und es klang noch immer nach viel Wind, wenn auch deutlich gemässigter als in den Gondeln. Nunja, die Hoffnung stirbt zuletzt und so rödelten wir auf und vermummten uns so weit wie möglich, bevor wir nach draussen traten. Mich machten ja die intensiven Blicke der Bergwachtler und Pisten-Sicherheitsleute ein wenig nachdenklich. Merkten die sich schon mal, nach wem sie nachher suchen sollten?

Von engel am 15.05.2008 03:56 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Abfahrt nach Saas Fee

Donnerstag, Mai 08, 2008

Auch Weltmeister im Hoffen und ans Gute Glauben müssen sich hin und wieder geschlagen geben. Als wir in der Früh ‘ungeweckt’ (von der Hüttenwirtin) in den Speiseraum kamen, meinte die Wirtin bedauernd: ‘Ich hab nicht geweckt weil das Wetter so schlecht ist.’

Da war nicht zu widersprechen, um die Hütte tobte ein Schneesturm und die Sicht lag bei knapp Null Metern. Da wir nun schon mal wach waren, nahmen wir ein ausführliches Frühstück zu uns (was lediglich bedeutet, dass die Menge Kaffee erhöht wurde, Hüttenfrühstück ist so toll nicht) und besprachen die weiteren Möglichkeiten. An sich wäre heute das Allalinhorn geplant gewesen und morgen noch der Alphubel, bevor es dann ins Nachbartal zum SAN MayDay gehen sollte.

Wie denn die Wetteraussichten seien, fragten wir die Wirtin. ‘Wechselhaft.’, meinte sie. ‘Erst schlechter, dann besser, dann wieder schlechter und zum Wochenende hin wieder besser.’ Na toll, damit kann ja nun wirklich niemand was planen. Bei Nebel und Neuschnee aufs Allalin kam jedenfalls nicht in Frage, einmal verlaufen reicht dicke. Wir beschlossen, erst mal langsam zum Felskinn zurück zu laufen und uns das Wetter und die Sachlage von dort zu begucken.

Von engel am 08.05.2008 17:47 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Strahlhorn

Mittwoch, Mai 07, 2008

Auch in der Früh zeigte sich das Wetter perfekt. Keine Wolken, kein Nebel, überhaupt nichts Schlechtes am Himmel, stattdessen klarer dunkelblauer Himmel, der sich im Osten bereits rötlich färbte. Aber wie hatte der redselige Augsburger am Tisch gesagt: ‘Morgenrot - Bergsteigertod’.

Achwas, von solchen Sprüchen lassen wir uns doch gar nicht beeindrucken, nicht bei klarstem schönstem Wetter jedenfalls. Nach dem Frühstück schrappten wir also über den eisigen Hang zum Anseilplatz und rödelten auf. An der Hütte hatte ein kühler Wind geweht, hier unten war es bereits warm. Wir legten ab und tappten mit einigen anderen Leuten den Gletscher hinauf zum Adlerpass.

 

Von engel am 07.05.2008 19:55 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Fluchthorn

Mittwoch, Mai 07, 2008

Auf Lucija war Verlass. Als wir zur ausgemachten Zeit runter kamen, war das Frühstück tatsächlich fertig (ich gestehe, dass ich so meine Zweifel hatte). Nach viel Kaffee starteten wir nach Saas Fee und schafften es tatsächlich um halb Neun an die Bahn, so dass wir kurz nach Neun am Felskinn und Dreiviertel Zehn an der Hütte waren.

Wir legten das Gletschergeraffel an, deponierten das Hüttenzeugs im Trockenraum und fuhren hinab zum Anseilplatz (eigentlich Anfell-Platz). Es hatte deutlich mehr Schnee als im Jahr zuvor, die Abfahrt zum Anseilplatz war durchgängig möglich. Der Schnee war um diese Zeit schon ein wenig aufgegangen, allerdings nicht allzu sehr, so dass die Abfahrt ziemlich holprig war.

Von engel am 07.05.2008 17:38 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Anreise

Dienstag, Mai 06, 2008

Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir um neun gen Bregenz. Die Sache mit dem Mini-Pickerl für Vorarlberg, mit dem man schnell mal den Rhein queren und in die Schweiz düsen können sollte, die ich mir vor einer Weile (im Januar etwa) gemerkt hatte, hatte sich als Luftnummer herausgestellt (Die Dame vom ADAC: ‘Ja, da wird schon eine Weile dran rumdiskutiert, aber ob das jemals was wird steht in den Sternen’), so dass wir dem räuberischen Bergvolk doch den vollen Betrag für 2 Wochen und 20 Kilometer Autobahn in den Rachen werfen mussten. Bregenz am Samstag Vormittag ist nicht gut für mein Gemüt.

Von engel am 06.05.2008 19:02 • diaryurlaubwallis2008outdoorski
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