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Verwall- Keine Faselfadspitze

Montag, September 15, 2008

Diese Nacht war nicht so ruhig, denn einer unserer beiden neuen Zimmergenossen schnarchte ziemlich fürchterlich. Auch der hatte das vorher angekündigt und gemeint, man solle ihn schütteln, wenn’s so wäre. Hab ich dann gemacht, zweimal.

Anders als der Wetterbericht vorhergesagt hatte, fing der Tag nicht so strahlend schön an wie der gestrige. In der Früh zeigten sich hohe Schleierwolken statt blauen Himmels, aber die Sonne spitzte schon an ein paar Stellen durch. Die Nachfrage beim Hüttenwirt ergab, dass es ein schöner spätsommerlicher Tag werden sollte und dass sich die für Abends zu erwartenden Gewitter eher aufs Karwendel beschränken sollten. Prima.

Von der Hütte nordwärts in die Mulde unterhalb der Östlichen und Westlichen Faselfeilspitze und rechtshaltend über Platten auf den Grat ...


Zustieg zum Grat

Von engel am 15.09.2008 17:50 • diaryurlaubverwall2008outdoorberg

Verwall - Seekopf

Sonntag, September 14, 2008

Nach einer ruhigen Nacht (unsere beiden Zimmergenossen hatten entgegen eigener Befürchtungen nicht geschnarcht) verleibten wir uns um sieben ein üppiges Frühstück ein und starteten erwartungsvoll in Richtung der Seeköpfe, die wir überschreiten wollten.

In unserer Beschreibung stand:

Felsiger Anstieg (II) auf einen formschönen Doppelgipfel.

Da kann man nicht widersprechen, formschön sind sie, die Seeköpfe :-)


Die Seeköpfe neben der Morgensonne

Von engel am 14.09.2008 11:30 • diaryurlaubverwall2008outdoorberg

Verwall- Scheibler

Sonntag, September 14, 2008

Die Fahrt nach St. Anton am Arlberg lief prinzipiell problemlos ab, doch staunten wir, dass da jemand seit unseren Motorad-Ausflügen (vor Jahrzehnten!) tatsächlich die Autobahn nach Bregenz fertig gebaut hat. Die Investition in ein Pickerl hätte sich durchaus gelohnt, dann wäre auch die Durchfahrt durch Zams im morgentlichen Berufsverkehr nicht so nervig gewesen. Nunja, man lernt dazu ;-)

In St. Anton versuchten wir zunächst an der Rendl-Bahn zu parken, weil die laut Karte nur im Winter in Betrieb ist. Da standen jedoch grosse Schilder, dass der Parkplatz nur für Gäste der Bahn sei. Wir wichen auf den Parkplatz neben der Galzig-Bahn aus (Parkplatz Zentrum) und suchten vergeblich einer Bezahl-Möglichkeit. Kann doch nicht wahr sein, dass man für’s Parken in St. Anton nichts zahlen muss, oder? Wir fanden aber keinen Parkautomaten und liessen das Auto deswegen mit einem halb schlechten Gewissen einfach stehen.


Start in St. Anton

Von engel am 14.09.2008 06:01 • diaryurlaubverwall2008outdoorberg

Verwall - Vorspann

Sonntag, September 14, 2008

Der Plan war gewesen, die schönen Tage der Urlaubswoche im Wetterstein zu verbringen, um endich mal Deutschlands höchstem Gipfel aufs Haupt zu steigen (über’s Höllental natürlich), dann den Jubiläumsgrat zu ‘machen’ und schliesslich je nach Fitnessgrad und Wetteraussichten, sonst noch was dort zu unternehmen. Knackpunkt an diesem Plan: Die Übernachtung auf dem Münchner Haus auf der Zugspitze. Aber war ja unter der Woche, da würde das schon hinhauen ...

Jaja, wir sind manchmal wirklich naiv. Natürlich war’s da voll, vorab reserviert seit Monaten, aber ganz so erstaunt über das Ansinnen hätten die Hüttenleute auch nicht sein brauchen ;-) 9 Restplätze gäbe es, wurde uns beschieden, wir sollten um 15:00h oben sein, vielleicht klappe es ja.

Unter diesen Umständen hatten wir dann doch keine Lust auf Wetterstein und sahen uns nach Alternativen um. Am Sonntag Nachmittag für Montag und die folgenden Tage. Es musst also irgendwas mit den bestehenden Karten und Beschreibungen machbares sein. Das Alpin-Archiv und provisorisch für die Transalp (noch so ein Projekt auf der Warteliste) erstandene Karten liessen uns schliesslich auf Spannendes im Verwall hoffen.


An der Darmstädter Hütte

St. Anton klingt zwar erst mal grauenhaft, wenn man da schon mal zum Skifahren war, aber im Sommer soll es da angeblich relativ ruhig sein. Ich fand dann noch raus, dass unser Ziel, die Darmstädter Hütte auch mit dem MTB erreichbar ist (aus dem Netz, nicht aus der Karte ;-)) und war hochzufrieden, denn ein 4-Stunden-Abstieg über ein langes Tal ist mir eine grausliche Vorstellung. Ein Anruf auf der Darmstädter Hütte garantierte uns dann auch zwei Schlafplätze.

Sonntag Nachmittag wurde also gepackt - Bikes, kleines Seil und minimale Kletterausrüstung, ganz unterschätzen wollen wir unbekannte IIer Klettereien ja auch nicht - und ins Auto verladen. Einem erfolgreichen Urlaub im Verwall stand nichts mehr im Weg :-)

Von engel am 14.09.2008 05:50 • diaryurlaubverwall2008outdoorberg
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