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Südtirol Teil V, Ortler

Montag, September 19, 2011

In dieser Nacht schlief ich nicht gut und wachte Donnerstag in der Früh mit Halsweh auf. Ein schlechtes Zeichen. Nach einem kurzen Frühstück verstauten wir die Übernachtungssachen in einer Kiste im Schuhraum und rödelten komplett auf. Nicht weit von der Hütte entfernt würde uns 2er und 3er Kletterei erwarten und bald drauf Gletscher.

Es war noch dunkel, als wir uns auf den Weg um die Tabaretta-Spitze machten. An der zweiten Scharte schien der Weg nach unten schlicht nicht machbar, daher stiegen wir nach oben und umgingen die Scharte über eine hohe Flanke. Das war aber wohl eine dunkelheit-induzierte Täuschung, denn die nachfolgende Bergführer-Seilschaft stieg die Scharte ab und überholte, als wir die Flanke abstiegen. Das war der einzige Verhauer des Tages.

Von engel am 19.09.2011 20:32 • outdooreis

Am Mittwoch frühstückten wir gemütlich um sieben und stiegen dann zum Auto am Rigugio Forni ab. Dort packten wir in der Sonne die Rucksäcke um (im Wesentlichen wurde Unnötiges rausgeworfen, die Daunenjacke beispielsweise) und machten uns auf den Weg auf die andere Seite des Massivs. Diesmal wirklich übers Stilfserjoch.

Am Pass oben dann die Erkenntnis: ‘Ja, genau! Da wollen wir hin!’

Zu Motorradzeiten sind wir unzählige Male übers Stilfserjoch gefahren, aber dass der grossartige Berg, auf den man zufährt, der Ortler ist, das wurde uns erst jetzt schlagartig klar, als wir das erste Mal mit dem Auto dort drüber fuhren. Das erforderte eine ungeplante Pause, wo wir die Payer-Hütte und den vom Joch aus prima einsehbaren Aufstieg studierten. Ein Fernglas wäre nicht schlecht gewesen.

Von engel am 19.09.2011 20:27 • outdooreis

Südtirol Teil III, Palon de la Mare

Montag, September 19, 2011

Ausser uns wollte am Dienstag niemand früh los, daher bekamen wir ein Thermos-Frühstück in einem kleinen kühlen Raum hinter dem Schuhraum. Das machte das Frühstück nicht unbedingt besser, weil der Kaffee nämlich trotz Thermoskanne ziemlich kalt war. Schade.

Zum Palon de la Mare geht man erst mal ein gutes Stück an der Zunge des Forni-Gletschers entlang (auf der alten Randmoräne also gute 100 Meter oder mehr über dem Eis) und biegt dann in die Rinne ab, wo der Bach des Mare-Gletschers hinab sprudelt. Spätestens hier wird es anstrengend weil es steil und geröllig und auch ein wenig klettrig wird.

Von engel am 19.09.2011 20:22 • outdooreis

Südtirol Teil II, Punta San Matteo

Montag, September 19, 2011

Das Wetter hielt sich mal wieder nicht an die Vorhersage und es schüttete in der Nacht zum Montag heftig. Frühstück war um fünf Uhr und da hatte der Regen grad eben erst aufgehört und der Himmel hing voll dicker dunkler Wolken. Mit uns war ein Südtiroler Pärchen und eine grössere Gruppe von München Oberland aufgestanden. Wie wir beschlossen auch die anderen, zumindest mal loszugehen.

Die Südtiroler frühstückten typisch italienisch (Kaffee und nix) und waren bald weg, die Münchner brauchten länger als wir, daher starteten wir allein im Halbdunkel Richtung Gletscher. Wir hatten uns den Weg vorher schon angeschaut und fanden mit Hilfe des GPS ziemlich problemlos hinab zur linken Seite des aperen Forni-Gletschers. Der Himmel wurde langsam heller und es liess sich schon der eine oder andere blaue Fleck zwischen den Wolken sehen.

Von engel am 19.09.2011 20:15 • outdooreis

Viel Theorie ...

Montag, Januar 19, 2009

... und ein klitzekleines bisschen Praxis beinhaltete das Wochenende. Für die Theorie besorgten wir uns den nigelnagelneuen Alpin-Lehrplan Nummer 3: Hochtouren und Eisklettern. Auch wenn wir das meiste des ersten Teils schon kennen (und teils auch können), ist speziell der zweite Teil des Lehrplans, der sich mit dem Eisklettern befasst, sehr informativ.

Von engel am 19.01.2009 20:49 • outdooreis

Strechen-Atlantis-Eisfall, Gesäuse

Donnerstag, Januar 15, 2009

Der heutige Tag sollte zum Eisklettern dienen, unter Anderem auch deswegen, weil der Wetterbericht Schneefall vorher gesagt hatte. An sich hätte Yak - der mit dem Eiskletterführer - ja gerne einen Start um 9 Uhr angesetzt, weil Claudine und er schon heute wieder abreisen wollten, doch das war für die Alm-Übernachter wegen des Frühstücks nicht machbar. Wir setzten 9:30h an, aber auch das war zu knapp, bis alle runtergerodelt und von Ski- auf Eiskletter-ausrüstung umgestellt hatten, war es dann doch fast 10 Uhr.

Nach einer knappen Stunde Fahrzeit (die Alm ist wirklich weit weit weg) parkten wir dann schliesslich in einem Nebental an einem Wasserkraftwerk. 5 Minuten Zustieg hiess es im Eiskletterführer.


Angekommen

Von engel am 15.01.2009 13:40 • outdooreis

Linker Wildenbachfall, 1. Stufe

Montag, Januar 12, 2009

Yak und Alex sind schuld. Erst ne Nordwand, dann Steileistraining und schliesslich Eisgeräte und so ein Einsteigerfall im Gesäuse - irgendwann mussten wir ja mal allein losziehen.

Das erste Mal schon am Feiertag vor einer Woche (Heilig-Dreikönig), aber da waren in dem einfacheren Fall in der Starzlachklamm erstens schon Leute drin ausserdem war uns beim Zugucken dann doch irgendwie unwohl, 3 Seillängen, WI3 und gemein steil das Teil, ein Stand muss mitten in der oberen 70-Grad Flanke gebaut werden und überhaupt waren wir beide ja noch krank vom Gesäuse.

Alles Ausreden natürlich, mir war da einfach ziemlich bang, ich mein WI3! Wir zogen etwas beschämt wieder ab (was durch 2 Männer mit 4 Kindern (!!!), die alle mit schneebedecktem Eiszeug versehen zurück kamen, noch verstärkt wurde, die müssen aber woanders gewesen sein, nicht an dem steilen Fall).

Am Samstag aber war es so weit, ein leichter Wasserfall sollte unserer sein. Aus dem eilends organisierten Eiskletterführer Allgäu hatten wir uns das Wildenbachtal rausgesucht. Da muss man erst mal anderhalb Stunden zu den Eisfällen laufen und es hat auch Fälle der Stufe WI2, die ich mir dann schon eher zutraue. Bei LWS 1 kann man auch einen Wasserfall in einem derart engen Tal mit steilen Flanken verantworten.


Vor dem Linken Wildenbachfall

Von engel am 12.01.2009 21:12 • outdooreis
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