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Update zum Mini-Update

Freitag, Dezember 12, 2014

Noch immer viel zu viel zu tun, keine Zeit und noch dazu nicht mal Berge. Und auch keinen Schnee, was wenigstens das kleine Winterkind in mir erfreuen würde.

  • Arbeitstechnisch läuft es nach wie vor arg unrund. Zwar habe ich es geschafft die meisten Hakler der letzten Woche zu beseitigen oder zumindest zu glätten (wobei Letzteres noch sehr mit Hoffnung behaftet ist), dafür hakelt es jetzt an anderer Stelle. Massiv. Meh.
  • Nebenher - und das ist mir in einer Entwickler-Karriere bislang noch nicht passiert - kämpfe ich mit meiner QA. Da stossen zu unterschiedliche Persönlichkeiten, Ansichten und Vorstellungen aufeinander. Es ist nicht so, dass mir das schlaflose Nächte bereitet, aber es verdirbt mir derzeit nahezu jeden Arbeitstag ein wenig.
  • Beim bislang einigermaßen rund laufenden ehrenamtlichen Projekt für die SAN entwickle ich gerade eine massive Abneigung gegen Datenbanken und Charset-Codierungen. Oder gegen Sonderzeichen, wie man’s nimmt. #$%&!
  • Im Allgäu hat die Stadt (zu Recht, zugegebenermaßen) moniert, dass die hintere Hecke unseres gemieteten Häuschens geschnitten gehört. Sie ragt nämlich inzwischen in den Weg hinein, den die Stadt räumen muss (so es denn tatsächlich mal Schnee geben sollte). Nach einer Begutachtung unsererseits haben wir erst mal in eine Kettensäge investiert.
    Das Schneiden der Hecke (Thuja, etwa 20 Meter, gut 4 Meter hoch, locker 10 Jahre unbeschnitten) ging erstaunlich schnell. Die Menge Grünzeug, die danach um uns herum auf dem Boden lag, überstieg allerdings die erwartete Menge beträchtlich. Wir verstauten das Grünzeug erst mal dort vor vorher die Hecke gewesen war und hofften darauf, in der folgenden Woche irgendwie den Abtransport organisieren zu können. Vergeblich.
    Die ausgeschnittene Hecke sieht auf der Straßenseite jetzt nicht sehr schön aus, aber doch weniger katastrophal als befürchtet. Damit müssen die Spaziergänger jetzt halt leben.
  • Leider haben meine Schreibtisch-verwöhnten Entwickler-Arme diese Aktion nicht gut überstanden. Erst gab es Muskelkater (was zu erwarten gewesen war), dann wuchs sich der Kater im linken Arm zu (vermutlich) einer Sehnen-Entzündung im Unterarm aus.
    Am Donnerstag Abend Klettern zu gehen war zwar wichtig aber trotzdem eine schlechte Idee. Dem Frust tat es gut, dem Arm nicht. Der tut jetzt bei jeder Bewegung weher als zuvor. Meh.
  • Positiv: Die besten Eltern sind nach einer Rundreise durchs Äthiopische Hochland wohlbehalten beim Schwesterle in Djibuti gelandet. Demnächst kommen sie heim, ich bin sehr gespannt.
Von engel am 12.12.2014 19:18 • diary(0) Kommentare

Mini-Update

Montag, Dezember 01, 2014

Zu viel zu tun, zu viel Erkältung und anderer Kram, zu wenig Berge, fast nichts zu berichten. Naja, ein bisserl:

  • Der beste Allgäuer von Allen nahm sich meinen Ruf nach unplattbaren Reifen am Radl zu Herzen, bestellte umgehend welche und montierte sie selbtsverständlich auch. Bei der Montage fielen dann gleich auch die Beläge der Hinterradbremse auseinander, so das aus dem kleinen Service gleich ein richtiger Radl-Kundendienst wurde. Jetzt ist alles wieder gut.
  • Beinahe zumindest. Die neuen Reifen am Bike sind (bei identischen Maßen) ‘runder’ als die alten und fallen ungewohnt schnell in die Kurven. Momentan erschrecke ich mich da immer wieder, aber das kann nicht mehr lang dauern.
  • Bei der Arbeit hakt es grad bei jedem einzelnen Projekt. Für den einen oder anderen Hakler plane ich ja mit, eine Hakel-Häufung wie zur Zeit wird dann aber doch anstrengend.
  • Bei den ehrenamtlichen Projekten hakt es leider auch grad. Das ist zwar weniger stressig, aber nicht weniger nervig.
  • Nochmal Arbeit: Meine ersten beiden Job-Interviews geführt, das zweite wegen Chef-Verhinderung sogar ganz allein. Ganz schlecht war es nicht, aber da ist noch deutlich Luft nach oben zur Verbesserung. Für mich, meine ich.
  • Ein wunderbarer Film darüber wie Bayern/Deutschland von aussen wirkt: Bayern und die Welt. Via die Kaltmamsell.
  • Passend dazu ein Link, bei dem ich vom Nicken nahezu Genickschmerzen bekam: Die Tugend der Könige

Beim Kino ist der Schnitt im Moment nicht schlecht: Nachdem ich mich ausführlich über Interstellar geägert hatte, habe ich What we did on our holiday, Pride und My Old Lady gesehen. 5 von 5 Sternen für alle 3!

Von engel am 01.12.2014 23:00 • diary(0) Kommentare

Pech

Mittwoch, November 19, 2014

So langsam glaub ich das kaum mehr.

Heute im Büro schau ich noch zufrieden raus auf den Mittleren Ring, wo sich Autoschlangen langsam auf beiden Spuren stauen und freu mich drauf, in aller Ruhe mit dem Rad daran vorbei und den Englischen Garten zu radeln. Und dann: Geh ich raus und mein Bike hat einen Platten. Hinten natürlich wie sich das gehört.

Ich hab nur kurz überlegt, das im kühlen Nieselregen selbst zu reparieren, dann hab ich das Rad vor in den Trek-Store geschoben und hab es reparieren lassen. Nicht grad günstig, aber echt jetzt, ich habe keine Lust auf Dreck und sowas. Und in den Store hätte ich dann wegen eines neuen Schlauchs dann eh noch müssen.

Ich will unplattbare Reifen. Aufm Bike, aufm Auto, überall.

Von engel am 19.11.2014 21:21 • diary

Chili-Projekt: Abschluß

Sonntag, November 16, 2014

Wie in der Zusammenfassung letzter Woche schon angedeutet, ist das Chili - Projekt inzwischen abgeschlossen und abgebaut. Wir haben alles in Allem etwa 1 Kilo Chilis geerntet. Die meisten Chilis sind im Moment im Gefrierschank zwischengelagert, aber einen Teil haben wir bereits verarbeitet oder mit großem Vergnügen verspeist :-) Meistens in einem Thai-ähnlichen Gericht, viele aber auch ‘einfach so’.


Ernte vor dem Urlaub


Erste Ernte nach dem Urlaub


Zweite Ernte nach dem Urlaub, dann Abbau

Die Chayenne und Jalapenos eignen sich am besten dazu, direkt gegessen oder eingelegt zu werden. Neben den ‘nackten’ Chilis waren vor allem die Speck-ummantelten Jalapenos ein Hochgenuß :-) Am Rezept zum Einlegen der Cayenne müssen wir aber noch arbeiten. Die Cayenne haben recht gut geschmeckt, aber die Brühe war zu süß.


Jalapenos mit Speckmantel


Eingelegte Cayenne

Heute haben wir auch eine Hot Sauce produziert. Die Schärfe haben wir prima hingekriegt, ordentlich ‘hot’ aber noch gut essbar, aber auch hier: das Rezept hatte etwas viel Zucker.


Thai-Sosse

Das optisch interessanteste Ergebnis sind bis jetzt aber die Pülverchen aus getrockneten Chilis, die der beste Allgäuer von Allen produziert hat :-)


Von links nach rechts: Grüne Habaneros, Orangene und Rote Habaneros, Thai-Chilis mit Samen, Thai-Chilis ohne Samen, Habanero Paper Lantern, NuMex Twilight alle Farben, Thai-Chili nur Samen, NuMex Twilight Lila

Jedes einzelne der Pülverchen ist höllisch scharf und erfordert äußerste Vorsicht bei der Anwendung. Die Herstellung der Pülverchen verwandelte die Küche in eine Bio-Kampfstoff-Zone. Das Trocken ist vergleichsweise harmlos, da steigen nur anfangs scharfe Dänpfe auf. Dann kommen die getrocketen Chilis in eine ausrangierte Kaffeemühle (Schlagwerkmühle) und werden zerkleinert. ‘Gefährlich’ wird es beim Öffnen der Mühle. Dann verteilt sich der feine Chilistaub nämlich überall. Ab da ist eine Staubmaske mehr als ratsam und eine Schutzbrille würde auch nicht schaden. Wir haben nur einen Satz solcher Schutzausrüstung und die hatte natürlich der Pulverhersteller an. Ich wollte eigentlich zuschauen, musste die Küche aber dann heftig hustend und mit tränenden Augen verlassen.

Inzwischen denken wir schon über die Sorten für nächstes Jahr nach :-)

Von engel am 16.11.2014 17:55 • diary

Karma

Samstag, November 15, 2014

Es scheint sich zu manifestieren: Mein armer kleiner Clio hat ein schlechtes solches. Dabei hat er das gar nicht verdient.

Am Donnerstag nach dem Klettern spazierten wir fröhlich zu meinem Auto und ich prahlte noch damit, dass das Autole nun auch Winterreifen habe, als mir einer dieser Winterreifen im Halbdunkel des Sportparks doch ein wenig seltsam auszusehen schien. Bei genauerer Betrachtung sah der linke hintere Reifen nicht nur ein wenig sondern ganz und gar seltsam aus. Ganz furchtbar platt nämlich :-(

Das ist jetzt der dritte platte Reifen in etwas über 2 Jahren. Erst ein Holzsplitter, dann ein Nagel, und nun Glas. Jedesmal nicht reparierbar. Ich dürfte nun das meiste, was einem Reifen schaden kann, durch haben.

Jedenfalls: spät Abends in Bad Tölz einen Plattfuß zu haben, ist dann doch ein wenig unangenehm. Moderne Autos haben ja keine Ersatzreifen mehr sondern haben verschiedenste Systeme, mit denen man irgendwie doch mit dem kaputten Reifen weiter kommen kann. Renault hat dem Clio eine kleine Pumpe beigelegt, auf die man eine Flasche mit ekligem Reifendichtzeug draufschaubt um das via Pumpe in den Reifen zu kriegen. Das Zeug soll dann von innen alle potentiellen Löcher verkleben und man kann langsam bis zur nächsten Werkstatt fahren. Das klappt auch ganz gut, wie ich schon getestet habe.

Allerdings habe ich danach vergessen, wieder Reifendichtzeugs zu kaufen. Folglich konnten wir den Reifen zwar aufpumpen, aber das deutlich vernehmbare Zischen aus Richtung Hinterrad verriet deutlich, dass an Fahren damit nicht zu denken war.

Ich überlegte schon verschiedene Szenarien, wie wir zurück nach Sauerlach und ich dann nach München kommen könnte und wie ich am nächsten Tag zu einem reparierten Auto kommen könnte, als die Freundin fragte, ob ich nicht im ADAC sei. *hust* Da zahle ich seit Jahren für einen Autoschutzbrief und wenn ich ihn dann mal brauche, vergesse ich, dass ich einen habe. ARCD statt ADAC, aber das ist ja egal.

Kurz nach der Schadensmeldung meldete sich netter junger Mann am Telefon und erklärte uns die Optionen. Abschleppen bis nach Sauerlach war leider nicht dabei. Und er hatte leider auch keinen linken Winterreifen in der richtigen Größe auf Lager (anscheinend hätte er den vor Ort montieren können, das wäre die absolute Ideal-Lösung gewesen). Er bot an, uns zum Bahnhof zu fahren und das Auto in seiner Werkstatt in Lenggries zu reparieren, nur 3 Minuten vom Bahnhof entfernt. Ich hätte den Clio dann am Freitag abholen können.

Das machte uns beide sehr unglücklich. Für die Freundin hätte das bedeutet, erst mal nach Mpünchen zu müssen um dann erst zurück nach Sauerlach fahren zu können (und 4 Kilometer vom Bahnhof nach Hause hatschen zu müssen) und ich sah mich längere Weltreisen am Freitag unternehmen, um zur Arbeit, zum Auto und schließlich ins Allgäu zu kommen. Glücklicherweise ließ sich der nette Abschleppwagenfahrer dazu überreden, uns doch nach Sauerlach zu bringen. Kostenpunkt: 80 Euro. Was genau genommen wunderbar günstig ist :-)


Bild von Alex: Clio auf dem Abschleppwagen

So landete das Auto beim Händler direkt vor der Wohnung der Freundin. Als es dran ging, dem netten Abschleppwagenfahrer die 80 Euro zu bezahlen, wurde es nochmal eng, denn wir hatten auch zusammen nicht soviel Bargeld. Unter Zuhilfenahme des Parkgelds aus meinem Auto, das grad gut aufgefüllt ist (nunja, war), konnten wir den jungen Mann aber mit einem Sack voll Geld (durchaus wörtlich zu nehmen) zurück nach Lenggries schicken.

Die Freundin lieh mir ihr Auto, um nach München zu kommen und versprach, am nächsten Tag die Sache mit dem neuen Reifen zu organisieren. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, die Angelegenheit sei nun doch halbwegs verträglich zuende gegangen und war schon weitgehend wieder entspannt. Am nächsten Morgen versprach die Werkstatt sogar, das Auto bis um 14:00h fertig zu haben, da wäre ich noch mehr oder weniger staufrei durch München gekommen und zu einer fast normalen Freitagszeit im Allgäu gelandet. Ich freute mich unbandig.

Kurz drauf rief die Werkstatt zurück: Vorn links sei die Feder gebrochen. Man werde das Menschenmöglichste tun, um das Auto noch am Freitag fertig zu kriegen, versprechen wolle man aber nichts. Ufff! Ich recherchierte Bus-, S-Bahn- und Zugverbindungen und klärte schon mal mit der Versicherung ab, ob ich vielleicht übers Wochenende eine Zusatzfahrerin wegen Autotausch eintragen könne (ja, wäre möglich gewesen und wegen der zwei Tage sogar ohne Zusatzkosten) und wartete. Und wartete. Und wartete.

Bis um 4 Uhr hätte sich der Mechaniker melden wollen, um 16:01h rief ich an. Ja, das Auto wird fertig, teilte man mir mit. Große Erleichterung! Ich sagte der Freundin Bescheid und machte mich auf den Weg. Mit Stau auf dem Mittleren Ring und einer Baustelle auf dem Weg zum Zwischenstopp in meiner Wohnung war ich um Viertel nach 5 in Sauerlach und nahm mein frisch gewaschenes und frisch gesaugtes (2 Punkte ganz weit oben auf meiner ToDo-Liste) und viel wichtiger - neu bereiftes und repariertes - Auto entgegen. Ich steckte meine allerletzten 3 Euro in die Trinkgeldkasse und erklärte auch, warum es so wenig sei. Die Dame am Empfang lachte sehr herzlich.

Der Heimweg war lang und anstrengend. Freitag Abend gegen 18:00h von Süden nach Westen durch München zu müssen dauert sehr sehr lang und kostet Unmengen Geduld. Um acht Uhr war ich daheim, wo mich der beste Allgäuer von Allen mit frischen Schupfnudeln und Kraut empfing. Sehr fein!

So nahm die Geschichte doch ein einigermaßen versöhnliches Ende. Lediglich die Sache mit dem Karma macht mir noch ein wenig Sorgen. Auf Dauer sind geplättete Reifen am Auto doch arg lästig. Vielleicht sollte ich Räucherstäbchen im Clio anzünden? Oder einen Talismann an den Spiegel hängen? Oder Glaubuli in den Tank werfen?

Nachtrag:
Warum überhaupt scharfes Gas auf der Straße lag?
Auf dem Weg zur Kletterhalle war kurz vor Bad Tölz in der Gegenrichtung ein Wildunfall und es lag lauter Zeug auf der Straße. Wohl auch scharfes Glas von den Scheinwerfern ...

Von engel am 15.11.2014 14:18 • diary

Zurück von der Insel

Dienstag, Oktober 28, 2014

Geplant hatten wir ja eigentlich 2 Wochen Sonne, aber dem Trend dieses Sommers folgend hat es auch auf Teneriffa geregnet, als wir dort waren. Zudem gab es das schlimmste Unwetter seit 40 Jahren, wenn ich die Nachrichten richtig interpretiere.

Wir haben das Unwetter natürlich mitbekommen, dass es aber gar so schlimm war und dass es Erdrutsche und Ähnliches gab, ist nahezu an uns vorbei gegangen, obwohl wir auf der (vergeblichen) Suche nach einem halbwegs trockenen Fleckchen eine komplette Inselrundfahrt gemacht haben. Ich schiebe das jetzt mal auf das Glück der Ahnungslosen.

Den einen Regentag haben wir mit einer gemütlichen Wanderung mit leider Null Aussicht weil Nebel verbracht, den anderen im Loro Parque, wo wir Papageien aus nächster Nähe sahen (nicht im Käfig sondern in einer Voliere) und neben vielen anderen Tieren auch die Orca- und die Delfin-Show anschauten. Der Tag war mindestens so anstrengend wie eine der Touren!

Zum Baden im Meer sind wir nicht allzu oft oder intensiv gekommen. Einerseits waren wir oft im Landesinneren unterwegs und andererseits war das Meer schon vor dem Unwetter recht aufgewühlt und da haben wir uns an den einsamen Stränden nicht ins Wasser getraut. Wellen und Strömungen sind unheimlich.

Unsere Touren waren bis auf die Letzte (Masca-Schlucht, da werden ganze Busladungen von sehr geschwätzigen Wanderleitern hinab gescheucht) so einsam, dass wir nicht selten den ganzen Tag über keinen einzigen Menschen gesehen haben. So lobe ich mir Wandern!

Bei der Auswahl der Touren aus dem Rother-Führer (wie immer äußerst empfehlenswert!) haben wir uns immer die Touren ausgesucht, die irgendwelche ‘Schmankerl’ boten: Wasserleitungen, Tunnels, eine Steilwand, den einsamsten und schönsten Strand der Insel, ein abenteuerlicher Zustieg und Ähnliches. Oder wir wollten dorthin, wo wir bei unserem ersten Insel-Urlaub schon mal waren (deswegen die Masca-Schlucht, die sonst wegen ‘stark frequentiert’ aus der engeren Wahl gefallen wäre).

Für den Teide wollten wir ganz brav eine Besteigungsgenehmigung beantragen, aber das geht nicht für Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. So haben wir abends eben gewartet, bis alle Angestellten weg waren und sind dann auf den Gipfel gestiegen, um die Sonne hinter Gomera im Dunst versinken zu sehen. Auch ohne die Übernachtung auf der Hütte. Es war großartig! Leider gab es den so beeindruckenden Teide-Schatten am Himmel wegen des Dunstes nicht.

Unser Auto war ein Polo, den wir anfangs erst mal ordentlich quälen mussten, bis er vernünftig lief. Danach waren wir aber ganz zufrieden mit dem Autole. Der lustigste Moment mit dem Wagen war beim Abgeben, als uns die Vermieterdame den Kofferraum mit dem VW-Zeichen an der Heckklappe öffnete. Wir hatten immer die Fernbedienung am Schlüssel benutzt und die Klappe am Scheibenwischer hochgezogen und uns gewundert, warum es da keinen vernünftigen Griff hat.

Alles in Allem ein super Abschluss für dieses Jahr, in dem wir ja nicht grad viel Glück mit dem Wetter oder mit den Touren oder mit den Umständen hatten. Lustig war, am Sonntag schon von den ersten Skitouren im Allgäu zu lesen und neben dem Auf- und Verräumen gleich mal Skirennen im Fernsehen zu gucken. Direkt aus dem Sommer in den Winter sozusagen.

Unsere Chilifarm hat unsere Abwesenheit Dank eines geschickten Bewässerungssystems übrigens prima überstanden. Sowohl vor dem Urlaub als auch nach dem Urlaub haben wir einen wunderbaren Haufen reifer bunter Chilis ernten können. Unsere Früchte sind zwar im Allgemeinen viel zu klein, aber scharf und schmackhaft sind sie trotzdem :-)

Von engel am 28.10.2014 07:28 • diaryurlauboutdoorberg

Upgrade

Montag, Oktober 06, 2014

Nach 4 Jahren hab ich mir dann doch mal ein neues Smartphone zugelegt. Das alte (HTC Desire Z) tut zwar im Wesentlichen das, was ich will und kann, was es können soll, zeigt aber inzwischen doch die eine oder andere Schwäche. Der Akku hält grad mal einen Tag, es ist relativ schwer und neuerdings stürzt es immer wieder mal ab. Nichts davon ist wirklich problematisch und doch ...

Wie das halt so ist, wenn man den Gedanken dann schon mal hat und wenn man dann auch schon mal mit der Recherche angefangen hat, was es denn gäbe, wenn man wollte, dann steht das Ergebnis eigentlich schon fest. Ich hab jetzt jedenfalls ein Samsung Galaxy S5 mini :-)

Jede meiner Bestellungen landet natürlich daheim im Allgäu und ich stürzte mich am Freitag vor dem Feiertag dann auch gierig auf das Päckchen. Wie das aber halt auch so ist - die Zeit bleibt nicht stehen. Moderne SmartPhones sind inzwischen mit normalen SIM-Karten nicht mehr zufrieden und brauchen Micro- oder gar Nano-SIMs. Das Galaxy will eine MicroSIM.

Der Versuch, schnellstmöglich online an eine MicroSIM zu kommen, scheiterte zunächst an den arg ungeschickt aufgebauten Seiten der Telekom (man kann SIM-Karten zwar umgehend sperren lassen, aber nicht austauschen, ohne dass die aktuelle SIM direkt gesperrt wird - ganz definitiv nicht was ich wollte, aber es kann natürlich leicht sein, dass ich da was falsch verstanden habe, übersichtlich ist nämlich deutlich anders).

Ich nahm den lästigen Weg über die Hotline. Man kündigte mir 30 Minuten Wartezeit an und ich flog zwei Mal nach etwa 20 Minuten aus der Warteschleife. Ich stelle mir ganz ehrlich an dieser Stelle fröhliche Telekom-Mitarbeiter vor, die schauen, wer bislang die längste Geduld hatte und bei den Leuten auf ein kleines magenta-farbenes Knöpfchen drücken. Ein wunderbarer Spaß, das.

Ich gab genervt auf, machte mir auf Twitter kurz Luft und recherchierte, wie man aus normalen SIM-Karten MicroSIMs macht. Schwer ist das nicht, aber fummelig. Dann recherchierte ich den Berg für den Feiertag und ließ das neue Handy Handy sein.

Ganz und gar erstaunlicherweise gibt es einen @telekom_hilft Account bei Twitter, die mir Hilfe anboten und auch kompetent gaben (mit zeitlich großen Pausen, weil es war ja Wochenende und schön und da muss Berg). Seitdem weiß ich, dass man eine neue SIM direkt in einem T-Mobile Shop abholen kann und dass das nicht mal was kostet (ich hatte angenommen, im Shop könne man lediglich eine neue SIM bestellen und dass ich für eine neue SIM würde zahlen müssen, hab ich nicht mal in Frage gestellt).

Daher sauste ich heute Vormittag kurz mal mit dem Rad zum Euro-Industriepark und konnte nach wenigen Minuten meine neue MicroSIM ins Handy stecken. Bis ich zurück im Büro war, war sie sogar schon aktiviert :-)

Wenn ich die letzten organisatorischen Details für die 2 Wochen Urlaub ab nächste Woche durch habe, werde ich mich mal damit beschäftigen, wie man die Daten vom alten Handy runter und aufs neue Handy rauf kriegt. Was ich jetzt schon sagen kann: Boah, ist das neue Handy schön! Und leicht!

Von engel am 06.10.2014 19:47 • diary

Kettenriss

Dienstag, September 30, 2014

Mehr oder weniger jedenfalls.

Heute morgen fing das München-Bike an, beim Schalten zu hakeln. Das tut es selten, in letzter Zeit aber öfter. Heute Morgen hakelte die Schaltung dann so oft, dass ich mir die Sache doch mal genauer anschaute. An einer Stelle hatte die Kette einen seitlichen Knick. Oj.

Eine noch genauere Betrachung ergab: An einer Stelle war das äußere Glied der Kette bereits gerissen. Die Kette hing nun ein wenig schief auf dem inneren Glied. Das konnte nicht lang gut gehen!

Ich schaltete in die unteren Gänge und radelte mit so wenig Last auf der Kette wie möglich weiter. Immerhin war ich erst auf dem halben Weg ins Büro und es war keine U-Bahn-Station in erreichbarer Nähe. Bei jeder noch so kleinen Steigung (in München hat es glücklicherweise nicht viele) stieg ich ab und schob. Ich kam mir ein wenig blöd vor, sogar aus der Unterführung unter der A9 raus zu schieben, aber ich schaffte es so tatsächlich bis ins Büro.

Hier hat es unten im Nebengebäude einen Trek-Store, wo ich schon einige Male guten Rat und Schläuche bekommen hatte. Ich hoffte, die Jungs würden auch nicht-Trek-Bikes reparieren und stand Punkt Öffnungszeit mit meinem Rad vor der Tür.

Ja, sie reparieren auch nicht-Trek-Bikes. Allerdings kam es nicht gut an, dass mein Rad eigentlich mal wieder gewaschen gehören würde. Jaja, das hätte ich ja eigentlich demnächst mal machen wollen, aber nun war die Kette halt schon mal hin und das Rad defekt. Man reparierte und ich konnte das Rad kurz vor Ladenschluss wieder abholen :-)

Billig war es nicht (weder Kette noch Reparatur), aber das ist OK. Notfälle dürfen durchaus auch etwas mehr kosten. Ich konnte jedenfalls problemlos mit dem neu beketteten Rad nach Hause fahren. Klettern fiel allerdings deswegen aus.

Von engel am 30.09.2014 19:36 • diary

Chili-Projekt, Zwischenstand

Sonntag, September 21, 2014

Dem Allgäuer Wetter zum Trotz mühen sich unser Chilis nach Kräften.

Die Habaneros auf der Terrasse müssen wir allerdings abschreiben, vermuten wir. Die brauchen einfach mehr Sonne, mehr warm und weniger Regen (vielleicht gibt es pro Pflanze eine Frucht, aber auch das sieht inzwischen zweifelhaft aus, die ersten faulen schon). Die Cayenne machen rote Früche zuhauf, die Twilights werden wie versprochen über Gelb und Orange schön Rot und die gemischten Töpfe sehen auch noch sehr gut aus.

Die Balkon-Chilis machen so langsam wirklich was her. Alle bis auf den Habanero Chocolate haben inzwischen mindestens eine reife Frucht (und haufenweise noch grüne) :-) Die Früchte sind zwar - verglichen mit dem, was man so im Netz findet - recht klein, aber durchaus schmackhaft und teilweise ordentlich scharf.


Ernte :-)

Bislang haben wir haufenweise Cayenne geerntet, 3 rote und 2 grüne Jalapenos, 2 winzige Scotch Bonnet Orange, einen Habanero Caribbean Antilles, zwei Habanero Paper Lantern (einen großen, einen kleinen) und ein paar NuMex Twilight. Auf dem Bild sieht man einen guten Teil der Ernte.

Der Caribbean Antilles verschärfte uns eine Kürbiscremesuppe, was ganz erstaunlich schmackhaft (und reichlich ‘hot’) war. Einen Scotch Bonnet, den kleinen Paper Lantern und einige Twilights verschnippelte ich für ein ordentlich scharfes Chili con Carne, die Cayenne haben wir teilweise eingelegt und teilweise eingefroren und der große Paper Lantern mit ein paar weiteren Twilights wird das heutige Wok-Essen verfeinern.

Die 4 Jalapenos wurden geteilt, mit Käse gefüllt und mit Speck umwickelt langsam in der Pfanne gebraten, was eine ausgesprochen schmackhafte Vorspeise für die scharfe Suppe ergab. Das werden wir auf jeden Fall wiederholen :-)

Nebenher versuchen wir grad, alles mögliche Essen scharf zu machen. Die Ergebnisse sind mal besser, mal schlechter, aber immer interessant.

Von engel am 21.09.2014 16:57 • diary

Bits&Pieces

Freitag, September 19, 2014

  • Nach dem spontanen Entschluß vom Wochenende, das Alpenwetter als uns feindlich gesinnt zu betrachten und auf eine Sonneninsel auszuweichen, 3 Tage intensiv Routen, Flüge und Hotels recherchiert. Die Tourenplanung steht, Flug, Hotel und Mietwagen sind gebucht.
    Teneriffa, wir kommen!
  • Im Büro zunehmend gereizt mit X verschiedenen Linux Versionen aller möglichen Geschmacksrichtungen auseinandergesetzt. Man kann über die Bevormundung sagen was man will, aber Windows ist deutlich pflegeleichter.
    Linux nervt. Unorganisierter Wildwuchs, die Hölle. Nun schlagt mich.
  • Notebook-Ladegerät im Allgäu vergessen. Gna. Ich hab mich noch nicht so Recht dran gewöhnt, dass das Zweit-Ladegerät kaputt ist.
    (Nein, das Original-Ladegerät kann man nicht mehr kaufen. Wo denkt ihr hin, das Notebook ist uralt - 3 Jahre! Und leider ist das Ladegerät so speziell, dass ich nach 2 Versuchen aufgegeben habe, ein Universal-Ladegrät als Ersatz zu finden.)
  • Jeden Tag das Büro-Notebook mit nach Hause genommen, um ordentlich online gehen zu können wegen der Urlaubs-Recherche. War ein bisserl schwer und unbequem im Bike-Rucksack, aber es ist schön wenn man Möglichkeiten hat :-)
  • Kino: Sin City (3D, OF). Düster, abstrakt, großartig!
  • Donnerstag Abend vorm Kino hatte ich mich schon gefreut und hatte schreiben wollen: Die ganze Woche geradelt und nicht einmal nass geworden, nur nebel-feucht. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
    Auf dem Heimweg vom Kino legte das Wetter aber noch einen drauf und ich wurde ordentlich nass. Das wird nix mehr, diesen Nicht-Sommer.
  • Kollegen im Krankehaus besucht. Wie erwartet hat er einen kleinen Technikpark rund ums Bett drapiert ;-)
    Nette Anekdote aus dem OP: Das Chirurgen-Team nutzt einen Rechner, um das Röntgenbild und weitere Infos während der OP auf einen großen Bildschirm darzustellen. Es bootet - XP :-)
Von engel am 19.09.2014 17:28 • diary
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