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Freitag-Montag Zusammenfassung

Montag, Januar 26, 2015

Am Freitag tatsächlich doch noch die Übergabe hinbekommen :-) Natürlich habe ich inzwischen festgestellt, dass da noch was fehlt, aber die erste Übergabe bekommt ja eh nie die Freigabe. Mit meiner QA schon gleich gar nicht.

Die Wochenendvorhersage war dann mehr so mittelmäßig. Das Wetter entspach dem auch, das was wir uns am Samstag als Tour ausgesucht hatten (Walser Hammerspitze), aber überhaupt nicht. Wo wir bisher grasigen Untergrund vermutet hatten, ragten massenweise Steine, Baumstümpfe und andere Dinge aus der viel zu dünnen Schneedecke. Nach der dritten Diskussion über Sinn oder Unsinn des Unternehmens brachen wir ab und suchten uns sehr vorsichtig einen Weg durch die Hindernisse. Jeder hatte 3 Mal Hindernisberührung, die Ski (nicht die Neuen!) nahmen das aber fast folgenlos hin. Dann war die Luft raus und weil das Wetter auch wenig taugte, fuhren wir wieder heim. Sonntag planten wir gar nicht erst irgendeine Tour.
Ziemlich enttäuscht war ich dann, dass das Hahnenkammrennen am Samstag nur verkürzt stattfand. Nach dem Film letzte Woche war ich total gespannt und hätte der Abfahrt ganz anders zugeschaut. Andererseits: Stürze will ich definitiv nicht sehen, also war es doch gut, dass die Streif verkürzt wurde.

Am Montag war es sehr vergnüglich durch den frischen Schnee auf den Radwegen und im Englischen Garten ins Büro zu radeln (der dreckige Matsch auf den Straßen dagegen war äußerst unvergnüglich). Ich schaffte es rechtzeitig ins Büro, so dass ich den neuen Mitarbeiter aus dem NDC selbst am Empfang abholen konnte (für eine eventuelle Verspätung stand ein Kollege bereit).

Der Neue scheint bislang ein pfiffiger Kerl zu sein. Nach dem Interview hatte ich das gehofft, der Mailverkehr bislang schien das zu bestätigen und nun da ich ihn persönlich getroffen habe, verstärkt sich der Eindruck. Ich finde das sehr erfreulich :-)

Auf dem Heimweg fing es zu schneien an. Prima! Go, Wetter! Go!

Von engel am 26.01.2015 21:38 • diary(0) Kommentare

Zu viel zu tun

Donnerstag, Januar 22, 2015

Wenn ich derzeit aus dem Büro komme, rotiere ich innerlich erst noch eine halbe Stunde nach. Ich schaffe es nicht mal mehr, die IT Newsletter zu lesen, die ich abonniert habe, oder mehr als ein paar Minuten zum Kaffee-Holen freizuschaufeln. Wenn alles gut geht, wird es nächste Woche ruhiger. Es wird knapp, aber es könnte noch klappen.
(Der ‘Wenn-nicht’-Fall wird dann wirklich spannend, denn nächste Woche kommt mein neuer Mitarbeiter aus dem NDC zur Einarbeitung. Das wird dann lustig.)

Umso erholsamer war die Session auf dem Crosstrainer. Halb in Trance vor sich hinlaufen und was Schnelles Rockiges im Ohr zu haben, ist fast so entspannend wie Heimradeln. Lediglich dass Fußball statt Wintersport auf dem Sport-Fernseher kam, fand ich blöd. Klettern klappt langsam wieder besser. Die Kraft kehrt zurück und die Haut an den Händen wird wieder zäher. Nach der letzten Tour hing ich hechelnd im Seil als ich abgelassen wurde. Komplett ausgepumpt. So soll das!

Von engel am 22.01.2015 23:02 • diary(0) Kommentare

Streif

Dienstag, Januar 20, 2015

Im Büro jongliere ich gerade 5 Dinge parallel, bei denen es immer wieder hakelt. Der Termin für heute ist bereits den Bach runter gegangen, der Termin für Freitag wird immer wackeliger. Das ist nicht gut für mein Allgemeinbefinden. Meh.

Zum Ausgleich hab ich die Streif im Kino angeschaut. Was für ein Film! Mitreißend, gruselig, grausam. Und auch einfühlsam, nachdenklich, mit ganz leisen Tönen. Natürlich werden die Skifahrer als Helden präsentiert und natürlich wird der Sport überaus großartig dargestellt und das Risiko zu relativieren versucht. Macht aber nichts, das passt genau zu dem was ich eh denke ;-) Die Handschrift von Gerald Salmina, der schon den großartigen ‘Mount St. Elias gedreht hat, kann man gut erkennen finde ich.

Ich bin ernsthaft geneigt, den Film in ein, zwei Wochen (nach dem Rennen nächstes Wochenende) nochmal anzuschauen. Nur die Stürze, die will ich nicht mehr sehen, wirklich nicht.

Von engel am 20.01.2015 21:55 • diary(0) Kommentare

Nebel und Kälte

Montag, Januar 19, 2015

Die Fahrt nach München war ziemlich anstrengend. Bis Buchloe hatte es nämlich Nebel. In München brauchte ich deswegen noch mal eine halbe Stunde Schlaf und war daher etwas später im Büro. Und ja, in der halben Stunde schlafe ich wirklich und tief und wache (mit Wecker) deutlich erholter wieder auf :-)

Entgegen aller Befürchtungen bezüglich eisiger und glatter Straßen war das Radeln in München völlig problemlos. Es war weitgehend trocken und da wo es nicht trocken war, war es feucht oder nass, aber nicht eisig. So richtig kalt war es auch nicht. Bei -1 Grad komme ich nach 45 Minuten zwar mit kalten Füßen im Büro an, spüre meine Zehen aber noch, auch ohne Winterstiefel ;-) Und dicke Handschuhe brauche ich da auch nicht.

Kälteempfinden ist ja eh etwas höchst Subjektives. So lange ich mich bewege, muss es schon sehr kalt sein, bis ich es als kalt empfinde. Verglichen mit den meisten Leuten, die ich kenne, halte ich Kälte eigentlich ganz gut aus. Der Radler, der mir heute früh entgegen kam, übertrieb aber auch in meinen Augen: der radelte im T-Shirt!
(Es gab auch einen Jogger in kurzen Hosen im Englischen Garten, der hatte aber wenigstens obenrum etwas Langärmeliges an.)

Dieser Abend war der erste seit einer ganzen Weile, an dem ich nichts Dringendes zu tun hatte, das war ganz ungewohnt. Aber nett.

Von engel am 19.01.2015 21:33 • diary(0) Kommentare

Mini-Kritik: Gecko-Steigfelle

Samstag, Januar 17, 2015

Jahrelang habe ich meine Gecko-Felle über den grünen Klee gelobt und sie als die beste Erfindung seit dem Rad gehypt. Seit der letzten Tourensaison hat man Enthusiasmus leider einen Dämpfer bekommen.

Alles fing damit an, das die Ski nach dem Losfahren irgendwie nicht vernünftig zu gleiten schienen. Zunächst nahm ich an, die Ski müssten wohl mal wieder gewaxt werden. War auch so, sie glitten wieder prima. Viel zu schnell war das Gefühl, die rutschen nicht gut, aber wieder da. Und ganz seltsam war, dass das nur direkt nach dem Abfellen wirklich auffiel.

Schließlich (und das dauerte eine ganze Weile, ich bin nicht die aller-aufmerksamste Person) fiel mir dann auf, dass der Belag des Skis nach dem Abfellen irgendwie ‘unglatt’ war. Bei genauerer Betrachtung: da schienen winzige Stückchen des Adhäsionsbelags des Fells auf dem Belag zu kleben. Ich begann einen kleinen Lappen mitzunehmen und die Ski vor dem Abfahren zu polieren. Das klappte ganz gut.

Aufgefallen war mir das Phänomen bei meinem Mountain Wave Wake Up. Das ist der Ski, den ich eigentlich immer fahre. Dem K2 Shuksan, meinem alten Ski, hatte ich ja schon vorher Geckos verpasst, aber den fahre ich seltener. Dort trat das Phänomen auch auf, aber abgemildert.

Ich war genervt, meinte aber mit dem Polierlappen leben zu können. Das Internet kannte das Problem auch. Dort meinte jemand, man könne die Felle zu Gecko einschicken, dort würde dann ein Austausch-Belag aufgebracht. Ich ging zum Outdoor-Dealer meines Vertrauens und ja, dort kannte man das Problem und schickte die Felle ein. 4 Wochen später nahm man mir 60 Euro ab (was ich verdammt teuer finde, für das Beheben eines Produktionsfehlers) und ich hatte die Felle wieder.

Auf der Belagseite befindet sich jetzt ein roter Belag, der deutlich glatter und härter ist als der originale schwarze Belag, der sich immer ein bisschen weich und klebrig anfühlte. Anfangs roch der neue Belag nahezu unerträglich nach Lösungsmittel, aber das hat sich inzwischen gegeben. Das war aber nie ein großen Problem, denn man verwendt die Felle ja eh draußen.

Der neue rote Belag ‘klebt’ weniger als der als Schwarze. Positiv daran ist, dass er weniger Dreck aufzunehmen scheint. Negativ - naja, er klebt etwas weniger. Letztes Jahr, wo es ja nie mehr kalt wurde, schlugen sich die Geckes so gut wie immer. Das Fell hielt immer, es fiel nie ab, erneutes Wiederauffellen war immer unproblematisch. Ich habe mir praktisch angwöhnt, nie auf die Felle zu achten. Abfellen, zusammenklappen, fertig. Da kann das Fell auch schon mal in den Schnee fallen.

Dann kam dieser Winter mit den zwei einzigen kalten Tagen bisher. Ich fellte am Gipfel des Ochsenkopfs ab, klappte die Felle zusammen und steckte sie weg. Beim erneuten Auffellen an der Ochsenalpe musste ich dann feststellen, dass die Felle von oben bis unten voller Schneekristalle waren, die sich nicht abstreifen liessen. Das Fell stieß den Ski geradezu ab, da hielt nichts. Und weil es schneite, legten sich immer mehr Schneekristalle auf den Belag. Ich habe das Gefühl, dass der rote Belag die Schneekristalle geradezu anzieht.

Natürlich steht in der Gebrauchsanleitung für die Geckos, dass sie immer ‘kleben’, außer wenn Schnee zwischen Ski und Belag ist, aber der alte Belag steckte ein bisserl Schnee gut weg und zog den Schnee nicht an wie ein Magnet. Nie zuvor war mit sowas mit dem alten Gecko passiert. An der Ochsenalpe war mit dem Fell absolut nichts zu wollen. Es fiel nach dem ersten Schritt wieder ab und war noch mehr voll Schnee als vorher schon.

Mühsames Aufwärmen am Bauch brachte dann wenigstens halbwegs Erfolg, so dass ich Fell mehr schlecht als recht wieder am Ski befestigen konnte. Es hielt auch fast bis zum Rangiswanger Horn, dann war der Schnee wieder soweit unter den Belag gekrabbelt, dass das Fell erneut abging.

Die Lektion aus der Tour ist wohl: Gecko-Felle mit dem neuen Belag muss man gut behandeln. Kalter Schnee scheint so ziemlich das Allerschlimmste zu sein, was man so einem Fell antun kann, das muss man jetzt eben beachten. Insgesamt bin ich aber trotzdem ziemlich enttäuscht, denn vorher verzieh das Gecko quasi jede Misshandlung und das vermisse ich jetzt sehr.

Ich will nicht so weit gehen, nun zu sagen, Gecko-Felle seien schlecht. Aber meine Geckos sind schlechter als sie waren und das ist schlecht. Ich finde Adhäsionsfelle grundsätzlich genial, aber das nächste Adhäsionsfell wird kein Gecko.

Von engel am 17.01.2015 18:05 • diary(0) Kommentare

Sport

Donnerstag, Januar 15, 2015

Nachdem es gestern stressig gewesen war und spät wurde, kam ich schlecht aus dem Bett und war froh, für diesen Donnerstag einen Parkplatz ‘geliehen’ bekommen zu haben (Unsere Abteilung hat ein Parkplatzkontingent in der Tiefgarage, das nach Bedarf verteilt wurde. Ich habe Freitags immer einen Parkplatz und sonst wenn einer frei ist und ich ihn benutzen darf. Ohne Parkplatz muss man vor 7 im Büro sein oder suchend im Kreis fahren.). Das machte den Start in den Tag doch einigermaßen entspannt.

Der nasse Schnee von gestern, der sich so fürsorglich rund um mich herum hingepappt hatte, hatte sich auch schützend um mein Auto gelegt. Dann war das Zeug zu einem Eispanzer zusammengefroren, gegen den mein metallener Scheibenkratzer chancenlos war. Noch ein Grund, die fernbediente Zentralverriegelung zu lieben - früher hätte ich zu solchen Gelegenheiten durch die Heckklappe in den Audi krabbeln müssen. Es dauerte knapp 10 Minuten, bis ich mit Warmluftunterstützung das Eis von der Frontscheibe bekam.

Das erste Klettern des Jahres hat Spaß gemacht, auch wenn wir beide wegen Kraftlosigkeit zu früh aufgeben mussten ;-)
Vorher war ich wie üblich im Studio, um ein wenig auf dem Crosstrainer zu laufen. Da hatte ich paar Sportschuhe dabei, die ich schon lange nicht mehr getragen hatte. Ich kann mich nicht erinnern, dass die vorher irgendwie bemerkenswert gewesen wären. Jetzt schon: mir taten nach 15 Minuten die Füße weh, nach 30 Minuten mußte ich aufgeben. Die Dinger liegen jetzt auf dem Altkleiderstapel, der demnächst weg muss.

Von engel am 15.01.2015 23:04 • diary(0) Kommentare

Regen, nass und Wind, was sonst?

Mittwoch, Januar 14, 2015

Das Wetter hat wieder zum Normalzustand zurück gefunden: beim Büro-Radeln regnete es. Zudem hatte es unangenehmen Wind.

Gegen Feierabend nahm ich an, die Chancen halbwegs trocken nach Hause zu kommen stünden nicht schlecht. Es war bis etwa 10 Minuten bevor ich losradelte, trocken. Sobald ich das Büro-Gebäude verlassen hatte, musste ich mich gegen den Wind stemmen. Der Regen war noch verträglich, es nieselte leicht. Allerdings nicht lang, dann schüttete es. Ich zog die Regenklamotten an.

Bis kurz vor daheim war ich dann der Meinung, so schlimm sei es dann ja doch nicht (vom Wind abgesehen). Dann aber ging der Regen in einen Schneesturm über, der mich innerhalb von 10 Minuten rundrum mit einer dicken Nassschneeschicht eindeckte, zu deren Entfernung ich vor dem Betreten des Hauses ganze 5 Minuten brauchte. Danke, Wetter!

Die Situation im Büro hat sich ebenfalls wieder normalisiert. Nach 3 Tagen angenehmen Arbeitens nach dem Drei-König-Tag prasseln nun wieder Kunden- und Projekt-Probleme auf mich ein, dass ich kaum mehr dazu komme, Kaffee zu holen. Die Dreiviertelstunde Heimradeln mit Story im Ohr ist entspannend wie selten. Da stört Nässe von oben (oder von überall) trotz allem kaum. Zumal es daheim ja eine nette warme Dusche hat ...

Abends dann das lang vorbeitete Update der SAN Site. Obwohl ich das dann schon einige Male an 2 Test-Installationen geübt hatte, war mir ziemlich unwohl. Richtig geklappt hatte es nämlich bislang noch nie. Und wie befürchtet: Die Sonderzeichen sind alle kaputt gegangen. Immerhin funktioniert der Rest und das auch mit der aktuellen PHP-Version.
Insofern: Erst mal Erleichterung. Und im Hintergrund leises Weinen. Bleibt wohl nix, als da Hand anzulegen, anders krieg ich das nicht gebacken. Meh!

Rückblick 29.12.2014
Nach einem Tag Heimarbeit (lästiges Aufräumen und sowas), an dem es durchgehend schneite (der beste Allgäuer von allen musste 3 Mal raus zum Schneeräumen), war uns wieder nach Schnee unter den Füßen. Diesmal aber mit Ski!
Zudem war es niederschlagsfrei, fast schön sogar! Wir fuhren wieder ins Gunzesrieder Tal, dass es da Schnee hatte, hatten wir ja schon feststellen dürfen. Es war eisig kalt (-16 Grad beim Loslaufen) und der Schnee war beim Stocktest wunderbar locker.
Wir spazierten Richtung Ochsenkopf und ließen uns vom eisigen Wind durchblasen. Gemütlich ist anders.
An der Ochsenalpe machten wir kurz Teepause und es fing prompt zu schneien an. Erst leicht, während des weiteren Aufstiegs zum Ochsenkopf dann immer mehr. Oben erwischte uns dann auch der Wind mit voller Wucht. Wir machten gar nicht erst Pause sondern fuhren direkt wieder ab.
Das Abfahren war ‘lustig’. Es hatte derart lockeren und derart tiefen Schnee, dass wir kaum zum Fahren kamen und in den flacheren Stücken gar stecken zu bleiben drohten (und der Ochsenkopf ist insgesamt eher flach, was ja auch der Grund dafür war, dass wir dort waren). Lockeres Schwingen war kaum möglich. Gelegentlich half es in vorhandene Skispuren zu fahren, um wieder etwas Schwung zu holen. Wenn man dann wieder in den unverspurten Schnee einfuhr, schob man eine dicke Schneewelle vor den Oberschenkeln her und konnte fast nur geradeaus fahren. Aber auch sowas macht mal Spaß ;-)
Meine tollen Gecko Felle haben inzwischen ja einen neuen Adhäsionsbelag bekommen, weil der Alte sich auflöste. ‘Toll’ sind die Felle jetzt nicht mehr, muss ich leider sagen, aber zu Gecko schreibe noch einen eigenen Verriss. Jedenfalls ging das erneute Auffellen vor der Ochsenalpe richtig in die Hose und ich kämpfte mich einem unbefellten Ski bis zur Alpe. Dort gab es nochmal Tee und eiskalte Felle an meinem Bauch, um die anhaftenden Schneekristalle zum Schmelzen zu bringen. Gna.
Wir hätten auch von der Alpe direkt abfahren können, aber weil das langweilig ist, gingen wir noch zum Rangiswanger Horn rüber. Es war eiskalt, es stürmte, es schneite, der Schnee kam quer und vereiste Wangen und Nasenspitze aufs Allerfeinste. Die Finger froren langsam ein, obwohl wir uns im Aufstieg befanden. Sag nochmal einer, im Gunzesrieder Tal gäbe es nur Voralpenmugel. Wenn die wollen, diese Mugel, dann können die ganz schön Berg!
Die Querung zum Rangiswanger Horn war dann glücklicherweise viel angenehmer als befürchtet, der Wald am Grat brach den Wind. Am Gipfel war es natürlich ungemütlich. Wir fellten so schnell wie möglich ab und fuhren in den waldigen Nordhang ein. Wie erwartet war alles zerfahren, aber das hatte den Vorteil, dass man da tatsächlich fahren konnte, weil man nicht im Schnee stecken blieb ;-)
Skifahrtechnisch gehört diese Tour sicherlich nicht zu den Herausragendsten, aber es war insgesamt prima. Wir hatten uns teilweise gefühlt wie am Castor im Wallis, wo es ja auch so viel Wind gehabt hatte. Die Mitstreiter werden wissen, was ich meine :-)


Start bei schönstem Wetter (;-)) und bestem Schnee


Es ist richtig Winter


Und wird immer mehr Winter


Am Ochsenkopf ist es arg ungemütlich


Der Übergang zum Rangiswanger Horn dagegen ist ganz OK

Von engel am 14.01.2015 22:42 • diaryoutdoorski(3) Kommentare

Spielzeug

Dienstag, Januar 13, 2015

Gestern das neue Spielzeug misinterpretiert: München ist noch flacher als ich annahm. Der gestrige Höhenunterschied von Neuperlach bis zur Isar am Oberföhringer Wehr beinhaltete auch die Höhe meiner Wohnung im zweiten Stock. Man kann also nochmal knapp 20 Meter abziehen. München ist brettleben, sag ich ja.

So ein Höhenmesser ist aber ein nettes Spielzeug. Die Heinrich-Wieland-Straße beispielsweise senkt sich stadtauswärts vom Mittleren Ring bis zum Michaelibad um ganze 5 Meter. Ich dachte da geht es leicht bergauf weil eben stadtauswärts. Kein Wunder, dass ich da gefühlt immer so schnell bin.

Zur Abwechslung durfte ich heute morgen durch die aufziehende Dämmerung und verblassende Sterne radeln. Keine Wolken, kein Regen, es war super. Beim Kinoradeln in der Abenddämerung im allerletzten Licht (leider nur 5 Minuten, danach war es dann ganz dunkel) hatte es anfangs 11 Grad! So nett das beim Radeln war - mit blutet das Herz. Mein Schnee!!! (nicht der in München, der ist weg, der in den Bergen!)

Kino: The Theory of Everything Irgendwo habe ich in einer Kritik gelesen, in diesem Film stecke zu wenig Physik. Ja, das stimmt wohl, aber darum geht es ja auch nur am Rande. Ohne beurteilen zu können, wie nah der Film an der Realität ist und wieviel da drin beschönigt wurde: ich war und bin beeindruckt. So viele Hindernisse, so viel Leid und doch so viel Mut, Durchhaltevermögen, Willen.

Von engel am 13.01.2015 21:50 • diary(2) Kommentare

Wochenanfang

Montag, Januar 12, 2015

Der Sturm vom Wochenende hat sich zwar ein wenig gelegt, Radeln war in der Früh aber noch immer anstrengend. Der Wind kam entweder von vorn (wie sollte es anders sein?) oder von der Seite, was auch nicht viel besser ist.

Ein paar Wochen vor Weihnachten hatte ich den Tacho meines München-Bikes verschmissen. Ich hatte laut und anhaltend gejammert, wie schlimm es sei, nicht zu wissen, wie spät und (noch wichtiger) wie kalt es ist und dass ein Radl ohne Tacho ja überhaupt nicht tragbar sei und das hatte gefruchtet. Zu Weihnachten lag ein nigelnagelneuer weißer (!!!) Tacho unterm Baum, der neben dem Themometer sogar einen Höhenmesser aufweist.
Ich bin nicht sicher wozu man in München einen Höhenmesser braucht (die Stadt ist ja bretteben), freue mich jetzt aber trotzdem daran zu wissen, dass ich von Neuperlach bis zur Isar ganze 37 Höhenmter runter fahre und bis zu den Towers ganze 8 Höhenmeter wieder hinauf fahre :-)
Ganz und gar super ist, dass der neue Tacho in die Halterung des Alten passt und dass die Anschlüsse identisch sind. Ich musste nicht mal irgendwas umbauen! Nur den Radumfang muss ich noch nachmessen. So schnell bin ich dann doch nicht ;-)

Die wunderbare Sarah Burrini hat einen gamz tollen Comic zum Wochenende gezeichnet. Auf den will ich unbedingt noch hinweisen: Teufel

Rückblick 27.12.2014
Nun schneite es zwar und das sogar ordentlich, aber wir hatten arge Bedenken bezüglich der Unterlage. Steinski hin oder her, mit Gewalt muss man ja auch die nicht kaputt machen. In Vorbereitung auf das Zwillings-Neffen-Geburtstagsgeschenk hatten wir uns von den besten Eltern deren Schneeschuhe ausgeliehen und hielten den Tag für ausnehmend geeignet für einen Test der Dinger.
Wir fuhren bei auf schneebedeckten Straßen ins Ostertal und merkten spätestens im Gunzesrieder Tal, dass wir uns bezüglich der vorhandenen Schneemengen ordentlich verschätzt hatten. Eine richtige Unterlage hatte es natürlich nicht, aber doch so viel Schnee, dass man auch durchaus mit Tourenskiern hätte kommen können. Das hatten auch andere gedacht und wir kamen uns ein wenig blöd vor, nun neben den vielen Tourengehern die Schneeschuhe auszupacken um aufs Rangiswanger Horn zu steigen.
Da wir uns als Skitourengeher öfters mal über Schneeschuh-zertrampelte Skispuren ärgern (bei Löchern in der Skispur halten die Felle nicht), versuchten wir wo möglich eigene Spuren zu legen. Der Schnee war reichlich tief und nahezu grundlos, das war wirklich anstrengend, selbst wenn man Skifahrer-Abfahrtsspuren zur Hilfe nahm. Besser war es weiter oben, wo eine geführte Gruppe Schneeschuhgeher schon eine Spur getreten hatten. Die machten aber in der langen Querung zum Steilhang Pause, so dass wir wieder spuren mussten (‘durften’, meint der beste Allgäuer von Allen).
Der Steilhang war schon recht zerfahren, daher versuchten wir einen Weg durch das Durcheinander der alten umgestürzten Bäume am Rand des Steilhangs zu finden. Das war erst nett (keine Spuren), dann leider unmöglich, so dass wir doch wieder in den Skihang mussten. Die Gruppe war vor uns, aber ein paar der Leute hatten völlig ungeeignete Billig-Schneeschuhe an den Füßen und rutschen ständig ab und aus, so dass wir die Gruppe bald wieder hinter uns hatten. Der Steilhang war reichlich anstrengend, danach wurde es wieder leichter.
Wir suchten uns immer etwas abseits der eigentlichen Skitour neure Wege durch den Wald und das war wirklich nett. Keine Leute weit und breit und in dichtem Schneefall in unverspurtem Wald rumzustapfen, das hat schon was.
Als wir knapp unter dem Gipfelkreuz unter den letzten Bäumen durchschlüpften, wurde es sehr ungemütlich. Der Sturm am Gipfel blies uns Schneekristalle ins Gesicht. Wir kämpften uns um Gipfelkreuz, schlugen dort an und drehten umgehend um. Der einzige wirkliche Vorteil von Schneeschuhen, der mir bislang aufgefallen ist: Man muss nicht abfellen und mit eisigen Fingern mit den Fellen rumfummeln, sondern kann bei solch ungemütlichen Bedingungen direkt wieder gehen ;-)
Der Abstieg war dann weniger schlimm als befürchtet. Natürlich muss man gehen statt zu fahren, aber bei so lockerem Schnee kann man mit Riesenschritten abwärts schlittern, das geht ganz gut. Sogar im Steilhang, auch wenn ich da etwas langsamer war und darauf achtete, mir das Knie nicht nochmal zu verbiegen (wobei sich das trotz der beiden ‘Unfälle’ ganz prima hielt!).
Am Ende war das ein ganz netter Ausflug, allerdings waren wir uns einig: ‘Was G’scheits ist das Schneeschuhgehen nicht!


Komische Dinger an meinen Füßen


Tiefschneespuren


Arg ungemütlich am Gipfel


Abstieg

Von engel am 12.01.2015 23:13 • diaryoutdoorberg(0) Kommentare

Indoorwochenende

Montag, Januar 12, 2015

Noch ein Neffen-Event: Hallenklettern. Passend zum Wetter am Samstag drin statt draußen. Kam sehr gut an und hat die Jungs gründlich fertig gemacht, so wie sich das gehört ;-)

Sonntag nahmen wir uns kurzentschlossen die Wände des grauesten Ecks unseres Wohnzimmers vor und machten die wieder richtig weiß. Das reicht dann auch für einen Tag. Irgendwann demnächst muss der Rest des Wohnzimmers dran glauben.

Von engel am 12.01.2015 22:21 • diary(0) Kommentare
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