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Nix los

Donnerstag, Juli 19, 2018

Der Tag begann warm und im Büro wurde es mir am Nachmittag wieder zu warm, weil die Klimaanlage nicht richtig funktioniert. Überhaupt sind die Umbauarbeiten überaus nervig, denn aktuell wird direkt über uns gebohrt und gehämmert. Ich kann sowas ja im Allgemeinen gut ausblenden, aber manchmal geht das halt doch nicht ganz.

Eigentlich hatte ich Schwimmen gehen wollen, aber ein Blick in die aktuelle Besucherzahl des Ungererbades brachte mich davon ab. da war es brechend voll und an Schwimmen wäre da ganz sicher nicht zu denken gewesen. Ja, das hätte ich mir natürlich schon am Morgen bei der Planung denken können. Wenn das Wetter so schön ist, sind die Freibäder voll.

Als Sport-Option wäre noch der lange Weg nach Hause möglich gewesen, aber da kenne ich ja inzwischen alle Wege und das finde ich inzwischen langweilig. Ich beschloss also, stattdessen Stunden aufzubauen, ich habe eh grad arg wenig auf dem Zeit-Konto. Es gibt ja keine Verpflichtung schönes Wetter zu nutzen ;-)

Am Abend sah ich dann Hotel Transylvania 3: Summer Vacation und der gefiel mir sehr gut, obwohl allerlei Kritiker die platten Gags da drin kritisieren. Ja mei, das ist ein Kinderfilm, da darf das so. Ich habe mich jedenfalls gut amüsiert und der Haufen englische Kiddies hinter mir (schätzungsweise 6-10 Jahre alt) auch.

Von engel am 19.07.2018 23:00 • diary(0) Kommentare

Auto-Tag

Mittwoch, Juli 18, 2018

Ich fuhr trotz bestem Wetter mit dem Auto, denn Abends war SAN Telko und ich hatte keine Lust drauf, die nach einem langen anstrengenden Heimweg zu halten. Und ob ich das rechtzeitig hinbekommen hätte, wäre eh fraglich gewesen. Allerbeste Gründe für Autofahren also (und ich hab das ja schon, um auch damit zu fahren), aber ich fühlte mich trotzdem den ganzen Tag latent schlecht, weil das Wetter so großartig war. Man kann sich das Leben auch ganz schön selbst schwer machen ;-)

Im Büro war irgendwas mit der Klimaanlage, Nachmittags hatten wir 27 Grad und das ist mir definitiv zu heiß.

Beim Klettern waren wir im Schatten und leichtem Wind draußen im Freien und das war soooo angenehm. Da konnte ich auch die Bilder vom Waltenberger Haus und der Mädelegabel in der Familien-Whatsapp gut verkraften ;-)

Klettern an sich lief eigentlich ganz gut, aber ich musste feststellen, dass mir der Köllenspitze-Klettersteig (Bericht kommt demnächst) trotz der Handschuhe die Hände beschädigt hatte. Schon bei der ersten Route taten sie weh und danach löste sich die Haut stellenweise auf den Handflächen ab. Am Ende konnte ich keine Griffe mehr anfassen. War trotzdem fein :-)

Von engel am 18.07.2018 23:00 • diary(0) Kommentare

Woman walks ahead

Dienstag, Juli 17, 2018

Ich begann den Arbeitstag daheim, weil ich unbedingt ein neues Rezept vom Hausarzt brauchte. Dienstags kommen da um 8 die ganzen nüchternen Blutabnahme-Patienten, deswegen arbeitete ich bis um 9 und ging erst dann hin.

Die Arzthelferin (die super-nette, die uns allerlei Zeug für Afrika zugesteckt hatte), stellte fest, dass bei mir eine Diphterie-Auffrischung fällig sei und weil das nur 5 Minuten dauert, liess ich das gleich machen. Die Spitze selbst merkte ich kaum, aber im Lauf des Tages tat mir der linke Arm dann ganz schön weh. Ich hoffe, das geht bis zum Klettern wieder weg.

Im Büro fangen die Umzugsvorbereitungen an. Ich weiß noch immer nicht, ob ich einen 2. ‘Locker’ bekommen kann. Das wäre schon gut, denn wenn ich dummerweise beim Radeln nass werden, würde ich ja schon gern auch in Zukunft trockene Ersatz-Klamotten haben wollen. Ob das klappt, weiß aber momentan noch keiner. Was wir aber wissen: es muss gründlichst ausgeräumt werden, wir kriegen alle deutlich weniger Stauraum. Lästig. Ich fing nach dem Mittagessen mal mit dem Gröbsten an.

Am Nachmittag hätte die dritte Physio stattfinden sollen. Allerdings war der Therapeut krank und die Praxis hatte keine aktuelle Telefonnummer von mir, um den Termin absagen zu können. Blöd das, das warf meine zeitlich perfekt ausgetüftelten Pläne durcheinander.

Ich radelte erst mal in die DAV Bibliothek, um Führer abgeben und neue Führer abzuholen. Schon auf dem Weg dorthin fing es zu zu regnen an, als ich wieder raus kam, war da ein voller Gewitterschauer im Gange. Ich hatte aber kein richtiges Regenzeug dabei, weil in der Früh noch keine Rede von Gewittern gewesen war. Fehler!

Im heftigesten Schauer radelte ich in den Eispavillion (Größte Empfehlung! Prima Eis und vor allein ein supernetter Betreiber, ein totales Original.) und saß dort das Gewitter bei einem Amaretto-Becher und Espresso aus. Dann radelte ich ins Musuem und sah dort Woman walks ahead. Gefiel mir gut, wobei ich keine Ahnung habe, wieviel von diesem BioPic denn nun stimmt.

Macht aber nix, ich bin seit frühester Kindheit Karl-May-geschädigt und habe eine Schwäche für Indianer. Und dann ein Film mit Sitting Bull, der noch dazu von einem echt tollen First-Nations-Mann gespielt wird. Oh, und tolle Landschaft und Bilder. Das konnte doch gar nicht schief gehen ;-)

Gelesen:
Plastik. Mit ziemlich erschreckenden Grafiken: Die Plastiklawine rollt jetzt rückwärts (via Herr Buddenbohm)

Von engel am 17.07.2018 23:00 • diary(0) Kommentare

Holpriger Beginn

Montag, Juli 16, 2018

Trotz des ruhigen Wochenende (ausnahmsweise keine Touren) war die Fahrt nach München ungewöhnlich anstrengend. Aus irgendeinem Grund scheine ich nach einem total anstrengenden Wochenende am Montag wacher zu sein, als nach einem gemächlichen Wochenende. Rest-Adrenalin oder sowas?

Auf der Fahrt ins Büro war ich zwar auf Regen vorbereitet, aber die Bike-Gamaschen habe ich noch immer nicht wieder gefunden. Es regnete ein wenig beim Losfahren, schüttete wie aus Kübeln fast die ganze Fahrt über und nieselte dann nur noch ganz leicht, als ich am Büro ankam. Ich war dicht eingepackt und deswegen rundrum nur ein wenig schwitzfeucht, aber meine Schuhe waren bis zur Oberkante vollgelaufen. Gore-Tex hilft halt auch nix, wenn das Wasser an den Knöcheln reinkommt :-(

Nun gut, sind die nigelnagelneuen Terrex jetzt halt auch eingeradelt ;-)
Hell und Straßendreck und Isarsand vertragen sich allerdings nur mäßig gut.

Den halben Vormittag verbrachte ich damit, die aufgelaufenen Urlaubsmails zu bearbeiten, den restlichen Vormittag dann damit, die Arbeits-Umgebung für eine Telko mit Demo am frühen Nachmittag vorzubereiten. Das ging grandios daneben, denn meine vor dem Urlaub noch perfekt funktionierende Umgebung verweigerte die Arbeit. Das war echt doof, aber die Telko war dann auch ohne Demo ein Erfolg, weil die Partner sich gut genug auskannten, um anhand der theoretischen Demo (“würde das jetzt klappen, würden wir hier xyz sehen”) Feedback geben und Vorschläge machen zu können. Glück gehabt!

Am Abend sah ich Adrift. Ich bin - wie immer eigentlich bei diesen Survival-Stories, die auf wahren Begebenheiten beruhen - total beeindruckt und recherchiere der eigentlichen Story hinterher. Ich muss dazu das Buch lesen.

Gelesen:
Leben und sterben lassen. Uber Doppelmoral und Wegschauen..
Eher geschaut denn gelesen: Luca Locatelli Captures Italy’s Luminous Marble Quarries. Tolle Bilder von Marmorsteinbrüchen. Via Frau Kaltmamsell.

Von engel am 16.07.2018 21:57 • diary(0) Kommentare

Meh

Donnerstag, Juli 05, 2018

Der zweite Physio-Termin. Der Therapeut ist noch immer sehr sehr gesprächig und ich habe das Gefühl, das ist nicht irgendwelcher Nervosität geschuldet, sondern hat was mit seiner Persönlichkeit zu tun.

An diesem Tag hatte er es schwer mit mir. Das Knie war ... unwohl. Nicht direkt weh, keine wirklichen Probleme beim Beugen oder Strecken, aber die ersten Schritte waren immer doof, ich merkte die Innenseite und ... ach überhaupt. Mit so unspezifischem Unwohl hat es auch ein Therapeut schwer, aber ich fand, er schlug sich dennoch ganz gut. Das Ziel war, den Kniebeuger zu lockern, um dadurch mehr Streckung hinzukriegen und ich bekam dazu auch Übungen (wobei ich glaube, den meisten Leuten hätte man die aber besser erklären müssen). Danach massierte er den Kniebeuger am Ansatz in meiner Kniekehle rum und das war teilweise sehr unangenehm. Hinterher aber - glaube ich - fühlte sich das Knie besser an. Nicht viel, aber es war ja eh blöd drauf an dem Tag. Es ist schwierig.

Ich fand keinen Film zu passender Zeit, der mich interessiert hätte und auf Schwimmen hatte ich auch keine Lust (wobei dunkler Himmel, Niesel und mögliche Gewitter sicherlich für schön leere Becken gesorgt hätten). Also radelte ich eine mittellange Runde heim, zum Aufräumen vor dem Urlaub nächste Woche und um Zeug zu erledigen, das ich schon eine Weile vor mir her schiebe. Muss auch mal sein.

Gelesen:

  • Über einen Link anderswo fand ich zum ‘Outside’ Online Magazin und bin fasziniert. Einer der ersten Artikel, die ich las war der über die Verletzungen bei Profisportlern: ‘19 Lessons I Learned from Extreme Sports Pros’. Uiuiui!
  • Und ein wunderbarer E-Bike-Rant: E-Bikes: Dorkmobiles or Saviors of the Universe?. Jawoll! (Natürlich ist das bei uns ein wenig anders als in Boulder, Colorado, aber die grundsätzlichen Probleme sind dieselben. Außerdem ist ‘Dorkmobil’ ein tolles Wort :-))
Von engel am 05.07.2018 21:25 • diary(0) Kommentare

Handyfund

Mittwoch, Juli 04, 2018

Ich radelte bei bestem Wetter ins Büro. Obwohl Klettertag war und obwohl (mal wieder) für Nachmittag und Abends Schauer und Gewitter angesagt waren. Ich hoffte darauf, wenigstens trocken in Freimann anzukommen. Sollte es danach regnen, hätte ich mich nach Lust und Laune entscheiden können, nass zu werden oder mich und das Rocky in die Ubahn zu verfrachten.

Nach dem Mittagessen verdunkelte sich der Himmel, an den Fenstern tauchten einzelne Regentropfen auf und die Vorhersage machte auch keinen Mut. Tja, vielleicht würde ich nass klettern müssen?

Aber ich hatte Glück. Zwar war der Himmel auch dann dunkel, als ich nach Freimann radelte, mich trafen vereinzelte Tröpfchen und es grummelte sogar in der Ferne leise vor sich hin. Aber es blieb trocken und wurde später sogar noch sonnig. Beim Heimweg hatte ich wieder schönen blauen Himmel.

Klettern lief recht gut, finde ich, allerdings habe ich ganz schön kämpfen müssen, um zwei Mal einigermaßen schwere Routen mit ordentlichem Überhang und einer doofen Kante hinzukriegen. Ging aber, da war ich wirklich stolz drauf. Ungewöhnlich war, dass das Knie eigentlich echt gut war, aber bei hohen Schritten plötzlich zwickte. ???

Auf dem Heimweg fand ich vor der Haustür ein Handy. Liegen lassen kann man sowas ja nicht, weil wenn das jemand nicht so Nettes findet wie ich, dann hat wer anderer ein Problem. Ich hob es also auf, fragte vorm Haus, ob das jemandem gehörte (Nein.), schrieb Zettel, wo jemand, der ein Handy verloren hatte, es bekommen könnte und hängte die unten an die Tür.

Hätte ich mir sparen können. Es dauerte nicht lang und das gefundene Handy klingelte. Es folgte ein kurzes “Hallo?” - “Hallo?” Spielchen, dann konnten wir etablieren, dass der Handy-Verlierer im 5. Stock wohnte. Wir trafen uns am Aufzug und der junge Mann war sehr erleichtert. Ja, wäre ich auch :-)

Gelesen:
Das “Gesetz der zunehmenden Penetranz der negativen Reste”. Das ist eine echt tolle Beschreibung dafür, dass Menschen umso lauter jammern, je besser es ihnen geht.
Was wäre wenn ... alle Grenzen offen wären?

Von engel am 04.07.2018 23:00 • diary(0) Kommentare

Physio

Dienstag, Juli 03, 2018

Beim Doc-Besuch vor 2 Wochen meinte der Orthopäde ja, ob ich es mal wieder mit Physio probieren wolle. Vielleicht könnte ein guter Therapeut ja an der Kniestreckung was rausholen und sonst solle ich mir vor allem ordentliche Übungen zeigen lassen. Ich nahm das Angebot an.
Ich nahm wieder das Physio-Studio, das so praktisch nah bei der Arbeit ist. Da ist das mit den Terminen relativ unkompliziert.

Ich bekam einen Therapeuten, der da wohl erst am Montag angefangen hat. Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass er mir ein bisserl überdreht und gesprächig vorkam. Ob und wie gut er ist, lässt sich nach einem Besuch natürlich noch nicht sagen, aber er stellte viele Fragen, hörte tatsächlich auch meine Antworten und zeigte mir schon mal eine Übung, die ich schon wieder vergessen hatte, die aber eigentlich immer gut tat, vor allem wenn das Knie rumzickte: Auf was Hohes setzen, Oberschenkel komplett entspannen, Unterschenkel ganz leicht baumeln lassen, total entspannt. Das öffnet den Gelenkspalt oder wie auch immer das richtig heisst und tut gut, selbst wenn grad (wie aktuell :-)) nichts weh tut.

Nach der Anamnese prüfte er noch, wie weit ich das Knie strecken und beugen kann (Spoiler: nicht mehr allzu weit) und versuchte mich dabei dazu zu bringen, die Muskeln zu entspannen. Ich gab mir echt Mühe, aber 30 Jahre oder so immer ein wenig Angst ums Knie sind echt schwer zu überwinden. Ich schaffte es nicht, völlig loszulassen. Danach strich er noch auf und an meinem Knie herum und versuchte es sanft zu strecken. Das war ganz nett und angenehm und das Knie fühlt sich noch immer irgendwie entspannt an, ob da jetzt aber mehr Streckung drin ist, kann ich gar nicht sagen. Na, schaumermal, da kommen ja noch 5 Termine.

Danach gab es noch Wärme aufs Knie, was der Therapeut seltsam fand und was auch ich schon beim Verschreiben seltsam gefunden hatte, aber das fühlte sich erstaunlicherweise ganz nett an.

Zurück im Büro war ich so mit der Lösung eines komischen Problems beschäftigt, dass ich meinen Absprung verpasste und deswegen Schwimmen flach fiel. Ich baute also Gleitzeit auf und ging ohne Schwimmen ins Kino. Ich sah The Rider, eine Halb-Doku über einen Rodeo-Reiter (der sich selbst spielt), der nach einem Unfall nicht mehr reiten darf und nun irgendwie damit klar kommen muss. Sehr einfühlsam und sehr beeindruckend.

Von engel am 03.07.2018 21:51 • diary(0) Kommentare

Ereignislos

Montag, Juli 02, 2018

Ein Montag wie immer. Früh aufstehen, radeln in realtiver Kühle, erfreuliches Arbeiten, kein Sport, dafür aber Kino.

Love, Simon Klar, die Zielgruppe ist doch ein bisserl jünger als ich, aber der Film hat mir gut gefallen. Natürlich sehr amerikanisch, das macht aber nix.

Von engel am 02.07.2018 19:55 • diary(0) Kommentare

Regen

Donnerstag, Juni 28, 2018

Irgendwann musste es ja mal so weit kommen, dass ich nass werde. So richtig super-duper nass mit Wasser bis zum Anschlag in den Schuhen. Das war aber am Nachmittag.

Erst mal kam ich nahzu trocken ins Büro und setzte dort neue Erkenntnisse um und betreute verschiedene QA Probleme. Morgen 2 Übergaben wird vermutlich nicht klappen.

Den Tag über regnete es dann immer heftiger und mir war bald klar, dass ich meine Feierabendpläne würde begraben können. Nass in kurzen Hosen im Kino sitzen ist ganz bestimmt kein Spaß. Ich radelte also heim, ging einkaufen, schüttete einen halben Liter Wasser aus den Schuhen und hatte einen Abend am Computer. So komme ich endlich mal mit den Tour-Berichten weiter.

Nebenher und davor und danach las ich einen Teil meiner gemerkten Links. Den hier zum Beispiel: “Herr im Himmel, wir danken Dir, dass die Neger hungern und nicht wir!”

Ein bisserl älter ist der Text von Frau Nessy, die inzwischen ziemlich müde ist (man muss ein wenig runter scrollen bis hinter das ‘Bierchen’).

Von engel am 28.06.2018 20:34 • diary(1) Kommentare

WM ausnutzen

Donnerstag, Juni 28, 2018

Am Firmen-Standort haben wir inzwischen voll moderne Drucker. Man muss sich an einem Drucker mit dem Firmenausweis registrieren und druckt dann nicht mehr auf individuellen Druckern aus, sondern schickt die Aufträge an das zentrale System und kann seinen Auftrag dann an jedem x-beliebigen Drucker mit dem Ausweis rauslassen. Das ist bestimmt nichts besonders Neues, aber wir sind ja eine IT-Firma, da dauert sowas länger. Aber egal, das System funktioniert prima und da gibt es jetzt bestimmt deutlich weniger Fehldrucke, die irgendwo rauskommen, wo sie gar nicht sollten, nur weil sich wer bei der Druckernummer vertan hat (so wie ich letztens, glücklicherweise war das keine Gehaltsabrechnung oder gar das Steuerdings, ich habe nämlich keine Ahnung, wo der Druck gelandet ist).

Mittwochs sind traditionell immer ziemlich viele Kollegen im Büro, weil es da ein größeres Meeting hat, wo Anwesenheit für das Team von Vorteil ist. So auch heute. Am frühen Nachmittag, so gegen 15:00h lichteten sich die Reihen aber ungewöhnlich schnell. Kurz vor 5 saßen dann nur noch 3 Kollegen mit mir im großen Büro. Ich freute mich und hoffte darauf, dass auch der Rest der Welt eher leer sein würde, beispielsweise das Ungererbad :-)

Und so war das auch. Ich hatte zwischendurch das gesamte große Becken für mich allein. Das war echt prima :-) Das lag natürlich nicht nur an der WM, sondern auch am Wetter. Als ich ins Ungerebad radelte, grummelte es im Hintergrund und es hatte leichten Nieselregen. Kühl war es auch. Aber mehr als ganz leichter Niesel wurde es nie und zwischendurch kam sogar Sonne raus und beleuchete mich von oben und von unten (das große Becken hat einen Stahlboden).

Ich hatte mir 1500 Meter vorgenommen, weil ich mir vorher beim Zusammenstellen der Timeline (Arbeit, Schwimmen, Kino und die Radlerei dazwischen) ausgerechnet hatte, dass sich das grad so ausgehen würde. Nach 10 Mal Hin-und-Her Schwimmen musste ich dann aber aufhören, weil die Zeit nicht für mehr reichte. Ich war ein wenig enttäuscht, weil ich dachte, wie langsam ich wohl gewesen war, auch wenn ich wusste, dass das große Becken im Ungererbad länger als 50 Meter ist. Daheim stellte ich dann fest, dass das Becken 80-85 Meter hat (ist schwer genauer zu sagen, es hat eine Art Nierenform und ich schwamm immer im Bogen, einer der Nahtstellen der Bodenplatten folgend) und ich damit um die 1600 Meter geschwommen bin. Na also! :-)

Danach sah ich endlich You were never really here (der auf Deutsch A beautiful Day heisst, wie bescheuert ist das denn?). Spannend, faszinierend, schwer verständlich (ich war froh über die Untertitel, ich hätte sonst nämlich einiges, was sehr leise aber wichtig war, verpasst) und echt brutal mit viel, viel Blut. Letzeres passt aber zum Film und stört deswegen nicht.

Ich kam spät heim und ging fast direkt ins Bett.

Von engel am 28.06.2018 06:00 • diary(0) Kommentare
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