Es hat ein Weilchen gedauert, diesen Winter, aber nun ist es so weit: Das Bike ist wieder in die Wohnung eingezogen. Mit allen Konsequenzen: Kettenfett-Dreck-Sappel, der vom Bike tropft und die Engstelle im Eingangsbereich, wo man sich um das Rad schlängeln muss, um rein zu kommen.
Das macht mir ehrlich gesagt nicht viel aus. Wenn ich das Rad nicht in der Wohnung parke bis der Schnee geschmolzen und das Rad getrocknet ist, friert das Zeug in die Schaltung und dann hat sich was mit Winterradeln. Die Kettenfett- und Dreck-Mischung, die abtropfen muss, wird von denselben Lumpen aufgefangen wie letztes Jahr (muss man halt gelegentlich waschen) und damit bleibt die Wohnung selber sauber. Die optische Beeinträchtigung hält sich auch in Grenzen, ich wohne ja nicht im Flur ;-) Wenn das Rad trocken ist, kommt es wieder auf den Balkon.
(Nein, der Fahrradkeller ist keine Option. Dort wurde zwar vor ein paar Monaten mal wieder durchgeräumt und die Uralten Räder entsorgt, aber Platz ist da trotzdem keiner. Abgesehen davon - da stehen nur Schrotträder rum, ich trau mich nicht, mein schönes Rad dazu zu stellen.)
Bei der ZAMG gibt es einen Vergleich der aktuellen Schneehöhen mit den langjährugen Mitteln. Für Österreich natürlich, aber die Gebiete sind ja nicht allzu weit weg.
Nun schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate bin ich Montag morgen guter Dinge in Kempten gestartet (mit einem flauen Gefühl im Bauch, was für Montag Morgen um 4 nicht allzu ungewöhnlich ist) und in München angekommen und wurde dann von Bauchkrämpfen und Durchfall flachgelegt.
Ich frag mich, was das war, denn dem besten Allgäuer von Allen ging es jeweils gut und am Wochenende essen wir so ziemlich dasselbe. Aus 2 Mal kann man noch keine Regel machen, aber das muss ich beobachten ...
Ich habe es gerade noch vor dem grossen Unwetter aus München ins Allgäu geschafft. Es war zwar sehr windig und hat zwischendurch geschüttet wie aus Eimern, aber der Schneefall und die Gewitter haben erst eingesetzt, als ich schon daheim war. Das fand ich doch recht angenehm.
Aber auch wenn das Tief ‘Andrea’ heisst: Ich lehne jede Verantwortung für das Unwetter ab ;-) Allerdings freut es mich, hier aus dem Warmen zugucken zu können, wie der Garten weiss und weisser wird :-)
Muskeln: Das unterschätzte Organ
Wie fundiert Geo-Artikel sind, ist nach dem Desaster mit den alternativen Heilmethoden ein bisserl schwer zu beurteilen, aber bis dahin hatte ich Geo eigentlich immer für ein Klasse Magazin gehalten. Halte ich noch. Jedenfalls: das ist sehr interessant zu lesen.
Wohl der, die ein GPS hat. Man kann ganz wunderbar Daten sammeln ;-)
Direkt nach Heiligabend war endlich mal wieder Draussen-Schnee-Ski-Wetter, so dass wir fast nur zum Schlafen heimkamen. Meine Knie sind nun noch mal ne Ecke empfindlicher geworden und ich trau mich selten, unbelastet irgendwo reinzufahren, aber noch geht das Skitouren. Inzwischen habe ich fast mehr Spass am Aufsteigen als am Abfahren, aber das gibt sich vielleicht wieder ein wenig, wenn ich mit den neuen Einschränkungen umgehen gelernt habe. Trotz gelegentlicher Aua-Momente: Endlich wieder draussen! Ich komm mir vor wie im Paradies :-)
Sonst hat das Christkind lustiges Spielzeug unter unseren Weihnachtsbaum gelegt (Wacom Bamboo Fun :-)). Seitdem das Wetter schlecht ist, komm ich kaum mehr vom Rechner weg. Trotzdem habe ich es noch nicht geschafft, von den schönen Skitagen Bilder auszusuchen und ich fürchte, dazu komme ich so schnell auch nicht. Ihr entschuldigt, ich muss wieder spielen gehen ;-)
Rutscht gut rüber und alles Gute für 2012!!
Ja, schon wieder :-)
Diesmal freue ich mich über den Schnee in München, den ich gestern wirklich gründlich ausgenutzt habe. Natürlich nicht auf den Brettln, die die Welt bedeuteten, aber ausgenützt habe ich ihn trotzdem.
Als ich in der Früh nach dem Zahnarzt (hat natürlich nicht gebohrt und ich habe völlig unverdient wieder gründliches Lob kassiert) und Büro geradelt bin, lagen nur ein paar Millimeter Schnee auf ausgesuchten Flächen, aber es fing dann bald an zu schneien. Alles in Allem lagen am Abend dann etwa 10 Zentimeter Schnee herum.
Grad recht für mich, um die lange Runde über den Feringasee nach Hause zu radeln. Anfangs war ich noch vorsichtig, aber nachdem sogar der Trial im Wald trotz diverser Äste und einem komplett umgestürzten Baum (über den ich das Rad tragen musste) völlig problemlos war, wurde ich dann doch ein klitzekleines Bisserl übermütig.
Die Strafe folgte umgehend, denn ich warf mich in voller Schönheit vor ein paar Autos, die an einer Ampel warteten. Jaja, schräg über ein Hindernis (Randstein, abgesenkt) fahren ist halt doch nix für Schnee und Winter.
Das war wirklich Klasse :-) Ich konnte sogar die meiste Zeit die Stirnlampe ausgeschaltet lassen, weil es dank des Schnees und der indirekten Beleuchtung durch die grosse Stadt hell genug war, einfach so herum zu radeln. Und weil der Schnee so dämpft und wohl auch, weil ich kein Licht anhatte, habe ich sogar 2 Mal einen Hasen oder ein Kaninchen ganz gemütlich vor mir über den Weg hoppeln sehen.
Viel mehr Schnee dürfte die Bikefreuden aber vermutlich sehr trüben. Die 10 Zentimeter auf blankem Grund waren schön zu fahren. Wenn aber der Schnee tiefer wird oder der Untergrund rauer, dann werde ich mich wohl wieder an geräumte Strassen halten müssen. Oder doch irgendwie auf Brettln umsteigen müssen. Ein Ski-Rad vielleicht?
Seit Samstag haben wir im Garten endlich Schnee. Nicht überwältigend viel, aber immerhin so viel, dass bereits geräumt werden musste ;-) Das ist nun natürlich nicht wirklich das, was mich am Schnee freut, aber angesichts der letzten Wochen/Monate doch erwähnenswert.
Den meisten Schnee gab es von Sonntag Abend auf Montag Früh, was für mich am allerungeschicktesten ist. Erst musste ich gute 10 Zentimeter vom Auto kehren und dann auf denselben 10 Zentimetern - ein bisserl zammgefahren und gelegentlich halbgeräumt - nach München fahren. Frei war erst die A96.
Zusammen mit der Parkplatzsituation am Standort (das untere Parkdeck ist derzeit gesperrt, deswegen sind ab etwa 7 Uhr alle Parkplätze belegt) führte das dazu, dass ich statt nach Hause zum Kaffetrinken direkt ins Büro fuhr. Man sollte meinen, dass das keinen grossen Unterschied machen sollte, schliesslich gibt es Kaffee und etwas zum Frühstück auch im Büro, aber dadurch wird der Tag doch merklich anstrengender.
Was mich im Moment aber am meisten stört ist: So habe ich leider einen Tag Radeln bei wunderbarstem Wetter (Sonne!) und Schnee verpasst. Schad!
Auf den anderen Fronten sieht das meiste immer besser aus, so dass zu hoffen ist, dass wir nach Weihnachten dann endlich auch was mit dem (bis dahin hoffentlich reichlich vorhandenen) Schnee anfangen können.