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Keine, Zeit, keine, Zeit, keine Zeit ...

Donnerstag, Mai 21, 2015

Viel zu tun im Büro und drumrum, ich komm zu nix.
Naja, eigentlich doch: 3 Touren am Wochenende, Trauermücken bei den neuen Chilis bekämpfen. Radeln, Klettern, Kino in München und Haushalt und Einkaufen und sowas gibt’s ja auch noch.

Eben hab ich im Kino Hubert von Goisern - brenna tuat’s scho lang angeschaut. Ich bin musikalisch ja nur Konsument und das ziemlich unkritisch, aber trotzdem fand ich den Film super. Sehr sehenswert.

Von engel am 21.05.2015 21:22 • diary(0) Kommentare

Heimgeradelt

Freitag, Mai 08, 2015

Gestern die erste längere Radtour nach Hause. Der erste Versuch einer längeren Tour ist ja daran gescheitert, dass ich das GPS verloren habe (danach bin ich frustriert umgekehrt). Inzwischen ist das GPS ordentlich am Rad befestigt und ich konnte unbeschwert neue interessante Wege ausprobieren :-)

Der gestrige Weg durch den nördlichen Englischen Garten und die Isarauen (wo das eine endet und das andere anfängt kann ich nicht sagen) war ausgesprochen abenteuerlich, wunderschön und hat viel Spaß gemacht. Schnell war ich aber nicht ;-)


Oha


Die Enten waren schneller als mein Handy


Zu Fuß wäre einfacher gewesen ;-)


Sowas ist dann wieder wunderbar radelbar.


Am Ende ging es auf bekannten Wegen nach Hause.

Von engel am 08.05.2015 06:26 • diary(0) Kommentare

Dies & Das

Dienstag, Mai 05, 2015

Das Wochenende über den Feiertag war ruhig und ausnehmend verregnet. Manchmal hatte es derartige Schauer, dass das Wasser zentimeterhoch auf der Terrasse stand.

Am Samstag nutzten wir ein 3-Stunden-Regenloch, um auf dem Illerweg zum Bärlauchsammeln zu radeln, was eine arge Sauerei war. Von den etwas tiefer gelegenen Wegen hatte sich das Hochwasser erst vor Kurzem zurückgezogen (oder leckte noch so ein wenig am Weg) und hatte da tiefen Sumpf zurück gelassen. Wir und die Bikes sahen hinterher fast so aus, als hätten wir in Schlamm gebadet.

Für den Bärlauch war es höchste Zeit. Überall drücken schon die Blüten nach oben. Wir sammelten 550 Gramm (natürlich gewogen, man muss doch wissen was man hat :-)) Bärlauch, vorwiegend die kleinen Blätter von unten und froren sie in handlichen 100gr-Päckchen ein. Aus dem ersten Packerl gab es am Sonntag Bärlauch-(Semmel-)Knödel mit zerlassener Butter und Parmesan, hergestellt vom Besten Allgäuer von Allen. Absolute Spitzenküche, das :-)

Am Montag gab es endlich ‘Avengers: Age of the Ultron’. Der wurde schon anderweitig hoch gelobt und ich kann mich da nur anschließen. Der Film macht grundsätzlich schon Spaß weil er so schön Action-lastig und Comic-haft ist (und 3D sowieso) und erfreut zudem noch mit lauter Nebenschauplätzen, die wunderbar unerwartet sind. Allein schon deswegen überlege ich ein zweites Mal reinzugehen.

Am Dienstag hatte es in der Früh 18 (!) Grad. So warm kann ich noch gar nicht. Ich radelte in kurzen Hosen und T-Shirt und kam verschwitz im Büro an, obwohl München ja bretteben ist. Ein wenig mehr Zeit zur Akklimatisation würde ich mir sehr wünschen.
Auf dem Heimweg radelte ich trocken bis nach Neuperlach, wo mich vor der Haustür ein paar kleine harmlose Regenspritzer erwischten. Bis ich mit dem Rad im Aufzug bis zu meiner Wohnung hochgefahren war und das Rad auf dem Balkon verstaut hatte, war ein Gewitter aufgezogen, das bei offener Balkontür bis ins Wohnzimmer hinein spritzte. Das nennt man dann wohl Timing :-)

Von engel am 05.05.2015 22:10 • diary(0) Kommentare

Gute Vorsätze

Donnerstag, April 30, 2015

Sind so eine Sache. Man nimmt sie sich vor und dann spucken einem die Umstände in die Suppe. Bei mir einerseits, dass ich noch immer sehr beschäftigt bin und andererseits, dass einfach nicht viel Berichtenswertes los ist.

Die besten Eltern sind von ihrer Flusskreuzfahrt zurück. Am Wochenende folgt der Bericht, aber anhand der vielen SMS und der einen Mail seitdem habe ich das Gefühl, dafür sind sie noch nicht alt genug ;-) Nunja, wissen wir das jetzt auch und das ist ja eigentlich auch eine schöne Erkenntnis. Demnächst dann wieder Surfbrett und Rad in Südfrankreich, da sind sie dann richtig aufgehoben :-)

Tourenmäßig ist bei uns derzeit wenig los, immerhin kann ich aber feststellen, dass die Terrasse unseres Häuschens so langsam richtig prima ist. Nachdem letztes Jahr die Terrasse in monatelanger Arbeit (also eigentlich Nicht-Arbeit) endlich fertiggestellt wurde, haben wir da jetzt einen richtig schönen Grill aufgestellt und können bei schönem Wetter quasi das draußen wohnen. Das merkt man auch gleich, denn man wird viel brauner, wenn man auf der Terrasse liest, sonnt oder schläft, als wenn man ordentlich eingepackt und zugeschmiert in den Bergen rumstapft.

Die Kletterfreundin brachte mich auf die Idee, den Verlust meines Radl-Navis beim Fundbüro zu melden. Ich gestehe, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Ich bezweifle zwar außerordentlich, dass der Navi-Finder das Gerät dort abgibt, aber es kann ja nicht schaden. Ganz und gar erstaunlicherweise kann man Anzeigen beim Fundbüro komplett online erledigen. Wenn das Gerät auftaucht, bekomme ich innerhalb 4 Monate eine Mail. Wenn nicht, naja, das ist das womit ich rechne. Und weil es so traurig war, habe ich inzwischen auch Ersatz. Dasselbe Gerät, aber mit einem wichtigen Zusatz-Feature: ein leuchtend gelber Bändel mit Karabiner, mit dem ich es an den Lenker klinken kann!

Im Kino gab es Ex Machina. Hat mir sehr gut gefallen. Das Thema an sich ist schon interessant und die Story hat noch dazu ein paar unerwartete (naja, halbwegs) Wendungen, die mir gut gefallan haben. Nicht so toll fand ich, dass das Kino bis zum letzten Platz besetzt war. Der Typ neben mir hatte eine unangenehme Mischung aus Mundgeruch und Biergeruch, auf die ich gut hätte verzichten können. Action gibt’s dann nächste Woche, auf die Marvel-Helden freue ich mich schon seit Filmstart.

Von engel am 30.04.2015 06:13 • diary(0) Kommentare

Beschäftigt

Donnerstag, April 23, 2015

So kann man die letzten Tage kurz umschreiben.

Nachdem ich leider mein schönes neues GPS verschmissen hatte, habe ich zunächst das alte eTrex Vista wieder aktiviert und zudem das neue Handy mit Ape@Map ertüchtigt. Beides funktioniert - das Handy sogar erstaunlich schnell und präzise - aber so richtig glücklich bin ich bislang noch nicht.

Das eTrex hat ein so kleines Display und ist so langsam beim Spielen mit der Karte drauf, dass ich mich ernsthaft frage, wie ich es mit dem Ding so lang aushalten konnte. Naja, genau genommen war es am Ende nur noch ein GPS-Logger und dafür braucht man weder ein schönes Display noch muss der Prozessor im Gerät viel können ;-)

Das Handy dagegen ist umständlich in der Anwendung. Man muss alles immer erst starten und konfigurieren, sonst zeichnet es nicht auf. Die Karte ist (in der Free-Version, es gibt natürlich auch eine Pro-Version) leider nur in bestimmten Zoom-Bereichen vorhanden und natürlich muss man es immer erst anschalten, um zu überprüfen, wo man gerade ist. Die Akkulaufzeit verringert sich natürlich auch, aber der Effekt hält sich bisher in erstaunlichen Grenzen. Sicherlich kann man da auch Routen erstellen und die nach fahren, dazu bräuchte man aber unbedingt einen Fahrradhalter - von dem dann auch das Handy ganz wunderbar abstürzen könnte. Tja.

Alles in Allem bin ich grad nicht sehr glücklich mit den Optionen. Parallel habe ich natürlich nochmal geguckt, ob sich auf dem Radl-GPS-Markt irgendwas getan hat, aber da ist erwartungsgemäß alles beim Alten. Wie sollte es auch anders sein, ich hatte ja erst vor einem Vierteljahr recherchiert. Wollte ich also nochmal ein Radl-GPS, müsste es wohl wieder das Oregon sein. Schaumermal.

Am Dienstag verirrte ich mich ohne ein ordentliches GPS dann auch gründlich in den vielen kleinen Straßen von Trudering und Waldtrudering. Ich hatte die Übertragung der Route zum Ziel (fürs Oregon erstellt) auf das alte eTrex versaubeutelt und zudem versäumt, den ausgedruckten Kartenausschnitt mitzunehmen, auf dem auch die Adresse gestanden hätte. In Trudering angekommen (immerhin erfolgreich bis dorthin auf den verwinkelten kleinen Wegen, die ich mir ausgesucht hatte und die ich teilweise kannte) stand ich dann da und fand mein Ziel nicht. Das eTrex war in großer Auflösung nicht ablesbar und schaffte es in kleiner Auflösung nicht, die Karte so zu verschieben, wie ich es gebraucht hätte, auf dem Handy fehlte die Karte in der nötigen Zoomstufe und überhaupt - ich hatte vergessen wie die Straße hieß, zu der ich wollte.

Ich rief also bei der Kollegin an, die ich eigentlich besuchen wollte: “Äh, ich stehe hier, wie komme ich zu Dir?”

Immerhin, diese Variante klappte. 5 Minuten später war ich da. Dass es überhaupt funktionierte, war der reine Zufall, denn in dem Winkel, in dem sie wohnt, ist Handy-Empfang eher Glücksache und natürlich hatte ich die Festnetznummer nur auf dem Zettel, der noch im Büro lag ...

Mittwoch war Klettertag und weil zudem auch GDL-Streik war, verkürzte ich mein Frühstück daheim und war um Punkt 6 Uhr im Büro. Um die Zeit war dann Parken auch nicht das geringste Problem :-) Der zweite Vorteil von früh da sein: man kann früh wieder gehen. Das war eines der wenigen Male, wo ich richtig Zeit hatte im Fitnesscenter vor dem Klettern. Ein lange Runde Crosstrainer, längere Sessions für Bauch und Beine und dann Klettern. Ich kriege gerade rundrum Muskelkater ;-)

Donnerstag hatte ich mich kleidungstechnisch komplett verhauen und war mit kurzer (3/4) Hose und ohne Pulli unter der Jacke unterwegs. Der Sommer der letzten beiden Tage hatte sich aber wieder verzogen. Während des Radelns war mir zwar nicht wirklich kalt, ich fror aber doch so durch, dass ich nachher im Büro 2 Stunden brauchte, um wieder warm zu werden. Gut, dass ich da genügend warme Sachen auf Vorrat lagere.
Am späten Nachmittag dann wieder Französisch-Training im Theatiner Filmtheater: Une heure de tranquillité. Der Film an sich ist ganz lustig mit unendlichen Verwicklungen und lauter Absurditäten, aber es wird so viel und schnell gesprochen, dass ich nicht wirklich zum Üben kam. Amüsiert habe ich mich trotzdem :-)

Von engel am 23.04.2015 20:30 • diary(0) Kommentare

Pech

Montag, April 20, 2015

Nicht mein Tag heute, muss ich feststellen. Nicht nur, dass nix voran geht und ich in einer Endlosschleife von Untersuchungen festhänge, auf dem wohlgeplanten Heimweg mit Abstecher zum abgelegensten Bärlauchplatz, ist mir das neue GPS vom Rad gefallen und war weg. Ich hab das natürlich erst nach ein paar Minuten gemerkt und bin eine geschlagene Stunde im Wald hin und her gefahren und gelaufen, aber auf den 500 Metern, auf denen ich das Gerät verloren haben musste, war nichts zu finden. Ich habe Grasbüschel umgedreht und Farne angehoben, aber nix, nix, nix.

Das ärgert mich nicht nur deswegen, weil das schöne Gerät nun weg ist, sondern weil ich es, seitdem ich es habe, eigentlich mit einem Bändel und einem Karabiner am Bike sichern will. Aber der alte Bändel ist zu kurz. Ja, man könnte einen neuen nehmen, wenn man denn einen hätte und ich wollte halt einen hübschen Bändel und eigentlich ist das neue Befestigungssystem wirklich gut und sicher. Haha. Man muss es halt auch richtig einklicken.

Heute deswegen kein Bärlauch, keine lange Feringa-Runde und kein GPS mehr.

Von engel am 20.04.2015 21:42 • diary

Sommer-Tage

Donnerstag, April 16, 2015

Tag für Tag wird es schöner und wärmer - und bei aller Liebe zu Schnee und Skiern unter den Stiefeln - Hach :-)

Am Montag hatte ich die Temperaturen etwas unterschätzt und musste schon auf dem Weg ins Büro die Jacke in den Rucksack stopfen. Auf dem Heimweg ließ sich Schwitzen nicht vermeiden, denn ich war noch mit der Winterradelhose unterwegs. Es hatte ein laues Lüftchen und mit viel gutem Willen konnte man die ersten Blättchen und Blüten am Gesträuch allüberall erkennen.

Dienstag wären wir sogar beinahe draußen geklettert, wenn ich nicht die Expressen vergessen hätte. Aber immerhin: beinahe schon draußen geklettert!
Der restliche Tag zeichnete sich dafür dadurch aus, dass 90% der Autofahrer den Frühling nicht zu vertragen schienen. Da wurde bescheuert überholt, über rote Ampeln gebrettert (nix ‘dunkelgelb’), gehupt und gestaut.
Meinen Crosstrainer-“Lauf” vor dem Klettern musste ich wegen noch immer fürchterlichem Saisonanfang-Bergab-Muskelkater abkürzen. Wenn die Muskeln auch nach dem Warmwerden noch schmerzen, macht man besser was anderes ;-) Am nächsten Tag konnte ich immerhin schon beinahe nach dem Aufstehen (vom Sitzen) wieder gehen.

Am Mittwoch war ich schon in der Früh mit kurzen (naja, halblangen) Radlhosen unterwegs und erfreute mich an den inzwischen vollständig aufgegangenen Blüten der Forsythien und Zierkirschen in der Gärten. Büsche und Bäume werden inzwischen auch schon ganz deutlich grün.
Für den Nachmittag hatte ich mir eine schöne lange wunderbar warme Isar-Runde vor dem Kino aufs GPS geladen (eigentlich unnötig, weil Isar rauf und Isar runter bis zu den Museum Lichtspielen geht tatächlich auch ohne Navigation, aber das neue Navi muss noch bespielt und betestet werden) und belohnte mich danach für die derzeit etwas schwierigen Arbeitsbedingungen im Büro mit Kino. Ich sah Cake, einfach nur weil der genau zur rechten Zeit kam und mochte den Film, auch wenn ich mir die Protagonistin nach Beschreibung noch um einiges zickiger vorgestellt hatte. Eher so wie Nicholson in ‘About Schmidt’, aber so richtig zickige Ladies gehen vielleicht noch nicht im Kino.

Donnerstag fing wunderschön an, war dann aber doch eher bedeckt (wenn auch nach wie vor recht warm). Meine Pläne, mich am Feringasee in die Sonne zu legen, kippte ich wegen des Windes, der uns beim Gang zum Mittagessen ziemlich durchblies. Nach ordentlich Ärger im Büro (es gilt noch immer Fronten zu klären, ich arbeite derzeit ganz heftig an meinem Zicken-Status) nahm ich dann doch wieder Kino und ließ mich von einem 3D-Kinderfilm berieseln. Home ist wie zu erwarten gewesen war sehr nett und absolut entspannend :-)

Von engel am 16.04.2015 20:03 • diary

Ausfälle

Mittwoch, April 08, 2015

Zunächst ein kleiner Nachtrag zu gestern:

Am Nachmittag fiel das Netz im Büro aus. Das bedeutet für mich im Grunde, dass Arbeiten nicht mehr möglich ist. Für 99% der Dinge, die ich mache, brauche ich zumindest in funktionsfähiges Intranet (nach draußen ist meist nicht sehr wichtig). Ich hatte noch ein wenig Dokumentation ‘übrig’ und konnte so die Zeit ohne Netz vernünftig überbrücken. Da nicht absehbar war, wann das Netz zurück kommen würde (es war die Rede von einem Wasserschaden im Technik-Raum), nahm ich mir vor, im Fall des Falles direkt schon am Nachmittag ins Kino zu gehen statt wie ursprünglich geplant am Abend.

Das Netz kam beizeiten zurück und Arbeiten war wieder möglich. Ich blieb also wie zunächst geplant bis Abends und radelte dann ins Kino. Dort allerdings sah es arg leer aus, keine Leute an der Kasse oder im Foyer. Tja: es war das falsche Kino, das in dem der Film am Nachmittag gekommen wäre. Und das Kino, zu dem ich eigentlich hätte radeln wollen war zu weit weg, um es zur richtigen Zeit noch dort hin zu schaffen.

Der nächste Film im ‘falschen’ Kino hätte mich zwar auch interessiert, aber auf den hätte ich noch anderthalb Stunden warten müssen. Dazu hatte ich keine Lust, also fiel Kino aus und ich radelte gemütlich durch den nahezu lauen sonnigen Abend nach Hause und kümmerte mich um meine kleine Wohnung, die das dringend nötig hatte. Irgendwie hatte ich mir den Abend anders vorgestellt, aber wer ans falsche Kino radelt, muss halt mit den Konsequenzen leben ;-)

Kino gab es dann heute: The Second Best Exotic Marigold Hotel
Wunderbares Gute-Laune-Kino, ganz und gar zauberhaft, bunt und schön und mitreissend. Vorhersehbar auch, aber das macht überhaupt nichts aus, wenn man eh nur gut unterhalten werden will.

Auf dem Heimweg waren dann ab dem Rosenheimer Platz alle Ampeln ausgefallen. Auch die am Mittleren Ring, was so mitten im Feierabendverkehr (naja, kurz danach eher) für zwei ordentliche Adrenalischübe sorgte. Uff!

Den ersten bekam ich, als ein netter Autofahrer auf einer doppelspurigen Straße (Bad Schachener Straße, Kreuzung Aschheimer Straße) auf der ersten Spur anhielt, um ein paar Fußgänger und mich queren zu lassen. Und - Wuuuusch! - raste auf der zweiten Spur ein zweites Auto am ersten Auto vorbei. Ich machte eine Vollbremsung (war eh nicht schnell) und schaffte es grad so, dass das Vorderrad nicht erwischt wurde. Das erste Auto wollte grad losfahren, als ich voll in die Eisen stieg und hätte deswegen beinahe mein Hinterrad erwischt. Ich hörte die Reifen quietschen. Das war echt knapp, vorn wie hinten.

Am zweiten (kleinen) Adrenalinschub war ich selbst schuld, weil ich ein abbiegendes Auto arg spät sah. Da war es aber weder besonders knapp, noch musste irgendwer eine Vollbremsung hinlegen.

Sonst schien ein ganzes Stück weit an der Bad Schachener Straße der Strom ausgefallen zu sein. Alles Mögliche war arg unbeleuchtet, aber es war ja auch noch nicht richtig dunkel.

Von engel am 08.04.2015 21:00 • diary

Wind

Dienstag, März 31, 2015

Der heutige Tag war, was das Radeln angeht, morgens einigermaßen anspruchsvoll. Münchens Häuser kanalisieren und (zum Teil) verstärken den Wind, so dass ich gelegentlich das Gefühl hatte, steil bergauf zu fahren.  Einmal (und wirklich nur einmal, Murphy läßt grüßen) kam der Wind von hinten, das war nett. Dabei war insgesamt schwer abzuschätzen, wann der Wind von wo kam, ich hatte teilweise das Gefühl, er drehe von Straße zu Straße.

Wind von der Seite schob mich immer wieder mal ein ganzes Stück nach rechts oder links. Ich achtete sehr darauf, nicht allzu nah am Bordstein zu radeln. Bei den Towers musste ich dann sogar absteigen und schieben, denn ich schaffte es nicht rechtzeitig weit genug runter zu schalten, so plötzlich erwischte mich der Wind von vorn.

An den Radlständen zwischen den beiden Türmen richtete der Wind trotz der schönen Edelstahlbogen, an die man die Räder ansperren kann, ein ordentliches Durcheinander an. So gut wie alle Räder wurden umgepustet. Aber dank des heftigen Gewitters am Nachmittag wurden die Räder auch hochdruckgewaschen ;-)
Unser Turm knarzte übrigens den ganzen Tag. Ich verstehe allerdings nicht so Recht, weshalb und wo, das ist doch ein Stahl- und Glasturm.

Auf dem Weg in die Innenstadt sah ich dann, dass wir da draußen recht gut weggekommen waren. Überall lagen große Teile der Bäume auf den Wegen und verschiedene Häuser wurden von Polizei und Feuerwehr abgesperrt, weil irgendwas weggeblasen war oder runterzufallen drohte. Und es gab Stau allüberall. Da ist man um ein Rad doch wirklich froh :-)

Auf dem Heimweg gab es dann beinahe Rückenwind. Beinahe. Immerhin.

Der Vollständigkeit halber noch ein paar Worte zur letzten Zeit und warum es trotz bester Vorsätze so still war.

Mir mangelt es unter der Woche ganz gravierend an Zeit. Das hat unter anderem mit internen Diskussionen bei der Arbeit zu tun, bei denen ich dann doch endlich alle diplomatischen Bemühungen über Bord geworfen habe. Was nicht geht, geht halt nicht. Seitdem bin ich fieberhaft dabei, vier Wochen diskussionsbedingten Stillstand eines Projektes aufzuarbeiten und nebenher kein anderes Projekt über Bord gehen zu lassen. Ich bin sehr froh, das mir eine einigermaßen lässige Grundeinstellung mitgegeben wurde, sonst hätte ich neben dem Stress vermutlich auch Schlafprobleme.

Zum Ausgleich gab es Kino galore und letzten Donnerstag das erste Mal Klettern seit langem. Dass die Kletterfreundin und ich das jetzt wieder regelmäßig tun können, ist Klasse. Das erste Mal waren wir nach 4 Routen platt, aber das ist OK. Immerhin waren das lauter 6er Routen und auch wenn Tölz dem Hörensagen nach eher leicht geschraubt ist, ist das doch nicht zu verachten :-)

Die beiden letzten Wochenenden krankten abwechselnd am Wetter oder an uns, wir konnten aber immerhin die Grillsaison schon mal gründlich einläuten und Sonne auf der Terrasse genießen. Man muss nehmen was man kriegt und wenn da keine Touren dabei sind, ist das halt so.

Von engel am 31.03.2015 21:12 • diary

Neuer Versuch

Dienstag, März 24, 2015

Diesmal rief ich aber vorher beim Theatiner Filmtheater an. Die Dame am Telefon versicherte glaubhaft, heute habe es Strom und somit fände auch die Vorstellung statt. So war es auch. Für einen Film um 16:15h war es erstaunlich voll.

Samba gefiel mir recht gut. Auch wenn das Thema nett und halbwegs freundlich umgesetzt wurde, bekommt man doch gelegentlich Bauchschmerzen, wenn man zusieht, wie Samba versucht, sein Leben zu organisieren. Natürlich ist es auch lustig und es hat laute nette Leute da, aber ... Naja, aber halt.

Was das Französisch-Verstehen angeht: Ähem. Vielleicht ist ein Film, wo andauernd seltsame Akzente vorkommen, doch nicht so geeignet. Ich werd weiter üben müssen ;-)

Beim Radeln sah es im Englischen Garten sehr schön frühlingshaft aus:

Von engel am 24.03.2015 20:52 • diary
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