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Zoo

Freitag, April 18, 2014

Weil man der Jugend von heute ja irgendwie nicht wirklich etwas schenken kann (die haben alles, die bekommen eh schon alles von anderer Seite und Geld ist doof), versuchen wir immer, irgendein Event zu organisieren. Also Zeit statt Zeug, auch wenn das natürlich auch Geld kostet.

Von engel am 18.04.2014 09:23 • diary(0) Kommentare

Spaziergang

Dienstag, April 15, 2014

Wie so oft, wenn einer von uns angeschlagen ist, versuchten wir uns am Samstag mal wieder an der Ruine Vorderburg. Das sind etwa 6 Kilometer mit etwa 300 Höhenmetern, ein besserer Spaziergang also. Das Wetter sah sehr zweifelhaft aus (aprillig, dem Monat angepasst), daher steckte ich neben den Wanderstöcken für den Notfall auch Schirme ein.

Anfangs war alles prima, ich konnte problemlos laufen. An den wenigen Stellen aber, wo der Weg zur Ruine ‘wellig’ ist, wo man also mal rauf dann wieder runter gehen muss, hatte ich die ersten Probleme. Seltsamerweise aber jeweils beim folgenden Aufstieg, nicht unbedingt beim Abstieg (bevor ein falscher Eindruck entsteht: das sind jeweils nur ein paar Meter).

Das ging dann zwar bald wieder weg, aber ich machte mir doch ein paar Sorgen. Das Dumme am Hochgehen ist ja, dass man irgendwann wieder runter muss. Aber bei der ersten Schwierigkeit aufgeben bringt einen ja nicht weiter, also gingen wir bis zur Ruine hoch. Die Schirme brauchten wir, als es erst zu nieseln, dann zu regnen und schließlich zu graupeln anfing.

An der Ruine war dann aber alles schon wieder vorbei und wir konnten uns gemütlich auf einem den Bänkle da oben in die Sonne setzen (nachdem wir die Bank so gut wie möglich trocken gewischt hatten). Wir machten uns wieder an den Abstieg, als andere Wanderer zur Ruine kamen und sich die Sonne wieder hinter dicke Wolken verzog.

Der Abstieg ging dann über weite Strecken (sofern man bei einer Gesamtstrecke von 6 Kilometer von ‘weit’ schreiben kann), recht gut, aber die Wellen fand ich wieder problematisch. Und am Ende war das Knie dann doch ein bisserl beleidigt, was zu deutlichem Humpeln führte. Die Stöcke hatte ich aber nicht gebraucht.

Am Abend tat das Knie dann zwar mäßig weh (so wie nach einer großen Bergtour), aber am nächsten Tag war alles nahezu vergessen. Das sind vielversprechende Aussichten, auch wenn ich natürlich noch auf den Drogen bin, die mir der Orthopäde des besten Allgäuers von Allen gegeben hat.

Das sieht alles sehr gut aus bisher. Ich habe echt Hoffnung, dass ich da nochmal knapp an einem Eingriff vorbei geschrammt bin :-)

Von engel am 15.04.2014 21:46 • diary(0) Kommentare

Knie-Update

Freitag, April 11, 2014

Es wird besser und besser :-)

Von engel am 11.04.2014 06:42 • diary(0) Kommentare

Breites Grinsen

Freitag, April 04, 2014

Noch mehr (nicht-mehr-ganz-so-) Invalidenstories für die Interessierten.

Von engel am 04.04.2014 06:45 • diary(0) Kommentare

Mehr Wunder

Mittwoch, April 02, 2014

Invalidenstories für die Interessierten.

Von engel am 02.04.2014 20:46 • diary(0) Kommentare

Zeugs, Allgäu- und krank-Edition

Dienstag, April 01, 2014

Eben 10 Kilometer therapeutisches Radeln in 1 1/2 Stunden in Spiralen rund ums Heim herum. Immer in viel zu kleinen Gängen um viel Bewegung mit wenig Last hinzukriegen und oft mit angezogener Bremse um nicht zu schnell zu werden (nicht wegen der Geschwindkeit, sondern wegen der subjektiven Wegverlängerung). Die kleinen Trails waren ausnehmend nett, die Strassen und Wege eher langweilig. Aber egal, sollte ja therapeutisch sein ;-) War es auch, am Ende war die Bewegung runder und schmerzfreier als am Anfang.
Das war die Generalprobe für’s München-Radeln. Alles gut für morgen, bis ins Büro schaffe ich es leicht (leichter als mit dem MVV jedenfalls, wo man laufen und rumstehen muss und wo es eng und muffig und voller Leute ist).

Treppe rauf geht im Normalschritt schon ohne Hände, Treppe runter noch nicht, auch nicht mit Händen am Geländer. Da bin ich noch immer mit beiden Füssen auf derselben Stufe unterwegs (Schritt runter, nachziehen. Schritt runter, nachziehen. Usw.). Wahrscheinlich tät’s schon gehen, aber mein Kopf sagt: ‘Achtung! Aua.’ Naja, wird schon noch.

Vor meinem Fenster hier baggert grad ein Mini-Bagger unsere Terrasse weg. Das ist etwas, auf das wir seit 2 Jahren warten, denn nachdem das Haus oben herum saniert worden war, fehlte jetzt noch der untere Teil. Die beiden Herren mit dem Bagger wollten vorhin mal kurz in den Keller und zeigten sich dann erfreut, dass sie die Wasserleitung nicht angebaggert hatten. Ja, da freue ich mich auch. Die Wasserleitung ist scheinbar auf keinem Plan eingezeichnet (es ist schon ein bisserl älter, das Häuschen), aber sie wissen immerhin, wo die Telefonleitung ist. Strom kriegen wir eh über’s Dach.

Da die Terrasse nun einem Loch gewichen ist (bzw. weicht), kann ich leider nicht wie gestern, sonnige Stunden da draussen verbringen, wie es einer Genesenden anstünde. Dafür habe ich ein paar Links gesammelt, die mich die letzten Tage begeistert haben.

Von engel am 01.04.2014 16:09 • diary(0) Kommentare

Kleine Wunder

Montag, März 31, 2014

Manchmal gibt es welche. Ich habe gerade so eines :-)

Von engel am 31.03.2014 19:38 • diary(2) Kommentare

Skisafari Schochen

Montag, März 31, 2014

Alle Jahre wieder wünscht sich meine Mom eine Skitour zum Geburtstag und alle Jahre wieder versuchen wir, daraus eine tolle Tour zu machen. Dieses Jahr scheiterte das Vorhaben eine ganze Weile lang an Wetter, Schnee, Umständen, Urlaub und Sonstigem. Aber für Samstag sah es endlich mal gut aus: frischer Schnee, der aller Wahrscheinlichkeit nach nordseitig auch am Samstag noch taugen sein würde. Denn Skitouren bei Drecksbedingungen will man ja nicht unbedingt verschenken ;-)

Ganz zufällig hatte meine Mom 2 Karten für die Allgäuer Bergbahnen gewonnen und meinte, ob wir die nicht irgendwie verwenden könnten. Skitouren mit Seilbahnunterstützung sind jetzt nicht das, was wir sonst so machen, daher mußte ich erst mal recherchieren. Und ja, natürlich gibt es sowas.

So kam es, dass wir am Samstag in der Früh in einer langen Schlange an der Nebelhornbahn anstanden. Und zumindest der beste Allgäuer von Allen und ich fragten uns ernsthaft und nicht nur ein bisserl genervt, ob das jetzt wirklich eine gute Idee gewesen war. Und ob da jetzt nicht Tausende von Freeridern vor uns waren und den letzten schönen Pulverschnee zerpflügen würden.

Mit der 4. oder 5. Gondel kamen dann auch wir nach oben und standen in allerbestem Wetter in großartiger Umgebung vor dem Edmund-Probst-Haus. Auf dem Weg zum Zeigersattel sah man grad mal 2 Leute, alle anderen stürzten sich ins Skigebiet. Wir fuhren auf dem gewalzten Winterwanderweg so weit ab wie möglich und fellten dann auf. Vermutlich hätte man sich an den anderen Skitourern ein Beispiel nehmen sollen (nach uns kam gleich noch ein große Gruppe) und mit geschulterten Skiern zu Fuß bis zum Sattel zwischen Zeiger und Seekopf laufen können, denn der gewalzte Winterwanderweg geht bis genau dort hin.

So gut wie alle der anderen Skitourer kraxelten dann mit Skiern am Rucksack zu Fuß auf den Großen Seekopf. Unsere Tourenbeschreibung sah aber vor, aus dem Sattel heraus abzufahren. Und da der Schnee dort sehr gut aussah und noch dazu noch kaum Spuren vorhanden waren, sahen wir keinen Grund, der Beschreibung nicht zu folgen. Zumal die Kraxelei auf den Seekopf nicht besonders angenehm aussah.

Wegen der Wechte im Sattel mussten wir ganz rechts oben in einen recht steilen Hang einfahren. Ralle vorweg, Mama hinterher, am Ende ich. Alles klappte gut. Wir querten weit entlang des Seekopf-Ausläufers, bis sich die Abfahrt in eine Senke anbot. Der Schnee war Klasse, die Spuren wurden entsprechend schön. Und weil es so schön war, fuhren wir auch gleich noch in die nächste Senke ab.

Dies entsprach aber nicht der Tourenbeschreibung (auch nicht die erste Abfahrt, man hätte nur queren sollen), daher mussten wir, um auf die Route zurück zu kommen, die schönen Abfahrtsmeter nun wieder aufsteigen. Der Hang war steil und der Schnee war tief, daher brauchten wir viele Spitzkehren (auf dem GPS Track nachgezählt: 18), alle vorbildlich gespurt vom besten Allgäuer von Allen, und etwa 150 Höhenmeter um auf die eigentliche Route zurück zu kommen.

Als nächstes ging es um den Seekopf-Ausläufer herum und über ein weites Plateau, bis wir ins Ostrachtal hinab und zum Schochen hinüber blicken konnten. Wir standen auf einer SSO-Seite und konnten nun entweder rechts eines Mugels bis zur Hütte der Plattenalpe abfahren, um von dort entlang des Seekopfs zum Schochen zu gehen oder links des Mugels in Firn ins Tal abfahren und dann auf dem Normalweg zum Schochen aufsteigen.

Im Firn war eine schöne Spur, daher nahmen wir die linke Seite. Mit Firn haben wir aber kein Glück, das war schon wieder übler Sulz weil wir wegen unseres Pulverschneeabstechers zu spät dran waren. Wir hielten daher hinter dem Mugel auf die Plattenalphütte zu und fellten dann wieder für den Aufstieg auf.

Die Spur, die wir entlang der Seekopfflanke gesehen hatten, war eine Abfahrtsspur. Da unsere Tourbeschreibung (weniger in Worten als wegen der eingezeichneten Route) aber genau dort entlang wies, spurte der beste Allgäuer entlang der Abfahrtsspur, was uns direkt unterhalb des Gipfelhangs auf die Normalroute brachte. Wir mussten auch nur einmal mit den Skiern durch Dreck und Gras stapfen.

Am Gipfelhang waren dann nochmal 14 einigermaßen steile Spitzkehren zu bewältigen, dann standen wir am Schochen mit großartigem Ausblick auf Schneck und Höfats direkt gegenüber und den restlichen Allgäuer Hauptkamm in einiger Entfernung. Als Zuckerl umkreisten uns sogar zwei Jungadler (letzteres weiß ich erst seitdem ich Wikipedia befragt hatte, denn die beiden Vögel hatten helle Flügelunterseiten).

Nach gebührender Gipfelrast ging es dann an die Abfahrt, wo wir bis fast ganz unten noch immer richtig schönen Pulverschnee (nur minimal zerfahren) vorfanden. Im Tal war dann natürlich nichts mehr mit Pulverschnee. Erst mussten wir uns durch immer schwerer werdenden nassen Tiefschnee wühlen und am Ende auf der mit Pfützen garnierten Forststrasse zum Giebelhaus schieben oder skaten. Hinten im Tal mussten wir nur ein paar Mal abschnallen, das letzte Stück zum Giebelhaus war dann Laufen angesagt.

Zurück nach Oberstdorf kommt man vom Giebelhaus mit Bus und Bus und Bus, die Anschlüsse sind mit jeweils 10 und 5 Minuten ganz gut und man braucht insgesamt etwa 1 1/2 Stunden. Da nette Menschen uns aber einen einzelnen Platz in einem Taxi anboten, schickten wir den besten Allgäuer von Allen mit dem Taxi nach Oberstdorf das Auto holen und warteten den Kangoo ab.

Alles in Allem war das eine sehr seltsame Skitour, weil wir so weit ‘gereist’ sind (deswegen Skisafari in der Überschrift). Insgesamt ist das aber eine großartige Unternehmung, nicht nur weil wir so viel schönen Pulverschnee gefunden haben, sondern auch weil die Landschaft da hinten so wunderschön ist. Und ganz entgegen allen Erwartungen (die Lästigkeit der Seilbahn ist bald vergessen) waren wir weitgehend allein unterwegs, nachdem wir das Skigebiet und die Freerider am Seekopf hinter uns gelassen hatten.

Von engel am 31.03.2014 19:04 • diaryoutdoorski(2) Kommentare

Langtauferer Tal - Skigebiet Maseben

Freitag, März 28, 2014

Am letzten Tag wollten wir nur einen halben Tag lang unterwegs sein und entschlossen uns, dem kleinen Skigebiet nochmal einen Besuch abzustatten.

Wettermäßig passte das prima: vormittags war noch weitgehend Sonne, aber es zog langsam eine Dunst- und Wolkenschicht aus Norden heran, die am frühen Nachmittag auch den letzten Sonnenschein geschluckt hatte.

Wir sausten am Vormittag einige Male über die auch am Samstag wunderbar leeren Pisten, genossen dann eine nette Pause mit Radler und Speckknödelsuppe (endlich Knödel!) und machten danach noch ein paar Abfahrten, bis und Knie (mir) und Oberschenkel (uns beiden) weh taten.

Auf dem Heimweg fing es etwa am Fernpass an zu regnen. Perfekt!

Von engel am 28.03.2014 06:59 • diaryurlauboutdoorski(0) Kommentare

Langtauferer Tal - Mittereck

Freitag, März 28, 2014

Nachdem nun endgültig klar war, dass Südseitentouren nur einem Start um Mitternacht (oder zumindest deutlich früher als wir aus dem Hotel weg konnten) sinnvoll waren, musste wieder eine Nordseitentour her. Möglichst wieder eine, die nicht ganz so lang war, was die restlichen Touren im Talschluss des Langtauferer Tals ausschloss.

Es gibt aber auch ganz ansprechende Touren am Anfang des Langtauferer Tals, daher fuhren wir knapp 10 Minuten mit dem Auto und stellten den Kangoo unterhalb von Capron ab. Man steigt zunächst einen ziemlich steilen und zu dieser frühen Stunde natürlich komplett vereisten Hang hinauf (weitgehend auf dem Sommerweg) und gelangt dann in ein langes Seitental, dem man folgt. Und folgt. Und folgt.

Das Tal ist hübsch, die Umgebung großartig, aber der Weg ist extrem lang, was uns bei der Planung irgendwie entgangen war. Daher waren wir zunächst auch der Ansicht, dass es nach der Ochsenalm dann ja wohl endlich zur Sache (also hinauf) gehen würde. Das war aber ein Trugschluss, denn da hatten wir grad mal knapp die Hälfte der Strecke hinter uns.

Immerhin waren wir völlig einsam und allein unterwegs. Schließlich tauchte dann doch noch das Mittereck auf und wir wussten wieder ganz genau, warum wir diesen Berg ausgesucht hatten: Der große weite Nordhang hatte nur wenige Spuren aufzuweisen und der Schnee sah sehr nach Fahrspaß aus :-)

Vor den letzten 500 Höhenmetern machten wir nochmal eine Pause und stiegen dann auf der mit ungewöhnlich vielen Kehren versehenen Spur direkt über den Nordhang auf. Üblicherweise geht man über den Nordrücken hinauf, aber der wäre ziemlich dem Wind ausgesetzt gewesen und so hatten wir schon mal Gelegenheit die Schneebeschaffenheit genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir waren uns sehr schnell einig, wo wir abfahren würden.

Das Mittereck ist nicht nur wegen des schönen Nordhangs sondern auch wegen der Aussicht ein sehr lohnendes Ziel. Man steht fast direkt über dem Reschensee und hat einen großartigen völlig unverstellen Blick auf die Südtiroler Berge, ganz prominent natürlich Zufallspitze/Cevedale und Ortler.

Erstaunlicherweise hatte es am Gipfel keinen Wind, daher fiel die Pause lang und gemütlich aus. Als wir uns dann an die Abfahrt machten, lag der Nordhang schon wieder im Schatten, was dem Schnee - nachdem wir den oberen Teil, der natürlich abgeblasen und steinig war, hinter uns gebracht hatten - aber keinen Abbruch tat. Der war locker, und pulvrig und wunderbar zu fahren. Bis zum letzten Absatz vor der Ochsenalm fanden wir immer guten Schnee. Erst kurz vor der Alm mussten wir uns wieder mit Sulz herumschlagen.

Der Rest war dann nur mehr lockeres Schwingen auf der Hörnerschlittenbahn. Nicht unbedingt schön vielleicht, aber einfach ;-)

Von engel am 28.03.2014 06:47 • diaryurlauboutdoorberg(0) Kommentare
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