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Long way home

Donnerstag, April 21, 2016

Ist schon eine Weile her, dass ich mir richtig viel Zeit zum Heimradeln genommen habe.


Englischer Garten Nordende, FKK Sonnenbaderparadies


Einer von den vielen Isarauentrails


Fröttmaninger Berg


Münchenblick. Berge im Hintergrund dazudenken


Arena vom Wiesentrail den Fröttmaninger Berg runter


Isar mit kopflosem Schwan


Feringasee


Miniteich irgendwo im Feldwegenetz im Süden, gespeist vom Isar-Kanal


Ordentliche Felder

Von engel am 21.04.2016 20:48 • diary(0) Kommentare

Wochenende

Freitag, April 15, 2016

Jetzt ist es also offiziell: Ich hab ein Amt bei der SAN.
Wie es sich für eine Ingenieuse und IT-Fuzzine gehört, natürlich das Internet-Referat ;-)

Die Mitgliederversammlung war diesmal in München im Alpinen Museum. Autofahren in und nach München zu Zeiten, wo andere auch unterwegs sind, sollte man meiden wie der Teufel das Weihwasser (deswegen radel ich hier ja alles, was radelbar ist) und so nahm ich den Zug. Alles gut vorbereitet, Bayernticket besorgt, verschiedene Varianten für die Hin- und Rückfahrt ausgedruckt, usw.

Samstagvormittag am Kemptner Bahnhof war ich dann ziemlich irritiert. Parkplatz? Fehlanzeige. Aber München übt ja im Fach ‘kreatives Parken’ und so fand ich dann doch ein Plätzchen für mein kleines Auto.

Dann sauste ich in den Bahnhof - inzwischen war es zeitlich schon ein wenig eng - und musste in der Halle nach dem ersten Blick auf die Anzeigetafel erst mal herzhaft lachen (brachte mir ein paar verwunderte Blicke ein). Ich hatte mich auf meinem schön ausgedruckten persönlichen Fahrplan der Bahn verguckt und war eine Stunde zu früh dran!

So kam ich zu einem teuren, aber recht guten Kaffee und einem früheren Zug als geplant. Nunja.

Die Mitgliederversammlung war, wie so MVs halt sind. Wenig verwunderlich wurde ich einstimmig gewählt, so wie die anderen Referenten auch. Gegenkandidaten gab es für niemanden.

Im Anschluss bekamen wir eine anstrengende und sehr interessante Führung durch die Ausstellung im Alpinen Museum: Über den Himalaya. Die Expedition der Brüder Schlagintweit nach Indien und Zentralasien 1854 bis 1858
Ich bin noch immer völlig beeindruckt von dem, was ich da gesehen habe. Vor allem von den Bildern!

Nach dem Abendessen - SAN-typisch gab es Burger im Mariannenhof: gutes Essen, mäßige Bedienung - kam das zweite Highlight des Abends: Der Vortrag von Andi Dick über seine Expedition zum Denali. Sehr sehr sehenswert, amüsant und beeindruckend. Leider musste ich vor dem Gipfelsturm (so er denn noch kam, heisst das) weg, aber auch diese Bilder hab ich noch immer im Kopf. Den einen oder anderen fernen Berg würde ich ja schon noch besteigen wollen, aber der Denali ist ganz deutlich nicht auf der Liste.

Am Sonntag ging es nochmal zum Froschteich an der Dreiangelhütte. Diesmal zu Fuß und es hatte auch Frösche. Leider nicht so viele wie erwartet. Ob das nun daran liegt, dass die Frosch-Population im Starzlachtal so geschrumpft ist oder ob wir zu früh oder zu spät dran waren, ist schwer zu sagen, ich fürchte aber Ersteres, weil der Teich vollständig aufgetaut war und nicht nur wenige Frösche sondern auch wenig Laich zu sehen war.


Krokusse ...


... und Frösche

Von engel am 15.04.2016 05:39 • diary(0) Kommentare

Raderlebnisse

Mittwoch, April 06, 2016

Heute relativ früh die Arbeit verlassen, um ins Kino zu gehen. Der Weg zum Kino führte durch den vorderen Teil vom Englischen Garten, wo die Enten, Gänse, Raben und alle möglichen anderen Vögel am Kleinhesseloher See und seime Zufluß unterwegs waren. Ein Gänsepaar hatte bereits zwei Küken (heißen die bei Gänsen auch so?) und sowohl die Küken als auch die Altvögel zupften direkt am Weg eifrig frisches Gras.

Von Menschen, radelnd oder zu Fuß unterwegs, liessen sich die Vögel nicht stören. Der Rabe aber, der in vorsichtigem Abstand zu den Altvögeln um die Gruppe herum hüpfte, wurde in regelmäßigem Abstand zischend angefaucht und vertrieben. Ich habe sehr gern eine Weile lang zugeschaut.

Ein großes Lob für den Trek-Store an den Highlight Towers muss ich mal loswerden. Ich geh da immer hin, wenn irgendwas ist, weil der Store so günstig liegt, aber so richtig was gekauft habe ich bislang noch nicht. Das Teuerste war die neue Kette samt Montur, dicht gefolgt vom Austausch eines kaputten Schlauchs. Allzu reich wurde der Store davon aber nicht.

Aber die Jungs da sind immer extrem nett und hilfsbereit und haben mir schon mit allerlei Kleinigkeiten ausgeholfen, oft für lau, was wirklich sehr großzügig ist. Heute beispielsweise mit 2 Beilagscheiben und einer selbstsichernden Mutter für den Zubehör-Ständer an meiner Lola. Die ist namlich heute an der Bank beinahe umgefallen und ich konnte grad noch die Schraube retten, die sich gelöst hatte. Schnell mal irgendwo solchen Kleinkram zu bekommen, ist echt super!

Von engel am 06.04.2016 20:16 • diary(2) Kommentare

Zusammenfassung II

Mittwoch, April 06, 2016

Obwohl wir in letzter Zeit so schrecklich viel gearbeitet haben (und ich zudem in München sehr beschäftigt war, so dass die Berichte dazu gelitten haben), hat die Zeit dennoch für ein paar Touren gereicht :-)

Noch vor Ostern erwischten wir traumhafte Verhältnisse mit wirklich unerwartet gutem Pulverschnee im Gramaiser Schafkar. Kurz drauf waren wir leider für die Frösche am Weiher an der Dreiangelhütte zu früh dran und übten beinahe umsonst, wie Radeln im Schnee geht (nicht gut, wenn der Schnee weich wird ;-)). ‘Beinahe umsonst’, weil ich den Ausflug auch ohne Frösche und trotz der Anstrengung echt lustig fand.

Am Ostermontag waren wir nochmal im Gramaiser Schafkar und erwarteten frischen Pulverschnee nach den letzten Niederschlägen. Der Pulverschnee war auch da und wir freuten uns auf die Abfahrt wie Schneekönige, aber dann zog Schleierbewölkung auf, tauchte den Kessel oben in beinahe Sauna-ähnliche Verhältnisse und der Schnee fiel innerhalb einer guten halben Stunde völlig zusammen. Der Schnee wurde in Windeseile total schwer und fing an von allein aus den steileren Flanken abzurutschen. Die Abfahrt war dann nicht nur schwierig (tiefer Pappschnee, Knieweh, bäh!) sondern wurde zudem immer gefährlicher. Wir waren sehr froh, als wir unten waren.

Letztes Wochenende mit angekündigter Warnstufe 4 nutzen wir für die erste Bergtour. Fast schon traditionell war das der Einstein, der oben zwar noch gut Schnee hat, aber auch einige freie und trockene Wiesen, in denen man wunderbar in der Sonne liegen und Frühling genießen (und leider auch Sonnenbrand kriegen) kann.


Schafkar I


Schafkar II


Königsträßle I


Königsträßle II


Nochmal Schafkar I


Nochmal Schafkar II


Einstein I


Einstein II

Von engel am 06.04.2016 05:46 • diary(0) Kommentare

Zusammenfassung I

Donnerstag, März 31, 2016

So ganz und gar gar nichts, wie es hier den Anschein hat, haben wir in letzter Zeit nicht gemacht, aber draußen eben doch vergleichweise wenig. Das hängt vor allem damit zusammen, dass wir unser Häuschen ein bisserl auf Vordermann bringen wollten und gebracht haben.

Im Detail heißt das:

  • Wir haben das große Zimmer oben aus geräumt und ins kleine Zimmer oben eingeräumt. Der damit verbundene Aussortier- und Aufräum-Vorgang wird uns noch eine Weile beschäftigen, aber so gut wie alles ist nun umgeräumt.
  • Dem großen Zimmer haben wir statt des splittrigen Bretterbodens (‘Sünde’ des Vormieters) nun Laminat verpasst.
  • Das große Zimmer wurde ‘lackiert’, also Wandfarbe mit einem Sprühsystem aufgebracht. Der beste Allgäuer von Allen beschreibt das als ‘Whiteout’ und das kommt recht gut an den eigentlichen Vorgang hin, auch wenn es nicht ganz der Mr. Bean Spreng-Methode entspricht ;-)

Solche Aktionen bleiben natürlich nicht ohne Folgen und ich kann (stolz) auf mehrfachen Muskelkater und Kratzer, blaue Flecken und Schrammen verweisen. So ein bisserl unter-der-Woche-Sport ist was wirklich anderes als Handwerkern!
(An dem Baumarktketten-Spruch ‘Respekt, wer’s selber macht!’ ist was dran.)

Die groben Arbeiten sind inzwischen geschafft und ich hoffe doch sehr, dass der Rest weniger anstrengend wird ;-)

Von engel am 31.03.2016 05:38 • diary

Tumble & Roll

Dienstag, März 08, 2016

Manchmal glaube ich ja selbst nicht, was so alles passiert ;-)

Heute also Kino, Der geilste Tag im Sendlinger Tor (sehr sehenswert und sehr lustig übrigens). Das ist ein ehemaliges Theater und das ‘Parkett’ ist leicht erhöht. Ihr ahnt, was kommt.

Nach dem Kino, vorm Heimradeln, wollte ich noch auf Klo und steuerte auf das Schild ‘Toiletten’ zu. Auf den Boden hab ich nicht mehr geschaut, deswegen traf mich Stufe der Erhöhung völlig unerwartet und leider auf dem rechten Knie. Das ist ja das Problemknie und ziemlich instabil bei sowas, deswegen knickte es ein.

Da zahlte sich unerwartet das langjährige Kampfsport-Training (Judo, Tae-Kwon-Do) aus. Ich weiss nicht, wie ich das hingekriegt habe und ich würde das als geplante Aktion auch garantiert nicht schaffen, aber ich habe eine perfekte Rolle über den Rucksack hingelegt und bin dann mit dem Hintern in die Wand gekracht.

Letzterer ist gut gepolstert und hat das Ganze unbeschadet überstanden :-)
Der Wand ist auch nichts passiert ;-)

Kudos an die Kino-Besucher. Als ich mich wieder sortiert hatte, standen viele Menschen um mich herum und fragten besorgt, ob ich mich verletzt hätte. Ich konnte das ehrlich verneinen :-)

Nicht mal das schwache Knie, auf dem ich nach dem Einknicken kurz gelandet bin, hat wirklich was abgekriegt. Und das obwohl es noch immer unangenehm empfindlich ist.

Von engel am 08.03.2016 22:40 • diary

*seufz*

Montag, März 07, 2016

Heute früh aufgestanden, blöd aufgetreten, jetzt Knie-Schmerzen. Hält einfach nix aus, das Ding.
Momentan hab ich noch weniger Streckung als sonst und übles Humpeln deswegen und natürlich tun alle möglichen Bewegungen (und auch keine Bewegung) weh. Es ist nicht so schlimm wie beim Gau vor 2 Jahren, aber doch ziemlich. Ich bin immerhin beim Arbeiten und radle (sehr langsam), was dem Knie gut tut.

Schaumermal wie’s weiter geht. Momentan bin ich in der ‘Abwarten’-Phase mit intensiver Voltaren-Unterstützung. Wenn das ein paar Tage lang nicht besser wird, muss wohl der Doc ran. Da fürchte ich mich ein bisserl davor, denn wenn der dann sagt: “Tja, Frau Obadoba, dann wäre es jetzt wohl so weit.” was mach ich dann?

Von engel am 07.03.2016 21:02 • diary

Geschichten

Mittwoch, März 02, 2016

Ich bin ja ein großer Fan von Geschichten und konsumiere so gut wie alles was mir in die Finger kommt: Bücher, Hörbücher, Kino. Was das Genre angeht, bin ich nicht wählerisch. Ich nehme so gut wie alles, nur bei Krieg hab ich gewisse Vorbehalte.

Zur Zeit finden mich erstaunlich viele Real-Geschichten. Im Kino erst Concussion, wo es darum geht, dass die NFL jahrzehntelang wissentlich ihre hochgeschätzten Footballstars langsam und jämmerlich vor die Hunde gehen ließ, indem sie die Gefahren des Sports - nämlich irreparable Hirnschäden - systematisch verschwieg und verharmloste. Der Film ist sehr gut und spannend gemacht und Will Smith spielt den niguerianischen Arzt, der das Problem am Ende aufdeckte, sehr überzeugend. Aber Will Smith ist halt ur-amerikanisch und ich hätte da lieber jemanden wie beispielsweise Djimon Hounsou gesehen. Kritik auf hohem Niveau, der Film ist absolut sehenswert.

Auch echt und nicht weniger spannend und überzeugend, was ja auch die Latte der Oskars, die der Film abgeräumt hat, unterstreicht, war Spotlight. Eigentlich habe ich mit Boston ja nichts am Hut, aber weil ich gern Dennis Lehane Romane lese und immer eifrig Big Picture vom Boston Globe gucke, habe ich das (natürlich völlig falsche) Gefühl, irgendwie mit Boston verbunden zu sein und so ist die Story noch besser als sie eh schon ist. Brandaktuell, weil das Thema pädophile Priester ja noch lang nicht durch ist, ist der Film sowieso. 6 von 5 Sternen.

Weniger ernst und wichtig, dafür aber ausnehmend lustig ist mein aktuelles Hörbuch: A Walk in the Woods von Bill Bryson. Ich mochte schon den Film sehr, der ist aber wie zu erwarten war nur ein schwacher Abklatsch des Buches. Das Buch enthält nicht nur haufenweise amüsante Details darüber, wie moderat trainierte Gelegenheitswanderer sich auf einem ernstzunehmenden langen Trek schlagen (das finden vielleicht auch nur Leute interessant, die selbst gern mit Rucksack zu Fuß unterwegs sind), sondern informiert nebenbei auch detailiert über den Appalachian Trail und alles Mögliche in der Nähe. Man möchte grad den Rucksack packen und gleich loslaufen ;-)
Ich muss mehr von Bryson lesen oder hören.

Von engel am 02.03.2016 19:47 • diary

*gähn*

Mittwoch, Februar 17, 2016

Ich sollte es ja eigentlich inzwischen wissen: die Sache mit den (möglicherweise?) anspruchsvollen Filmen ist nichts für mich. Diesmal habe ich mir Anomalisa angeschaut. Erstens weil der einzige Trailer, den ich gesehen habe, irgendwie interessant aussah und ausserdem - das hat nichts mit dem Film zu tun - weil er in der Kinobar vom Monopol lief und die finde ich ausgesprochen Klasse.

Hinter mir fing ein Mann leise zu schnarchen an. Sooo langweilig fand ich den Film dann auch nicht, aber so die rechte Freude am Film wollte auch nicht aufkommen. Weil - er ist halt schnarchlangweilig.

Montag hab ich Deadpool geschaut. Der liegt deutlich mehr auf meiner Linie ;-)

Und auf dem Rückweg (Montag) dann wieder Pegida. Zwischen Marienplatz und Siegstor oder so war alles gesperrt. Ich durfte dann aber doch noch durch die Absperrung, musste aber das Rad über den Zaun heben. Dabei habe ich mir leider mal wieder den Daumen verbogen und nun beschwert sich die Sehne wieder recht jämmerlich. Der Doc meint ‘ruhigstellen’, aber das sagt sich so einfach ...

Von engel am 17.02.2016 21:58 • diary

Saugerle

Montag, Februar 15, 2016

Wahrscheinlich wundert sich niemand, dass ich schon seit Jahren mit einem Saugroboter liebäugle. Anfangs waren mir die Dinger für ein Experiment aus Spaß an der Freude zu teuer, dann hab ich das Thema für eine Weile so halb vergessen.

Letztens aber wurden so ein Roboter in irgendeinem Artikel erwähnt und siehe da: die Dinger sind inzwischen richtig günstig. Oder vielmehr können günstig sein, reichlich teure Geräte gibt es natürlich auch.

Ich hab mir jetzt ein ziemlich billiges Saugerle zugelegt, das noch dazu in den Tests ziemlich schlecht abgeschnitten hat. Aber was soll ich sagen: hier in der Münchner Wohnung, die allüberall mit Laminat ausgelegt ist und durch die ich mindestens 6 Mal in der Woche ein Fahrrad in verschiedensten Verschmutzungszuständen schiebe, funktioniert der Kleine perfekt :-)

Von engel am 15.02.2016 22:30 • diary
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