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Neuer Versuch

Dienstag, März 24, 2015

Diesmal rief ich aber vorher beim Theatiner Filmtheater an. Die Dame am Telefon versicherte glaubhaft, heute habe es Strom und somit fände auch die Vorstellung statt. So war es auch. Für einen Film um 16:15h war es erstaunlich voll.

Samba gefiel mir recht gut. Auch wenn das Thema nett und halbwegs freundlich umgesetzt wurde, bekommt man doch gelegentlich Bauchschmerzen, wenn man zusieht, wie Samba versucht, sein Leben zu organisieren. Natürlich ist es auch lustig und es hat laute nette Leute da, aber ... Naja, aber halt.

Was das Französisch-Verstehen angeht: Ähem. Vielleicht ist ein Film, wo andauernd seltsame Akzente vorkommen, doch nicht so geeignet. Ich werd weiter üben müssen ;-)

Beim Radeln sah es im Englischen Garten sehr schön frühlingshaft aus:

Von engel am 24.03.2015 20:52 • diary(0) Kommentare

Stromlos

Montag, März 23, 2015

Heute extra sehr früh von der Arbeit gegangen, um nochmal Französisch zu üben. Ich hab da so vage Pläne, bei denen es nicht schaden würde, doch wieder ein bisserl besser mit der Sprache zurecht zu kommen.

Als ich das Rad vor dem Theatiner Filmtheater abstellte, kam mir irgendwas ein wenig seltsam vor, aber ich bin meistens nicht sehr aufmerksam, deswegen spazierte ich trotzdem in die Passage rein und stand verwundert vor der geschlossenen Tür des Filmtheaters. Zu? Komisch.

“Wir haben keinen Strom.”, informierte kurz drauf ein leicht gestresst wirkender junger Mann mich und 4 andere Leute. “Der Film fällt aus.”

Ähem. Ja, rundrum war alles unbeleuchtet, das Cafe und das Geschäft gegenüber waren zu und überhaupt wirkte die ganze Passage unbelebt. Das fiel mir wirklich erst auf, als mich beim Rausgehen aus der Passage umsah. Ich überlege noch, was das über mich aussagt.

Französisch-Üben fiel also aus. Und es war auch arg früh für Filme, grad mal 4 Uhr, aber wo ich nun schon mal in Sachen Kino unterwegs war, wollte ich auch irgendwas anschauen. Das Handy spuckte ‘Cinderella’ in den Museum Lichtspielen aus. Prinzessin statt Afrikaner in Paris, das ist doch mal ein Gegensatz!

Cinderella war übrigens wirklich nett. Nicht ganz so quietschsüß wie man vermuten würde, dafür aber mit einer sehr schön(en) bösen Stiefmutter und einem schön intriganten Großherzog. Und mit der besten Guten Fee, die man sich vorstellen kann, denn welche Gute Fee kann schon besser sein als eine, die von Helena Bonham Carter gespielt wird :-)

In der Münchner Wohnung wurde der Futon, auf dem ich schlafe und der inzwischen doch schon ziemlich hart und knubbelig geworden ist, mit einer ‘Wolke’ aufgewertet. Damit meine ich eine Auflage aus Schaumstoff und diesem sich anschmiegenden Material, das angeblich auch auf der ISS verwendet wird. Für eine neue Matratze bräuchte ich auch ein neues Bett, denn mein Bett ist eigentlich ein Futon-Klappsofa und würde jede Matratze in Nullkommanix ruinieren.
Jetzt also mit Auflage. Ich werde garantiert wie auf Wolken schlafen.

Von engel am 23.03.2015 21:35 • diary(0) Kommentare

Hoch hinaus

Donnerstag, März 19, 2015

Durch die beiden (verteilten) Schulungstage in dieser letzten Woche, habe ich jetzt mal ganz neue Sphären im Tower kennen gelernt.

‘Sphäre’ ist gar keine so schlechte Beschreibung für den 20. Stock, in dem der zweite Teil der Schulung stattfand (der erste Teil war im 14. Stock, das ist auch schon deutlich höher als mein ‘heimatlicher’ dritter Stock). Da oben ist die Aussicht über München echt nicht schlecht, selbst wenn die Alpen wegen diesig heute bestenfalls zu erahnen waren.

Kino-mäßig habe ich einen Teil meiner Wunschliste ‘abgearbeitet’ und weil ich ja gern Filme, deren Sprache ich auch nur rudimentär verstehe, gern im Original anschaue, gab es La famille Bélier auf Französisch. Mit Untertiteln allerdings :-)

Ich bin a weng rostig geworden, muss ich zugeben. Anfangs verstand ich genau gar nichts und wäre ohne die Untertitel einfach nur verloren gewesen. Aber so ab der Mitte des Films kam das (grobe!) Verständnis so langsam wieder. Wahrscheinlich hätte ich auch am Ende des Films ohne Untertitel nicht viel verstanden, aber irgendwie kam mit dem Mitlesen auch das Verstehen wieder. Ich sollte wieder mehr französische Filme gucken, sonst geht mir die Sprache demnächst verloren (Hörbücher sind keine Alternative, ohne visuelle Unterstützung geht nur Englisch).


Tiefblick aus dem 20. Stock


Blick über München

Von engel am 19.03.2015 22:01 • diary(0) Kommentare

Frühlingsradeln

Dienstag, März 17, 2015

Oder zumindest etwas, was da ganz nah dran ist :-) Die Zeichen mehren sich:

  • Die ersten Bärlauchspitzchen in den geschützten Bereichen des Englischen Gartens entdeckt.
  • Weder morgens noch abends eine Lampe gebraucht, obwohl ich den fast langen Weg nach Hause geradelt bin. Ohne Handschuhe.
  • Seit 2 Tagen kann ich im T-Shirt heimradeln. Also, unter der (dünnen) Jacke. Der Pulli drunter ist schon zu warm.
  • Am Eisbach hat es Surfer. Naja, zugegeben, die hat es schon lang und eigentlich auch schon im Winter, aber es werden wieder mehr.

Zur Feier des Frühlings habe ich heute gleich mal mein Radl wieder gewaschen. Also waschen lassen natürlich, in so einer Auto-Waschbox. Jetzt sieht es wieder hübsch aus.

Sehr gefreut hat mich der Kommentar des Organisators der abteilungsübergreifenden Schulung heute: Du bist die Radlerin, stimmts?
Hmm, ja, stimmt. Ich bin natürlich nicht die einzige Radlerin der Firma, aber vielleicht die Auffälligste mit dem hübschen Stormtrooper-Schmetterlings-Helm :-)

Großes Missverständnis bei der Hotel-Abendbeschäftigung des aus PB angereisten (jungen) Kollegen: ‘Nein, ich habe keine Zeit, mir München anzuschauen. Ich muss an meiner Verteidigung arbeiten.’
Der Kollege muss nächste Woche noch eine Präsentation zu seiner Doktorarbeit halten und sich einem ‘Kreuzverhör’ stellen. Wieder was gelernt.

 

Von engel am 17.03.2015 21:10 • diary(0) Kommentare

Kurzurlaub

Donnerstag, März 12, 2015

Inzwischen haben wir so halbwegs das Gefühl, dass es wieder bergauf geht, nachdem es uns ja doch einigermaßen abrupt zerbröselt hatte. Am Dienstag kurzentschlossen zwei Tage Mini-Urlaub beantragt und bekommen. Donnerstag und Freitag haben wir frei :-) Yay!

So ganz verständlich ist mir die Park-Situation an den Towers ja nicht. An manchen Tagen finden sich auch um 7:30h noch freie Plätze, manchmal hat man schon um 7:00h Probleme. Am Mittwoch kam ich um 7:05 und konnte meinen kleinen Clio grad noch sehr kreativ an ein freies Eckchen quetschen. Immerhin: auch die Kollegen, die öfter mit dem dem Auto kommen, haben noch keine Regel gefunden, nach der man die Parksituation abschätzen kann. Ich werde zukünftig wohl noch etwas früher kommen müssen.

Auch am Mittwoch das dritte Interview mit einem potentiellen Entwickler im NDC. Auch dieser ein Kandidat, den ich mir sehr gut in meinem Team vorstellen kann, wenn er zusagt. Die Kollegen da drüben sortieren sehr schön vor :-) Der junge Mann hat große Erfahrung im Embedded Bereich, da ist es fast schade, dass sich die Kollegen aus dem Embedded Bereich hier sich nicht zum Interview bequemt haben. Aber egal, das ist jetzt gut für meine Projekte.

Am Dienstag im Kino ‘Still Alice’ gesehen und sehr beeindruckt gewesen. Ganz klare Anschau-Empfehlung meinerseits. Ich werde wohl auch noch das Buch dazu lesen ...

Von engel am 12.03.2015 19:41 • diary(0) Kommentare

Es geht voran

Montag, März 09, 2015

Nachdem ich mich im Büro eine gute Woche damit herum geschlagen hatte, irgendwie endlich die 64-bit Büro-Rechner-Installation ans Laufen zu bekommen, klappte es am Freitag endlich. Am Ende lag es daran, dass ich im Antrag die falsche Seriennummer meines Notebooks angegeben hatte (ich hatte versehentlich die des Vorgängers ins Formular kopiert). Trotz diverser Anrufe und Emails an den Service bedurfte es am Ende eines Kollegen, der da nochmal hinschaute und meinte, ich soll die Seriennummer nochmal überprüfen. Und siehe da, schon klappte alles.

Ich muss mich natürlich an die eigene Nase fassen, denn die Seriennummer habe ganz eindeutig ich versemmelt. Aber dass keiner bei den Services auf die Idee kommt, mich die Basis-Daten nochmal abzufragen ist schon auch arg schwach. Egal, das System humpelt jetzt mit den ganzen 4GB umher, die drin stecken und harrt der demnächst zu bestellenden Speicheraufrüstung :-)

Die Sache mit Kino ist inzwischen so, dass ich, weil ich noch öfters in Kino gegangen bin als sonst, nun noch mehr Filme sehen will, als ich vorher eh schon sehen wollte. Heute Afrika 3D. Das holte den Afrika-Urlaub (seit einer Weile sind da übrigens auch die letzten Bilder eingepflegt, für den Fall, dass das noch irgendwen interessiert) wieder sehr deutlich zurück ins Gedächtnis.

Der Film hat, wie zu erwarten gewesen war, grandiose Aufnahmen (mit einer ganz deutlichen Präferenz für Tierbeine). Was mich aber nahezu den ganzen Film über gestört hat, war der Sprecher, bzw. das was er gesprochen hat. Da waren so viele gewollte Überleitungen drin, dass ich ihm zwischendurch am liebsten den Mund verboten hätte. Beim ‘Dach Afrikas’ hätte ich ganz bestimmt nicht den Mount Kenia erwartet. Andererseits ist das der viel fotogenere Berg und dass die ganzen Zeitraffer-Aufnahmen in der Nähe der McKinder Hut gemacht wurden, war ein kleines Bonbon für mich :-)

Anderswo beschäftigt sich Frau Kaltmamsell (eher als Randbemerkung) mit den Nebeneffekten von Diäten und stellt fest, dass ihr dies wohl eine außerordentliche Hunger-Toleranz beschert hat. Nach dieser Theorie dürfte ich eine eher vernachlässigbare Hunger-Toleranz haben, denn meine Versuche an Diäten sind alle derart schnell gescheitert, dass ich eigentlich kaum davon schreiben dürfte, je eine versucht zu haben. Ich nehme an, die Sache mit dem Dünnsein war mir nie wichtig genug um wirklich durchzuhalten.

Meine Theorie dazu ist ja eher, dass die Hunger-Toleranz mit Training, ganz speziell mit Ausdauertraining zu hat. Je ausdauertrainierter mensch ist, desto größer ist die Hunger-Toleranz. Die Randbedingungen dafür sind allerdings, dass die aktuellen körperlichen Anforderungen ein bestimmtes Level nicht überschreiten dürfen und dass mensch einen gewissen körpereigenen Kalorienspeicher mitbringen muss. Dann schafft es der Körper, den Energiebedarf aus sich selbst heraus zu erzeugen.

Mein überzeugendstes Beispiel dafür ist die Kilimandscharo-Besteigung (passend zum Film heute), wo wir 1200 Höhenmeter Aufstieg und 2500 Höhenmeter Abstieg in 13 Stunden auf Basis von ein paar Keksen zum Frühstück und 2 Müsliriegeln nach 10 Stunden (unterstützt von viel zu wenig gezuckertem Tee und Saft) hingelegt haben.

Wir waren natürlich wegen unseres nicht-akklimatisiertem Führer und der Höhe extrem langsam unterwegs, aber das unterstreicht die Theorie eigentlich eher. Wären wir schneller gewesen, hätten wir vielleicht irgendwann Essen reinzwingen müssen (das ist da oben ja gar nicht so einfach).

Früher, also viel früher, wäre das einfach nicht möglich gewesen. Da kam ich nach wenigen Stunden in ein regelrechtes Hungerloch und musste etwas essen. Bei ungeübten Bergsteigern (und gewissen Teenis aus der näheren Umgebung :-)) beobachte ich das auch. Deswegen: Nein, ich glaube nicht, dass das ein Seiteneffekt von zu vielen Diäten ist.

Von engel am 09.03.2015 22:30 • diary(0) Kommentare

Rekonvaleszenztour

Donnerstag, März 05, 2015

Ein wenig verwegen kamen wir uns ja nach den letzten beiden Wochen schon vor, als wir ins Kleine Walsertal starteten, um eine Skitour zu versuchen. Denn so richtig fit fühlten wir uns beide nicht. Aber es hatte geschneit und die Wettervorhersage hatte für Samstag schönes Wetter versprochen, da kann man doch nicht vorsichtshalber daheim bleiben :-)

Als wir in den Talschluß hinter tappten, hielt sich das Wetter noch ganz und gar nicht an die Vorhersage. Über uns hingen dicke Wolken und es war trüb und neblig. Ganz erstaunlicherweise war es derart windstill, dass uns die -5 Grad richtig warm vorkamen. Normalerweise zieht es da unten recht heftig und dann fühlen sich -5 Grad eher an wie -15.

Wir waren recht langsam unterwegs. Die ersten Nachgeher überholten uns schon im Aufstieg neben dem Wasserfall, kurz drauf dann nochmal welche, dann war es wieder ruhig.

Man konnte zwar sehen, dass es über dem Nebel schon heller wurde, aber die erste Sonne - schräg rechts oben über dem Nebel - bekamen wir erst zu Gesicht, als wir schon am oberen Hüttchen vorbei waren und gen Talschluß des Hochtals gingen. Da waren wir aber noch tief im Schatten.

Erst als wir uns in der Gipfelmulde befanden, gab es endlich richtig Sonne. Wir nutzten das zu einer kleinen Teepause, aber neben der Sonne hatte es auch einen eisigen Wind, deswegen fiel das Päuschen recht kurz aus. Bis dahin hatte ich schon ganz schön kämpfen müssen, die letzten 200 Meter den steilen Hang zum Skigipfel hinauf schaffte ich nur im Schneckentempo. Aber lieber langsam als gar nicht, ich kam bis hinauf :-)

Wir entschlossen uns zur Überschreitung, um den weniger zerfahrenen Hang auf der anderen Seite zur Abfahrt zu nutzen. Das war dann noch ein wenig abenteuerlich, denn der Skigipfel ist felsig und ordentlich steil. Aber so eine kleine Klettereinlage mit Skiern in der Hand wertet eine Skitour sofort auf :-)

Oben war der Schnee durch die Sonne schon recht schwer, weiter unten war er aber noch locker und fluffig und es gab auch für uns noch unverspurte Fleckchen. Ich fand die Abfahrt nicht so anstrengend wie den letzten Teil des Aufstiegs, der beste Allgäuer von Allen musste aber arg schnaufen. Den kleinen Gegenanstieg schafften wir dann beide grad noch so mit dem letzten Quentchen Energie ;-)

Am Auto waren wir beide komplett kaputt und glücklich. Super Tour, super Wetter und wider alle Umstände waren wir draußen gewesen :-)


Anfangs ist es noch recht trüb


Erst weit oben im Hochtal sehen wir das erste Mal Sonne


Der anstrengende Gipfelhang (deutlich steiler als es aussieht)


Oben!


Der Weg zum Kreuz ist allerdings etwas mühsam


... und um die Gipfel jagen ... Nebelschwaden


Abfahrtsfreuden


Traumschnee

Von engel am 05.03.2015 21:28 • diary(2) Kommentare

Hausgast

Dienstag, März 03, 2015

Die Kletterfreundin schreibt diese und nächste Woche die Prüfungen für das erste Staatsexamen (In dem Zusammenhang: Was bin ich froh, nicht Jura studiert zu haben! (Nicht dass ich das jemals in Betracht gezogen hätte.) Ich glaube nicht, dass ich im gesamten Studium so viel gelernt habe, wie die Freundin im letzten halben Jahr!) und weil sie doch ein wenig abseits wohnt - nicht mal direkt im SBahn-Bereich - habe ich zugestimmt, sie für die Dauer des Examens bei mir wohnen zu lassen, um wenigstens Auto- und SBahn-bedingte Katastrophen ausschließen zu können.

Zudem fungiere ich vorsichtshalber als Zweitwecker, weil ich ja immer früh wach bin und die Freundin ganz deutlich zu den Eulen gehört. Würden wir beide nur nach unseren Vorlieben aufstehen, träfen wir uns vermutlich weder tags- noch nachtsüber ;-)

Gestern ist sie also eingezogen und das ist in einer so winzigen Wohnung wie meiner (1 1/2 Zimmer mit knapp 30qm und das Fahrrad muss um die Jahreszeit auch drin wohnen) doch einigermaßen gewöhnungsbedürftig. Aber das wird schon, ich kenne das ja von gelegentlichen Schwester-Besuchen schon (wobei man Familienangehörige ja nochmal ein Stücken lässiger behandeln kann als noch so gute Bekannte). Egal, das wird und es ist ja alles für einen guten Zweck. So fleißig wie die Freundin war, habe ich eh keine Zweifel, dass sie das Examen mindestens im oberen Viertel abschließen wird :-)

Abends gab es Kino, ich habe von der Woche Daheim/Krank noch ein wenig Nachholbedarf. Ich hätte den Film ja gern in Original angeschaut, aber wenn man so spät dran ist, muss man nehmen was man kriegen kann. In dem Fall die synchronisierte Version von ‘Wild’. Hat mir sehr gut gefallen. Natürlich bin ich nie ganz so unbedarft in der Gegend rumgestapft wie die Protagonistin, aber viele von den ihren Erkenntnissen sind mir auch mal aufgegangen, wenn auch selten so dramatisch. Durchaus sehenswert, finde ich.

Der lästige Infekt von vorletzter Woche macht sich noch immer mit völlig sinnlosen Hustenanfällen bemerkbar. Sinnlos deswegen, weil ich zwar heftig und lang husten muss, das aber nichts bringt, weder Schleimklumpen noch Erleichterung noch sonst was. Nur noch mehr Hustenreiz, völlig sinnlos. Meh.

Von engel am 03.03.2015 22:27 • diary(0) Kommentare

Neues Spielzeug

Montag, März 02, 2015

Nachdem ich mein altes GPS in München versehentlich unter ein paar Autos geworfen hatte, bekam ich das alte GPS des besten Allgäuer von Allen geschenkt. Das wackelt aber inzwischen auch schon an der eingebauten Sollbruchstelle der eTrex Vista und hat auch sonst schon ein paar Verschleißerscheinungen.

Und wie das halt so ist, fing ich ein wenig zu recherchieren an (so um die 3 Monate, man soll ja nix überstürzen ;-)), kann auf diese oder jene Idee, verwarf die eine oder die andere wieder und bestellte schließlich: ein neues München Navi :-)
Wieder ein Garmin, weil es für die eine so großartige Community gibt, dass man auch lustige Konfigurations-Files in der Firmware austauschen kann, um Dinge zu erreichen, die die Oberfläche allein nicht hergibt.

Jetzt bin ich also mit einem Oregon 600 in München unterwegs. Den ersten Test - bei strömendem Regen zu funktionieren - hat das Gerät schon mal bravourös gemeistert. Das Ding hat einen Touch-Screen und ließ sich trotz des Unwetters ziemlich problemlos mit Handschuhen bedienen. Ich muss gestehen, dass ich da eigentlich mit Ärger gerechnet hatte. Das Display ist wunderbar groß und bislang in allen Situationen ausgezeichnet ablesbar. Und auf dem Heimweg hat es mich fehlerfrei nach Hause geleitet (das eTrex Vista ließ sich von den unendlichen Möglichkeiten der Großstadt doch des Öfteren verwirren).

Mit den Einstellungen und Profilen muss ich noch etwas spielen. Vermutlich werde ich da die ausgeklügelten Profile meines eTrex 30 einfach für das Oregon anpassen. Der eine Nachteil, dass das Oregon recht groß und schwer ist, spielt auf dem Rad keine Rolle. Der andere Nachteil des Oregon (immer verglichen mit dem eTrex 30), die laut Spezifikation nicht besonders lange Laufzeit, ist in München auch ziemlich egal, da kann man ja immer nachladen.

BIslang erfreut mich das Gerät sehr. Schaumermal, wie sich das in einer angemessen Testphase entwickelt :-)

Von engel am 02.03.2015 20:28 • diary(0) Kommentare

Sandgestrahlt

Mittwoch, Februar 25, 2015

Als ich am Dienstag in der Früh aus dem Fenster sah, war es zwar nass, regnete aber nur ganz leicht. Das änderte sich zwischen Duschen, Anziehen und Rausgehen signifikant: es schüttete. Ich stieg vor der Haustür in die neuen (dichten :-)) Regenklamotten und radelte ins Büro. Ich hatte zwar vor, den sandigen Wegen des Englischen Gartens aus dem Weg zu radeln, fand aber dann doch keinen durchgehend geteerten Weg und sah bei der Ankunft im Büro aus, als hätte man mich von hinten sandgestrahlt ;-) Oder mit Matsch beworfen.
Egal. Trocknen lassen, abbürsten, fertig.

Netterweise wurde es im Lauf des Tages trocken draußen, so dass ich tatsächlich ins Kino und ‘Into the Woods’ anschauen konnte. Mir hat der Film gefallen, auch wenn Musicals sicherlich nicht jederfraus Sache sind. Die Märchen, die da lustig durcheinander gewürfelt werden und sich am Ende in eine ganz neue Story zusammen finden, haben richtig Spaß gemacht. Am meisten beeindruckt hat mich der Junge, der den Jack singt und spielt.

Ich kam relativ spät (für mich) heim und ging direkt ins Bett. Ein bisserl beutelt mich der Infekt vom Wochenende schon noch.

Mittwoch wollte ich mein Notebook endlich auf 64-bit hochziehen. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die 0815-Büro-Rechner-Installation auch in einer IT-Firma nicht zwingend 64-bit benötigt. Dass es aber nicht mal auf Nachfrage 64-bit-Installation gab, war schon ein wenig erbärmlich. Nunja. Seit ein paar Wochen kann man aber, deswegen wollte ich das jetzt endlich durchziehen.

Das wichtige Wort im oberen Absatz: wollte. Ich habe zwar meiner Meinung nach alle Schritte durchgeführt, die man zur Selber-Installation durchführen soll - also der IT den Auftrag geben, abwarten, dass er angenommen und bestätigt wird, das Notebook-BIOS konfigurieren und all das - aber als es dann so weit war, meldete der PXE-Boot-Vorgang lapidar: Abort.

Das ist quasi der Super-GAU, denn da kann man dann selber nichts mehr machen. Ob das Notebook ein Bootimage verteilt bekommt oder nicht, wird irgendwo in den verworrenen Tiefen der IT bestimmt. Da kommt man als Normal-Anwender aber nicht hin. Ich erklärte mein Problem also dem ersten IT-Menschen, First-Level-Support natürlich. Der Mensch dort verstand das Problem nicht, nahm es aber auf und gab es weiter.

Man nimmt ja immer naiv an, wenn man ein Ticket aufmacht, kümmert sich dann auch wer. Sofort. Ich saß also 20 Minuten boot-bereit vor meinem Notebook und rief dann nochmal an. Der nächste IT-Mensch verstand auch nicht, was ich wollte, diskutierte länger mit Kollegen und wollte mich dann mit der Dokumentation abspeisen, die ich direkt vor mir liegen hatte. Ja, das Problem wird weiter gegeben.

Das ist genau das was man braucht, wenn man sich mühsam 2 Stunden frei geschaufelt hat, um diese dämliche Migration durchzuführen. Ich gab genervt auf. Ich finde, wenn man ein gewisses Knowhow-Level erreicht hat, sollte man direkt in den 3rd-Level Support gelangen. Arrogant? Vermutlich, nach meinen bisherigen Erfahrungen würde das aber auf beiden Seiten Zeit und Energie sparen.

Dann halt bis auf weiteres kein 64-bit OS. Vielleicht kommt bis Montag ja die Lösung von der IT, da wäre mein nächstes Zeitfenster. Allerdings war ich am Telefon arg genervt, vermutlich wirkt sich das darauf aus, wie schnell man mir helfen will. Ich würde wahrscheinlich auch lieber netten Leuten helfen.
Und ganz ehrlich: IT Service Desk? Würde ich niemals nie nicht machen wollen, nicht an vorderster Front. Ich sitze ja gelegentlich hinter dem 4th-Level und auch das ist manchmal anstrengend. Gelegentlich ist es aber auch interessant :-)

Genug geschimpft.
Zur Feier des Beinahe-Krankseins dann nochmal Kino. Valley of Saints, eine Story, die in einem abgelegen Tal in Kashmir spielt. Ich bin da ja nur reingegangen, weil ich dachte, da müsse es großartige Landschaftaufnahmen geben. Das war eine Fehlkalkulation, aber nett war der Film trotzdem. Nicht wegen der mageren Story, aber weil der Film wie eine Dokumentation des Lebens am Dal-See daher kommt und ein ganz anderes Leben zeigt.

Von engel am 25.02.2015 22:03 • diary
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