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Meh

Donnerstag, Oktober 19, 2017

Nach dem gestrigen Tag, an dem ich wirklich schon fast überzeugt war, dass die Knie-Krise überstanden sein könnte, radelte ich in der Früh mit kurzen Hosen (und Stulpen und Handschuhen weil es nur 6 Grad hatte) frohgemut ins Büro und dann ... zwickte es wieder so blöd und unangenehm und noch immer neu hinten im Knie. Meh!

Ich schaltete mental einen Gang zurück und konzentierte mich wieder auf korrekte Bewegungen. Das Zwicken hatte natürlich Nachwirkungen (Aua.) aber es trat nicht mehr auf. Aber so richtig überstanden hab ich das wohl noch nicht :-(

Den ambitionierten Plan, auf den Crosstrainer zu gehen, kippte ich umgehend. Kino wäre nett gewesen, aber so richtig das was ich hätte sehen wollen, kam nicht zu mir genehmen Zeiten (22:50h? Geht’s noch? Da liege ich schon lang im Tiefschlaf!). Ich kippte also auch die Kino-Pläne und fuhr ganz einfach heim.

Inzwischen gefällt mir das Design des (noch lokalen) Peru-Reiseberichts schon ganz gut und mit den Bildern bin ich inzwischen auch schon relativ weit (der beste Allgäuer von Allen ist schon fast fertig!). Schön langsam wird das was - aber bis es wirklich was zum Lesen und Gucken gibt, dauert es schon noch eine Weile. :-)

Von engel am 19.10.2017 21:09 • diary(1) Kommentare

Neustart

Mittwoch, Oktober 18, 2017

Die Urlaubs-GPS-Daten sind eigentlich fertig, uneigentlich spiele ich aber immer noch damit rum und wann immer ich das tue, verliere ich mich ein wenig darin. So kam es, dass ich in der Früh trotz bester Vorsätze arg spät weg kam. Und weil ich mit dem Auto unterwegs war, wäre das fast schief gegangen: am Tower fing der Verkehr schon an sich zu stauen, ich witschte wirklich auf den letzten Drücker da noch vorbei.

Den Tag über musste ich mich ein paar mal sehr ärgern. Völlig unnötig und wie sich am Ende herausstellte ärgerte ich mich zu Unrecht und über die falschen Leute. Naja, passiert. Gut nur, dass ich meinen Ärger nicht formulierte ;-)

Am frühen Nachmittag der Kletter-Neustart. Ach, es war wunderbar! Nicht zuletzt auh deswegen, weil es wirklich grad den Anschein macht, als hätte sich das Knie wieder eingekriegt :-)
Ich hab mich trotzdem zurückgehalten, bin sehr bedächtig nicht allzu schwere Routen gekletter und habe sehr auf mein rechtes Bein Acht gegeben. Und am Ende waren dann ganz einfach (wie erwartet) meine Handflächen kaputt ;-)

Das gemütliche Ratschen nach dem Klettern erlitt kurz einen kleinen Dämpfer, denn wegen des Bayern-Spiels war das Bistro der Halle von rotgekleideten Mir-fällt-grad-kein-passendes-Wort-ein überfüllt. Nicht dass die sich irgendwie schlecht benommen hatten, aber sie waren halt da, besetzten unerquicklich viele Tische und sorgten für lange Schlangen. Pffff! Geht’s doch in der Arena was essen und trinken!

Von engel am 18.10.2017 20:33 • diary(0) Kommentare

It

Dienstag, Oktober 17, 2017

Der Plan war, sehr früh aufzustehen, um sehr im Büro zu sein um dann mit wenig Zeitverlust sehr früh gehen zu können. Sehr früh aufstehen klappte prima, aber dann spielte ich noch ein wenig mit den Urlaubs-GPS-Daten und - Zing! - war es später als gedacht und ich kam nicht sehr früh weg. Dunkel (und reichlich frisch) war es trotzdem beim Radeln ;-)

Ich ging am frühen Nachmittag und sah im Cinema ‘It’. Das war das erste Stephen King Buch, das ich gelesen habe und ich habe mich beim Lesen furchterlich gefürchtet. Auch beim zweiten oder dritten Mal Lesen noch. Und als ich es dann auf Englisch las auch noch mal. Und der Film ist großartig, ich habe mich mehr gefürchtet, als bei zahllosen Horror-Filmen in den letzten Jahren. Vielleicht ist das auch erinnerendes Fürchten gewesen, aber es war super. Jetzt kann ich das Buch nochmal lesen (das wollte ich unbedingt abwarten).

Dem Knie geht es langsam besser :-)

Von engel am 17.10.2017 19:53 • diary(0) Kommentare

Skandierendes Gebrüll

Montag, Oktober 16, 2017

Vorsichtiges Radeln ins Büro. Das Knie ist sehr empfindlich, aber der Bewegungsradius auf der Lola ist gerade so OK. Plötzliche Bewegung sind aber trotzdem unschlau. Und anscheinend laufe ich im Moment noch unrunder als sonst, denn die Kollegen fragten nach dem Knie :/

Vor der CSU-Zentrale sammelten sich den Tag über dicke blank polierte Autos. Das wäre an sich egal, denn in ‘unsere’ Kantine gehen die Damen und Herren Politiker ja eh nicht. Am frühen Nachmittag aber begann irgendeine Demo (bestehend aus 10 Leuten, soweit das von meinem Fenster aus zu erkennen war) und es wurde irgendwas rumgebrüllt. Das war dann ziemlich irritierend, denn skandierendes Gebrüll am unteren Ende der Hörgrenze ist echt schwer zu ignorieren.

Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, diese Woche wieder zum ‘Normalbetrieb’ zurückzukehren. Also auch wieder Sport in den Feierabend zu integrieren, aber momentan habe ich genug damit zu tun, konzentriert und langsam zu radeln. Für Mittwoch habe ich Klettern aber trotzdem fest eingeplant und vielleicht kann ich mich ja doch noch zum Schwimmen aufraffen.

Von engel am 16.10.2017 20:55 • diary(0) Kommentare

Restaufräumen und SAN-Sitzung

Sonntag, Oktober 15, 2017

Den ersten Teil des Wochenendes verbachten wir mit weiterem Nach-dem-Urlaub-Aufräumen, was im Wesentlichen 3 weitere Ladungen Wäsche bedeutete. Abgesehen von den neuen Wolljacken des besten Allgäuers von Allen und den Daunenjacken ist nun alles, was mit dabei hatten, Vulkanstaub-frei. Fast - ich muss noch rausfinden, wer unsere dicken Schlafsäcke waschen kann. Unsere Maschine schafft die wahrscheinlich nicht (erst mal Wasch- und Gebrauchs-Anleitung lesen).

Die ausgelagerte Chilifarm wohnt nun wieder in unserem Chilihaus, aber sie sieht arg traurig aus. Das Wetter war ja in unserer Abwesenheit kalt und nass und windig und das gefiel unseren verhätschelten Pflänzchen überhaupt nicht. Sie stellten das Wachstum über die 4 Wochen komplett ein und verkümmerten bedauerlich. Wir hoffen jetzt darauf, dass der gewohnte Platz und die warmen Herbsttage noch ein paar reife Chilis hervor bringen.

Bei der Urlaubs-Nachbereitung bin ich jetzt fast so weit, dass alle GPS-Tracks bereinigt und verwendbar sind :-) Nerd-Zeugs, ich habe unendlich Spaß daran.

Sonntag verschlug es mich wegen Sektions-Verwaltungs-Kram ans Hörndl über Bad Kohlgrub. Ich setzte mich über das Radl-Verbot hinweg und fuhr mit meinem feinen Bike bis zur Hütte hinauf. Der Straße ist breit und teilweise (fast?) unradelbar steil, aber von der Steilheit abgesehen gibt es keinen wirklichen Grund, warum man da nicht radeln sollte. Naja, von Rücksicht vielleicht mal abgesehen. Es war dermaßen viel los, dass es fast schon wieder sehens- und erlebens-wert gewesen wäre, wenn es nicht zwischendurch so nervig gewesen wäre (Schlangen über Schlangen, egal wo). Ich vermute ja, ganz München war am Hörnle - der Kollege aus Holzkirchen behauptet allerdings, ganz München sei am Brauneck gewesen ;-)

Ein ganz wunderbarer Seiten-Effekt der totalen Überfüllung war übrigens, dass die Parkplatz-Situation zu ‘nach mir die Sintflut’ eskalierte. Ich hatte den Kangoo in der Früh auf dem völlig leeren Parkplatz weit hinten geparkt, weil ich die Bahn ja nicht benutzen und deswegen den Bahnbenutzern die kurzen Wege lassen wollte. Als ich am Ende der Sitzung wieder runter kam, stand der Kangoo in einem ‘Loch’ ohne Ausgang. Irgendwer (ich würde ja den fetten Audi am einen Eingang verdächtigen, es hätte aber genauso auch der Ford am anderen Eingang gewesen sein können) hatte einfach den letzten Ausgang zugeparkt. Ist ja wurscht, ob da noch wer raus kommt.

Außer mir waren natürlich auch andere eingeparkt und ähnlich fassungslos. Glücklicherweise löste sich die Situation während ich noch das Bike einlud: Ein Auto fuhr los und öffnete eine Lücke. Yay! Richtung Allgäu hielt sich sogar der Stau in Grenzen, in die jeweils andere Richtung sah ich überall Autos in Reihen stehen. Nochmal Yay!

Angesichts des Wetters war aber die Idee, in einer Hütte zu tagen trotzdem gut. Wir saßen den ganzen Tag auf der Terrasse in der Sonne und konnten so wenigstens ansatzweise den genialen Herbsttag genießen :-) Und der Kaiserschmarrn war riesig und gut!

Zur Hütte raufzuradeln war allerdings nur eine mäßig gute Idee gewesen, denn was mich die letzte Woche über schon immer wieder mal belastet hatte - das Zwicken hinten im Knie bei Belastung - hatte da reichlich Gelegenheit sich zu richtigen Schmerzen auszuwachsen. Irgendwas ist (neu) kaputt im Knie und führt dazu, dass die Beugung den Knies gerade eingeschränkt ist. Und am Ende der Beugung zwickt dann irgendwas, wenn Last drauf kommt. Ob und wenn ja wie das lösbar ist, muss sich zeigen. Ich hoffe sehr auf ‘irgendwie lösbar’ und dass die Schmerzen jetzt Teil der Lösung sind! Schaumermal.

Von engel am 15.10.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Brrrr!

Donnerstag, Oktober 12, 2017

Nachdem es die letzten Tage immer wärmer geworden war und ich abends beim Ins-Kino- und beim Heimradeln schon zu schwitzen angefangen hatte, nahm ich die kurze Radhose und Beinlinge. Das war in der Früh schon ordentlich frisch.

Da ich in der Arbeit inzwischen so gut wie die gesamte Urlaubs-Aufarbeitung hinter mich gebracht hatte, blieb ich in derselben Situation wie vor dem Urlaub stecken: An allen Ecken und Enden brauche ich Zuarbeit oder Test-Hardware von Anderswo und muss allem, was ich brauche, mühsam hinterherlaufen. Das soll nicht heißen, dass die Kollegen nicht hilfsbereit und unterstützend wären, aber das dauert halt jeweils und hat haufenweise blöden Leerlauf.

Nachmittags sah ich Blade Runner 2049. Ich gestehe, dass ich den originalen Blade Runner nur so mittelmäßig fand und dass ich mit Do Androids Dream of Electric Sheep? von Philip K. Dick nicht warm werden konnte. Dabei habe ich mir echt Mühe gegeben, weil das doch so ein Nerd-Ding war, das alles gut und toll zu finden, aber es hat einfach nicht so wirklich geklappt. Aber diese Fortsetzung, die hat was. Dunkel und düster (wie das ja sein muss) und echt spannend. Nur die Sache mit der kurzen Radlhose, die hat gestört, es war nämlich a***-kalt im Kino!

Von engel am 12.10.2017 20:16 • diary(0) Kommentare

Nachwirkungen

Mittwoch, Oktober 11, 2017

Ich tu mir in der Früh noch immer arg schwer mit Aufwachen. Das ist sehr ungewohnt, denn üblicherweise hüpfe ich mit dem Weckerklingeln aus dem Bett und bin wach. Ich hoffe, das legt sich demnächst wieder!

Auch sonst hängt mir der Urlaub noch immer etwas nach. Der oder die lustigen Darmviren (oder was auch immer), die mir so viel Spaß bereitet haben, stressen mein System in unregelmäßigen Abständen noch immer. Das wird allerdings schön langsam besser, glücklicherweise.

Auch der lästige Husten, der mich noch immer plagt, wenn ich tief einatme, scheint langsam weg zu gehen. Ich werde aber in absehbarer Zeit mal zum Doc gehen und meine Lunge untersuchen lassen. 4 Wochen lang husten, mal mehr, mal weniger, kann nicht gut gewesen sein. Auch wenn der Doc der Gruppe (hat was, wenn ein Teilnehmer tatsächlich Arzt ist) meinte, die Lunge sei frei, das seien lediglich die Bronchien.

Was momentan nicht wirklich besser wird, ist das lästige Knie, das entweder bei meinem ungewollen Purzelbaum am Coropuna (Penitentes-Loch unterm Neuschnee) oder auf der elendslangen Rückreise beleidigt wurde und nun rumzickt. Radeln ist meistens gut, Treppen- oder normal Laufen ist meistens auch gut, aber gelegentlich zwickt es unvermutet an einer bislang unbekannten Stelle. Theorie: einer der vielen freien Gelenk-Körper hat sich gelöst und wuschelt nun im Knie rum und verklemmt sich gelegentlich. Oder ein neues Stück Meniskus oder was auch immer ist abgegangen und wandert rum mit demselben Effekt. Alles unschön und momentan arg Meh.

Sonst beschäftigt mich der Urlaub natürlich auch noch im positiven Sinn mit Bildern, mit nachträglicher Recherche von allem möglichen Inka-Zeug, GPS Daten und solchen Dingen. Das wird hoffentlich noch eine ganze Weile lang anhalten, denn da habe ich gerade sehr Spaß dran.

Abends wieder Kino, ich habe noch deutlich Nachholbedarf: Victoria and Abdul. Hmmm. Schöne Bilder und nette Story aber dann doch nicht so nett wie nach er Vorschau erwartet.

Von engel am 11.10.2017 20:47 • diary(0) Kommentare

Aua

Dienstag, Oktober 10, 2017

4 Wochen Radelpause reichen scheinbar aus, um die mühsam erarbeitete Hinternhornhaut zu verlieren :-(
Mein Allerwertester schmerzte schon Montag Abend etwas, nach dem Büro-Radeln am Dienstag dann noch mehr. Ich stelle mich vorsichtshalber mal auf 2 Wochen Ärger ein ;-)

Nachdem der Arbeits-Montag doch eher gemütlich anfing, war der Dienstag ziemlich ausgefüllt. In Nullkommanix war Feierabend. Hat auch was. Ich muss ja noch ein wenig Kino aufholen und sah am Abend Kingsman – The Golden Circle. Großer Klamauk mit einem erstaunlichen Aufgebot an Stars, großer Spass!

Von engel am 10.10.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Noch nicht ganz da

Montag, Oktober 09, 2017

So richtig hier in der Zeit bin ich noch nicht angekommen. Als mich Sonntag Nacht der beste Allgäuer von Allen mit einem Hustenanfall weckte, war ich umgehend WACH und konnte nicht mehr einschlafen. Ich packte also um halb zwei mein ganzes Geraffel zusammen und düste nach München (wunderbarst leere Straßen). Dort legte ich mich nochmal schlafen und hatte dann übelste Schwierigkeiten, in der Früh wach zu werden. Irgendwann klappte es dann aber doch.

In der Arbeit gab es einen deutlich kleineren Mail-Berg als ich erwartet hatte, ich war schon gegen Mittag durch :-) Ein paar Mails stehen noch ungeöffnet in der Inbox, da stecken längere Dokumente und Videos drin, für die brauche ich mehr Zeit.

Wegen der langen Kaffee-Abstinenz (Südamerika zeichnet sich nicht durch guten Kaffee aus und ich habe sehr oft Tee getrunken), habe ich mal wieder den FairTrade-Kaffee-für-umsonst-Automaten ausprobiert, aber der ist noch immer so ‘Pfui Deibel!’ wie ich in Erinnerung habe. Ich habe den Kaffee weggeschüttet und werde weiterhin auf die Jura des Kollegen zurückgreifen.

Abends gab es - wie sollte es anders sein? - Kino: Lucky Logan. Auf den hatte ich mich schon vor dem Urlaub sehr gefreut, weil die Vorschau so schön absurd schien. Aber alles was witzig und absurd war, wurde in der Vorschau quasi schon abgehandelt und so blieb der Film eher mittelmäßig und weitgehend vorhersehbar. Aber immerhin unterhaltsam - Daniel Craig als durchgeknallter ‘Joe Bang’ ist Klasse.

Von engel am 09.10.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

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Sonntag, Oktober 08, 2017

Seit Sonntag in der Früh um eins. Uff!

Zusammengefasst war der Urlaub großartig, interessant, anstrengend, weitgehend erfolgreich und etwas enttäuschend. Er wird uns auf jeden Fall noch eine ganze Weile lang beschäftigen, nicht zuletzt deswegen, weil wir natürlich haufenweise Bilder und Filmchen mitgebracht haben ;-)

Großartig und interessant’ war vor allem der touristische Teil in Peru. Wir sahen so viele unterschiedliche Dinge, Stätten, Gebäude - so gut wie immer begleitet von einem wissenden Guide, der unendlich viel erklärte - dass die Menge an Informationen nahezu unüberschaubar war. Es wird eine Weile dauern, das alles anhand der Bilder und mit Hilfe von Reiseführern und Wikipedia auseinander zu sortieren.

Anstrengend’ waren die Berge. 6000er sind so schon fordernd, wenn man dann aber noch dazu 4 Wochen lang eine Erkältung mit sich rumschleppt (meinereine vor allem) und immer wieder Spaß mit südamerikanischen Darmviren hat (wir beide, aber auch wieder hauptsächlich ich), dann wird aus fordernd schnell überfordernd. Ich war noch nie so fertig wie auf dem Coropuna, es ist ein Wunder, dass ich es wieder runter geschafft habe.

Und das erklärt dann auch ‘weitgehend erfolgreich und etwas enttäuschend’: Der beste Allgäuer von Allen musste lediglich den Chachani wegen einer intensiven Erkältung auslassen, ich habe aber leider von den erhofften 5 6000ern genau 2 geschafft. In Bolivien war ich so gebeutelt von Erkältung und Durchfall, dass ich erst abbrechen musste und dann nicht mal los gehen konnte. In Peru hätte ich den Chachani vielleicht hinbekommen können, aber da dachte ich ja noch, dass ja in Bolivien noch 2 Möglichkeiten warteten und habe zugunsten von Kraft sparen für den Coropuna abgebrochen, als sich abzeichnete, dass meine Energie aufgebraucht war.

Ich schwanke noch immer zwischen ‘Ich habe versagt!’ und ‘Immerhin 2 geschafft, trotz der Probleme.’ und kann mich nicht so Recht entscheiden, ob ich einfach zu schnell aufgegeben habe (hohe Berge besteigt man im Wesentlichen mit Willen) oder ob es richtig war, dem kranken Körper nachzugeben. Natürlich tendiere ich zu letzterem, ohne Energiezufuhr kann man nichts leisten, aber der Zweifel bleibt. Eines ist sicher: so schwer wie in diesem Urlaub sind mir hohe Berge noch nie gefallen. Bei Weitem nicht!

Allerdings: So hoch wie am Coropuna war ich auch noch nie. 6435m!

Von engel am 08.10.2017 22:00 • diary(4) Kommentare
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