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Klettern

Mittwoch, August 09, 2017

Morgens waren noch immer die Nachwirkungen des heftigen Gewitter des Vorabends (das mich überhaupt nicht davon abhalten konnte schlafen zu gehen und trotz der Blitze und des Donners problemlos ein- und durchzuschlafen :-)) zu sehen: es schüttete wie aus Kübeln. Als ich das Haus verließ, hatte der Regen so halbwegs nachgelassen und am Vormittag wurde es trocken und die Sonne kam zwischendurch raus.

Um vier dann Klettern. R. und ich kamen exakt gleichzeitig an der Halle an (und ich freue mich ganz spießig noch immer darüber, dass da noch jemand pünktlich ist ;-)) und kletterten zur Abwechslung mal an der westlichen Außenseite der Halle. Bisher war es da immer zu heiß gewesen, aber heute ohne Sonne war das prima.

Entweder die Routen da sind schwerer bewertet als die auf der anderen Seite (was ich annehme ;-)), oder ich war echt gut drauf. Alle Routen gingen fast spielerisch leicht - bis auf die 7-, die ich vom Erfolg geblendet übermütig probierte. Unten ging es noch ganz gut, aber in der Mitte war dann Schluß. Und die letzte Route, die an der Struktur, an der ich bisher noch nie was geschafft habe, die ging auch nicht. Zusammen waren es 7 1/2 Routen und meine Hände tun nur fast schrecklich weh. Auch das wird also besser :-)

Von engel am 09.08.2017 21:03 • diary(0) Kommentare

Friedensfest

Dienstag, August 08, 2017

Der 8. August ist der einzige Tag des Jahres, an dem ich die Augsburger Kollegen ein wenig beneide. Da haben die frei und wir nicht. An den restlichen Tagen des Jahres freue ich mich darüber, in München zu sein und nicht in Augsburg ;-)

Der Tag war angenehm temperiert, aber es waren Gewitter für Nachmittags/Abends angesagt. Als es um kurz vor 4 draußen dunkler wurde, schaute der ebenfalls radelnde aber etwas wasserscheuere Kollege ins Regenradar und packte umgehend seine Sachen, um von zuhause aus weiter zu arbeiten. Ich lasse mich inzwischen vom Wetter nicht beeindrucken. Wenn es regnet, dann regnet es eben.

Unter vereinzelten Tropfen radelte ich dann ins Monopol und schaute Die göttliche Ordnung an. Da geht es um Nora, die in einem beschaulichen Appenzeller Dorf lebt und eigentlich nur wieder halbtags arbeiten gehen, weil sie sich langweilt. Ihr Mann ist dagegen und sie muss feststellen, dass 1971 in der Schweiz Frauen quasi rechtlos sind. Bald soll über das Frauenwahlrecht abgestimmt werden und sie rutscht langsam und fast ohne ihr Zutun in die Rolle der Anführerin der rebellischen Frauen des Dorfes, die für das Frauenwahlrecht sind, hinein. Das ist natürlich nicht einfach so auf dem Dorf.

Der Film ist so langsam und beschaulich wie das kleine Appenzeller Dorf und genau das macht ihn so überzeugend. Es gibt keine großen Aufstände und Heldentaten, nur viele kleine Wahrnehmungen und Veränderungen. Und am Ende - das ist Geschichte - führt auch die Schweiz das Frauenwahlrecht ein.

Der Film hat mir ausnehmend gut gefallen. Das Kino war voll mit älteren Damen, die diese Zeit vermutlich alle selbst und bewusst erlebt haben und direkt nach dem Ende des Films konnte ich rundrum Diskussionen und ‘Weißt Du noch ...’ hören. Wahrscheinlich wäre es sehr interessant gewesen, noch ein wenig sitzen zu bleiben und zu lauschen, aber ich musste unbedingt raus und den Nachmittagskaffee entsorgen.

Der Plan wäre dann gewesen, im Fitnesscenter noch eine Runde auf dem Crosstrainer zu laufen, aber im Kino hatte ich mal wieder einen Knieschnackler und danach fühlt sich das Knie .... einfach nicht gut an. Ich radelte langsam nach Hause. Radeln ist immer die beste Therapie und daheim fühlte sich das Knie zu 99% wieder OK an.

Knapp 5 Wochen noch bis zum Urlaub. Extra-Kondition bekomme ich jetzt eh nicht mehr, aber ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem. Meh.

Von engel am 08.08.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Rumgewerkel

Montag, August 07, 2017

Die Fahrt nach München war reichlich herbstlich. Kühl mit einstelligen Temperaturen und vor allem richtig ordentlich neblig. Der Nebel ließ nach dem Ammersee merklich nach und in München hatte es immerhin 13 Grad. Als ich radelte, waren es etwa 15. Ich brauchte eine leichte Jacke und fand die Radlerei sehr angenehm.

In der Arbeit habe ich inzwischen die Admin-Probleme mit den unendlichen Versionen des ‘heißgeliebten’ Linux so halbwegs im Griff. Ich trete nicht mehr auf der Stelle oder von Fettnäpfchen in Fettnäpfchen, sondern komme - langsam! - im Projekt voran.

Ich war mit sehr schwerem Rucksack ins Büro geradelt und gab knapp 2 Kilo Bücher bei DAV Bibliothek zurück. Nachdem ich die 5 Reiseführer quer gelesen hatte, konnte ich mich für den entscheiden, den ich kaufen will.

Leider gibt es diesen Reiseführer als Papier-Ausgabe nur mit elendslanger Wartezeit. Ich entschied mich also für die Kindle-Ausgabe. Der Vorteil ist, dass wir den Reiseführer nun beide gleichzeitig lesen können, der Nachteil ist möglicherweise, dass den Lesegeräten (Handy, iPad) der Saft ausgehen könnte, wenn wir grade irgendwas nachschauen wollen.

Da wir aber die ganze Zeit geführt unterwegs sein werden und außerdem ja (altersgerecht ;-)) in den meisten Fällen in Hotels übernachten werden, dürfte das kein großes Problem werden :-) Ein weiterer Vorteil: bei Ebooks hat man die Schriftgröße im Griff ;-)

Am späten Nachmittag dann Kino: Griesnockerlaffäre. Die Vorschau war super, der Film nett. Durchwegs amüsant, stellenweise so absurd wie erwartet, manchmal aber auch arg gewollt. Ich habe mich trotzdem prächtig amüsiert und bleibe definitiv ein Fan von Franz und Rudi :-)

Der Kinosnack enthielt einen ungewöhnlich scharfen Chili (ich glaube der ‘Hungarian Hot Wax’ hat manchmal solche Ausreißer nach oben), ich hatte kurzzeitig Hitzewallungen und musste nießen. Warum ich bei extra-scharfem Essen nießen muss, verstehe ich nicht. Meistens führt das dazu, dass sich das Capsaicin dann auch Richtung Nasenschleimhäute verteilt ;-)

Extra-Sport fiel aus, weil ich endlich das schon länger vorbereitete CMS-Update für die SAN-Site durchziehen wollte. Das wollte ich noch vor dem Urlaub machen und für den Fall der Fälle sollte ja auch noch Zeit für Fehlersuche bleiben. Wie erwartet flutschte das Update aber problemlos durch :-)

Und wo ich dann schon am Rumbasteln war, recherchierte ich endlich, warum Calibre neuerdings meine Kindle-Bücher nicht mehr konvertieren kann. Den Reiseführer können wir jetzt also auch DRM-frei lesen :-) Danke, Internet!

Von engel am 07.08.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Urlaubsvorbereitung

Sonntag, August 06, 2017

Nach dem schönen Samstag mit einer langen Tour begrüsste uns der Sonntag mit Schauern und Kälte. Wir nutzten den Tag zu weiteren Urlaubsvorbereitungen und schauten uns die Chile-Filme an. Hach, super!

Die Chili-Plantage produziert inzwischen jedes Wochenende eine ganze Ladung Früchte. Inzwischen ist auch der erste ‘Carolina Reaper’ reif geworden. Das war bis vor wenigen Jahren der schärfste Chili von Welt und - Hui! - der hat Feuer! Mit einer einzigen Frucht schärften wir das Freitag-Essen (Spaghetti mit Gambas) und das Sonntag-Essen (Thai). Vor allem das Thai-Gericht war ordentlich scharf, heisser Bauch nach dem Essen inklusive.

Wir ernteten ein knappes Kilo Früchte am Wochenende. Die ‘richtig’ scharfen Chilis werden eingefroren, die anderen tailen wir auf und essen sie die Woche über. Immer scharfe Snacks, das hat was :-)

Von engel am 06.08.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Affen

Donnerstag, August 03, 2017

Ich wachte verschwitzt auf, denn obwohl ich mich abends absichtlich ohne Decke ins Bett gelegt hatte (die Wohnung hatte abends 28 Grad), hatte ich mir die Decke in der Nacht wohl gekrallt (sie lag am Rand an der Wand, für den Fall der Fälle) und deswegen geschwitzt. Draußen war es etwas kühler, das Büro-Radeln war total angenehm :-)

Den Tag über kämpfte ich weiter mit den Nachwirkungen der letzten Woche. Ich hatte ein paar Server final abschalten müssen und das, was darauf lief, woanders neu aufsetzen müssen. Man soll Zeug, das funktioniert, einfach nicht anfassen. Jetzt läuft nämlich das blöde NFS-Sharen zwischen Windows und Linux nicht mehr richtig und da habe ich natürlich auch keine Ahnung von. Mit logischem Vorgehen bin ich bislang nur halb zum Ziel gekommen und natürlich ist der Kollege, der das Ganze vor Jahren mal aufgesetzt hatte, seit geraumer Weile nicht mehr in der Firma und sonst kennt sich keiner aus. Ich ja auch nicht, aber ich hab’s am Hals. Meh.

Zum Ausgleich ging ich um halb vier, um das nachmittags leere Cinema auszunützen und kriegerische Affen anzuschauen: War for the Planet of the Apes. Ich bin nur mäßig begeistert, was hauptsächlich daran liegt, dass ich immer wieder in ein Loch in der Story fiel und zwischendurch das Pathos nur so tropfte. War schon interessant den ganzen Film über und nie langweilig, aber halt - naja. Mein Favorit war/ist Maurice. Oh, und Woody Harrelson ist ganz wunderbar böse und irre.

Von engel am 03.08.2017 19:49 • diary(0) Kommentare

Stau allüberall

Mittwoch, August 02, 2017

Ich war zwar früh dran und der Verkehr auf dem Ring war echt noch moderat, aber da wo in Schwabing die Autobahn auf den Mittleren Ring trifft, war ein Unfall. Ich brauchte 10 Minuten für die letzten 500 Meter bis zum Abbiegen.

Im Tower werden gerade 3 der 6 Aufzüge repariert oder gewartet oder was auch immer. Zu Stoßzeiten gibt es da jetzt auch Stau :/ Das gibt sich hoffentlich bald wieder.

Auf dem Weg in die Kletterhalle um kurz vor 4 wunderte ich mich über den regen Betrieb auf der Autobahn. Nach dem Abbiegen war dann klar: da ist irgendwas in der Arena. Die Autos stauten sich schon vor den Parkplätzen, dabei fängt so ein Spiel doch erst um 8 oder so an?

Der Kletterparkplatz war glücklicherweise trotzdem nicht zugeparkt. R. war auch in den Stau geraten und kam später als gewohnt an der Halle an. Klettern war dann glücklicherweise komplett staufrei. Wir hatten Platz und fast freie Routenwahl. Ich schaffte allerlei 6 und 6+ Routen, alle im Vorstieg :-) Aber wie immer zwang mich am Ende die Haut an den Händen zum Aufgeben. Irgendwann konnte ich keine Griffe mehr anfassen. Menno, da soll jetzt endlich mal Lederhaut wachsen!

R. und ich verbrachten noch eine gemütliche halbe Stunde auf der Terrasse und ratschten bei Bier (ich) und Kaffee (er). Mein Heimweg war komplett staufrei.

Zum Abschluß noch ein Comic, der das diesjährige Sommerwetter ganz gut beschreibt: Water Cycle :-)

Von engel am 02.08.2017 20:35 • diary(0) Kommentare

Reingelegt

Dienstag, August 01, 2017

Mir war es eigentlich schon in der Früh zu warm. Auf dem Rad selbst war es angenehm, aber bei jedem Stopp brach der Schweiß aus allen Poren. Dabei war es nicht wirklich heiß, nur unendlich schwül. Der klimatisierte Tower war dann sehr angenehm - nachdem ich endlich abgekühlt war (laut Thermometer des Kollegen hat es hier 26 Grad).

Am späten Nachmittag rollte ich langsam Richtung Münchner Freiheit und gönnte mir da einen Eisbecher und einen Cappuccino im Cafe Münchner Freiheit. Das Eis ist besser als das im Pinocchio, aber auch deutlichst teurer. Ausserdem war mein Bediener ein Luschi - elendslangsam und ich musste ihm nachlaufen um bezahlen zu können. So im Nachhhein bin ich nicht sicher, ob das der Grund war, warum das Eis samt Cappu so teuer war, denn eine Rechnung gab es keine. Sehr vermutlich war das sogar genau so. A…!

Danach radelte ich ins Monopol und schaute in der wunderbaren Kinobar Miss Sloane. Da geht es um Lobbyismus und ich bin sicher, nichts davon ist übertrieben. Es war sehr spannend und immer wieder überraschend. Am Ende hätte ich gern mehr Auflösung gehabt. Das Warum für alles Mögliche wurde nicht erklärt und es geht mir nach. Das soll natürlich so sein, ehklar.

Auf dem Heimweg gab es ein Gewitter mit stellenweise ordentlich Regen. Aber ich packte nur den Rucksack und den Helm ein und ließ mich sonst vollregnen. Es war eh so warm, ein wenig Abkühlung war echt angenehm. Und morgen ziehe ich halt andere Schuhe an ....

Von engel am 01.08.2017 21:42 • diary(0) Kommentare

Nixtun

Montag, Juli 31, 2017

Relativ gesehen natürlich :-)

Nachdem ich meinen Unterleib das Wochenende über ja doch ziemlich gefordert hatte, wollte ich dann doch mal eine Art Pausetag einlegen. Ins Büro radelte ich natürlich trotzdem, weder MVV noch Auto sind echte Alternativen (vor allem das Auto nicht!).

Den Tag verbrachte ich nochmal mit Administrativ-Kram, aber das Ende ist in Sicht und es war etwas anderes als Patch-Stati prüfen.

Das geplante Nixtun endete nach einem Abstecher in den Media Markt, wo ich den Rest-Gutschein in 2 große schnelle SD-Karten für die Kameras investierte, zunächst im Pinocchio mit einem Eisbecher und einem Cappucchino und einem neuen Buch in der Kindle-App auf dem Handy (was viel besser geht als ich angenommen hatte :-)) und dann mit Baby Driver. Hat mir gut gefallen, ordentlich (Auto-)Action, wenig Worte und unheimlich viel Musik. Und am Ende sehr blutig und grotesk, fast wie ein Tarantino.

Von engel am 31.07.2017 22:00 • diary(4) Kommentare

Alles gut!

Donnerstag, Juli 27, 2017

Ich stand um 5 auf, damit der Schluck Wasser, den ich in der Früh für meine Medikamente brauche, genügend Zeit hatte, in mir drin absorbiert zu werden. Um kurz nach halb 6 spazierte ich dann los und war kurz vor 7 im Krankenhaus, wo ich wie versprochen die erste war.

Ich bekam ein Bett, eine dieser schrecklichen Krankenhausunterhosen und eines von den kleidsamen Krankenhaus-Hemden, die hinten offen sind. Dann hatte ich Zeit zum Lesen. Um kurz vor 8 wurde ich in den OP-Bereich geschoben, durfte auf eine schmale OP-Liege umsteigen und wurde verkabelt. Den Zugang durfte zunächst eine Lehr-Anästhesie-Schwester versuchen, aber das klappte nicht (tat dafür aber ordentlich weh), deswegen legte ihn dann doch die verantwortliche Schwester.

Dann kamen noch 2 Schwestern und der Anästhesist. Man gab erst ein Beruhigungsmittel in den Zugang und dann das Narkosemittel. ‘Das kann ein wenig brennen.’ hieß es. Das war aber stark untertrieben, das brannte wie Hölle den Arm hinauf. Kurz überm Ellenbogen war ich dann weg ....

.... und kam ziemlich matschig und mit schlimmen Unterleibsschmerzen wieder zu mir. Nach so einer Narkose ist man ja kaum zurechnungsfähig und so antwortete ich auf die erste Frage nach Schmerzen ‘Geht so.’ (blöde Indiandergene). Dann krümmte ich mich um meinen Bauch herum und bekannte doch Schmerzen. In meinen Zugang lief Novalgin und die Welt war ziemlich schnell wieder in Ordnung :-)

Eine knappe halbe Stunde später war ich richtig wach und wurde auf mein Zimmer zurück geschoben. Da döste ich noch ein Weilchen und kehrte dann zu meinem Buch zurück. Es gab auch etwas zu trinken, was sehr gut tat. Nach knapp 2 Stunden bekam ich etwas zu Essen, so richtige Krankenhauskost: Suppe, Toastbrot, Zwieback. Da war ich dann schon so hungrig, dass das alles super schmeckte ;-)

Und dann begann die Warterei. Ohne Arzt- und Anästhesist-Gespäch kommt man nicht aus dem Krankenhaus. Und eigentlich darf man eh nicht allein raus, aber ich hatte schon rausbekommen, dass ‘nicht allein’ auch ‘mit dem Taxi’ heissen kann und hatte die beste Mama zu mir nach Hause bestellt. Da traf sie um 14:00h ein, aber ich hing noch im KH fest (was ich ihr ja gern mitgeteilt hätte, aber das Handy stand auf lautlos ohne Vibration).

Wir sortierten die örtliche Verwirrung schnell aus und sie kam mich abholen - nachdem wir aber erst nochmal eine gute Stunde warten mussten (ich nehme das dem KH nicht übel, Notfälle und OPs gehen vor, man heißt als Patient ja nicht umsonst Patient). Dann durfte ich raus und mir ging es so prima, dass wir direkt zu Fuß nach Hause gingen und da - endlich! - Kaffee trinken und Teilchen essen konnten.

Ich leistete dann noch technischen Beistand für das neueste Mama-Spielzeug und dann waren wir uns einig, dass es mir exorbitant gut ging. Und ich hatte gar kein Problem damit, die Vorschriften ein wenig zu lockern ;-)

Beim Duschen liefen Unmengen brenngelbgefärbten Wassers in den Ausguß. Mercurochrom. Ich warf alle KH-Klamotten in die Wäsche und zog frische Bequemsachen an. Dann widmete ich mich weiter den Neuerungen auf der SAN-Site. Wenn ich schon mal Zeit hab, muss das genutzt werden :-)

Aktueller Stand: wach, schmerzfrei, rundrum OK. Wenn ich aufstehe, blutet es noch minimal nach, aber da reicht inzwischen eine dünne Binde. Theoretisch darf ich ab morgen auch wieder Sport machen. Schaumermal :-)

Von engel am 27.07.2017 20:18 • diary(0) Kommentare

Nass!

Mittwoch, Juli 26, 2017

Der Tag begann gemütlich mit Ausschlafen (halb sechs, heisst das bei mir, alles relativ ;-)). Nach dem Frühstück radelte ich in strömendem Regen ins Neuperlacher Krankenhaus und checkte mich ein. Dann folgte das Übliche: Warten hier, Fragen beantworten, Warten da, Untersuchung, Warten dort, Fragen beantworten, usw.

Mittags war ich wieder raus mit detaillierten Instruktionen für den nächsten Tag. Es schüttete noch immer wie aus Kübeln und ich wurde gleich nochmal nass. Den Nachmittag arbeitete ich von zuhause aus, bei dem Sauwetter wollte ich nicht ins Büro radeln.

Am späten Nachmittag erfuhr ich, wann ich mich am nächsten Tag im KH melden soll: um 7. Ich bin die erste.
Das kann nur gut sein, dann kann terminlich kaum was schief gehen. Nach der Mini-OP werde ich noch 4 Stunden im KH bleiben müssen und darf dann mit dem Taxi heim. Die beste Mama kommt dann am frühen Nachmittag, um auf mich aufzupassen und bringt dann geich was Feines zum Kaffee mit :-)

Abends raffte ich mich dann doch noch auf und radelte in stömendem Regen zu den Museum Lichtspielen, um Paris can wait anzuschauen. Eigentlich passiert so gut wie nichts in dem Film und dennoch, er plätschert sehr nett und sehr ansehbar durch Frankreich, es gibt viele Dinge zu sehen und feine Dinge zu Essen und alles ist sehr schön anzusehen. Hat mir ungemein gefallen, nicht zuletzt deswegen natürlich, weil ich viele der südfranzösischen Dinge kenne und - tadaa! - das nicht übersetzte Französisch habe ich tatsächlich verstanden :-)
Auf dem Heimweg wurde ich dann zum vierten Mal an diesem Tag nass.

Von engel am 26.07.2017 22:07 • diary(0) Kommentare
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