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Weiß!

Montag, März 19, 2018

Am Freitag machte ich machte ich noch den kleinen Abstecher am Tower vorbei, um mein Notebook zu holen, dann fuhr ich nach Augsburg. Entgegen der üblichen Fahrtrichtung im Berufverkehr unterwegs zu sein hat was: Freie Fahrt auf meiner Seite, Stue auf der anderen. Das Notebook erst in der Früh mitzunehmen, ist überhaupt eine tolle Idee, der Rucksack war soooo viel leichter :-) Und dem Notebook tut das bestimmt auch besser.

Montag morgen stopfte ich dann das Notebook (das weder klein noch leicht ist), zu all dem Zeug dazu, das an so einem kühlen Wintertag erforderlich ist, dazu und radelte schwer bepackt ins Büro. Das Radeln war prima, der harte schwere Gegenstand auf meinem Rücken, dessen untere Kante unangenehm in meinen unteren Rücken drückte, war nicht so toll. Ich hätte wohl anders packen müssen.

Mein Arbeitstag bestand seit Längerem mal wieder aus vielen, vielen kleinen Stückchen, hier was zu tun, da was zu tun und dort was anderes und am Ende hatte ich das Gefühl, rein gar nichts auf die Reihe bekommen zu haben (stimmt natürlich nicht). Bleibt festzuhalten, dass konzentriert an einer Sache arbeiten zu dürfen mehr Spaß macht und außerdem Luxus ist.

Am späten Nachmittag sah ich Tomb Raider und ich bin einigermaßen enttäuscht. Alicia Vikander als Lara Croft macht sich gut und mir hat auch gefallen, dass sie mehr oder weniger aus Versehen in die Schatzsuche gerät. Aber wenn man so eine menschliche Figur aufbaut, dann darf die dann später nicht so dämlich mit gespanntem Bogen rechts und links schießend durch den Dschungel rennen und der Vater wäre besser auch mal tot geblieben. Jaja, das ist völlig verschwendete Energie, es war kaum was anderes zu erwarten. Aber ich hab mich halt immer wieder geärgert beim Gucken und das muss raus.

Als ich aus dem Kino kam, war München weiß :-) Große Freude beim gemütlichen Heimradeln :-)

Von engel am 19.03.2018 23:00 • diary

Eigentlich

Donnerstag, März 15, 2018

Den Tag verbrachte ich damit, noch ein wenig mehr Theorie zu lernen und das Gelernte dann gleich praktisch an meinem Projekt anzuwenden und auszuprobieren. Ich bin nicht vollständig überzeugt, ob das, was man (die Community) sich da ausgedacht hat, tatsächlich nützlich, sinnvoll und praxisnah ist, oder ob man sich da nicht ein wenig verrennt. Aber eigentlich ist das egal, man (ich) muss ja ein Thema ja auch erst mal verstehen, um es beurteilen zu können, also ist es kein Fehler, alle Ecken, Kanten und möglicherweise eben auch Irrwege der Umgebung zu lernen. Momentan freut mich vor allem ungemein, dass ich das so in aller Ruhe tun kann :-)

Eigentlich hatte ich dann das Büro-Notebook einpacken und ins Kino mitnehmen wollen. Uneigentlich lief da aber ein langwieriger Update, den ich nicht wirklich unterbrechen wollte. Am Freitag werde ich den Tag in Augsburg und im Wesentlichen im Rechenzentrum verbringen, da soll der Update nach Möglichkeit durch sein. Ich ließ das Büro-Notebook also im Büro und werde am Freitag auf dem Weg nach Augsburg einen kleinen Abstecher in den Tower machen, um es mitzunehmen. Dauert 15 Minuten oder so, das ist schon zu verschmerzen.

Im Kino sah ich The Florida Project. Die Vorschau sah echt gut aus (und Willem Dafoe schaue ich immer gern), während des Film habe ich mir aber immer wieder gedacht, dass das jetzt aber irgendwie nicht so ist, wie ich mir vorgestellt hatte. Nicht direkt langweilig, aber irgendwie ziellos. Dazu passt auch, dass der Film kein Ende hat sondern einfach nur aufhört. Aber so im Nachhinein hängt mir der Film noch immer nach und ich denke drüber nach. Und er gefällt mir im Nachhinein immer besser. Das hatte ich so ausgeprägt auch noch nicht.

Danach radelte ich sehr gemütlich nach Hause. Ich hatte nichts vor (ich hatte ja angenommen, der Rucksack sei auf dem Heimweg voll Notebook) und hatte einen sehr angenehmen Abend, an dem ich einen guten Teil des Internets leer las :-)

Von engel am 15.03.2018 21:26 • diary

Arthur und Claire

Mittwoch, März 14, 2018

Klettern musste leider schon wieder ausfallen, weil der R. anderweitige Verpflichtungen hatte. Ach, es ist ein Kreuz ...

In der Früh ist es inzwischen erfreulich hell. Selbst wenn ich (relativ) extra-früh losradle (diesmal 6:45h), ist es schon hell genug, dass ich keine Lichter brauche. Zum Ausgleich (naja) wurde ich heute ziemlich nass, weil sich der leise Niesel beim Losradeln gaaanz langsam doch in Regen wandelte und als ich das merkte, war ich schon durch und durch nass. Die trockenen Ersatz-Klamotten im Schrank waren sehr willkommen.

Am späten Nachmittag sah ich Arthur und Claire von und mit Josef Hader und das allein ist ja schon immer eine Empfehlung. Der Film gefiel mir gut, auch wenn er nicht ganz so absurd ist, wie ich erwartet hatte.

Danach gab es noch einen Abstecher ins Fitnesscenter zum Crosstrainerlaufen. Ich schaffte nur 30 Minuten statt der angepeilten 45, weil das Knie dann rumzickte. Da höre ich dann immer auf. Ich bin aber trotzdem zufrieden, denn alles in allem hält es sich derzeit wirklich gut und das komische Zwicken seit dem Coropuna scheint auch endlich überstanden.

Theorie: das lose Zeug da drin hat sich jetzt wieder einen Platz gesucht, wo es nicht stört. Allerdings scheine ich inzwischen noch deutlicher zu hinken (die fehlende Streckung), denn es haben mich inzwischen schon mehrere Leute darauf angesprochen. Naja, die wissen eh alle, dass mein Knie kaputt ist und es reicht, das zu erwähnen.

Von engel am 14.03.2018 22:00 • diary

Bolivien Tag 21 & Tag 22

Dienstag, März 13, 2018

Und es geht weiter. Diesmal sogar mit Text vom besten Allgäuer von Allen, der den Acotango allein besteigen musste.

Von engel am 13.03.2018 22:42 • diary

Schwimmen

Dienstag, März 13, 2018

In der Früh hatte der Wind nicht nachgelassen. Wenn überhaupt, war er noch stärker geworden. Entsprechend anstrengend war das Radeln und ich kam ziemlich verschwitzt im Büro an. Die trockene Ersatzkleidung im Büroschrank war kein Luxus ;-)

Mittags sah ich eine Dame mit hochhackigen Schuhen im Sturm zwischen den Türmen rumstaksen. Sie tat mir echt leid, denn sie hatte ganz deutlich wenig Übung in hochhackigen Schuhen und entsprechend blöd sah das aus. Ich frage mich ja andauernd, wieso sich jemand hochhackige Schuhe überhaupt antut (jaja, schon klar, wer sowas anzieht findet das schön), aber wenn man dann nicht mal damit umgehen kann, warum dann so eine Tortur? Naja, jeder das ihre.

Nachmittags sah ich Molly’s Game. Der Film gefiel mir gut, obwohl ich von Poker keine Ahnung habe. Hätte man, wären manche Szenen vermutlich noch viel interessanter, so besticht halt die Atmosphäre und die Story.

Auf dem Heimweg ignorierte ich eine halbe Stunde lang energisch meinen inneren Schweinehund, der mir von dem bequemen Sessel daheim, von Kaffee, von meinem Buch, von der anstehenden Arbeit, dem vielen Wind (anstrengend!) und sonst allem Möglichen erzählte und ging endlich mal ins Michaelibad zum Schwimmen. Yay! Es waren nur 1000 Meter, immerhin aber ohne Pause und trotz diverser Hindernisse (in Form von Schwimmern, die die Sache mit den Bahnen nicht so recht verstanden hatten) in knapp über 20 Minuten. Ich bin ganz zufrieden damit. Meine Arme müssen sich erst wieder ans Kraulen gewöhnen (Aua.), aber die Kraft und Kondition reicht noch immer für einen steten Dreier-Zug.
Ich hoffe, ich kriege das mit dem Schwimmen regelmäßiger hin. Wäre schon gut.

Danach gab es den versprochenen Kaffee und ich erledigte den Rest der Aufgaben für die SAN. Das klappte trotz des vorangegangen Gemosere schnell genug, dass ich vor 22:00h ins Bett kam. Na also :-)

Von engel am 13.03.2018 22:30 • diary

Französisch

Montag, März 12, 2018

Auf dem Weg nach München schüttete es teilweise so sehr, dass die Scheibenwischer kaum nachkamen. Glücklicherweise ließ das nach, bis ich ins Büro radelte. Ich kam sogar ohne Extra-Regenkleidung aus, denn leichten Regen hält die Softshell-Ausrüstung durchaus aus.

Am Abend sah ich Le sens de la fête, der eigentlich als sehr amüsant beschrieben wird. Finde ich nicht. Er ist ganz nett, manchmal auch amüsant, aber im Großen und Ganzen eher langweilig. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon so lange keinen französischen Film mehr angeschaut habe. Ich hatte arge Schwierigkeiten in die Sprache zu finden und musste bis zum Ende die Untertitel lesen und habe auch dann das gesprochene Wort selten nachvollziehen können. Ganz klar, ich muss daran arbeiten, sonst verschwindet auch der Rest Französisch, den ich noch habe.

Auf dem Weg ins Kino und danach nach Hause, hatte es ziemlich viel Wind. Das Radeln war sehr anstrengend. Bevor ich ins Bett fiel (müde, müde, müde), bastelte ich noch das Anmeldungs-Formular für die SAN.

Von engel am 12.03.2018 23:00 • diary

Zahnarzt

Donnerstag, März 08, 2018

Irgendwann ist es halt doch so weit und es muss gebohrt werden. Meine Zahnärztin hatte schon vor 5 Jahren angemerkt, dass sich zwischen zwei Zähnen wohl Karies entwickle und hatte mir Zahnseide an Herz gelegt. Nunja. Letztes Jahr meinte sie dann, jetzt müsse dann wohl doch was gemacht werden und ich solle demnächst mal einen Termin vereinbaren. Das war vor einem halben Jahr.

Ich arbeitete daheim und ging am Nachmittag hin, um zwei kleine Löchlein stopfen zu lassen. Die Frage, ob ich Betäubung wolle, hab ich sofort aus vollem Herzen bejaht. Warum sollte ich Schmerzen erdulden, wenn die Medizin doch so schönes Zeug dagegen hat?

Am schlimmsten war dann auch, den Mund so lang so weit aufmachen zu müssen. Bei mir hängt sich da dann immer der Kiefer so halb aus und es knackt und ich muss manchmal sogar mit den Händen nachhelfen, um den Kiefer wieder eingehängt und den Mund wieder zu zu kriegen. Sonst war alles easy. Ich hab jetzt also 3 Plomben statt einer. Und den Rest-Nachmittag über hatte ich halbseitig kein Gefühl in Zunge Lippen, Backe und Kiefer.

Ich hielt mich natürlich an die Anweisung nichts zu essen, aber ich machte mir einen schönen großen Milchkaffee. Den zu trinken ohne was zu verschütten war gar nicht so einfach mit dem halb gefühllosen Gesicht. Ich nahm beim Trinken jeweils den Daumen zur Hilfe um zu prüfen, ob ich die Tasse richtig angesetzt hatte. Sah bestimmt blöd aus, funktionierte aber. Ich habe nichts verschüttet.

Am späten Nachmittag schwang ich mich dann aufs Radl, um ins Kino zu gehen. Mein halbes Gesicht war noch ganz taub, aber die Zahndoc hatte gesagt, dass das gegen Abend sehr schnell verschwinden würde. So war es auch, in den 20 Minuten, die ich bis zu den Museum Lichtspielen brauchte, verschwand das taube Gefühl vollständig. Ich kaufte beim Türken in den Unterführung 2 Acme und genoss sie im Kino. Inzwischen hatte ich ganz schön Hunger!

Ich sah Death Wish. Keine Ahnung, warum mir für den nie ein Trailer über den Weg gelaufen ist, der Film ist prima. Ein ganz typischer Rache-Action-Film und Bruce Willis quasi auf den Leib geschneidert. Letzterer ist der Grund warum ich überhaupt rein gegangen bin. Ich hab jedenfalls alles bekommen was ich erwartet habe und bin sehr zufrieden :-)

Beim Heimkommen stellte ich dann fest, dass am Hochhaus gegenüber gerade ein Film gedreht wird. Da hängt jetzt Weihnachtsdeko, es hat total viel Licht und es wird laut deklamiert. Ich hoffe, die beenden das, bis ich ins Bett will.

Von engel am 08.03.2018 22:06 • diary

Bolivien Tag 19 & Tag 20

Donnerstag, März 08, 2018

Hat ein Weilchen gedauert, aber der Urlaubsbericht geht weiter:

Und noch ein nettes Filmchen über die Inka. Das hat mir sehr gefallen und es passt so schön dazu: The rise and fall of the Inca empire (via Geeks are sexy).

Von engel am 08.03.2018 06:18 • diary

Doch Klettern

Mittwoch, März 07, 2018

Unerwartet wurde dieser Mittwoch doch ein Klettermittwoch, weil der R. eine Verpflichtung wetterbedingt absagen musste. Das tut mir leid für die Teilnehmer, ich hab mich aber gefreut.

Klettern lief ganz gut. Keine Highlights, aber ich hab alles geschafft, was ich schaffen wollte und ein paar Züge sind mir echt gut gelungen. Darüber freue ich mich immer sehr, wenn sich irgendwas einfach nur gut anfühlt :-)

Von engel am 07.03.2018 23:00 • diary

Weit

Dienstag, März 06, 2018

Morgens ölte ich die Lola gründlich ein und radelte dann ins Büro. Ich nahm den Weg über den Mittleren Ring, weil die Lola ja grad so schön sauber ist, aber eigentlich wäre der Weg durch den Englischen Garten soooo viel schöner, dass der nasse Isarsand keine Rolle spielen sollte. Demnächst wieder schön statt sauber.

Am Nachmittag verschwand ich früh, um endlich Weit anzuschauen. Von dem Film habe ich aus allerlei Ecken nur Gutes gehört und ich kann da nur zustimmen. Nicht nur ist das Thema interessant - 2 Leute gehen über Land nach Osten, um irgendwann über Land aus dem Westen zurück zu kommen - der Film ist auch echt gut gemacht, was man von zwei Amateuren (glaube ich) so ja nicht unbedingt erwarten kann.

Ich war von Anfang bis Ende voll dabei, zwischendrin echt gerührt und habe die großartigen Bilder der Landschaften und Menschen und die vielen, vielen Begegnungen total genossen. Dabei würde ich (einigermaßen introvertiert, auch wenn das nie jemand glaubt), wenn ich sowas machen würde, auf gar keinen Fall so viel mit so vielen Menschen zu tun haben wollen. Aber zugucken, das ist prima!

Ich schließe mich den vielen Empfehlungen aus den vielen Ecken an: unbedingt gucken, wenn er Euch über den Weg läuft!

Von engel am 06.03.2018 22:07 • diary
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