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Sommer-See-Wochenende

Mittwoch, August 08, 2018

Wegen der Hitze gab es nochmal ein Radl- und Bade-Wochenende, wobei wir am Sonntag immerhin noch eine Verlängerung über den Kürnacher Wald und die Kreuzleshöhe hinlegten. An beiden Tagen kehrten wir im Brotzeitstüble auf K&K und - hitzebedingt - ein alkoholfreies Weizen ein und legten uns dann an den See. Erst schwimmen, dann in der Sonne dösen und am Ende nochmal schwimmen. Wobei bei mir Schwimmen im See oft nur reingehen, rumpaddeln, rausgehen bedeutet ;-)

Sonst gab es Grillen (Freitag), mal wieder Brot aus dem Automaten zu Wurstsalat (Samstag) und ein ausgezeichnetes Holzfällersteak beim Lieblings-Jugo.
Ein voll tolles Sommerwochenende :-)

Von engel am 08.08.2018 21:04 • diaryoutdoormtb(0) Kommentare

BadenRadeln

Donnerstag, August 02, 2018

Weil sich der beste Allgäuer von Allen verletzt hatte, verlegten wir uns am Wochenende aufs Radeln und Baden.

Der Samstag begann mit Sonne und blauem Himmel beim (späten) Frühstück, bis wir uns aber zum Radeln bereit gemacht hatten, war der Himmel zugezogen. Wir fuhren trotzdem los, es war ja warm und schwimmen kann man ja auch bei bedecktem Himmel. Als wir aber über den Mariaberg radelten, war da so starker Wind, dass der uns seitlich wegtrieb. Richtung Oberstdorf blitzte es sogar einmal. Wir brachen ab und fuhren wieder heim, wo das Wetter bedeckt und windig aber trocken blieb.

Auch der Sonntag fing mit Sonne und blauem Himmel an. Und dann blieb das auch so :-)
Wir radelten zum Eschacher Weiher, badeten (in Sonne und Wasser) dort eine Weile, kehrten im Brotzeitstüble ein (ausgezeichneter Kuchen mit mir bislang unbekannten Früchten: Renekloden), fuhren wieder heim und sassen noch eine Weile im Garten im Schatten vom Ahorn herum, mit Kaffee und Eiskaffee, alles sehr gemütlich. Und heiß!


Am Samstag auf dem Weg nicht zum See


Am Sonntag dann doch: See

Von engel am 02.08.2018 21:14 • outdoormtb(0) Kommentare

Freitag, 13.07.2018: Badetag

Freitag, Juli 20, 2018

Nach dem anstrengenden Klettersteig wollten wir nochmal ‘richtig’ Sommer haben. Für mich heisst das: am See in der Sonne liegen und Baden gehen, gerne auch verbunden mit irgendwo einkehren :-)

Aber natürlich radeln wir an solchen Tagen an den See, man soll sich ja ‘aktiv’ erholen ;-) Wir nahmen den Weg hintenrum zum See, beinahe über den Blender, und wurden dort mit vielen Faltern belohnt, die die Disteln dort super finden.

Auf dem Weg zum See (und vorher zum Brotzeitstüble) hätten wir eigentlich noch über den Kapf radeln wollen, aber in Eschach wurde fürs Sommerfest aufgebaut und wir hätten deswegen über die Straße hochfahren müssen, weil der Weg zur netten Allee versperrt war. Darauf hatten wir keine Lust, deswegen ging es direkt zum Brotzeitstüble und danach natürlich zum See. das war wunderbar :-)

Das Wochenende verbachten wir daheim mit weiter erholen, Garten- und Hausarbeit und Vorbeiten fürs große Grillfest am nächsten Wochenende. Ich fand das ausgesprochen gemütlich, der beste Allgäuer von Allen fing am Ende aber schon wieder an, mit den Hufen zu scharren, weil das Wetter dann doch recht gut wurde.


Auf dem Weg zum See


Dunkles Landkärtchen (Sommergeneration)


Dunkles Landkärtchen (Sommergeneration)


Tagpfauenauge


Kaisermantel


C-Falter


Admiral


Sommerseeidylle

Von engel am 20.07.2018 16:54 • outdoormtb(0) Kommentare

Donnerstag, 12.07.2018: Kraftakt

Donnerstag, Juli 19, 2018

Das Wetter sollte schön werden (und auch schön bleiben). Wir hatten uns deswegen eine Tour ausgesucht, wo man wirklich schönes Wetter braucht, einen Klettersteig.

Der Weg dorthin war erst mal hochgradig lästig, denn die Straße von der A7 über Jungholz war gesperrt und wir mussten übers Oberjoch ausweichen. Das ist dann gleich locker mal eine Dreiviertelstunde Umweg und nervt entsprechend.

Passend dazu war der neue Weg, den ich für den Aufstieg rausgesucht hatte, nicht-existent. Man sah zwar ein paar Trittspuren, aber wir wollten ja vorankommen und nicht den Tag mit Wegsuche zubringen. Glücklicherweise war das nur ein Umweg von 100 Höhenmetern bevor der Weg verschwand. Wir gingen zurück und stiegen über den normalen Weg zum Sabachjoch auf.

Von da kann man die lange Kante, an der der Klettersteig entlang führt schon ganz gut sehen. Bei solcherlei Dingen werde ich im Vorfeld ja immer erst mal ordentlich nervös (Kann ich das? Schaffe ich das? Wird was schief gehen?), unabhängig davon, ob ich das schon mal gemacht habe oder nicht, aber wenn ich dann erst mal eingestiegen bin, geht das glücklicherweise wieder weg :-)

Wir machten noch eine kurze Pause unter dem Einstieg, dann zogen wir das Klettersteig-Geraffel, Helme und (Yay!) Kletterschuhe an. Der beste Allgäuer von Allen stieg als Erster ein (und fluchte, denn der Einstieg ist echt ne Nummer), dann war ich dran. Nach dem zweiten Umhängen war dann auch das Bauchweh weg :-)

Die Kletterschuhe machten sich super im Steig, denn mit denen kann man viel besser auf Reibung gehen und damit wurden die schwierigen Stellen um einiges leichter. Anstrengend, besonders für die Arme, ist der Steig natürlich trotzdem und auch mit Kletterschuhen hat es ein paar Passagen, an denen ich mich wirklich nur am Seil hochhangeln kann. Aber verglichen mit dem letzten Mal hatte ich diesmal deutlich mehr Felskontakt :-)

Nach knapp 2/3 des Steigs kam uns jemand von oben entgegen. Der ältere Herr erzählte, dass ihm die Arm-Kraft ausgegangen sei und er deswegen beschlossen habe, abzusteigen. Er sei auch in die Sicherung gefallen. Er war oberflächlich etwas verschrammt und hatte schon blutige Fingerspitzen über den Handschuhen. Weia.

Aber so richtig helfen kann man ja in einem Klettersteig niemandem (nicht ohne Seil und Zusatz-Zeug jedenfalls). Wir konnten ihm deswegen nur Glück und Vorsicht beim Abstieg wünschen. Mich gruselte es bei der Vorstellung, ein paar der steilen und überhängenden Stellen absteigen zu müssen, ganz ordentlich!

Ich wurde im oberen Drittel auch ganz schön gefordert. Zwar ging mir nicht direkt die Kraft aus, aber zumindest die Energie wurde knapp und ich wurde entsprechend langsam. Der beste Allgäuer von Allen war ständig fast weg, weil er gar nicht so langsam klettern konnte, wie ich war (und man kann natürlich nicht überall warten). Ganz oben wird der Steig nochmal richtig schwer, aber wir erreichten den Gipfel ohne Probleme. Und gar so langsam war ich dann doch nicht gewesen, denn 2 1/4 Stunden sind völlig im Rahmen für den Steig :-)

Die Pause am Gipfel mit ordentlich Getränken und etwas zu Essen war aber sehr nötig. Es schien sogar Sonne und der Wind hielt sich in Grenzen. Der Gipfel der Köllenspitze ist breit und teilweise grasig, geradezu super-bequem. Wir schliefen alle beide ein und erwachten erst, als ein junger Mann am Gipfelkreuz anschlug.

Der hatte den absteigenden Herrn kurz überm Einstieg getroffen und konnte berichten, dass er ohne weitere Schäden unten angekommen war. Das war super, wir hatten uns schon allerlei Gedanken gemacht.

Der Abstieg durch die Rinne ist, seitdem die Stelle mit dem dicken Block entschärft ist, nicht mehr schwierig, man muss aber aufpassen, nicht mit Steinen zu werfen. Dann geht es nochmal kurz eine kleine Rinne hinauf und die Schwierigkeiten sind vorbei.

Wir hatten uns entschlossen, übers Gimpelhaus abzusteigen, um da einkehren zu können. Wir gönnten uns Weizen, Kaffee und Kuchen und alles war ausgezeichnet :-) Der Abstieg danach ist immer ein wenig nervig, aber es hilft ja nix, man muss ja runter. Für den Rückweg fuhren wir über Grän und Pfronten und das ging wirklich gut.


Das Ziel direkt voraus


Mit Navi auf Irrwegen. Naja, passiert.


Auf dem richtigen Weg :-)


Wir nähern uns dem Klettersteig


Einstieg


Manchmal kann ich nicht anders ...


Irgendwo in der Mitte


Oberhalb vom Bänkle


Geschafft :-)


Gipfelbild kurz vorm Abstieg


Auch der Rückweg ist nett


Übersicht mit Gimpelhaus


Die letzten Meter des Abstiegs

Von engel am 19.07.2018 21:33 • outdoorberg(0) Kommentare

Mittwoch, 11.07.2018: Kühler Gipfel

Donnerstag, Juli 19, 2018

Für den Dienstag war Schmuddelwetter in den Bergen angesagt und wir nutzten den Tag, um Muskelkater auszukurieren (also ich) und all dem was halt sonst so anfällt, wenn man daheim ist. Den Tag über druckste das Wetter ein wenig umanand und am Abend goß es Sturzbäche.

Am Mittwoch sollte das Wetter im Lauf des Tages immer besser werden. Wir hatten eigentlich eine grasige Gratrunde ausgesucht, aber nach so viel Regen nahmen wir dann doch lieber einen steinigeren Berg. Wir fuhren nach Baad und weil die Räder eh im Auto waren, benutzten wir sie auch.

Der Weg zur Bärguntalpe ist mit dem Rad erstaunlich viel steiler als man bei den Skitouren vermutet. Danach wird es erst mal richtig steil und dann sehr, sehr ruppig, aber wir kamen tatsächlich so weit, wie wir gedacht hatten. Der Weg ins Hochalpjoch ist relativ breit und krautig (und unten netterweise ausgeschnitten) und war sehr nass und schmierig.

Anfangs waren die Gipfel um uns herum in Wolken (und es war sehr feucht und schwül). Als wir den Hochalppass erreichten, sahen wir aber immerhin gelegentlich die Berge oder ins Tal. Inzwischen waren wir dem kühlen Wind ziemlich ausgesetzt und hatten eine Schicht Kleidung auflegen müssen.

Wir bogen zum Widderstein ab und kamen in die steinige Rinne. Ich gab bald auf, mit Stöcken zu gehen, man muss da doch recht oft an die Felsen fassen. In netter einfacher Kletterei erreichten wir den Gipfel, wo gerade 2 Leute die windgeschützte Mulde hinter dem Gipfel frei machten. Noch etwas Sonne dazu wäre nett gewesen, aber die zierte sich und blieb hinter Wolken. Wir gingen wieder.

Der Abstieg ist auch nicht schwer, aber dass ich da ohne Stöcke unterwegs war, merkte ich dann doch nach einer Weile :/ Nachdem wir die Rinne verlassen hatten, stiegen wir zum Hochalpsee ab, um dort - hoffentlich - noch eine sonnige Pause im Gras machen zu können. Das klappte leider nur so halb. Zwar war unser Plätzchen einigermaßen windgeschützt, aber die Sonne ließ sich doch sehr bitten und schien nur selten.

Wir nahmen den Weg am hinteren Ende des Hochalpsees, der laut Navi mit einer Unterbrechung oberhalb des Wasserfalls zurück auf den Normalweg führen sollte. Die Unterbrechung klärte sich kurz nach dem See auf: da hätte der Weg eine steile bröselige Flanke queren müssen, hielt da aber wohl nicht. Wir querten die Flanke und fanden den Weg - eher ein Pfad, bzw. Trittspuren - auf der anderen Seite wieder.

Ein kurzes Stück war der Weg gut zu gehen, dann verschwand er in Kraut und Büschen. Für uns bedeutete das: Durchwurschteln. Anders kann man das kaum beschreiben. Der Weg war tatsächlich ein Weg (ein alter natürlich), aber im Kraut kaum zu sehen und von den Büschen inzwischen ganz schön überwachsen. Aber er brachte uns zuverlässig bis zum Normalweg überm Wasserfall.

Der restliche Abstieg ging eigentlich recht schnell, war aber knie-mäßig übel, denn das zwickte bei jedem Schritt. Die Räder waren höchst willkommen, als wir dort ankamen, auch wenn das Radeln am Anfang wegen der vielen Blöcke eher schwierig war.

Die Bärguntalpe hatte leider keinen Kuchen mehr, daher verzichteten wir aufs Einkehren und fuhren direkt zum Auto ab.


Oberhalb der Bärguntalpe


Kurzer Nebelblick aufs Ziel


Die Stufe mit dem Wasserfall; sonst sind wir hier mit Ski unterwegs


Gaanz langsam hellt es sich auf


Hier geht es hinauf


Die letzten Meter :-)


Fröstelnd in der Gipfelmulde


Abstieg


Zerzauste Dohle (jung?)


Auf neuem Weg ...


... der echt zugewachsen ist!


Rückblick


Abfahrt

Von engel am 19.07.2018 20:25 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Montag, 09.07.2017: Wegsuche

Mittwoch, Juli 18, 2018

Für den Montag hatten wir uns eine Route mit mehr Radeln als Laufen ausgesucht, weil die Kogelseespitze für die Füße und die Beine doch recht anstrengend gewesen war. Ich hatte aus der OSM einen T5 Weg rausgesucht, weil ich dachte T5, das können wir doch. Bislang hatte das auch immer hingehauen.

Die Radel-Strecke waren wir bisher immer nur runter gefahren, deswegen war ich nicht sicher, ob das bergauf radelbar sein würde. Wir meinten aber beide, das müsse möglich sein.

Wir parkten an der Breitenbergbahn und radelten relativ direkt - so wie wir schon ein paar Mal runter gekommen waren - zu der Straße mit den vielen Kehren. Das war anfangs recht gemütlich wurde dann aber recht schnell kaum mehr radelbar. Dabei waren da Schilder, dass das die Strecke vom Pfronten-Marathon sei!

Ich war schon kurz davor aufzugeben, weil ich echt keine Lust hatte, das Rad den ganzen Berg hinauf zu schieben. Aber bis der beste Allgäuer von Allen bereit ist aufzugeben, muss schon mehr kommen, als ein paar hundert Meter unradelbare Strecke. Ich schob also grummelnd mein Rad den Berg rauf und stellte mich innerlich auf einen Sch…-Tag ein. Und dann kamen wir nach der nächsten Kehre auf den eigentlichen Forstweg und der war viel flacher, um Welten weniger ruppig und nahezu gemütlich radelbar. Um auf diese Forststraße zu kommen, muss man allerdings unten noch ein Stück Richtung Grenze fahren. Gut, wissen wir das jetzt auch.

Ab hier waren die vielen Kehren und der Weg zur Abzweigung zum Aggenstein zwar heiss (naja, eher schwül), aber gut zu radeln und wir kamen gut voran.

Wit legten die Räder an einem Hüttchen ins Gras und gingen zu Fuß auf dem unbezeichneten Forstweg weiter. Bald zweigte ein alter verwachsener Forstweg ab, wurde schmaler, verlor sich fast im Gras und verschwand schließlich in der ersten Schuttrinne. Wir wurschtelten uns anhand des Tracks auf dem Navi durch Latschen und über Schuttrinnen und stiegen in einem Bachbett weiter auf. ‘Weg’ hatte ich mir ja ein wenig anders vorgestellt, aber so lange man problemlos zurück kann, kann man ja auch weiter aufsteigen.

Unerwartet trafen wir dann tatsächlich auf den Weg (naja, eher Trittspuren), den wir gesucht hatten. Wir waren ein wenig zu weit links gewesen (weil das Navi den Weg etwas zu weit links verortete). Nun verliessen wir uns eher auf die Trittspuren und nahmen das Navi nur noch zur Hilfe, wenn sich die Trittspuren in den Felsen verloren.

Das Weglein wurde schmaler und steiler. Es folgte im Wesentlichen dem Bacheinschnitt, in dem wir weiter unten schon aufgestiegen waren. Nachdem wir den Bach gequert hatten, kamen Felsen und der Weg wurde unsichtbar. Wir kletterten über steile Schrofen dem nach, was wir für am sinnvollsten hielten (Absteigen wäre da schon noch möglich, aber sicherlich unangenehm gewesen) und fanden die Trittspuren über den Felsen wieder. Das war nett :-)

Das Weglein blieb anhaltend sehr steil und führte erst am oberen Abbruch des Baches vorbei und dann zwischen Bach und Latschenfeld in der Wiese zum Grat hinauf. Ganz oben fanden wir ein idyllisches Pausenplätzchen, das genutzt werden wollte, dann gingen wir noch die letzten Meter bis zum Rossberg, wo es dann einen ‘echten’ Weg hatte.

Wir machten ausgiebig Pause am Rossberg und bekamen netterweise sogar etwas Sonne dazu. Der Weg zum Brentenjoch ist dann mehr oder weniger unschwierig, obwohl es in der Mitte einen abweisend aussehenden Felsblock hat (den man gut umgehen kann). Am Brentenjoch hatte es auch Sonne, also legten wir uns da ins Gras um nochmal zu pausen.

Der Gratweg zum Bösen Tritt ist deutlich verwachsener und länger als ich in Erinnerung hatte, aber nach wie vor schön zu gehen und hat feine Aussicht. Der Abstieg vom Bösen Tritt zu den Rädern war dann nicht mehr lang und wir konnten auf dem Forstweg schnell und bequem zum Auto abfahren.

Das war eine echt tolle Tour, weil wir da ständig komplett gefordert waren. Wir wussten ja nicht wirklich was über die Route (in die OSM kann ja jeder alles eintragen). Also weder, ob sie wirklich bis hinauf führt, noch ob da noch irgendwelche unerwartenen Schwierigkeiten auftauchen würden und zwischenzeitlich nicht mal, ob wir überhaupt richtig waren. Auf dem Navi ist der Weg wirklich nur sehr grob eingetragen und in dem Gelände machen 50 Meter hin oder her schon was aus. Das war schon sehr prima!


Anfahrt mit Blick auf den Breitenberg


Fast schon am Radl-Parkplatz, Aggenstein im Hintergrund


Anfangs ist der Weg noch leicht zu finden


Wir schlagen uns weglos durchs Gebüsch


Nachdem wir das Steiglein gefunden hatten, geht es steil bergauf


Weitblick mit Breitenberg


Schrofen-Kletterei (ja, das ist so steil wie es aussieht)


Nach den Schrofen kommt steiles Gras ...


... und durch Latschen muss man sich auch durchwurschteln


Rück- und Tiefblick von fast am Grat


Geschafft!


Der Übergang vom Rossberg zum Brentenjoch ist nicht schwer aber spektakulär


Am Brentenjoch


Abstieg mit schöner Aussicht


Tiefblick auch mit schöner Aussicht (2 Räder :-))


Türkenbund


Wachsames Murmel


Abfahrt

Von engel am 18.07.2018 20:46 • outdoorbergmtb(2) Kommentare

Sonntag, 08.07.2018: Gratwandern

Dienstag, Juli 17, 2018

Für Sonntag sah die Vorhersage nicht schlecht aus und so starteten wir ins Parzinn. Obwohl wir nicht allzu spät dran waren, war in Boden schon so gut wie alles zugeparkt (da hat es ja eh nicht viel Platz). Wir haben da ja immer Räder dabei, weil ich den Rückweg von der Materialseilbahn so nervig finde, daher parkten wir an der Straße zum Hahntennjoch.

Auf dem Weg zur Materialseilbahn überholten wir eine große Gruppe Klettersteig-Aspiranten, danach sahen wir aber nicht mehr viele Leute. Wir parkten die Räder an der Materialseilbahn und stiegen zur Hanauer Hütte auf, wo ich bei 3 Damen Glück hatte und Tampons abstauben konnte. Manchmal hat man diese ‘immer-dabei’-Dinge dann halt doch nicht (mehr, weil aufgebraucht) dabei.

Wir gingen weiter Richtung Gufelscharte und bogen am unteren Parzinnsee zur Kogelseescharte ab. Der war natürlich - wie erwartet - schon komplett eisfrei. Das Wetter hätte eigentlich so langsam sonniger und wärmer werden sollen, machte aber wenig Anstalten, der Vorhersage zu folgen. Die Pause, halbwegs windgeschützt an einem großen Stein, war daher relativ kühl.

Auf dem Weiterweg zur Scharte kann man zum Oberen Parzinnsee abbiegen. Der hätte ja vielleicht eventuell noch etwas Eis haben können, daher bogen wir ab. Und tatsächlich, mit etwas gutem Willen konnte man den See tatsächlich noch als Eissee bezeichnen, denn am hinteren Ende mündeten noch 2 Schneefelder in den See.

Das Wetter war zwar nicht wirklich Eissee-bade-tauglich (nämlich bedeckt und windig), aber hey, ein neuer Eissee! Wir gingen als ans hintere Ende des Sees und der beste Allgäuer von Allen ging eine kurze Runde schwimmen. Unter erschwerten Umständen, denn der feine Schlamm, der von den Schneefelder in den See eingetragen worden war, war rutschig wie Seife.

Danach machten wir uns an den echt mühsamen Anstieg zur Kogelseescharte, wo ich einen neuen Weg gehen wollte. Die Beschreibung dazu war mager: ‘nach der Scharte kurz hinab und links zum Grat halten’. Dann sollten Markierungen kommen. Wir gingen nach der Scharte ein Stück den Weg zum Kogelsee hinab und querten dann über ein steiles Schneefeld zum Grat. Und ja, da waren dann Markierungen :-)

Die waren auch gut so, denn der Nordostgrat der Kogelseespitze, bzw. dessen Flanke, ist ziemlich unübersichtlich. Mit den Markierungen kommt man da aber ganz gut durch, allerdings ist der Aufstieg eine ziemliche bröselige und geröllige Angelegenheit. Dafür ist man allein und hat - selbst bei bedecktem Wetter - eine tolle Aussicht übers Lechtal und das Parzinn.

An der Kogelseespitze waren wir allein (bis nach einer halben Stunde ein Bergläufer auftauchte) :-)

Im Abstieg auf dem Normalweg hatten wir eigentlich drauf gehofft, die Parzinner Steinbockherde am Südost-Rücken anzutreffen, aber der war leider leer. Wir sahen die Herde dann - sehr zufällig, man glaubt gar nicht, wie Steinböcke mit dem Hintergrund verschmelzen - im Abstieg vom Gufeljoch oberhalb des Unteren Parzinnsees. Na also :-)

In der Hanauer Hütte hatten wir eigentlich einkehren wollen, aber da war eine lange Schlange vorm Tresen, darauf hatten wir dann doch keine Lust und stiegen lieber direkt ab.


Auf dem Weg ins Parzinn


Kurz vor der Hütte


Oberhalb vom Unteren Parzinnsee


Parzinnseeschwimmen


Aufstieg zur Kogelseescharte


Schneefeldstapfen


Im Gratgewirr


Wegsuche


Grat zur Kogelseespitze


Abstieg über den Normalweg


Suchbild


Junger Steinbock


Murmel


Rückblick


Abfahrt

Von engel am 17.07.2018 05:33 • outdoorbergmtb

Samstag, 07.07.2018: Schon wieder nix

Sonntag, Juli 15, 2018

Nach dem regnerischen Freitag wollten wir den Juli-Urlaub eher gemächlich mit einer Radl-Runde beginnen. Ich habe ja schon seit ein paar Jahren eine Runde im Kopf, die wir bisher noch nie hinbekommen haben.

Wir schon vor Kurzem fuhren wir also am Samstag an den Ostertalparkplatz. Diesmal luden wir die Räder allerdings aus, denn es war zwar bedeckt aber trocken. Von oben zumindest, der Gegend sah man den Regen vom Vortag noch gut an.

Wir radelten gemütlich zur Gräfenhütte hinter. Ab da wird es dann selbst unter den besten Umständen ziemlich anstrengend, weil der Weg zur Höllritzer Alpe hinauf steil und ruppig ist. Der noch ziemlich feuchte Untergrund war aber von besten Umständen weit entfernt und das Radeln wurde noch anstrengender als sowieso schon. Uff!

Wir schafften die Herausforderung aber ziemlich gut (ich allerdings mit dem Puls meistens am Anschlag), bis wir auf die Querung zur Alpe kamen. Dort wurde der Weg zur Schlammschlacht. Einereits, weil er halt lehmig ist und nass war und andererseits, weil das Vieh eben erst auf die Alp gekommen war und alles zertreten und mit nassen Fladen versehen hatte.

Die Querung rüber zum Quad-Track schien uns unter diesen Umständen nicht ratsam, denn die ist auch wenn es weniger nass ist reichlich schlammig. Wir planten also (mal wieder) um und radelten übers Birkach zur Säge runter, wo wir zur Belohnung für die anstrengende Auffahrt in der Alpe Gerstenbrändle einkehrten :-)

Dort wurde das Wetter dann so langsam schön, aber wir hatten nach dem ausgezeichneten Kaffee und Kuchen keine rechte Lust mehr, wieder das Ostertal hinter zu radeln, um die Runde am Ende des Quad-Tracks fortzusetzen und beschlossen, den Urlaub gemütlich zu beginnen und auf der Terrasse daheim nochmal Kaffee zu trinken.


Kleiner Eisvogel


Im Ostertal


Steiler Hochweg


Gemütliche Abfahrt ...


... über schöne Wiesen


K&K an der Alpe Gerstenbrändle

Von engel am 15.07.2018 12:01 • outdoormtb

Sonntag, 01.07.2018: Badetag

Donnerstag, Juli 05, 2018

Am Samstag war Schwesterles Vorab-Geburtstagsfeier im Hinterland zwischen Augsburg und Donauwörth. Da zeitgleich der AFD-Parteitag in Augsburg stattfand, fuhren wir über die A7 und die A8 einen großen Bogen um Augsburg. Das klappte stautechnisch sehr gut, aber das ist schon ein elendslanger Schlauch!
Die Party war sehr nett und es gab riesige Haufen Grillfleisch und gutes Essen :-)

Am Sonntag hatten wir eigentlich eine lange Tour im Lechtal geplant gehabt, aber in der Früh waren wir beide müde und kaputt und beschlossen stattdessen zum Baden zu radeln. Erholung ist ja auch wichtig!

Wir nahmen alle Bike-Trails mit, die man mit wenigen Umwegen zum Eschacher Weiher finden kann und kehrten auf Eiskaffee und Kuchen im Brotzeitstüble ein. Der Weiher ist inzwischen auch für mich total angenehm temperiert :-)

Auf dem Heimweg gab es dann Abendessen in der alten Säge in Ermengerst. Mein Schnitzel mit Pommes war riesig und ich hatte die besten (selbstgeschnitzten?) Pommes seit langem. Der beste Allgäuer von Allem war mit seinem Schweinebraten auch zufrieden. Doch, kann man machen. Und gern auch wiederholen.


Die steile Straße hinter Wiggensbach (auch wenn es flach aussieht)


Rückblick auf Wiggensback


Momentan blüht überall der Rote Fingerhut


Kahlschlagbiken


Moorseeschwimmen


Heimweg

Von engel am 05.07.2018 20:25 • outdoormtb

Montag, 25.06.2018: Fehlstart

Mittwoch, Juli 04, 2018

Nach dem netten Samstag wurde das Wetter am Sonntag merklich schlechter. Es war wolkig, aber (zumindest in Kempten) trocken. Ich brauchte nochmal einen Tag für Orga-Dinge und wir nahmen den Sonntag dafür. Zum Ausgleich für die viele Arbeit gab es am Nachmittag Pfannkuchen auf der Terrasse :-)

Am Montag regnete es in der Früh, aber der Wetterbericht war ganz sicher gewesen, dass das Wetter im Lauf des Tages besser werden würde. Allerdings war die Besserung inzwischen vom Vormittag auf den Nachmittag gerutscht.

Im Lauf des Vormittags hörte der Regen auf und es wurde heller. Wir hatten uns eine schöne Bike-Runde im Gunzesrieder Tal ausgesucht und die Räder schon am Vortag ins Auto geladen. Nun hofften wir einfach das Beste und fuhren los. Hoffnung und so ;-)

Am Parkplatz im Ostrachtaltal saßen wir dann im Kangoo und schauten auf den strömenden Regen und die tiefschwarzen Wolken vor den Fenstern. Es hatte 10 Grad. Nee, echt nicht!

Wir fuhren zurück nach Hause (da war es wenigstens trocken), luden die Räder aus und starteten nach einem kleinen Mittagessen zu einer kleinen Blenderrunde. Es blieb trocken und am Ende kam sogar die Sonne raus. Immerhin :-)


Auf dem Mariaberg. In den Bergen ist noch schlechtes Wetter


Unterm Blender wohnt ein ‘Bäschtlar’ mit lauter mehr oder weniger witzigen Zeug vorm Haus.
Der kleine Dicke da steht da schon seit einer Weile. Ich mag ihn sehr :-)


Ein Großer Schillerfalter, total furchtlos.
Wir nehmen an, der war frisch geschlüpft und musste noch fertig trocknen.


Auf dem Rückweg

Von engel am 04.07.2018 21:56 • outdoormtb
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