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Mal wieder ein Berg

Mittwoch, Juli 29, 2015

Nachdem die letzten Wochenenden doch sehr Rad-lastig waren, gab es am Sonntag mal wieder einen Berg. Aus diversen Gründen nur einen kleinen, dafür aber feinen und - was in der Gegend eigentlich kaum zu glauben ist - sogar recht einsamen Berg: den Spießer.

Wir spazierten einsam und barfuß über wunderbare Wiesen über die Nordseite zum Gipfel (wobei ich im oberen Teil wegen lästig spitzer Steine auf Fivefingers umstieg), schlugen kurz am Gipfelkreuz an und gingen über wunderbare einsame Wiesenwege weiter zum Wertacher Hörnle. Dessen Gipfel ließen wir aus, um den ‘scheußlichen’ Abstieg, den die besten Eltern vor Kurzem mal genommen hatten, auszuprobieren. Bei uns war der Weg eigentlich ganz gut (wenn auch recht von Kühen zertrampelt), war aber kein Abstieg und führte uns aufsteigend auf den Sattel auf der anderen Seite des Gipfels. Da waren wir wohl woanders entlang gegangen ;-)
Was man nicht übt, rächt sich übrigens: (Leichter) Muskelkater vom Abstieg bei mir. Wegen läppischen 800 Höhenmetern. *seufz* Immerhin haben meine Füße die Wiesenwege gut weggesteckt.

Den Samstag nutzten wir, um unser Kangoo-Wohnmobil zu aktivieren und die Chili-Plantage mit der automatischen Bewässerung zu versehen. Nächste Woche ist Urlaub :-)

Von engel am 29.07.2015 20:27 • outdoorberg

Wochenende mit verdrehtem Wetter

Mittwoch, Juli 22, 2015

Angesagt war Samstag OK, Sonntag ab Mittag Gewitter. Wie das aber bei solchen Wetterlagen ist: es kam anders.

Am Samstag starten wir zu einer Bike&Barfuß-Hike Runde im Ostertal. Schon beim Abstellen der Räder an der Gräfenhütte zog es zu, kurz vor der Printschenhütte fielen die ersten Tropfen und der Wind frischte unangenehm auf. Wir kehrten um, doch das Wetter blieb wie es war: bedeckt und windig mit einzelnen Regentropfen. Erst abends klarte es auf und wir konnten gemütlich in der letzten Sonne auf der Terrasse zu Abend essen.

Für Sonntag rechneten wir mit noch schlechterem Wetter und starteten lediglich eine Bike-Runde rund um daheim. Aber es war und bleib strahlend schönes Wetter und die angekündigten heftigen Gewitter kamen erst, als wir nach einer langen Radelrunde und Baden am See wieder zuhause waren. Auch gut :-)

Bilder diesmal keine, weil die noch sicher verwahrt im Allgäu auf der Karte in der Kamera stecken.

Von engel am 22.07.2015 20:46 • outdoorbergmtb

Bike-Wochenende

Freitag, Juli 17, 2015

Samstag: Bildstöckl
Im Urlaub fielen bei meinem guten MTB, das ich inzwischen auch für die Bike&Hike-Touren verwende, ja verschiedene Teile unvermittelt aus. Erst war es der Freilauf, dann ging das Tretlager fest. Letzteres erforderte besonderes Werkzeug, so dass ich das Rad zur Reparatur geben musste. Am Freitag konnte ich das Bike von der Reparatur abholen und da lag es nahe, es am Samstag erst mal auszuprobieren.
Aus verschiedenen Gründen (nicht zuletzt weil es in der Früh recht kühl war), kamen wir anfangs nicht so recht in die Gänge und so wurde es einigermaßen spät bis wir loskamen. So fiel die Wahl darauf, mal wieder zum Bildstöckl zu radeln. Für den Runterweg nahmen wir einen neuen Weg, was uns erst ganz unerwartet Oberried bescherte, lang eine der höchstgelegenen Ortsteile Sonthofens und nun eine Schau-Bergbauernsiedlung und dann einen grimmigen Bauern, der was von ‘Privatweg’ grummelte, obwohl wir auf einem offiziell ausgeschilderten Wanderweg (naja, OK, es war ein ‘Wander’-Weg) unterwegs waren. Wir gaben uns betroffen und radelten fröhlich weiter :-)
Die Dreiangelhütte, wo man bis vor einer Weile (ein, zwei Jahre?) noch wirklich ausgezeichneten Kuchen bekam, selbstgebastelte Torten und sowas, enttäuschte etwas mit aufgetautem 0815-Kuchen und mäßigem Kaffee. Aber sie liegt noch immer sehr schön.
Die neuen Teile meines Radls funktionieren übrigens alle prima, aber es entwickelte ein vermutlich vom Rahmen ungünstig verstärktes sehr lästiges Knacksen, dem der beste Allgäuer von Allen zunächst nicht auf die Spur kam.

Sonntag: Bade-Biken
Wir waren zwar früh wach, aber irgendwie war uns eher nach Baden als nach Berg. Ich suchte also nochmal ein paar neue Bike-Trails aus der Karte (auch diesmal großer Erfolg mit netten neuen Wegen) und wir schlängelten uns auf schönen (und anstrengenden) Umwegen zum Eschacher Weiher. Mit Abstecher zum Brotzeitstüble für (Eis-)Kaffee und Kuchen.
Mein Leib- und Magen-Mechaniker fand vermutlich auch, was das nervige Knacken verursachte (die Aufhängung der Hinterradschwinge beim Treten). Ob die Therapie fürs Bike wirkt, wird sich am Wochenende zeigen :-)

Von engel am 17.07.2015 05:38 • outdoormtb

Urlaub Dahoim

Montag, Juni 08, 2015

Das lange Wochenende fing mit gemütlichem abendlichen Grillen an und ging grad so weiter. Zwischen den Grill-Sessions gab es kleinere und nicht ganz so kleine Touren. Der ein oder andere Fehler, na gut, einer (Fahrradschlossschlüssel im Auto vergessen) kostete uns zwar den Gipfel, aber bei so schönem Wetter und bei so einsamer Gegend mit Aussicht auf weiteres angekokeltes Fleisch kann man auch mal auf die letzten Höhenmeter verzichten ;-)

Wir waren in unserer doch recht überlaufenen Gegend doch meistens relativ alein unterwegs, was sicherlich auch daran liegt, dass nicht alle Wege, die man so aus Karte und OSM raussuchen kann, auch wirklich begehenswert sind. Auf einem umgestürzten Baum über einen Wildschutzzaun zu klettern und sich an steilen Flanken entlang zu hangeln, hat dafür aber einen nicht zu unterschätzenden Abenteuer-Faktor.

Mein Knie hat die Touren recht gut überstanden, was nach den ersten Touren nach dem Winter recht erleichternd ist. Momentan habe ich sogar das Gefühl, es sei stabiler als im letzten Jahr (was vermutlich am Nicht-Unfall im letzten April lag), das erfreut mich sehr. Irgendwann muss da wieder jemand rumschnippeln, aber später ist besser!


Tag 1: Schnippenkopf über wüste Wege und Bäume. Zurück über den Eybachtobel.


Tag 2: Bike-Hike zum Gängele. Mit einigen Extra-Höhenmetern wegen des Zwischenabstechers zum Auto. Dafür mit Gämsen-Kindergarten.


Tag 3: Bike-Hike zum Litnisschrofen. Das Gewitter kam am Vormittag und zwang uns zu Kaffee und Kuchen in der Edenalpe, danach hielt das Wetter.


Tag 4: Bike-Hike zum Siplinger Kopf bei perfektem Wetter. Ausgesprochen Fivefinger- und Barfuß-geeignet.

Von engel am 08.06.2015 21:19 • outdoorbergmtb

Einstein

Dienstag, Mai 12, 2015

Man glaubt es kaum, aber wir haben es tatsächlich mal wieder auf einen Berg geschafft :-) Einsam, weglos, ein wenig aufregend weil steil und ein klitzekleines bisserl kraxelig, sowas nehmen wir immer gern mit.

Balsam für die Seele, Sonne für die Haut (jetzt Sonnenbrand am rechten Ellenbogen, wo ich die Sonnencreme vergessen hatte) und Kater für die Muskeln. Naja, das Letztere hätte es nicht unbedingt gebraucht ;-)
Das Knie hat die knapp 900 Höhenmeter deutlich besser weggesteckt als die Oberschenkel, das ist sehr erfreulich.

Kaffee und Kuchen unten waren leider nicht ganz so erfreulich. Eigentlich nur 08/15, also nicht direkt schlecht, aber auf so einen perfekten Tag hätte halt noch perfekter Kuchen folgen sollen ...


Zunächst geht es den Höhenweg im Tal entlang.


Dann biegen wir Richtung Berg ab.


Und steigen weglos bis in die Scharte.


Wo wir auf den Steig über den Ostgrat treffen.


Der mit netten kleinen Einlagen erfreut.


Gipfelpanorama :-)

Von engel am 12.05.2015 21:15 • outdoorberg

Alternativen

Dienstag, April 14, 2015

Die Planung des letzten Wochenendes hätte eigentlich Schnee und Ski und Touren in netter Gesellschaft (und ganz nebenbei auch die SAN Mitgliederversammlung) vorgesehen, aber die Umstände waren gegen uns. So mussten die Skitouren ausfallen und wir blieben daheim.

Da die ursprüngliche Planung des Wochenendes vorgesehen hatte, schon am Freitag zur Hütte aufzusteigen, fuhr ich bereits am Donnerstag zurück ins Allgäu und arbeitete am Freitag von dort aus. Diesmal hatte ich direkt das Notebook dabei, um es nach der 64-bit-Neuinstallation wieder ins Heimnetzwerk einzuhängen. Das klappte alles prima, allerdings hatte unsere IT ein falsches Zertifikat für die Einwahl ins Firmennetz installiert. Gut, dass ein Kollege das schon vorher festgestellt und gelöst hatte. Die verwickelten Zusammenhänge zwischen Zertifikaten und Ausstellern und all das hätten mich sicherlich eine gute Weile beschäftigt. So musste ich nur dem Kochrezept des Kollegen folgen und war arbeitsfähig :-)

Da die Wochenendplanung nun vollständig ausgefallen war, bot es sich an, sich feine Alternativen auszudenken. Das Wetter war prima und es war wunderbar warm. Das wollte ausgenutzt werden, zumal wir ja nun auch ungewohnt viel Zeit hatten. Wir stellten daher am Freitag Nachmittag ein kleines üppiges Zwei-Personen-Grillfest auf die Beine, wo ich endlich den schon lang ersehnten Lachs (Filetstück) vom Grill bekam :-)
Die Sache mit dem ganzen Lachs vom Grill oder vom Feuer muss noch warten, bis wir mal in eine geeignete Gegend kommen. Und ja, ich nehme den Lachs dann auch aus.
Das Grillen fiel so üppig aus, dass wir später gar kein Abendessen brauchten ;-)

Das Wetter am Samstag war nicht so gut wie erwartet, aber es war immerhin trocken. Wir eröffneten die Skate-Saison, was zwar prinzipiell ganz nett war, aber wegen des starken Windes, der uns bergauf entgegen blies (lästig!) und ud bergab anschob (was man am Anfang der Saison, wo man noch nicht so ganz sicher auf den Rollen steht, gar nicht unbedingt haben will), doch ein schwierig war. Das Knie war mit der ungewohnten Bewegung auch nicht ganz glücklich, daher beließen wir es bei einer Runde. Aber immerhin: knapp 13 Kilometer.
Am Nachmittag dann die Eröffnung der Pfannkuchen-Saison auf der Terrasse :-)

Sonntag versuchten wir uns dann zu Fuß am Grünten. Ich hatte zunächst Bedenken, ob es nicht vielleicht zu feucht für den Aurikelgrat sein würde (Schneereste in der Rinne oder sowas), aber das Burgberger Hörnle war südseitig knochentrocken, daher war der Grat die reine Freude :-) Selbst in der Querung nach dem Gipfel war viel weniger Schnee als wir gedacht hatten. Auf dem Weg zum Grüntengipfel gab es zwei Pausen in trockener Wiese in der Sonne. Hach, Frühling!

Die Querung unter dem Fernsehturm war dann allerdings genau so schneeig, wie ich befürchtet hatte und ich graulte mich entsprechend (ich seh mich da immer ausrutschen und die Lawinenrinne runter sausen). Das ging aber wie bisher immer gut. Zum krönenden Abschluss hatte dann sogar das Grüntenhaus geöffnet und es gab wohlverdienten und wohlschmeckenden Kaffee und Kuchen zu kühlem Weißbier auf der sonnigen Terrasse :-) Hach, Frühling!


Im Aurikelgrat


Schön trocken und warm :-)


Gegenüber am (schwereren) Südwestgrat zwei schnelle Damen


Am Burgberger Hörnle


Schneefeldquerung


Grüntengipfel

Von engel am 14.04.2015 05:51 • outdoor

Gemischt

Dienstag, April 07, 2015

Das lange Wochenende über Ostern war sehr gemischt. Das bezieht sich auf Wetter, Verhältnisse, Touren und das Drumherum. Ein weiteres besonderes Kennzeichen des langen Wochenende war unsere konsequente Fehleinschätzung der Wettervorhersagen (eine allein reicht ja kaum aus).

So kam es dann wir bei strahlendem Sonnenschein einen langen Spaziergang (um den Rottachspeicher) machten, bei Sauwetter (richtig eingeschätzt) kurz auf den Blender stapften, uns im Schneesturm mit Ski im Whiteout Richtung Grünhorn kämpften (wo wir vergeblich Wetterbesserung erwarteten) und eine abwechslungsreiche Wanderung in der Buchenberger Gegend machten, wo es uns nach anfänglichem Sonnenschein am Ende wieder dicke Schneeflocken um die Nase blies.

Alles in Allem eben sehr gemischt. Die Sache mit der Sonne am See war an sich ganz nett, allerdings verträgt mein lädiertes Knie lange Spaziergänge in der Ebene bei Weitem nicht so gut wie Skitouren (genaugenommen nicht mal so gut wie Bergtouren). Am Ende musste ich arg hinken. Ich vermute, die Lektion daraus ist, dass wir öfters spazieren gehen müssten, um das Geradeauslaufen zu üben. Naja.

Auf unserer Skitour waren wir von Anfang bis Ende komplett allein und mussten/durften alles neu spuren. Man muss einfach nur mal bei schlechten Bedingungen unterwegs sein, schon klappt das mit der Einsamkeit ;-) Unten fiel der Schnee in dicken Flocken und der Schnee trug unter der Neuschneeschicht. Weiter oben blies ein eisiger Wind und kurzzeitig waren wir über ausgeprägte ‘Wumm’-Geräusche (da war es glücklicherweise flach) besorgt. Die gaben sich aber bald wieder. Der Wind dagegen blieb und zu seiner Gesellschaft senkten sich die Wolken. Die Sicht hatte sich damit komplett verabschiedet.

Die Querung zur Ochsenhofer Scharte nehmen wir nicht mal bei gutem Wetter, bei diesem natürlich auch nicht. Wir fellten also ab und tasteten uns nahezu blind hinab zur Starzelalpe. Der eigentlich ganz gute Schnee ließ sich nur sehr bedingt genießen, da kaum zu erkennen war, wann es rauf oder runter ging.

An der Alpe klarte es ganz kurz ein wenig auf. Wir dachten ‘Prima, die angekündigte Wetterbesserung!’ und stiegen zum kleinen Hüttchen weiter oben auf. Dort beschlossen wir bei Schneesturm und erneutem Whiteout abzubrechen. Wieder tasteten wir uns ohne Sicht den Hang hinab. Diesmal hatten wir aber unsere Aufstiegsspur zur Orientieren, so dass das Fahren immerhin ein wenig besser ging.

Als wir uns mitten im Gegenanstieg befanden, klarte es tatsächlich ein wenig auf und es wurde sogar warm. Wir überlegten kurz, ob wir nicht doch ... entschieden uns dann aber doch dagegen. Zu Recht, denn das kleine Fenster mit der halbwegs ordentlichen Sicht hielt nur noch so lang, bis wir den schönen flachen Hang bis zur Waldgrenze abgefahren waren. Der Neuschnee war in der kurzen Zeit schon schwer geworden.

Im Wald wurde der Schnee dann erst sehr unangenehm, weil der schwer gewordenen Neuschnee auf dem Deckel des Altschnees abrutschte (wir produzierten eine kleine Lawine), dann sehr unangenehm, weil der (dünne) Altschneedeckel aufweichte und wir in den nassen, fast schon faulen Schnee darunter einbrachen. Wir waren froh, als wir auf dem Forstweg ankamen.

Die anderen beiden Spaziergänge waren jeder auf seine Weise ganz OK.


Rottachspeicher


Blender


Allein im weissen Weiss


Blesshühner auf der Suche nach Wasser am Eschacher Weiher

Von engel am 07.04.2015 20:39 • outdoor

4 Tage, 3 Touren

Donnerstag, März 19, 2015

Der heimatliche Kurzurlaub kann als großer Erfolg verbucht werden, auch wenn wir den Sonntag dann doch daheim verbrachten. Aber mei, so ‘richtige’ Erholung muss halt auch mal sein und ein Liegestuhl auf der Terrasse ist ja auch nicht zu verachten.

Das Wetter jedenfalls spielte mit und bescherte uns erst fast einen Sonnenbrand, inzwischen aber eine schöne Bräune. Sogar bei mir :-)

Wir fanden abwechselnd übel zusammengefrorene alte Spuren, schönen Firn, Windpressdeckel, Bruchharsch, feinsten Pulver, tiefen Sulz und alles zwischen Eis und Wasser in den Spuren. Während man mittelmäßig schlechte Bedingungen wegen des Drumherums einfach hinnimmt (nur richtig übles Zeug bleibt hängen), überstrahlt die Freude am schönen Schnee - Firn und Pulver - so dermaßen alles, dass ich das Gefühl habe, alle Touren waren auch in diese Hinsicht Klasse, obwohl wir objektiv nur ein paar gute Stellen fanden.

Am Allerpositivsten war, dass wir am Donnerstag und Freitag sogar auf den Allgäuer Standardtouren, wo es in den letzten Jahren unglaublich voll geworden ist, so gut wie allein unterwegs waren. So müssen Skitouren eigentlich.

Samstag suchten wir uns eine abgelegene Skitour im Lechtal aus. Da hinten ist alles sehr lang und weit und hoch und auch einigermaßen umständlich zu erreichen. Folglich war es dort recht leer, dafür erreichten wir aber auch unser Ziel nicht ;-)

Letzteres lag nicht direkt daran, dass wir es konditionell nicht mehr geschafft hätten (wir waren allerdings bedauerlich langsam), aber als wir um zwei feststellten, dass wir wohl noch anderthalb Stunden bis zum Gipfel brauchen würden, war uns eine schöne Abfahrt dann doch wichtiger als der Gipfel. Die Belohnung folgte unter dem Ski: prima Pulver in versteckten Rinnen (den hätte es später auch noch gehabt) und grad noch weicher Firn auf südseitigen Flanken. Der Firn fing schon an, wieder einzufrieren und wäre später sicherlich ziemlich grässlich zu fahren gewesen.

Zum Abschluss warf ich mich auf dem Ziehweg zurück nach Holzgau wegen einer Unachtsamkeit (Ski verkantet) dann noch mit Karacho in den steilen Wald neben dem Forstweg. Geschickterweise zwischen den Bäumen hindurch, aber für einen blauen Fleck und eine verbogene Schulter reichte es trotzdem.


Tour 1: Start am Bach


Tour 1: Der Gipfel ist in Sicht


Tour 1: Allein ganz oben


Tour 1: Gegenanstieg


Tour 2: So leer ist es im ersten Hochtal sonst nie :-)


Tour 2: Der Gipfelhang, mehr Schnee drauf als wir erwartet hatten


Tour 2: Schon wieder allein ganz oben und wunderbare Umgebung


Tour 2: Gegenanstieg, der Schnee da sah so schön aus


Tour 2: Und so war er auch :-)


Tour 3: Unten muss man erst mal mühsam durch den Tobel


Tour 3: Der beeindruckende Abschluß des Tobels


Tour 3: Dann geht es erst mal weit (und flach) hinter


Tour 3: Nach der Alpe macht das Tal einen Bogen und es geht weiter flach nach hinten


Tour 3: Noch weiter hinten kommt man sich langsam vor wie im Hochgebirge


Tour 3: Aber es ist immer noch ziemlich flach


Tour 3: Sieht aber Klasse aus


Tour 3: Wolken zogen auf und wehte ein eisiger Wind. Immerhin geht es hier hinten endlich hoch.


Tour 3: Abbruch, der Abfahrt wegen


Tour 3: Yeah!


Tour 3: Runtertasten durch den Tobel

Von engel am 19.03.2015 21:38 • outdoorski

Winterwochenende

Dienstag, März 10, 2015

Langsam nähern wir uns wieder dem Normalzustand. Für uns heißt das: Schnee, Sonne, Ski :-)
Allzu lange oder allzu anstrengende Touren machen wir aber noch nicht. Trotzdem, an jedem Tag eine Tour ist schon ein Fortschritt, auch wenn es noch die eine oder andeer Schwierigkeit zu überwinden galt.

Heute wegen Zeitmangel nur Bildchen.

Von engel am 10.03.2015 22:15 • outdoorski

Skitour, einsam :-)

Dienstag, Februar 10, 2015

Nachdem uns das Erlebnis mit den Riesengruppen in Baad so erschreckt und geärgert hatte, versuchen wir inzwischen wieder, abgelegenere Skitouren zu finden. Im Lechtal waren wir auch schon lang nicht mehr und irgendwann muss man ja auch mal nachschauen, wie die Lage dort so ist. Ich kann nun festhalten: Im vorderen Lechtal hat es noch deutlich weniger Schnee als im Allgäu, aber Skitouren ohne Bodenkontakt sind durchaus möglich. Möglich ist allerdings auch, dass man in/an Latschen hängen bleibt, die unvermutet aus dem Schnee springen (nicht die ganzen Latschen, aber einzelne Äste).

Nicht ganz so überlaufene Touren haben üblicherweise immer einen Haken. In unserem Fall war das der Zustieg entlang der steilen Grashänge an denen immer Lawinen abgehen (note to self: beim nächsten Mal die andere Bachseite für den Aufstieg nehmen) und der anfängliche Weg durch den Bach und über die Latschenhänge. Die Schneehöhe ließ da unten doch noch ziemlich zu wünschen übrig, so dass wir an manchen Stellen um Felsen und Latschen navigieren und mühsam über den noch offenen Bach steigen mussten.

Oben aber empfingen uns weite Hänge mit Pulverschnee. Oder vielmehr: weite Hänge und Pulverschnee im Kar, weiter oben sahen wir Schneefahnen und man sah dem Schnee unter dem Gipfel deutlich an, dass er vom Wind gezeichnet war. Der breite unstrukturierte Gipfelhang war uns etwas unheimlich. Wir waren ja auch allein unterwegs und es hatte nur 4 Spuren im Hang. LLB hin oder her (Stufe 2-3 mit günstiger Ausrichtung an diesem Hang), ein kleiner lokaler Test schadet bestimmt nicht (und ja, ein Schneeprofil sagt im Wesentlichen nur etwas über den Schnee im Profil aus). Wir gruben uns also ein Loch und begutachteten den Schnee denn wir vorfanden. Was wir vorfanden, schien uns beruhigend, daher setzen wir den Aufstieg zum Gipfel fort.

Ob war es im Wind ziemlich unangenehm, die Pause oben war daher nicht allzu lang. Die ersten Kurven im Gipfelhang waren nicht ganz locker, weil der Schnee oben einen leichten Windpressdeckel hatte. Dann kamen wir aber in den windgeschützten Bereich und konnten wunderbare Kurven in wunderbarem Pulver ziehen. Den restlichen Tee (und die Schokolade) gab es im Latschenbereich am letzten sonnigen Fleckchen.

Die Abfahrt durch die Latschen und die Bäume war dann teilweise etwas mühsam und man musste sehr auf Fallen (Baumstümpfe, Latschen, Felsen) unter dem Schnee aufpassen. Den Bach überquerten wir zu Fuß. Ganz unten waren dann noch die Lawinenstriche zu queren (hart zusammengefrorene Schneebrocken), bevor wir die letzten Kurven in den flachen unteren Hang ziehen konnten. So sollen Skitouren: tolle Gegend, schöner Schnee und einsam. Das eine oder andere Hindernis darf es ruhig auch haben ;-)


Start entlang der steilen Osthänge


Es schauen noch arg viele Latschen aus dem Schnee


Oben dann aber Schnee vom Feinsten


Auf den letzten Metern


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Von engel am 10.02.2015 21:37 • outdoorski
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