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Noch mal

Montag, März 24, 2003

Frühling im Allgäu

Das heisst auf der einen Seite dies

 

und auf der anderen Seite das.

Schön ist beides :-)

Den Samstag haben wir genutzt, um zu testen, wieviel Ralles Wadl inzwischen aushält. Fazit: weniger als er dachte. Aber 3 1/2 Wochen nach einem Muskelfaserriss ist eine 6-Stunden-Skitour doch gar nicht schlecht.

Sonntag war dann sehr geruhsam. Ich hab endlich mal diesen Berg Flickwäsche beseitigt, der sich teilweise schon seit einem Jahr stapelt und wir haben die schönste Zeit des Tages auf der Terrasse verbracht. Mit einer leichten Jacke zwar, aber die war nicht wegen der Kälte nötig, sondern wegen des Sonnenbrandes, den ich mir am Samstag so leichtsinnig eingefangen habe. Temperaturmässig hätte ein T-Shirt locker gereicht.

:-)

Von engel am 24.03.2003 19:40 • outdoor(0) Kommentare

Jetzt ist es amtlich:

Montag, März 10, 2003

Auch dieser Winter wird vorüber gehen.

Gestern haben die Allgäuer wie jedes Jahr mit Funkenfeuern dafür gesorgt, dass der Winter ordentlich ausgetrieben wird. Nun kann dem Einzug des Frühjahrs nichts mehr im Weg stehen. Den Beweis seht ihr rechts: Die Funkenhex hat gebrannt.

Eine Weile lang war es ein Rennen zwischen Hex und Mast, denn der starke Wind fachte das Feuer zwar heftig an, trieb es aber ebenso heftig von der Hexe weg. Das erste Feuerwerk, das in der Hex versteckt war, fing recht schnell Feuer und der Menge entkam ein aufgeregtes 'Aaaah!'. Für die Hex selber reichte es aber noch nicht.

Die verlor erst einen Schuh, dann noch einen und wackelte dann lang auf ihrem Stecken herum. Als sie endlich Feuer fing, wackelte der Mast schon bedenklich und er fiel auch prompt um, als das letzte Feuerwerk in der Hexe ausgebrannt war. Es war also knapp, aber es hat gereicht ;-)

Schön war's mal wieder. Grosse Feuer sind einfach faszinierend. Und es ist unglaublich, was so ein Holzhaufen für eine Hitze entwickelt. Schade, dass es bei uns kein Johannisfeuer gibt.


Von engel am 10.03.2003 05:33 • outdoor(3) Kommentare

Tage die so anfangen ...

Montag, Februar 24, 2003

... können eigentlich nur besser werden.

Als ich heute morgen in aller Herrgottsfrüh meine Siebensachen packen und zum Auto gehen wollte, um nach München zu fahren, traute ich meinen Fingern kaum. Die Jackentasche, die normalerweise angenehm schwer und beulig ist, war leicht und flach. Mein Geldbeutel war nicht da!

Hektische Suche im Haus und intensives In-mich-gehen (auch den besten Allgäuer von allen weckte ich kurz) brachten kein Ergebnis: das Ding war weg! Dabei hatte ich ihn das ganze WE lang nicht ein einziges Mal gebraucht. Aber jetzt, wo eine Bahnfahrt, eine Wagen-Miete und ein paar Hotel-Nächte anstanden, da musste ich meine Kreditkarte haben. Unbedingt.

Ich düste nach München (diesmal wirklich viel zu schnell) und was ich gehofft hatte, war wahr: Ich hatte den Geldbeutel gar nicht erst mitgenommen, als ich Freitag Nachmittag in aller Eile ins Allgäu fuhr. Friedlich lag er im Schreibtisch in der Firma und harrte meiner. Puh! So sitze ich jetzt im ICE München-Kassel und bin zumindest bedingt froh ...

Das Wochende war wunderbar. Viel Sonne, zum grossen Teil noch immer wunderbarer Schnee und eine kleine nette komplette und eine ebenfalls kleine aber beeindruckende und abgebrochene Skitour liessen mich soviel Landschaft und Erholung tanken, dass ich eine weitere Woche Hotel in Fremdstadt wohl überstehen werde.

Schon am Freitag empfing mich der beste Allgäuer von allen mit der Nachricht, dass er den grossen Krottenkopf (2656m), den höchsten der Allgäuer Berge, besteigen wolle. Uff! Nix gegen Skitouren, aber soviel wollte ich dann doch nicht machen. Und das nach der Stresswoche und wo doch wieder so eine Stresswoche vor mir lag. Aber wie soll man diesem flehenden Blick widerstehen? OK, der grosse Krottenkopf sollte es sein - auch wenn mir furchtbar vor den 1500 Höhenmetern Anstieg graute.

Am Samstag verpennten wir erst mal den Wecker. Für den grossen Berg war es zu spät, als wir aufwachten, und so nahmen wir eben am Samstag einen kleineren in Angriff. Der Tennenmosskopf im Gunzesrieder Tal hat eine schöne steile Nordseitige Abfahrt, in der wir hofften, schönen Pulverschnee zu finden. Fanden wir auch, wenn auch recht zerfahren.

Oben am Gipfel hatten wir viel Zeit und machten endlich mal einen Ausrüstungstest: Ralles Spaten ist schwerer als meine Schaufel, dafür kann man damit besser in verfestigten Schnee stechen. AUf meine Schaufel geht dafpür mehr drauf. Und mit der Lawinensonde kann man wunderbar sonden ... 155 - 185 cm Schnee massen wir auf dem Gipfel dieses kleinen Vorberges. Ehrlich gesagt, waren wir selber total überrascht, dass wirklich so viel Schnee lag.

*räusper* Wie gesagt, wir hatten viel Zeit da:

Am Sonntag klappte das mit dem Aufstehen und wir machten uns auf den langen Weg ins Lechtal, nach Holzgau, um den höchsten Allgäuer Berg sozusagen von hinten zu besteigen. Holzgau hat eigentlich nur 20 Häuser und eine Kirche, trotzdem schaffte ich es, mich da einmal zu verfahren, bevor wir zum Parkplatz fanden. Wahrscheinlich war das ein Zeichen ...

Zum Einstieg der Tour mussten wir erst mal mühsam ein Holzgatter von der Brücke in den Höhenbachtobel wegheben, auf dem ein Schild in riesigen Lettern verkündete: 'Wegen Lawinengefahr gesperrt!' Nunja, so ist das mit Skitouren - es kann Lawinen geben. Der Tobel war eine Schau. Alles dick vereist, rechts und links senkrechte Felswände und am Ausgang ein kleiner Klettersteig. Nunja, ein mit Seilen gesicherter schmaler Pfad. Er war durchaus auch mit Ski zu begehen, auch wenn eine gewisse Vorsicht auf dem hart gefrorenen Schnee durchaus angebracht war. Durch den ganzen Tobel mussten wir immer wieder mal über alte Lawinen steigen. Kleine zwar, aber sie unterstrichen die Nachricht auf dem Schild mit Nachdruck.

Nach dem Tobel folgte ein ziemlich langer Talhatsch, bei dem wir recht froh waren, dass vor uns 3 andere Skitourer unterwegs waren. So ganz klar war uns nicht, wo es aus diesem Tal mit den steilen Wänden nach oben gehen sollte. Wenn da schon eine Spur war, war das mit dem Weg finden weniger kritisch ... dachten wir.

2 Stunden später jammerte mein eingebauter Richtungssinn so laut, dass es nicht mehr zu überhören war: Wir sind hier falsch! Ein Kontrollblick in die Karte bestätigte: Wir hätten vor einer Stunde etwa 400 Höhenmeter weiter unten nach rechts abbiegen müssen. Die 3 denen wir folgten gingen ganz woanders hin. Aus der Karte war schwer zu erraten, wo die hin wollten, aber es war zu spät, um umzudrehen und richtig abzubiegen. Wir beschlossen, den Spuren weiter zu folgen. Das Wetter war Klasse, die Landschaft grossartig - was sollte da schon schief gehen?

Eine halbe Stunde später wussten wir was: die Spur führte geradewegs in einen sonnenbeschienen steilen Hang, der über und über mit (noch) hart gefrorenen oberflächlichen Schneebrettern aus den noch steileren Latschenhängen darüber bedeckt war. Es war furchtbar zu gehen und ich sah es vor mir, wie sich am Nachmittag der von der Sonne aufgeheizte Schnee aus dem steilen Latschenhang lösen würde. Noch dazu würde es keine Freude sein, durch den teils sulzigen, teils gefrorenen Schnee zu fahren. Ich streikte.

So ganz unrecht war's dem Ralle wohl nicht, denn ich brauchte nicht lang, um ihn z6um Umdrehen zu überreden. WIr fuhren zu einer Alpe ab, um da Brotzeit zu machen und zu bereden, wie wir weitermachen sollten.

Gar nirgendwohin beschlossen wir. Hier war's schön, einsam, warm. Ich hatte eine Blase, Ralle eine Druckstelle und warum sollten wir nicht die grossartige Landschaft völlig ohne Stress geniessen? Der Krottenkopf würde uns nicht wegrennen ...

Und so wurde aus der vermeintlichen Stresstour ein gemütlicher Ausflug in ein Hochtal. Das letzte Highlight war dann die Abfahrt durch den Tobel und hier besonders der kleine Steig. Auch wenn der Schnee ein wenig weich geworden war, wurde man auf dem schmalen Weg, wo das Bremsen recht schwierig war, bedenklich schnell ;-)

Von engel am 24.02.2003 11:05 • outdoor(2) Kommentare

Ganz schön kalt

Montag, Februar 17, 2003

war es am diesem Wochenende.

Und damit meine ich nicht nur die absolute Temperatur, die bei uns irgendwo um -6 Grad lag. Im Tannheimer Tal, wo wir am Sonntag eine Skitour machten, muss es noch ein Stückchen kälter gewesen sein, ich schätze -15 Grad in der Früh.

Ich meine die sogenannte 'gefühlte Temperatur', die wegen des eisigen Windes bei mindestens -30 Grad auf dem Gipfelgrat lag und das ist keine Übertreibung. Einmal Handschuhe ausziehen, um irgendwas im Rucksack zu verstauen und schon hatte man gefühllose Fingerspitzen ...

Aber ich fang mal vorne an. Am Samstag haben wir Geburtstag gefeiert. Wegen meiner Mom haben wir uns alle bei meinen Eltern versammelt und wegen mir gab's Mousse au Chocolat. Selbergemacht natürlich, nicht aus dem Päckle. Mmmmh! Schad nur, dass man davon nicht so viel essen kann, wie einem schmecken würde ;-)

Rodeln mit den Neffen war nett, wie könnte es anders sein. Allerdings ist es auch ziemlich anstrengend, wenn man so halbgebückt 3 Kids auf aneinandergehängten Rodeln den Berg hochziehen muss. Kringeln könnte ich mich über die ersten Skiversuche der Rasselbande auch wenn es nachher interessanter war, mit den Skistiefeln im Baum zu rumzuklettern :-)

  

Als Skitour hatten wir uns am Sonntag endlich mal das Gaishorn vorgenommen. Da wollten wir schon lang mal hin, aber der lange steile Nordhang und die Bedenken wegen der Lawinen hatten uns bisher immer abgehalten. Jetzt muss es sein, beschlossen wir und waren auf riskante Beedingungen und einen langen, ziemlich unberührten Tiefschneehang eingestellt.

Stattdessen mussten wir feststellen, dass sich der Berg zu einer Modetour entwickelt hat. Mit uns liefen ganze Heerscharen den Berg hoch und der Hang war gründlich zerfahren. Nun gut, so war es wenigstens nicht so riskant. Aber auch wenn viele Leute da hoch gehen, das Gaishorn ist nach wie vor ein beeindruckender Berg und wenn es auf dem Bild da unten kalt aussieht, dann ist das völlig richtig!


Von engel am 17.02.2003 05:17 • outdoor(5) Kommentare

Rundrum erfolgreich

Montag, Februar 10, 2003

war dieses Wochenende :-)

Am Freitag habe ich sofort neue Winterrreifen bekommen. Die allerletzten in dieser Grösse und sie wurden sofort montiert, ohne warten. Fahren sich prima auf der Autobahn, sind Klasse im Schnee, und ich frag mich, wieso ich so lange gewartet hab, bis ich die alten Schlappen weg geworfen habe. Achja, wahrscheinlich wegen der Kleinigkeit von 300 Euro ...

Am Freitag herrschte Lawinenwarnstufe 4 und es war weiterer Schneefall angesagt. Die Tour, die sich der Ralle ausgedacht hatte, trauten wir uns dann doch nicht zu und so sind wir nur kurz mal aufs Wertacher Hörnle spaziert. Da kann man so gut wie immer hoch, hiess es und ich denke, diese Aussage kann ich bestätigen. Ich seh nicht, wann und wie da was runter kommen sollte - was natürlich nicht heisst, dass da nichts passieren kann. Schnee kann tückisch sein.

Sonntag sollte es ja schön werden, auch wenn es in der Früh eher trüb aussah, als es so langsam hell wurde. Im Kleinwalsertal aber war der Himmel klar und strahlend blau. Hach!

Wir waren völlig allein auf 'unserem' Berg, dem Schusser. Von Anfang bis Ende war ausser uns kein Mensch auf diesem Berg unterwegs. Wir haben uns alles sehr gut angeschaut. Lawinenwarnstufe 3, günstigeste Hangausrichtung und kleine Gruppe. Bis auf die Hangneigung (steil) sprach alles für uns. Trotzdem gibt es ein leicht mulmiges Gefühl, wenn man ganz offensichtlich völlig allein unterwegs ist. Ich schickte erst mal eine SMS an meine Eltern, damit überhaupt jemand wusste, wo wir waren.

Wir diskutierten aus, wo wir wohl am günstigesten aufsteigen könnten und dann stapfte der Ralle los. Ich wartete und blieb dann immer so 50 bis 100 Meter hinter ihm. Spuren im knietiefen Tiefschnee ist eine Mordsarbeit. Nach dem ersten Drittel des Aufstiegs zeigt mein sonst unermüdlicher Allgäuer erste Ermüdungserscheinungen und wir kamen unendlich langsam voran. Etwa 20 Minuten lang spurte ich auch mal aber dann musste ich an einer nicht zu umgehenden Steilstelle aufgeben. Boah! Was war das anstrengend.

Wir schafften es bis zur Hütte auf etwa 2/3 Höhe zum Gipfel. In der Pause rutschten auf der Südseite links von uns ein paar oberflächliche Schneebretter ab. Es war 2 Uhr Nachmittags und in der Sonne total warm. Uns wurde unwohl und so drehten wir um. Natürlich spielte auch eine Rolle, dass noch 400 Meter Aufstieg in diesem nahezu grundlosen Schnee vor uns lagen und wir auch noch nicht sicher waren, wie gut das Abfahren gehen würde.

Völlig grundlose Sorge :-) Das Abfahren in lockerem oberschenkeltiefem Tiefschnee war wundervoll. Der Schnee war weich wie Watte und federte jeden Schwung perfekt ab. Klar, anstrengend war es trotzdem. Und natürlich liessen wir auch bei der Abfahrt Vorsicht walten.

Offensichtlich haben wir alles richtig gemacht. Keine Lawinen und wir kamen heil und glücklich wieder am Auto an. Was für eine wundervolle Skitour! Bei meinen Eltern meldeten wir uns dann gleich persönlich zurück und wurden mit Kaffee und Kuchen belohnt :-)

Von engel am 10.02.2003 05:34 • outdoor(2) Kommentare

Skiiii-foarn :-)

Montag, Februar 03, 2003

Der Skitag in Serfaus war super. Nicht nur, dass das Wetter dermassen Klasse war, dass es kaum zu fassen war, es war noch dazu überall so gut wie leer. Nirgendwo mussten wir länger als 2 Minuten (wenn überhaupt - so lange braucht man ja schon, um die Stockschlaufen über die Handschuhe zu fummeln) warten und die Pisten waren erfeulich leer.

Es war zwar wirklich kalt (irgendwen hörte ich mittags herum sagen, es habe -18 Grad), aber was ein richtiger Skifahrer ist, der hat auch passende Kleidung. Bis auf ein paar ganz kurze Momente war es mir nie kalt. Fast jedenfalls - meine Füsse wurden den ganzen Vormittag nicht warm, aber wen stört das schon angesichts freier Hänge?

In der Früh lösten sich in den tieferen Lagen die letzten Wolkenreste auf und zerfielen in winzig kleine Schneeflöckchen. Die Sonne schien hinein und das sah geradezu überirdisch schön aus. Man konnte glatt das Skifahren darüber vergessen :-)

Alles in allem hatte es viel weniger Schnee, als wir gedacht hatten (vor allem weil es im Allgäu jetzt endlich richtig Schnee hat), doch es reichte dicke, um uns in ein paar kurzen Hängen viel Spass im Tiefschnee zu bereiten. Zugegeben, das war Spass mit leichtem Bauchgrimmen, aber wir haben 'unsere' Hänge wohl richtig eingeschätzt, denn sie hielten. Das einzige Schneebrett ging woanders ab.

Mittags wärmten wir uns in einer riesigen Skihütte auf, die inmitten eines völlig abgelegenen Bereichs des Skigebietes lag, den man nur mit Schleppliften erreichen konnte. Was diese Riesenhütte da hinten zu suchen hat, ist uns ein Rätsel. Die paar Liftchen aussen herum haben absolut nichts zu bieten. Trotzdem war die Hütte brechend voll, denn sie liegt super und hatte ausser Wärme auch einen recht gemütlichen Raum mit prima Aussicht zu bieten. In die Hütten-Deko vor dem Eingang habe ich mich gleich verliebt:

Da dies ein Skiausflug mit Ralles Badminton-Club war, war nach dem Skifahren noch ein wenig Apres-Ski angesagt. Das ist nun etwas, was wir normalerweise überhaupt nicht machen und ich war ein wenig gespannt.

Als wir mit unserem kleinen Grüppchen auf der Suche nach den restlichen Club-Mitgliedern durch die ersten paar Apres-Ski-Bars an der Piste zogen, wurde mir fast übel: dunkle rauchige Löcher, in denen in irrer Laustärke primitive Sauflieder gespielt wurden. Pfui Deibel! Ich hab aber nichts gesagt, denn ich war ja irgendwie nur 'Gast' bei diesem Ausflug. Nach dem zweiten Etablissement der Sorte meinte der Ralle leise zu mir: 'Ich glaub, ich werde alt!' und ich wusste ich war nicht allein :-)

Wir fanden die Gruppe dann in einer Schirmbar (Riesen-Schirm mit abnembaren Glaswänden). Die Musik war genauso übel wie in den anderen Bars, aber es hatte Licht und Luft und so wurde es dann doch noch ganz lustig, nachdem wir uns ein wenig Platz geschafft hatten. Ralle und ich einigten uns danach darauf, das als kuturelles Erlebnis zu werten. Wer sagt denn, dass einem jede Kultur zusagen muss?

Von engel am 03.02.2003 05:14 • outdoor(0) Kommentare

Gern doch :-)

Dienstag, Januar 21, 2003

Wenn mich jemand fragt, ob ich nicht noch ein schöne Tourenbildchen habe - 'rassig' sollte es sein - dann ist es mir eine Ehre, dem Wunsch nachzukommen (ist natürlich von letzten Wochenende - ich hab ja Sportverbot und war nur spazierengehen an diesem schönen WE) ...

Fotograf war - wie nicht anders zu erwarten - der beste Allgäuer von allen. Mit seinem DigiDings :-) So langsam färbt meine Vorliebe für Tech-Kram ab ;-)))

*taucht.wieder.ab*

Von engel am 21.01.2003 09:02 • outdoor(7) Kommentare

Eisig kalt

Montag, Januar 13, 2003

war es am Wochenende. Jeden Morgen zeigte das Thermometer -10 Grad in Kempten, als wir das Haus verliessen. Und in den tief eingeschnittenen Tälern rund um Oberstdorf war es noch um einiges kälter. Um diese Jahreszeit schafft es kein einziger Sonnenstrahl in einige der engen Täler.

Mit genügend Kleidung nach dem Zwiebelprinzip (viele dünne Schichten, statt weniger dicker Kleidung) lassen sich aber auch Temperaturen um -20 Grad prima aushalten :-)

Am Samstag hatten wir uns die Höferspitze vorgenommen. Ein schöner Berg mit einer langen wunderschönen Abfahrt auf der wir wundervollen Tiefschnee vermuteten. Es war kalt und zugig im Bärgunttal und wir betrachteten ein wenig besorgt die Schneefahnen auf den hohen Graten um uns herum. Auf halbem Weg rieten uns 3 völlig verfroren aussehende Skifahrer vom Weitergehen ab. Da oben sei es extrem kalt und ungemütlich und der Schnee sei entweder verblasen oder wirke furchtbar instabil.

Hmm. Wir wollten Spass, nicht Lawinen und Schneesturm. Wir folgten also dem Rat der 3 und kehrten um. Da aber ein halber Tag übrig war und eine halbe Skitour nicht wirklich zufriedenstellend ist, hängten wir noch eine zweite halbe Skitour an und fellten am Gamsfuss erneut auf.

Wir waren zwar zu spät dran, um oben in der Sonne Brotzeit zu machen, doch war der Aufstieg durch den Wald schön und sogar fast warm, weil da die Sonne rein schien. Brotzeit gab's dann erst am Rückweg auf einer Bank am Spazierweg von Baad. Ob's denn da hinten einen Lift hätte, fragten nicht wenige der Fussgänger angesichts der Skier neben uns. Dass man auch zu Fuss auf Berge laufen kann, fanden die meisten sehr erstaunlich und nicht wenige der älteren Herrschaften lobten uns ausdrücklich ;-)

Am Sonntag zog es uns auf die Güntlespitze. Für uns eine ganz neue Tour, aber im Führer wurde das als 'Modetour' bezeichnet. Zu Recht - mit uns stiegen ganze Heerschaaren Tourengeher auf den Berg. Trotzdem war es eine wunderschöne Tour und am Gipfel war es im Windschatten fast schon warm - zumindest dann, wenn man die Hände beim Tee trinken in den Handschuhen liess ;-)

Und die Abfahrt war oben ganz einfach traumhaft :-) Kaum zerfahrener knietiefer Pulverschnee auf Hängen mit perfekter Neigung (also relativ steil, nicht flach). Sogar der beste Allgäuer von allen hatte endlich mal richtig Spass an der Abfahrt - sonst freut ihn eher der Aufstieg, schliesslich kann er noch nicht soooo lang skifahren. Tiefschneefahren ist ziemlich anstrengend, ich habe heute ziemlich müde Beine. Ich bin heute früh sogar mit dem Aufzug in meine Wohnung im zweiten Stock gefahren ;-)

Alles in Allem: ein perfektes Wochenende :-)

Gute Nachricht am Rande :-))
Das Projekt Ski-Trainings-Zentrum der DSV am Grünten ist am Wochenende per Bürgerentscheid in Rettenberg gekippt worden. Super! Die wollten den halben Berg planieren und mit Flutlicht und riesigen Liftanlagen ausstatten. Nun kommt zwar keine Kohle nach Rettenberg, aber dafür bleibt die Natur erhalten. Lob, Lob, Lob für die Rettenberger!

Von engel am 13.01.2003 05:35 • outdoor(5) Kommentare

Berge

Montag, November 25, 2002

Hach, das ist Balsam für meine Seele. Da fordert doch tatsächlich jemand in den Kommentaren Berge! Geht runter wie Öl, das :-)

Aber logisch waren wir am Wochenende draussen! Auf 2 zwei kleinen Berglein. Die grösseren sind schon ziemlich voll Schnee. Für Skier reicht's noch nicht und ohne ist es zu anstrengend.

Für den Samstag - an dem im Allgäu wirklich super-schönes Strahle-Wetter war - hatten wir uns einen unserer liebsten Skitourenberge vorgenommen. Den Sonnenkopf. Liegt schön, man hat einen tollen Blick und er hat das schönste Gipfelkreuz im Allgäu. Ich gebe zu, ich war hinsichtlich des Schnees ein wenig zu optimistisch - ich hab einfach mehr davon erwartet. Deswegen hatte ich vorgeschlagen, die Minis mitzunehmen, um im oberen Bereich abfahren zu können.

*räusper* Gut, dass mich der beste Allgäuer von allen schon im Vorfeld auf den Boden der Tatsachen zurückholte. 'So ein Schmarrn, der Schnee reicht doch höchstens ein paar Meter weit.', meinte er diplomatisch, 'Die Minis sind völliger Quatsch!' Ich wollte es zwar nicht glauben (schneekrank, remember?), aber er hatte recht. Die oberen 50m hätte man fahren können, dann nimmer.

Immerhin: es gab Schnee :-) Schönen weissen kalten Pulverschnee. Hach! *glücklichseufz*

Der für den Sonntag angekündigte Fön liess uns schmählich im Stich. Es regnete zwar nicht, aber die Sonne schien wirklich nur strichweise durch die Wolken. Unser Mini-Bergle bei Jungholz (Pfeifferberg) war trotzdem ganz nett. Es war mehr ein langer Spaziergang.

So richtig Klasse war dafür der Schnitzerweg in Jungholz. Der Weg am Bach entlang durch's Dorf war alle paar Meter mit geschnitzten Figuren verziert. WIr haben eine Extra-Runde durch's Dorf gedreht, um alles zu begucken. Sah echt super aus:

      

Von engel am 25.11.2002 09:44 • outdoor(6) Kommentare

Feiertag

Freitag, Oktober 04, 2002

Und wie anders sollte man einen Tag schon feiern, als mit einer Tour am letzten schönen Tag der Woche? Das mit den Tibet-Dias hatte dann doch nicht mehr geklappt. Der Stau auf dem Mittleren Ring und dass die A96 so voll war, haben mir da auch noch einen Strich durch gemacht. Um 20.00h war ich daheim und reichlich genervt. Ein Grund mehr, am Donnerstag rauszugehen.

Genau in der Mitte - die LachenspitzeDie Mama hatte vor kurzem die Lachenspitze (der Gipfel in der Mitte) recht gelobt und ich hatte auf der Karte einen Pfad entdeckt, mit der man die vielleicht überqueren könnte - ohne klettern zu müssen, soll das heissen. Und so machten wir uns in der Früh auf den Weg in Tannheimer Tal. Das Wetter sah gar nicht nett aus, obwohl es doch noch einen Tag lang schön sein sollte. Beim Aufstieg zur Landberger Hütte klarte es aber auf und die Welt sah sonnig und freundlich aus :-)

Bis zum Gipfel der Lachenspitze waren wir fast allein unterwegs. Es war wunderschön und es wurde angenehm warm. Trotz des Schnees, der natürlich überall noch reichlich vorhanden war.

'Meine' Abstiegsroute erwies sich als seeehr steil und mit den vielen Schneeresten auf dem Gras als ein wenig heikel. Der Adrenalinspiegel stieg vor allem bei der Querung der steilen Wiese ganz oben an ;-) Es ging aber alles gut.

Heut geht's mir wieder gut (soll heissen, ich hab den Ärger über all diese verpassten Gelegenheiten hinter mir) und ich kann mich gelassen auf eine weitere Woche Urlaub freuen. Ja, schon wieder eine :-) Leider die letzte für dieses Jahr ...

Geishorn und Rauhorn

Von engel am 04.10.2002 15:22 • outdoor(2) Kommentare
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