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Schwammerl

Montag, August 05, 2002

Wer die EngelChronik schon länger mitliest, weiss: dieser Engel steht auf Schwammerl. Ich liebe Pilze. Ja, auch Champignons und andere Zuchtpilze, aber so richtig Klasse sind frische selbst gesammelte Pilze aus dem Wald. Erzählt mir nix von Cäsium-Belastung. Ich bin nicht schwanger und die paar mal im Jahr muss mein Körper das aushalten ...

Als wir am Samstag beim Bergradeln waren, bin zumindest ich ein paar mal wegen dumm-in-der-Gegend-rumgucken fast vom Bike gefallen, weil der Wald dermassen voller Pilze war, dass wir schon vom Wegrand aus ganze Körbe hätten füllen können.

Es war übrigens mal wieder eine schöne, wenn auch schrecklich anstrengende Tour :-) Dass sie so stressig war führe ich zum Teil darauf zurück, dass es mir in der Früh schlecht war und dass ich nichts gegessen hatte. Wie soll der körpereigene Motor funktionieren, wenn er keinen Sprit hat? Kann ja nicht funktionieren.

Der Vollständigkeit halber (und weil ich meine Einträge tatsächlich hin und wieder nachlese): Wir sind von Fischen über Schöllang auf den Stürzel, rüber zu Gaisalpe und auf dem Wallraffweg nach Oberstdorf geradelt, haben einen kleinen Abstecher ins Oytal gemacht (wo ich vor der Steigung zum Stuibenfall aufgegeben habe :-() und sind an der Trettach und der Iller zurück nach Fischen geradelt. Knapp 40km, gut 800 Höhenmeter.

Weil es am Sonntag regnen sollte (was es aber gar nicht tat), beschlossen wir, in die Pilze zu gehen. Damit es nicht langweilig würde, gingen wir diesmal in einen anderen Wald. Und hatten Erfolg :-)

Nicht nur, dass wir genügend Pilze fangen, um am Abend ein leckeres Essen zu haben, wir fanden auch völlig neue Pilze, die wir bis dahin noch nie gesehen hatten:

Stinkmorchel mit Hexenei   Weisser Knollenblätterpilz
Stinkmorchel mit Hexenei (ziemlich stinkig)   Weisser Knollenblätterpilz (ziemlich giftig)

Besonders der Knollenblätterpilz freut mich. Man sollte doch seinem gefährlichsten Gegner zumindest einmal unter den Hut geschaut haben, oder? Ich hatte schon ernsthafte Zweifel, ob es überhaupt so giftige Pilze gäbe ... Nein, nicht wirklich. Jetzt möchte ich nur noch mal einen Grünen Knollenblätterpilz finden. Der ist so richtig schön fies giftig. Wenn man davon krank wird, ist es eigentlich schon zu spät und der Tod nach 3-4 Tagen ist unvermeidlich. So steht es zumindest im Pilzbuch.

Damit ihr aber nicht glaubt, wir hätten nur Unverwertbares gefunden, zeige ich euch auch noch unsere Ausbeute :-) Das war vor dem Nachidentifizieren (wir sind vorsichtig) Die hellbraunen Pilze zwischen den Täublingen und den Bovisten (3. von rechts) sind dann noch rausgeflogen. Ich war mir sicher, der Ralle nicht. In dem Fall fallen Pilze eben durchs Raster ...

Die Ausbeute

Und das ganz links, das sind flockenstielige Hexenröhrlinge :-) Klingt grausig, gell? Die sehen auch grausig aus, dunkle Kappe, gelb-roter Stiel, dunkelrote Röhren und wenn man ihn anschneidet, wird er sofort blau und dann fast schwarz. Aber er schmeckt vorzüglich :-) Ich gebe zu, wir haben die Pilze erst nach 3-maligem Vergewissern verwendet ...

Von engel am 05.08.2002 09:09 • outdoor(9) Kommentare

Das Wochenende ...

Montag, Juli 22, 2002

... stand ganz im Zeichen des Fahrradfahrens :-)

Nein, nicht wegen der Tour de France (obwohl wir da am Sonntag auch ein wenig zugeguckt haben - ich denke allerdings beim Mont Ventoux immer daran, dass mein Dad da alle paar Jahre mal hochradelt, so zum Beispiel dieses Frühjahr, und dann irgendwie stolz wie Oskar ist), sondern weil wir ganz im Bergradl-Fieber sind. Die Runde um die Breitachklamm am Samstag vor 3 Wochen war einfach zu schön :-))

Aber schön der Reihe nach: Am Samstag hatte ich uns für den Nachmittag eine Tour rausgesucht, die anspruchsvoll aussah, ohne übermässig stressig zu sein. 36km, um die 1000 Höhenmeter, geschätzte Fahrzeit: 3 1/2 Stunden. Eine nette Runde, die aber unter keinem guten Stern stand. Es fing schon damit an, dass wir uns an der ersten Kreuzung verhauten. Also ich hatte mich verhauen - ich suche die Routen aus, der Ralle hat das Gepäck. Faire Arbeitsteilung, finde ich.

die TannheimerBerge

Wir hatten es ein bisserl spät gemerkt, aber was sind schon 6 Kilometer und 200 Höhenmeter? Als wir wieder auf der richtigen Route waren, wurde das mit diesem genialen Blick da oben belohnt. Wir waren hin und weg und machten uns nach einer gebührenden Pause auf den Weiterweg. Es ging bergab. Steil bergab. So steil, dass wir zutiefst bedauerten, den Helm daheim gelassen zu haben (schön blöd!). An einer besonders steilen Stelle schob ich ... der Ralle fluchte. Nanu? Er hatte einen Platten!

PanneNatürlich hatten wir Flickzeug dabei. Trotzdem traf es sich gut, dass wir grad vorher durch Lehm gefahren waren (man beachte den 'Belag' auf dem Reifen). Es traf sich auch gut, dass der Schlauch deswegen undicht geworden war, weil sich irgendwie der Mantel gegen den Schlauch verschoben hatte und dass deswegen das Loch direkt vor dem Ventil war - ganz toll zum flicken, sowas ;-)

Wir bekamen das Loch schliesslich dicht und machten uns erst mal auf zur nächsten Tankstelle - vernünftig Luft reinfüllen, denn mit der 'Notpumpe', die bei unserem Flickzeug dabei ist, sind nicht mehr 1,5 bar möglich. Als wir bei der Tankstelle in Oberjoch ankamen, gingen die Schwierigkeiten weiter. Auf der einen Seite von dem Luftbefüller war keine Dichtung drin und als wir die andere Seite verwendeten, machte es leise 'pffff' und dann wurde der Reifen langsam platt.

Noch eine PanneWir machten Pause in einem Gasthof und ich bereitete mich geistig darauf vor, zum Auto zurück zu fahren und den Ralle dann abzuholen. Er kam auf die Idee, die Bedienung zu fragen, ob es hier vielleicht ein Radl-Geschäft hätte. "Nein.", war die Antwort, "Aber der Ungerer, des isch so a Bäschtlar, der könnt ebbas haben." Und sie schickte ihn 2 Häuser weiter.

Er kam mit einem Schlauch und einer altertümlichen Pumpe zurück. Der Mann hatte seinen ganzen Keller durchwühlt und tatsächlich einen Schlauch gefunden. Trotzdem war es nicht einfach. Der Schlauch hatte ein Loch (obwohl er noch original verpackt war) und als wir das geflickt hatte, noch eines. Wir improvisierten einen Flicken aus dem alten Schlauch und endlich war das Ding dicht!

Den Rest der Tour lief dann alles glatt - wenn man davon absieht, dass ich mich noch mal verfranste und dass wir deswegen einen ziemlich steilen Trial-Pfad entdeckten, der nett (wenn auch anstrengend) zu fahren war. Und es war einfach wunderschön :-)

Am Sonntag sollte es spätestens Mittags regnen, sagte der Wetterbericht. Wir fingen bei schönstem Wetter an, Ralles Bike 'richtig' zu reparirieren und als wir fertig waren, war der Himmel schon zugezogen. Da wir nun schon das Rad geflickt hatten, wollten wir auch radeln und fuhren nach Steibis (bei Oberstaufen) um auf den Hochhäderich zu radeln. Ohne Kamera, denn es tröpfelte schon beim losfahren bedenklich.

Es war eine nette kleine Runde, die eigentlich länger sein sollte, doch wir landeten auf einem Almweg, der für 'Maunten-Biker' verboten war. Es war ein breiter Fahrweg, der ganz offensichtlich des öfteren von Autos benutzt wurde. Es gab keinen Grund, Radler auszusperren. Blöder Senn! Wir wollten uns nicht mit irgendwem anlegen oder gar einen Hund auf uns gehetzt bekommen (alles schon passiert) und verkürzten die Runde. War grad recht, denn als wir am Auto ankamen, fing es grade richtig an zu regnen ...

Von engel am 22.07.2002 12:42 • outdoor(0) Kommentare

Zur Abwechslung ...

Dienstag, Juli 02, 2002

Radl aufm Automal Radeln :-)

Dachten wir uns am Wochenende und packten die Radl auf das Auto. Es sind Bergradl und deswegen machten wir uns erst mal auf in Richtung Berge. Natürlich kann man von Kempten auch zu den Bergen radeln, wenn man dann aber auch noch die Berge hoch will, dann wird's stressig. Also doch lieber so ;-)

Von Oberstdorf aus radelten wir erst mal aufs Söllereck. Runde 600 Höhenmeter am Stück und ein guter Teil davon nicht unerheblich steil. Ich hab's geschafft, allerdings grad so. Noch steiler und ich hätte schieben müssen. An ein paar Stellen musste man fast in den Lenker beissen, damit das Bike nicht beim Treten vorne hoch kam.

Radl am BergDie Anstrengung lohnte sich, denn als wir obenwaren, hatten wir einen Superblick ins Kleine Walsertal und es wurde richtig gemütlich - es ging gemässigt bergauf-bergab in einem grossen Bogen rund um die Breitachklamm (die übrigens einen Besuch wert ist).

............................ und dann endete das wunderschöne Wochenende und ich hatte diesen gestrigen Montag, den man von vorneherein gleich hätte streichen sollen. Inzwischen hab ich den Frust überstanden ... und mein System im Büro ist neu installiert. Der Datenverlust wird mich allerdings noch eine Woche beschäftigen ... *grmpf*

Von engel am 02.07.2002 14:14 • outdoor(0) Kommentare

Selbstverständlich ...

Montag, Juni 24, 2002

... ist die Frage da unten als rein rhetorisch zu betrachten ;-) Es wär doch nicht die Engelchronik, wenn sie nicht mit sowas überquellen würde :-) Trotzdem freut mich natürlich die Bestätigung der Leitkuh Alma, hinter der ich schwarze Wuschl-Locken vermute ...

Klar, dass wir am Wochenende in den Bergen waren. Am Samstag nämlich. Trotz Hitze und Schwüle und all meinem Gejammer letzte Woche konnte ich es kaum erwarten raus zu kommen. Um wenigstens der ärgsten Hitze zu entkommen, sind wir recht früh los ... was dann dazu führte, dass die Tour kurzerhand um einen Gipfel erweitert wurde. Unnötig zu erwähnen, dass jeder Berg für sich locker für eine nette Bergfahrt gereicht hätte. Manche Leute kriegen eben nie genug.

Die technischen Daten in Kürze: Hinterstein - Jägersteig - Häbelesgrund - Rotspitze - Klettersteig - Kleiner Daumen - Retterschwanger Tal - Jägersteig - Hindelang. Alles in Allem läppische 9 Stunden und ich war auch gar nicht platt hinterher *lüg*. Es hat mindestens eine halbe Stunde gedauert, bis ich nach dem Abendessen auf dem Sofa einschlief. Naja, der Fussball, den der sonst völlig Fussball-desinteressierte Mann meines Herzens anschaute, tat sicherlich auch was dazu.

Bergsalamander

Dass wir so früh losgingen war ganz prima, denn wir trafen diesen netten Kameraden auf dem Weg. Obwohl es wirklich warm war (um die 20 Grad), schien er noch ein wenig starr und steif von der Nacht, denn er bewegte sich keinen Zentimeter. Hach, ich find die total niedlich, diese Bergsalamander :-)

Rotspitze vom Daumen aus Daumen von Rotspitze aus

Diese beiden Berge haben wir bestiegen (Sorry wegen der Qualität, wenn's diesig ist, haut's dem DigiDings manchmal den Chip durcheinander). Als wir auf der Rotspitze (links) waren, hatten wir einen schönen Blick auf den Grat zum Kleinen Daumen (rechts). Der sieht wilder aus, als er ist. Das ist grad mal so eine 2er Kletterei, kann man gut auch frei gehen. Und weil der Zustieg weit ist, geht da selten jemand - der Fels ist wunderbar griffig. Kaum angedacht, schon entschieden - wir gingen also da hoch. Ganz allein mitten durch wunderschöne saftige Bergblumenwiesen.

Der Abstieg führte durch die Schneefelder, die man da in der Mitte sieht. Fast hätte ich für Sabine und Alyssa ein Foto gemacht, wie ich im Schnee liege, aber um ehrlich zu sein, hab ich's ganz einfach vergessen, als wir dort waren - es machte viel zu viel Spass, da auf den Schuhen abzufahren ...

Am Sonntag lagen wir dann faul am See herum und liessen uns braten. Eigentlich war's zu heiss zum Baden und die Radlerei hin und zurück war wegen des kühlenden Fahrtwindes fast angenehmer als das Rumliegen am See ...

Ein perfektes Wochenende :-)))

Von engel am 24.06.2002 15:51 • outdoor(4) Kommentare

Stampede

Montag, Juni 24, 2002

Sabine wollte mal was anderes sehen als immer nur Berge und Blumen ;-) Aber klar doch ... hier hat's Aufnahmen einer typischen Allgäuer Alm-Auftriebs-Stampede:

Wüstes Kuhglocken-Gebimmel in der Ferne. Was ist das?, wundern wir uns, biegen ums Eck und ...

Stampede 1... treten erst mal die Flucht an, hinter den Stacheldrahtzaun, ...

Stampede 2... denn auf der schmalen Strasse, kommen uns um die hundert Kühe entgegen, ...

Stampede 3... im Schweinsgalopp (na gut, Kuhgalopp) und brauchen die gesamte Breite der Strasse ...

Stampede 4... vorneweg und nebenher und hintendran die Senns und Helfer.

So eine rennende Kuh allein ist schon beeindruckend (und dabei sind die Allgäuer Kühe noch vergleichsweise zierlich), aber so viele auf einmal ... nene, da machen wir doch ganz schnell Platz, besser ist das.

Das ist das erste Mal, das wir mal einen Almauftrieb erlebt haben. Üblicherweise wird nur der Almabtrieb angekündigt und gefeiert. So ein Senn hat auch kein leichtes Leben. Bei brütender Hitze (locker 30 Grad) mit einer Kuhherde bergauf zu joggen ist schon eine Leistung. Wir waren gard am Abstieg und haben trotzdem geschwitzt ...

Ist eigentlich noch jemand an Berg- und Blumen-Bildern interessiert? *gg*

Von engel am 24.06.2002 11:21 • outdoor(2) Kommentare

Bergblumen

Montag, Juni 03, 2002

Weil sie so schön sind. Das ist die Ausbeute von 2 Bergtouren. Und nur die, die ich zu kennen glaube ;-) So ein DigiFoto verleitet ungemein dazu, Makro-Aufnahmen zu machen :-))

Enzian
Allein schon wegen der gigantischen Farbe die Bergblume schlechthin. Ich könnte über die ersten dieser Sorte in wahre Entzückensorgien verfallen und kann es mir nicht verkneifen immer und immer wieder einen zu fotografieren ;-)
Übrigens, trotz dem Bild auf diesem recht streng schmeckenden Schnaps - Teile dieser Pflanze sind da nicht drin.

Enzian

Aurikel

Aurikel
Sieht aus wie eine Schlüsselblume und ganz bestimmt damit verwandt. Aber im Gegensatz zu den Blümchen im Tal weist das Aurikel eine fast unglaublich intensive Färbung auf. Und es riecht gut :-)

Kohlröschen
Ist laut unserem Alpenblumenbuch erstens höchst selten und zweitens strengstens geschützt. Das mit dem geschützt ist sicherlich so, aber bei uns im Allgäu scheinen die Bedingungen für das Pflänzchen Ideal zu sein, denn es ist keineswegs selten. Und das ist auch gut so :-)

Kohlröschen

Teufelskralle

Teufelskralle
Klasse Name für ein hübsches Blümchen. Woher der Name kommt, erschliesst sich zumindest mir ganz schnell. Wobei die Grösse (etwa 10 cm hoch, Blüte knapp 2cm DUrchmesser) nicht wirklich furchteinflössend ist ...

Trollblume
Heisst so, weil sie so kugelrund ist (altdt. Trolle = Kugel oder so). Schade eigentlich. Sich vorzustellen, der Name käme von einer Sagengestalt, ist viel schöner.

Trollblume

Kugelblume

Kugelblume
Verblasst fast neben all den kräftig gefärbten anderen Blumen. Sie ist zwar winzig (die Blüte hat einen Durchmesser von etwa 1cm), aber sie tritt meistens gehäuft auf.

Alpenglöckchen im SChneeAlpenglöckchen
Auch Soldanelle. Winzig und unscheinbar. Ist die erste Blume, die nach der Schneeschmelze zum Vorschein kommt. Sie blüht sofort, denn die Blüte wird noch im Vorjahr, bevor sie eingeschneit wird, ausgebildet. Auf dem 'Beweisbild ist das leider schwer zu erkennen.

Alpenglöckchen

Von engel am 03.06.2002 17:23 • outdoor(2) Kommentare

4 Tage frei :-)

Montag, Juni 03, 2002

Hach! Was für ein schönes und langes Wochenende :-))

Den Freitag haben wir zwar für all das gebraucht, was man als berufstätiger Mensch nicht einfach so zwischendrin erledigen kann und er zählt eigentlch doch eher als 'Arbeitstag', aber die anderen 3 Tage waren Klasse. 2 Bergtouren und ein Tag Sonnen am See (und ich war sogar im Wasser!) sprechen für sich, oder?

Die erste Bergtour ging auf den Aggenstein, unser 'Jedes-Jahr-einmal-im-Frühling'-Berg. Das war am Donnerstag, da konnte sich das Wetter in den Alpen noch nicht so recht entscheiden. Es gab Sonne und Wolken gemischt. Umso besser, denn so ein Wetter ist für Klasse Bergbilder unübertroffen :-) Ganz im Hintergrund, das klotzige Massiv, ist übrigens die Zugspitze zu sehen.

Blick auf die Tannheimer und die Zugspitze

Huskies am GaishornAm Samstag haben wir dann meinen 'Schuhfehlkauf' (eigentlich wollte ich neue ganz leichte Trekkingschuhe, gekauft habe ich steigeisenfeste Hochtourenstiefel), an dem ich bei meinem Lieblingshändler einfach nicht vorbei kam, gründlich getestet. Ich hatte sie schon am Aggenstein an und musste leider feststellen, dass ich da doch Druckstellen bekam - am Knöchel! Öfter mal was Neues?

Einer der Gaishorn-HuskiesAm Freitag brachten wir die Stiefel umgehend zurück nach Ronsberg und der alte Schindele hat die Schuhe flugs an mich angepasst. Er schnitt schnell mal den Schuh auf, verstärkte und polsterte die fragliche Stelle und nähte den Schuh wieder zu - vor meinen staunenden Augen. Ja, da zahlt es sich doch aus, wenn der Outdoorhändler früher mal selber Schuhe gemacht hat ;-)

Die Anpassung war erfolgreich und neben einer wunderschönen Bergtour machten wir auch Bekanntschaft mit einem Mann, der sich mit seinen 2 Huskies aus Versehen auf den kleinen Klettersteig aufs Gaishorn verirrt hatte. Wir halfen ihm und den beiden wunderschönen Huskies über die schwierigen Stellen hinauf, was ihn sehr freute. ohne uns hätte er wohl umdrehen müssen.

Sind eigentlich alle Huskies so friedlich und freundlich? Nicht mal, als sie Angst hatten und nicht recht wussten wo es weiter geht, haben sie gebellt oder sind ausgerastet. Ich bin total begeistert von den beiden. Von Huskies überhaupt ... die sind sooooo schön :-)

Von engel am 03.06.2002 12:50 • outdoor(0) Kommentare

Pfff!

Montag, Mai 13, 2002

Da zieht man nach 2 Wochen Zeitlosigkeit (so ziemlich jedenfalls) wieder seine Uhr an und dann stellt sich raus, dass man nur noch ein nutzloses Stück Deko am Handgelenk mit sich herum trägt. Batterie leer.

Naja, das ist kein allzugrosses Problem, schliesslich hat auch mein Handy eine Uhr. Wichtig ist nur, dass ich heute Abend das Date mit den vielen netten Leuten nicht verpasse, das ich ausgemacht habe.

Eolo - Gott der WindeWir treffen uns beim Italiener, aber ehrlich, von Pizza und Pasta hab ich grad die Nase voll. Ich hab mich heute beim Mittagessen sogar schon zu einem Fleischpflanzerl hinreissen lassen. Keine gute Idee. Ich hätte lieber einen Salat essen sollen. Mach ich heut Abend :-)

Wer jetzt schliesst, dass der äolische Urlaub ein Reinfall war, liegt komplett falsch. Es war wunderschön, auch wenn das Wetter nicht immer so mitgespielt hat, wie wir uns das gewünscht hätten. Schade, aber das Wetter kann man sich halt nicht immer aussuchen. Immerhin haben wir uns 6 der 7 Inseln gründlich angesehen und haben einen derart kurzweiligen Urlaub gehabt, dass es mir vorkommt, als wären wir mindestens 3 Wochen dort gewesen :-) Nur das mit dem Essen, das war nicht so toll. Teuer und mittelmässig. Der Rest war Spitzeklasse.

Wie beim letzten Mal hab ich Euch die ganzen SMS-Nachrichten zusammengestellt, die ich jeden Abend an meine Eltern (auch im Urlaub, Südfrankreich) geschickt habe. Ist zwar knapp, aber immerhin eine vollständige Zusammenstellung ;-) Doch, doch, ich hab durchaus vor, da auch noch was Längeres folgen zu lassen. Dauert aber noch.

Hier ist alles beim Alten. Das was mich vor dem Urlaub so beschäftigt hat, tut es schon wieder und ich seh schon jetzt, dass das mit dem Einkaufen vor dem Date wohl nix wird ;-)

Von engel am 13.05.2002 14:07 • outdoor(3) Kommentare

Fragt nicht

Dienstag, April 09, 2002

Hier ist Land-unter. Das ist nervig, stressig, aufreibend und es wäre völlig unnötig gewesen. Naja 'wäre' hilft nix. Das Kind liegt nun schon im Brunnen und Jammern bringt eh nix. Wir arbeiten heftig daran, es wieder raus zu holen. Was relativ schwierig ist, denn wir müssen zwischendurch Werkzeug wechseln und wie es nicht anders zu erwarten ist, wenn irgendwas unter grossem Druck gemacht wird ... es passiert eine Panne nach der anderen. Bah!

Trotzdem will ich schnell mal loswerden, dass das WE trotz (oder grad wegen) der Kälte Klasse war :-) Wir haben 2 Skitouren gemacht, beide mit wunderbarem Firn. 'Frühjahrschnee' heisst das auch, also 2-5 cm angetauter weicher Schnee auf einer knallhart gefrorenen Decke. *schwärm* Der Traum aller Tourengeher :-)

Für Ortskundige (und für mich zum Nachlesen ;-)): Wir waren am Samstag auf dem Steinmannl und am Sonntag auf der Höferspitze. Speziell die Tour auf die Höferspitze hatte was richtig Abenteuerliches ;-) In den schattigen nordseitigen Steilstellen war der Aufstieg ein bisserl (*gg*) schwierig und der letzte Steilhang vor dem Gipfel hatte sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt etwas dezent Adrenalin-förderndes ...
Notiz an mich: Die nächsten Tourenski werden härter (=stabiler)!

Und weil so schön war und weil ihr wahrscheinlich inzwischen alle vor allem von Meer und Sommer träumt ... hier noch ein kleiner Eindruck von 'Bergfrühling' :-)

Hoeferspitze

Von engel am 09.04.2002 12:39 • outdoor(0) Kommentare

Das Osterwochende

Dienstag, April 02, 2002

... war super. Muss ja so sein, bei dem Wetter!

Wir waren an 3 der 4 Tage 'draussen' und haben am Samstag diverse Notwendigkeiten erledigt, um die man einfach nicht rumkommt: Einkaufen, Garten und Haus auf Vordermann bringen ... und Räder wechseln. Es ist zwar noch ein wenig früh für breite Sommerreifen und ich riskiere, an einem der nächsten Montag Morgen möglicherweise höchst langsam nach nach München schleichen zu müssen, aber die Winterreifen haben mich derart genervt ... naja, schau mer mal.

So richtig praktisch war über Ostern, dass wir erst bei Schwesterle, dann bei meinen Eltern und schliesslich bei Ralles Eltern zum Essen eingeladen waren. Damit hatte sich die Kocherei und was damit zusammenhängt gleich erledigt ;-) Was gut war, denn wir waren nach den Touren jedes Mal total platt ;-))

Schöne Bildchen hab ich noch. Ihr wundert euch sicher, warum wir bei Frühling im Tal doch wieder Winter in den Bergen suchen ;-) Keine Sorge, wir hatten auch Frühling - beim Grillen auf der Terrasse und im Garten und beim Sonnen zum Beispiel. Aber die beiden Skitouren und die Bergtour mussten einfach sein :-))))

Freitag: Gamsfuss, KleinwalsertalSonntag: Schafkar, Lechtal
Montag: Mittag, Immenstadt

Von engel am 02.04.2002 12:11 • outdoor(0) Kommentare
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