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Beeindruckend!

Mittwoch, November 16, 2011

Sogar, um Frau Brüllen zu zitieren: Högscht beeindruckend!
(Das Allgäu ist nicht weit weg von der Schweíz, so klingt es bei uns auch.)

Gestern war ich auf der diesjährigen ‘The North Face Speaker Series’. Ich muss zugeben, dass ich von dieser Speaker Series noch nie gehört hatte, aber wenn man mir einen Vortrag von grossen Bergsteigern vor die Nase hält und das auch noch für umsonst, dann geh ich hin :-)

Das Ganze fand im Künstlerhaus am Lenbachplatz statt. Alte Gemälde, stuckverzierte hohe Räume, riesige Kristallleuchter und dicke burgunderfarbene Samt-Vorhänge um die Bühne. Und zwischendrin lauter Leute in bunten Outdoorklamotten ;-) Probleme mit der Technik gab es zuhauf, aber trotz diverser Pannen haben die das dann doch immer wieder hingekriegt. Alles in Allem machte das einen nicht ganz so professionellen Eindruck, was ich eigentlich ganz charmant fand. Waren auch nur um die 500 Leute da (der Raum fasst nicht mehr), so dass das eine recht intime Veranstaltung war.

Moderiert hat ein Redakteur der Zeitschrift Klettern und Thema war die Winterbesteigung des Gasherbrum II (8035m) von Simone Moro, Denis Urubko und Cory Richards. Die 3 Bergsteiger waren da und alle haben mich schwer beeindruckt.

Simone Moro, weil er so ein netter, fröhlicher, lustiger, lockerer Typ ist. Und das obwohl er vermutlich einer der besten und härtesten Bergsteiger ist, die es derzeit gibt. Denis Urubko ist das komplette Gegenteil. Obwohl er auch lustig und nett ist, kommt er ziemlich Macho rüber. Cory Richards, der dritte im Bunde ist deutlich jünger und so ein richtiger amerikanischer Sunny Boy, der ständig betonte, dass er da nur zufällig hineingeraten ist, weil er keine Ahnung hatte, worauf er sich einliess.

Während des Gesprächs und während des kurzen Films danach (20 Minuten) kam vor allem rüber, dass Winterbesteigungen generell noch eine gute Stufe härter sind, weil es niemals nirgendwo irgendwas gibt, wo man mal abschalten und entspannen kann. Warm ist es nur im Schlafsack und den muss man erst selber aufheizen. Und im Karakorum ist das alles noch viel extremer, weil man da selbst im besten Fall mindestens 8 Marschtage (Sommer-Marschtage) vom nächsten Ort weg ist. In Nepal sind die Dörfer im Allgemeinen nicht allzu weit von den BaseCamps weg. An sich ist die Gegend ja durchaus bevölkert.

Der Film war ehrlich ziemlich gruselig (und grossartig - sowohl gemacht als auch gefilmt), weil er sehr gut dokumentiert hat, wie hart so eine Winterbesteigung ist, bei Temperaturen zwischen -30 und -52 Grad und Sturm noch dazu. Dazu kommen die Lawinen, die Spalten, die Isolation, die Schwierigkeiten bei der Routenfindung, usw.

Witziges gab es trotz allem. Beispielsweise die Antwort von Simone Moro auf die Frage, ob man irgendwann irgendwo auch mal warm hat: Naja, als wir in der Früh bei -50 Grad endlich in die Sonne kamen und die Temperatur schlagartig auf -30 Grad stieg, war das wie eine warme Dusche.

Denis Urubko ist wohl der Logistiker der Truppe. Er erzählte, wie er im Kopf immer durchgeht, was sich in welchem Lager befindet. Und wenn dann beispielsweise 3 Scheiben Brot in einem Lager geblieben sind, dann wurde die als nächstes zu tragende Ration sofort um diese 3 Scheiben reduziert, um nicht ein einziges Gramm zuviel hinauf zu tragen.

Cory Richards erzählte vom Filmen und Fotografieren: Er trägt die Kameras in einer Tasche an einem Tragriemen auf der rechten Seite und hat seine Daunenfäustel mit Bändern an den Handgelenken befestigt. Wenn er ein Bild machen will, zieht er einen Fäustel aus, holt aus der linken Innenseite seines Daunenanzugs eine Batterie raus, steckt sie rein, macht ein Bild, nimmt die Batterie wieder raus, verstaut sie, packt die Kamera weg und zieht den Fäustel wieder an. Beim Filmen zieht er den Fäustel auch zwischendrin wieder an und aus.

Der Klettern-Redakteur hat seine Sache recht gut gemacht, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass er nicht ständig übersetzt hätte. Allerdings ist der Moderator gelegentlich durcheinander gekommen, weil Simone Moro nämlich auch Deutsch kann und abwechselnd mal Deutsch oder Englisch geantwortet hat. Das hat zwischendurch dazu geführt, dass Cory Richards deutsche Fragen gestellt wurden und Simone Moro englische. Das hat zu einiger Heiterkeit geführt ;-)

Zusammenfassend noch immer: Wow!
Ich werde noch eine Weile brauchen, bis ich diesen Abend verarbeitet habe.

Von engel am 16.11.2011 21:59 • outdoorkinowww

Kino

Donnerstag, September 01, 2011

Sommer zeichnet sich ja kinotechnisch immer durch die Abwesenheit sehenswerter Filme aus, so dass bei mir da regelmässig ein Filme-Defizit entsteht. So langsam geht der Sommer (deutlich daran zu erkennen, dass man Abends nun wieder mit Licht radeln muss) und dafür kommen wieder guckenswerte Filme. Oder zumindest solche, von denen man denkt, dass sie guckenswert sein könnten.

Captain America
Nnnnja. Ich hatte schon nicht viel erwartet, wurde aber dennoch enttäuscht. Zwar hat der Film ein paar nette Highlights (Captain America als Merketing-Figur für Uncle Sam), alles in allem ist aber aber eher langweilig. Allerdings hab ich hier nie den Comic gelesen, ist vielleicht ein Problem.

Stupid Crazy Love
Sehr netter Film über Midlife-Crisis, Erwachsenwerden, Ehe und alles was da sonst noch dazu gehört. Man ist ständig hin- und hergerissen von dem Bedürfnis, den Charakteren in den Hintern zu treten oder sie mitfühlend zu knuddeln. Hat mir sehr gut gefallen.

Midnight in Paris
Woody-Allen-Filme sind bei mir recht zwiespältig, entweder ich liebe sie oder ich hasse sie, dazwischen scheint es nichts zu geben. Dieser Film ist genial. Tolle Einstellungen, tolle Idee, tolle Charaktere (am meisten mochte ich Hemmingway und Dali), toll gefilmt. Hach!
(Danach Heimradeln mit Mark Knopfler im Ohr passte irgendwie ausserordentlich gut dazu.)

Von engel am 01.09.2011 21:38 • kino

Carmen (3D)

Donnerstag, März 17, 2011

Eine Inszenierung aus dem Royal Opera House in London. Ich in einer Oper, freiwillig, was für ein aussergewöhnliches Ereignis (meiner Mom werden vermutlich die Augen rausfallen, wenn sie das liest ;-))! Immerhin: Oper im Kino und in 3D, also schon eher auf meiner Linie.

Die Oper war ... tja, da fehlen mir jetzt ein wenig die Worte.

Erst mal ganz interessant weil die Inszenierung wirklich schön war. Es gab Esel, ein Pferd und Hühner auf der Bühne, es hatte ganz erstaunlich viele Leute für den wenigen Platz da und sogar haufenweise Kinder und alle waren ganz Klasse kostümiert. Und durch den Film und 3D war man quasi mitten auf der Bühne dabei. Ich stell mir das besser vor, als wenn man wirklich da ist, denn so nah kommt man dem Geschehen sonst ja nicht mal auf den besten Plätzen. Opernglas hin oder her.

Die Musik und die Singerei waren enorm. Erstens viel und zweitens gewaltig. Aber auch nachhaltig, auf dem ganzen Weg nach Hause (ich brauche immerhin etwa 40 Minuten mit dem Rad vom Cinema nach Hause) hatte ich die Musik noch im Ohr, also muss das mein Hirn schon einigermassen beeindruckt haben. Auch da war der Film wohl besser als eine Live-Inszenierung, weil nämlich der Text des Gesangs als Untertitel eingeblendet wurde. Sonst wäre das nämlich schwer verständlich, auch wenn man weiss, um was es geht (ich habe die Geschichte natürlich vorher gelesen wie sich das gehört). Und ich glaube nicht dass der Gesang deutlich verständlicher wäre, wenn da auf Deutsch oder Englisch gesungen würde, nicht auf Französisch.

Meine Musik-affine Kollegin, die mit mir ins Kino ging und mir gegebenenfalls Hilfestellung beim Verständnis der Story versprach und die in einem Chor singt (erstaunlich wieviele Leute sowas machen, wirklich!), fand die Inszenierung gut und meinte die Protagonisten hätten allesamt tolle Stimmen. Da trau ich mir kein Urteil zu.

Allen Lobes zum Trotz habe ich zwischendrin mal richtig abgeschaltet, weil da so viel auf einen einstürmt. Das ist ein Nachteil des Films, denn wo in einer echten Inszenierung zwischen den 4 Akten ein Vorhang und in der Mitte eine Pause kommt, wird im Film natürlich nur geschnitten und direkt weiter gemacht. Eher einfach gestrickte Menschen wie ich bekommen dann schon mal sowas wie einen Information-Overload ;-)

Fazit: War OK, könnte ich mal wieder machen. Nicht oft allerdings. Jetzt würde ich gern mal ein Ballet sehen (Bolshoi live, auch im Cinema, das wär was), aber das kommt immer am Sonntag Nachmittag. Da habe ich aber nun wirklich keine Zeit für Kultur, schliesslich muss ich da Skitouren oder Bergsteigen oder was auch immer.

Von engel am 17.03.2011 21:13 • kino

The Last Airbender

Mittwoch, September 01, 2010

Angeguckt habe ich den Film in 3D. Allerdings ist für 3D doch irgendwie eher das Cinema geeignet und nicht die Museum Lichtspiele.

Ich weiss nicht gar so recht, was ich zum letzten Luftbieger schreiben soll. Der war so eine Mischung aus allem Möglichen, gleichzeitig gut und interessant und übertrieben und doof. Von M. Night Shyamalan, das sagt vielleicht schon alles. Haufenweise Martial Arts im Stil der alten Kungfu-Filme, eine nette Story mit nette Charakteren, dafür oft so dick aufgetragen, dass ich mich ein wenig geärgert habe. Und es ist nur eine halbe Story, der Film hört auf, als der Retter der Welt genau die Hälfte von dem gelernt hat, was er lernen muss. Pfffff!

Das das ein verfilmter Comic ist, habe ich erst jetzt beim Recherchieren festgestellt. Naja, immerhin war es nicht langweilig und ich hatte das komplette Kino für mich allein. Ist ja auch mal was, muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn die M&M-Tüte raschelt.

Bechdel-Test? Durchgefallen. Es gibt nur eine Frau bei den wichtigeren Figuren.

Von engel am 01.09.2010 22:01 • kino

A-Team

Donnerstag, August 19, 2010

Eben hab ich gelesen, dass A-Team genau auf FanBoys zugeschnitten sei. Für männliche Jugendliche, und solche, die für immer männliche Jugendliche bleiben wollen. Ähem. Bin ich nicht. Wollte ich auch noch nie sein.

Aber das A-Team hat mir gefallen und ich mag auch die alte Serie. Irrwitzige Action und bescheuerte Dialoge am laufenden Band, viel absurder als sogar bei 007. Zuschauen und geniessen kann ich da nur sagen :-) Ja, ne, is klar, Anspruch hat es da nirgends. Braucht man da ja auch nicht.

Obligatorisch aber zu erwarten: Durch den Bechdel-Test ist A-Team mit fliegenden Fahnen durchgerasselt. Immerhin gibt es tatsächlich eine Frau drin, ich glaub das gab es bei der Serie nicht.

Von engel am 19.08.2010 21:49 • kino

Radeln und Kino

Donnerstag, August 05, 2010

Der einzige schöne Tag dieser Woche musste natürlich gründlich ausgenutzt werden. Und wo ich schon mal unterwegs war - Inception wollte ich eh anschauen, so dass es sich anbot, mal eine grosse Runde nach Norden zu machen um am Ende beim Cinema rauszukommen. Dazu hatte ich mir schon in der Früh einen Track zusammengebaut, der an allen grösseren und kleineren Seen da oben vorbei führt.

Pläne haben es ja so an sich, dass sie zwar voller Elan erstellt werden, dann aber an der Realtität scheitern. Der schöne Radel-Abend fing schon mal damit an, dass die Mittwoch-Telefonkonferenz eine halbe Stunde länger dauerte als angenommen. Damit war der schöne Zeit-Puffer, für den ich beim Cinema ein grosses Ben&Jerry-Eis und einen Milchkaffee eingeplant hatte, schon mal futsch.

Die Radlrunde selbst fing ganz interessant an, denn die führte an der Allianz-Arena vorbei (jetzt weiss ich auch, was das für ein seltsames Gebilde auf der OSM-Karte ist). Danach ging es über ein bebuschtes Feld, dessen ‘Wege’ nur mit sehr gutem Willen als solche bezeichnet werden können. War ein netter Trial durch dichtes Gebüsch und ich bin froh, dass ich hier ein MTB habe ;-)

Und dann ging das GPS aus (kommt davon wenn man vergisst, die Akkus zu tauschen). Nun weiss ich zwar meistens wenigstens grob wo ich bin und wie ich wieder heim komme, aber mit Zeitdruck jetzt noch zum Cinema zu finden schien mir noch optimistischer zu sein als ich sonst eh schon bin ;-)

Anstatt über schönes grosses offenes Feld zu fahren, musste ich also erst mal wieder Richtung Stadt und Batterien kaufen. Der weitere Weg zum Cinema erfolgte dann beinahe auf dem kürzesten Weg. Immerhin ist es auch im Norden Münchens so, das man quasi direkt hinter der Stadtgrenze mitten auf dem Land ist und durch kleine nette Dörfer radelt. Lediglich der Olympiaturm und das O2 Gebäude stören diesen Eindruck ein wenig.

Beim Cinema war ich zwar gerade noch rechtzeitig, aber Inception war schon ausverkauft. Mein nächster Versuch waren dann die Museum Lichtspiele, aber auch da war nix zu wollen. Nur wer reserviert hatte, bekam eine Karte. Aber dort lief parallel Karate Kid.

Diese beiden Filme kann man ja nun nicht direkt vergleichen, aber Karate Kid hat richtig Spass gemacht :-) Und das sogar, obwohl ich das 80er-Origial geliebt habe ;-) Für die Martial-Arts-Fans ist der wunderbare Jackie Chan dabei, für die Mädels (grosse wie kleine) der wirklich niedliche Jaden Smith und auch wenn die Story bekannt und vorhersehbar ist, ist sie doch sehr schön umgesetzt. Bedingte Guck-Empfehlung, ich vermute aber man muss diese Art Filme mögen um Karate Kid geniessen zu können.
Und natürlich geht es da um Kung-Fu, nicht um Karate. Ja, das musste ich loswerden.

Von engel am 05.08.2010 20:05 • kino

Kino

Donnerstag, Juli 29, 2010

3 Mal sogar. Zu irgendwas müssen Regenwetter und Nackenschmerzen ja gut sein ;-)

Am Dienstag gab es Easy Virtue, der mir viel Freude gemacht hat, obwohl der Film sich nicht so recht entscheiden kann, ob das nun eine Komödie ist oder eine Sozialstudie. Gelegentlich wechselt Easy Virtue von einem ins andere Genre, was jeweils etwas irritierend ist. Aber weil der Film insgesamt mit wunderbaren Schauspielern und wirklich grossartigen Dialogen glänzt, vergisst man das umgehend wieder und fällt erneut in die Geschichte. Alles in allem ein sehr sehr unterhaltsamer Film, nur mit dem Ende bin ich ein wenig unzufrieden. Anguck-Empfehlung.

Am Mittwoch dann The Private Lives of Pippa Lee. Da habe ich mich mehr oder weniger durch den Film gelangweilt und habe darauf gewartet, dass mal irgendwas Wesentliches passiert. Wahrscheinlich habe ich einfach den Tiefgang nicht verstanden oder sowas. Definitiv keine Empfehlung.

Heute dann noch Knight and Day, der so vorhersehbar wie turbulent war. Popcornkino halt, obwohl ich einen Beutel Kirschen dabei hatte :-) Kann man gucken, muss man aber nicht.

Von engel am 29.07.2010 20:29 • kino

Kino, Kino

Donnerstag, März 18, 2010

Heute dann endlich Alice in Wonderland. 3D natürlich, wenn schon denn schon. Hach, ein Tim Burton Film mit Johnny Depp, das kann ja nur ein Genuss sein. War es auch!

Wie immer hab ich mir sämtliche Film-Kritiken lediglich abgespeichert und nicht vorher gelesen. Und so ist mir entgangen, dass der Film die Fortsetzung der ursprünglichen Story ist, was ich aber ausnehmend gelungen fand. Alice findet sich selber und erlöst das Unterland vom Regime der bösen roten Königin. Das alles in grossartigen und wie erwartet unglaublich bunten Bildern. Ein optischer Genuss, der auch inhaltlich Spass macht :-)

Gestern Men who stare at goats. Auch der erfüllte alle meine Erwartungen und war alles zwischen grotesk und witzig, so dass man sich (ich mich) zwischendrin zwengs Absurdität winden und über absolut Plattes amüsieren konnte. So ein klitzekleines bisserl Freude am Abwegigen schadet nicht, wenn man den Film guckt. Und am Ende klappt es doch!

Die Liste der gucken-will-Filme ist im Übrigen nicht kürzer geworden, es gab neue Vorschauen ;-)

Von engel am 18.03.2010 22:36 • kino

Kino mal wieder

Donnerstag, November 19, 2009

Nachdem gestern dann doch das Klettern ausgefallen ist (nicht wegen mir, aber ich war gar nicht besonders bös drüber, fit bin ich grad echt nicht), hab ich mir gedacht, dass es mal wieder an der Zeit ist, dem Kino-Besuch-Schnitt zu erhöhen. Der ist in letzter Zeit ja wirklich bedenklich tief gesunken.

Und weil ich des Kletterns wegen mit dem Auto unterwegs war und jetzt ja wieder in die Innenstadt darf hab ich das gleich ausgenutzt und bin mit dem kleinen roten Flitzer zum Cinema gefahren. Hach, was für ein Gefühl! Das allerdings bekam dann beim Cinema einen deutlichen Dämpfer, da kosten nämlich neuerdings (?) die Parkplätze 1€ die Stunde!

Nunja, radeln ist ja eh gesünder ;-) Angeguckt hab ich 2012. Kann man sich sowas von schenken, ich find kaum Worte. War der Emmerich nicht mal einer, der wirklich gute (im Sinne von anschaubare, unterhaltsame, spannende) Filme gemacht hat? Herrje, der ist echt schon zu lang in Amerika, glaub ich.

Natürlich hat es da grossartige Effekte, die sicherlich auch einen Haufen Kohle gekostet haben, aber die sind dermassen übertrieben, dass man mit der Zeit aus dem Gähnen kaum rauskommt. Effekte um der Effekte willen bringen halt auch nix. Und dann diese bescheuerte Story, das reicht dann schon langsam ans Fremdschämen ran. Emmerich, wie konntest Du nur?

Dabei ist es nicht so, als hätte ich nicht erwartet, dass das mal wieder masslos übertrieben und pathetisch wird und dass da ganz heftig auf die Tränendrüsen gedrückt wird. Letzteres klappt aber nicht so recht, weil derart übertrieben, dass man sich eher im Sitz windet als mitzufühlen. Bäh!

Kann man sich echt schenken, den 2012. Absolute Daheim-Bleiben-Empfehlung!

Love Happens von heute war dagegen wie erwartet seicht und nett. Genau das Richtige, um die stressige Arbeitswoche ein wenig zu entspannen :-) Auch wenn das Radeln (was der Erkältung wegen vermutlich nicht sehr schlau war) heute ein wenig beschwerlich war. Erst musste ich viele schwere Pamir-Bücher zur Bibliothek zurück bringen und dann mit schweren Taiwan-Büchern heimradeln. Diese alten, die wohl eh nix bringen ;-)

Von engel am 19.11.2009 21:47 • kino

Wickie und die starken Männer

Donnerstag, September 17, 2009

Ich komm ja kaum noch ins Kino, seitdem ich keine festen Dates mehr dafür habe. Jetzt hab ich’s aber doch mal wieder geschafft :-)


*****

Von engel am 17.09.2009 21:03 • kino
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