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Ich wollte nochmal einen Radltag, um meinen Füßen was Gutes zu tun. Aber ‘nur Baden’, da waren wir uns einig, wäre so langsam ein bisserl langweilig. Wir überlegten uns deswegen eine Runde mit Höhenmetern und ein paar netten Trails, die uns am Ende an den Eschacher Weiher führen würden. Weil: Sommer :-)

Nach dem üblichen Wald-Trail am Mariaberg, radelten wir den supersteilen Weg oberhalb von Wiggensbach rauf und dann über die vielen netten Wald- und Wiesenwege nach Schmidsreute. Das schöne Wetter vom Morgen verzog sich bald, aber beim Radeln braucht man nicht unbedingt Sonne. Schon gar nicht im Wald.

Wir fuhren runter ins Kürnachtal und auf der anderen Seite hinauf zur Kreuzleshöhe. Auf dem Weg dorthin verdunkelte sich der Himmel bedrohlich und irgendwo hinter uns fing es an zu grummeln. Wir beschlossen das zu ignorieren und radelten weiter zur Kreuzleshöhe, wo wir und auf das Bänkle vor dem Kreuz setzten (mit Sonne) und die dunklen Wolken über den Bergen betrachteten. Es sah so aus, als hätten wir das gut hinbekommen.

Als uns die ersten Tropfen erreichten, stellten wir uns auf Regen ein und machten uns auf den Weg zum Eschacher Weiher, den wir nahezu trocken erreichten. Dort sah es wettermäßig eigentlich ganz gut aus und wir überlegten, ob wir ins Brotzeitstüble radeln sollten. Am Hohen Kapf stellten wir dann aber fest, dass die ja am Mittwoch Ruhetag haben. Inzwischen passte aber das Wetter wieder und wir gingen stattdessen an den Weiher :-)

Auf dem Heimweg kauften wir Grillfleisch und alles was man sonst so braucht und grillten gemütlich auf der Terrasse. Am Ende stand dann allerdings nur mehr der Grill vor der Wohnzimmertür draußen auf der Terrasse. Wir hatten uns nach drinnen verzogen und aßen dort weiter. Der Grill zischte und dampfte, als es drauf regnete, aber er hat ja einen Deckel, dem Grillgut machte das gar nichts :-)

Was noch erwähnt werden muss:
Am selben Tag war Schwesterle mit einer Freundin rund um Kempten radeln. Und die kamen in ein Mordsgewitter, als wir trocken in den Kürnacher Wäldern rumradelten. O-Ton: “... nass bis auf die Unterhose!”


Auf dem Weg zum steilen Waldweg


Der steile Waldweg (auch wenn es nicht so aussieht)


Gemütliches Waldwegradeln


Vorbei am Blender ...


... zur Kreuzleshöhe


Baden


Grillen bei Regen

Von engel am 22.06.2018 18:24 • outdoormtb(0) Kommentare

Dienstag, 05.06.2018: Gratwandern

Freitag, Juni 22, 2018

Nach dem Erholungstag konnte es wieder mit ‘richtigen’ Touren losgehen. Das Wetter war - wie überhaupt die ganze Zeit schon - eher gemischt angesagt und vor allem sollte es - wie auch die ganze Zeit schon - am Nachmittag Gewitter geben.

Wir radelten das Retterschwanger Tal hinauf (das ist echt gemütlich) und stellten die Räder am Anfang des hässlichen Quad-Tracks ab. Das Radelverbot-Schild ist nun zwar weg (versehentlich nehme ich an), aber da hinauf radeln wäre mehr als schwierig und überaus stressig. Runter wäre natürlich fein ;-)

Der Quad-Track ist zwar nicht schön, aber man kommt immerhin schnell voran. Es war schwül, wir schwitzen Bäche, obwohl es nur moderat warm war. Nach einer kurzen Pause kamen wir in den Häbelesgund und ab da ist der Weg zur Rotspitze echt schön. Irgendwo im Aufstieg zwischen Gund und Sattel fing mein linkes Knie (das Gute!) an zu zwicken, deswegen nahm ich Stöcke.

Als wir den Gipfel erreichten, hatte sich das schöne Wetter vom Morgen schon aufgelöst und der Himmel war bedeckt. Dazu wehte ein empfindlich kühler Wind. Wegen Knieweh war ich nicht sicher, ob die Hohen Gänge, die wir geplant hatten, machbar wären und wir beschlossen, erst mal in die Scharte zur Heubatspitze runter zu gehen. Und - Wunder! - bergab war alles OK.

Wir gingen erst mal weiter bis zur Heubatspitze und meinten dann, das Wetter würde die nächste Stunde halten und starteten in die Hohen Gänge. Die nächste Stunde über hatten wir Wolken (Nebel), leichten Regen, kühlen Wind, Sonne und viel Freude am Steiglein. Als wir den Breitenberg erreichten, hatten sich die dicksten Wolken verzogen und wir konnten eine gemütliche sonnige Pause am Gipfel geniessen.

Der Abstieg war dann doch ein wenig anstrengend für mich, weil mir - warum auch immer - die Füße weh taten. Da waren die Räder, die unten auf uns warteten, schon wirklich willkommen :-)


Auf dem Weg ins Retterschwanger Tal


Aufstieg auf dem Quad-Track


Das Wetter wettert rum


Noch mal ein wenig Sonne auf dem Weg zum Sattel


Kurz vorm Gipfel


Rotspitze, mit Aussicht auf den Großen Daumen


Heubatspitze


Vor der langen Leiter


In den Hohen Gängen


Klettereinlage


Am Breitenberg (Sonne!)


Abstieg mit Blick auf den Aufstieg zur Rotspitze


Abfahrt :-)

Von engel am 22.06.2018 18:17 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Ocean’s Eight

Donnerstag, Juni 21, 2018

Ich war früh im Büro um früh gehen zu können.

Inzwischen hat beim neuen Projekt die QA Phase begonnen und weil ja alles neu ist, diskutieren der QAler und ich alles Mögliche und sind inzwischen gemeinsam auf weitere Ideen gekommen. Sowas mag ich ja sehr, wenn man gemeinsam über was nachdenkt. Ich versank beim Umsetzen (und bei der Untersuchung obskuren Fehlverhaltens) total im Flow und verpasste erst beinahe das Mittagessen und dann fast den Abflug.

Auf dem Weg ins Cinema (und hui! ist das Rocky schnell :-)) nahm mir ein links-abbiegender SUV, der garantiert bei Rot über die Ampel gefahren war (ich hatte nämlich schon eine Weile grün) sehenden Auges die Vorfahrt. Echt, der sah mich an! Ich legte eine Vollbremsung hin, bei der dem Rocky auf dem nassen Untergrund (es hatte kurz vorher geregnet) kurz das Hinterrad ausbrach.

Ich war leider zu erschrocken, um mir das Kennzeichen zu merken, sonst hätte ich da echt eine Anzeige erstattet. Aber ‘dunkler SUV mit Landsberger Kennzeichen’ ist dafür leider zu vage. Sehr, sehr schade!

Ich sah Ocean’s Eight, in dem die kleine Schwester von Danny Ocean zusammen mit einer Damenriege einen großen Haufen Juwelen klaut und nebenbei einen fiesen Ex-Lover in die Pfanne haut. Klar, die Story ist vorhersehbar und folgt den beiden anderen Filmen mehr oder weniger auf’s Wort. Das macht aber überhaupt nichts, denn es geht ja vor allem um das Drumherum und das ist hochgradig unterhaltsam :-)

Danach wollte ich nur noch heim, Kaffee haben und gemütlich was Lesen. Also machte ich genau das.

Von engel am 21.06.2018 21:37 • diary(0) Kommentare

Montag, 04. 06.2018: Erholungsradeln

Donnerstag, Juni 21, 2018

Nach dem langen Sonntag brauchten wir (also genau genommen: ich) ein wenig Pause, daher schliefen wir aus und starteten nach einem sehr gemütlichen Frühstück zum Erholungsradeln zum Eschacher Weiher. Natürlich radelten wir trotzdem über den Blender (trotz lahmer Beine musste ich nicht absteigen :-)) und die nette Bäume-Allee oberhalb des Weihers. Das ergibt insgesamt dann auch xxx Höhenmeter, das ist doch total OK für einen Erholungstag ;-)

Am Weiher lagen wir gemütlich im Gras rum und badeten zwischendurch ein wenig. Für mich gibt es ja einen gravierenden Unterschied zwischen ‘Schwimmen’ und ‘Baden’. Letztes ist schon auch schwimmen, aber halt völlig unangestrengtes Rumpaddeln im Wasser. Der beste Allgäuer von Allen schwamm tatsächlich, ich badete nur :-)

Auf dem Heimweg verdunkelte sich der Himmel bedrohlich, aber wir kamen trocken heim. Der Regen setzte erst ein, als wir schon gemütlich Kaffee tranken.

Von engel am 21.06.2018 20:05 • outdoormtb(0) Kommentare

Sonntag, 03.06.2018: Nochmal Minis

Donnerstag, Juni 21, 2018

Der Neffe hatte mit seinen Kumpels ausgemacht, dass die ihn um halb 8 holen würden. Das klappte natürlich nicht, deswegen gingen wir schon mal und ließen einen Hausschlüssel mit der Anweisung, den danach durch den Briefschlitz zu werfen, zurück. Klappte alles prima.

Wir parkten (mal wieder) an der Brücke und radelten hinter zum Giebelhaus. Diesmal wandten wir uns danach nach links um Richtung Point-Hütte hoch zu radeln. Am Abzweig zum Prinz-Luitpold-Haus parkten wir die Räder und zogen uns um.

Auf dem Weg zum Prinz-Luitpold-Haus war so viel los (rauf wie runter waren mehrere Leute unterwegs), dass wir kurz dachten, die Hütte sei schon auf. Die hatte aber wie erwartet nur Notbetrieb.

Ich merkte meine Fersen in den harten Hochtourenstiefeln von Anfang an. Die Daumentour hatte wohl eine Druckstelle hinterlassen :-( Ich nahm bald Stöcke zur Entlastung, aber vor allem die rechte Ferse schmerzte bald sehr.

Der See unterhalb der Hütte war noch ordentlich eisbedeckt, so wie sich das professionelle Eisbader so wünschen ;-) Wir brauchten eine Weile, um einen vernünftigen Platz zum Einsteigen zu finden, denn hinten im Flachen schwamm haufenweise Blütenstaub. Das sah gar nicht hübsch aus. Dann ging der Eisbader eisbaden und war höchst zufrieden.

Es hatte inzwischen schon ziemlich zugezogen, aber beim Baden war noch ein wenig Sonne rausgekommen und hatte den Eisbader erwärmt. Als wir weiter gingen, war die Sonne weg.

Wir stiegen zurück zur Hütte hinauf und gingen dann in etwa in Höhe des Sommerwegs auf Schneefeldern um den See herum. An einer Stelle hatte der Bach den Schnee schon so sehr unterhöhlt, dass wir beide zusammen mit einem lauten Geräusch und einer großen Schneeplatte einen halben Meter in den Bach absackten. Glücklicherweise hielt die Platte.

Der Anstieg danach über die steilen Schneefelder war ziemlich anstrengend, aber da man dort schön waagerecht treten konnte, tat das meinen Fersen sehr gut. Der weniger anstrengende Weg über dem Wasserfall, wo kein Schnee lag, war dann schon wieder arg schmerzhaft.

Bevor wir in das lange Schneefeld zur Kreuzspitze einstiegen, zogen wir lange Hosen und Pullis an. Der lange Anstieg war dann - obwohl inzwischen wieder die Sonne rausgekommen war - nicht ganz so anstrengend und heiß wie befürchtet, denn der Schnee war gut zu gehen und hielt auch gut und es hatte zwischendurch ein kühlendes Lüftchen. Ich fand den Anstieg allerdings auch deswegen anstrengend, weil der beste Allgäuer von Allen mit dem rechten Bein immer die höheren Stufen trat und bei mir das rechte Bein das schwächere ist. Tja. Selber treten wäre aber natürlich noch anstrengender gewesen.

Die Fersen nahmen das Schneefeld nur halb übel, aber das änderte sich schlagartig, als wir in dem kleinen Klettersteig zur Kreuzspitze ankamen und beim Klettern wieder ordentlich Druck drauf kam. Ich schlug deswegen vor, an der Kreuzspitze zu warten, damit der Allgäuer auch noch den Hochvogel besteigen konnte. Darauf wollte der sich aber absolut nicht einlassen und so ging ich weiter.

Hinab in den kalten Winkel ging schnell, drüben rauf war dann eine Tortur. Das sind geneigte Platten, die man mehr oder weniger geradeaus hinauf laufen muss. Da ist der Druck auf die Fersen maximal. Der Allgäuer sah ein, dass das so keinen Sinn machte und ließ sich doch auf das Projekt ‘Hochvogel allein’ ein. Er ließ die Ski bei mir und ging los.

Ich suchte mir ein bequemes (was auf Steinen und Geröll relativ ist) Plätzchen, zog die Schuhe aus (Wohltat!) und schlief erst mal eine halbe Stunde. Das Wetter war nett und schickte erst mal ein wenig Sonne. Irgendwann hörte ich einen leisen Jodler und dachte, das müsse der Gipfel-Triumphschrei sein (war er, ‘unglaublich laut’, bei mir unten kam aber nur wenig an).

Ich rechnete aus, wann der Gipfelstürmer wieder da sein würde und lag nur knapp daneben. 5 Minuten, nachdem ich mich in Position gestellt hatte, tauchte der beste Allgäuer von Allen auf und war kurz darauf bei mir. Inzwischen hatte es angefangen zu tröpfeln und es grummelte irgendwo. Wir packten schnell zusammen und stiegen in aller Eile über die Kreuzspitze zurück ins Kar. In den 20 Minuten, die das dauerte, hatte es Regen, Sonne, Hagel und wieder Regen und es grummelte ständig irgendwo.

Wir kramten das Regenzeug raus und stiegen in die Ski. Das Kar ist oben echt steil und der beste Allgäuer von Allen hatte Probleme mit seinen doch etwas breiteren Schuhen, die sich in den Schnee gruben. Ich rutsche eine Spur ins flachere Gelände in der Mitte des Kars und dann konnten wir abfahren. So richtig fahren! Wenn auch, zugegeben, nicht übermäßig elegant ;-)

Wir kamen bis kurz vor den Wasserfall, schnallten dort kurz für die Querung ab und konnten dann noch bis zum See abfahren. Perfekt :-)

Im Abstieg spielte das Wetter noch ein bisserl mit uns, leichter Regen, Sonne, mehr Regen, Sonne und schließlich tatsächlich wieder schönes Wetter. So soll das sein!

Die Abfahrt bis zum Auto ging gewohnt fix, man muss da ja kaum noch treten. Wir waren so spät dran, dass wir direkt noch in Sonthofen zum Essen gingen. Dann heim, duschen, Bett.


Kühe schauen uns verwundert an


Der letzte Anstieg


Passend gekleidet zum Skifahren geht es los


Anstieg zum Prinz-Luitpold-Haus


Schwimmen zwischen Eisplatten


Schneefeldstapfen


Auf dem Weg zur Kreuzspitze


Im Klettersteiglein


Im kalten Winkel


Hochvogelgipfelkreuz


Der Gipfelstürmer kommt zurück


Abstieg zum Skifahren


Kritischer Blick das Schneefeld runter


Spurrutschen


Abfahrt


Abfahrt


Das Wetter wird besser


Manche Stellen sind etwas schwierig


Abschnallen vorm Wasserfall


Abfahrt zum See


Im Abstieg wird das Wetter langsam wieder schön


Wieder unten

Von engel am 21.06.2018 05:22 • outdoorbergskimtb(4) Kommentare

“Irgendwas machen Sie richtig.”

Mittwoch, Juni 20, 2018

... “Also machen Sie weiter so.”

Sagte der Orthopäde heute, als ich ihm von gelegentlichem Blöd-Knie und arg unrundem Gelaufe erzählte. Nicht dass es mir grad besonders schlecht ginge, ich bin immer noch bei ‘im Großen und Ganzen zufrieden’, auch wenn sich das Knie-Rumgezicke aus unersichtlichen Gründen in letzter Zeit doch gehäuft hat (und dann hadere ich halt doch immer wieder).

Sonst ist der Status wie bekannt: Das Knie ist hoffnungslos kaputt, es hat Löcher im Knorpel, es schwimmen viele, viele, viele freie Gelenkkörper drin rum, Streckung geht nicht vollständig, Beugung ist auch arg eingeschränkt. Next Stop: Gelenk-Ersatz. Aber halt lieber später als früher, weil nochmal tauschen müssen wäre dann halt echt doof.

Der Kommentar kam bei der Diskussion, wie ich denn den richtigen Zeitpunkt finden würde, wann die Einschränkungen zu viel würden. Weil krumm Laufen hat ja sicherlich auch Auswirkungen auf den Rest vom Körper. Noch habe ich keine Beschwerden (neben dem Knie natürlich), aber wenn man welche kriegt, ist es ja meistens zu spät. Aber es weiß ja niemand, welcher Körper wie auf was reagiert, also kann man auch nicht viel prophylaktisch machen.

Der Doc sah nochmal in meine Akte und blätterte zurück und zurück und zurück und kam bis 2004, wo die Knie-Situation ja auch nicht allzu anders gewesen war (Arthrose Status 3, jetzt 4), nur hatte man da halt nochmal eine OP zum Aufräumen machen können, das geht jetzt nicht mehr. Und da kam eben der schöne Satz da oben, den ich ja selbst auch glaube. Denn die Aufzeichnungen von meinem jetzigen Doc gehen nicht so weit zurück wie meine Beschwerden und die beiden OPs davor.

Deswegen also: Weitermachen, aber nicht übertreiben. Auch so ein schöner Satz, denn wann beginnt Übertreiben? Manchmal bei 400 Höhenmetern, manchmal nicht bei 1700 Höhenmetern. Das weiß man aber ja vorher nicht. Es ist und bleibt schwierig.

Danach radelte ich mit vollem Klettergepäck ins Büro. Im Englischen Garten sah ich kurz einer Reiter-Polizei-Truppe (4 Frauen) zu, wie die mit ihren Pferden über verschiedene Hindernisse sprangen. So ist Arbeit natürlich auch nett ;-)

Klettern war total angenehm. Wir waren draußen an der Ostwand, wo es Schatten hatte und nur wenig los war. Dazu wehte ständig Wind, was bei der Wärme auch prima war. Ich wollte gemäßigt beginnen, weil nach 4 Wochen Pause natürlich die tolle Kletterhaut an den Händen schon wieder weg war. Gute Idee eigentlich, aber ich scheiterte trotzdem an einer gemäßigten 6- ;-) Wobei ich die schwieriger fand als die eine 6+, die ich ging. Nach 5 Routen musste ich aufhören, weil ich nichts mehr anlangen konnte, aber das war alles trotzdem total fein :-)

Von engel am 20.06.2018 21:16 • diary(0) Kommentare

Erholung setzt ein

Dienstag, Juni 19, 2018

Ich erwachte aus irgendeinem Grund kurz vor dem Weckerklingeln und stand direkt auf. Selbst Aufwachen ist immer gut und so war die Fahrt nach München problemlos. Meine Füße hatten sich nach dem Ruhetag auch wieder halbwegs erholt, deswegen konnte ich wieder halbwegs rund laufen (mehr als ‘halbwegs’ geht ja eh nicht).

Ich staune noch immer jeden Morgen, wie schnell das neubereifte Rocky ist. Knapp über eine halbe Stunde ist mein aktueller Rekord :-) (Natürlich war da auch ordentlich Ampel-Glück dabei.)

Den Tag über spielte irgendwer mit der Aufzugsteuerung :-( Man bekommt hier ja einen der derzeit 4 von 6 Aufzügen zugewiesen, wenn man ein bestimmtes Stockwerk anfordert. Heute bekam ich ständig einen Aufzug, der ewig brauchte, elendsvoll war und andauernd irgendwo anhielt, während nebendran leere Aufzüge auf und ab sausten. Mittags kam dann ständig ‘besetzt’ obwohl neben mir nur 2 Leute standen und mindestens 4 Aufzüge ankamen und wieder losfuhren. Kein Wunder, dass die Leute bei sowas den Glauben an Software und Ingenieure verlieren.

Den Tag über arbeitete ich an den Teilaspekten meines Projekts, von denen ich weiß, dass und wie sie funktionieren. Das macht Spaß, da kommt man voran und sieht den Fortschritt deutlich. Demnächst kommt dann wieder Neuland mit spärlicher Dokumentation und Null Ahnung meinerseits. Das fällt dann wieder eher in die Kategorie ‘Zen-Training’. Naja, auch das wird sich lösen, hat es bis jetzt noch immer.

Am späten Nachmittag gab ich ungenutzte Führer in der DAV Bibliothek ab und holte neue Bücher, die vermutlich auch ungenutzt bleiben werden ;-) Macht nix, Führer durchschauen macht Freude :-)

Dann sah ich The Sense Of An Ending. Das war ein sehr seltsamer Film, der teilweise recht abrupt Vergangenheit und Gegenwart mischte. Dabei mochte ich den Protagonisten abwechselnd und dann wieder nicht. Eine richtige Auflösung für das Ganze gab es auch nicht. Es ging einfach in den letzten Szenen das Licht an und dann kam der Abspann. Ich war eigentlich die ganze Zeit interessiert wie sich alles auflöst, aber so eine richtige Auflösunge gab es gar nicht. Da blieb viel offen. Ich weiß auch nicht ...

Von engel am 19.06.2018 21:42 • diary(0) Kommentare

Heimarbeit

Montag, Juni 18, 2018

Das Wochenende war insgesamt ungewöhnlich anstrengend, ich hatte deswegen am Sonntag Abend schon beschlossen, am Montag auszuschlafen (was bei mir halt so ‘Auschlafen’ ist: bis um 6:00h) und dann von Zuhause aus zu arbeiten (Wohl der, die einen tollen Chef hat und sowas - gelegentlich - auf Zuruf machen kann :-)).

Ich schlief nicht allzu gut, weil das Knie schmerzte, wenn ich falsch lag. Dann motzte mein innerer Wecker um 4:15, dass da was nicht stimme. Danach fiel es mir erst mal ein bisserl schwer wieder einzuschlafen, dafür fiel mir dann das Aufstehen um 6:00h auch schwer ;-)

Trotzdem war das eine gute Entscheidung. Nach dem Aufstehen kam ich mir vor wie ein rostiger Cyborg. Ich brauchte eine Weile, um richtig in die Gänge zu kommen. Den Tag über wurde das immer besser, nur meine Füße waren auch am Abend noch recht empfindlich. Das ist aber kein Wunder, bei der langen Sonntagstour. 1666 Höhenmeter und 16 Kilometer in 9 Stunden und das ganz ohne Bike-Benutzung!

Der junge Mann, der für die Tour verantwortlich war (naja, ausgesucht hatten schon wir die Tour, aber halt deswegen, damit er endlich seinen Wunschgipfel erreicht - auf einem schönen Weg! - und die ungeplante Verlängerung kam auch auf seinen Wunsch zustande), hat heute natürlich keinen Muskelkater und auch keine wehen Füße ;-)
Der beste Allgäuer übrigens auch nicht, der hat aber seine eigenen Unpäßlichkeiten.

Die Tour war jedenfalls in den Augen aller Beteiligten außerordentlich gelungen. Der Bericht dazu braucht aber noch eine Weile, ich bin mit Bildern und Berichten hoffnungslos hinten dran. Genau genommen bräuchte ich (nicht nur deswegen) mal ein total verregnetes Wochenende, aber ich will mich natürlich keinesfalls über schönes Wetter am Wochenende beschweren :-)

Daheim arbeiten war dann sehr gemütlich, vor allem weil ich da ja immer die Füße hochlegen kann. Ich hatte ungewöhnlich viele Telefonate, aber seitdem wir keine Telefone mehr haben und alles über Skype läuft, ist auch das kein Problem. Ich müsste mir aber mal einen Kopfhörer für daheim organisieren.

Der Abend fühlte sich dann an wie Urlaub :-)

Von engel am 18.06.2018 23:00 • diary(0) Kommentare

Freitag war das Wetter nur solala angesagt und wir brauchten ein wenig Zeit für Haushalt, Einkaufen und - ganz wichtig! - um das München-Bike city-tauglich umzurüsten. Für Samstag hatte sich dann der Neffe angesagt, der am Abend auch bei uns übernachten wollte. Wir planten eine Neffen-taugliche Tour (also etwas Interessantes ohne Radeln) und ich kaufte viel Essen für Samstag Abend ein.

Samstag in der Früh holten wir den Neffen vom Bahnhof ab und fuhren ins Tannheimer Tal. Der Parkplatz vom Gimpelhaus war proppenvoll. Naja, das war zu erwarten, schließlich waren Pfingstferien und ein langes Wochenende mit Brückentag und noch dazu relativ gutes Wetter.

Wir sausten zum Gimpelhaus hinauf, die beiden Herren mit der guten Kondition und den langen Beinen vorne weg, ich schnaufend hinterher. Am Gimpelhaus gab es eine kurze Pause, um etwas zu trinken. Es war wie zu erwarten ziemlich viel los, haufenweise Kletterer und ein paar Wanderer.

Im Gamskar und auf dem Weg zur Roten Flüh wurde das noch deutlicher. Überall hingen bunte Flecken in den Wänden, man hörte Seil-Kommandos und zur Judenscharte zog sich eine Schlange bunter Punkte hinauf. Uff! Es war doch ein wenig voller, als wir angenommen hatten.

An der Roten Flüh war es zu voll zum Pause machen, also gingen wir weiter. Der Neffe hatte sich eh schon im Gehen 2 Brezeln hinter die Kiemen geschoben, um nicht in Unterzucker zu fallen, und wir sind nix essen ja schon gewöhnt.

Der Abstieg hinten runter zum Schartschrofen ist nicht ganz einfach und der Neffe schlug sich da - trotz angeblicher Höhenangst - echt gut. Er ist allerdings immer furchtbar hektisch, das macht mich dann doch immer wieder mal nervös, aber er fiel nicht den Klammernsteig runter und stolperte nicht am glatten Grat :-)

Hier war viel weniger los, das war angenehm. Es hatte vor uns Leute und es kamen uns gelegentlich welche entgegen, aber ‘voll’ konnte man das nicht nennen. Umso erstaunter waren wir, als wir nach der Pause in die Gelbe Scharte vorm Schartschrofen kamen und da Stau vorfanden. Stau!

Da standen 8 Leute und warteten geduldig, bis sich 4 Leute den Einstieg des Friedberger Klettersteigs runter gehangelt hatten (Runter? Wieso runter?). Der Steig selbst war auch voll, aber gerade der Einstieg ist ja so, dass man da nicht gut aneinander vorbei kommt.

Wir überlegten kurz, ob wir ins Geröllfeld absteigen und um den Schartschrofen herum gehen sollten, aber der kleine Klettersteig sollte ja das Highlight der Tour sein, deswegen reihten wir uns dann doch in die Schlange ein. Schließlich waren die Absteiger unten und die Familie mit den beiden Kindern konnte einsteigen. Dann kamen nochmal 3 runter und die 4 vor uns stiegen ein. Wir hängten uns direkt dran.

Nach dem Einstieg, der mit dem großen Schritt so ziemlich die schwerste Stelle ist (was dem jungen Mann mit den langen Beinen vermutlich gar nicht auffiel, mir Zwerg aber schon), wird der Steig deutlich leichter und man kann immer wieder mal abseits des Seils überholen. Das taten wir auch.

Der Neffe kletterte souverän auch abseits des Drahtseils. An den ausgesetzten Stellen bestand ich allerdings vehement auf Einhängen (und lasse mal unerwähnt, dass der beste Allgäuer von Allen und ich gar kein Klettersteigset dabei hatten, nur Helme). Er kletterte auch ‘richtig’, also ohne Drahtseil, was ich ganz prima fand. Nur eben diese Hektik, alles schnell, schnell, an der muss er noch arbeiten.

Wir kamen schnell an den ursprünglichen 8 Leuten vorbei und konnten den Absteigern auch gut ausweichen. Damit machte der Steig wie immer echt Spaß. Der Gipfel war auch hier voll, deswegen stiegen wir zu einer kleinen Wiese etwas unterhalb ab und machten da Pause.

Gerade als wir es uns so richtig im Gras gemütlich gemacht hatten, fing es an zu regnen. Naja, dann halt nicht. Wir stiegen ab und kehrten noch im Adlerhorst über Grän ein. Dort gibt es unerwartet guten Kaffee und Kuchen :-)
Und das ganze Haus ist überhaupt sehenswert, weil da ein ‘Bäschtlar’ wohnt, der allerlei lustige Dinge zusammengebastelt hat. Zum Auto war es dann nicht mehr weit.

Abends machte ich Gulasch aus 1 Kilo Fleisch und es gab 1 1/2 Kilo Spätzle dazu. Das ist etwa doppelt so viel, wie wir zwei beiden üblicherweise essen und da bleibt dann immer noch was übrig. Diesmal war am Ende alles ratzeputz leer. Hui!


Start in Nesselwängle


Auf dem Weg ins Gamskar


Unerschrockener Gems im Anstieg zur Roten Flüh


Derselbe Gems, einhornig, hat vielleicht etwas zu viel gekämpft?


Am Gipfel der Roten Flüh


Abstieg Richtung Schartschrofen


Die Klammernleiter am ersten Turm


Der Neffe in der Klammernleiter


Gratweg mit Weitblick ins Tannheimer Tal


Stau am Einstieg!


Stau an der nächsten Engstelle hinterm Einstieg


Ich war auch dabei


Der Neffe in einer der Schlüsselstellen (auf Anweisung eingehängt)


Nachdem wir den Stau überwunden hatten, war der Rest nettes Klettern


Gipfelbild


Gipfelpause


Rückblick auf Schartschrofen und Rote Flüh


Wasserspiele im Adlerhorst

Von engel am 18.06.2018 16:29 • outdoorberg(0) Kommentare

Nix Besonderes

Donnerstag, Juni 14, 2018

Morgens war es kühl, aber wieder trocken. Beim Radeln kam sogar die Sonne raus. Obwohl ich recht früh unterwegs war, war ziemlich viel los. Der MVG-Streik ließ grüßen.

Im Büro waren dann doch mehr Kollegen anwesend, als ich gestern noch vermutet hatte. Der Kollege aus Ingolstadt hatte sich direkt eine Übernachtungsmöglichkeit in München organsiert, weil es schon gestern Probleme mit dem MVV gegeben hatte.

Ich freue mich bei sowas ja immer lautstark über mein Radl :-) Dann kommt unweigerlich zurück: ‘Und wenn es regnet?’ Dann radle ich auch, was sonst. Dann schütteln sich alle ;-)

Am frühen Abend sah ich Overboard. Da waren die Vorschau und die Becshreibung echt nett gewesen, der Film ist aber doch eher langweilig. Naja. Immerhin kam ich so mal wieder zum Türken und konnte mir so ein feines Acma holen :-)

Danach dann noch ein wenig Tour-Berichte und Bilder, dann war ich total alle. Ich ging um kurz nach Neun schlafen.

Von engel am 14.06.2018 23:00 • diary(0) Kommentare
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