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Reingelegt

Dienstag, August 01, 2017

Mir war es eigentlich schon in der Früh zu warm. Auf dem Rad selbst war es angenehm, aber bei jedem Stopp brach der Schweiß aus allen Poren. Dabei war es nicht wirklich heiß, nur unendlich schwül. Der klimatisierte Tower war dann sehr angenehm - nachdem ich endlich abgekühlt war (laut Thermometer des Kollegen hat es hier 26 Grad).

Am späten Nachmittag rollte ich langsam Richtung Münchner Freiheit und gönnte mir da einen Eisbecher und einen Cappuccino im Cafe Münchner Freiheit. Das Eis ist besser als das im Pinocchio, aber auch deutlichst teurer. Ausserdem war mein Bediener ein Luschi - elendslangsam und ich musste ihm nachlaufen um bezahlen zu können. So im Nachhhein bin ich nicht sicher, ob das der Grund war, warum das Eis samt Cappu so teuer war, denn eine Rechnung gab es keine. Sehr vermutlich war das sogar genau so. A…!

Danach radelte ich ins Monopol und schaute in der wunderbaren Kinobar Miss Sloane. Da geht es um Lobbyismus und ich bin sicher, nichts davon ist übertrieben. Es war sehr spannend und immer wieder überraschend. Am Ende hätte ich gern mehr Auflösung gehabt. Das Warum für alles Mögliche wurde nicht erklärt und es geht mir nach. Das soll natürlich so sein, ehklar.

Auf dem Heimweg gab es ein Gewitter mit stellenweise ordentlich Regen. Aber ich packte nur den Rucksack und den Helm ein und ließ mich sonst vollregnen. Es war eh so warm, ein wenig Abkühlung war echt angenehm. Und morgen ziehe ich halt andere Schuhe an ....

Von engel am 01.08.2017 21:42 • diary(0) Kommentare

Nixtun

Montag, Juli 31, 2017

Relativ gesehen natürlich :-)

Nachdem ich meinen Unterleib das Wochenende über ja doch ziemlich gefordert hatte, wollte ich dann doch mal eine Art Pausetag einlegen. Ins Büro radelte ich natürlich trotzdem, weder MVV noch Auto sind echte Alternativen (vor allem das Auto nicht!).

Den Tag verbrachte ich nochmal mit Administrativ-Kram, aber das Ende ist in Sicht und es war etwas anderes als Patch-Stati prüfen.

Das geplante Nixtun endete nach einem Abstecher in den Media Markt, wo ich den Rest-Gutschein in 2 große schnelle SD-Karten für die Kameras investierte, zunächst im Pinocchio mit einem Eisbecher und einem Cappucchino und einem neuen Buch in der Kindle-App auf dem Handy (was viel besser geht als ich angenommen hatte :-)) und dann mit Baby Driver. Hat mir gut gefallen, ordentlich (Auto-)Action, wenig Worte und unheimlich viel Musik. Und am Ende sehr blutig und grotesk, fast wie ein Tarantino.

Von engel am 31.07.2017 22:00 • diary(4) Kommentare

Alles gut!

Donnerstag, Juli 27, 2017

Ich stand um 5 auf, damit der Schluck Wasser, den ich in der Früh für meine Medikamente brauche, genügend Zeit hatte, in mir drin absorbiert zu werden. Um kurz nach halb 6 spazierte ich dann los und war kurz vor 7 im Krankenhaus, wo ich wie versprochen die erste war.

Ich bekam ein Bett, eine dieser schrecklichen Krankenhausunterhosen und eines von den kleidsamen Krankenhaus-Hemden, die hinten offen sind. Dann hatte ich Zeit zum Lesen. Um kurz vor 8 wurde ich in den OP-Bereich geschoben, durfte auf eine schmale OP-Liege umsteigen und wurde verkabelt. Den Zugang durfte zunächst eine Lehr-Anästhesie-Schwester versuchen, aber das klappte nicht (tat dafür aber ordentlich weh), deswegen legte ihn dann doch die verantwortliche Schwester.

Dann kamen noch 2 Schwestern und der Anästhesist. Man gab erst ein Beruhigungsmittel in den Zugang und dann das Narkosemittel. ‘Das kann ein wenig brennen.’ hieß es. Das war aber stark untertrieben, das brannte wie Hölle den Arm hinauf. Kurz überm Ellenbogen war ich dann weg ....

.... und kam ziemlich matschig und mit schlimmen Unterleibsschmerzen wieder zu mir. Nach so einer Narkose ist man ja kaum zurechnungsfähig und so antwortete ich auf die erste Frage nach Schmerzen ‘Geht so.’ (blöde Indiandergene). Dann krümmte ich mich um meinen Bauch herum und bekannte doch Schmerzen. In meinen Zugang lief Novalgin und die Welt war ziemlich schnell wieder in Ordnung :-)

Eine knappe halbe Stunde später war ich richtig wach und wurde auf mein Zimmer zurück geschoben. Da döste ich noch ein Weilchen und kehrte dann zu meinem Buch zurück. Es gab auch etwas zu trinken, was sehr gut tat. Nach knapp 2 Stunden bekam ich etwas zu Essen, so richtige Krankenhauskost: Suppe, Toastbrot, Zwieback. Da war ich dann schon so hungrig, dass das alles super schmeckte ;-)

Und dann begann die Warterei. Ohne Arzt- und Anästhesist-Gespäch kommt man nicht aus dem Krankenhaus. Und eigentlich darf man eh nicht allein raus, aber ich hatte schon rausbekommen, dass ‘nicht allein’ auch ‘mit dem Taxi’ heissen kann und hatte die beste Mama zu mir nach Hause bestellt. Da traf sie um 14:00h ein, aber ich hing noch im KH fest (was ich ihr ja gern mitgeteilt hätte, aber das Handy stand auf lautlos ohne Vibration).

Wir sortierten die örtliche Verwirrung schnell aus und sie kam mich abholen - nachdem wir aber erst nochmal eine gute Stunde warten mussten (ich nehme das dem KH nicht übel, Notfälle und OPs gehen vor, man heißt als Patient ja nicht umsonst Patient). Dann durfte ich raus und mir ging es so prima, dass wir direkt zu Fuß nach Hause gingen und da - endlich! - Kaffee trinken und Teilchen essen konnten.

Ich leistete dann noch technischen Beistand für das neueste Mama-Spielzeug und dann waren wir uns einig, dass es mir exorbitant gut ging. Und ich hatte gar kein Problem damit, die Vorschriften ein wenig zu lockern ;-)

Beim Duschen liefen Unmengen brenngelbgefärbten Wassers in den Ausguß. Mercurochrom. Ich warf alle KH-Klamotten in die Wäsche und zog frische Bequemsachen an. Dann widmete ich mich weiter den Neuerungen auf der SAN-Site. Wenn ich schon mal Zeit hab, muss das genutzt werden :-)

Aktueller Stand: wach, schmerzfrei, rundrum OK. Wenn ich aufstehe, blutet es noch minimal nach, aber da reicht inzwischen eine dünne Binde. Theoretisch darf ich ab morgen auch wieder Sport machen. Schaumermal :-)

Von engel am 27.07.2017 20:18 • diary(0) Kommentare

Nass!

Mittwoch, Juli 26, 2017

Der Tag begann gemütlich mit Ausschlafen (halb sechs, heisst das bei mir, alles relativ ;-)). Nach dem Frühstück radelte ich in strömendem Regen ins Neuperlacher Krankenhaus und checkte mich ein. Dann folgte das Übliche: Warten hier, Fragen beantworten, Warten da, Untersuchung, Warten dort, Fragen beantworten, usw.

Mittags war ich wieder raus mit detaillierten Instruktionen für den nächsten Tag. Es schüttete noch immer wie aus Kübeln und ich wurde gleich nochmal nass. Den Nachmittag arbeitete ich von zuhause aus, bei dem Sauwetter wollte ich nicht ins Büro radeln.

Am späten Nachmittag erfuhr ich, wann ich mich am nächsten Tag im KH melden soll: um 7. Ich bin die erste.
Das kann nur gut sein, dann kann terminlich kaum was schief gehen. Nach der Mini-OP werde ich noch 4 Stunden im KH bleiben müssen und darf dann mit dem Taxi heim. Die beste Mama kommt dann am frühen Nachmittag, um auf mich aufzupassen und bringt dann geich was Feines zum Kaffee mit :-)

Abends raffte ich mich dann doch noch auf und radelte in stömendem Regen zu den Museum Lichtspielen, um Paris can wait anzuschauen. Eigentlich passiert so gut wie nichts in dem Film und dennoch, er plätschert sehr nett und sehr ansehbar durch Frankreich, es gibt viele Dinge zu sehen und feine Dinge zu Essen und alles ist sehr schön anzusehen. Hat mir ungemein gefallen, nicht zuletzt deswegen natürlich, weil ich viele der südfranzösischen Dinge kenne und - tadaa! - das nicht übersetzte Französisch habe ich tatsächlich verstanden :-)
Auf dem Heimweg wurde ich dann zum vierten Mal an diesem Tag nass.

Von engel am 26.07.2017 22:07 • diary(0) Kommentare

Zu wenig und zu viel Wasser

Dienstag, Juli 25, 2017

Ich begann den Arbeitstag zuhause. Das war auch gut so, denn es regnete in der Früh wie aus Kübeln. Als ich dann das Haus verliess, um zur Frau Zahndoc zu gehen, nieselte es netterweise nur noch ein wenig.

Der Zahnarzt-Termin musste dann leider ausfallen, weil der Praxis (dem ganzen Haus natürlich) ohne Vorwarnung wegen eines Notfalls (Rohrbruch irgendwo?) das Wasser abgedreht worden war. Der Praxishelferin war das unendlich peinlich und sie entschuldige sich ungefähr 2000 Mal, aber ich nahm es ihr nicht übel. Sie kann ja auch nichts dafür. Der nächste Termin ist in 2 Wochen, das reicht leicht noch vor dem Urlaub.

Auch diesmal gab es ein Unwetter, kurz bevor ich gehen wollte. Diesmal hörte der Regen etwa eine Viertelstunde bevor ich gehen wollte auf: Der radelnde Kollege verliess das Büro umgehend, weil eine weitere Front im Anrollen war. Ich blieb die geplante Viertelstunde, kam trocken durch den Englischen Garten und wurde erst auf den letzten Metern zu den Museum Lichtspielen angeregnet.

Ich sah Gifted. Da wird ein hochbegabtes kleines Mädchen von ihrem Onkel großgezogen und der möchte ihr ein normales Leben ermöglichen, denn die hoch begabte Mutter des Mädchens, seine Schwester, wurde so lange und so viel gefördert, bis ihr Leben ihr so unlebenswert erschien, dass sie sich umbrachte. Dann mischt sich seine Mutter ein und versucht die Kontrolle über das Kind zu bekommen. Hat mir sehr gut gefallen, unter anderem deswegen, weil es niemanden wirklich Bösen gibt, sondern nur Menschen, die dem Kind das Beste wünschen. Und was das Beste ist, sieht halt jeder anders.

Auf dem Heimweg nochmal Niesel zuhauf und ich wurde nass.

Von engel am 25.07.2017 20:48 • diary(0) Kommentare

Müde

Montag, Juli 24, 2017

Das Wochenende war recht entspannt, aber der Montag begann mit arger Müdigkeit. Ab Etterschlag musste ich die Heizung runter drehen, weil ich gar so müde war. Die Versuchung nochmal ins Bett zu gehen, war groß, aber die Planung war das Büro bereits um halb vier zu verlassen, also erst mal ein großer Kaffee. Und dann ging es wieder.

Im Büro weiter Beschäftigung mit der Admin-Automatisierung. So langsam wirds. Naja, der Check jedenfalls ;-)

Um 3 fing es an fürchterlich zu regnen. Punkt halb vier verliess ich das Büro, dicht verpackt im Regenzeug. Der wasserscheue (aber ebenfalls radelnde) Kollege, meinte dass der Regen in einer halben Stunde nachlassen würde. Aber in einer halben Stunde wollte ich bereits im Cinema sein :-) Ausserdem hab ich nicht vor, mir vom Wetter vorschreiben zu lassen, wann ich was mache. Werde ich halt nass, mir wurscht!

Am Cinema hatte der Regen dann tatsächlich fast vollständig nachgelassen. Um 16:00h war das Kino natürlich nicht voll und so konnte ich meine Regenklamotten zum Trocken großzügig um mich herum verteilen. Ich sah Valerian and the City of a thousand Planets. In 3D und das war den Aufschlag echt wert. Der Film war überhaupt großartig! Die Story war prima, die beiden Helden waren sympatisch und toll - Laureline ganz besonders! - und die Umsetzung war fantastisch in jedem Sinn.
Ich überlege jetzt, ob ich jetzt die Comics kaufen soll. Allerdings weiß ich grad gar nicht, wann ich die lesen soll.

Auf dem Weg nach Hause machte ich noch einen Abstecher ins Fitnesscenter, zum Crosstrainer-Rennen. Das musste ich allerdings wegen Fussweg ein wenig abkürzen. So langsam glaube ich nicht mehr dran, dass das wieder weg geht.

Von engel am 24.07.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Alles doof

Donnerstag, Juli 20, 2017

Der dämliche WannaCry/Petya Patch hielt mich doch noch fast den ganzen Tag beschäftigt. Unter anderem deswegen, weil ein erneuter Scan weitere Server aufzeigte, die aus welchen Gründen auch immer vorher nicht aufgetaucht waren. Ich werde Rechenzentrum-Administration lernen müssen, auch wenn wir eigentlich hinter X Firewalls sitzen. Scheinbar reicht es nicht aus, Server zu installieren und ihnen dann zu sagen ‘macht mal selbst’. Man muss da wohl gelegentlich hinschauen und wenn das nicht zum Vollzeitjob ausarten soll, muss ich das automatisieren.

Einem der Server lief bei der Aktion das C-Laufwerk voll (jajaja, zu klein dimensioniert, ist aber schon Jahre und 3 Betriebssystem-Updates her) und ich musste Plattenplatz freischaufeln, um das Laufwerk zu erweitern. Zur Belohnung darf ich jetzt den NFS-Share neu aufsetzen (und die ganzen blöden Linux-Softlinks rekonstruieren, die ich beim Kopieren unter Windows kaputt gemacht hab, was ich aber natürlich zu spät gemerkt habe). Meh :/

Die Abendplanung kippte in dem Moment, als ich auf dem Weg ins Fitness-Center merkte, wie die Periode plötzlich mit Macht stärker wurde. Ich schaffte es mit angespanntem Beckenboden fast bis nach Hause (so lang ich auf dem Radl saß war die Welt fast in Ordnung aber für den Weg in Wohnung ... muss ich sicherlich nicht extra beschreiben) und richtete im Bad dann erst mal ein Blutbad an. Super. Naja, ich muss ja eh putzen und aufräumen wegen Schwesterle. Das Bad wäre Montag dran gewesen, so wurde es halt vorgezogen. Wenn ich die relative Ruhe jetzt richtig interpretiere, hat sich meine Gebärmutter vorhin fast auf einmal komplettentleert. Zwengs mir könnte der Kram jetzt echt mal aufhören!

Von engel am 20.07.2017 20:49 • diary(0) Kommentare

Zugspitzarena

Mittwoch, Juli 19, 2017

In der Früh sah das Wetter ganz und gar nicht so aus wie angekündigt und es war sakrisch kalt für Mitte Juli (9 Grad draußen). Außerdem war es ziemlich windig. Wir vertrauten darauf, dass es schöner werden würde.

Beim Start an der Abzweigung der Fernpassstraße nach Biberwier hatte es auch 9 Grad und wir froren im kalten Wind. Glücklicherweise kamen wir umgehend aus dem Wind raus, sobald wir den Parkplatz hinter uns gelassen hatten. Ausserdem geht es direkt nach dem Gatter bergauf. Uns wurde bald warm.

Der beste Allgäuer von Allen war sehr glücklich mit seinem frisch reparierten Rad (das in letzter Zeit einige Probleme gemacht hatte) und dem ‘tubeless’ Vorderrad. Ich genoss wie immer, wie leicht das Ghost im Vergleich zum alten Rocky zu fahren ist :-)

Die Forststraße hinauf zum Marienbergjoch ist bis zur Sunnalm recht bequem zu radeln. Bis auf wenige Stellen muss man nicht mal unbedingt in den ersten Gang schalten (der, um den Satz richtig einzuordnen, mit dem neuen Bike um einiges untersetzter ist als mit dem alten Rad). Danach geht es allerdings ordentlich zu Sache! Nicht umsonst steht an der Sunnalm: ‘Mountainbikeschiebestrecke’!

Bis zum Ende der Sesselbahn kann man noch gut radeln, dann ist für mich Schluss. Die Forststraße wird ungemein steil und besteht nur noch aus losem Schotter. Ich komme da etwa noch 5 Meter weiter, dann dreht entweder das Hinterrad durch, ich fahre gegen irgendwas oder meine Beine können einfach nicht mehr. Dann schiebe ich. Das geht bis kurz hinter die Kapelle so. An den etwas flacheren Stellen kann ich erneut anfahren und komme wieder ein paar Meter hoch, bis mich die nächste Kleinigkeit vom Rad wirft.

Der beste Allgäuer von Allen kann das deutlich besser, aber der hat ja auch mehr Kraft. Er musste im extrem Steilen einmal absteigen und radelte dann den Rest bis zur Kapelle (mit Maximalpuls, sagte er). Meinereine schob Dreiviertel der Strecke von der Sunnalm zur Kapelle. Der Rest war dann wieder radelbar.

Wir stellten die Räder am Strommast ab und gingen zur Handschuhspitze. Zwischen den Latschen war es ziemlich warm und schwül, da wo uns der Wind erwischte, ziemlich kalt. Nach dem Aufstieg durch die Schuttrinne kamen wir in den vollen ‘Genuss’ des Windes und froren beinahe. Am Gipfel suchten wir uns eine sonnige halbwegs geschützte Mulde und genossen die großartige Aussicht. Mieminger und Wetterstein auf der einen Seite, Ötztal und Kühtai auf der anderen und hinten Teile des Lechtals. Hach!

Das gesamte steile Karstgebiet zwischen Handschuhspitze und Wannig wird von Schafen bewohnt und ein paar davon grasten knapp unterhalb des Gipfels. Wir schienen von Interesse, denn ein Schaf schaute uns immer wieder an und kam dann ein paar Schrittchen auf uns zu, guckte wieder und kam wieder ein Stück. Aber so um die 5 Meter vor uns verließ es dann doch der Mut und es drehte ab.

Im Abstieg gab es dann nochmal eine windgeschützte sonnige Pause, dann radelten wir zur Sunnalm ab. Das ist leider die einzige Möglichkeit zur Einkehr und die ist schon sehr sehr touristisch. Eigentlich ist das eine Skigebiet-Alm und das merkt man auch deutlich: Es ist teuer und es gibt ‘Touri-Alm-Musi’. Wir teilten uns einen Kaiserschmarrn (recht gut und nicht allzu groß) und tranken einen Kaffee (stark und gut). Dann fuhren wir zum Auto ab.

Auf dem Heimweg gab es den üblichen vor-dem-Tunnel-Stau, den ich so unerklärlich finde. Vor Heiterwang fahren noch alle in normalem Tempo. Ab Reutte staut es sich dann bis zur Anschluss-Stelle Pflach und kurz danach fahren alle normal weiter. Weder bei Reutte noch bei Pflach fahren viele Fahrzeuge auf die B179 drauf und trotzdem: Stau.

Naja, da muss man durch. Für Kochen mit den neuen Chilis (Jamaican Hot Yellow) wurde es ein wenig zu spät, deswegen kam alles in die Tiefkühltruhe und wir gingen zum Essen. Feiner Tag :-)


Einigermaßen gemütlich geht es hinauf zum Marienbergjoch


Das Almgelände ist von Kühen bevölkert :-)


Die Unfitten müssen oberhalb der Sunnalm schieben ;-)


Der Anstieg zur Handschuhspitze ist steil und geröllig.


Auf der Suche nach dem Eintrag vom letzten Jahr :-) (gefunden)


Die Gipfel-Schafe


Das Steilstück abfahren geht viel einfach als rauf radeln :-)

Von engel am 19.07.2017 21:33 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Langsame Entspannung

Mittwoch, Juli 19, 2017

Morgens entschuldigte ich mich erst mal bei dem Kollegen, den ich meinem Gefühl nach so arg am Telefon abgewürgt hatte, aber der meinte, wenn ich nichts gesagt hätte, hätte er das nicht mal gemerkt. Auch gut, aber für mich und mein Selbstverständnis war das wichtig, ich mag Leute nicht unverdient schlecht behandeln (wenn sie es verdienen, meiner Meinung nach, dann schon).

Die Aufarbeitung des IT-Geraffels beschäftigte mich den restlichen Tag weiter. Nicht ständig (da muss ja andauern auf irgendwas gewartet werden, Download, Installation, Reboot, Blabla), aber halt immer wieder. Folglich ging sonst nicht so allzuviel, weil ich andauernd irgendwo was nachschauen und nochmal Hand anlegen musste. Jetzt ist aber bald gut und der automatische Update sollte wieder funktionieren. Hoffe ich inständig!

Am sehr späten Nachmittag hatte ich einen Doc-Termin, weil die ausgeräumte Reise-Apotheke noch aufgefüllt werden muss. Vieles von dem was ich da drin haben will, ist freiverkäuflich, aber für ein paar Medikamente braucht man halt doch ein Rezept. Alles bekommen, was ich wollte :-)

Danach gab es eine tolle Paprika-Chili-Pfanne, auf die ich mich schon seit dem Wochenende freue. Nicht allzu scharf (trotz rotem Cayenne und 4 Black Hungarian ???), aber sehr fein. Die Wohnung ist glücklicherweise noch nicht allzu heiss, da kann man schon ein heisses Abendessen nehmen :-)

Von engel am 19.07.2017 20:03 • diary(0) Kommentare

Nervzeugs

Dienstag, Juli 18, 2017

Morgens brachte ich erst mal Recycling-Müll weg. Ich lasse sowas ja gern so lang schleifen, bis die Stapel fast von allein umfallen, aber in einer guten Woche übernachtet freundlicherweise Schwesterle bei mir und ich muss schon mal langsam anfangen, sowas wie Ordnung zu schaffen. Halbwegs wenigstens.

Mit 3 Tüten voller Plastik und Gläsern am Lenker war es recht umständlich das Rad in den Aufzug zu bugsieren. Dass der Aufzug dann noch dazu erst mal hochfuhr und die Lady mit den beiden großen Terriern zustieg, machte das alles nicht einfacher. Aber immerhin, die Hälfte Recycling-Zeug ist schon mal weg.

Am späten Vormittag nochmal ein Knieschnackler. Ich finde das beunruhigend :-(

Die Abendplanung wäre diesmal umgekehrt gewesen, erst Vergnügen, dann Sport. Aber kurz bevor ich in den Feierabend verschwinden konnte, kam eine Mail von der zentralen IT, dass etwa 20 meiner Server den WannaCry/Petya Patch nicht haben. Ganz große Klasse, die sollten sich eigentlich alle ständig selbst updaten. Statt gemütlich einen Film zu gucken und danach zum Crosstrainerlaufen zu gehen, untersuchte ich also, warum sich diese Server nicht mehr automatisch aktualisierten.

Ich ging nach 11 Stunden, irgendwann muss Schluß sein. Immerhin sah ich zu dem Zeitpunkt schon mal Land. Sport wäre vielleicht schlauer gewesen, aber Kino machte mich mehr an, deswegen radelte ich zum Cinema, wo es ‘Spider-Man - Homecoming’ gab. Für mich gab es ausserdem M&Ms, Soulfood, hochgradig nötig ;-) Und natürlich eine Kino-Snackbox mit allerlei Obst und Gemüse und ...... Chilis! :-)

Der Film war so nett wie erwartet. Ich mag es immer sehr, wenn sich weder Film noch Protagonist allzu ernst nehmen und in diesem Film nimmt sich niemand wirklich ernst. Naja, der böse Vulture vielleicht, aber der ist auch nur ein Daddy, der versucht das Beste aus den Umständen zu machen. Mehr oder weniger halt ;-) Und nicht mal der ist am Ende noch wirklich böse. Danach ging es mir echt wieder besser und ich formulierte im Kopf auch schon die Entschuldigungs-Mail an den Kollegen, dessen Anruf ich arg brüsk abgewürgt hatte.

Von engel am 18.07.2017 22:00 • diary(0) Kommentare
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