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Physio

Donnerstag, Januar 24, 2019

Ich radelte sehr früh ins Büro, denn ich wollte früh gehen und hatte zudem den ersten Physio-Termin wegen meines Ellenbogens.

Der Therapeutin erzählte ich, seit wann und woher ich ‘Ellenbogen’ habe (ganz klar, Rumpickeln an der Jungfrau) und auch, dass ich das Gefühl habe, dass es seit einer Woche, vermutlich dank der Bandage, deutlich besser wird. Sie lächelte und drückte oben und unten in den Ellenbogen. Oooooh!
OK, also es ist schon besser, aber ganz deutlich nicht weg!

Die Therapeutin - eine relative kleine und schmale junge Frau - massierte dann an meinem Unterarm rum. Das tat ordentlich weh. Ich wundere mich ja ein wenig, wie diese zarte Person so viel Kraft aufbringen kann, aber sie kann das und quälte mich entsprechend ;-) Ich bekam auch Hausaufgaben (Kräftigung, Dehnen) mit. Beide Übungen schmerzen (ja, ich soll das auch nicht übertreiben) :/

Am Nachmittag sah ich Ralph Beaks the Internet. Natürlich ist das ein Kinderfilm, aber der Film ist auch für ‘Große’ unterhaltsam und darüber wie das Internet dort dargestellt wird (alle Aspekte: Datenpakete, Datenautobahn, Konzerne, Werbung, Werbeblocker, Pop-Ups, usw.) lache ich noch immer :-) Da hatte jemand wirklich Spaß! 3D lohnt sich bei diesem Film sehr.

Als ich aus dem Kino kam, schneite es leicht und es hatte sich auf den Rad- und Gehwegen eine dünne Schneeschicht gebildet. Hach, sooo toll! Die Schicht war nicht dick genug, um die Radl-Spikes-Geräusche zu dämmen, aber über weiße Wege zu radeln war auch so super :-)

Von engel am 24.01.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Klettertag

Mittwoch, Januar 23, 2019

Der zweite Klettertag des Jahres :-) Es war sehr schön, auch wenn sich keine wirklich schwierigen Routen ergaben. Aus nicht ersichtlichen Gründen schmerzte den ganzen Abend mein linker Oberschenkel. Leider konnte ich ihn nicht entlasten, weil ich aktuell nicht gut, also nicht lang, auf dem rechten Bein stehen kann. Das zog sich übers Autofahren bis nach Hause zur SAN-Telko auf dem Sofa hin. Öfter mal was Neues?

Klettern selbst war problemlos. Ehklar, die Routen waren nur mäßig schwer ;-) Es war auf jeden Fall schön und machte viel Spaß. Beim Nach-dem-Klettern-Ratsch nahm ich Pommes und Salat statt Burger (die Pommes sind sensationell gut, aber Pommes und Burger ist dann fast ein wenig viel). Schmeckte super, aber es war echt nicht viel, da hatte ich noch Hunger danach.

Daheim gab es (neben was zu Essen) die von der Vorwoche ausgefallene SAN-Telko. Ein paar meiner Punkte konnten geklärt werden, ich hab also Arbeit. Nicht viel, es sind lauter Kleinigkeiten, aber es ist fein, das Zeug von der geistigen ToDo-Liste streichen zu können :-)

Von engel am 23.01.2019 23:00 • diary

Besprechung

Dienstag, Januar 22, 2019

Ich begann daheim mit der Arbeit und ging dann zum Doc, um mit ihm über die MRT Ergebnisse zu reden. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich die Situation in den Jahren seit dem letzten MRT (Mitte 2016) nicht zum Besseren geändert. Bei dem was der Doc anhand der Bilder erklärte, wundere ich mich eigentlich eher, dass alles doch noch immer relativ gut geht. Vor allem in letzter Zeit, wo ich doch in den 3 Monaten vor Weihnachten zwischendurch ein wenig am Verzweifeln war.

Aber klar, Skitouren sind halt Skitouren. Da muss man nur rauf laufen und nicht runter und die Beine müssen bergauf nicht wirklich gestreckt werden (und lange, langweilige Talhatscher hat es so oft ja auch nicht). Und es hat natürlich wunderbaren Schnee bei der Abfahrt, der alles abfedert und - noch wichtiger - so unendlich viel Spaß macht :-)

Wie auch immer. Es war eh schon nicht gut, es ist nicht besser geworden und es hat auch ein paar für mich neue unerfreuliche Dinge in dem Knie. Könnte natürlich sein, dass die nur deswegen neu sind, weil ich diesmal vom Doc wirklich genau erklärt bekommen habe, was auf den MRT-Bildern was ist. Der nächste Schritt ist jetzt, mit dem potentiellen Chirurgen zu reden (potentiell, weil ich nicht ausschließen will, dass ich dem doch noch von der Schippe springe, auch wenn der jetzige Zeitpunkt aus verschiedenen Gründen vermutlich der Richtige ist). Schaumermal.

Am Nachmittag gab es eine lustige Telko mit RedHat, wo sich 10 Leute wegen der Formulierung eines gemeinsamen Marketing-Dokuments in einem Call fanden. Ich kapiere da wahrscheinlich mal wieder irgendwas nicht. Gut für mich, ich habe vermutlich jetzt einen Kontakt zu einem Entwickler für das Zeug, in das wir uns als letztes integriert haben, bei denen. Auch da: Schaumermal.

Der Tag war echt anstrengend gewesen (eher psychisch als körperlich), deswegen kippte ich (mal wieder, es ist schlimm) die Sportpläne und ging nur ins Kino. Ich wollte eigentlich leicht und lustig unterhalten werden, aber über Second Act mit Jennifer Lopez musste ich mich leider ein wenig ärgern. Aus der Story hätte man mehr machen können und ganz so arg billig hätte das auch nicht sein müssen.

Daheim las ich noch ein wenig über Ersatzteile und ging früh schlafen.

Von engel am 22.01.2019 23:00 • diary

Der Plan war eigentlich gewesen, ins Lechtal zu fahren, aber in der Früh waren wir beide etwas zerschlagen (ich hatte Halsweh) und die Aussichten versprachen leichten Schneefall ab Mittag. Wir planten kurzerhand um und suchten uns ein leichteres, kürzeres und näheres Ziel.

Wir waren früh dran (der Plan war ja ein Größerer gewesen), aber es hatte natürlich schon eine ganze Menge Autos am Ostertalparkplatz. So wie es aussah, gehörten die aber fast alle zu einer sehr großen Skitourergruppe sie sich am Parkplatz gerade sammelten und nach Können aufteilten. Wir beeilten uns mit Umziehen und Aufrüsten und konnten unbehelligt den bekannten, total zerfahrenen unteren Hang aufsteigen und uns dann nach rechts wenden.

Wir marschierten ziemlich schnell zu unserem Ziel. Der Plan B war eigentlich gewesen, da ein paar Mal den buschigen Nordhang abzufahren, für den es endlich genug Schnee haben müsste (hat es, hab ich geguckt), aber die Sonne beleuchtete sehr hübsch den hinteren Teil des Tals und da kamen wir beide unabhängig voneinander auf die Idee, ganz einfach hinten runter abzufahren und noch weiter hinten wieder aufzusteigen. Und so machten wir das :-)

Die Abfahrt hinten runter ist nicht sehr lang, aber weil da nicht viele fahren, konnten wir durch fast unverspurten Schnee durch den Wald sausen. Auf der weiten ‘Hochebene’ (Anführungszeichen, weil das zwar eine relativ weite Ebene ist, aber halt nicht wirklich hoch ... immerhin aber deutlich über dem Talgrund ;-)) fellten wir wieder auf und marschierten unserem Ziel zu. Es hatte unerwarteterweise immer wieder Sonnenflecken und alles sah einfach nur wunderschön aus.

An unserem Ziel hatte es schon ein paar Spuren, aber auch noch genügend unverspurten Schnee für uns :-) Wir marschierten erst mal zum Gipfel und machten da gemütlich Pause. Allein und mit ein bisserl Sonne dazu.

Bei der Abfahrt durfte ich als erste in den total unverspurten Gipfelhang reinfahren. Oben auf dem Schnee war eine Schicht aus Eiskristallen, die regelrecht klingelten, als ich durch fuhr. Hach!

Zu unserem Erstaunen fand sich auch im langen Hang unter dem Hüttle noch nahezu unverspurter Pulverschnee. Wir kamen beide ein wenig atemlos und total begeistert unten an. Danach muss man die lange, lange Straße zurück fahren, auf der sich glücklicherweise noch eine dünne Schnee- und Eisschicht befand. Ohne die hätte man rechts oder links auf die meterhohe Schneewand klettern müssen (und zwischendrin ein paar Mal wieder runter und zurück hinauf) und da wären wir ganz sicher nicht fast ohne Schieben zurück zum Auto gekommen.


Auf dem üblichen Weg ...


... durch den üblichen verschneiten Wald :-)


Ganz kurz Sonne vor dem ersten Gipfel


Abfahrt ‘hinten’ runter


Auf der Ebene, das nächste Ziel im Blick


Kurz vorm zweiten Gipfel ... mit Sonne :-)


Auf in den unverspurten Traumschnee :-)


Die zweite Spur im selben Traumschnee :-)

Von engel am 22.01.2019 21:18 • outdoorski

Nachablesung

Montag, Januar 21, 2019

Als ich morgens in die Wohnung kam, roch es normal :-)
Entweder ist der Raumluftreiniger ein Riesenerfolg oder die kettenrauchenden Nachbarn haben aufgehört oder sind ausgezogen. Da es in der letzten Woche im Bad (die Lüftung in der Küche ist noch immer zugeklebt und das bleibt auch erst mal so) gelegentlich ganz leicht rauchig roch, tippe ich aber auf den Reiniger. So oder so: Yay!

Bevor ich ins Büro radelte, starte ich das Saugerle. In letzter Zeit war so viel los, dass ich das schon recht lang nicht mehr hab arbeiten lassen und das merkt man inzwischen.

Für diesen Montag war am frühen Abend die Nachablesung vom Wasser und der Rauchmeldertest angesagt. Den ersten Termin am Freitag Nachmittag konnte ich einfach nicht wahrnehmen. Das Heimfahren hätte danach Stunden (!!!) gedauert. Ich hatte versucht, einen Alternativ-Termin auszumachen, aber das war gescheitert, weil bei sämtlichen Telefonnummern niemand zu erreichen war. Ich hatte Nachrichten hinterlassen, aber es hatte sich niemand gemeldet. Am Montag nach dem ursprünglichen Termin hing dann ein Zettel mit dem Nachablesetermin an der Tür. Naja, so geht’s auch.

Für’s Abendessen hatte ich mir eine geräucherte Makrele mitgebracht. Die schmeckte ausgezeichnet, aber es roch natürlich erst mal ziemlich fischig in der Wohnung. Nachdem ich die Reste in eine Mülltüte geknotet hatte und der Reiniger eine Weile gelaufen war, war der Geruch aber kaum noch wahrzunehmen. Tolles Ding!

Von engel am 21.01.2019 23:00 • diary

Samstag, 19.01.2019: Kühle Tour

Montag, Januar 21, 2019

Es sollte kalt werden und nach der vergangenen Woche mit der extremen Lawinenlage waren wir noch ein wenig vorsichtig, auch wenn sich inzwischen alles erstaunlich schnell gesetzt haben sollte. Wir fuhren also ‘nur’ ins Tannheimer Tal und parkten am Haldensee (der vordere Parkplatz war schon voll, auf dem hinteren war noch gut Platz), wo wir bei -13 Grad los gingen.

Ich zog direkt die warme Shorts drüber, aber beim Losgehen fror ich trotzdem. Man steht vor einer Tour ja immer erst ein wenig rum, bevor man sich endlich bewegen kann. Sobald wir unterwegs waren, gab sich das mit dem Frieren schnell. Die Spur war gut ausgetreten, aber wir waren erst mal allein.

Auf dem Forstweg waren die üblichen Lawinenstriche zu queren, die aber nicht wesentlich (wenn überhaupt) ausgefallen waren als sonst. Es hatte wirklich viel Schnee, deswegen waren die üblichen Bacheinschnitte ungewöhlich einfach zu gehen und das kleine Brückle war bis übers Geländer hoch voll Schnee.

So früh im Jahr kommt man erst in die Sonne, wenn man den Pass zur Ödenalpe überschreitet. Da wurde es fast schlagartig relativ warm und wir nutzten das nächste windstille Plätzchen, um kurz Pause zu machen. Danach folgten wir weiter der Spur, die erst durch die Latschen und dann über einen windverpressten Rücken zum Gipfelaufbau hinauf führte. Wie meistens war hier wenig los, 5 Leute außer uns.

Die Rinne zum Grat war natürlich auch voller Schnee, deswegen gingen einige bis oben hinauf mit den Skiern. Darauf hatte ich keine Lust, weil man zur Abfahrt entweder seitlich abrutschen oder ums Eck springen hätte müssen und das mochte ich dem Knie nicht antun. Wir stellten die Ski also unter dem Felsen ab, wo wir sie immer abstellen und stiegen zu Fuß hinauf. Der Schnee war einigermaßen trittfest, das ging ganz gut.

Auf dem Grat und am Gipfel war es windig und kühl. Wir blieben nur kurz für ein paar Fotos und stiegen dann wieder zu den Skiern ab, um zur Abfahrt zu rüsten. Nach einem kurzen Abstecher querten wir unter dem Gipfelaufbau nach links bis hinter die erste flache Rippe und fanden dort, was ich gesucht hatte: unverspurten Pulverschnee (ja, Triebschnee), in dem wir wunderbar ins Kar abschwingen konnten. Windgeschützt in der Sonne unter einem Baum machten wir nochmal Pause.

Wir querten das Kar, fanden nochmal ein paar Meter Pulverschnee hinter dem Latschenfeld und querten rüber zum Abfahrtshang. Da muss man weit queren und nochmal ein wneig aufsteigen. Grad so viel, dass sich anfellen nicht lohnt, aber rauf- und rübertreppeln ist auch doof. Tja.

Ganz oben war der Schnee windverpresst mit Decke und ich fürchtete schon, der Aufstieg wäre umsonst gewesen, aber schon 10 Meter im Hang drin fand sich super Pulverschnee und wir konnten wunderbar Slalom um die Bäume und weiter unten über die freien Hänge fahren, bis wir am Brückle ankamen. Der Rest war - wie immer - ein bisserl Skicross durch den Wald und dann Forstwegabschwingen (ooooh, müde Oberschenkel!). Wir kamen bei -9 Grad am Auto an, fast schon warm ;-)


Es hat viel Schnee :-)


Das Geländer vom Brückle ist weg


Aufstieg zu Fuß in der Gipfelrinne


Gipfelbild


Am Grat hat es Eis unterm Schnee


Abfahrtsfreuden :-)


Kurven bis es staubt :-)


Rückweg auf dem ‘Skicross’

Von engel am 21.01.2019 19:22 • outdoorski

Das Wetter sollte am Samstag solala mit Sturm und gelegentlich Schnee werden und die Lawinenlage war haarig. Wir setzten wie viele andere auch auf Sicherheit und fuhren nach Hinang. Wegen Kurztour und nicht weit weg waren wir spät dran, deswegen war an der Straße schon alles zugeparkt (allzu viele Parkplätze hat es da ja eh nicht).

Während wir noch versuchten, den Kangoo verkehrs-verträglich am Ende der Schlange halb im Schnee zu parken, kam jemand runter und bedeutete uns, dass er wegfahren würde. Wir nahmen das gern an. Beim Losgehen kam schon das nächste Auto und parkte auf unserem Halb-Parkplatz, den der Fahrer kurzerhand zu einem ganzen Parkplatz ausschaufelte.

Wir querten die Straße und folgten gleich hinter der Brücke der Spur, die rechts der Straße über den Hang Richtung Sonnenklause führte. Ich hatte zu den orthopädischen Einlagsohlen (in den ‘alten’, also eher etwas ausgelatschten Stiefeln) diesmal etwas dickere Socken an und bekam bald schmerzende Füsse. Ich lockerte die Stiefel, aber auch das half nichts. Nach dem ersten Hang musste ich die Einlagsohlen rausnehmen. Danach war alles wieder OK.

Beim ersten Blick auf den eigentlichen Skitourenhang war klar: heute würden wir nicht allein sein. Wir sahen mindestens 20-30 Leute und es hatte sicherlich davor und danach auch noch welche. War aber egal, deswegen waren wir ja da. Als wir den ersten Parkplatz erreichten, startete da gerade ein junger Mann, der einen mittelgroßen schwarz-weissen Hund dabei hatte. Der Hund sprang gleich begeistert in den Schnee neben der Spur. Da schauten dann nur noch Schnauze und Ohren raus und er hatte zu kämpfen, wieder auf die Spur zu kommen :-)

Im Aufstieg schneite es gelegentlich ein wenig, aber die Sicht war ganz gut. Lediglich der Gipfel war in Wolken und da blies es dann auch ordentlich, wie wir feststellten, als wir uns näherten. Im oberen Teil der großen Hangs rannte uns der schwarze-weisse Hund fast über den Haufen, weil er in vollem Tempo die Skispur runter sauste, während sein Herrchen loxcker-flockig im Tiefschnee runter schwang. Am Gipfel fand sich ein Plätzchen für uns, wo wir Pause machten und zur Abfahrt rüsteten. Diesmal legte auch ich die Tiefschneebänder an.

Oben war erst mal Piste. Im ersten kleinen Hang (wo sich die Spuren etwas verteilten) merkten wir schon deutlich die Eislamelle, die wir schon im Aufstieg festgestellt hatten. Im Hang unter der Engstelle, wo sich tatsächlich noch einiger fast unzerfahrener Schnee fand, klingelte diese Lamelle lustig beim Durchfahren. Man musste aber schon einigermaßen Energie aufbringen, um das Ding durchpflügen zu können. Es traf sich gut, dass an diesem Tag das Knie total zufrieden war und ich frei fahren konnte :-)

Unten war der Schnee schon warm und schwer geworden, aber da kann man eh nicht mehr wirklich fahren und rutscht halt der Straße entgegen. Das war angesichts des Wetter und der Lage eine sehr gelungene Tour.


Der Weg ist noch weit ...


... und wir sind nicht allein :-)


Oben sieht es sehr winterlich aus.


Die letzten Meter.


Gut einpackt für die Abfahrt.


Fast unten.

Von engel am 18.01.2019 17:51 • outdoorski

Lesen

Donnerstag, Januar 17, 2019

In der Früh war es mir direkt nach dem Aufstehen schlecht. Aus meiner Sicht völlig grundlos, weiß der Geier, was meine Innereien grad haben :-( Nach einer längeren Session im Bad war dann alles wieder gut. Ich verzichtete erst mal auf Kaffee, aß aber wenigstens ein paar Cornflakes zum Frühstück (damit was Verträgliches im Magen ist). Ich war dann relativ spät dran und kam sogar mit Tageslicht im Büro an.

Am späten Nachmittag sah ich Der Junge muss an die frische Luft. Toller Film! Mitreissend, berührend, alles was überall gelobt wird, kann ich nur bestätigen. Total super :-)

Danach radelte ich heim und sah nochmal nach der Parkplatzschranke. Alles gut, die war noch immer oben.

Der Tag, die Woche oder alles miteinander war wohl anstrengend gewesen. Ich war sehr müde und ging früh ins Bett. Mit Buch, wie immer, nur lese ich inzwischen auf dem Computer und dem Handy (klingt schrecklich, geht aber sehr gut), was dank Kindle App hier wie da total super ist, denn wenn man das Ebook immer ordentlich schliesst, weiss das jeweils andere Gerät, wo man war und springt genau da hin.

Das ist total toll, ich entschlüssle aber trotzdem jedes Ebook und lege es frei lesbar in meine Sammlung. Wer weiß schon, was Amazon irgendwann einfällt und ob man dann an das, was einem gehört, noch hinkommt ...

Von engel am 17.01.2019 23:00 • diary

Nervtag

Mittwoch, Januar 16, 2019

Klettern musste der R. leider am Montag Abend absagen, weil ihm was dazwischen gekommen war. Ich stand trotzdem früh auf, weil ich früh gehen wollte. Den Luftreiniger hatte ich über Nacht ausgeschaltet und obwohl inzwischen die Lüftung im Bad wieder offen ist, roch es ganz normal. Ich hoffe darauf, das Gerät so nutzen zu können, dass es nur gelegentlich läuft. Schaumermal.

Radeln machte mal wieder richtig Spaß. Es war kalt und klar, alles war gefroren (nix musiger Matsch) und das neue Rad sauste da mit den Spikes drüber wie nix. Yay! Ich habe mich aber noch ganz und gar nicht an die fehlende Federung gewöhnt.

Ab Mittag war im Büro irgendwas mit dem Netz. Plötzlich waren alle Kopiervorgänge unendlich langsam (und ich muss grad viel kopieren) und ich war gefühlt nur noch damit beschäftigt, zu warten, bis mein Zeug da angekommen war, wo ich es brauchte. Irgendwann war ich so genervt, dass ich ging.

Also sah ich anders als geplant The Wife. Und mit dem Film konnte ich mich deutlich besser anfreunden als mit Collette. Aber 2 anspruchsvolle Filme hintereinander sind vielleicht ein bisserl viel für mein einfach gestricktes Hirn, ich fand den Film anstrengend.

Früh gehen hat den Vorteil, dass man Zeit zum Einkaufen hat. War echt Zeit, meine Cornflakes waren alle ;-) Dann hing ich viel im Internet rum, bastelte ein wenig an der SAN Site rum (nicht genug, ich müsste eigentlich die PHP Version hochziehen) und beschäftigte mich weiter mit meiner Tourendatenbank. Ich bin jetzt rückwärts bis 2014 gekommen, das dauert noch ...

Die SAN Telko fiel leider aus.

Von engel am 16.01.2019 23:00 • diary

MRT

Dienstag, Januar 15, 2019

Morgens hatte ich den jährlichen Zahnarzttermin (alles gut, wie fast immer), danach sauste ich ins Büro, um mein Meeting zu schaffen. Eigentlich hatte ich genug Zeit, uneigentlich nahm ich eine ‘Abkürzung’ im Englischen Garten, die wohl eher ein Nebenweg ist und deswegen nie geräumt wurde. Dummerweise sah der Anfang ganz gut aus, dann aber wurde der Schnee hoch und musig und ich musste zwischendrin schieben und es wurde echt knapp. Ich loggte mich quasi keuchend grad noch rechtzeitig ein.

Am Nachmitttag war dann MRT. Das wuchs sich zu einer kleinen Folter-Session aus, denn ich sollte das Knie so weit strecken wie möglich und dann still halten. Streckung geht generell nicht gut, was mir bis dahin aber unbekannt war, ist dass Streckung auch nicht lang geht. So ein MRT geht 15-20 Minuten und nach etwa 5 Minuten begann das Knie zu schmerzen. Erst war es unangenehm, dann tat es weh und am Ende hätte ich schreien mögen. Ich war kurz davor, den Notfallknopf zu drücken, dann war es endlich vorbei. Als die Fixierung gelöst war, musste ich das Bein mit den Händen bewegen, von allein ging das nicht mehr. Puh!

Am Abend sah ich Collette. Da hatte ich mal wieder Kritiken gelesen und der Film wurde gelobt. Weil die Dame halt Frankreichs erste erfolgreiche weibliche Autorin war und sich aus der Abhängigkeit und dem totalen Ausgenutzt-Werden lösen konnte. Und was man von der realen Collette so liest, war sie erfrischend geradeaus (also, das wenige Bisserl, über das ich irgendwo gefallen bin). Aber der Film ist ... naja, nicht grad langweilig, aber ich finde, er bringt das alles nicht gut rüber. Ich hoffe The Wife, der auch auf meiner Liste steht, ist besser.

Links:

  • Warum die Sache mit dem Schnee im Süden gerade ein Problem ist: Ausnahmezustand. Erklärt viel Logistisches, das mir ehrlich gesagt nicht so klar war.
  • Nochmal Schnee, nämlich Tiefschnee und Bäume ( der untere Teil und die Videos dazu). Der Begriff ‘Tree Well’ war mir neu.
  • Und nachgetragen noch mehr zu den Gefahren von Tiefschnee: SchneeGestöber 6 18/19 von Lukas Ruetz.
Von engel am 15.01.2019 23:00 • diary
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