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Für den Sonntag hatten wir eine Bikerunde mit Einkehr und Baden geplant. Wir radelten also nach einem gemütlichen Frühstück über die Mulzertanne und den üblichen Trail zum Blender, wo wir auf eine Gruppe E-Biker mit Vollausrüstung (Knieschoner, Ellbogenschoner, immerhin aber kein Integralhelm), die kurz vorm Gipfel übten, wie man Baumwurzeln meistert (Ähem. Echt?).

Wir machten Pause in der Sonne und radelten dann über Eschach und den netten Weg zum Weiher-Parkplatz zum Hohen Kapf, um da den wüsten Trail hinten runter zu fahren. Das ganz steile Stück schoben wir wie üblich runter und ich freute mich schon drauf, nun den Wald-Trail zu fahren, da war er dann plötzlich aus, der Wald. Statt eines schmalen Weges durch den Wald hat da es jetzt einen total umgepflügten Bagger-Weg und drum herum keine Bäume mehr. Alles war abgeholzt! So machte der obere Teil des Weges natürlich keinen Spaß mehr :-(

Der untere Teil war noch so schön wie eh und jeh und der Weg rüber zum Brotzeitstüble ist sowieso idyllisch. Aber um den Wald ist es echt schade.

Das Wetter hatte beständig zugezogen und es war arg düster geworden. Wir liessen uns aber nicht abschrecken und gönnten uns Kaffee und Kuchen. Dann aber war es so dunkel geworden, dass wir das Baden lieber bleiben ließen und heim sausten. Wir kamen mit den ersten Regentropfen vor der Garage an. Perfektes Timing!


Start bei schönem Wetter


Im Wald-Trail


Wie üblich ist der Blender dabei


Oberhalb vom Eschacher Weiher


Der Weg zum Hohen Kapf ...


Wo auf der Rückseite total Kahlschlag ist


Der untere Teil des Weges ist noch nett


Kurz vor daheim, das Gewitter steht schon in Lauerstellung

Von engel am 29.05.2018 18:10 • outdoormtb(0) Kommentare

Örks!

Dienstag, Mai 29, 2018

Es war noch wärmer als gestern und ich zog von vornherein keine Jacke an. Das war erst ein wenig kühl und dann total angenehm. Wegen früh unterwegs und Ferien waren alle Wege wunderbar leer und ich konnte mit meinem frisch gewaschenen und geölten Rad schnell ins Büro sausen ... bis ich eine Mücke oder Fliege einatmete. Die schaffte es echt weit hinter in den Rachen und ich musste derart husten, dass ich anhalten musste. Irgendwann kam sie dann doch Retour, aber ich war echt kurz davor zu speien. Pfui Deibel!

Am späten Nachmittag brachte ich einen Satz Wanderführer zurück in die DAV Bibliothek und holte mir dafür zwei Kletterführer ab. Noch ist nicht raus, ob wir die im Urlaub brauchen, aber es schadet ja nie, vorbereitet zu sein :-)

Danach fuhr ich heim, um das Rocky in den Kangoo zu laden und dann noch ein wenig Haushaltszeug zu machen. Unter anderem: Fenster putzen. Das mag ich so gern, dass ich es immer wieder verschiebe. Wozu das in einer grossen Stadt mit vermutlich Deutschlands schlimmstem Verkehr und nach diesem Blütenstaub-intensiven Frühling führt, kann man sich ja gut vorstellen. Wie soll ich sagen: plötzlich ist es ungewohnt hell in der Wohnung ;-)

Dann noch ein wenig Orga-Kram (mein Server ist voll gelaufen), Internet leer lesen und Touren-Aufbereitung. Der Urlaub kann kommen :-)

Von engel am 29.05.2018 18:09 • diary(0) Kommentare

Samstag, 12.05.2018: Nix Eisbaden

Montag, Mai 28, 2018

Das Wetter sollte schön werden und inzwischen hatte ja die Eissee-Badesaison begonnen. Wir planten also, einen im Sommer arg frequentierten See zu besuchen und hofften, da möge es noch Eis haben. Also der beste Allgäuer von Allen hoffte das, ich wollte ja eh nicht rein. Weil ich den Weg im Tal recht lang finde, packten wir die Räder ins Auto.

In der Früh vertrödelten wir erst mal haufenweise Zeit, weil das Wetter gar nicht so toll aussah, wie es sein sollte und fuhren dann doch los. Wir kamen gerade rechtzeitig in Sonthofen an, um zum Sportmarkt zu gehen, der allerlei interessante Angebote in der Zeitung inseriert hatte, und kauften dort ein wenig ein.

Danach - inzwischen war es schon ganz schön spät, aber immerhin endlich sonnig - parkten wir an der Brücke und radelten gemütlich bis zum E-Werk. Dort schlossen wir die Bikes mit 3 Schlössern an den Zaun und spazierten los. Der beste Allgäuer von Allen mit Fivefingers zum Füße-Trainieren.

Der Weg vom E-Werk bis zum Speichersee ist sehr steil und nicht wirklich schön, aber danach wird die Gegend total idyllisch. Kein Wunder, dass da immer viel los ist. Auch heute, wir sahen die ganze lange Querung aus dem Kessel heraus Leute laufen.

Mir hatte es beim Radeln einmal bös im Knie gezwickt, aber beim Laufen merkte ich zunächst nichts. Oberhalb der Querung schmerzte das Knie dann aber bei jedem Schritt. Ich bemühte mich ‘drum herum’ zu laufen, das klappte aber nur solala.

Vor dem Schneefeld zum Schrecksee machten wir eine kurze Pause, damit der beste Allgäuer von Allen die Bergstiefel anziehen konnte und gingen dann zum Schrecksee rüber. Uns war schon klar gewesen, dass es hier oben noch ordentlich Schnee haben würde, dass aber der ganze See noch eine geschlossene Schneedecke aufwies, erstaunte uns dann doch ziemlich.

Die Pläne des besten Allgäuers von Allen, im Schrecksee eiszubaden, waren damit zunichte. Plan B, nämlich den Kastenkopf zu besteigen, scheiterten am Kniweh. Das wäre vermutlich reichlich anstrengend geworden, denn vom See bis zum Joch lag eine geschlossene Schneedecke.

Wir suchten uns abseits der vielen Leute ein nettes Plätzchen im Windschatten und machten Pause. Abseits des Windes war es auch ohne Sonne (die war inzwischen hinter Wolken verschwunden) ganz angenehm.

Der Abstieg ging dann besser als ich befürchtet hatte, auch wenn das Knie das gar nicht gern mochte. Ich brauchte eine Pause und war unten dann sehr froh, dass da ein Fahrrad herum stand :-)


In der Sonne wird es schnell warm


Start mit Fivefingers auf schlechtem Weg ...


... der noch dazu recht steil ist


Im Kessel unterm Schrecksee


Auf dem ersten Schneefeld mit Rückblick ins Ostrachtal


Der zugeschneite Schrecksee


Abstieg überm Ostrachtal


Abstieg mit Giebel, Schneck und großem Wilden


Rückfahrt

Von engel am 28.05.2018 18:39 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Ein Feiertag und was macht das Wetter nach einem ganzen Monat Super-Sommer? Nix G’scheits jedenfalls. Die Vorhersage versprach Regenschauer und vielleicht ein paar Sonnenstrahlen. Wir hofften auf letzteres, rechneten aber mit Ersterem und hatten uns deswegen eine kurze einfache Tour ausgesucht, die wir ein wenig zu erweitern hofften.

Nach dem schönen April waren wir trotz der Vorhersage doch zu sehr auf Sommer eingestellt und froren an der Sonnenklause erst mal. Wir zogen also doch mehr an, was dann umgehend dazu führte, dass uns in der feuchten Luft trotz der einstelligen Temperaturen bald zu warm wurde und wir die zusätzliche Kleidung halt wieder auszogen.

Überall zogen Wolken umher oder hingen zwischen und an den Bergspitzen fest. Das sah sehr imposant aus. Wir hatten aber zunächst Glück und erreichten den Sonnenkopf ohne Nebel und auch ohne Regen. Da das Wetter nicht wesentlich schlechter aussah als zu Beginn der Tour, beschlossen wir, die Runde über die restlichen Sonnenköpfe zu wagen.

Im Aufstieg zum Heidelbeerkopf hatte es ein klitzekleines Schneefeld, das aber nicht weiter hinderlich war. Noch blieben wir von Wolken verschont, dafür wurde es aber windiger und kühler. Nachdem wir einer Gruppe Wanderer, die wegen eines steilen Schneefelds am Schnippenkopf umgekehrt waren, deren geplanten Weiterweg (also wo die Abzweigung ist) erklärt hatten, kamen wir selbst an das Schneefeld.

Das lag wirklich sehr blöd an dem steilen Hang direkt unterm Gipfel und Abrutschen wäre ziemlich unangenehm gewesen. Die Herrschaften hatten schon Recht gehabt, lieber umzudrehen als einen Unfall zu riskieren. Wir stiegen weglos ein Stück auf und querten oberhalb des Schneefelds zum Weg zurück.

Dann standen wir auf dem Schnippenkopf, in eiskaltem Wind und Wolken, mit Null Sicht. Nunja. Wir gingen weiter, um aus dem Wind rauszukommen und querten nach einer kurzen Pause im Windschatten an der Falkenhütte zurück zur Entschenalpe. Da galt es nochmal ein paar Schneefelder zu queren, die waren aber nicht so steil. Zwischenzeitlich regnete es ein wenig und der Abstieg auf der Teerstraße war so eklig wie eh und je.

Die Tour war vielleicht nicht direkt schön aber immerhin ein klitzekleines bisserl abenteuerlich :-)
Und draußen sein ist eh immer prima.


Wolkenspiele überm Illertal


Am Sonnenkopf


Das erste Schneefeld


Einer der ersten Enziane


Soldanellenhaufen


Am Schnippenkopf


Abstieg über Lawinen


Weihnachten im Mai :-)

Von engel am 28.05.2018 18:38 • outdoorberg(0) Kommentare

Arbeitsames

Montag, Mai 28, 2018

Nachdem ich nach einem supertollen Wochenende am Sonntag Abend auf dem Sofa gegen 22:00h erst mal in den totalen Tiefschlaf gefallen war, konnte ich beim ‘richtigen’ Ins-Bett gehen um etwa kurz nach 11 nicht mehr einschlafen. Blöd das. Nach 20 Minuten oder so gab ich auf und fuhr nach München. Da war ich dann echt müde (die letzten Kilometer vor München waren entsprechend anstrengend), aber immerhin wach genug, um dem Igel auszuweichen, der knapp vor mir über die Ständlerstraße marschierte :-)
Ich schlief wie ein Stein bis zum Weckerläuten.

Morgens war es total warm und ich hätte die Jacke besser mal gleich ausgezogen, dann wäre ich vielleicht etwas weniger feucht im Büro angekommen.

Mitten am Nachmittag kam von draußen ‘Gebrüll’. Also irgendwas Lautes, was aber bei uns nicht zu verstehen war. Normalerweise ist dann eine Demo vor der CSU-Zentrale wo Leute in Megafone brüllen, da stand aber heute niemand. Als ich kurz darauf den Tower verliess, merkte ich, dass das eine sehr laute automatische Ansage aus dem Petueltunnel war. Irgendwas war wohl passiert und alle wurden aufgefordert, umgehend den Tunnel zu verlassen. Nicht einfach, wenn sich hinter den Autos eine Schranke befindet. Dann sausten 3 Feuerwehrautos mit Blaulicht in den Tunnel hinein.

Ich fuhr weiter und wurde bei grüner Radl-Ampel dann beinahe von einem Auto angefahren, dessen Fahrer so fasziniert der Feuerwehr hinterher sah, dass er nicht mehr auf die Ampel achtete. Immerhin entschuldigte er sich gestenreich.

Mein Plan, The Bookshop anzuschauen, scheiterte nun schon zum zweiten Mal daran, dass ich im Internet eine falsche Anfangszeit gelesen hatte. Das ist echt ärgerlich, weil ich deswegen recht früh aus der Arbeit ging. Ich beschloß, stattdessen shoppen zu gehen, dazu komme ich ja sonst nie. Aber im Sport Scheck Hot Spot war nur doofes Zeug zu finden, das ich nicht brauchen konnte. Na, dann halt nicht!

Ich radelte zur Radl-Wasch-Tankstelle, damit der beste Allgäuer nächste Woche wenigstens ein halbwegs sauberes Bike zum Rumschrauben bekommt. Nur in 2 von den 4 Boxen hat es Bike-Halter und natürlich waren genau diese beiden Boxen belegt. Noch dazu von Leuten, die sich echt viel Zeit und Geld nahmen, um ihr heiliges Blechle zu waschen. Ich musste eine Viertelstunde warten, während der 5 Autos in den anderen beiden Waschboxen gesäubert wurden. Pfff!

Wo ich dann so früh daheim war, machte ich noch ein wenig Hausarbeit und schleppte dann meinen neuen Wohnzimmersessel (ein alter aus dem Allgäuer Zuhause) aus dem Kangoo in die Wohnung. Ich bin noch nicht sicher, wie gut ich den finde, aber den alten müsste man dringend neu polstern und er sieht auch sonst recht unansehnlich aus. Mal schauen wie sich der neue Sessel auf Dauer macht.

Von engel am 28.05.2018 17:46 • diary(0) Kommentare

Solo

Freitag, Mai 25, 2018

Neuerdings darf ich jeden Radl-Morgen meinen neuen Freund T-Rex vorm Turm des Süddeutsche Verlag begrüßen. Das freut mich sehr :-) Es sieht auch so aus, als würde er da eine Weile bleiben, denn nun hat er Gesellschaft über ein Dino-Werbungsplakat bekommen.

Am späten Nachmittag sah ich ungeplant Solo, weil der ursprünglich geplante Film dann doch nicht lief. Ich hatte ein proppenvolles Kino mit all den begleitenden Lästigkeiten erwartet, aber der Saal war erstaunlichwerweise fast leer. Trotz 3D und Original-Version und obwohl der Film ja eben erst angelaufen ist.

Ich bin ein wenig unentschlossen. Der Film hat mir streckenweise gut gefallen, steckenweise dachte ich aber auch ‘Ach nee, muss das sein?’. Insgesamt überwiegt aber die Freude am Action-Spektakel, denn von der Story konnte man ja eh nicht viel erwarten. Mit Alden Ehrenreich als Han Solo hab ich mich inzwischen angefreundet. Mit dem hatte ich in der Vorschau ja echte Probleme ;-)

Ich kam trocken nach Hause, kurz nach einem kleinen Gewitter und kurz vor einem richtig heftigen. Yay! Danach dann nochmal (und nicht zum letzten Mal) Beschäftigung mit der DSGVO für die SAN. Dazu, Details rauszusuchen und zu formulieren bin ich immer noch nicht gekommen. Naja, wir haben erst mal was, das ist schonmal besser als nix.

Von engel am 25.05.2018 07:47 • diary(0) Kommentare

Wandgymnastik

Mittwoch, Mai 23, 2018

Gerade als ich das Auto vorm Tower abstellte, kam die Tiefgaragen-Freigabe-Whatsapp. Das war knapp. Ich stellte das Auto in die Tiefgarage, damit draußen mehr Parkplätze sind. In anderhalb Wochen soll das neue Parkplatzsystem anlaufen. Wir sind alle sehr gespannt!

Ich legte den ganzen Tag über brav die Schiene an (die sieht doch einigermaßen martialisch aus, es kommen noch immer Fragen, ob ich wieder vom Fahrrad gefallen bin). So ganz toll ist die Daumensehne trotzdem noch nicht, aber Sehnen (und Gelenke) brauchen ja immer lang, bis sie ausheilen.

Zum üblichen Zeitpunkt traf ich mich mit dem R. an der Kletterhalle und wir machen ‘Wandgymnastik’ (seine Worte :-)). Das Klettern an diesem Tag lief gemischt und das lag nicht an meinem Daumen. Der überstand alles klaglos.

Wir fingen draußen in der Sonne an und die erste Route hieß passend dazu ‘Sauna’ ;-) Die lief gut, die nächste, eine (fand ich) schwere 6/6+ auch. Ich fing schon an, mich echt gut zu finden (jaja, soll man nicht), da lief es auch schon schlechter. Die unmarkierte Route direkt daneben, von der der R. meinte, die könne ich schaffen, ging gar nicht. Nach einer halben Route Gewürge wechselte ich in die leichtere Route. Danach gingen wir rein und ich scheiterte an einer elendsweit geschaubten 6 und konnte mich danach gerade noch so eine auch elendsweite 6-/6 mit den ekligen pinken Aua-Griffen hochwürgen. Tja, bin ich wohl doch nicht so gut wie ich erst dachte ;-)

Aber egal. Es war prima, mal wieder zu klettern!

Von engel am 23.05.2018 21:00 • diary

Deadpool 2

Dienstag, Mai 22, 2018

Das Treppenhaus in München empfing mich in der Früh mit einem intensiven unangenehmen Geruch, für den ich eine Weile brauchte, ihn einzuordnen: Kotzgeruch. Na prima! Der Gestank war trotz geöffnetem Gangfenster (von mir, damit wird der Kleinkrieg mit dem Nachbarn, der gekippte Fenster für ein Verbrechen hält, in die erste Runde gehen) auch beim Verlassen der Wohnung noch genauso intensiv. Urgh!

Noch bevor ich ins Büro radelte, organisierte ich dem besten Allgäuer von Allen Arbeit: Stadtradelreifen, Bar-Ends (Lenker-Hörnchen heissen so, hab ich dabei gelernt) und Pedale. Vorm Urlaub darf ich das Rocky ins Allgäu bringen und dann wird es damit stadttauglich(er) gemacht :-)

Vorm Süddeutsche Verlag Turm begrüsste ich den T-Rex und freute mich :-)

Der gestressten Daumensehne hatte die Schiene letzte Woche und das verlängerte Wochenende gut getan. Das Handgelenk schmerzt zwar noch etwas, wenn ich auf die Daumensehne drücke, tut aber nicht mehr weh, nur weil ich den Daumen bewege. Trotz bester Vorsätze vergaß ich allerdings den Tag über, die Schiene anzulegen, was ich gegen Ende des Tages dann doch ein wenig merkte. Morgen wieder. Klettern wurde aber nicht abgesagt!

Am späten Nachmittag sah ich endlich Deadpool 2 :-) Was für ein Spaß! Ich bin nicht nerdig genug, um alle Anspielungen zu verstehen und bin mit US-amerikanischem Humor nicht vertraut genug, um wirklich alles lustig zu finden, aber Deadpool ist trotzdem der Superheld aller Superhelden. Dem ist nichts zu blöd, zu albern, zu dämlich oder zu heroisch. Und dazu ist das alles handwerklich gut gemacht und hat sogar eine Story! Ich hatte den ganzen Film über unheimlich Spaß, der nicht mal dadurch wirklich getrübt werden konnte, dass die Lady 2 Sitze weiter andauern irgendwas kommentierte. Leise zwar, aber trotzdem lästig.

Von den angesagten Gewittern erwischte mich auf dem Heimweg nur ein wenig leichter Regen. Der Kotzgeruch im Treppenhaus ist ein wenig besser geworden, es stinkt aber immer noch. Und natürlich war das Gangfenster wieder zu. Ich habe die Befürchtung, dass das Treppenhaus noch eine Weile anstrengend bleiben wird. Das Fenster hab ich wieder aufgemacht und hoffe, dass der/der Nachbar/in schon schläft ;-)

Von engel am 22.05.2018 19:08 • diary

Die Figln waren ja nun durchgefallen und wir hatten ja schon am Vortag festgestellt, dass gar nicht mehr so viel Schnee lag wie wir gedacht hatten, deswegen ließen wir auch den Gedanken an die Minis sausen (für die wir die harten Hochtourenstiefel gebraucht hätten) und gingen ganz normal und unbelastet zu Fuß los.

Auch am Sonntag sah das Wetter beim Frühstück eigentlich eher unerfreulich grau-in-grau aus. Wir ließen uns erst mal Zeit beim Frühstück und fuhren dann nach Reichenbach. Da spitzte die Sonne immerhin schon hin und wieder durch die Wolken. Wir stiegen durch den schattigen Tobel auf (dessen Wintersperre erstaunlicherweise schon aufgehoben ist)

Die Luft war sehr feucht, deswegen schwitzten wir, obwohl es eigentlich kühl war. Als wir aus dem Tobel raus und in die Sonne kamen, zogen wir uns erst mal um: lange Hosen weg, kurze Hosen an. Und Sonnencreme natürlich. Dann stiegen wir bis zum Unteren Gaisalpsee auf, wo wir eine Pause machten und den vielen Frösche im Wasser zusahen.

Ich hatte schon am Vortag Druck an der rechten Ferse gehabt (beim Nachsehen: nix) und in der Früh beim Losgehen gespürt. Auf den letzten Metern zum See war der Druck spürbarer geworden, aber ich fand, es fühlte sich nicht nach Blase an. Wir gingen nach einer Pause weiter und schon nach wenigen Metern war klar: Jetzt musste was passieren.

An der erstbesten Sitzgelegenheit betrachtete ich meine Ferse und - dumm gelaufen - da war schon eine Blase. Ich scheute mich zunächst, die Blase für das Compeed-Pflaster aufzuschneiden, musste das dann aber nach einer Viertelstunde doch machen. Compeed auf einer zuenen Blase hilft einfach nix. Danach tat die Ferse natürlich weiterhin weh, aber mit wohlüberlegtem Auftreten war es immerhin auszuhalten. Ich nahm Stöcke zur Unterstützung (bergauf laufe ich sonst meistens ohne).

Nun waren wir zwar etwas langsamer unterwegs, kamen aber problemlos weiter. Im Joch oben lag natürlich noch Schnee. Der Trampelpfad zum Umgehen des Schnees war vor allem nasse Erde und wir scheuten uns, die Stiefel so dreckig zu machen. Als Alternative bot sich ein kleiner Trampelpfad nach links zur Umgehung. Der erwies dann aber als nicht so richtig toll (erst steiles kleinkalibriges Geröll, dann leichte Kletterei in brüchigem Fels), deswegen drehten wir um und nahmen doch den Dreckweg.

Der Gipfel war gar nicht so voll, wie wir erwartet hatten, wir wichen aber zur Pause trotzdem in die Mulde unter dem Gipfel aus. Als Weiterweg hatten wir die Runde übers Gaisalphorn und den oberen Gaisalpsee angedacht, aber wegen der Blase beschlossen wir, direkt wieder abzusteigen.

Auf halbem Weg zum Unteren Gaisalpsee ist links ein schönes Schneefeld. Ich war ganz sicher, dass wir da schon mal bis zum Gaisalpsee runter gekommen waren und schlug vor das als Abkürzung zu nehmen. Der beste Allgäuer von Allen meinte auch, dass wir da schon mal runter gekommen seien und so bogen wir ab, um den Abstieg bequem über Schneerinnen abzukürzen.

Das klappte erst mal auch ganz prima, aber auf halbem Weg ging der Schnee aus und es wurde unvermutet sehr steil. Zunächst konnten wir im steilen Gras zwischen den Latschen weiter absteigen, dann wurden die Latschen so dicht, dass wir nur noch in einen steilen Bachlauf ausweichen konnten. Da lag dann loses Geröll auf glatt poliertem Fels im Wasser und nebendran hatte es lose Steine in Steilgras.

Wir stiegen noch etwa 50 Meter im steilen Bachlauf ab, dann kam eine 3-Meter Stufe und auch danach ging es steil und stufig weiter. Der beste Allgäuer von Allen meinte, dass man die Stufe rechts umgehen könne, aber er hörte dann doch auf meine eindringlichen Bitten, doch lieber wieder aufzusteigen. Das waren dann knapp 300 Höhenmeter extra (weitgehend im Schnee, was gut für die Blase war), aber ich war da echt froh drum.

Endlich am Unteren Gaisalpsee angekommen, gingen wir ins hinterste Eck, ganz nah am Gaishorn-Fuß, wo es noch Schnee und Eis hatte. Ich setzte mich in die Sonne und der beste Allgäuer von Allen ging schwimmen.

Dann stiegen wir zur Gaisalpe ab und genossen ausgezeichneten Rhabarberkuchen, Kaffee und Weizen (doch, das passt prima zusammen). Mir taten da schon die Füße weh, als wir nach dem Tobel endlich beim Auto ankamen, war es noch schlimmer. Aber das war ein wunderbarer Tag, trotz Blase, Füße-Weh und Abenteuer-Abstieg und Gegenanstieg.


Im Tobel


Schusternägel mit Blütenstaub


Das Ziel im Blick


Frosch (?) kurz vorm Gaisalpsee


Krokusse vorm Gaisalphorn


Im Aufstieg


Klettern in Bröselzeug


Am Gipfel


Da geht es doch bestimmt zum See ...


... sieht gut aus, man sieht den See schon ...


... steiler Abstieg, der Schnee ist inzwischen aus ...


... weiter geht’s im Bach ...


... und dann doch nicht. Auf dem Rückweg.


Belohnung: Schwimmen


Rückblick

Von engel am 18.05.2018 11:45 • outdoorberg

Dinos!

Donnerstag, Mai 17, 2018

Auf dem Weg ins Büro komme ich jeden Tag am Süddeutsche Zeitung (oder Verlag?) Turm vorbei. Kann sein, dass der einen ‘richtigen’ Namen hat, den kenne ich aber nicht. Ich mag den Turm, weil er von allen Richtungen gut zu sehen ist (München ist auch aussen rum weitgehend flach), und wenn ich mich ein wenig verradelt habe, hab ich immer einen schönen Hinweis, wo in etwa Daheim ist ;-)

Und heute stand da vorm Eingang ein großer T-Rex! Ha, super! Ich hab mich gleich sehr gefreut und hätte ihn beinahe fotografiert, aber es regnete und ... naja, so wichtig war’s dann halt doch nicht.

Am Nachmittag kam endlich die Mail, dass GLS mein umgeleitetes Paket in dem Shop abgeliefert hatte, von dem ich annahm, er sei am nächsten beim Büro. Da hätte ich besser mal vernünftig recherchiert, es gäbe noch viel näher gelegene Shops! Ich radelte nach der Arbeit in strömendem Regen zum Shop und wurde patschnass, von innen wegen zu heiß, von aussen wegen Regen. Und das, obwohl es eigentlich nur 10 Minuten wirklich schlimm regnete.

Nach dem Shop hatte ich dann eine riesige Tüte am Lenker, dafür hatte der Regen aufgehört. Meiner Hand tat die Tüte nicht gut, die tat nachher fast so weh wie am Montag. Ich radelte ins Kino, um Rampage anzuschauen. Jaja, billigstes Action-Kino, in dem King-Kong, Godzilla (im weitestem Sinn ja auch ein Dino) und - Hmm, Cujo? - zusammengewürfelt und irgendwie in Independence Day gekippt wurden. Aber hey, mit Dwayne Johnson! Ich hab mich gut amüsiert, wenn auch zwischendurch über den Film selbst ;-) Ich kam trocken heim.

Von engel am 17.05.2018 19:36 • diary
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