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Adrenalin!

Montag, März 06, 2017

Im Allgäu schneite es in der Früh bei -1 Grad. Der Schneefall ließ aber schon bei Marktoberdorf nach, in München nieselte es nur noch leicht bei +3 Grad. Bis ich dann losradelte, war es sogar trocken von oben.

Auf dem Weg ins Büro gab es einen heftigen Adrenalinschock, als ein Lieferwagen beim Abbiegen vor mir erst langsam wurde und dann doch ums Eck fuhr, gerade als ich vor ihm war. Der Typ musste mich auf dem Radweg direkt neben der Straße, wo nur ein paar Autos parkten, bei vollem Tageslicht und mit dem leucht-gelben Rucksackregenschutz gesehen haben und er wurde zunächst ja auch brav langsamer. Dann weiter zu fahren und beinahe mein Hinterrad mitzunehmen war pure Absicht :-(

Schlagfertigkeit und schnelle Reaktion sind ja leider meine Sache nicht, deswegen fuhr ich einfach weiter. Hinterher ärgerte ich mich sehr. Ich hätte anhalten und den Fahrer mit all dem beschimpfen sollen, das mir leider erst 10 Minuten später (nachdem das Adrenalin so halbwegs abgeklungen war) einfiel.

Im Kino gab es Silence. Ich bin einigermaßen zwiegespalten. Einerseits ist der Film großartig aufgenommen mit bedrückenden und berührenden Bildern und kommt trotz des Themas nicht so religiös daher, wie ich befürchtet hatte. Andererseits hatte ich trotzdem ständig den Verdacht, bekehrt werden zu sollen. Und leider kommt die japanische Seite der Geschichte für mein Gefühl zu kurz, allerdings bin ich wiederrum sehr erfreut, dass die Japaner nicht übermäßig verteufelt werden. Das wird mich noch ein Weilchen beschäftigen, also hat der Film seinen Zweck erfüllt. Und er war trotz der erstaunlichen Länge von fast 3 Stunden kein bißchen langweilig.

Zu Abschluß noch ein kleines Filmchen. Anscheinend hat Krumbach, eine kleine Gemeinde in Vorarlberg, gleich bei uns ums Eck, ein paar der ungewöhnlichsten Bushaltestellen der Welt: (via Oddee.com)

Von engel am 06.03.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Nixtun

Sonntag, März 05, 2017

Nach 2 ausgefüllten Tourentagen war es richtig gemütlich, am Sonntag einfach nur nichts zu tun. Wobei ‘nichts’ natürlich nicht stimmt, weil Heimtage immer dazu dienen, Haushaltsdinge nachzuholen ;-)

Die langwierigste Aktion war das Umsetzen der Chilibabies in Töpfe. Wobei ich da nur gelegentlich kleinere Assistenz-Aufgaben habe, die eigentliche Arbeit macht der Pfleger der Chilis. Auch diesmal wurde natürlich kein einziges Pflänzchen entsorgt, sondern alle, wirklich alle, Chilis wurden umgesetzt. Die Terrasse wird voll werden im Sommer ...

Zwischendrin gab es ein wenig Skifahren (Slalom in Kranjska Gora mit einem tollen Felix) und Lesen und Computern. Sehr gemütlich :-)

Abends Essengehen mit den Schwiegerleuten. Dass die Lebensgefährtin des Schwiegervaters völlig begeistert von den eingebackenen Gambas beim Lieblings-Chinesen ist, obwohl sie sowas bis vor zwei Jahren gar nicht kannte, erfreut uns immer wieder. Ist doch wunderschön, wenn man einer 80-jährigen Dame von Welt noch was Neues zeigen kann!

Von engel am 05.03.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Intensives Arbeiten

Donnerstag, März 02, 2017

Irgendwann am Vormittag musste ich eine ungeschickte Bewegung gemacht haben, denn plötzlich hatte ich beim Nach-Links-Drehen eine Zerrung im Rücken. War total lästig und stach zu den ungeschicktesten Zeitpunkten unvermutet und schmerzhaft zu. Ausdehnen oder Ähnliches half nur kurzzeitig.

Am Nachmittag war die Vorstellung des neuen ‘agilen’ Office-Konzepts, das in den nächsten anderthalb Jahren umgesetzt werden soll. Nachdem ich jetzt endlich mal konkrete Pläne gesehen habe, ist die Vorstellung gar nicht mehr so sehr gruselig. Ich habe mich jedenfalls direkt zur Mitarbeit in der weiteren Projektierung gemeldet, denn wo und wie ich arbeite ist mir schon sehr wichtig. Da möchte ich nach Möglichkeit mitreden können wo immer das möglich ist.

Den Absprung zum Heimfahren ins Allgäu um vier verpasste ich ein wenig, weil das Projekt grad so interessant ist. Weil aber noch Faschingsferien sind, wurde das nicht umgehend mit Stau auf der Autobahn bestraft :-)

Abends Käsbrotzeit aus dem vorzeitig gelieferten Geburtstaggeschenk für den besten Allgäuer von Allen. Alter Bergkäse, mittelalter Bergkäse, Emmentaler, dazu Butter und herzhaftes Sauerteigbrot. Perfekt!

Von engel am 02.03.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 26.02.2017: Neffenbergsteigen

Mittwoch, März 01, 2017

Wenn die Neffenbande ins Allgäu geschleppt wird, frage ich inzwischen immer erst mal vorsichtig an, ob und wenn ja wer denn mit uns mit auf einen Berg steigen will. Ganz erstaunlicherweise kommt bisher von allen immer ein ziemlich schnelles ‘Bin dabei.’ :-)

Nicht ganz so zuverlässig funktioniert die Sache mit dem Packen und vor allem damit, eventuell Fehlendes schon mal vorab zu melden. Naja, glücklicherweise gibt es ja zwei reichhaltige Depots, aus denen Fehlendes ergänzt werden kann.

Wir starteten gemütlich ins Tannheimer Tal und gedachten eigentlich, der Gaichtspitze einen Besuch abzustatten. Da könnte man dann ganz prima den Gipfelhang auf Tüten runterrodeln, hatten wir uns vorgestellt. Leider steht am Gaichtpass ein Schild, dass man da wegen Wildfütterung und so nicht hoch soll (natürlich steht es nicht ganz unten sondern erst ein Stück den Weg hoch). Pfff!

Wir fuhren zurück zum Ersatzziel, bei dem wir wegen der Querung entlang des Grats zum Gipfel ein etwas ungutes Gefühl hatten. Aber man muss ja nicht unbedingt ganz hinauf.

Glücklicherweise lag aber nicht so viel Schnee wie wir befürchtet hatten und der vorhandene Schnee war wunderbar trittfest. Auch die 3 Steilstufen am Gipfelgrat waren völlig problemlos zu meistern. Die beiden großen Jungs sausten wie üblich unaufhaltsam vorne weg und auch der kleine Neffe ist gar nicht mehr wirklich klein. Jedenfalls ist er größer als ich und kommt schon gut an den besten Allgäuer von Allen ran. Ich Zwerglein unter den Riesen hatte jedenfalls alle Mühe mitzuhalten.

Inzwischen muss man die Herren ja nicht mehr mit Essen bei der Stange halten, aber die ‘Leckerlis’ die ich dabei hatte, kamen trotzdem sehr gut an. Sie hätten auch Gipfelschnaps genommen, aber den hatten wir im anderen Rucksack vergessen.

Im Abstieg rodelten die Jungs auf dem Hosenboden alles runter, was sich rodeln ließ (lediglich in der Querung oberhalb der Felsen geboten wir Einhalt, wenn auch nicht ganz schnell genug) und ließen sich auch nicht von bolligem Gras, Steinen und Wurzeln abhalten. Wir verzichteten zugunsten unserer Rücken und Allerwertesten.

Das war eine sehr nette Tour (leider fast ohne Sonne) und das Knie nahm den recht schnellen Abstieg (ich kam zwar nicht wirklich nach, mühte mich aber doch, der Bande hinterher zu kommen) mit der Schiene gut mit. Es gab natürlich Muskelkater hinterher, was auch sonst :/
(Nachfrage bei den Neffen: Nein, denen geht es gut. Kein Kater, bloß ein paar blaue Flecken am Hintern ...)


Fehlstart am Gaichtpass


Auf dem Weg zum Ersatzziel


Gämsen beobachten uns


Die letzten Meter


Oben mit Aussicht


Abstieg (die Herren rodeln zum Teil)

Von engel am 01.03.2017 22:30 • outdoorberg(3) Kommentare

Elle

Mittwoch, März 01, 2017

Radeln nach dem Klettertag führt unweigerlich dazu, dass meine linke Hand derart einschläft, dass sie an den Ampelstopps regelrecht schmerzt. Am nächsten Tag wird das schon wieder besser. Die Kombination von Klettern und Radeln ist schlecht für die Nerven, die im Nacken irgendwo zwischen den Muskeln zu den Armen raus gehen. Das war früher schon so, als ich im Ferienjob schwere Winterklamotten in Über-Kopf-Höhe umpacken musste.

Zum Mittagessen gingen wir heute zur alten Kantine, auch wenn das wegen des Windes echt anstrengend war. Beim nachmittäglichen Radeln in die Innenstadt kam mir der Wind eigentlich gar nicht so sehr stürmisch vor, aber an einer Stelle blies es dann doch so stark aus einer Seitenstraße raus, dass ich auf dem Radweg regelrecht abgetrieben wurde. Ich brauchte sicherlich einen knappen halben Meter, um mich wieder zu fangen (Adrenalin-Rush!). Ich war sehr froh, dass ich immer ganz rechts fahre.

Im City guckte ich Elle. Das ist zwar ein französischer Film, aber die OmU-Version kam einfach viel zu spät, deswegen schaute ich den Film auf Deutsch. Anfangs war der Film wirklich sehr spannend, aber wie er nach der Auflösung weiter ging gefiel mir nur so halb. Der Film ist trotzdem empfehlenswert :-)

Am Ende noch ein Link zum Lieblingsführerautor: Das Zerrbild vom rücksichtslosen Freerider und Tourengeher. Der Eintrag ist zwar schon etwas älter, aber ich hab ihn eben erst (wieder) gelesen.

Von engel am 01.03.2017 21:55 • diary(0) Kommentare

Samstag, 25.02.2017: Kein Gipfel

Dienstag, Februar 28, 2017

Minimaler Schneefall am Freitag. So aus dem Tal raus war schwer zu schätzen, wieviel Schnee das wohl ergeben hatte (im Garten waren es 3 Zentimeter), aber wir wollten nutzen, was uns da geschenkt worden war. Wegen Fasching, Wochenende, Schneefall, usw. starteten wir recht früh und kamen um kurz vor 8 in Baad an. Der Verkehr war problemlos gewesen, aber die Idee mit recht früh hatten auch andere gehabt - der Parkplatz war schon fast voll.

In unsere Richtung gingen aber erst mal nicht allzu viele Leute los. Wir wurden unten von erst 4 dann 3 Leuten überholt, dann war erst mal Schluss. Nach dem kühlen Talhatsch und dem Anstieg durch die buschige Steilstufe sahen wir wüste Schneefahren um uns herum und vor allem deutlich mehr Skibergsteiger im weiteren Anstieg als nur die sieben, die uns bereits überholt hatten.

Kurzentschlossen bogen wir ab und spurten ganz einsam und allein in ein Seitenkar hinein.

Man kommt da auch hin, wenn man schon etwas früher abbiegt, deswegen war es keine Überraschung, dass es auch hier schon eine Spur hatte. Wir trafen drauf, als wir das hintere Ende des Seitenkars erreichten. Von dort sahen wir schon fast unser Ziel, die steile enge Nordrinne zu einer schönen Scharte hinauf (kein Gipfel heute).

Die Rinne wird oben so eng, dass wir unsere Vorausgänger und die Scharte selbst nicht sehen konnten. So war auch schwer abzuschätzen, wie weit sie vor uns waren. Das klärte sich als 4 Abfahrer einzeln nacheinander den extrem steilen Rücken neben der Rinne, bzw. durch die Rinne herunter kamen. Es waren Freerider, die weite schnelle Bogen in den Schnee zogen. Es sah trotzdem super aus :-)

Wir stiegen die Rinne hinauf. Im oberen, sehr steilen, sehr engen Teil war es ziemlich anstrengend, weil man alle 3 Meter eine Spitzkehre im ordentlich tiefen Neuschnee (es waren so um die 40-50 Zentmeter neue Auflage in die Rinne geblasen worden) machen musste. Außerdem hatten die 4 Jungs ihre schön angelegte Spur wieder kaputt gefahren.

Die letzten Meter nach dem Ausstieg aus der Rinne sind wieder einfach, man kommt in die Sonne und hat dann einen wunderbaren Ausblick Richtung Lechquellengebirge auf der einen Seite und übers Kleine Walsertal auf der anderen Seite. Wir machten gemütlich Pause und richteten uns dann zur Abfahrt.

Die ersten beiden Schwünge bringen einen zur Abbruchkante, wo man die Wahl zwischen der sehr steilen engen Rinne oder dem extrem steilen Gelände daneben hat. Der beste Allgäuer von Allen entschied sich für die Rinne und fuhr bis er am unten Ende links warten konnte, dann fuhr ich hinterher.

Nachdem wir den steilen engen Teil geschafft hinter uns gebracht hatten, warteten weite erste steile, später flachere Hänge auf uns, in denen es nur wenige Spuren, aber super Schnee hatte. Ein Traum! Weiter unten wurde es noch flacher und der beste Allgäuer von Allen fuhr tatsächlich bis hinunter zum Anfang des Kars in einem Rutsch. Was blieb mir übrig, als zu folgen und ein schönes Zöpflein zu flechten, auch wenn meine Oberschenkel am Ende vor Schmerzen schrien ;-)

Den restlichen Tee gab es in der Sonne, dann fuhren wir auf der inzwischen ausgefahrenen Abfahrt hinab ins Tal. Im ‘Kuhstall’ gab es Kaffee und Kuchen in der Sonne :-)


Start


Wir biegen ab ...


... und spuren einsam


Aufstieg durch die Rinne


Abfellen in der Scharte


Abfahrt in der Rinne ...


... und den weiten Hängen drunter

Von engel am 28.02.2017 22:53 • outdoorski(0) Kommentare

Muskelkater

Dienstag, Februar 28, 2017

Nochmal Klettertag am Dienstag. Ich hatte zwar noch einen ordentlichen Muskelkater vom Sonntag (zu-Fuß-Berg), aber wetter-mäßig war das die beste Lösung. In der Früh war es noch einigermaßen trocken, dann wechselten sich Regenschauer mit Schneeschauern ab und da wäre die Schiene (die Polster natürlich) bestimmt völlig durchnässt worden.

Im Büro rumsitzen ist ja eh das Beste was man einem Muskelkater antun kann. Bei jedem Aufstehen musste ich mich erst mal sammeln und die ersten Schritte mit Bedacht tun. Dann ging es wieder besser.
Den Cross-Trainer-Lauf im Studio brach ich dennoch nach einer halben Stunde ab, es machte einfach nicht viel Spass.

Klettern war dagegen gewohnt super. Die Kletterfreundin steigert sich gerade ganz immens und was bleibt mir da übrig, als nachzusteigen, was sie vorsteigt ;-) Heute waren das unter anderem 2 7- Routen. Aus einer bin ich auch direkt rausgefallen, habe sie dann aber doch noch geschafft.

Von engel am 28.02.2017 22:00 • diary(0) Kommentare

Ferien

Montag, Februar 27, 2017

Ferien-Autofahren: Es war absolut nichts los auf den Straßen. Das ist fast anstrengender als (moderater) Verkehr. Ich kam sehr sehr müde in München an und machte mir erst mal einen richtig großen Kaffee.

Auf dem Weg durch den Englischen Garten hatte ich Nachmittags viel Zeit, deswegen blieb ich auch ein Weilchen an der Welle im Eiskanal stehen, wo sich 2 junge Männer vergnügten. Wie schwierig es ist, diese Welle zu surfen, kann ich nicht beurteilen. Was mich aber wirklich ungemein beeindruckte, war wie die beiden auf ihr Board kamen: Mit Anlauf am Ufer auf die Welle zulaufen, Board ins Wasser werfen und fast zeitgleich Richtung Welle hüpfen. Und dann - schwupps! - landeten sie stehend auf dem Board und surften los. Boah ey!

Montag ist Kinotag, aber da hab ich mich vom Trailer täuschen lassen. So gut wie alles, was nett und lustig war, kam da vor und sonst kaum mehr was: A dog’s purpose. Laaaangweilig. Und albern. Ja, hätte man sich denken können ...

Von engel am 27.02.2017 22:20 • diary(0) Kommentare

Montag, 20.02.2017: Abbruch

Donnerstag, Februar 23, 2017

Als wir am Freitag kurzentschlossen den Montag frei nahmen, sagten noch alle Wetterdienste für den Montag strahlendes Wetter vorher. Das hatte sich übers Wochenende leider signifikant geändert, aber wo wir schon frei hatten, wollten wir auch eine Skitour machen. Das Wetter präsentierte sich in der Früh aber noch schlechter als die eh schon schlechten Vorhersagen prophezeit hatten: es war trüb und nieselte.

Im Tannheimer Tal war der Niederschlag glücklicherweise als Schnee runtergekommen und auf dieser frischen Schicht Neuschnee auf dem nassen alten Schnee ließ es sich gut aufsteigen. Wegen Montag und Bäh-Wetter waren wir fast allein unterwegs.

Als wir die Alm im Kessel am Ende der Forststraße erreichten, waren die letzten blauen Flecken am Himmel, die uns anfänglich etwas Hoffnung schöpfen ließen, vollständig verschwunden und der Wind frischte auf. An den Graten rund um uns herum waren lange Schneefahnen zu sehen und der Gipfel war in Wolken.

Die Spur führte aber geschickt durch die seitlichen Latschenfelder und so bekamen wir nur gelegentlich die volle Dosis Wind ab. Das änderte sich abrupt, als wir die freien Flächen vor dem Gipfelhang erreichten. Dort konnten wir auch unsere Vorgänger sehen, eine 5er-Gruppe und eine 2er-Gruppe, beide bereits im Gipfelhang und beide gerade dabei, abzubrechen.

Wir schauten zu, wie sich die Skifahrer durch Bruchharsch, Windpressdeckel und ähnlich erfreulichen Schnee quälten und hatten so gar keine rechte Lust mehr, erst im Sturm aufzusteigen und dann ohne Sicht durch Dreckschnee abzufahren.

So gab es eine Tasse Tee im Windschatten der letzten Latsche, dann fuhren wir ab. Wir hatten den Zeitpunkt zum Abbruch ganz gut getroffen, denn nur die obersten Meter bestanden aus Dreckschnee. Weiter unten, zwischen den Latschen und im Wald, war der Schnee zwar zerfahren aber noch locker, das machte sogar richtig Spaß. Ganz unten allerdings blieben die Ski im inzwischen völlig durchweichten Neuschnee quasi kleben, so dass wir sogar bergab schieben mussten :/

Den restlichen halben Tag verbrachten wir mit Ski-WM-Nachgucken aus der Mediathek, Suppe und Kaffee und Kuchen.


Start in Tannheim


Waldaufstieg


Oben bläst es ganz gewaltig


Sieht nicht sehr einladend aus ...


Waldabfahrt

Von engel am 23.02.2017 21:48 • outdoorski

Wind

Donnerstag, Februar 23, 2017

Ein anstrengender Tag. Auf dem Weg ins Büro gab es meistens ordentlich Gegenwind. Das ist ja der tolle Effekt in Städten, wo der Wind in den Straßen kanalisiert und verstärkt wird und einem auch dann entgegen kommt, wenn man grad um 90 Grad abgebogen ist.

Der Büroturm ächzte wieder leise vor sich hin und die Krähen der Gegend sausten im Wind um den Tower. Also einmal jedenfalls, als so 5 oder 6 Vögel in 5-sekündlichem Abstand an meinen Füßen (der Tower hat Glasfenster vom Boden bis zur Decke) vorbeizischten.

Am Nachmittag gab’s das einzige Mal Kino in dieser Woche: John Wick: Chapter 2. Hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich wirklich finde, dass Keanu Reeves viel zu ungeschickt wirkt für der Rolle. Obwohl er natürlich sonst ein toller Schauspieler ist :-)
Aber man hätte halt jemanden mit Bewegungstalent wie Chackie Chan oder Jet Li gebraucht, um die choreographierten Kampfszenen so richtig gut rüber zu bringen.
Wobei ich jetzt ja nicht grad die richtige Person bin, um über Bewegungstalent und Eleganz zu reden ;-))))

Auf dem Heimweg gab es dann tatsächlich Rückenwind, ich konnte es kaum glauben. Normalerweise bläst einem der Wind beim Radeln ja immer entgegen. Als ich daheim das Rad auf dem Balkon abstellte, hatte ich kaum die Tür geschlossen, als es schom umgeblasen wurde. Ich ließ es liegen. Reicht ja, wenn ich es am Montag wieder aufhebe.

Von engel am 23.02.2017 20:55 • diary
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