Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Meh!

Dienstag, Januar 23, 2018

Den ganzen Tag über hatte ich latent schlechte Laune. Vielleicht lag es an dem blöden Popo-Pickel, der sich direkt auf der Sitzfläche des Radl-Sattel gebildet hatte, vielleicht lag es daran, dass das Knie wieder blöd rumzickt oder daran, dass ich müde war, vielleicht hatte es auch gar keinen Grund. Das Phänomen ist jedenfalls rar genug, um erwähnt zu werden. Normalerweise habe ich keine schlechte Laune.

Zum Laune-heben wollte ich am Abend einen ‘netten’ Film gucken. Also was Seichtes fürs Herz. Ich hatte mir Dieses bescheuerte Herz ausgesucht, aber der ist zwar ganz nett, ich fand ihn aber nicht so wirklich schön (wahrer Hintergrund hin oder her). Immerhin aber Elyas M’Barek fürs Auge ;-)

Von engel am 23.01.2018 22:00 • diary(0) Kommentare

Peru Tag 15

Montag, Januar 22, 2018

Von engel am 22.01.2018 21:46 • diary(0) Kommentare

Schnee!

Montag, Januar 22, 2018

Derzeit wache ich immer wieder mal Nachts auf, weil mir die Hände eingeschlafen sind. So sehr, dass sie richtig schmerzen und ich sie erst mal kneten muss, um sie wieder aufzuwecken. Ich nehme an, das passiert, wenn ich mich Nachts auf die Seite drehe.

Heute Nacht wachte ich um 3:30h auf und beschloß wegen der 30 Minuten lohnte sich nochmal Einschlafen nicht und stand auf um nach München zu fahren. Draußen stellte ich erstaunt fest, dass es dick schneite und etwa 10 Zentimeter nasser Schnee auf der Straße lag. Völlig unverspurt ;-)

Ich grub mein Auto aus fuhr dann auf schneebedeckter Fahrbahn und vor dem Pflug bis Marktoberdorf. 10 Zentimeter Schnee auf der B12 sind schon was und es war auch glatt drunter, aber so ganz allein und nur geradeaus, da konnte ich schon einigermaßen schnell fahren. Danach war der Pflug schon mal gefahren und die Straße war deutlich besser zu befahren. Da waren dann aber doch mehr andere Autos unterwegs, glücklicherweise aber nur einer mit etwa 30 km/h.

Kurz vor der Autobahn landete ich dann hinter den Pflügen. Pech. Wir zuckelten mit etwa 50 km/h bis zur Autobahn, die Straße war aber trotz Pfug noch komplett schneebeckt. So auch die Autobahn. Bis etwa Greifenberg hatte ich dann wieder freie Fahrt mit relativ wenigen Fahrzeugen auf der Autobahn, dann landete ich im Pflugstau bis kurz vor München. Um kurz nach 6 war ich dann an meinem Parkplatz. Alles in allem relativ stau-frei (die Pflüge sind ja nicht wirklich Stau), Glück gehabt!

Auch in München hatte es etwa 10 Zentimeter Schnee, damit fiel die Stadt ins Chaos. Ich war mit dem Fahrrad so gut wie überall schneller als der Verkehr, dabei war es teilweise wirklich schwer zu radeln. Die Pflüge hatten den Schnee natürlich auf den Radwegen abgelegt und die Radwegräumer waren so gut wie überall noch nicht durchgefahren. Im Englischen Garten auch nicht. Ich brauchte fast eine Stunde statt wie sonst gut 40 Minuten.

Am Nachmittag ging ich Downsizing gucken. Der war aber enttäuschend. Die Story wabert recht halbgar hin und her und findet kein rechtes Ziel und die Protagonisten stehen irgendwie daneben. Dabei ist die Idee echt prima. Naja, immerhin war der Radweg vergleichsweise weit, hab ich halt Sport gemacht. Im Regen übrigens, der arme Schnee!

Von engel am 22.01.2018 21:06 • diary(0) Kommentare

Sturm

Donnerstag, Januar 18, 2018

Morgens wurde im Radio vom Sturm der im Norden schon tobte und irgendwann auch in den Süden kommen sollte, berichtet. als ich ins Büro radelte, war es zwar windig, aber nicht stürmisch. Netterweise kam diesmal der Wind weitgehend von hinten, so dass ich schön geschoben wurde.

Richtig glatt war es nicht, aber es lag doch Schnee in verschiedensten Zuständen rum und ohne die Spikereifen wäre ich sicherlich viel langsamer gefahren (auch wenn ich das Potential der Spikereifen nicht voll ausschöpfe, man könnte da sicherlich noch viel rasanter um Ecken sausen). An einer Stelle war ich dann aber doch etwas zu begeistert. Als ich einen Schneebollen auf dem Radweg durchfahren wollte, um nicht drum herum fahren zu müssen, erwies sich der kompakter als angenommen und ich wäre beinahe über den Lenker abgestiegen. OK, verstanden.

Am Abend fand unser nachträgliches Weihnachtsessen statt. Die Firma spendiert Abteilungen, die so etwas veranstalten wollen, einen kleinen Unkostenbeitrag, aber die Infomail kam so spät, dass wir das vor Weihnachten nicht mehr organisiert bekamen. Aber das macht ja nichts, nach Weihnachten organisiert sich ein großer Tisch eh einfacher.

Wir waren in der Alten Heide gleich ums Eck von den Towers und es war nett. Einerseits natürlich, weil ich nette Kollegen habe und es nett ist, sich mit denen zu treffen und zu unterhalten und andererseits auch, weil es in der Alten Heide wunderbar bodenständiges Essen gibt. Ich hatte erst eine Leberknödelsuppe, dann Kaiserschmarrn, beides ausgezeichnet und genauso wie ich das gern mag. Der Kaiserschmarrn war riesig, aber halt auch so gut, dass ihn dann doch bis zum letzten Fetzen vertilgte. Boah, war ich pappsatt :-)

Auf dem Heimweg hatte sich der Sturm weitgehend gelegt (natürlich war es noch sehr windig), dafür regnete es in Strömen. Ich unterschätzte das ein wenig und als ich merkte, dass das doch eine Menge Wasser war, war eh schon alles zu spät und ich war weitgehend durchgeweicht. Beim Heimradeln ist das nicht schlimm, da kann man danach ja alles ausziehen und sich in frische warme Klamotten hüllen. Und irgendwann trocknen auch vollgelaufene Schuhe ;-)

Von engel am 18.01.2018 22:00 • diary

Startprobleme

Mittwoch, Januar 17, 2018

Da sich der Kollegen bei der Parkplatz-Freigabe-Whatsapp vertippte und schrieb ‘MORGEN frei’, parkte ich seit Langem mal wieder draußen. Nach kurzer Überlegung nahm ich einen Parkplatz vor dem CSU-Gebäude, denn da steht das Auto (bei längerem Fußweg) schon in der richtigen Richtung, um nach der Arbeit geschwind zur Kletterhalle zu sausen.

Ein guter Parkplatz bestätigte mir kurz darauf ein anderer Kollege, denn die netten Parkplätze auf der andreren Seite der Tower sind mal wieder von Kleinbussen belegt. Warum die wenigen Parkgelegenheiten der Gegend auch noch von allerlei Firmen annektiert werden dürfen, verstehe ich ja nicht ganz.

Kletter lief echt prima. Ich schaffte im Nachstieg sogar eine dreiviertelte 7- Route und sonst allerlei 6/6+ und 6+ Routen. Ich bin sehr zufrieden mit mir :-)

Was ich einfach nicht kann und wohl auch nie mehr können werde, ist Routen zu meistern, wo die erste Schwierigkeit vor der ersten Sicherung liegt. Ich habe einfach zu viel Angst vorm Runterspringen. Als ich diese Route im Nachstieg ging, schaffte ich den Anfang ziemlich problemlos, im Vorstieg ging nix.

Von engel am 17.01.2018 22:00 • diary

Neffengipfel

Mittwoch, Januar 17, 2018

Immer noch gab es im Allgäu keinen vernünftigen Schnee, deswegen traf uns die Anfrage des größten Neffen, ob er vielleicht eventuell am Samstag mit uns auf einen Berg gehen könnte, nicht hart. Wir wären vermutlich eh zu Fuß gegangen.

Wir parkten in Burgberg auf dem unteren Parkplatz und gingen dann unseren üblichen steilen Weg hinauf. Die Stürme der letzten Zeit hatten auch da ihre Spuren hinterlassen, aber umgefallene Bäume überklettern trägt ja nur zur Abenteurlichkeit so einer Wanderung bei. Dem Neffen gefiel’s ;-)

Es hatte so wenig Schnee, dass wir kurz sogar den Weg übers Hörnle in Betracht zogen. Die Mengen und vor allem der Zustand des Schnees auf dem normalen Weg (Eis) brachten uns von dieser Idee aber schnell wieder ab. Stattdessen stellen wir auf Grödel um, was das Gehen deutlich erleichterte.

Beim Losgehen waren wir unter den Wolken gewesen, auf dem halben Aufstieg kamen wir hinein und das tat der Umgebung sehr gut. Alles war wunderbar winterlich überfrostet und sah wunderschön aus. Zu unserer Freude begeisterte das auch den Neffen, der allenaselang Fotos machte.

Was ich trotz entsprechender Vorhersagen gar nicht zu hoffen gewagt hatte (der Nebel war so dick gewesen), traf ein: Kurz vor der Grüntenhütte kamen wir in die Sonne. Hach!

Wir stapften geradeaus zum Fernsehturm und gingen dann - nach sorgsamer Abwägung und eindringlichen Ermahnungen an den Neffen - zum Jägerdenkmal rüber. Das war nicht ohne und so ganz wohl war es mir da nicht, aber der junge Mann war die ganze Zeit sicher gegangen und ein Berg ohne Gipfel ist halt auch nix Rechtes. Zur Belohnung hatten wir das Jägerdenkmal eine halbe Stunde für uns allein :-)

Im Abstieg kehrten wir noch auf der Grüntenhütte ein, wo es zwar keinen Kuchen, aber Kaffee und eine wunderbar warme Terrasse in der Sonne hatte. Es hatte T-Shirt-Temperaturen :-)

Im restlichen Abstieg - der weitgehend im Wald liegt - waren die Grödel nochmal sehr nützlich.

Von engel am 17.01.2018 21:10 • outdoorberg

Mountain

Dienstag, Januar 16, 2018

In der Früh bei Nieselregen und Wind war das Radeln nur ein halbes Vergnügen. Verglichen mit dem was kurz nach Mittag um die Tower toste war das aber ein Spaziergang ;-)

Am Abend war das Unwetter weitgehend durch und ich radelte fast trocken ins Kino. Wind war natürlich auch und wehte mir meistens entgegen, was sonst? Ich sah Mountain. Das sind von einem Orchester unterlegte Berg-Aufnahmen, zu denen nur gelegentlich ein Sprecher aus dem Off etwas erzählt. Ich war im Vorfeld hin und her gerissen, ob das nun Quark oder gut sein würde. Aber mei - Berge, da muss ich ja fast hin.

Der Film ist sehr gelungen, wenn auch ein wenig amerikanisch. Und den ständig erhobenen moralisierenden Zeigefinger hätte man sich auch schenken können und lieber mehr auf Geschichte eingehen können. Aber es hatte wie erhofft wunderbare Bilder. Was das Orchester dazu spielt, passt auch sehr gut und Willem Dafoe als Sprecher aus dem Off war prima. Doch, kann man gut sehen!

Auf dem Heimweg Sturm und Schneeregen, ich kam ziemlich durchnässt zuhause an.
Und das frisch geölte Bike quietscht leider noch immer gelegentlich.

Von engel am 16.01.2018 22:18 • diary

Nachtrag 07.01.2018: Humbach-Hügel

Dienstag, Januar 16, 2018

Nachdem ich eine Nacht über die Skiwanderung geschlafen hatte, ging es dem Knie wieder besser, aber nochmal eine Skitour bei diesen Bedingungen wollte ich nicht machen. Zumal der Sonntag ja eh nicht besonders sonnig werden sollte.

Wir entschieden uns wieder für den netten Hügel über Humbach und marschierten diesmal sogar in leicht forciertem Tempo hinauf. Mit Stöcken zur Unterstützung.

Auch hier hatte der Sturm ordentlich gewütet und wir mussten veschiedene Hindernisse übersteigen. Kurz bevor man den Grat erreicht, muss man auch unter einem umgestürzten Baum durch, der sehr fragil an nur einem Ast an einem anderen Baum klemmt. Das war ein wenig unheimlich und wir witschen einzeln und sehr schnell drunter durch.

Wir nahmen wieder den Umweg über den anderen Grat für den Abstieg. Der schöne Blick übers Illertal zeigte, dass es nirgendwo im Allgäu Sonne gab, wenn es auch hinten über dem Hauptkamm heller war. Der Schnee wäre bestimmt wieder schecklich gewesen.

Von engel am 16.01.2018 22:05 • outdoorberg

Nachtrag 06.01.2018: Skiwanderung

Dienstag, Januar 16, 2018

Den verfügbaren Informationen war zu entnehmen, dass es am Samstag schönes Wetter aber Dreckschnee im Allgäu geben sollte. Möglicherweise hätte es weiter weg in der Höhe eventuell irgendwo schönen Schnee gegeben, aber das war uns zu vage. Wir beschlossen,ganz einfach eine Skiwanderung zu unternehmen.

Der Parkplatz im Ostertal war komplett vereist und wies damit schon auf die Bedingen allüberall hin. Wir wandten uns in die entgegengesetzte Richtung wie sonst und marschierten auf hart gefrorenem Schnee hinauf zur Alpe Birkach. Im Wald waren die Folgen der Stürme der letzten Zeit zu sehen, es lagen nicht wenige umgefallene oder abgerissene Bäume umher.

Wir kamen bald in die Sonne und machten erst mal Pause. War ja eine Wanderung ;-)
Der Weiterweg war ziemlich flach (aka ‘hatschig’) und führte an der Alpe Birkach vorbei auf den Forstweg zur Höllritzer Alpe. Erst dort ging es wieder nennenswert bergauf.

Der Schnee war sehr hart aber einigermaßen griffig (was angesichts der Berichte anderswo schon erwähnenswert ist). Im allerletzten Steilstück unter dem Grat war es mir dann aber doch ganz schön unwohl bei den Spitzkehren.

Bei der Gipfelrast sahen wir einem Abfahrer zu, der wie ich eigentlich auch vorgehabt hatte, die schmale steile Sonnenseite des Gipfelaufbaus abfuhr. Aber für Firn war es schon zu spät, das war schon tiefer Sulz. Wir nahmen deswegen doch lieber die hart gefrorene Schattenseite, in der es glücklicherweise keine Skispuren hatte. So schrappten wir nur über Regenrinnen, nicht aber über alte Spuren. Anstrengend und stressig für das Knie war es trotzdem.

Für den Hatsch bis zur Alpe Birkach mit dem kleinen Gegenanstieg legten wir nochmal Felle an. Von der Alpe bis zur Einfahrt in den Wald, war es nochmal flach und einfach zu fahren, dann begann der schlimmste Teil der Abfahrt.

Oben durch die umgestürzten Bäume war der Schnee weich und wir kamen erstaunlich gut durch, danach gab es alle Sorten Bruchharsch, die man absolut nicht haben will. Manchmal konnte man die Ski noch in eine Kurve zwingen, manchmal nicht. Wo Platz war, konnten wir die Ski immerhin auslaufen lassen, aber Platz war eher selten, weil es Bäche und Bäume zu umfahren galt.

Wir kamen irgendwie - fluchend, schimpfend, verzweifelnd - runter, aber Spaß war keiner mehr dabei. Das Knie nahm mir diesen Teil der Abfahrt dann auch ernsthaft übel. Aua.

Von engel am 16.01.2018 22:02 • outdoorski

Hirn-Karussell

Montag, Januar 15, 2018

Sonntag grub der beste Allgäuer von Allen etwas aus, was uns erst den Tag über immer wieder beschäftigte und dann bei mir im Bett für Gedanken-Karussell sorgte, so dass ich nicht einschlafen konnte. Meine Regel ist ja, dass ich nach 20 Minuten nicht-Schlafen-können aufstehe und nach München fahre, denn Schlafzeit vergeuden ist dämlich.

Also war ich mal wieder um Mitternacht unterwegs, was eigentlich noch besser als in der Früh ist, weil da noch weniger Fahrzeuge unterwegs sind als um 4 Uhr. Normalerweise bin ich aber ab spätestens 20:00h zu müde für Autofahren, deswegen wird Mitternachtsfahren wohl doch eher die Ausnahme bleiben.

Am späten Nachmittag sah ich im Mathäser The Commuter. Leider lief der Film zur selben Zeit sowohl im Original als auch übersetzt und noch dazu hat er keinen eigenen deutschen Titel, deswegen landete ich in der übersetzten Version, was ich erst merkte, als nicht nur die Werbung deutsch war sondern auch der Film. Und auch da brauchte ich ein paar Minuten um zu merken was nicht stimmte. Da machte es dann auch schon keinen Sinn mehr zu versuchen, das Missverständnis aufzuklären :/

So verpasste ich leider Liam Neeson im Original, was allein schon ein Grund ist, einen Film anzuschauen. Noch dazu fängt der Film recht langsam an, fast schon langweilig, so dass ich schon ganz schön enttäuscht war. Aber der Film nimmt dann glücklicherweise Fahrt auf und wird durchaus interessant. Immerhin. Wenn ich jetzt noch das Original bekommen hätte, hätte ich einen echt tollen Film gesehen, so halt - nix Liam Neeson. Beim nächsten Mal Mathäser besser aufpassen!

Auf dem Heimweg wurde die Lola mal wieder gewaschen. Das war höchst notwendig, die Arme war super-dreckig und schleppte tonnenweise feinsten Isarsand mit sich herum. Das Dampfstrahlen löste auch das lästige Bremsen-Quietsch-Problem, um das ich mich seit zwei Wochen drücke. Yay! Jetzt steht sie im Gang und darf über Nacht ordentlich durchtrocken, damit ich sie morgen in Öl ertränken kann.

Und noch eine gute Nachricht:
Der Provider hat mein Upload-Problem gelöst, so dass ich nun Peru Tag 14 präsentieren kann:

Von engel am 15.01.2018 21:41 • diary
Page 3 of 350 pages
 <  1 2 3 4 5 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!