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Bei der Sonntagstour waren wir uns ziemlich uneinig. Dass es eine Tour mit überschaubarem Zu-Fuß-Anteil werden sollte, da waren wir uns einig, über den Weg nicht, das stellten wir allerdings erst fest, als wir schon da waren. Naja, Kommunikation ist halt so eine Sache.

Wir parkten an der Auenhütte und radelten die Straße zur Mittelstation rauf. Da radelt man zwar anfangs unter der Bahn lang, aber eigentlich war man bisher immer weit weg vom Skigebiet. Das war ‘damals’, als es am Ifen (bis vor 1-2 Jahren, glaube ich) das letzte Skigebiet mit ohne Schneekanonen gab. Inzwischen wurde da unglaublich aufgerüstet und es hat laute neue Seilbahnen und gefühlt alle 10 Meter steht eine fette Schneekanone. Meh :-(

Von der Mittelstation weg läuft man mehr oder weniger mitten durchs Skigebiet. Natürlich war das immer schon ein breit ausgebauter Weg, aber inzwischen steht nahezu an jeder Wegkehre eine Schneekanone und das tut der Landschaft und dem Genuss derselben nicht gut. Wir waren uns den Aufstieg über arg uneins über die Wahl der Tour.

Im oberen Drittel zweigt dann der nordseitige Anstieg über den Felsriegel zum Gipfel ab. Das Seil wird anscheinend im Winter immer abgebaut, aber der Weg durch den Felsriegel ist breit und gut zu gehen, da störte auch das bisserl Schnee, das sich da gehalten hatte, nicht.

Auf dem geneigten Sockel zum Gipfel rauf war wieder ordentlich Wind und der war ziemlich kalt, dass es bedeckt war und die Sonne kaum durch kam, war da auch nicht hilfreich. Wir stiegen erst mal wieder ab und hofften auf ein etwas gemütlicheres Plätzchen weiter unten. Wir fanden eine Mulde kurz vorm Abstieg durch den Felsriegel und verlegten die Pause dort hin. Da hatte es immerhin nur wenig Wind, aber leider auch keine Sonne, die schaffte es nur bis zum Lechquellengebirge, aber nicht bis zu uns.

Im Abstieg bekamen wir dann doch noch Sonne und gönnten uns eine zweite Pause auf der Grasebene über der Mittelstation. Da war es warm, sonnig, fast gar nicht windig und wir sahen keine einzige Schneekanone. Das war dann doch noch nett und gemütlich :-)


Auf dem Weg zur Mittelstation, vorbei an Schneekanonen


Die letzten Meter zur MIttelstation (hinten alles voll mit Schneekanonen)


Aufstieg zum Felsriegel


Am Gipfel ist es kühl


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 19.11.2018 22:46 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Winter

Montag, November 19, 2018

Am Wochenende läuteten wir den Winter ein. Voll intensiv - mit 2 Tagen daheim auf dem Sofa (weitgehend, jedenfalls) und Slalom in Levi und Skispringen in Wizla auf dem TV. Passed dazu fing es am Sonntag Abend sogar an zu schneien - etwa 10 Flocken auf den Quadratmeter ;-)

Der Grund für das voll aktive Wochende war vor allem, dass ich mir eine blöde Erkältung eingefangen hatte und das Wetter mit kalten Wind an keinem Tag dazu einlud, einen Fuß vor die Tür zu setzen. Zwar wäre es ganz sicher an beiden Tagen über dem Nebel sonnig gewesen, aber halt auch windig. Und, naja, wir hatten einfach keine rechte Lust, rauszugehen.

Von engel am 19.11.2018 00:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 03.11.2018: Zugspitzblick

Samstag, November 17, 2018

Den Freitag brauchten wir nochmal für Arbeit. Für den viel schöner angesagten Samstag hatten wir uns eine lange Bike&Hike Tour in der Zugspitzarena ausgesucht. Da waren wir schon lang nicht mehr.

Wir parkten in Ehrwald am Wanderparkplatz an der Straße nach Oberammergau. Zum Merken: Blöder Parkplatz. Total schattig und am Nachmittag hat es viel Verkehr mit Bescheuerten, die meinen ihre Potenzverstärker vorzeigen zu müssen. Letzteres könnte natürlich auch eine ungünstige Momentaufnahme sein.
Sonst ist der Parkplatz eigentlich prima: kostet nix und die Forststraße zur Tuftl-Alm geht genau gegenüber los.

Das Radeln begann mit einem fast platten Reifen an meinem Ghost. Das war nicht gut, denn ich hatte den Reifen erst am Vortag aufgepumpt. Der beste Allgäuer von allen pumpte unten nochmal Luft rein (was mit der Mini-Unterwegspumpe echt eine Aufgabe ist), dann radelten wir los. Entweder der Druck würde den Tag über halten oder wir müssten dann halt doch noch den Schlauch wechseln.

Die Straße zur Tuftl-Alm ist geteert und erstaunlich bequem zu radeln. Dabei ist sie nicht mal besonders flach, aber halt geteert. Der Nebel waberte lang mal hin und mal her, so dass wir immer wieder mal kurz raus kamen und dann wieder im Nebel verschwanden. Kurz vor der Alm war dann aber Sonne und es war warm :-)

Wir parkten die Räder am Zaun und gingen weiter. Es war angenehm warm, hatte kaum Wind und die Aussicht mit Wetterstein und Miemingern direkt gegenüber war großartig. Natürlich waren wir nicht allein unterwegs, an so einem Tag in so einer Umgebung, aber die Leute verteilten sich im Aufstieg im Wald und zwischen den Latschen gut.

Je höher wir kamen, umso mehr Wind hatte es. Auf dem Rücken von der Upsspitze zum Daniel war dann regelrecht Sturm. Es war nicht ganz so viel wie am Donnerstag, dafür war der Wind aber um einiges kälter (ehklar, wir waren höher).

Am Gipfel machten wir deswegen nur kurz Pause, dann stiegen wir ein gutes Stück ab, um dann in einer windgeschützten Mulde zwischen Latschen und Steinen zu machen. Es war warm, trocken, sonnig und wir konnten uns bequem (naja, fast) hinlegen und den Tag genießen :-)

Als wir zur Tuftl-Alm abgestiegen waren, stellten wir erfreut und erstaunt fest, dass die offen hatte und kehrten noch auf K&K ein. Die Alm liegt super mit großartigem Blick auf Wetterstein und Mieminger.

Auf der Abfahrt war es dann schon schattig und entsprechend kühl. Wir waren beide erstaunt wie steil die Straße zur Tuftl-Alm doch ist, denn wir hatten das Hochradeln eigentlich als recht bequem empfunden. Am Ende der Abfahrt qualmten die Bremsen zwar nicht direkt, aber man konnte sie doch schon riechen. Sie waren also ganz schön beansprucht.


Radeln in Herbstfarben


Wir radeln aus dem Nebel raus :-)


Häschen an der Tuftl-Alm


Beindruckendes Wetterstein-Massiv


Der Gipfel ist noch weit weg


Tief- und Weitblick kurz vor dem Grat


Gut eingepackt am Gipfel


Im Abstieg erst mal auch gut eingepackt


An der Tuftl-Alm


Abfahrt

Von engel am 17.11.2018 17:20 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Fantastic Beasts

Freitag, November 16, 2018

Ich erwachte mit dickem Hals und Schleim, deutlich mehr als am Vortag, scheinbare Besserung am vorigen Nachmittag hin oder her. Natürlich radelte ich trotzdem ins Büro, allerdings mit deutlich reduziertem Energieaufwand und warm eingepackt. Es war neblig und nieselte leicht.

Am späten Nachmittag (weil ich volle Kinos nicht mag) sah ich Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald. Ich muss zugeben, dass ich nicht allen Handlungssträngen so richtig folgen konnte, der Film ist doch ziemlich durcheinander (und ich glaube, dass da schon einiges für die Nachfolge-Filme vorbereitet wurde), aber er hat mir trotzdem gut gefallen, weil - naja, Newt Scamander halt :-)

Die besten Eltern sind gerade in Markokko zum Radeln und Wandern und haben die Aufgabe regelmäßg Updates in die Familien-Whatsapp-Gruppe zu schicken. Das ist nicht neu, das machen wir alle, wenn wir weg sind. Neu ist, dass die beste Mama die Audio-Funktion ausprobiert hat und nun abends kleine erzählte Statusberichte kommen. Das ist prima! :-)

Von engel am 16.11.2018 00:00 • diary(0) Kommentare

Donnerstag, 01.11.2018: Sturmgipfel

Donnerstag, November 15, 2018

Der Plan war eigentlich eine kleine feine Gratwanderung gewesen, aber wir hatten im letzten Moment doch noch die Sturmwarnung entdeckt und uns eine andere Tour ausgesucht.

In Grän kann man nicht mehr bei der Bergwacht parken. Das finde ich schade, denn ich würde lieber der Bergwacht was spenden, als den Parkautomaten der Bad Kissinger Hütte zu füttern. Aber hilft ja nix, das Auto muss irgendwo hin.

Natürlich waren wir nicht allein unterwegs, aber weil die Hütte geschlossen war, war immerhin nicht sehr viel los. Bis kurz vorm Sattel war es nicht sehr windig und sogar - weil die Sonne rauskam - angenehm warm. Dann aber nahm der Wind fast mit jedem Schritt zu.

Im Anstieg zum Gipfel musste man dann fast schon aufpassen, nicht von einer Böe aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden. Im Wind war es trotz Sonne ordentlich kühl, um nicht zu sagen kalt. Wir legten alles an, was der Rucksack hergab und stiegen bald wieder ab.

Direkt unter dem Sattel fanden wir dann ein Stück sonnige nicht allzu geneigte Wiese, auf der wir gemütlich Pause machten. Da war es dann wieder fast warm :-)

Nach ausgiebiger Ruhe (hinlegen, sonnen, dösen) stiegen wir zum Auto ab. Netter Berg, netter Tag :-)
(Allerdings auch: Blödes Knie. Der Abstieg war ziemlich übel.)


Ganz in Grün bei Grän :-)


Seltsames Wetter, die gerade Wolkenlinie verlief genau über uns


Anstieg zum Gipfel


Im Gipfelsturm

Von engel am 15.11.2018 21:43 • outdoorberg(0) Kommentare

Ellenbogen

Donnerstag, November 15, 2018

Der Tag begann mit leichtem Halsweh und den ganzen Vormittag über hatte ich Nies-Attacken. Das ist eigentlich ein schlechtes Zeichen, aber nach dem Mittagessen ließen alle Erkältungs-Symptome nach. Ich hoffe sehr, an der Erkältung vorbei zu schrappen!

Den Tag im Büro begann ich mit einem neuen Projekt. Ein Open Source Management System, mit dem sich hier niemand auskennt, das natürlich auch auf Linux läuft, für das die Dokumentation verteilt und m.E. arg lückenhaft ist (was durchaus auch an meinen eher rudimentären Linux-Admin-Kenntnissen liegen kann, ich kann das Zeug eigentlich nur bedienen) und für das ich erst mal ein paar Server frisch aufsetzen muss. Ich las und las und las und am Ende rauchte mein Kopf.

Gut, dass Klettertag war! Wenn nicht da, wo soll man sonst den Kopf wieder frei kriegen?

Klettern lief wirklich gut :-) Allerdings musste ich am Ende wieder wegen Ellenbogen aufhören, dabei hätten Kraft und Handhaut durchaus noch einiges ausgehalten. Ich hab nachgelesen: Mein ‘Tennisellenbogen’ wird besser, dafür hab ich jetzt ‘Golferellenbogen’. Na prima!

Von engel am 15.11.2018 00:00 • diary

Verwirrspiel

Mittwoch, November 14, 2018

Radeln und Arbeit as usual. Gegen Mittag sah es so aus, als würde ich später nass werden, aber dann kam doch nur Nieselregen, der den Namen kaum verdiente.

Sehr erfreulich finde ich, dass die ehemalige Werkstudentin der Nachbar-Abteilung (mit derselben unschönen Geschichte der nun schon zweiten Werkschließung wie unser Ex-Werkstudent) für den 1.1.2019 schon einen neuen Job hat. Sogar daheim, das ist noch besser. Unser Ex-Werkstudent hat auch Interessantes in Aussicht, somit sind zumindest diese Beiden schon mal gut versorgt. Das freut mich sehr :-)

Auf dem Weg ins Kino machte ich einen Umweg über einen anderen DPD-Shop und - voilá! - auch diese Retoure ist nun weg. Geht doch.

Ich sah A simple favor. Das ist eine ziemlich verwirrende und verwickelte Geschichte um ein anscheinend naives Hausfrauchen und eine (anscheinend) verschwundene coole Geschäftsfrau. Ich mag sowas, je verworrener umso besser, und diese Story ist sehr verwirrend.

Das Kino war leider sehr voll und ich setzte mich wegen eines mir zu kommunikativen älteren Herrn in die erste Reihe. Das war anfangs sogar mir zu nah an der Leinwand (wegen Hochgucken), aber der Film war spannend genug, um mich das bald vergessen zu lassen. Alles prima :-)

Von engel am 14.11.2018 00:00 • diary

First Man

Dienstag, November 13, 2018

Es war ganz komisch an einem Montag nach einem Kletterabend aufzuwachen. Ich wusste, die Woche fängt gerade erst an, aber es fühlte sich an, als sei Donnerstag. Das wird eine lange Woche!

Als ich ins Büro radelte, nahm ich noch 2 Retouren mit, um sie nach der Arbeit bei der Post abzugeben. Erst dort stellte ich fest, dass eine der Retouren zu DPD gehen muss. Ich suchte mir mühsam einen DPD Shop, nur um da dann zu erfahren, dass genau der Shop gerade keine Retouren annehmen kann. *seufz*

Dann war auch schon Zeit für’s Kino. Ich hatte mich wirklich sehr auf First Man gefreut. Wegen des Themas generell und auch weil die Vorschau echt ansprechend war. Ich will nicht sagen, der Film sei schlecht, aber ich fand ihn zumindest für mich ein bisserl unbefriedigend.

Die Sequenzen in Flugzeugen, der Kapsel und so wo sind total verwackelt (absichtlich, ehklar, damit man halt mitkriegt, wie die Insassen durchgeschüttelt wurden, aber ich fand das echt nervig, ich hätte gern mehr gesehen) und von dem Protagonisten Neil Armstrong bekommt man nahezu nichts mit, weil der ein total beherrschter Eisblock ist. Das mag der Realität entsprechen, ist aber (für mich) ziemlich frustrierend.

Sonst bekommt man sehr schön vorgeführt, wie schwierig das Ganze war und trotz welcher Probleme es dann doch geklappt hat. Diese Aufnahmen sind großartig und beeindruckend und retten den Film auf jeden Fall. Ganz toll sind auch die Szenen auf dem Mond. Mit dem Öffnen der Klappe zischt kurz die Luft raus und dann herrscht totale Stille. Irgendwann - weil Kino kann nicht total still bleiben - kommt leise Hintergrundmusik, aber am Anfang ist totale, beeindruckende Stille.

Von engel am 13.11.2018 00:00 • diary

München-Sonntag

Montag, November 12, 2018

Mein Sonntag begann zwar wie üblich mit einem gemütlichen Frühstück im Allgäu, aber nach dem Frühstück stieg ich mit Sack und Pack ins Auto und fuhr nach München (mit einem kleinen Umweg nochmal nach Hause, weil ich das Handy vergessen hatte, wo ich den besten Allgäuer von Allen zu Tode erschreckte, weil er gerade voll konzentriert bei der Reparatur eines Meßgeräts war, als ich unvermutet wieder ins Wohnzimmer trat - ‘angeschlichen’ hab ich mich aber nicht!), direkt nach Freimann, wo die alljährliche SAN-Sitzung stattfand. Freimann war im Endeffekt mein Vorschlag, weil ich erwähnte, dass es da gute Burger gibt :-)

Nach der Sitzung saßen wir noch ein wenig auf Terrasse zum Ratschen, bevor der R. und ich zum Klettern gingen. Ja mei, wenn man eh schon da ist :-)
Hawkeye schloß sich an, weil, naja, wenn man halt schon mal da ist ...

Klettern lief recht gut, auch wenn am Ende mein Ellenbogen wieder rumjammerte (ist aber insgesamt schon besser geworden). Der R. suchte wie immer die Routen aus und ich versuchte, so lang zu folgen, wie ich das halt schaffte. Ich war echt stolz auf mich, dass ich die 6+/7- mit nur einem klitzekleinen Gleichgewichts-Tätscherle an einem falschen Tritt hinbekam :-)

Die 7-, die der R. danach ausgesucht hatte, die versuchte ich allerdings nicht mal. Die sah schon beim Zuschauen so übel aus, dass ich sie meinem Ellenbogen, den ich da schon merkte, nicht zumuten mochte. Ich nahm dafür die pink-farbene Route in derselben Linie und fiel da total unvermutet raus. Plopp! - und ich hing 2 Meter tiefer.

Ich kann gar nicht so Recht sagen, wie das zuging, allerdings war ich zugegeben nicht klassisch 3-Punkt-mäßig unterwegs, weil die Route so doof rechtslastig war und mich immer aus dem Gleichgewichte brachte. Jedenfalls rutschte mir der Fuß wohl zu einem sehr ungeschickten Zeitpunkt weg. Und dann eben: Plopp!

Und zum Merken: die neuen Kletterschuhe sind super! Das allererste Mal getragen und nur moderate Fußschmerzen bekommen, wenn das mal kein gutes Zeichen ist :-)

Danach tranken wir miteinander noch ein Bier (alkfrei) im Bistro und diskutierten noch mit einem Vorstandskollegen vom Hawkeye. Dann fuhr ich heim und ging mehr oder weniger direkt ins Bett.

Von engel am 12.11.2018 00:00 • diary

Protest

Donnerstag, November 08, 2018

Ich arbeitete den ganzen Mittwoch zuhause, denn pünktlich zum Start der Hausmesse der Firma hatte die IG Metall eine Protest-Aktion geplant. Ich bin zwar nicht Mitglied der IG Metall, aber ich wollte doch wenigstens zeigen, dass ich es nicht gut finde, was in der Firma gerade läuft. Und weil die Hausmesse recht nah bei daheim ist und der Weg ins Büro ja doch eher weit, bot sich Heimarbeit an.

Den Protest an der Messe fand ich erst mal gar nicht, weil ich direkt auf den Eingang der Messe zusteuerte und da waren Messebesucher und sonst niemand. Der Grund war, dass das Messeglände Privatgrund ist und da wurde natürlich kein Protest erlaubt.

Die IG Metal hatte Leute aus Augsburg und sogar aus Sömmerda in Bussen hergebracht und die kleine Menge sammelte sich vor den Riem-Arkaden. Dann wurden kämpferische Reden gehalten und - wie ich das bisher nur aus dem Fernsehen kenne - Fahnen geschwenkt und wüst Lärm gemacht. Ich verstehe schon, dass man laut sein muss, wenn man gehört werden will, aber das war mir ehrlich gesagt zu laut. Ich sah, dass viele der Leute mit den roten Kappen auch Öhrstöpsel hatten, das war schlau.

Ich bzweifle ja sehr, dass es irgendwen in Japan interessiert, ob in München ein paar Hanseln rumhupfen und mit Trillerpfeifen rumlärmen, aber ich wollte diesmal doch Solidarität zeigen, auch wenn noch gar nicht wirklich raus ist, inwiefern und inwieweit mich das Ganze betrifft, Abteilungsschließung hin oder her. Paderborn war mir zu weit weg, aber die Messe Riem ist grad mal 15 Minuten von daheim weg und die insgesamt gut 2 Stunden meiner Zeit (nicht Arbeitszeit, natürlich) spendiere ich gern.

An Heimarbeit habe ich mich inzwischen gewöhnt und habe kein Problem mehr mit ‘Struktur im Tag’ oder Ähnlichem. Dafür kann man daheim mit dem privaten Netz Googeln, was zur Zeit sehr hilfreich ist, weil der Firmenproxy aus dem letzten Loch pfeift und man zur Haupt-Arbeitszeit kaum mehr irgendwo was nachschlagen kann. Ja, wir sind eine IT-Firma, aber die Einsparungen in D haben wohl schon vor einer Weile begonnen.

Am Abend war die zweite Telko-Runde zum DAV Digitalisierungs-Dingens. Wieder so total ungünstig am Mittwoch um 18:00h und der Telko fiel deswegen leider, leider Klettern zum Opfer. Ich erfuhr nicht viel Neues, bekam aber immerhin ein paar meiner Fragen beantwortet.

Von engel am 08.11.2018 00:00 • diary
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