Sieht so aus, als wäre letzten Freitag unsere Kantine #1 abgebrannt. Oder angebrannt. Oder so ähnlich. Jedenfalls ist sie 'wegen Brandschaden' geschlossen.
Selbstverständlich waren diese beiden Kantinen darauf ausgelegt, in den Stosszeiten grad mal auszureichen. Ich glaube nicht, dass es da viel Spielraum gab. Jetzt ist das Essen gehen fast schon eine Strafe, obwohl unsere Kantine ausnehmend gut ist. Schlangen allüberall und man kommt vor lauter Leuten gar nicht mehr dazu, sich sein Essen in aller Ruhe zusammen zu stellen. Die Endlos-Schlange vor der Salatbar erwähne ich gar nicht.
*grmpf* Mir geht da der Spass am Essen flöten. Nicht, dass es mir nicht gut täte, weniger zu essen, aber auf die Weise will ich es wirklich nicht erzwungen haben :-( Das soll jetzt noch 2 Wochen so weiter gehen, bis der Schaden in der anderen Kantine behoben ist.
@Sabine: Also noch schreibe ich ;-)
Wer die EngelChronik schon länger mitliest, weiss: dieser Engel steht auf Schwammerl. Ich liebe Pilze. Ja, auch Champignons und andere Zuchtpilze, aber so richtig Klasse sind frische selbst gesammelte Pilze aus dem Wald. Erzählt mir nix von Cäsium-Belastung. Ich bin nicht schwanger und die paar mal im Jahr muss mein Körper das aushalten ...
Als wir am Samstag beim Bergradeln waren, bin zumindest ich ein paar mal wegen dumm-in-der-Gegend-rumgucken fast vom Bike gefallen, weil der Wald dermassen voller Pilze war, dass wir schon vom Wegrand aus ganze Körbe hätten füllen können.
Es war übrigens mal wieder eine schöne, wenn auch schrecklich anstrengende Tour :-) Dass sie so stressig war führe ich zum Teil darauf zurück, dass es mir in der Früh schlecht war und dass ich nichts gegessen hatte. Wie soll der körpereigene Motor funktionieren, wenn er keinen Sprit hat? Kann ja nicht funktionieren.
Der Vollständigkeit halber (und weil ich meine Einträge tatsächlich hin und wieder nachlese): Wir sind von Fischen über Schöllang auf den Stürzel, rüber zu Gaisalpe und auf dem Wallraffweg nach Oberstdorf geradelt, haben einen kleinen Abstecher ins Oytal gemacht (wo ich vor der Steigung zum Stuibenfall aufgegeben habe :-() und sind an der Trettach und der Iller zurück nach Fischen geradelt. Knapp 40km, gut 800 Höhenmeter.
Weil es am Sonntag regnen sollte (was es aber gar nicht tat), beschlossen wir, in die Pilze zu gehen. Damit es nicht langweilig würde, gingen wir diesmal in einen anderen Wald. Und hatten Erfolg :-)
Nicht nur, dass wir genügend Pilze fangen, um am Abend ein leckeres Essen zu haben, wir fanden auch völlig neue Pilze, die wir bis dahin noch nie gesehen hatten:
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| Stinkmorchel mit Hexenei (ziemlich stinkig) | Weisser Knollenblätterpilz (ziemlich giftig) |
Besonders der Knollenblätterpilz freut mich. Man sollte doch seinem gefährlichsten Gegner zumindest einmal unter den Hut geschaut haben, oder? Ich hatte schon ernsthafte Zweifel, ob es überhaupt so giftige Pilze gäbe ... Nein, nicht wirklich. Jetzt möchte ich nur noch mal einen Grünen Knollenblätterpilz finden. Der ist so richtig schön fies giftig. Wenn man davon krank wird, ist es eigentlich schon zu spät und der Tod nach 3-4 Tagen ist unvermeidlich. So steht es zumindest im Pilzbuch.
Damit ihr aber nicht glaubt, wir hätten nur Unverwertbares gefunden, zeige ich euch auch noch unsere Ausbeute :-) Das war vor dem Nachidentifizieren (wir sind vorsichtig) Die hellbraunen Pilze zwischen den Täublingen und den Bovisten (3. von rechts) sind dann noch rausgeflogen. Ich war mir sicher, der Ralle nicht. In dem Fall fallen Pilze eben durchs Raster ...

Und das ganz links, das sind flockenstielige Hexenröhrlinge :-) Klingt grausig, gell? Die sehen auch grausig aus, dunkle Kappe, gelb-roter Stiel, dunkelrote Röhren und wenn man ihn anschneidet, wird er sofort blau und dann fast schwarz. Aber er schmeckt vorzüglich :-) Ich gebe zu, wir haben die Pilze erst nach 3-maligem Vergewissern verwendet ...
Doch, mich gibt's noch. Und mir geht's auch gut :-) Aber durch das Fantasy Filmfest, ein kleines Privatprojekt, das mich sehr beschäftigt (und extrem viel Spass macht :-)) und wegen viel Arbeit im Büro (da hat sich Stresss inzwischen zum Dauerzustand etabliert - nervig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich sogar daran) komm ich nimmer dazu, hier was zu schreiben.
Aber momentan sind ja eh Ferien, deswegen ist das wahrscheinlich gar nicht so schlimm. Die Zugriffzahlen lassen darauf schliessen, dass etwa die Hälfte meiner Leser futsch zu sein scheint. Vielleicht haben auch ein paar die Lust verloren, wer weiss. So oder so - ich vertröste euch auf nächste Woche ;-)
Nachher ist erst mal Wochenende und das ist schon wieder randvoll mit angenehmen Tätigkeiten :-)) Ich wünsche euch jedenfalls ein schönes ebensolches ...
Nachts bei so milden Temperaturen durch München zu radeln. Vorbei an den Resten und Übrigbleibseln der Blade-Night, durch dunkle Parks und entlang plätschernder Bäche.
Ja, auch über und entlang viel befahrener Strassen, aber auch das ist irgendwie nett - zwischen Autos durch und fix die Ampeln austricksen.
Der Heimweg hätte gerne auch 10 Kilometer länger sein dürfen :-)
... habe ich nur einen neuen Mantel für mein MTB gebraucht. Der ist inzwischen so glatt, dass ich ensthafte Probleme habe, wenn wir abseits geteerter Strassen radeln.
Klar kommt der Ralle mit, wenn ich in so interressanten Geschäften wie dem Fahrrad Center einkaufen gehe. Während ich in der Werkstatt meinen neuen Mantel ausgesucht habe, guckte er was er denn so brauchen könne. Als ich wieder kam stand er sinnierend vor einem für den Schlussverkauf immens herunter gesetzten Full-Suspension Bike. Vor einem sehr schönen Fully noch dazu. Ich zahlte, Er stand noch immer davor. Inzwischen hatte er das Ding auch schon herausgezogen. Ein Verkäufer kam hinzu.
Und nun bin ich ziemlich neidisch. Hach, das das Fahhrad schön :-) Und: Hach, fährt man mit dem Teil angenehm! Die ausgedehnte und super-anstrengende Radl-Tour am Samstag bestätigte dann, dass es ein Klasse Kauf war. Dass ich nicht mit ihm mithalten kann, weiss ich eh, aber derart ist er mir bisher bergab nicht davon gefahren. Aber nein, mein Rad ist noch ziemlich neu - ich kaufe nicht schon wieder ein Bike! Da müsste ich schon noch ein bisserl gelber werden ...
Die Radtour über den Zwölferkopf bei Hindelang war jedenfalls so stressig, dass wir glatt unsere Bergtour am Sonntag verschlafen haben. Stattdessen sind wir in die Schwammerl gegangen und haben uns ein feines Abendessen aus dem Wald geholt :-)
Endlich! DSL läuft :-)))
Es war wirklich eine schwere Geburt. Erst der Ärger mit dem Modem, dann die Neuinstallation und schliesslich der Ärger mit dem Kabel: Mein Schreibtisch ist etwa 4 Meter von der Telefonbuchse entfernt. Da reichte das mitgelieferte Kabel natürlich bei weitem nicht aus.
Ich habe inzwischen fast schon Kilometer an Telefonkabeln hier herum liegen. Gepasst hat keines und schon wieder eines kaufen wollte ich auch nicht (was eh erst am nächsten Tag möglich gewesen wäre). Ich hab also das mitgelieferte Kabel einfach in der Mitte auseinander geschnitten und die Litzen verbunden. Es stellte sich heraus, dass ohne Löten keine stabile Verbindung zu kriegen war. *seufz* Hätte ich mir denken können.
Heute hab ich mir also Walters Lötkolben ausgeliehen und nun funzt das :-)))
*pfeiftsicheinsundgehtHighspeedsurfen*
... beim Heimgehen nach 'nur' 8 Stunden Arbeit (reine Arbeitszeit, keine Pausen) das Gefühl habe, den halben Tag frei zu haben, dann läuft da doch was schief, oder?
Ich geh jetzt aber trotzdem :-)
Gestern Abend:
Noch ein Versuch mit der 1und1 Hotline. Vergebens. Kein Durchkommen. Nur endloses Warteschleifen-Gedudel. Die brodelnde Wut in mir ist schliesslich übergekocht ...
Nein, ich habe weder das Notebook noch das $&§#*§$ DSL-Modem gegen die Wand gepfeffert - obwohl das zumindest für den Augenblick geholfen hätte. Ich hab das Notebook noch mal installiert. Komplett von vorne. Und dann hab ich das DSL-Modem als erstes externes Gerät dran gehängt. Und jetzt funktioniert es. Einfach so.
Ich geb zu, die Methode ist radikal und wenn ich mich mit Windows auskennen würde, hätte ich das sicher auch einfacher haben können. Ich kenne mich aber nicht aus. Immerhin hat es sich ausgezahlt, dass ich sorgfältig Daten und Programme getrennt habe. Alles Wichtige ist schon wieder drauf und funktioniert.
Jetzt muss ich nur noch heute Abend ein Kabel basteln, um vom Splitter bis zum Schreibtisch zu kommen und dann sollte dem Highspeed nichts mehr im Wege stehen. Hoffe ich.
Heut darf ich endlich wieder zum Klettern. Ich freu mich wie blöd darauf. Und dass keine Missverständnisse aufkommen: Ich mach das genauso gern wie ich schlecht darin bin. Das tut meinem Spass an der Sache aber keinen Abbruch ;-))
Jetzt, wo ich wieder hin darf, fällt mir erst auf, wie sehr mir das gefehlt hat. Ich kann's kaum erwarten, wieder magnesia-geschwängerte Luft zu atmen, die Fingerkuppen an der rauhen Wand abzuscheuern und der Schwerkraft den Kampf anzusagen :-))
Mal schaun, wie Michael, mein neuer Kletterpartner, und ich uns ergänzen. Eines ist jedenfalls neu: das ist der erste Kletterpartner, der schwerer ist als ich und es wird ein völlig unbekanntes Feeling sein, wenn der mal ins Seil fällt ;-)
Wo? Hier.
Wann? Gleich :-)
Nachtrag:
Sieht so aus, als wären auch Twens manchmal von schleichendem Altzheimer befallen ;-) Wegen der Beharrlichkeit von Michaels Kletterschuhen, auf dem heimischen Dachboden verweilen zu wollen, wird unser Rendezvous auf Mittwoch verschoben.
... stand ganz im Zeichen des Fahrradfahrens :-)
Nein, nicht wegen der Tour de France (obwohl wir da am Sonntag auch ein wenig zugeguckt haben - ich denke allerdings beim Mont Ventoux immer daran, dass mein Dad da alle paar Jahre mal hochradelt, so zum Beispiel dieses Frühjahr, und dann irgendwie stolz wie Oskar ist), sondern weil wir ganz im Bergradl-Fieber sind. Die Runde um die Breitachklamm am Samstag vor 3 Wochen war einfach zu schön :-))
Aber schön der Reihe nach: Am Samstag hatte ich uns für den Nachmittag eine Tour rausgesucht, die anspruchsvoll aussah, ohne übermässig stressig zu sein. 36km, um die 1000 Höhenmeter, geschätzte Fahrzeit: 3 1/2 Stunden. Eine nette Runde, die aber unter keinem guten Stern stand. Es fing schon damit an, dass wir uns an der ersten Kreuzung verhauten. Also ich hatte mich verhauen - ich suche die Routen aus, der Ralle hat das Gepäck. Faire Arbeitsteilung, finde ich.

Wir hatten es ein bisserl spät gemerkt, aber was sind schon 6 Kilometer und 200 Höhenmeter? Als wir wieder auf der richtigen Route waren, wurde das mit diesem genialen Blick da oben belohnt. Wir waren hin und weg und machten uns nach einer gebührenden Pause auf den Weiterweg. Es ging bergab. Steil bergab. So steil, dass wir zutiefst bedauerten, den Helm daheim gelassen zu haben (schön blöd!). An einer besonders steilen Stelle schob ich ... der Ralle fluchte. Nanu? Er hatte einen Platten!
Natürlich hatten wir Flickzeug dabei. Trotzdem traf es sich gut, dass wir grad vorher durch Lehm gefahren waren (man beachte den 'Belag' auf dem Reifen). Es traf sich auch gut, dass der Schlauch deswegen undicht geworden war, weil sich irgendwie der Mantel gegen den Schlauch verschoben hatte und dass deswegen das Loch direkt vor dem Ventil war - ganz toll zum flicken, sowas ;-)
Wir bekamen das Loch schliesslich dicht und machten uns erst mal auf zur nächsten Tankstelle - vernünftig Luft reinfüllen, denn mit der 'Notpumpe', die bei unserem Flickzeug dabei ist, sind nicht mehr 1,5 bar möglich. Als wir bei der Tankstelle in Oberjoch ankamen, gingen die Schwierigkeiten weiter. Auf der einen Seite von dem Luftbefüller war keine Dichtung drin und als wir die andere Seite verwendeten, machte es leise 'pffff' und dann wurde der Reifen langsam platt.
Wir machten Pause in einem Gasthof und ich bereitete mich geistig darauf vor, zum Auto zurück zu fahren und den Ralle dann abzuholen. Er kam auf die Idee, die Bedienung zu fragen, ob es hier vielleicht ein Radl-Geschäft hätte. "Nein.", war die Antwort, "Aber der Ungerer, des isch so a Bäschtlar, der könnt ebbas haben." Und sie schickte ihn 2 Häuser weiter.
Er kam mit einem Schlauch und einer altertümlichen Pumpe zurück. Der Mann hatte seinen ganzen Keller durchwühlt und tatsächlich einen Schlauch gefunden. Trotzdem war es nicht einfach. Der Schlauch hatte ein Loch (obwohl er noch original verpackt war) und als wir das geflickt hatte, noch eines. Wir improvisierten einen Flicken aus dem alten Schlauch und endlich war das Ding dicht!
Den Rest der Tour lief dann alles glatt - wenn man davon absieht, dass ich mich noch mal verfranste und dass wir deswegen einen ziemlich steilen Trial-Pfad entdeckten, der nett (wenn auch anstrengend) zu fahren war. Und es war einfach wunderschön :-)
Am Sonntag sollte es spätestens Mittags regnen, sagte der Wetterbericht. Wir fingen bei schönstem Wetter an, Ralles Bike 'richtig' zu reparirieren und als wir fertig waren, war der Himmel schon zugezogen. Da wir nun schon das Rad geflickt hatten, wollten wir auch radeln und fuhren nach Steibis (bei Oberstaufen) um auf den Hochhäderich zu radeln. Ohne Kamera, denn es tröpfelte schon beim losfahren bedenklich.
Es war eine nette kleine Runde, die eigentlich länger sein sollte, doch wir landeten auf einem Almweg, der für 'Maunten-Biker' verboten war. Es war ein breiter Fahrweg, der ganz offensichtlich des öfteren von Autos benutzt wurde. Es gab keinen Grund, Radler auszusperren. Blöder Senn! Wir wollten uns nicht mit irgendwem anlegen oder gar einen Hund auf uns gehetzt bekommen (alles schon passiert) und verkürzten die Runde. War grad recht, denn als wir am Auto ankamen, fing es grade richtig an zu regnen ...