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Weit

Dienstag, März 06, 2018

Morgens ölte ich die Lola gründlich ein und radelte dann ins Büro. Ich nahm den Weg über den Mittleren Ring, weil die Lola ja grad so schön sauber ist, aber eigentlich wäre der Weg durch den Englischen Garten soooo viel schöner, dass der nasse Isarsand keine Rolle spielen sollte. Demnächst wieder schön statt sauber.

Am Nachmittag verschwand ich früh, um endlich Weit anzuschauen. Von dem Film habe ich aus allerlei Ecken nur Gutes gehört und ich kann da nur zustimmen. Nicht nur ist das Thema interessant - 2 Leute gehen über Land nach Osten, um irgendwann über Land aus dem Westen zurück zu kommen - der Film ist auch echt gut gemacht, was man von zwei Amateuren (glaube ich) so ja nicht unbedingt erwarten kann.

Ich war von Anfang bis Ende voll dabei, zwischendrin echt gerührt und habe die großartigen Bilder der Landschaften und Menschen und die vielen, vielen Begegnungen total genossen. Dabei würde ich (einigermaßen introvertiert, auch wenn das nie jemand glaubt), wenn ich sowas machen würde, auf gar keinen Fall so viel mit so vielen Menschen zu tun haben wollen. Aber zugucken, das ist prima!

Ich schließe mich den vielen Empfehlungen aus den vielen Ecken an: unbedingt gucken, wenn er Euch über den Weg läuft!

Von engel am 06.03.2018 22:07 • diary

Samstag, 03.03.2018: Abbruch

Montag, März 05, 2018

So langsam scheint sich die lästige Langzeit-Halb-Erkältung wieder einzukriegen, deswegen planten wir für Samstag eine Skitour. Fokus war vor allem, endlich mal weider rauszukommen und das schöne Wetter auszunutzen. Wir hatten wenig Illusionen über die Schneequalität.

Freitag Abend hatte es noch ein klitzkleines Bisserl geschneit (0,5cm), deswegen war der Aufstieg über den Forstweg und dann über den inzwischen wirklich arg glatt gerutschten Sommerweg doch nicht so schwierig wie befürchtet. Der Abzweig über die Brücke war dann echt abenteuerlich. Da liegt ein knapper Meter harter Schnee auf einer schmalen Holzbrücke, die nur an einer Seite ein Geländer hat. Ich fand, der Schnee sieht schon leicht geneigt zur offenen Seite aus! Der Aufbau hielt aber beim Drüberlaufen :-)

Wir stiegen den Sommerweg hinauf bis fast zum Joch vor der Gräner Ödenalpe und legten dann eine kurze Pause in der Sonne ein. (Hach, Sonne!) Es war eine Aufstiegs-Spur in der schattigen Nordrinne, aber wir sahen leider niemanden abfahren, deswegen war nicht abzuschätzen, ob sich die Nordrinne lohnen würde. Wir wollten aber eh in die Sonne und gingen auf die Südseite um in warmer sonniger Einsamkeit - im T-Shirt! - zum Gipfelaufbau zu queren.

Wir liessen die Ski an der Kette stehen und stiegen zu Fuß hinauf zum Gipfelkreuz. Oben war es leider recht windig und deswegen kühl, wir kamen aber eh nicht in Versuchung oben Pause zu machen, denn inzwischen waren von hinten (Woher eigentlich? Aus dem Birkental?) 7 Leute angekommen und wir stiegen lieber wieder ab, um kurz unterm Gipfel an einer windgeschützten Stelle Pause zu machen.

Dann querten wir zu der Rinne, von der ich seit einer Weile annehme, dass man dort in die schattige Nordrinne kommt und stiegen mit den Skiern am Rucksack hinauf. Man konnte unter dem wenigen neuen Schnee der letzten Woche erkennen, dass es da tatsächlich eine Spur hatte, aber wir spurten quasi neu dort hinauf. Das war ganz schön anstrengend.

Oben war ich sehr bestürzt. Es sah so aus, als müsse man durch eine sehr steile, sehr schmale und nicht einsehbare Rinne zur Nordrinne absteigen. Es hatte keinerlei erkennbare Spuren und der Schnee war kalt und brüchig und hielt kaum in sich selber. Also sowas mache ich nicht. Der beste Allgäuer von Allen ging ein Stück nach rechts, um zu sehen, ob man da weiter käme, aber das war ihm dann auch nicht geheuer und wir stiegen die steile Rinne wieder hinab, zurück dorthin, wo wir her gekommen waren.

Inzwischen waren die 7 vom Gipfel auch in der Rinne angekommen und fragen, ob man nicht rüber käme? Wir erklärten, dass uns die steile schmale Rinne nicht geheuer sei und sie meinten: ‘Aha, ihr seid da noch nie gewesen?’ Denn, erklärten sie uns, man müsse nach rechts raus über die nächste Rippe, könne da dann die Ski anziehen und in die Nordrinne abrutschen. Aha. Die 7 stiegen alle auf, wir hatten aber keine Lust mehr und fuhren ‘normal’ ab. Wir werden das zu einem anderen Zeitpunkt nochmal probieren müssen.

Der Schnee auf der Südseite war besser fahrbar als befürchtet, aber recht inhomogen. Man musste ständig auf der Hut sein, ob da nicht als nächstes eine Windpressplatte oder Bruchharsch unter dem oberflächlichen Schnee war, oder ob es unten drunter weich war oder sogar trug.

Am Pausenplatz stiegen wir nochmal ein Stück auf, um den nordseitingen Latschenhang abfahren zu können. Da hatten wir eigentlich einen schönen Blick in die Nordrinne, aber inzwischen hatte es so diffuses Licht, dass wir die Abfahrtspuren nicht erkennen konnten. Und unsere 7 Nachsteiger sahen wir auch nicht, dabei hätten die eigentlich inzwischen in der Nordrinne sein müssen. Ob die wohl auch umgedreht waren?

Der nordseitige Latschenhang war auch ganz gut zu befahren und so landeten wir bald wieder am Brückchen mit dem vielen Schnee, das uns auch jetzt am Nachmittag noch aushielt. Sommerweg und Forstweg waren platt gefahren und feucht, kein Wunder, denn inzwischen hatte es +5 Grad!

Alles in allem eine wunderbare Sonnentour mit Abenteuer-Einlage. Und mir macht es überhaupt nichts aus, irgendwo umzudrehen oder abzubrechen. Der beste Allgäuer von Allen haderte noch eine Weile damit, ob wir zu schnell abgebrochen hatten, stellte aber am Ende auch fest: in die schmale steile uneinsehbare Rinne zwischen den Felsen hätte man nur mit Seil absteigen dürfen. Vielleicht hätten wir aber die Querung nach rechts über die Rippe noch intensiver anschauen sollen.


Auf dem Forstweg, hinten schon schönes Wetter


Die Brücke


Sonne! Mit Nordrinne hinten.


Aufstieg im T-Shirt :-)


Am Skidepot


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben :-)


Aufstieg durch die Rinne :-)


Abstieg durch die Rinne :-(


Abfahrt auf der Südseite


Abfahrt im nordseitigen Latschenhang

Von engel am 05.03.2018 22:06 • outdoorski

Warm!

Montag, März 05, 2018

4 Grad beim Radeln. Es ist echt erstaunlich wie schnell man sich (ich mich) and die Kälte gewöhnt. Ich hatte nur ein T-Shirt unter der Jacke an, die ganz dünnen Handschuhe, keine dicken Socken und keine Schuh-Überzieher und mir war trotzdem warm beim Radeln. Fast schon heiss, ich hatte nicht mal kühle Füße.

Auch im Büro war es erstaunlich warm. Die letzten Wochen hatte ich vormittags immer 2 Pullover an und hatte trotzdem kalte Hände. Heute saß ich im T-Shirt da. Also, das soll keine Beschwerde sein. Draußen hätte ich es wirklich gern wieder kälter, drin aber nicht.

Am Ende des Tages hatte ich endlich ein wichtiges Feature beim neuen Projekt kapiert und - Tadaaa! - endlich ein erfolgreicher Testlauf. Man soll Tage mit Erfolgen beschliessen, ich packte umgehend zusammen und verließ das Büro. Naja, das war eh die geplante Abflugzeit ;-)

Auf dem Heimweg fuhr ich an der Allguth-Waschanlage vorbei, die Lola musste unbedingt entsalzen werden. Die Idee hatten natürlich auch andere. Sowohl die Waschstraße als auch die Waschboxen waren sehr begehrt und ich musste tatsächlich warten. Die Lola fuhr schon auf dem Heimweg wieder besser :-) Dann parkte ich sie im Flur zum Trocknen, damit das Öl auch überall hin kommt.

Von engel am 05.03.2018 21:06 • diary

Lernen

Mittwoch, Februar 28, 2018

Klettern musste leider ausfallen, weil der R. anderweitige Verpflichtungen hatte.

In der Früh hatte es -13 Grad. Nach den Haut-Irritationen vom Vortag zog ich diesmal eine lange Unterhose an. Der Rest war gleich wie die letzten Tage. Mir war gefühlt nicht wesentlich wärmer an den Beinen, dafür fing ich an den Händen zu schwitzen an.

Den Tag über tauchte ich in den Tiefen von Best Practices, Test Konzepten und ähnlich theoretischem Zeug ab. Zu meiner immensen Befriedigung fand ich den Teilsatz ‘one of its most controversial features’ irgendwo in den immensen Stapeln Dokumentation, durch die ich mich arbeitete. Das bezieht sich auf die mir immer noch völlig unverständliche Methode ‘funktionalen Leerplatz’ zu verwenden. Das ist einfach nur abartig!
Davon abgesehen macht mir das aber gerade alles viel Freude. Sehr gelacht über den mir neuen Ausdruck ‘Ravioli Code’ (Gegensatz zu ‘Spaghetti Code’).

Den Abend hatte ich mir für allerlei Orga-Zeug freigehalten, von dem ich dann aber doch nicht alles schaffte. Unter anderem auch deswegen, weil ich in meiner täglicher Lese-Liste diesmal so viele interessante Links fand. Kann natürlich auch sein, dass ich mehr las, weil ich mehr Zeit hatte ;-)

Lesetipp im Spiegel zu der Debatte, ob Ärzte zu Abtreibung informieren (nochmal: informieren) dürfen. Ich war übrigens völlig überrascht, dass bei uns Abtreibung tatsächlich noch verboten ist. Ich dachte ernsthaft, wir seien schon weiter: Zellen schützen, Frauen quälen (mal wieder via die geschätzte Kaltmamsell).

Von engel am 28.02.2018 23:00 • diary

Kein Sport

Dienstag, Februar 27, 2018

Radeln macht mir zur Zeit richtig Spaß. Überall wo noch Schneereste waren, bildet sich inzwischen Eis und die Spike-Reifen auf der Lola sausen da drüber wie nix :-)

Ich bilde mir zwar ein, dass ich noch immer vorsichtig fahre, aber heute ist mir beim Abbiegen nach dem Oberföhringer Wehr dann doch das Hinterrrad kurz weggerutscht. Dabei war ich gar nicht schnell! Der Schreck dauerte glücklicherweise nicht lang, nach wenigen Zentimetern griffen die Spikes wieder und alles war gut.

Was mich derzeit mehr belastet als die Kälte, ist die trockene Luft. Im Büro mit der Klimaanlage sowieso und nun auch draußen. Meine Nasen- und Rachenschleimhäute sind eh schon angegriffen und mit der trockenen Luft bildet sich nun noch mehr Kruste als eh schon. Ich wache morgens mit rauem Hals und zuener Nase und Hals auf und muss die Nase im Büro regelmäßig frei schneuzen. Nasensalbe hilft, aber halt nur bedingt.

Die hochtrabenden Pläne, wieder fleissig auf dem Crosstrainer rumzurennen kippte ich, als es im Büro noch schlimmer wurde, als es eh schon war. Ich blieb stattdessen lang im Büro und ging dann - was sonst :-) - ins Kino.

Black Panther ist einerseits Klasse. Diese Farben! Diese Ausstattung! Dieser Soundtrack! Oh, und auch eine nette Story und ausnehmend sehenswerte Darsteller (mein persönlicher Crush: Angela Bassett). Und andererseits ... irgendwie zuviel. Afrika schien mir so übertrieben Afrika zu sein, dass ich mich zwischendrin nicht wohl damit fühlte. Allerdings wurde der Film von Schwarzen und mit Schwarzen gemacht und da waren nicht nur Afro-Amerikaner sondern auch viele Afrikaner dabei (wobei man natürlich auf keinen Fall das riesige Afrika über einen Kamm scheren kann). Im Nachhinein las ich einen Artikel darüber, wieviel Mühe man sich mit den Kostümen gegeben hat (via die Kaltmamsell) und da steckt dann wieder soviel Herzblut drin, dass es doch wieder OK ist. Jedenfalls: Super Film!

Auf dem Heimweg war es, wie nicht anders zu erwarten, kalt. Morgens ist mir ja immer warm, abends ist mir dafür immer kalt und das passt nicht gut mit den -11 Grad zusammen, die das Handy anzeigte. Meine Finger wurde in den dicken Handschuhen eiskalt und gerade, als ich die Handschuhkapuze rausziehen wollte, wurden sie durch die Bewegung dann doch endlich warm. Meine Knie wurden auch kalt, das sah ich bisher nie als Problem an, als ich aber daheim war, fing die Haut dort zu kribbeln an, wurde regelrecht heiß und juckte wie blöd. Oha. Demnächst ziehe also auch eine lange Unterhose an. Seitdem ich die warme Über-Shorts habe, hab ich mich damit nicht mehr abgegeben, war wohl ein Fehler.

Von engel am 27.02.2018 23:00 • diary

The Post

Montag, Februar 26, 2018

Die angekündigte Kaltluft (Meine Güte, was für ein Gewese darum allüberall) kam am Montag vergleichsweise mild daher: -13 Grad im Allgäu und in München.

Interessanterweise war mir auf der Fahrt nach München kühler als beim Radeln ins Büro. Der Wind blies die ganze Zeit so ungünstig an mein Auto, dass ich es nicht richtig heiß bekam (und morgens um 4 brauche ich dann schon richtig heiss im Auto, Sauna quasi). Also fröstelte ich im Auto ein bisserl rum und radelte dann bei -13 Grad kein bisserl kalt ins Büro. Naja, kühle Füße halt.

Am späten Nachmittag sah ich The Post. Spannend, toll, großartig. Am meisten hat mich beeindruckt, wie die Verlegerin im Verlauf des Films damit umgeht, dass sie nicht für voll genommen wird. Anfangs reden die Herren einfach über sie drüber, also sie lassen sie höflich fertig reden und dann machen sie weiter, als hätte sie nichts gesagt. Und am Ende wird sie doch endlich ernst genommen.

Auf dem Heimweg schneite es leicht :-)

Von engel am 26.02.2018 20:56 • diary

Spazierengehen

Sonntag, Februar 25, 2018

Nochmal ein Erholungswochenende. Immerhin waren wir aber zwei Mal draußen, um die Sonne zu suchen. Geklappt hat das aber nur einmal.

Am Samstag fuhren wir Richtung Berge und gingen dann von Humbach aus auf unseren derzeitigen Lieblings-Spaziergang-Hügel. Es wurde oben nicht heller und die Sonne blieb eigensinnig über dem Hochnebel, obwohl die Wettervorhersage eigentlich was Anderes versprochen hatte. Zum Ausgleich sahen alle Büsche, Bäume, Felsen traumhauft aus, weil sich da seit Tagen der Hochnebel angelagert hatte. Es war reichlich kühl aber sehr schön.

Sonntag trafen wir die Sonne kaum dass wir aus dem Auto ausgestiegen waren, um auf den Fernsehturm-Hügel zu spazieren. Da war die sibirische Luft gerade am Anrücken und sie tat das mit ordentlich Schwung. Wo uns der Wind erwischte, war es echt sakrisch kalt, ich musste zwischendurch mein Gesicht mit den Händen schützen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich gleich schwarze Flecken auf den Backen bekomme. Wo es windstill war, war es dafür so angenehm, dass wir uns schon wünschten, einen Liegestuhl mitgebracht zu haben.

Von engel am 25.02.2018 22:00 • outdoor

Heimarbeit

Donnerstag, Februar 22, 2018

Ich arbeitete daheim und das ist immer eine gute Gelegenheit Dinge zu erledigen, die Zeit benötigen, die mir üblicherweise fehlt. Zum Beispiel die Badteppiche waschen. Die Waschmaschinen im Keller werden ja um 22:00h hart abgeschaltet und laufen dann frühestens morgens um 7 weiter und dieses Zeitfenster treffe ich echt nicht oft. Außerdem ließ ich das Saugerele im Schlafzimmerle laufen, dafür mag ich doch lieber daheim sein, weil es da ein paar Stellen gibt, an denen es sich gern mal verheddert und man weiß ja nicht, ob es dann doch nicht mal heiss läuft.

Kurz nach Mittag wurde das Netz plötzlich furchtbar langsam. Da war ich kurz davor, doch ins Büro zu fahren, obwohl das allerlei Pläne geschreddert hätte (da wusste ich ja noch nicht, wie der Abend weiter geht). Glücklicherweise erholte sich das Netz dann wieder und ich konnte wie geplant um 4 mit der Arbeit aufhören.

Ich hatte allerlei Pläne für den Nachmittag/Abend. Der erste war, ins nahegelegene Studio meiner Kette zu radeln und zu laufen. Das war eine super Idee! Ich bin in letzter Zeit ja eher in den beiden Studios im Stadtzentrum unterwegs und die sind standortbedingt immer extrem voll. Das bei mir draußen war wohltuend leer. Natürlich lag das auch daran, dass ich da um Viertel nach Vier aufgeschlagen bin, aber auch als ich um halb Sechs wieder ging, gab es allerorten noch freie Geräte (sogar bei den Cardio-Geräten). Das war so super, ich muss mal überlegen wie ich öfter in dieses ‘abgelegene’ Studio komme. Einfach wird das nicht, Neuperlach ist von Schwabing und der Stadtmitte schon sehr weit weg.

Mein Crosstrainer war völlig in Ordnung und so konnte ich mich auch so anstrengen, wie ich das wollte. Und das Knie spielte mit, ich schaffte die vollen geplanten 45 Minuten :-) Dann noch ein bisserl Geräte und ich ging wieder heim zum Duschen und um etwas zu essen. Das war die Schwachstelle meiner Pläne. Wenn ich mal daheim bin, bin ich halt ... daheim. Und da fällt es mir entschieden schwer, wieder zu gehen. Ausserdem dauerte Duschen, Kochen, Essen länger als geplant und ich hätte mich schon sehr beeilen müssen, um rechtzeitig zur Ubahn zu kommen und überhaupt .... also so komme ich nicht in den Zirkus. Das muss ich mir anders organisieren.

Von engel am 22.02.2018 20:41 • diary

Gescheitert

Mittwoch, Februar 21, 2018

-6 Grad beim Auto-Freilegen. Wäre ich geradelt, hätte ich da schon angefangen, über die warmen Stiefel nachzudenken.

Mittags gab es in der Kantine die abenteuerlich klingende Kombination ‘Linguine mit provencalischen Bohnengemüse’. Das schmeckte erstaunlich gut.

Klettern lief OK. Ich versuchte mich (im Nachstieg) an einer 7-, vor der mich der R. vorab warnte, und scheiterte erwartungsgemäß ;-) Aber wenn man’s nicht probiert, kommt man garantiert nicht hoch. Und immerhin habe ich das Gefühl, was gelernt zu haben, denn 2 Züge fand ich recht gelungen. Aber mit kleinen Griffen komme ich einfach nicht zurecht, da habe ich entweder zu wenig Kraft oder ich hab die Technik noch nicht raus. Der R. meint immer ‘Daumen benutzen, der hat am meisten Kraft!’. Das Konzept klingt gut aber ich fürchte bei mir hakt es an der Umsetzung noch ;-)

Von engel am 21.02.2018 22:00 • diary

Veganes Obst

Dienstag, Februar 20, 2018

Nach dem Mittagessen hatte ich noch Bedürfnis nach Süßem und weil der Verkaufstand neben haufenweise fettem Süßkram auch schöne Obstbecher hat, nahm ich einen (auch wenn ich finde, dass 2.90€ für einen Becher, 300gr, geschnittenes Obst ganz schön viel sind - aber klar, steckt halt Arbeit drin). Kurz vorm Entsorgen fiel mir dann das Wapperl vorne drauf auf: Obstbecher, vegan. Ja klar, veganes Obst, das muss man extra betonen. Kopf -> Tisch.
Immerhin war der Becher trotzdem fein. Ananas, dreierlei Melonen, Orangen, Trauben, Kiwi. Haufenweise Vitamine und Geschmack.

Blöde Halb-Erkältung hin oder her, ich war wild entschlossen endlich mal wieder was zu tun und ging zum Crosstrainerlaufen und Mucki-Training. Ich fand zwar umgehend ein freies Gerät, aber das hatte eine kleine Macke. Wenn ich mich so richtig anstrengte und ordentlich schnell lief (also für meine Verhältnisse), macht das Gerät seltsame Geräusche und ich spürte seltsam wenig Widerstand. So klappte das Training nur so mittelgut, aber wechseln konnte ich dann auch nicht, weil inzwischen alle Geräte belegt waren. Aber ich weiß jetzt Bescheid, dieses Gerät nehme ich zukünftig nur im Notfall. Diesmal gingen aber immerhin knapp 40 Minuten, bevor ich das Knie merkte und abbrach. Zum Abschluß stemmte ich noch ein paar Gewichte (an Maschinen, eigentlich wären ja die freien Gewichte besser, aber da muss man vorab planen).

Danach dann Kino, Wind River, den Film, den ich Dienstag vor einer Woche schon mal anzuschauen versucht hatte. Diesmal hatte ich die Karte vorab schon online gekauft, was dann aber gar nicht nötig gewesen wäre, denn der Film lief in einem größeren Saal und es hatte noch ausreichend freie Plätze. Ich hatte mir in Erwartung eines supervollen Kinosaals einen Platz ganz außen ausgesucht (Rucksack, Helm, Winterklamotten brauchen Platz) und saß schön allein an meinem Ende der Reihe, das war sehr angenehm.

Der Film ist super. Spannend, interessant und toll gefilmt in großartiger Landschaft. Er ist allerdings sehr brutal, aber das passt zum Thema.

Von engel am 20.02.2018 22:00 • diary
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