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Gemeinsam husten :-(

Freitag, November 23, 2018

Das Klettern war keine meiner besten Ideen gewesen, ‘gemütlich’ oder nicht. Ich erwachte mit total zuenem Hals und hustete im Bad erst mal 5 Minuten Schleim hoch. Das war am Mittwoch besser gewesen, aber Besserung geht ja immer in Wellen, tröstete ich mich.

Das Telefonat mit dem besten Allgäuer von Allen am Vormittag war lustig: “*hust* *hust* War schon mal besser. *hust* Hust* Wie geht’s Dir denn so?” - “*hust* *hust* Ganz prima. *hust* *hust* Die Erkältung kommt grad so richtig raus.”

Ich ließ das Mittagessen ausfallen und fuhr ins Allgäu, wo ich den Rest des Nachmittags arbeitete. Der Grund dafür waren Wochenendpläne, die Einkaufen, Backen und Rucksack-Packen erforderten. Ja, das ‘Backen’ in der Liste stimmt schon.

Als der beste Allgäuer von Allen heim kam, gingen wir kurz in uns und sagten dann das Winterraumfondue ab. Trotz aller ‘Wer arbeiten kann, kann auch xyz’ Überzeugung, in dem Zustand mit schweren Rucksäcken auf eine Hütte gehen, war einfach nicht sinnvoll. Und die anderen 18 wollten wir ja auch nicht anstecken.

Dann gab es Kaffee, ein langes heißes Erkältungsbad und heiße Suppe danach. Alles begleitet von synchronem Husten. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es echt lustig ;-)

Von engel am 23.11.2018 00:00 • diary

‘Gemütlich’ Klettern

Donnerstag, November 22, 2018

Das blöde Erkältungszeug wird grad schlechter statt besser. Trotzdem, wenn ich arbeiten kann, kann ich auch klettern! Also sagte ich nix ab und fuhr mit dem Auto ins Büro.

Da darf ich gerade zur Abwechslung wieder was am vorigen neuen Projekt machen (die ‘normalen’ Projeket haben alle gerde die turnusmäßige Ruhephase). Das ist nett, weil da weiß ich, was ich mache und da geht dann auch was voran. Man kann quasi am Abend auf das Tagwerk blicken und das hat nach den Tagen von nur Lesen und Rumprobieren und auf die Nase Fallen schon was.

Klettern war ungwöhnlich anstrengend, obwohl ich mich nach der ersten Route, wo ich direkt schon Armweh bekam, dafür entschieden hatte, nur ‘gemütliche’ Routen zu klettern. Wobei ‘gemütlich’, natürlich arg relativ ist. Jedenfalls hatte ich keine Kraft (frustierend!) und musste mich ungewöhnlich anstrengen. War trotzdem nett :-)

Danach gab es Pommes und Salat, was beides auch sehr gut ist, aber Burger und Pommes und Salat ist mir zuviel, also muss man halt mal so mal so bestellen.

Von engel am 22.11.2018 00:00 • diary

#femalepleasure

Mittwoch, November 21, 2018

Immer noch schleimig, hustig und erkältet. Grrr! Geh weg, blödes Zeug!

Für das (möglicherweise; könnte sein, dass mein Produkt Manager bald weg ist) neue Projekt lese ich immer noch haufenweise Zeug und versuche ein mir komplett fremdes Konzept zu verstehen. Das ist echt anstrengend, aber ich glaube, ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Vermutlich.

Am späten Nachmittag sah ich #femalepleasure. Eigentlich wollte ich den Film gar nicht wirklich sehen, aber ich fühlte mich ein wenig dazu verpflichtet, denn es geht ja um (teils echt üble) Misstände, die Frauen betreffen und da will ich nicht wegschauen.

Der Anfang des Films bestätigte dann direkt alle meine Befürchtungen, denn er fängt mit Werbung an. Werbung, in denen Frauenkörper Deko sind und/oder der Erhöhung blank polierter Businesstypen dienen (echt schockierend: das Bild, des glänzend polierten Lederschuhs auf dem Hals der am Boden liegenden Frau). Da hab ich mich dann schon auf anderthalb schreckliche Stunden eingestellt.

Aber es kam glücklicherweise anders, denn trotz der teils wirklich fürchterlichen Dinge, gegen die die 5 Frauen im Film kämpfen (Weibliche Beschneidung in Afrika, totale Unterdrückung bei ultra-orthodoxen Juden, Gehirnwäsche und Vergewaltigung in der Kirche, Rape Culture in Indien, Frauenbild in Japan), ist der Film nicht schrecklich, sondern vermittelt Hoffnung, denn alle 5 Frauen tun etwas und bewirken etwas.

Am besten sieht man das an den Männern in London, denen an einer riesigen Vulva demonstriert wird, was weibliche Beschneidung (für die Männer bis dahin einfach nur ein abstrakes Konzept, das frau halt haben muss) tatsächlich bedeutet. Es fehlte nicht viel und ein paar hätten gekotzt. Und auch die Massai, bei denen Leyla Hussein war, schienen zu verstehen.

Auch die Inderin und die Japanerin (die - ich finde das großartig! - einen Abdruck ihrer Vulva gemacht hat, 3D-Daten daraus generiert hat und daraus nun Kunstobjekte macht - unter anderem einen Kajak-Aufsatz) scheinen am Ende des Films ein paar Schritte voran gekommen zu sein.

Nur die einst gehirngewaschene und vergewaltigte ehemalige Nonne und die ausgebrochene, ehemals ultra-orthodoxe Jüdin scheinen keinen Effekt auf die Kirche (da wird alles einfach unter den Teppich gekehrt) und die Traditionen (wo unter dem Deckmäntelchen von Religion quasi alles erlaubt ist) zu haben. Das ist schade.

Abends arbeitete ich einen Teil meiner mitgenommenen Punkte der SAN-VR ab. Ich ging wieder mit Heizkissen ins Bett :-)

Gelesen:

  • Dürre in Deutschland
    Wir am Alpenrand kriegen die Trockenheit ja nur so am Rande mit. Da sind wirklich erschreckende Bilder dabei.
  • Über den Orientierungssinn
    Wie Menschen die Orientierung lernen. Die einen brauchen Routen-Beschreibungen, die andern können besser mit der Vogelperspektive. Ich gehöre definitiv zu denen mit der Karte im Kopf. Und die muss Norden oben haben!
  • Thomas Fischer über Diesel und Dieter Nuhr
    Der Mann ist echt arg scharfzüngig, machmal für meine Begriffe auch übertrieben. Aber den Auto/SUV/Diesel-Teil, den hat er haarscharf getroffen!
Von engel am 21.11.2018 00:00 • diary

Samstag, 10.11.2018: Südseitentour

Dienstag, November 20, 2018

Für Samstag war tolles Wetter angesagt (wie eigentlich schon das ganze Jahr über :-)) und wir wollen Sonne und Wärme. Eine Südseiten-Tour also.

Wir parkten in Berwang auf dem Liftparkplatz. Da war schon Sonne (hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet) und wir legten bald Jacke und Pulli ab und krempelten die Hosenbeine hoch. Der Weg geht zunächst in großem Kehren durch lichten Wald und schlängelt sich dann durch einen kurzen Latschengürtel. Dann kommt man auf den Rücken, von dem man schon den Gipfel sehen kann. Natürlich waren neben uns allerlei Leute unterwegs, aber die verteilten sich gut.

Nach dem Latschengürtel wurde es windig und damit auch kühler. Der Weg zum Gipfel führt den ganezn Rücken hinauf und ist länger als er aussieht (wie immer, wenn man das Ziel direkt sehen kann). Direkt am Gipfel saßen schon relativ viele Leute, deswegen suchten wir uns ein etwas abgelegeneres Plätzchen. Natürlich war es überall windig, deswegen gingen wir bald wieder.

Kurz vor dem Latschengürtel fanden wir ein gemütliches warmes Plätzchen für eine längere Pause, dann stiegen wir weiter ab.

Die letzten 300 Höhenmeter war ich sehr unglücklich, denn mir tat das Knie weh - das ‘Gute’, auf das ich mich verlasse, mich durch die Berge zu tragen. Wenn das schmerzt, ist das sehr, sehr schlecht :-(
Dem schlechten Knie ging es einigermaßen gut.


Start in der Sonne :-)


Aufstieg mit Aussicht


Gipfel in Sicht


Oben


Tiefblick mit Aussicht


Ungewöhnlich für Mitte November: ein Enzian

Von engel am 20.11.2018 22:16 • outdoorberg

Winter

Dienstag, November 20, 2018

Im Allgäu fielen etwa 2 Schneeflocken pro Quadrameter als ich losfuhr. In Richtung München wurden es mehr und als ich das Auto vor dem Haus abstellte, waren es glatt um die 20 Schneeflocken pro Quadratmeter. Der volle Wintereinbruch mit 2mm Schnee auf der Wieder vor dem Haus!
Also da geht noch was! :-)

Es war also relativ kühl beim Losradeln (-3 Grad) und ich habe ja noch diese überaus lästige Erkältung am Hals, deswegen rüstete ich für Winter auf: die halbhohen Stiefel mit Stulpen, die Schuhspitzen-Socken, doppelter Buff und die warme Überhosen-Shorts. Warme Jacke auch, ehklar. Kalte Zehen gab es trotzdem.

Im Büro habe ich endlich Zugriff auf meine Digitale Personalakte. Den Zugriff hatte ich schon vor einer ganzen Weile beantragt, aber dann gab es anscheinend technische Probleme damit. Ich weiß nicht so Recht, ob (und was) ich mir da was denken soll. Jedenfalls habe ich jetzt Zugriff und es ist ganz interessant, meine ganze lange Firmengeschichte (immerhin schon deutlich mehr als 25 Jahre!) anzuschauen. Der Punkt daran ist natürlich, schon mal alles zusammen zu kramen für einen möglicherweise nötigen Lebenlauf in absehbarer Zeit.
Boah echt ey, ich dachte, ich arbeite hier noch die nächsten 15 Jahre!

Am Abend sah ich Juliet, naked. Das war genauso banal und nett und unterhaltsam, wie ich vermutet hatte :-)

Auf dem Heimweg war es eiskalt und echt unangenehm windig (und natürlich kam der Wind immer von von vorn). Als ich daheim ankam, war ich ziemlich durchgefroren. Als ich ins Bett ging, nahm ich das erste Mal in dieser Saison das Heizkissen. Ich lege mir das immer auf den Bauch und lege die Hände drauf und dann werde ich schön langsam von der Mitte aus warm, das ist schön. Die Füße brauchen natürlich am längsten.

Von engel am 20.11.2018 00:00 • diary

Bei der Sonntagstour waren wir uns ziemlich uneinig. Dass es eine Tour mit überschaubarem Zu-Fuß-Anteil werden sollte, da waren wir uns einig, über den Weg nicht, das stellten wir allerdings erst fest, als wir schon da waren. Naja, Kommunikation ist halt so eine Sache.

Wir parkten an der Auenhütte und radelten die Straße zur Mittelstation rauf. Da radelt man zwar anfangs unter der Bahn lang, aber eigentlich war man bisher immer weit weg vom Skigebiet. Das war ‘damals’, als es am Ifen (bis vor 1-2 Jahren, glaube ich) das letzte Skigebiet mit ohne Schneekanonen gab. Inzwischen wurde da unglaublich aufgerüstet und es hat laute neue Seilbahnen und gefühlt alle 10 Meter steht eine fette Schneekanone. Meh :-(

Von der Mittelstation weg läuft man mehr oder weniger mitten durchs Skigebiet. Natürlich war das immer schon ein breit ausgebauter Weg, aber inzwischen steht nahezu an jeder Wegkehre eine Schneekanone und das tut der Landschaft und dem Genuss derselben nicht gut. Wir waren uns den Aufstieg über arg uneins über die Wahl der Tour.

Im oberen Drittel zweigt dann der nordseitige Anstieg über den Felsriegel zum Gipfel ab. Das Seil wird anscheinend im Winter immer abgebaut, aber der Weg durch den Felsriegel ist breit und gut zu gehen, da störte auch das bisserl Schnee, das sich da gehalten hatte, nicht.

Auf dem geneigten Sockel zum Gipfel rauf war wieder ordentlich Wind und der war ziemlich kalt, dass es bedeckt war und die Sonne kaum durch kam, war da auch nicht hilfreich. Wir stiegen erst mal wieder ab und hofften auf ein etwas gemütlicheres Plätzchen weiter unten. Wir fanden eine Mulde kurz vorm Abstieg durch den Felsriegel und verlegten die Pause dort hin. Da hatte es immerhin nur wenig Wind, aber leider auch keine Sonne, die schaffte es nur bis zum Lechquellengebirge, aber nicht bis zu uns.

Im Abstieg bekamen wir dann doch noch Sonne und gönnten uns eine zweite Pause auf der Grasebene über der Mittelstation. Da war es warm, sonnig, fast gar nicht windig und wir sahen keine einzige Schneekanone. Das war dann doch noch nett und gemütlich :-)


Auf dem Weg zur Mittelstation, vorbei an Schneekanonen


Die letzten Meter zur MIttelstation (hinten alles voll mit Schneekanonen)


Aufstieg zum Felsriegel


Am Gipfel ist es kühl


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 19.11.2018 22:46 • outdoorbergmtb

Winter

Montag, November 19, 2018

Am Wochenende läuteten wir den Winter ein. Voll intensiv - mit 2 Tagen daheim auf dem Sofa (weitgehend, jedenfalls) und Slalom in Levi und Skispringen in Wizla auf dem TV. Passed dazu fing es am Sonntag Abend sogar an zu schneien - etwa 10 Flocken auf den Quadratmeter ;-)

Der Grund für das voll aktive Wochende war vor allem, dass ich mir eine blöde Erkältung eingefangen hatte und das Wetter mit kalten Wind an keinem Tag dazu einlud, einen Fuß vor die Tür zu setzen. Zwar wäre es ganz sicher an beiden Tagen über dem Nebel sonnig gewesen, aber halt auch windig. Und, naja, wir hatten einfach keine rechte Lust, rauszugehen.

Von engel am 19.11.2018 00:00 • diary

Samstag, 03.11.2018: Zugspitzblick

Samstag, November 17, 2018

Den Freitag brauchten wir nochmal für Arbeit. Für den viel schöner angesagten Samstag hatten wir uns eine lange Bike&Hike Tour in der Zugspitzarena ausgesucht. Da waren wir schon lang nicht mehr.

Wir parkten in Ehrwald am Wanderparkplatz an der Straße nach Oberammergau. Zum Merken: Blöder Parkplatz. Total schattig und am Nachmittag hat es viel Verkehr mit Bescheuerten, die meinen ihre Potenzverstärker vorzeigen zu müssen. Letzteres könnte natürlich auch eine ungünstige Momentaufnahme sein.
Sonst ist der Parkplatz eigentlich prima: kostet nix und die Forststraße zur Tuftl-Alm geht genau gegenüber los.

Das Radeln begann mit einem fast platten Reifen an meinem Ghost. Das war nicht gut, denn ich hatte den Reifen erst am Vortag aufgepumpt. Der beste Allgäuer von allen pumpte unten nochmal Luft rein (was mit der Mini-Unterwegspumpe echt eine Aufgabe ist), dann radelten wir los. Entweder der Druck würde den Tag über halten oder wir müssten dann halt doch noch den Schlauch wechseln.

Die Straße zur Tuftl-Alm ist geteert und erstaunlich bequem zu radeln. Dabei ist sie nicht mal besonders flach, aber halt geteert. Der Nebel waberte lang mal hin und mal her, so dass wir immer wieder mal kurz raus kamen und dann wieder im Nebel verschwanden. Kurz vor der Alm war dann aber Sonne und es war warm :-)

Wir parkten die Räder am Zaun und gingen weiter. Es war angenehm warm, hatte kaum Wind und die Aussicht mit Wetterstein und Miemingern direkt gegenüber war großartig. Natürlich waren wir nicht allein unterwegs, an so einem Tag in so einer Umgebung, aber die Leute verteilten sich im Aufstieg im Wald und zwischen den Latschen gut.

Je höher wir kamen, umso mehr Wind hatte es. Auf dem Rücken von der Upsspitze zum Daniel war dann regelrecht Sturm. Es war nicht ganz so viel wie am Donnerstag, dafür war der Wind aber um einiges kälter (ehklar, wir waren höher).

Am Gipfel machten wir deswegen nur kurz Pause, dann stiegen wir ein gutes Stück ab, um dann in einer windgeschützten Mulde zwischen Latschen und Steinen zu machen. Es war warm, trocken, sonnig und wir konnten uns bequem (naja, fast) hinlegen und den Tag genießen :-)

Als wir zur Tuftl-Alm abgestiegen waren, stellten wir erfreut und erstaunt fest, dass die offen hatte und kehrten noch auf K&K ein. Die Alm liegt super mit großartigem Blick auf Wetterstein und Mieminger.

Auf der Abfahrt war es dann schon schattig und entsprechend kühl. Wir waren beide erstaunt wie steil die Straße zur Tuftl-Alm doch ist, denn wir hatten das Hochradeln eigentlich als recht bequem empfunden. Am Ende der Abfahrt qualmten die Bremsen zwar nicht direkt, aber man konnte sie doch schon riechen. Sie waren also ganz schön beansprucht.


Radeln in Herbstfarben


Wir radeln aus dem Nebel raus :-)


Häschen an der Tuftl-Alm


Beindruckendes Wetterstein-Massiv


Der Gipfel ist noch weit weg


Tief- und Weitblick kurz vor dem Grat


Gut eingepackt am Gipfel


Im Abstieg erst mal auch gut eingepackt


An der Tuftl-Alm


Abfahrt

Von engel am 17.11.2018 17:20 • outdoorbergmtb

Fantastic Beasts

Freitag, November 16, 2018

Ich erwachte mit dickem Hals und Schleim, deutlich mehr als am Vortag, scheinbare Besserung am vorigen Nachmittag hin oder her. Natürlich radelte ich trotzdem ins Büro, allerdings mit deutlich reduziertem Energieaufwand und warm eingepackt. Es war neblig und nieselte leicht.

Am späten Nachmittag (weil ich volle Kinos nicht mag) sah ich Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald. Ich muss zugeben, dass ich nicht allen Handlungssträngen so richtig folgen konnte, der Film ist doch ziemlich durcheinander (und ich glaube, dass da schon einiges für die Nachfolge-Filme vorbereitet wurde), aber er hat mir trotzdem gut gefallen, weil - naja, Newt Scamander halt :-)

Die besten Eltern sind gerade in Markokko zum Radeln und Wandern und haben die Aufgabe regelmäßg Updates in die Familien-Whatsapp-Gruppe zu schicken. Das ist nicht neu, das machen wir alle, wenn wir weg sind. Neu ist, dass die beste Mama die Audio-Funktion ausprobiert hat und nun abends kleine erzählte Statusberichte kommen. Das ist prima! :-)

Von engel am 16.11.2018 00:00 • diary

Donnerstag, 01.11.2018: Sturmgipfel

Donnerstag, November 15, 2018

Der Plan war eigentlich eine kleine feine Gratwanderung gewesen, aber wir hatten im letzten Moment doch noch die Sturmwarnung entdeckt und uns eine andere Tour ausgesucht.

In Grän kann man nicht mehr bei der Bergwacht parken. Das finde ich schade, denn ich würde lieber der Bergwacht was spenden, als den Parkautomaten der Bad Kissinger Hütte zu füttern. Aber hilft ja nix, das Auto muss irgendwo hin.

Natürlich waren wir nicht allein unterwegs, aber weil die Hütte geschlossen war, war immerhin nicht sehr viel los. Bis kurz vorm Sattel war es nicht sehr windig und sogar - weil die Sonne rauskam - angenehm warm. Dann aber nahm der Wind fast mit jedem Schritt zu.

Im Anstieg zum Gipfel musste man dann fast schon aufpassen, nicht von einer Böe aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden. Im Wind war es trotz Sonne ordentlich kühl, um nicht zu sagen kalt. Wir legten alles an, was der Rucksack hergab und stiegen bald wieder ab.

Direkt unter dem Sattel fanden wir dann ein Stück sonnige nicht allzu geneigte Wiese, auf der wir gemütlich Pause machten. Da war es dann wieder fast warm :-)

Nach ausgiebiger Ruhe (hinlegen, sonnen, dösen) stiegen wir zum Auto ab. Netter Berg, netter Tag :-)
(Allerdings auch: Blödes Knie. Der Abstieg war ziemlich übel.)


Ganz in Grün bei Grän :-)


Seltsames Wetter, die gerade Wolkenlinie verlief genau über uns


Anstieg zum Gipfel


Im Gipfelsturm

Von engel am 15.11.2018 21:43 • outdoorberg
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