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Alles gut!

Donnerstag, Juli 27, 2017

Ich stand um 5 auf, damit der Schluck Wasser, den ich in der Früh für meine Medikamente brauche, genügend Zeit hatte, in mir drin absorbiert zu werden. Um kurz nach halb 6 spazierte ich dann los und war kurz vor 7 im Krankenhaus, wo ich wie versprochen die erste war.

Ich bekam ein Bett, eine dieser schrecklichen Krankenhausunterhosen und eines von den kleidsamen Krankenhaus-Hemden, die hinten offen sind. Dann hatte ich Zeit zum Lesen. Um kurz vor 8 wurde ich in den OP-Bereich geschoben, durfte auf eine schmale OP-Liege umsteigen und wurde verkabelt. Den Zugang durfte zunächst eine Lehr-Anästhesie-Schwester versuchen, aber das klappte nicht (tat dafür aber ordentlich weh), deswegen legte ihn dann doch die verantwortliche Schwester.

Dann kamen noch 2 Schwestern und der Anästhesist. Man gab erst ein Beruhigungsmittel in den Zugang und dann das Narkosemittel. ‘Das kann ein wenig brennen.’ hieß es. Das war aber stark untertrieben, das brannte wie Hölle den Arm hinauf. Kurz überm Ellenbogen war ich dann weg ....

.... und kam ziemlich matschig und mit schlimmen Unterleibsschmerzen wieder zu mir. Nach so einer Narkose ist man ja kaum zurechnungsfähig und so antwortete ich auf die erste Frage nach Schmerzen ‘Geht so.’ (blöde Indiandergene). Dann krümmte ich mich um meinen Bauch herum und bekannte doch Schmerzen. In meinen Zugang lief Novalgin und die Welt war ziemlich schnell wieder in Ordnung :-)

Eine knappe halbe Stunde später war ich richtig wach und wurde auf mein Zimmer zurück geschoben. Da döste ich noch ein Weilchen und kehrte dann zu meinem Buch zurück. Es gab auch etwas zu trinken, was sehr gut tat. Nach knapp 2 Stunden bekam ich etwas zu Essen, so richtige Krankenhauskost: Suppe, Toastbrot, Zwieback. Da war ich dann schon so hungrig, dass das alles super schmeckte ;-)

Und dann begann die Warterei. Ohne Arzt- und Anästhesist-Gespäch kommt man nicht aus dem Krankenhaus. Und eigentlich darf man eh nicht allein raus, aber ich hatte schon rausbekommen, dass ‘nicht allein’ auch ‘mit dem Taxi’ heissen kann und hatte die beste Mama zu mir nach Hause bestellt. Da traf sie um 14:00h ein, aber ich hing noch im KH fest (was ich ihr ja gern mitgeteilt hätte, aber das Handy stand auf lautlos ohne Vibration).

Wir sortierten die örtliche Verwirrung schnell aus und sie kam mich abholen - nachdem wir aber erst nochmal eine gute Stunde warten mussten (ich nehme das dem KH nicht übel, Notfälle und OPs gehen vor, man heißt als Patient ja nicht umsonst Patient). Dann durfte ich raus und mir ging es so prima, dass wir direkt zu Fuß nach Hause gingen und da - endlich! - Kaffee trinken und Teilchen essen konnten.

Ich leistete dann noch technischen Beistand für das neueste Mama-Spielzeug und dann waren wir uns einig, dass es mir exorbitant gut ging. Und ich hatte gar kein Problem damit, die Vorschriften ein wenig zu lockern ;-)

Beim Duschen liefen Unmengen brenngelbgefärbten Wassers in den Ausguß. Mercurochrom. Ich warf alle KH-Klamotten in die Wäsche und zog frische Bequemsachen an. Dann widmete ich mich weiter den Neuerungen auf der SAN-Site. Wenn ich schon mal Zeit hab, muss das genutzt werden :-)

Aktueller Stand: wach, schmerzfrei, rundrum OK. Wenn ich aufstehe, blutet es noch minimal nach, aber da reicht inzwischen eine dünne Binde. Theoretisch darf ich ab morgen auch wieder Sport machen. Schaumermal :-)

Von engel am 27.07.2017 20:18 • diary

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