Die weltbesten Neffen, die ja vor ein ein paar Jahren unvermutet nach Südfrankreich ziehen mussten und sich unversehens mit einer ganz neuen Sprache auseinandersetzen mussten, gehen seit einiger Zeit auf die Internationale Schule da unten, wo die Unterrichtssprache plötzlich nicht mehr Französisch sondern Englisch ist.
Wird nimmer lang dauern, dann sind die Jungs dreisprachig. Und haben vermutlich dann ein hochverdrahtetes Sprachzentrum, in das weitere Sprachen nahtlos und mit (vergleichsweise) wenig Aufwand eingegliedert werden können. Der grosse Neffe ist eine Leseratte (das freut) und möchte nun mit englischen Büchern aus meiner umfangreichen Sammlung versorgt werden.
Nun hab ich zwar auch ausgesprochene Kinderbücher wie die Harry Potter Bände und den Goldenen Kompass, aber sonst befindet sich da doch nicht allzuviel, das ich einem 11-Jährigen zumuten will. Wobei der auf eigenen Wunsch (und mit Zustimmung der Eltern) den Herrn der Ringe zu Weihnachten bekommen hat, das ist ja sooo Kind-geeignet auch nicht.
Vorhin bin ich lang recht ratlos vor meinen Büchern gestanden und habe überlegt, was den Jungen interessieren könnte ohne ihn allzusehr zu überfordern (Netter Nebeneffekt: Viele Bücher ‘wiedergefunden’, die ich schon lang mal wieder lesen wollte. Der Stapel auf dem Nachttisch ist deutlich gewachsen). Ich schleppe jetzt mal einen Rucksack voller Bücher ins Allgäu und dann soll Schwesterle entscheiden, was er lesen darf. Wenn er will.
http://www.cbc.ca/nxnw/
hier kann man nachfragen. die gute dame ist ein feiner anfangund hat zugang au allen buechern
versuche buecher by enid blyton
Da schau ich nach langer Abwesenheit mal wieder in dein schönes Blog und muss doch gleich einen Kommentar hierlassen. Da wir - vermutet- ähnlichen Büchergeschmack haben, kann ich Dir zwei Empfehlungen dalassen:
Ganz schönes klassisches Kinder-Fantasy: The dark is rising von Susan Cooper. Very British, hat sowas von den Fünf Freunden.
Und dann natürlich die Kinderbücher von Ursula LeGuin, aber dafür muss man eventuell einen Tick älter sein, obwohl Herr der Ringe anspruchsvoller ist. Ganz klassisch Earthsea trilogy, und ansonsten die neue Trilogie Voices/Gifts/Powers.
Und dann gibts natürlich noch Madeleine L’Engle mit der Zeitfalte/A wrinkle in time (spätere Bände nicht mehr so)
Ich frag mich, ob Du von den obigen Büchern auch was hast? So direkt nach Empfehlungen hattest Du ja nicht gefragt.
Und ansonsten wollte ich einfach mal einen Gruß dalassen. Wir haben dieses Jahr Nachwuchs bekommen, und beim Lesen deines schönes Blogs bekomme ich mehr Bergsehnsucht als mir guttut :-(
PS Dragonbone Chair von Tad Williams ist auch fein,aber Herr der Ringe ist besser *g*
Also wenn ich den Neffen richtig einschätze, dann langweilt er sich mit den 5 Freunden, rolf ;-)
Ah, wir haben tatsächlich einen sehr ähnlichen Geschmack, Neunlaternenspielerin :-)
Den Dragonbone Chair hatte ich gleich nach dem Goldenen Kompass in der Hand. Ein paar der LeGuin-Bücher hab ich auch, allerdings sind die auf Deutsch, also im Moment eher nicht gefragt. Die anderen Tipps merke ich mir mal vor. Weihnachten und Geburtstag kommen bestimmt ...
(Und den Herrn der Ringe kriegt er auch, kann ja nicht schaden, bekannte Bücher in einer neuen Sprache zu lesen.)
wie stehts dann mit fenimore cooper oder mit mark twain. der hat eine ganze anzahl von sachen gesschrieben, nicht nur huckleberry finn oder tom sawyer. aber als kapitaen auf dem mississippi und mehr.
oder vielleicht cannery row.
deine frage, oder ist das keine, verlangt natuerlich eine antwort. was les ich denn dann?