Nach den beiden schönen Tage Mitte der Woche regnete es den gesamten Donnerstag durch. Naja, wir (OK, ich) hatten ja einen Muskelkater auszukurieren, da tut so ein Tag Nichtstun gar nicht schlecht. Es lag ja auch noch Arbeit an, Doppelkarte fürs neue Auto besorgen und die Buchung des Urlaubs (Wo waren nochmal die Reisepässe? Was man selten braucht, hat eine verhängnisvolle Tendenz ins Nirwana zu verschwinden.) abschicken. Und Kochen und Kuscheln und so, war ja Urlaub.
Zu behaupten, dass uns bereits am Freitag schon die Decke auf den Kopf gefallen wäre, ist ein bisserl übertrieben, aber nun, da wir wieder ein richtiges Ziel hatten, war es Zeit wieder mit dem Training anzufangen. Wir passten also nachmittags ein Regenloch ab und sausten zum Falkenstein, um da mal schnell rauf und runter zu sausen. ‘Barfuss’ natürlich.

Der erste Schauer war ein wirklich heftiger, da stellten wir uns lieber unter ein paar Bäumen am Rand einer Weide. Die Schumpen auf besagter Weide fanden ebenfalls, dass es da draussen furchtbar nass sei und leisteten uns erst ein wenig zögerlich und dann immer mutiger Gesellschaft. Junge Kühe sind unbezähmbar neugeirig und als sie dann anfingen und genauer untersuchen zu wollen - mit ihren langen Zungen natürlich - waren wir dann der Meinung, dass der Regen inzwischen zur Genüge nachgelassen hatte.
Hatte er tatsächlich, dafür war das Gras inzwischen patschnass. War aber egal. Nach einer guten Stunde über weiche Waldwege und nasse Wiesen waren wir dann am Gipfel. Lang hielten wir es nicht aus da oben, es war windig uns kühl und den nächsten Schauer konnten wir auch schon anrücken sehen. Nix wie weg.

Insgesamt 480 Höhenmeter, rauf und runter ‘mit ohne Schuhe’ und ohne Stöcke. Kann man lassen.