Unser Wochenende war vom neuen Auto geprägt, das wir am Freitag abholen durften. Die Garage musste auf und umgeräumt werden, damit unsere Bike-Sammlung und das neue Auto friedlich miteinander hineinpassen und dann hat uns der Verkäufer ja den Floh ins Ohr gesetzt, dass so ein Kangoo ein prima Mini-Wohnmobil abgibt.
Mit ein bisserl googlen findet man alles Mögliche an Umbauten für den Kangoo, von Total-Umbauten mit Puzzle-Teilchen über einfache Baupläne und fast schon Abzocker-Angebote bei Ebay, die einen Hunderter für ein paar Schrauben und Scharniere und einen Bauplan verlangen.
Da wir ja gar nicht wissen, ob wir das Übernachten im Kangoo brauchen oder überhaupt wollen, aber von der Idee selber ganz fasziniert sind, wollten wir natürlich nicht allzu viel Geld ausgeben, aber trotzdem mal gucken, was sich machen liesse. Wir massen den Kangoo also überall aus und inspizierten dann unsere gesammlten Zeugs-Vorräte, was sich denn machen liesse. Wenig. Eine Liegefläche für 2 Personen muss ganz schön gross sein.
Wir waren schon drauf und dran Spanplatten zu kaufen, als der beste Allgäuer von Allen über unsere Gartenliegen stolperte. Das sind sehr leichte Gebilde aus Alu und stabiler Kunststoffbespannung, die von der Länge her perfekt passten. Ein bisserl breit vielleicht, aber wo wir schon mal dabei waren ...
Ja nun. Wir hätten dann jetzt nicht nur ein neues Auto sondern auch so eine Art Wohni für Anfänger ;-) Sitzen und kochen müsste man draussen, schlafen könnte man aber perfekt und bequem drinnen. Ich harre gespannt der Anwendungen.
